Montag, 29. Mai 2017

Montagsfrage



http://buch-fresserchen.blogspot.de/

Guten Morgen 😊

Ist es bei euch auch schon so schrecklich heiß? In meiner Wohnung ist es leider auch schon viel zu warm.


Welche Bücherwelten magst du am liebsten und wieso?

Am liebsten hab ich dystopische Welten, da die oft ziemlich anders sind als die Welt heutzutage. Dadurch kann man sich auch vollkommen von unserer jetzigen Welt loslösen und sich an Hand der Beschreibungen etwas vollkommen neues ausdenken. Und teilweise rütteln die Romane einen ziemlich wach, da manche Szenarien durchaus eintreffen können.


Und daneben mage ich auch gerne Science Fiction Romane. Die haben teilweise sehr nützliche Erfindungen und es gibt halt vieles, was wir heutzutage noch nicht haben.  Vor allem ist es schön einmal in eine andere Welt abzutauchen beim Lesen, wenn diese einem völlig unbekannt ist. Und im Gegensatz zu Dystopien sind die SciFi Welten nicht immer ganz so beängstigend 😉


Und welche Bücherwelten mögt ihr so?

Einen schönen Start in die Woche mit hoffentlich nicht allzu schlechtem Wetter.

Bye

Freitag, 26. Mai 2017

#28 Bücherregal - Einsteins Irrtum




Titel(Deutsch)Einsteins Irrtum: Das Drama eines Jahrhundertgenies
AutorDavid Bodanis
VerlagDVA
ISBN-13978-3421047540
GenreSachbuch
Seiten336 Seiten
Meine Bewertung
5/5

Inhalt

Einsteins Irrtum handelt von den größten Entdeckungen der Physik im 20. Jahrhundert. Einstein war ein Genie, aber trotz seiner Theorien hatte er vor allem gegen Schluss Schwierigkeiten sich Gehör zu verschaffen und nicht den Anschluss zu seinen Kollegen zu verlieren. Der Autor schafft es komplizierte Sachverhalte einfach und verständlich zu erlären und schafft es einem so das Leben und vor allem den größten Irrtum Einsteins näher zu bringen.

Review
Das Buch handelt über Einsteins Leben und enthält auch viele Informationen über andere Wissenschaftler. Diese sind vor allem wichtig um die Motive und die Beweggründe Einsteins zu verstehen. Das Verhältnis zwischen Einstein und den anderen Wissenschaftlern wird mit Hilfe von kleinen Anektoden dar gestellt. Zusätzlich werden auch familiäre Hintergründe und Einsteins Karriere erläutert. Auch enthält das Buch Informationen zu den Geschehnissen zu jener Zeit wie den II. Weltkrieg und das Manhattan-Projekt. Das hatte gravierende Auswirkungen auf die Wissenschaftler zu jener Zeit, da die Kommunikation zwischen Wissenschaftlern aus verschiedenen Ländern wegen der politischen Verhältnisse teil nicht möglich war. Vor allem jüdische Wissenschaftler hatten Probleme in Deutschland vor und während dem II. Weltkrieg zu arbeiten. Auch die Bücherverbrennung um 10. Mai 1933 wird erwähnt, da auch die Werke von Albert Einstein verbrannt wurden.
Die einzelnen physikalischen Themen werden einfach und anschaulich mit Hilfe von Metaphern und Bildern erklärt. Selbst Themen die Einstein weiter geholfen haben aus der Astronomie werden ganz simpel erläutert. Zum Beispiel wird auch ganz ausführlich erläutert wieso Einstein von λ bei G=T abgekommen ist und wie verbissen er diese Theorie verteidigt hat.
Negativ ist mir nur eine Sache aufgefallend und zwar wird leider ziemlich viel zwischen den Jahren gesprungen. Es macht zwar Sinn wenn man immer nur den Fokus auf ein Themengebiet oder Forscher legt, jedoch war es teilsweise dann doch ein wenig verwirrend. Ansonsten ist es wirklich gut zu lesen und der Schreibstil auch flüssig. Durch das Buch konnte ich mir viel Hintergrundwissen zu der Relativitätstheorie und das Leben von Einstein aneignen.
Am Ende des Buches wird die Relativitätstheorie übrigens für Laien erklärt. Es werden etliche Bilder und Vergleiche zu Hilfe gezogen und ich fand die Erklärungen wirklich hilfreich und nachvollziehbar.

Fazit

Ich kann das Buch jedem empfehlen der Interesse an Einsteins größtem Irrtum hat.  Man lernt  zudem ziemlich viel über Einstein selbst und die Relativitätstheorie. Das Buch ist definitiv lesenswert und gleicht eher einer Erzählung anstatt einem nüchternen Geschichtsbuchtext, der nur die Fakten wiedergibt. Das Buch liefert eine lebendige Darstellung Einsteins ohne vom sachlichen Stil abzuweichen und das hat mir wirklich gut gefallen.

 


Weitere Infos zum Buch findet ihr übrigens auf der Verlag Seite: Hier

Ich bedanke mich hiermit recht herzlichst bei Bloggerportal vom Randomhouse und dem DVA Sachbuch für das Bereitstellen eines Rezensonsexemplares.

Mittwoch, 24. Mai 2017

Geschichten, die das Leben schreibt



Guten Tag :)

Im Krankenhaus erlebt man ja so einiges, aber niemand kann einen auf die Grauen eines Mehrbettzimmers vorbereiten. Versteht mich bitte nicht falsch! Natürlich gibt es auch wirklich herzliche Zimmergenossen und diese machen den Aufenthalt dann auch angenehm, aber mit manchen möchte man dann doch lieber nichts zu tun haben.

Intensivstation 
 
Mit 16 hatte ich leider das Vergnügen auf der Intensivstation zu landen. Da es jedoch in dem Krankenhaus keine Kinderstation gab fand ich mich in einem Mehrbettzimmer wieder. Die Mitpatienten waren alle über 40 Jahre alt und männlich! Das war um ehrlich zu sein nicht weiter schlimm, jedoch hatte einer von denen ständig versucht sich den Katheter zu ziehen und andere Sachen. Irgendwann mitten in der Nacht schrie die Schwester ihn an und droht mit einem Platz auf dem Gang. Mir wurden übrigens eine Stunde vorher Schlafmittel angeboten, da ich beim besten Willen nicht schlafen konnte.
Sehr zu meiner Freude wurde ich dann auf die Neurologie in einem anderen Krankenhaus verlegt und hoffte natürlich auf angenehmere Zimmergenossen.
Am 2. Tag auf der Intensiv dort kam mein neuer Zimmernachbar und der war über 80 Jahre alt und wieder männlich. Und der schrie des öfteren am Tag das Blutdruckmessgerät an und selbst nachts hatte er kein Problem dieses zu tun. Wie soll man denn da gesund werden?

Ruhe bitte?

 
Gegen Ende des Aufenthalts kam eine neue Patienten in das Dreibettzimmer. Diese hatte eine Lungenentzündung und man müsste ja meinen, dass sich die Person dann ausruht um so schnell wie möglich wieder gesund zu werden. Schon morgens kam der Besuch und wenn man Glück hatte, dann war der abends auch wieder weg. Es kamen wirklich viele Leute und ich bin mit meinen Eltern auch immer wieder in die Cafeteria gegangen, da sie im Zimmer selbst keinen Platz bekommen hätten. Hatte ich keinen Besuch war ich im Gang sitzen, da es im Zimmer viel zu laut war! Selbst wenn kein Besuch da war wurde telefoniert. Ihr könnt euch gar nicht vorstellen wie toll die Ruhe nach der Entlassung dann war :)

Rücksicht nehmen

Das war wahrscheinlich mit Abstand das schlimmste was ich bisher erlebt habe in Sachen Mitpatienten. Die gute Frau war über 60 und laut ihr galt in dem Zimmer das Recht des Älteren. Der Tisch und die Stühle gehörten ihr, das heißt man musste die teils frei räumen. Die Ablage am Waschbecken war auch komplett ihr, wobei mich das um ehrlich zu sein auch nicht gestört hat. Wenn Besuch kam war er total laut und an Schlaf war da nicht zu denken! Ich war ziemlich lichtempfindlich und trotz allem wurde der Rolladen aufgemacht und sie hat daraufhin immer den Raum verlassen und tauchte für Stunden nicht mehr auf. Das Fenster blieb offen und ich lag deshalb oft im Durchzug und musste dann klingeln, da ich ja nicht aufstehen durfte. Auch die Tür ließ sie meist offen und auch die wurde dann von den Schwestern geschlossen, damit ich wenigstens etwas Ruhe hatte tagsüber. Der Fernseher lief im Grunde 24 Stunden am Tag, solange er nicht von den Schwestern ausgestellt wurde. Nachts wachte ich deshalb gefühlt alle 20 Minuten auf wegen den Werbepausen und wenn ich die Mitpatienten durch laut ansprechen nicht wach bekam musste eine Schwester kommen. Mir wäre es zu dem Zeitpunkt auch lieber gewesen, wenn ich einfach mobiler gewesen wäre. Mir taten nämlich die Schwestern richtig Leid :(  Der Fernseher lief sogar tagsüber, auch wenn die Mitpatienten nur zum Essen da war. Ich hatte dann etwas übers Gesicht gelegt, wegen dem flackern. Das Flackern hat bei mir sehr starke Schmerzen ausgelöst, aber leider wollte sie das nicht verstehen.
Irgendwann reicht es mir und da ich wieder aufstehen konnte habe ich auch besser meinen Willen durchsetzen können. Offene Tür? Wurde direkt geschlossen. Offene Vorhänge? Direkt wieder zu. Sie war ja eh meistens nicht im Zimmer und so hatte ich wenigstens etwas Zeit mich gesund zu schlafen! An einem Tag durfte sie nicht aufstehen und war somit gezwungen mir zuzusehen wie ich die Tür wieder zumache. Und direkt wurde ich darauf hingewiesen, dass die Tür geöffnet bleiben muss und so weiter. Ihr wollt nicht wissen wie schnell sie aufspringen konnte um die Tür zu öffnen! Man muss dazu sagen, dass ich zu dem Zeitpunkt auch geräuschempfindlich war und der Lärm auf dem Flur war einfach zu viel für mich und verursachte Schmerzen. Nach einer kurzen Auseinandersetzung rief ich die Schwester und schilderte ihr die Sachlage auf dem Flur. Sie stimmte mir zu und ich hatte plötzlich ein viel tolleres Zimmer :) Erstaunlicherweise ging es dann auch schlagartig bergauf in Sachen Genesung. Eine andere Schwester fand es übrigens lustig, dass ich aus dem Zimmer geworfen wurde. Ich hab absolut kein Problem damit ein Zimmer zu teilen und mich anzupassen im Krankenhaus, jedoch war das bei der Person nicht möglich. Auch war es wirklich schwer der Person verständlich zu machen, dass auch ich Respekt verdiene.

Und was denkt ihr so bei solchen Geschichten? Solche Erlebnisse wünsche ich im Krankenhaus keinem. Am liebsten hätte ich natürlich immer Einzelzimmer oder liebe Zimmergenossen, jedoch ist das leider nicht immer möglich.

Viele Grüße

Montag, 22. Mai 2017

Montagsfrage

http://buch-fresserchen.blogspot.de/

Guten Morgen 😀

Heute gibt es wieder die Montagsfrage von Buchfresserchen.

Wurdest du schonmal gespoilert? Hast du wegen eines Spoilers ein Buch mal nicht zu Ende gelesen?

Mir machen Spoiler nichts aus, da es ja teils an einem selbst liegt ob man gespoilert werden will oder nicht. Wenn ich mich zum Beispiel überraschen lassen will, dann vermeide ich es Rezensionen oder Zusammenfassungen zu lesen. Wobei ich mir doch manchmal wünsche, dass andere zum Beispiel im Gespräch mehr Rücksicht nehmen und einem nicht alles über das Buch verraten.
Ein Buch habe ich aufgrund von Spoilern noch nicht abgebrochen. Manchmal such ich mir bewusst Rezensionen mit Spoilern raus um zu wissen, ob es sich überhaupt lohn weiter zulesen oder nicht. Jenachdem erfährt man bei solchen Rezensionen ja nur, dass das Ende aus welchem Grund auch immer zum Beispiel ganz gut war und so nimmt dieser Spoiler einem ja nicht alle Lesefreude weg. Was ich jedoch gar nicht haben kann sind die Rezensionen, die wirklich alles in Sachen Storyline verraten und solche sollten meiner Meinung nach auch gekennzeichnet werden! Die nehmen dann doch etwas zu sehr die Spannung weg und das find ich immer total schade.

 Und wie ist eure Meinung zu dem Thema?