Sonntag, 27. Februar 2011

Probleme?

Guten Morgen :)

Da ich gestern einmal wieder flach lag, gibt es heute die restlichen Bilder. Ich hoffe einfach einmal, dass es auch wirklich so ist. Nachher muss ich wirklich noch ins Krankenhaus und darauf habe ich absolut keine Lust.

Und nun komme ich zum Bild. Das Bild besteht eigentlich aus zwei Teilen. Der zweite Teil ist hier der und der erste Teil wird auch noch irgendwann gepostet :)

Rechts oben in der Ecke steht: "Probleme? Blase sie weg wie Seifenblasen!" :) Die meisten kennen wahrscheinlich die Tricks der Psychologen. Man solle seine Probleme in beliebige Dinge "verwandeln" und weit, weit weg werfen. In diesem Fall sind es halt Seifenblasen. Den Spruch habe ich bei Youtube gefunden und ich finde ihn einfach klasse. Dabei ist mir durchaus bewusst, dass es naiv und primitiv ist. Probleme kann man nicht einfach von sich schieben, aber manchmal hilft einem dieser Gedanke, noch einen weiteren Tag in der Hölle durchzustehen. Ohne solche Gedanken hätte ich die 9 Jahre Mobbing wahrscheinlich nie durchgestanden. Mittlerweile merkt man mir noch nicht einmal mehr an, dass es pechschwarze Kapitel in meinem Leben gibt und gab.

Kommen wir nun zu sen genannten Seifenblasen.
Ganz oben ist ein zugenähter Mund zusehen. Egal wie sehr die Probleme einen belasten, man schweigt lieber, anstatt Schwäche einzugestehen. Oder eher, man will niemanden mit seinen scheinbar banalen Dingen belästigen. Ein Fehler, den ich oft genug selbst begangen habe. Das Schweigen kann das Rückrat einer Freundschaft brechen, leider.
In der dadrunter ist eine bröckelnde Fassade. Niemand ist immer stark, jeder hat schwache Momente. Und das soll das ganze darstellen. Wenn man ständig versucht alles zu unterdrücken, fällt man irgendwann einfach so wie ein Kartenhaus zusammen.

In der Hand hält das Mädchen eine Kette, ein blutendes Herz. Passend dazu: http://rakkasei3.blogspot.com/2010/12/herzensschreie.html
Wenn ein Herz zerrissen ist, dann kann man es in der Regel nicht sehen. Ich kenne viele, die ihre Maske anbehalten, auch wenn sie sich am Abgrund befinden.

Die Tränen stehen für Traurigkeit und das grüne für die Hoffnung. Das rote ist eine Art Kontrast, da es für die Leidenschaft und die Lust am Leben steht. Man hat immer noch einen Lebenswillen, obwohl man so zerrüttet ist.

Viele liebe Grüße

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen