Freitag, 10. August 2012

Du gingst....


Dein Verlassen kostete Blut,
konnte es mir nicht eingestehen,
ich wollte nur noch ein mal flehen,
doch dazu fehlte mir der Mut...

Längst warst du schon fort,
gingst ohne dich umzusehen,
man hörte den Wind leise wehen,
an einem weitentfernten Ort.

Wollte dich in Erinnerung behalten,
dich lächelnd wieder empfangen,
und nicht am End' um dein Leben bangen,
denn dass ließ mein Herz erkalten.

Ich gewöhnte mich an deinen Schmerz,
bemerkte nicht die Botschaften,
die Wunden die immer wieder aufklafften,
dachte zum Schluss es war vielleicht nur ein Scherz.

Du beginngest zu schnell den Mord,
wollte dich doch noch erfassen,
und dich nicht ziehen lassen,
an einen unerreichbaren Ort.
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Wenn man zu lange die offensichtlichen Zeichen ignoriert, dann kann das schlimme Folgen haben. Manchmal sind Fehler irreversibel. Manchmal sollte man sein Augenmerk auf kleine Dinge richten.

Heute Nacht wird ein längerer Text folgen, ein offener Brief an eine Person. Ich werde keine Namen nennen und ich hoffe, dass es der richtige Schritt sein wird. Momentan kämpfen viele Leute an meiner Seite, denen ich dafür sehr dankbar bin. Ihr habt Recht: Ich sollte mich als Opfer nicht geschlagen gegeben und für die Wahrheit kämpfen. Und das werde ich auch tun.

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