Montag, 20. Februar 2017

Montagsfrage


http://buch-fresserchen.blogspot.de/

Guten Morgen,

heute beantworte ich die Montagsfrage von Buchfresserchen.

Gibt es ein Zitat aus einem Buch, dass dir in letzter Zeit (oder überhaupt) im Gedächtnis geblieben ist? 

Mir sind direkt mehrere im Gedächtnis geblieben :)

"Erinnerungen sind das, was Ihren Körper von innen wärmt. Zugleich können Erinnerungen Sie innerlich auch in Stücke reißen" aus Kafka am Strand von Haruki Murakami

Von Haruki Murakami fallen mir auf Anhieb sehr viele Zitate ein und ich habe mich für hier das entschieden. Ich find es drückt sehr schön aus, dass Erinnerungen ganz schön gefährlich sein können. 

"Auf lange Sicht war daher eine hierarchisch geordnete Gesellschaft nur auf einer Grundlage von Armut und Unbildung möglich." aus 1984 von George Orwell

Das Buch ist 1949 erschienen und ich finde einfach, dass man es nach wie vor auf die heutige Zeit anwenden kann. Auch in diesem Zitat steckt eine Menge Wahrheit.

"Den Schmerz für eine Weile zu betäuben heißt nur, dass er noch schlimmer ist, wenn du ihn schließlich doch spürst." aus Harry Potter und der Feuerkelch von J.K.Rowling

Albus Dumbledor hat wirklich eine Menge guter Sachen gesagt in den Büchern, findet ihr nicht?

Und welche Zitate sind euch im Gedächtnis geblieben?

Bye

Freitag, 17. Februar 2017

#13 Bücherregal - Harry Potter und der Stein der Weisen (reread)


Titel(Deutsch)Harry Potter und der Stein der Weisen
Titel(Englisch)Harry Potter and the Philosopher's Stone
Titel(Originalsprache)  Harry Potter and the Philosopher's Stone
AutorJoanne K. Rowling
VerlagCarlsen
ISBN-13978-3551354013
GenreRoman/Fantasy
Seiten336 Seiten
Meine Bewertung
4,5/5

Inhalt: An seinem 11. Geburtstag erfährt Harry Potter, dass er ein Zauberer ist und dass seine Eltern nicht bei einem Autounfall ums Leben kamen. Aus dem Grund wechselt er zur Schule für Hexerei und Zauberei und hat zum ersten Mal im Leben richtige Freunde. Mit diesen Freunden erlebt er im ersten Schuljahr jede Menge Abenteuer und diese stehen ihm auch im Kampf gegen die dunklen Mächte zur Seite.

Charaktere: Harry hat als kleiner Junge seine Eltern verloren und eigentlich keine Erinnerung an sie. Er wächst bei seiner Tante und seinem Onkel auf, die ihm nichts als Verachtung schenken. Erst in Hogwarts erfährt er was Freundschaft bedeutet und dass auch er liebenswert ist. Harrys Eltern waren beide Zauberer, aber er wächst bei einer Nicht-Zaubererfamilie(Muggle) auf.
Ron ist eins von 7 Geschwistern. Ihm fällt es ziemlich schwer dem hohen Erwartungsdruck gerecht zu werden und er wäre gerne zu beliebt wie seine Brüder. Er kommt aus einer Zaubererfamilie.
Hermine kommt aus einer Nicht-Zaubererfamilie und hat es schwer in Hogwarts Anschluss zu finden. Sie ist sehr strebsam und ist sehr darauf bedacht keine Regeln zu brechen und gute Note zu bekommen. Dieses steht im starken Kontrast zu Harry und Ron, welche beide gerne Regeln brechen und sich nicht um Noten kümmern.

Review: Das Buch selbst habe ich schon öfters gelesen und mit jedem lesen fallen mir mehr Fehler auf. Man merkt halt einfach, dass Joanne K. Rowling zu dem Zeitpunkt noch nicht so viel Erfahrung hatte. Aber trotzdem finde ich, dass das Buch einfach klasse ist!
Man lernt zusammen mit Harry die Welt kennen und ich finde es gut, dass es nicht in der Ich-Perspektive verfasst ist. Harry ist der Hauptprotagonist, weshalb man auch am meisten über ihn erfährt. Ausschweifende Erklärungen fehlen und man kann sich quasi sein eigenes Hogwarts dadurch kreieren. Die einzelnen Charaktere werden auch nur sehr kurz beschrieben, was mir persönlich nichts ausmacht. Ich finde es eher lästig, wenn ständig ausufernd alles beschrieben wird und Seiten lang nichts Story relevantes passiert.
 Der Schreibstil an sich ist eher nüchtern gehalten und ohne viele Worte schafft sie es Szenen zu gestalten und auch zu füllen. Wie schon am Anfang erwähnt: Sie wird nicht ausufernd und trotzallem schafft sie es den Leser zu fesseln.
Harry hatte vor Hogwarts außer von seinen Eltern keine Liebe und Zuneigung erfahren und war eigentlich nur der Spielball von seinem Cousin Dudley. In den Augen von seiner Tante und seinem Onkel ist er einfach nur ein Schandfleck und nichts besseres als ein Bediensteter. Das ändert sich schlagartig , als er von der Zaubererwelt erfährt. Diese Storyline ist nicht neu, aber trotzallem ziemlich gut umgesetzt. Joanne K. Rowling schafft es eine komplett neue Welt zu erschaffen, die tatsächlich so existieren könnte.
Besonders am 1. Buch gefällt mir, dass man bis zum Schluss nicht weiß was Sache ist. Man muss quasi bis zum Ende lesen um zu erfahren wer wirklich der Böse ist. Mir gefallen auch die einzelnen Charaktere ziemlich, da eigentlich für jeden mehr oder weniger etwas dabei ist.

Fazit: Ich kann das Buch jedem empfehlen, der Fantasy mag. Man merkt zudem bei diesem Buch, dass es für Teenager geschrieben ist. Kämpfe werden nicht ausschmückend beschrieben und es geht nicht um die einzig wahre Liebe. Man merkt zudem auch, dass sich die Autorin unheimlich viel Mühe gemacht hat und alles bis ins letzte Detail durchdacht hat. Ich gebe dem Buch nur 4,5 Schmetterlinge, da mir die deutsche Übersetzung nicht gefällt. Manches ist einfach wirklich komisch übersetzt und das stört dann auch ziemlich beim lesen. Deshalb empfehle ich auch jedem der Englisch kann die englische Version :)

Mittwoch, 15. Februar 2017

Chronische Schmerzen gehen uns alle etwas an



Hallo :)

Es wird davon ausgegangen, dass ungefähr 10-20 % der Bevölkerung in Deutschland chronischen Schmerzen hat. Die Wahrscheinlichkeit selbst einen Betroffenen zu kennen oder selbst betroffen zu sein ist also auch dementsprechend hoch.

Warum geht es uns alle an?

Erst einmal: Jeder kann in die Situation kommen, egal wie sportlich man ist oder wie gesund man sich ernährt! Man kann das Risiko versuchen zu minimieren, aber ein Restrisiko bleibt immer vorhanden.

In Deutschland herrscht eine Unterversorgung was die Schmerztherapeuten anbelangt. Oft ist es sogar so, dass man mehrere Monate auf Termine warten muss und selbst dann bekommt man mitunter keine ausreichende Behandlung. Leider ist es sogar oft so, dass Schmerztherapeuten nicht gerade vor der eigenen Haustür zu finden sind. Ich war für mehrere Monate bei einem in Behandlung, der um die 90 km entfernt war. Anfahrtszeit? Fast 2 Stunden. Je nach Therapieart sieht man mitunter seinen Schmerztherapeuten 2 Mal die Woche. Je nach Schmerzerkrankung ist das aber einfach nicht möglich und ich kann mir an schlechten Tagen auch nicht vorstellen tatsächlich diesen Weg in Kauf zu nehmen. Teils werden auch ziemlich starke Infusionen/Spritzen verordnet, das heißt alleine so einen weiten Weg zu bestreiten kann schlichtweg unmöglich sein. Und jedes Mal wen zu finden, der einen fährt ist auch alles andere als einfach. Je nach Behandlung muss man auch noch einige Stunden in der Praxis zur Beobachtung bleiben, das heißt zu dem langen Weg dahin und der Wartezeit in der Praxis selbst kommt das noch hinzu.

Chronische Schmerzen sind teils für den Betroffenen alles andere als ein Zuckerschlecken und solche Aussagen wie "das ist doch keine Entfernung" tun einfach nur weh. Oft sind sie noch nicht einmal böse gemeint und das Gegenüber kann ja nicht wissen, dass man schon bei unzähligen Ärzten wahr. Es kann es wahrscheinlich auch nicht verstehen, dass lange Anfahrten je nach Schmerzsymptomatik die Hölle schlechthin sein können.

Es ist also leider vollkommen verkehrt zu glauben, dass ein einzelner Arztbesuch zwangsläufig den Betroffenen schmerzfrei macht. Teils muss man mehrere Ärzte besuchen und selbst dann ist man mitunter nicht schmerzfrei. Als Betroffener wünscht man sich deshalb etwas mehr Verständnis in Bezug auf die Entscheidungen, die man trifft. Solche Sprüche wie “du warst doch schon bei 3 Ärzten, reicht das nicht langsam?” helfen da wahrlich nicht weiter. Ich will jetzt nicht alle Betroffenen über einen Kamm scheren, da manch einer tatsächlich Ärzt-Hopping betreibt und zu viele Ärzte besucht. Aber in der Regel ist es so, dass ein Betroffener viele Ärzte für ein wenig Linderung besuchen muss.

Da jeder ein eigenes Schmerzempfinden hat, ist es natürlich auch sehr schwer den Schmerz von einem anderen zu verstehen.

Chronische Schmerzen können das Leben ganz schön verändern und diese Veränderungen sind für Außenstehende oft mals nicht nachzuvollziehen. Wenn der Betroffene geliebte Hobbies oder den Job wegen der Erkrankung aufgeben muss, ist das nicht immer für jeden verständlich. Man muss durch die Erkrankung viele Abstriche machen und das bedeutet auch Türen zu schließen und andere im Gegenzug zu öffnen. Auch ich musste mir schon ziemlich viel Kritik diesbezüglich anhören, jedoch versuche ich mir diese nicht zu Herzen zu nehmen. Es ist halt schwer einen Schmerz nachzufinden, den man selbst noch nicht gespürt hat. Und selbst wenn man die gleiche Erkrankung wie der Betroffene hat, können die Schmerzen komplett unterschiedlich sein.

Also warum geht es uns alle an?

Durch die Versorgungslücke in Deutschland haben es die Betroffenen unnötig schwer. Es wird sogar davon ausgegangen, dass 600.000 – 800.000 eine schwer therapierbare Form von chronischen Schmerzen haben! Nicht jeder bekommt Hilfsmittel genehmigt und allgemein sind die ganzen Hilfen(Physiotherapie, Ergotherapie usw.) teils doch sehr schwer zu bekommen. Auch Medikamente werden nicht immer von der Krankenkasse übernommen und Haushaltshilfen bekommen die wenigsten genehmigt.

Also bitte wenn mal wieder ein “Awareness-Day” ist schaut nicht weg. Solche Tage sind wichtig um Spenden für die Forschung zu bekommen. Ohne Forschung ist es leider nicht möglich neue Behandlungsformen zu finden und somit ist der Patient leider teils gezwungen für die Behandlung selbst aufzukommen! Und mit Hilfe der Forschung findet man vielleicht irgendwann einmal eine Möglichkeit gewisse Erkrankungen zu heilen und dann muss man auch nicht ein Leben lang die Symptome von dieser behandeln.

Da unsere Bevölkerung immer älter wird ist es auch immer wahrscheinlicher selbst irgendwann chronische Schmerzen zu bekommen. Jetzt ist es jedoch so, dass die Versorgungslücke dadurch natürlich größer wird. Eine Verbesserung ist momentan leider auch nicht in Sicht und da viele Ärzte bald in Rente gehen wird sie allein dadurch noch größer werden.

Deshalb bitte macht es den Betroffenen nicht noch durch abwertende Kommentare schwerer als es ohnehin schon ist. Ich musste auch schon Tabletten nehmen, bei welchen die Nebenwirkungen an sich schon die alltäglichsten Dinge wie das Bett verlassen nahezu unmöglich gemacht haben. Auch Ärzte haben da teils absolut kein Verständnis für, wenn man aus eben diesen Gründen lieber die Schmerzen erträgt. Da ist es dann noch einmal schwerer die gleichen Kommentare von Bekannten/Freunden/Verwandten zu ertragen.

Wenn alle an einem Strick ziehen, dann verbessert sich wahrscheinlich auch endlich die Situation von Betroffenen. Ich denke einmal vielen fällt es zum Beispiel schwer einen Gehstock oder einen Rollator als Hilfsmittel in ihr Leben zu lassen und es ohne Scham in der Öffentlichkeit zu nutzen. Da muss man es den Betroffenen nicht noch schwerer machen als es ohnehin schon ist. Chronische Schmerzen sieht man in der Regel den Menschen nicht an, deshalb ist es ohnehin schon schwer Rücksicht zu verlangen oder diese tatsächlich zu erhalten.

 Wie seht ihr das? Geht das Thema wirklich alle etwas an oder sollten die Betroffenen weiter still schweigend den
Schmerz ertragen?

Viele liebe Grüße

Montag, 13. Februar 2017

Montagsfrage



http://buch-fresserchen.blogspot.de/


Guten Morgen :)

Dieses Mal gibt es schon am Montag die Antwort auf die Montagsfrage.

Auf welche Neuerscheinung freut ihr euch gerade besonders?

Am 18.9 erscheint endlich "Schwarze Wut" von Karin Slaughter im Taschenbuchformat auf Deutsch ♥ Auf dieses Buch freue ich mich besonders, da es von meiner Lieblingsautorin ist und ich nach jedem Buch von ihr am liebsten direkt das nächste lesen würde.
Neben dem Buch freu ich mich auch auf die verschiedenen Hauseditionen vom ersten Harry Potter Roman. Ich bin echt gespannt darauf, wie sie es im einzelnen umgesetzt haben.

Und auf was freut ihr euch bei den Neuerscheinungen?

Einen guten Start in die neue Woche :)

Bye