Freitag, 22. Februar 2013

Allein

Und genau in diesem Moment wird mir klar, dass zwar mein Körper nach wie vor Verletzungen hat, aber mein Leben an sich nicht viel besser laufen könnte. 
"Er" ist das Licht in meiner Dunkelheit.
Und ich bin schon lange nicht mehr der gefangene Vogel, der ich einst war.
Ich kann mit meinen gebrochenen Flügeln fliegen, so viel ich will.
Ich bin frei.
Und glücklich.


Hey :)

Jetzt ist der Arztbesuch eine Woche her und ich habe immer mehr das Gefühl meinen Halt zu verlieren und vor allem die Zuversicht, dass alles besser werden wird in naher Zukunft.
Aber es bringt auch nichts alles schwarz zu malen, jetzt hilft mir noch der Wille stark bleiben zu wollen um diesen Kampf zu gewinnen.
Dafür habe ich schließlich 2011 den Hammer genommen, um die Spiegel und somit auch mein ganzes Leben in Schutt und Asche zu legen und 2012 auch die letzten Stricke zu kappen, die mich an die Vergangenheit gebunden hatten.
Und es wäre doch äußerst doof jetzt aufzugeben, wo ich wieder eine weiße Leinwand habe, die ich nach Lust und Laune wieder in schwarz tauchen könnte.

Es gibt nichts mehr, was man tun kann um die Deiche zu stabilisieren, um sich selbst vor den tosenden Wellen des Schmerzes in Sicherheit zu bringen oder die Auswirkungen dieser abzuschwächen.
Jetzt geht es an die letzte Rettungsleine, an den letzten Haufen Sand.
Als nächstes und letztes steht Akupunktur an und das ist auch der letzte Strohhalm an den ich mich klammern kann.

Ab jetzt brauch ich ein Meer von Geduld und Zuversicht, um das ganze irgendwie durchstehen zu können.
"Es gibt sonst nichts mehr"

Schmerz, jetzt sind wir wieder ganz allein. Ist es das was du möchtest? Die komplette Kontrolle?


Bye

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen