Sonntag, 19. Februar 2012

Egal

Das Blut auf meinem Arm,
rennend, tiefrot und warm,
kommt aus tief in mir,
nur wegen dir,
die ganzen Wunden, Schmerzen,
alles wegen dir.

Es war dir doch schei* egal,
was auch immer es war,
es ging dir sonst wo vorbei
und nie warst du bei mir,
als ich dich brauchte.

Meine Tränen rannten,
weil du dich abwantest,
ich war unwichtig,
wegen dir war ich nichtig,
einfach nur unwichtig,
einfach nur Müll.

Es war dir doch schei* egal,
wie es mir ging,
was ich brauchte,
ob ich lebte oder tot war,
ob ich eine Freundin war.

Sag, war ich je jemand,
den du liebtest, gern hattest,
war ich mal was für dich,
oder war ich nur ein Spielzeug,
unnötig, verstaubt
und nur zum wegwerfen gut?

Es war dir doch schei* egal,
was ich fühle,
wie ich mich fühlte
und weiß gott noch mal
ob ich lebte
oder für dich lebte!

Ich war wie ein Stein,
kalt, grau und schwer,
ein Klotz am Bein,
der dir die Freiheit nahm,
hattest mich nie entsorgt,
und jetzt ist's zu spät.

Es war dir doch schei* egal,
wie es mir dabei ging,
ob ich schon wirklich
gefühlskalt und leer,
oder gar noch Gefühle hatte.

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