Freitag, 6. Juli 2012

Ich bin daheim,

es war nicht meine Entscheidung
Hallo :)
Anfang des Jahres meinte die Aerztin, dass ich nicht krank sein kann. Und nur weil ich Buecher von Murakami lese. Eine ausgebildete Schmerztherapeutin schickte mich mit den Worten durch die Hoelle.
Ich habe fuenf Monate auf eine stationaere Behandlung dort warten muessen. Die Frau verweigerte sie.
Mir wurde diese Behandlung von der Uniklinik und weiteren Aerzten empfohlen.
Ich hatte zu dem Zeitpunkt dank der Medikamente extreme Schlafprobleme, dauerhaft starke Schmerzen und manche meinten, dass ich das Chaos nicht mehr lange ueberleben wuerde.
Ich hatte dank der Tabletten Depressionen bekommen und Essen? Ich nahm auch ohne das extrem zu. 16kg waren es....
Ich bekam dank einer Aerztin einen Klinikplatz.
Dort bekam ich den Bruchteil einer Schmerztherapie. Und noch nicht mal das.
Ich wurde entlassen, wegen der Krankenkasse. Die zahlt so etwas naemlich sehr ungern.
Reha?
Zu lange Wartezeiten.
Job?
Zu krank.
Schule?
Zu viel Stress.
Mittlerweile nehme ich keine Tabletten mehr.
Die Depressionen sind weg.
Psychisch ist alles okay.
Im August gehe ich wieder zur Schule.
Die Schmerzen sind nicht weg.
Jedoch habe ich nur noch 1-3 Mal woechentlich Schmerzattacken.
Therapie?
Nein.
Vielleicht.
Ich habe im Laufe der 5Jahre zwei Psychiater besuchen muessen wegen der Krankheit. Es gehoert dazu. Genauso wie Verhaltenstherapie. Man lernt zu leben.  Aber wirklich in Therapie war ich nie. Scheinbar ist es keine psychisch bedingte Schmerzstoerung. Genauso wenig wie Hypochondrie.
Aber so ist das nun einmal, wenn die Narben nicht aufhoeren Probleme zu bereiten.
Ich wollte nicht wissen, was es ist. Ich wollte wissen, wie man es heilen kann.
Es gibt keine Heilung, ausser den Tod.
Bye

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