Sonntag, 24. Oktober 2010

Zerbrochene Welt

Es ist der Weg zurück in ein zerstörtes Leben den ich gehe. Es gibt keinen Weg mehr zurück nach Hause, da ich nirgendswo mehr hingehöre. Meine Welt zerbrach am Sonntag. Ich bereue die Dinge nicht, die ich gesagt habe. Nicht ein einziges Wort bereue ich.

Ich ging so lange, bis meine Füße höllisch schmerzten, aber ich ging weiter. Ich kann mich nicht ausruhen, ich bin immer noch so verdammt verzweifelt. Ich habe Angst. Ich möchte nicht sterben, ich möchte es wirklich nicht. Auch wenn ich mir selbst weh tue, fühle ich mich nicht besser. Deshalb kümmern mich meine Sehnsüchte danach auch nicht. Auch wenn ich den Schmerz einfach nur fühlen will.

Zwei Wochen zuvor habe ich gesagt, dass ich bis zu diesem Punkt warten würde. Ich habe gedacht, dass ich noch viel Zeit habe um mich daran zu gewöhnen. Aber trotzallem war es ein ziemlicher Schock am Sonntag. Und dieses mal gibt es kein zurück. Jedoch möchte ich mein Leben nicht einfach aufgeben. Ich habe viel für die jetzigen Freundschaften gekämpft. Ich habe mit mir selbst gekämpft für dieses neue Leben. Und jetzt? Es ist zerstört, es ist nichts mehr da.

Und ich weiß immer noch nicht, ob es für mich noch einen Morgen geben wird. Ich denke nicht, dass da einer ist. Aber vielleicht gibt es einen, irgendwo und irgendwie.


Guten Tag :)

Heute habe ich nur einen etwas älteren Text dabei. Diesen habe ich am 16.07.2009 unter Tränen in Paris verfasst. Interpretiert ihn wie ihr wollt, aber für mich wird er immer wichtig sein. Da er genau das wieder gibt, was ich damals über Monate erlebt habe. Es ist nicht der Original Text, da der in Englisch ist und ich hier bei diesem Blog so wenig Englisch wie möglich verwenden möchte.
Ich hoffe ich konnte hier mit einiges vermitteln.
Ohne die ganzen Talfahrten wäre ich wahrscheinlich nicht annähernd so Selbstbewusst wie heute. Klar, meine Freundschaften sind immer noch recht recht kurzlebig, aber was soll es. Ich sprech ja immer noch wildfremde an und verbringe dann ganz spontan den ganzen Tag mit diesen. Das heißt einsam bin ich auf keinen Fall =:D
Eigentlich will ich nur damit aussagen, dass nach jedem Regen die Sonne wieder scheint. Wenn man geduldig ist, dann wird diese Sonnen auch für einen selbst wieder scheinen.
Das sehe ich ja auch immer wieder bei mir. Obwohl mir jemand sehr weh getan hat, hat die Sonne kurz darauf wieder für mich geschienen. Solange man nicht untergeht und immer noch an das Gute glaubt, wird man nie wirklich verlieren. Wenn man von innen heraus scheint, dann werden die Leute das auch anerkenen und man findet auch viel leichter Anschluss.

Viele liebe Grüße

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