Sonntag, 19. September 2010

Tod - keine Erlösung

Er starb am Ende seiner Kraft in ihren Armen,
konnte die ganzen Qualen nicht mehr ertragen.
Die ungesprochenen Worte, sie liebt ihn so sehr,
doch das alles hilft ihm jetzt auch nichts mehr.

Er war von seiner Krankheit so sehr gepeinigt,
er fühlte sich von seinem Schicksal gesteinigt.
Sein Glaube half nicht, er war von Gott verdammt,
sein letzter Weg, er kam am Höllentor an.
 ~
Guten Tag :) 

Das ist auch ein Gedicht, was schon sehr alt ist. Es muss so um 2006/2007 entstanden sein. Ich habe es heute auf eine meiner unzähligen Disketten gefunden.

Man sollte in einer Beziehung offen sein, nie die Worte für später aufheben. Wer weiß ob dafür dann noch Zeit ist? Ich stelle es mir sehr grausam vor, wenn der Partner plötzlich an einer unheilbaren und tödlichen  Krankheit erkrankt... Ich denke einmal nicht, dass man sich in solchen Momentan noch alles sagen kann. Damals habe ich mich ab und an mit dem christlichen Glauben auseinander gesetzt. Ich ging zu der Zeit auf eine Schule, wo der Glaube noch sehr groß geschrieben war. Zu diesem Zeitpunkt war ich schon ~2 Jahre Buddhist, deshalb konnte ich auch sehr distanziert an vieles heran gehen.
Ich würde es nie als Herausforderung an sehen, so eine Krankheit durchleiden zu müssen. Eher würde ich mich verraten/verstoßen von Gott fühlen.


   Viele liebe Grüße

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