Freitag, 29. November 2019

#259 Bücherregal - Apokalypse Z


TitelApokalypse Z
AutorManel Loureiro
VerlagHeyne
GenreDystopie/Zombie
Seiten480 Seiten
Meine Bewertung
3/5

 Inhalt

Erst ignorieren quasi die internationalen Medien die vereinzelten Infektionsfälle in Russland. Jedoch stellt es sich als hochansteckender Virus heraus, der sich scheinbar nicht behandeln lässt. Und egal welche Maßnahmen die Regierungen treffen: Der Virus breitet sich weltweit aus. Die Infizierten machen Jagd auf die Gesunden und ein junger Anwalt hält die Ereignisse in Form eines Blogs bzw. Tagesbuchs fest.

Review

Im Gegensatz zu vielen anderen Zombiebüchern spielt dieser hier nicht in den USA sondern in Spanien. Es ist auch weitaus realistischer als eben jene verfasst und kommt ohne jemanden mit "übernatürlichen" Kräften aus. Das heißt auch die Protagonisten sind nur Menschen(außer sie sind infiziert) und sind nicht unverwundbar und müssen mit dem auskommen, was ihnen gerade zur Verfügung steht.
Da es in Spanien spielt gibt es auch keinen mit eigenem Waffenarsenal, was mich vor allem bei amerikanischen Zombiefilmen/büchern stört.
Was ich wirklich lobenswert finde ist die durchaus realistische Beschreibung was die Energieversorgung angeht. Leider wird das oft in vielen Romanen vergessen, dass Energieversorgungsanlagen gewartet werden müssen und das diese ohne Wartung sehr schnell nicht mehr funktionieren.
Es gibt etliche Wendungen und immer wieder gerät der Ich-Erzähler in brenzlige Situation, denen er nicht so einfach entkommt. Immer wieder begleiten ihn andere auf seinem Weg in ein sicheres Gebiet und immer wieder wird er mit den Zombies konfrontiert. Das hält die Spannung oben, denn man weiß nie was hinter der nächsten Ecke lauert und ob die Person das ohne weiteres überlebt!

Einige Zufälle waren mir einfach zu gewollt und unglaubwürdig. Zum Beispiel das mit dem gepanzerten Fahrzeug oder wie der Hauptprotagonist wohnt.
Leider gibt es ab der 2. Hälfte vermehrt Plotholes und manches ist einfach nicht stimmig. Vor allem fand ich es teilweise sehr merkwürdig, an was sich der Ich-Erzähler alles erinnern konnte und zu welchen Zeitpunkten er die Ruhe hatte um eben jene Einträge zu verfassen. Und die vielen Längen fand ich dann auch nur noch anstrengend.


Fazit

Das komplette Buch ist in Form von Einträgen in der Ich-Form verfasst. Anfangs sind es noch Blogeinträge und nach dem die Server nicht mehr funktionieren Tagebucheintrag. Dadurch ist die Sprache viel umgangssprachlicher und man hat das Gefühl als würde derjenige einem das alles persönlich erzählen. Trotz des eher ungewöhnlichen Formates lässt es sich leicht lesen.
Mich hat das Buch gut unterhalten und ich habe es auch relativ rasch durchgelesen, da ich einfach wissen wollte wie es weiter geht. Und ich war im Endeffekt auch wirklich froh darüber, dass es hier keine unnötige Liebesbeziehung gibt.
Es ist definitiv nichts für Menschen mit schwachen Nerven. Allein durch die Zombies ist es manchen Stellen alles andere als appetitlich. Es jedoch im Gesamten weitaus weniger graphisch geschrieben als andere Bücher aus dem Genre.
Hierzu gibt es auch einen 2. Band, das heißt offene Fragen werden wahrscheinlich darin beantwortet.
Ich habe die englische Fassung gelesen und rezensiert.

Mittwoch, 27. November 2019

#32 Booktalk - Leah on the Off-Beat

Hallo,

diesen Monat habe ich endlich einmal "Leah on the Off-Beat"(Ein Happy End ist erst der Anfang) von Becky Albertalli gelesen und da ich so viel zu schreiben hatte über das Buch ist es ein etwas längerer Booktalk geworden.




Beim Schlagzeug spielen hat Leah absolut keine Probleme den Takt zu halten, was ihr aber im Alltag schwer fällt. Im Gegensatz zu ihren Freunden hat sie nicht so viel Geld und ihr Mutter ist auch deutlich jünger als die der anderen und zudem auch noch alleinerziehend. Das bringt immer wieder Probleme mit sich und jetzt kurz vor Prom und dem Wechsel aufs College wird ihr das alles mehr als deutlich. Zudem trägt sie ein Geheimnis mit sich herum, denn sie ist bisexuell und traut es sich noch nicht einmal ihrem besten Freund Simon zu sagen, auch wenn dieser sich selbst erst vor einem Jahr als schwul geoutet hatte und seit dem in einer Beziehung lebt. Als ein Streit droht die Gruppe von Freunden auseinander zu reißen wird ihr klar, dass sie Angst davor hat diese zu verlieren. Ihr wird auch klar, dass sie für einen mehr als freundschaftliche Gefühle hat.

Besonders gefallen haben mir die Dialoge, denn Leah ist schön bissig und schlagfertig. Einige Stellen haben mich richtig zum Lachen gebracht und auch wenn Leah nur erzählt wird immer wieder ihr Humor deutlich. Sie ist halt sehr sarkastisch und genau das mag ich an ihr. An einigen Stellen war sie mir ein wenig zu zynisch und hat mir zu viel gefühlt grundlos gemeckert, aber das lag wahrscheinlich auch an ihrer Situation. Sie ist halt sehr unsicher und teilt dann mal gerne aus um das zu verbergen und niemanden hinter ihre Schutzmauer zu lassen.

Zudem konnte ich mich wunderbar mit Leah identifizieren als Potterhead, Zeichnerin und Fanfiction-Liebhaberin. Es ist immer wieder schön zu sehen, wenn auch diese Menschen in Büchern auftauchen und es mal kein blondes, zierliches und schüchternes Mädchen ist. Und Leah ist bisexuell, was aber selbst ihr bester Freund nicht weiß und die Bisexualität wird ja meist auch nicht in YA-Romanen behandelt, was ich sehr schade finde. Die Autorin schafft es wieder mit einer Leichtigkeit darüber zu schreiben, die ich nur bewundern kann. Sie schafft es aus Queer-Beziehungen etwas vollkommen normales zu machen und hat damit einigen Autoren etwas voraus. Leider schafft das nicht jeder Autor und dann wirkt es immer so als hätten die das System Beziehung nicht verstanden. Es wird auch kurz auf Menschen eingegangen, die sich weder als weiblich noch als männlich identifizieren(nonbinary/non-binär). Auch das finden ja meist wenig Beachtung in der Gesellschaft.

Was ich ein wenig schade finde ist die Charakterentwicklung von Leah. Da passieren gerade so viele Dinge in ihrem Leben, aber die große Veränderung von ihr bleibt aus. Mir war da einfach zu wenig Entwicklung da und wenn ich daran denke welche Entwicklung Simon im ersten Teil durch gemacht ist es einfach etwas, was hier definitiv fehlt. Es stört auch ziemlich, dass sich Leah nicht nur einmal mehr als fragwürdig verhält speziell gegenüber Garrett und das einfach so hingenommen wird. Oft wäre ein einfaches Sorry an manchen Stellen angebracht gewesen, egal ob sie nur aus Angst so gehandelt oder nicht.  Man kann einfach nicht alles mit so etwas entschuldigen.

Mir kam auch das Ende des Buches sehr übereilt vor. Es werden viele offene Fragen sehr knapp beantwortet und ich hatte die ganze Zeit das Gefühl als würden einfach 1 oder 2 Kapitel fehlen um das ganze stimmig abzurunden. Manches wird einfach gar nicht beantwortet und so fühlt sich dann auch der Epilog an.

Man sollte auf alle Fälle "Simon vs. the Homo Sapiens Agenda" vorher gelesen haben, denn dieses Buch baut mehr oder weniger darauf auf. Die beiden Bücher anders herum zu lesen macht halt absolut keinen Sinn, denn es enthält einen riesen Spoiler. Man kann aber auch nur "Leah on the Off-Beat" lesen, denn alles nötige wird im Laufe der Handlung erklärt. An sich werden wie im 1. Buch die gleichen Themen aufgegriffen, denn Leah lernt sich von einer ganz neuen Seite kennen und es geht wieder um LGBT. Aber auch Themen wie Rassismus und Geld werden hier angesprochen, schließlich steht der Abschluss vor der Tür und deshalb gilt es einen möglich guten SAT für ein Stipendium zu erreichen. Für Leah hängt da halt auch eine Menge ab und mir ist genau der Teil ein wenig zu kurz gekommen.

Wenn ich mal komplett meine eigenen Präferenzen außer Acht lasse, denn eigentlich mag ich es nicht wenn Pärchen getrennt werden um ein neues zu kreieren um gefühlt etwas zu konstruieren, dann ist das wirklich ein gutes Buch. Die meiste Zeit ist halt nicht alles Sonnenschein im Leben und manchmal stellt man fest, dass man an einem Punkt im Leben eventuell etwas mutiger hätte sein sollen um seine Ziele zu erreichen. Und genau das macht ja Leah: Sie entschließt mutig zu sein und die Dinge in Angriff zu nehmen. Und dabei ehrlich gegenüber sich zu sein und zu ihren Gefühlen zu stehen. Leider bekommt man ja im Leben nicht immer diese berühmte zweite Chance um so etwas in die Tat umzusetzen.

Alles in allem hat mir der erste Teil der Reihe besser gefallen, denn hier ist mir einiges einfach zu gewollt. Ich will nicht spoilern, aber es fühlt sich einfach so an als hätte man noch einmal das gleiche gewollt egal um welchen Preis. Es fühlt sich so an als wären die Puzzleteile mit Gewalt zusammen geklopft wurden um ein stimmiges Gesamtbild zu ergeben und wenn man genau hinsieht merkt man, dass es alles andere als stimmig ist. Wegen der oben genannten Gründe gibt es auch nur 4 von 5 Sternen. Mich hat das Buch relativ gut unterhalten und wenn ich meine Präferenzen außer Acht lasse, dann komme ich tatsächlich auf diese 4 Sterne. 

Viele Grüße


#002 Buch und Film - Simon vs. the Homo Sapiens Agenda

Sonntag, 24. November 2019

#258 Bücherregal - Der Mensch ist böse






TitelDer Mensch ist böse
AutorJulian Hannes Jarow
VerlagGräfe und Unzer Verlag GmbH
GenreTrue Crime
Seiten288 Seiten
Meine Bewertung
4/5


Ich bedanke mich hiermit recht herzlichst bei Netgalley.de für das Bereitstellen eines Rezensionsexemplares.


 Inhalt

Der Autor erzählt von insgesamt 13 wahren Kriminalfällen, die teils noch nicht gelöst wurden sind. Dieses Mal geht es nicht nur um die Taten, sondern auch vor allem um die darin involvierten Personen. Es geht nicht nur um Mord, sondern auch Brandstiftung, Entführung, Stalking und anderes.  Was veranlasst einen dazu einen anderen Menschen umzubringen? Sind alle Mörder Psychopathen? Was sind die Hintergründe für solche Taten und ist danach für die involvierten Personen noch ein normales Leben möglich?


Review

Besonders gut fand ich die Bandbreite der verschiedenen Fälle. Es ist eigentlich von allem etwas dabei und manche kannte ich noch gar nicht. Insgesamt sind es 13 Fälle auf um die 260 Seiten und man hat diese relativ schnell durch gelesen. Auch die Einschübe von dem Profiler fand ich ziemlich gut, denn dieser hat noch einmal einen ganz anderen Blickwinkel auf solche Fälle.

Die Fälle werden aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet und am Ende befinden sich begründete Mutmaßungen. Relevante Ausdrücke wie zum Beispiel "Tiger Parenting" werden verständlich erklärt, was auch ein Pluspunkt ist. Die einzelnen Fälle sind gut durch struktiert und enden mit einem Fazit. Nach manchen gibt es zudem Erläuterungen und Statistiken um diese besser einordnen zu können.

Vor allem das Cover finde ich gelungen, denn es erinnert mich an einen Mann der eine andere Person heimlich beobachtet. Es beschränkt sich auf das wesentliche und ich finde den Blick einfach nur angsteinflößend.

Wie im vorigen Buch "Die Welt ist böse" fand ich an einigen Stellen die Recherche zu oberflächlich und die Fälle wurden zu reißerisch dargestellt. Es handelt sich hierbei um reale Fälle, teilweise sind sie sogar topaktuell, und da erwartet man einfach einen anderen Tonfall. Zumal die beiden aktuellen Fälle(Maddie McCann und Rebecca Reusch) schon sehr ausführlich in vielen Zeitungen besprochen wurden und da waren teilweise sehr gut recherchierte und den Umständen entsprechend im angemessenen Tonfall verfasste Artikel dabei. So blieb das lesen zwar spannend, aber bei mir blieb ein schaler Nachgeschmack. Vielleicht hätte man einigen Beschreibungen etwas gutes getan, wenn man ihnen mehr Raum im Buch gegeben hätte. So fehlt einfach die Tiefe und ich denke daher liest sich das teilweise auch so reißerisch(zumal ein paar wenige Formulierungen 1:1 so in Klatschzeitungen auftauchen). Das ist einfach schade, denn größtenteils lässt es sich wirklich sehr gut lesen und es fällt mir halt schwer manche Formulierungen einfach auszublenden bei realen Fällen.



Fazit

Was mir besonders gut gefallen hat waren die kleinen Einschübe mit Fakten und Statistiken über Stalking und anderes. Leider herrscht da noch viel unwissend drüber und es heißt immer so leicht, dass man diejenigen nur anzeigen muss. Jedoch wie im Buch beschrieben agieren solche Leute immer am Rande der Legalität und dementsprechend schwer ist es denen etwas strafrechtlich relevantes nachzuweisen. Auch bei den restlichen Einschüben lernt man einiges dazu, auch wenn mir vieles davon schon aus anderen Büchern aus dem Genre bekannt war. Das war aber nicht weiter schlimm, da hier vor allem durchaus gängige Irrtümer aufgeklärt wurden und manche  denken ja tatsächlich, dass diese der Wahrheit entsprechen(und berufen sich dann auf TV-Krimis).

Mir hat das vorige Buch besser gefallen, denn hier bei dem kannte ich schon einige Fälle. Vor allem die erfolgreiche Flucht von Häftlingen aus dem Gefängnis Alcatraz müsste eingefleischten True-Crime-Fans bekannt sein und deshalb habe ich mich auch gefragt, warum der im Buch erwähnt wurde. Alles in allem möchte ich dem Buch trotzdem 4 von 5 Sternen geben, allein weil manche Fälle doch eher unbekannt sind und sich alles gut lesen lässt. Einige dieser Fälle gehen zudem unter die Haut wie zum Beispiel das Hotel und es ist einfach nur extrem erschreckend, dass manche von diesen nie aufgeklärt werden konnten. Und vor allem bei solchen Serienmorden fragt man sich, wie der Täter es geschafft so lange unerkannt zu bleiben. Es zeigt auf jeden Fall mal wieder, dass eigentlich jeder das Potential dafür hat zum Mörder zu werden und man auf sich Acht geben sollte.

Rezension zu "Die Welt ist böse"

Freitag, 22. November 2019

#257 Bücherregal - Es ist nie zu spät, unpünktlich zu sein








TitelEs ist nie zu spät, unpünktlich zu sein
AutorTorsten Sträter
VerlagUllstein
GenreHumor
Seiten288 Seiten
Meine Bewertung
4/5


Ich bedanke mich hiermit recht herzlichst bei Netgalley.de für das Bereitstellen eines Rezensionsexemplares.


 Inhalt

Das Buch beinhaltet eine bunte Auswahl von verschiedenen Geschichten und Auftritten der letzten drei Jahre von Torsten Sträter. Es geht dieses Mal um das Thema Zeit und unter anderen darum, dass es nie zu spät dafür ist um Dinge zu Ende zu bringen.

Review

Torsten Sträter hat einen unglaublich trockenen Humor, ist oft selbstironisch und genau das liebe ich an ihm. Beim Lesen hatte ich gefühlt ständig seine Stimme im Ohr. Mir gefällt es einfach wie er sich über alles und jeden lustig macht und sich nicht zu schade dafür ist mal einen Witz auf seine Kosten zu machen.

Besonders toll fand ich die Auswahl an Texten von all seinen TV-Auftritten. Ich liebe einfach seine Pressesprecher-Auftritte bei Extra3 und es ist schön mal die Texte dazu durch lesen zu können. Und wahrscheinlich kann man ganz froh darüber sein, dass seine teils wahnwitzigen Ideen hoffentlich nie in die Tat umgesetzt werden. Wobei manche Ideen tatsächlich ganz interessant wären, wenn sie umgesetzt werden würden.

Auch dieses Mal schweift er wie gewohnt vom Thema ab und es ist teilweise echt absurd auf was für Gedankengänge der Sträter kommt. Mir hat das wirklich gut gefallen, denn er schafft es mich immer wieder damit positiv zu überraschen. Und irgendwie ist dieses abschweifen ja auch so etwas wie sein Markenzeichen(genauso wie die Mütze, die auch hier im Buch auftaucht). Er hat einfach eine einzigartige Art seine Geschichten zu erzählen und auch wenn sie meist schwachsinnig sind höre ich ihm gerne dabei zu bzw. lese ich auch gerne diesen Schwachsinn.

Mir gefällt das Titelbild wegen der Schlichtheit. Wie auf einigen seiner anderen Büchern ist er selbst darauf abgedruckt, was ja nicht unüblich ist in dem Genre.

Einige seiner Texte waren mir zu abgedreht, aber einem muss ja auch nicht alles gefallen in so einem Buch. Besonders einige Geschichten zu den Fotos haben mir nicht gefallen und die für die Sendung von Dieter Nuhr. Da sie aber nur einen kleinen Teil des Buches ausmachen finde ich das auch nicht weiter schlimm.



Fazit

Das ist glaube ich das 3. oder 4. Buch was ich von ihm lese. Auch dieses Mal ist es ein buntes Sammelsurium an Texten, das heißt  einen roten Faden bzw. Oberthema sucht man vergebens. Ich finde das immer ganz schön und mich überrascht es immer wieder wie viele Themen er in einem Buch unterbringt.

Wenn man aufmerksam seine Auftritte verfolgt, dann kennt man wahrscheinlich auch den ein oder anderen Text oder mitunter auch alle. Das fand ich jetzt nicht weiter schlimm, denn ich lese mir gerne seine Texte ab und an durch. Manche hatte ich auch ein bisschen anders in Erinnerung, aber wahrscheinlich hat er die auch weiter entwickelt bzw. umgeschrieben. Wahrscheinlich werde ich das Buch genauso wie die vorherigen mehrfach lesen und ich freue mich schon dadrauf.

Mittwoch, 20. November 2019

#005 Comic - Paper Girls Vol. 6





TitelPaper Girls Vol. 6
AutorStory: Brian K. Vaughn, Zeichner: Cliff Chiang
VerlagCross Cult
GenreScience-Fiction/Action Adventure
FormatSoftcover
Meine Bewertung
4,5/5

 Inhalt

Zu 4. tragen die Mädchen in der Halloweennacht wie sonst auch in einem amerikanischen Vorort 1988 die Zeitungen aus. Als ihnen das Walkie-Talkie von jemanden geklaut wird versuchen sie ihr es natürlich zurück zu bekommen, schließlich sind sie selbstbewusst und lassen sich nicht so leicht unterkriegen. Auf der Suche nach dem Walkie-Talkie erleben sie die merkwürdigsten Dinge und schnell wird ihnen klar, dass etwas unvorstellbares gerade passiert.

Im 6. Teil der Reihe wird die Gruppe voneinander getrennt und sie befinden sich alle in unterschiedlichen Jahrzehnten. Als ob das schon nicht genug wäre kommt auf einmal ein alter Bekannter daher und er zeigt mal wieder, dass er alles andere als harmlos ist. Können die Mädchen diesen Kampf gewinnen und können sie danach wieder zurück nach 1988?


Rezension


Vol 1(#26-#30):

Irgendwie fühlt sich das alles nicht wie das Ende einer Comicreihe an. Am Ende bleiben einfach unglaublich viele Fragen offen und man hat einfach das Gefühl, als hätten sich die Autoren in eine Sackgasse geschrieben und hätten keine passable Lösung für ein Ende gefunden. Deshalb gibt es für einen selbst unglaublich viele Interpretationsmöglichkeiten und im Grunde kann man sich genau das Ende zusammen reimen, was man möchte. Das Ende was vorgegeben ist kommt zudem auf eher leisen Sohlen daher, was eine schöne Abwechslung ist.

Die Farbauswahl hat mich wieder ziemlich verwirrt, aber sie bleibt die ganze Reihe über ungewöhnlich und auch der Stil bleibt gleich und somit sticht er eindeutig heraus. Er hat auf jeden Fall Wiedererkennungswert und man kann der Story gut folgen. Und durch die unterschiedliche Farbauswahl weiß man auch immer in welchem Jahrzehnt sich das alles abspielt. Zudem lassen sich die Gefühle der einzelnen Charaktere wunderbar von ihren Gesichtern ablesen und das ist ja bei Comics auch immer ein Pluspunkt.

Leider gibt es auch hier einige Plotholes, die ziemlich störend sind. Manche kommen von den Zeitreisen und sind ziemlich verwirrend. Man weiß zum Beispiel einfach nicht wie die Mädchen von A nach B kommen und das ist nach einer Zeit echt anstrengend.


Fazit

Alles in allem hat mir die Serie gut gefallen, denn man muss wirklich aufmerksam lesen um nicht den Anschluss zu verlieren. Die Freundschaft der Mädchen steht im Vordergrund, die kleine Romanze passiert nur so nebenbei und sie setzen sich für den Frieden ein. Die 1980er werden authentisch da gestellt und es dreht sich mal um die Zeitungsauslieferer, was ja auch mal ein etwas anderes Thema ist.  Mir hat diese Zeitreise-Geschichte wirklich gut gefallen, auch wenn man stellenweise den Anschluss verliert und man nie so wirklich weiß wohin einen das führen soll. Es ist auch irgendwie schön bestimmte Geräte wie den Walkman und Walkie-Talkies wieder zu sehen. Was mich ein wenig verstört hatte war das Zigaretten rauchen der Mädchen, aber das ist ja je nach Gegend vollkommen normal. Die Story zeigt auch immer wieder ziemlich deutlich worauf es im Leben wirklich ankommt.
Wenn ihr die Möglichkeit habt, dann lest diese Reihe in einem durch also ohne große Lesepausen. Dann ist auch leichter all dem zufolgen und es macht mehr Spaß. Hier bei dem Teil gibt es 4 Handlungsstränge(bzw. 5), da sich alle Mädchen in einer anderen Zeit befinden und es ist es schon recht schwer die Orte und Zeiten auseinander zu halten.

Rückblickend auf alle 6 Einzelbände gebe ich dieser Serie 4,5 Sterne. Mir hat sie wirklich gut gefallen und es ist halt einfach mal etwas anderes. Ich werde die Reihe definitiv noch einmal lesen und dieses Mal werde ich sie in einem durch lesen.

Sonntag, 17. November 2019

#256 Bücherregal - We are okay(Kurzrezension)


Titel(Englisch)We are okay
Titel(Deutsch)Alles okay
AutorNina LaCour
VerlagPenguin Books
GenreYoung Adults/Jugendbuch
Seiten240 Seiten
Meine Bewertung
4,5/5

 Inhalt


Marin hat absolut keinen Kontakt zu den Menschen aus ihrem früheren Leben in Kalifornien und wenn es nach ihr ginge, könnte das ruhig so bleiben. Sie ist aus einer Übersprungshandlung ohne ein Wort des Abschieds nach New York abgehauen und nicht nur ihre beste Freundin Mabel vermisst sie. Es ist schließlich auch Mabel die wenige Tage vor Weihnachten nach New York reist um Marin in den Semesterferien zu besuchen um endlich Antworten zu bekommen.


Review

Die Handlung plätschert anfangs vor sich hin und wird nach und nach immer spannender. Ab einem gewissen Punkt möchte man einfach wissen was denn nun so schreckliches passiert ist und warum es Marin so schwer fällt darüber zu reden. Ab dem Zeitpunkt habe ich das Buch auch nicht mehr auf Seite gelegt. Es lässt sich prima in einem durchlesen und während dem Lesen habe ich oft die Zeit vergessen. Es gibt zwei Handlungsstränge, wobei einer in der Gegenwart spielt und man Marin und Mabel begleitet. Und der andere spielt an einem Zeitpunkt bevor das passiert, was Marin nach New York treibt. Beide Stränge wurden spannend erzählt und ich habe nur darauf gewartet, dass sie irgendwann zusammen treffen und man erfährt wie die beiden zusammen hängen.

Am meisten haben mir die vielen doch eher unscheinbaren und alltäglichen Szenen gefallen. Die Autorin schafft es unglaubliche Emotionen zu übermitteln und dazu braucht sie nur diese leisen Töne verpackt im Alltäglichen, die man eigentlich ot überhört. Dadurch herrscht durchgehend eine ruhige, recht melancholische Atmosphäre. Man hofft die ganze Zeit, dass Marin es schafft wieder neuen Mut zu schöpfen und sich der Vergangenheit zu stellen und es schafft ihrem doch recht grauen Leben wieder Farbe einzuhauchen. Genau das schafft die Autorin wunderbar und auch nachvollziehbar zu beschreiben ohne große theatralische Szenen zu verwenden. Der Schreibstil besticht zudem mit seiner Schlichtheit und ist stellenweise ziemlich poetisch.

Vor allem das Cover hat mich zum Lesen animiert, denn das ist einfach nur wunderschön. Leider ist das ja heute fast schon eine Seltenheit mal ein Cover anzutreffen, was man in der Form nicht schon mindestens 5 Mal gesehen hat.


Fazit

Hier geht es um die Themen Tod/Verlust, Trauer und Freundschaft.

Eigentlich lese ich ungern so dünne Bücher, da es doch recht schwer ist solche Themen auf so wenigen Seiten sinnvoll zu verpacken. Aber hier hat die Autorin genau das geschafft und ich finde das dem Buch auch nichts fehlt. Natürlich hätten ein paar Seiten mehr nicht geschadet um das Ende zum Beispiel auszubauen, aber so kann man sich alles selbst ausdenken und das ist auch nicht schlecht. Zumal ja auch genug für dieses Ausdenken angedeutet wurde und es fühlt sich auch nicht so an, als wäre man vorzeitig aus einem Buch bzw. der Handlung geschmissen wurden, wenn man es bildlich ausdrücken möchte.

Ich habe die englische Fassung gelesen und kann somit nichts zur deutschen schreiben. Nur eines frage ich mich diesbezüglich: Wieso wurde der Titel von "We are okay(wir sind okay)" zu "Alles okay" umgeändert? Es geht doch in der Handlung darum, dass Marins Welt zusammen gebrochen ist und sie deswegen nach New York flüchtet. Und das ist ja weit entfernt von alles okay.

Freitag, 15. November 2019

#255 Bücherregal - Postscript






TitelPostscript
AutorCecelia Ahern
VerlagS.Fischer Verlag
GenreRoman
Seiten423 Seiten
Meine Bewertung
4/5


Ich bedanke mich hiermit recht herzlichst bei Netgalley.de für das Bereitstellen eines Rezensionsexemplares.


 Inhalt

Gerrys Tod ist nun schon ganze 7 Jahre her und auf Wunsch ihrer Schwester Ciara redet Holly in deren Podcast über Gerrys Krebserkrankung und wie es für sie war mit Ende 20 ihren Ehemann zu verlieren. Sie redet auch über die 10 einzelnen Briefe, die ihr Mann ihr hinterlassen hat und die sie durch das erste Jahr nach seinem Tod begleitet hatten. Mittlerweile steht sie wieder mit beiden Beinen mitten im Leben und sie scheint gut über Gerrys Tod hinweggekommen zu sein. Doch dann wird sie wegen dem Podcast von einem Club mit dem Namen "P.S. Ich liebe dich" angesprochen, denn diese wollen inspiriert von Gerrys briefen ihren Liebsten auch diese Art von Briefen hinterlassen. Alle Mitglieder des Clubs sind todkrank und sie wollen Hollys Hilfe. Doch sie möchte eigentlich mit dem Thema nichts zu tun haben und so geht es sie erst einmal nicht auf diese Bitte ein. Doch kann sie wirklich diese Bitte auf Dauer ignorieren?

Review

Um einen besseren Vergleich zu haben und um noch einmal meine Erinnerung aufzufrischen hatte ich vorher "PS. I love you" gelesen. Man merkt im direkten Vergleich, dass die Autorin mittlerweile älter geworden ist und einige Romane geschrieben und mehr Lebenserfahrung hat. Ihr jetziger Schreibstil passt zudem einfach viel besser zu der Figur Holly als vorher. Er ist um einiges angenehmer zu lesen und deshalb wirkt Holly auch weniger sprunghaft. Zudem ist sie um einiges reifer und erwachsener geworden, weshalb sie nicht mehr viel von der Holly von Teil 1 hat. 7 Jahre sind halt einige lange Zeit und so ein Schicksalsschlag verändert einen nun einmal. Mir hat die Veränderung gut gefallen, wobei ich teilweise ihre doch recht egoistische Art fragwürdig fand. Natürlich möchte sie sich auch vor all den negativen Erinnerungen schützen, die es nun einmal durch Gerrys Krankheit gab, aber das erklärt bzw. entschuldigt einfach nicht ihr Verhalten gegenüber den Clubmitgliedern.

Im 1. Teil ging es ja darum, dass Holly die Briefe von Gerry und jetzt bei der Fortsetzung versucht sie anderen dabei zu helfen genau diese zu verfassen. Dadurch bekommt sie noch einmal einen ganz anderen Blickwinkel auf die Briefe von Gerry und setzt sich vor allem damit auseinander, was die Briefe ihr wirklich gebracht haben und warum sie überhaupt geschrieben wurden. Dadurch bringt sie ihren jetzigen Freund Gabriel in eine ganz merkwürdige Situation, denn dieser fühlt sich jetzt noch mehr dazu gezwungen sich mit ihrem toten Freund zu konkurrieren. Leider wird hier vor allem gegen Ende relativ wenig darauf eingegangen.

Es gibt im Laufe der Handlung immer wieder Rückblicke und so erfährt man wirklich viel über Gerry. So wurde auch er greifbarer und es wird schnell klar warum Holly ihn so verehrt.

All das wirft sie auch wieder ein ganz schönes Stück zurück und man merkt abermals was für ein großes Loch Gerry in Hollys Leben hinter lassen hat. Und es ihr dank dem Club sehr schwer fällt sich nicht abermals der Trauer und den Erinnerungen an Gerry  hinzugeben. Und da hat sich für mich die Frage gestellt, ob Holly wirklich den Tod von ihm verarbeitet hatte oder einfach nur ab einem Zeitpunkt all ihre Gefühle in eine Kiste gesperrt hatte und die von sich weg geschoben hatte.  Und erst jetzt setzt sich Holly wirklich mit all dem was geschehen ist gezwungenermaßen auseinander.

Am Besten gefällt mir am Cover das schlichte und der kleine Briefumschlag. Die Farben harmonieren gut miteinander und erinnern ein wenig an Tinte.



Fazit

Man muss nicht den 1. Teil gelesen haben um diesen hier zu verstehen. Mir waren einige Stellen zu kitschig, was aber auch zu erwarten war. Beim Lesen hatte ich so meine Probleme um mit Holly irgendwie warm zu werden. Deshalb hatte ich das Buch auch einige Zeit auf  Seite gelegt und mich anderen Büchern gewidmet, da ich stellenweise richtig wütend war auf Holly und mir deshalb das Lesen auch schwer fiel. Ich glaube Holly realisiert erst in diesem Teil was es heißt zu sterben und seine Liebsten zu verlassen. Und ich finde diese Erkenntnis kommt reichlich spät, denn Gerry ist ja jetzt schon 7 Jahre tot und es ist komisch, dass sie sich scheinbar nie groß Gedanken über genau den Aspekt gemacht hat. Vor allem fand ich es nervtötend, dass sie sich gefühlt ständig als Opfer sah, was sich erst gegen Ende änderte.

Alles in allem ist es eine Fortsetzung, die mich nicht ganz überzeugt konnte. Mir war der Handlungsverlauf teilweise zu gewollt und das Ende hätte man sich ruhig sparen können. Einige Themen werden leider nur oberflächlich beschrieben, was ich sehr schade fand. Aber ansonsten hat mich das Buch relativ gut unterhalten und wenn man es nicht mit dem 1. Teil vergleicht, dann machen auch die 4 von 5 Sternen Sinn. Es geht halt auch wieder um Krankheit, Tod und Trauer und auch wenn die lustigen Stellen und der Kitsch das alles ein wenig auflockern und dem ganzen etwas die Härte nehmen, gibt es einige sehr bewegende Stellen. Mich hat das Buch auf alle Fälle zum Nachdenken angeregt.

Rezension zu "PS. I love you" 

Mittwoch, 13. November 2019

#31 Booktalk - The Handmaid's Tale

Hallo,

Im September hatte ich die Dystopie "The Handmaid's Tale"(Der Report der Magd) von Margaret Atwood gelesen und heute gibt es den Booktalk.






Der Großteil der Menschheit wurde nach einer nuklearen Katastrophe unfruchtbar. In den USA kommt nach einem Putsch eine fundamentalistische Vereinigung an die Macht und beschließt die Frauen komplett zu unterwerfen. Sie werden in verschiedene Gruppen bzw. Haushalte zusammen gefasst und dienen nahezu ausschließlich dem Hausherrn. Sie werden zu Sklaven und dienen eigentlich nur noch dazu um ihren Hausherrn sexuell zu befriedigen und Nachkommen zu zeugen. Auch Offred ist eine von ihnen, doch sie hat sich fest vorgenommen aus diesem System zu entfliehen und ihre Tochter wieder zu finden.

Was ich so faszinierend und gleichzeitig absolut erschreckend und abstoßend finde ist, dass diese Gesellschaftsstruktur durchaus geben kann bzw. könnte. Und dass es tatsächlich Männer gibt, die genau das befürworten. All das basiert zu dem auch auf wahren Geschehnissen, das heißt in abgewandelter Form ist das in Teilen schon passiert oder passiert gerade. Im letzten Kapitel wird auch verraten auf welchen Ereignissen genau diese Handlung basiert.

Die Handlung an sich bleibt durchgehend ruhig und die Erzählungen der Hauptprotagonistin bleiben nüchtern und man merkt wie abgestumpft sie ist. Sie lässt das alles einfach nur noch über sich ergehen, denn außer den Tod hat sie keine einzige Fluchtmöglichkeit. Und sie möchte unter keinen Umständen als "Unwoman" deklariert werden. Diese Wortwahl ist einfach nur total beängstigend, denn die "Unwoman" werden einfach entsorgt und selbst Babys können als "Unbaby" bezeichnet werden. Auch hier wird sich der Vergangenheit bedient, denn genau das ist ja schon passiert(II. Weltkrieg und weitere). Genau diese doch recht leisen Töne machen das Buch aus, denn hier steht die Charakterenticklung von Offred(Ich-Erzählerin) im Vordergrund wie es für sie ist in dieser Gesellschaft zu leben und wie ihr Alltag aussieht. Und ich denke es ist auch recht logisch, dass Offred mit der Zeit einfach aufgibt und ihre Gefühle verschließt um an dem ganzen nicht zugrunde zu gehen. Schließlich verliert sie nach und nach all ihre Rechte, die wir heutzutage als selbstverständlich ansehen und wird mehr und mehr zu einem Gegenstand, der anderen gehört. Sie lebt in einem Haushalt und wenn sie kein Kind gebärt wird sie weitergereicht bis sie irgendwann einfach entsorgt wird. Und ich denke genau der Gedanke sollte jeder Frau Angst machen. Leider ist dieses Szenario ja in manchen Gegenden der Welt Realität und das macht einem noch einmal mehr bewusst, wie privilegiert man selbst ist.

Man wird komplett ohne jegliches Vorgeplänkel in die Handlung geschmissen und erst ganz zum Schluss kann man  die einzelnen Puzzlestücke zusammen setzen. Einerseits hält das natürlich die Spannung aufrecht, aber andererseits hat man auch so kaum eine Chance sich überhaupt einen Reim darauf zu machen warum gewisse Sachen passieren. Einiges wird zwar durch die Rückblenden erklärt, aber man hat die ganze Zeit das Gefühl als würde man der Handlung durch eine dreckige Scheibe folgen und als würde sehr essentielle Informationen fehlen. Die einzige Erklärung wäre, dass die Frauen selbst nicht wissen warum das alles so ist. Jedoch fand ich es echt mühsam immer nur quasi Brotkrumen an Informationen zu bekommen. Eigentlich weiß man ja bei den meisten Dystopien sehr schnell was Sache ist, aber das ist hier definitiv nicht der Fall.

Was mich beim  Lesen total verwirrt hatte waren die fehlenden Anführungszeichen. Alles wird aus der Sicht der Hauptprotagonisten erzählt und sie hat es wohl nieder geschrieben, aber trotzdem hätte man doch einfach Anführungszeichen setzen können? Auch die vielen Zeitsprünge erschweren das Lesen, weshalb man wirklich aufmerksam lesen muss um nicht die Orientierung zu verlieren.


Um ehrlich zu sein weiß ich gar nicht wie ich dieses Buch bewerten soll. An sich ist es eine wirklich gruselige Vorstellung, dass  die Frauen so behandelt werden, obwohl sie ja allerhand Rechte hatten. Jedoch ist die Idee an sich keine neue und ich fand es auch schwierig das System also die Gesellschaftsstruktur zu verstehen. Und ich lese ungern Bücher bis zum Ende nur um endlich mal verstehen zu können um was es geht im Gesamten.

Nichtsdestotrotz ist es eine gute Lektüre, die ja auch in Schulen im Englisch LK gelesen wird. Sie wird oft mit "1984" von George Orwell verglichen, wobei ich den Vergleich nicht ganz verstehe. Bei beiden geht es um den Überwachungsstaat und die totale Kontrolle von Außen(vom Staat) und Gleichschaltung. Aber bei "The Handmaid's Tale"(Der Report der Magd) geht es ja zusätzlich noch um Diskriminierung und wie Frauen zu Gebrauchsgegenständen(lebenden Brutkästen) herabgestuft werden.

Vielleicht werde ich in ein paar Jahren das Buch noch einmal lesen. Ich finde es immer schwer Bücher mit einem so gewaltigen Twist am Ende zu bewerten, aber jetzt nachdem ich meine Gedanken wegen dem Booktalk sortiert habe fällt es mir auch leichter alles einzuordnen, deshalb vergebe ich auch 3,5 von 5 Sternen.

Das Buch hat auch eine Fortsetzung mittlerweile, wobei meiner Meinung nach trotz offenem Ende keine nötig ist.

Viele Grüße

Sonntag, 10. November 2019

#254 Bücherregal - Frankly in love(Kurzrezension)



Titel(Englisch)Frankly in Love
AutorDavid Yoon
VerlagPenguin
GenreYoung Adult/Coming-of-age
Seiten414 Seiten
Meine Bewertung
3,5/5

 Inhalt

Frank Li geht in Südkalifornien zur Highschool und verliebt sich ausgerechnet in Brit, eine weiße Mitschülerin. Damit seine Eltern nichts merken beschließt er zusammen mit Joy ihnen eine Beziehung vorzuspielen, denn auch Joy ist wie Frank ein Kind koreanischer Immigranten und soll eigentlich nur andere Koreaner daten. Dabei ist sie mit einem chinesischen Mitschüler zusammen und deshalb kommt ihr das alles mit der falschen Beziehung nur zu gute. Doch Frank fragt sich, ob das wirklich Liebe ist und ob er je wirklich verliebt war.

Review

Die Handlung wird in der Ich-Perspektive erzählt, weshalb man einen guten Einblick in Franks Gefühlswelt bekommt.

Man lernt ziemlich viel über die koreanische Kultur und wie es ist als Kind koreanischer Einwanderer in Amerika aufzuwachsen. Direkt zu Beginn stellt Frank klar, dass er sich selbst als koreanisch-amerikanisch sieht auch wenn er  sich beiden Kulturen nicht so wirklich dazugehörig fühlt. Genau diese Zerrissenheit und dieses dazu gehören wollen wird nachvollziehbar beschrieben. Er möchte seine Eltern nicht enttäuschen, die eine andere Wertevorstellung haben wie er selbst. Man erfährt immer wieder wie sehr er sich wünscht den Mut zu haben, gegen den Alltagsrassismus vorzugehen und auch seinen Eltern mal die Stirn zu bieten, wenn diese mal wieder eine rassistische Bemerkung machen. Und genau das stimmte mich als Leser nachdenklich und ich fragte mich immer wieder, ob ich in seiner Situation auch so gehandelt hätte. Es muss einen als heranwachsenden Menschen schon ziemlich belasten, wenn man sieht wie nahezu alle um einen herum jeden daten können und man selbst darf nur Leute aus dem Herkunftsland seiner Eltern daten und heiraten.

Was mich ein wenig irritiert hat war die Instantliebesgeschichte. So etwas gibt es, aber ich fand es äußerst unpassend und etwas zu überspitzt erzählt. Die Handlung wirkte an einigen Stellen wirklich gezwungen lustig, was ich irritierend fand. Zumal der Dialog dementsprechend komisch dadurch war. Reden manche Menschen wirklich so?



Fazit

Hier möchte ich eine kleine Triggerwarnung platzieren, denn das Thema Krebs spielt hier eine Rolle.

Wer hier einen tiefgründigen Roman erwartet wird wahrscheinlich bitter enttäuscht sein. Vieles wird ziemlich locker flockig beschrieben, was einen doch im ersten Moment ziemlich irritiert. Das bedeutet jetzt nicht, dass hier irgendetwas geschönt wird oder die ganzen hässlichen Seiten der doch sehr komplexen Themen einfach nicht erwähnt wird. Es ist ein moderner Schreibstil, er ist schlicht, nicht ausschweifend und trotzdem schafft es der Autor damit das nötigste dem Leser vermitteln. Es ist ein Debütroman und das merkt man schon sehr deutlich. Leider ist auch nicht so ganz deutlich, ob der Autor nur mit dem Haufen von Klischees spielt oder ob das mehr oder weniger ein Versehen war so viele Klischees aufzugreifen. Bei einigen legt er jedoch sehr bewusst seinen Finger in eine offene Wunde(rassistische Kommentare von Franks Eltern).

Hierbei handelt es sich zudem um ein Own-Voices Buch. Der Autor berichtet viel von seinen eigenen Erfahrungen, denn auch seine Eltern erlaubten ihn auch nur eine koreanische Freundin und sie hatten wohl ähnliche Erwartungen wie Franks Eltern(gute Noten, gute Uni uvm).

Freitag, 8. November 2019

#253 Bücherregal - PS. I love you



Titel(Englisch)PS. I love you
Titel(Deutsch)PS. Ich liebe dich
AutorCecelia Ahern
VerlagHarper Collins
GenreRoman
Seiten515 Seiten
Meine Bewertung
3,5/5

 Inhalt

In Gerry hat Holly einen Seelenverwandten gefunden und schon als Teenager waren die beiden ein Paar. Anfang 20 heirateten sie und sprachen auch oft darüber, wie es wäre ein Kind oder mehrere zu bekommen und diese groß zu ziehen. Doch vollkommen unerwartet bekommt Gerry die Diagnose Gehirntumor und die Behandlungen schlagen nicht an. Kurz darauf verstirbt er und Holly ist am Boden zerstört. Sehr zu ihrer Überraschung hat er ihr jedoch Briefe hinterlassen. Für jeden Monat einen und alle enden mit "Ps. Ich liebe dich".

Review

Die Handlung startet nach Gerrys Tod, aber man erfährt ziemlich viel über ihn in Form von Rückblenden und Erzählungen. Man erfährt wie wenig Holly mit dem Verlust ihres Partners zurechtkommt, schließlich war es die Liebe ihres Lebens und mit Ende 20 rechnet man ja nicht damit, seinen Partner an einen Gehirntumor zu verlieren. Immer wieder merkt man die Stadien der Trauer und wie sehr sie diese lähmt. Ich finde es gut, dass die Autorin das alles so beschreibt und es nicht romantisiert oder einfach nur vollkommen falsch darstellt. Über so einen Verlust ist man nun einmal nicht innerhalb von wenigen Wochen und so etwas kann einen ganz schön aus der Bahn werfen. Es fällt Holly halt unheimlich schwer überhaupt wieder auf die Füße zu kommen und zeitweise hat man das Gefühl, als würde sie das auch nicht mehr schaffen. Genau diese Trauerverarbeitung nimmt den Hauptteil der Handlung ein, also wer hier was anderes erwartet wird wahrscheinlich enttäuscht sein. Es gibt jedoch auch einige Nebenhandlungsstränge in denen es auch um Hollys Freunde und Familie geht.

Vor allem der Handlungsort hat mir gefallen, immerhin spielt das alles in Dublin(Irland) und nicht viele Bücher spielen dort. Man merkt finde ich auch an den Charakteren und deren Wortwahl, dass es dort spielt und genau so etwas liebe ich einfach. Ich weiß jetzt nicht, ob das in der deutschen Übersetzung auch so gut rüber kam.

Was mich total überrascht hatte war das Ende, denn ich hatte vollkommen vergessen wie das ausging. Man rechnet nicht damit und ich finde es gut, dass es so realistisch endet. Ich finde es einfach nur schlimm, wenn Bücher ein vollkommen unpassendes Ende haben, nur damit der Leser sein Wohlfühl-Happy-End hat.

Im Laufe der Handlung gibt es leider einige Plotholes und Längen. Bei manchen war ich mir gar nicht so sicher warum das explizit erwähnt wurde, denn es trug absolut gar nichts zur Handlung bei und man hätte es auch ruhig kürzen können. Jedoch handelt es sich hierbei ja um einen Schnulzenroman und da gibt es ja öfters mal Längen. Es ist an einigen Stellen ziemlich überzogen dargestellt, was ich auch nicht so toll fand.

Fazit

Hier das Buch hatte ich schon einmal vor etlichen Jahren gelesen und da vor kurzem die Fortsetzung heraus kam, wollte ich es unbedingt noch einmal lesen. Ich hatte auch schon gar nicht mehr damit gerechnet und deshalb war ich auch positiv überrascht. Mir war auch ganz entfallen, dass es sich hierbei um den Debütroman der Autorin handelt und dementsprechend verblüfft war ich auch über den Schreibstil. Ich habe schon mehrere Bücher von dieser Autorin gelesen und dementsprechend hatte ich auch einen besseren Schreibstil in Erinnerung. Auch die Charaktere sind sehr blass,was aber bei einem Debütroman nichts überraschendes ist. Nach dem ersten Mal Lesen hätte ich dem Buch sicherlich 4 Sterne gegeben, jetzt sind es halt nur noch 3,5. Was aber an sich ja auch keine schlechte Bewertung ist und verglichen mit den heutigen Romane in die Richtung ist es immer noch um Welten besser. Schließlich wird hier nicht dargestellt, dass man als Frau nur zusammen mit einem Mann funktionieren kann und Holly verliebt sich nicht innerhalb der ersten 100 Seiten in einen neuen Typen. Denn bei der Liebe des Lebens hört man nicht sofort auf den Partner zu lieben, nur weil dieser verstirbt. Und leider vergessen oder ignorieren manche Autoren genau das, was aber bei "PS. I love you" nicht der Fall ist.

Vor allem die Idee mit den Briefen finde ich schön und auch die Aufgaben darin machen total viel Sinn. Mittlerweile gibt es ja schon einige Bücher in die Richtung. Leider lernt man ja meist Dinge erst schätzen, wenn man sie verliert und ich denke Holly hat das alles auch noch einmal anders schätzen gelernt nach dem Tod von Gerry. Und ich finde es gut, dass solche Bücher genau das vermitteln und nicht, dass man direkt nach so einem Verlust wieder perfekt funktionieren und am Besten schon direkt wieder eine Beziehung vorweisen muss.

Mittwoch, 6. November 2019

Lesemonat Oktober



Guten Morgen :)

Hier ist mein Lesemonat September und ein kleiner Rückblick.

Für meinen Blog habe ich insgesamt 8.044 Wörter geschrieben und für meine Fanfictions ganze 8.531 Wörter was ganze 535 Wörter pro Tag macht.
  1. Ende gut, alles gut! von Thomas Herzberg, 211 Seiten, 4/5 Sternen, Rezension
  2. Die Öko-Challenge von Komplett-Media, 176 Seiten, 4/5 Sternen, Booktalk
  3. Selfies vom Mond von André Nagerski, 123 Seiten, 4/5 Sternen, Rezension
  4. Der Tote im Strandkorb von Anna Johannsen, 284 Seiten, 2,5/5 Sternen, Rezension
  5. Wenn nicht jetzt, wann dann von Harald Lesch, 369 Seiten, 4/5 Sternen, Rezension
  6. To Kill a Mockingbird von Harper Lee, 324 Seiten, 4,5/5 Sternen, Booktalk
  7. Mörderinnen von Veikko Bartel, 240 Seiten, 5/5 Sternen, Rezension
  8. Nur eine Ewigkeit mit dir von Kristina Moninger, 300 Seiten, 3/5 Sternen
  9. Retribution Ridge von Anna Willett, 232 Seiten, 1,5/5 Sternen, Rezension
  10. Rabenschwarze Intelligenz von Josef H. Reichhoff, 256 Seiten, 5/5 Sternen, Rezension
  11. Watership Down von Richard Adams, 485 Seiten, 5/5 Sternen, Booktalk
  12. Unbarmherzig von Markus Kleinknecht, 424 Seiten, 4/5 Sternen, Rezension
  13. Brainspam von Torsten Sträter, 191 Seiten, 3/5 Sternen, keine Rezension
  14. Wie ich vom Weg abkam um nicht auf der Strecke zu bleiben von Eduard Freundlinger, 276 Seiten, 3,5/5 Sternen, Rezension
  15. Solange die Hoffnung uns gehört von Linda Winterberg, 471 Seiten, 5/5 Sternen, Booktalk
  16. One perfect lie - Der Schein trügt von Lisa Scottoline, 412 Seiten, 2/5 Sternen, Rezension
  17. Das Blut der Hirsche von Mons Kallentoft und Markus Lutteman, 397 Seiten, 4,5/5 Sternen Rezension
  18. Mörder von Veikko Bartel, 256 Seiten, 5/5 Sternen, Rezension
  19. In all den Jahren von Barbara Leciejewski, 449 Seiten, 4/5 Sternen, Rezension
  20. Weil mein Herz dich ruft von Jennifer Waschke, 269 Seiten, 4,5/5 Sternen, Rezension
  21. Apocalypse Z von Manel Loureiro, 397 Seiten, 3/5 Sternen
  22. Du bringst mein Leben so schön durcheinander von Claire Christian, 320 Seiten, 5/5 Sternen, Rezension
  23. Papst Franziskus von Michael Hesemann, 321 Seiten, 4/5 Sternen, keine Rezension
  24. Gier von Marc Elsberg, 448 Seiten, 4/5 Sternen, Rezension
  25. Mit allen Mitteln von Jens Bühler, 366 Seiten, 5/5 Sternen, Rezension
  26. Universum für Neugierige von Harald Lesch, 258 Seiten, 4/5 Sternen, Rezension
  27. Die Stille vor dem Tod von Cody McFadyen, 481 Seiten, 3/5 Sternen, Booktalk
  28. Der Präsident von Sam Bourne, 480 Seiten, 4/5 Sternen, Rezension
  29. Savage moon von Cris Simms, 418 Seiten, 3/5 Sternen, Rezension
  30. Wie Gräser im Wind von Ella Zeiss, 383 Seiten, 5/5 Sternen, Booktalk
  31. Freak the Mighty von Rodman Philbrick, 192 Seiten, 4,5/5Sternen, Rezension
  32. Von Hoffnung getragen von Ella Zeiss, 416 Seiten, 5/5 Sternen, Rezension
  33. Unauthored letters von Tara C. Allred, 392 Seiten, 1,5/5 Sternen, Rezension
  34. Who the fuck is dracula? von Sebastian Wotschke, 78 Seiten, 4/5 Sternen, Rezension
  35. Terms of use von Scott Allan Morrison, 384 Seiten, 3/5 Sternen, keine Rezension
  36. Am Ende dieses Jahres von Anja May, 364 Seiten, 4/5 Sternen, Rezension
  37. Die Angst schläft nie von Rachel Caine, 381 Seiten, 3/5 Sternen, Rezension
  38. Suitcase Girl von Ty Hutchinson, 344 Seiten, 1/5 Sternen
  39. Die Einkaufsrevolution von Tanja Busse, 320 Seiten, 4/5 Sternen, Booktalk
  40. Hannah und ihre Brüder von Ronald H. Balson, 476 Seiten, 4/5 Sternen, Rezension
  41. Nachts schweigt das Meer von Kate Penrose, 464 Seiten, 4/5 Sternen, Rezension
  42. Dry von Neal und Jarrod Shustermann, 448 Seiten, 4/5 Sternen, Rezension
  43. Dünenblut von Sven Koch, 352 Seiten, 4/5 Sternen, Rezension
  44. Dschungel von Friedemann Karig, 383 Seiten, 4/5 Sternen, Rezension
  45. Mein Leben basiert auf einer wahren Geschichte von Anne Freytag, 448 Seiten, 4/5 Sternen, Rezension
  46. Juister Mohn von Elke Bergsman und Anna Johannsen, 287 Seiten, 4/5 Sternen, Rezension
  47. Hostile Witness von Rebecca Forster, 420 Seiten, 2,5/5 Sternen, Rezension
  48. Hafenmord von Katharina Peters, 316 Seiten, 3/5 Sternen, Rezension
  49. The Victims' Club von Jeffery Deavers, 45 Seiten, 3/5 Sternen, keine Rezension
  50. Die Straße des Siegers von Osmar White, 304 Seiten, 3/5 Sternen, keine Rezension
  51. Pata Negra von Eduard Freundlinger, 432 Seiten, 3/5 Sternen, keine Rezension
  52. Bookless von Marah Woolf, 312 Seiten, 3,5/5 Sternen, Rezension
  53. Der Mann auf der Hallig von Anna Johannsen, 303 Seiten, 4/5 Sternen, Rezension
  54. Shining von Stephen King, 625 Seiten, 5/5 Sternen, Booktalk
  55. When the water runs out von David Canford, 316 Seiten, 2,5/5 Sternen, keine Rezension
  56. Träume aus Silber von Mina Baites, 306 Seiten, 3,5/5 Sternen, Rezension
  57. Jenseits von Schwarz von Lucie Flebbe, 288 Seiten, 4/5 Sternen, Rezension
  58. Küstenstill von Elias Haller, 380 Seiten, 5/5 Sternen, Rezension
  59. After: The shock von Scott Nicholson, 296 Seiten, 2/5 Sternen
  60. Bauernschädel von Stefan K. Heider, 252 Seiten, 4/5 Sternen, Rezension
  61. Rache und Roter Schnee von Elias Haller, 394 Seiten, 3,5/5 Sternen
  62. Das Weinen der Kinder von Arne M. Boehler, 352 Seiten, 4,5/5 Sternen, Rezension
  63. Steht auf, auch wenn ihr nicht könnt! von Maximilian Dorner, 4/5 Sternen, 192 Seiten, Rezension
  64. Mondprinzessin von Ava Reed, 252 Seiten, 1,5/5 Sternen, Rezension
  65. The hate u give von Angie Thomas, 528 Seiten, 5/5 Sternen, Rezension
  66. 40 Stunden von Kathrin Lange, 416 Seiten, 4/5 Sternen, Rezension
  67. Pitti auf hoher See von Bianca Dennemark, 175 Seiten, 3,5/5 Sternen, Rezension
  68. The perfect roommate von Minka Kent, 258 Seiten, 1/5 Sternen, keine Rezension
  69. Die ferne Hoffnung von Ellin Carsta, 362 Seiten, 3/5 Sternen, keine Rezension
  70. Simon vs. the homo sapiens agenda von Becky Albertalli, 352 Seiten, 5/5 Sternen, Buch und Film
  71. Der Präparator von Miker Omer, 458 Seiten, 4/5 Sternen, Rezension
  72. All the bright places von Jennifer Niven, 432 Seiten, 3,5/5 Sternen, Booktalk
  73. Die Macht der Verzweiflung von Hendrik Falkenberg, 377 Seiten, 4/5 Sternen, Rezension
  74. Friedhof der Kuscheltiere von Stephen King, 609 Seiten 4,5/5 Sternen, Buch und Film
  75. Strange the dreamer von Laini Taylor, 560 Seiten, 4/5 Sternen, Booktalk
  76. Dracula von Bram Stoker, 275 Seiten, 4/5 Sternen
  77. Turtles All the Way Down von John Green, 320 Seiten, 4/5 Sternen, Rezension
  78. Todeshaff von Katharina Peters, 320 Seiten, 3,5/5 Sternen, Rezension
  79. Goldene Zeiten im Gepäck von Adriana Popescu, 512 Seiten, 4,5/5 Sternen, Rezension
  80. Jaspers letzter Flirt von Ulrike Busch, 302 Seiten, 3,5/5 Sternen, Rezension
  81. The silent patient von Alex Michaelides, 339 Seiten, 2/5 Sternes, Rezension
  82. Grenzfälle von Elke Bergsma, 302 Seiten, Rezension
  83. 10 Stunden Ewigkeit von Nika Lubitsch, 248 Seiten, 2,5/5 Sternen, Rezension
  84. Morgen ist leider auch noch ein Tag von Tobi Katze, 256 Seiten, 4,5/5 Sternen, Booktalk
  85. Tumor von Dominik A. Meier, 610 Seiten, 3/5 Sternen, Rezension
  86. Frankly in love von David Yoon, 432 Seiten, 3,5/5 Sternen
  87. Muse of nightmares von Laini Taylor, 528 Seiten, 4/5 Sternen, Rezension
  88. Schwimmen Tote immer oben? von Michael Tsokos, 177 Seiten, 4/5 Sternen
  89. We are okay von Nina LaCour, 240 Seiten, 4,5/5 Sternen
  90. Insomnia von Stephen King, 1040 Seiten, 4/5 Sternen, Rezension
  91. The Handmaid's Tale von Maragaret Atwood, 325 Seiten, 3,5/5 Sternen
  92. Der Regisseur von Olivia Kleinknecht, 440 Seiten, 4/5 Sternen, Rezension
  93. Embrace your weird von Felicia Day, 272 Seiten, 4/5 Sternen
  94. The beautiful von Renée Ahdieh, 448 Seiten, 2/5 Sternen
  95. Unter Fremden von Jutta Profijt, 336 Seiten, 4/5 Sternen
Insgesamt 33.782 von 35.000 Seiten und 95 von 100 Büchern, 356 Seiten/Buch

Januar: 11 Bücher, 3.000 Seiten, 273 Seiten/Buch
Februar: 9 Bücher, 3.145 Seiten, 350 Seiten/Buch
März: 8 Bücher, 3.071 Seiten, 384 Seiten/Buch
April: 9 Bücher, 3.008 Seiten, 335 Seiten/Buch
Mai: 9 Bücher, 3.523 Seiten, 392 Seiten/Buch
Juni: 9 Bücher, 3.073 Seiten, 342 Seiten/Buch
Juli: 14 Bücher, 4.452 Seiten, 318 Seiten/Buch
August: 7 Bücher, 3.063 Seiten, 438 Seiten/Buch
September: 9 Bücher, 3.209 Seiten, 357 Seiten/Buch
Oktober: 10 Bücher, 4238 Seiten, 424 Seiten/Buch

Genre
Dystopie: 3
Fantasy: 5
Historischer Roman: 7
Horror: 3
Humor: 3
Klassiker: 4
Krimi: 16
Mystery: 2
Psychothriller: 8
Roman: 14
Sachbuch: 10
Science-Fiction: 1
Thriller: 15
True Crime: 3

Neuzugang
Born a crime von Trevor Noah

Rezensionsexemplare
Tod und kein Erbarmen von Elias Haller
Der Mensch ist böse von Julian Hannes
Die Frau auf Nordstrand von Anna Johannsen

Noch einmal Danke dafür ♥

Lese ich gerade:
Das Paulusevangelium von Wolfgang Hohlbein

Auf meinem SuB befinden sich noch um die 6 Bücher und 7 eBooks. Vielleicht schaffe ich es tatsächlich den SuB auf unter 5 Bücher zu bekommen. Bei den eBooks ist es mir relativ egal, da ich mir eh meist mehr ausleihe als ich lese.

Meine persönlichen Highlights war:
We are okay von Nina LaCour, 240 Seiten, 4,5/5 Sternen

Was ist denn das für ein klasse Buch? Ich habe es relativ selten, dass ich wegen irgendwelchen YA-Büchern einen Kloß im Hals habe beim Lesen und mich so mit der Hauptprotagonisten identifizieren kann. Das Buch ging mir wirklich nahe und ich wollte es ja schon wirklich lange mal gelesen haben. Das Cover gefällt mir einfach und ich finde es immer wieder toll, wenn Cover wirklich gezeichnet sind und keine 08/15 Stockgrafik beinhalten(sehr beliebt scheinbar: Wasserfarben, Acrylfarben).

Enttäuscht war ich von: 
The beautiful von Renée Ahdieh, 448 Seiten, 2/5 Sternen

Das Buch hat wirklich gute Rezensionen und ich frage mich nach dem Lesen, ob ich tatsächlich zu pingelig geworden bin oder nicht. Nach dem Lesen des Klappentextes habe ich einen tollen Vampirroman erwartet. Am besten schon auf Seite 100 ein paar gruselige Momente. Ruhig auch die romantisierte Version, hätte auch zum Cover gepasst. Aber ich musste tatsächlich auf diese  Begegnung 400 Seiten warten. Im 2. Band soll es dann mehr um Vampire geben und für mich war Band 1 der Prolog, etwas was mittlerweile viele Autoren machen und ich einfach nur noch ätzend finde. Ich will kein ellenlanges Vorgeplänkel. Ich will kein Geld ausgeben und angeteasert werden um dann eventuell vom Folgeband enttäuscht zu werden. Band 1 für Weltenaufbau ist okay, aber das ist hier gefühlt nicht geschehen.

Über den Oktober gibt es nicht viel zu schreiben. Ich war viel im Wald um Pilze zu suchen und habe tatsächlich 3 fotorealistische Zeichnungen fertig gestellt. Ich habe mir deshalb auch Fallbleistifte im Laden angeguckt, da ich wegen etwas dorthin fahren musste. Es gab mal eine Zeit, da hatte gefühlt jeder Laden wegen der Mandalas Buntstifte. Jetzt muss man dafür ganz schön weit fahren und dann haben diejenigen nur den kleinen Buntstiftständer und für meine Zeichnungen brauche ich dann doch den großen. Leider hatte die Verkäuferin keine Zeit und laut der Herstellerhomepage hätten die Minen im Laden ohnehin nicht gepasst. Ich bleibe trotzdem an dem Thema dran, denn ich habe nur noch einen 2B-Bleistift auf Vorrat und meinen Druckbleistift.
Mit dem Thema Haarseife bin ich immer noch nicht weiter, da meine jetzige die Haut zu sehr austrocknet. Es ist halt echt der pure Wahnsinn wie teuer das ist. Natürlich hält es auch ein wenig länger, aber ich will auch nicht jeden Monat eine neue Seife kaufen müssen bis ich die richtige habe. Ich brauche halt wirklich eine ohne Duft- und Farbstoffe, aber die die da infrage kommt kostet 6-7 €. Und da weiß ich auch nicht, ob ich die wirklich vertrage. Ich hab noch ein Rezept für Haarseife aus Kernseife und vielleicht versuche ich einfach mal das.
Ansonsten möchte ich den November zum Schreiben und Malen nutzen. Und ich habe endlich mit den Weihnachtsgeschenken angefangen. Eigentlich mache ich das schon im Oktober, damit ich es so schnell wie möglich hinter mich habe. Und dann habe ich ja noch einige wirklich spannende Bücher vor mir, auf die ich mich freue.



Und dann habe ich noch die letzten Tage damit verbracht. Ich weiß noch nicht zu 100 % wann das alles online kommen wird, aber momentan sitze ich dadran.


Viele Grüße

Sonntag, 3. November 2019

#252 Bücherregal - Der Zorn der Vergeltung








TitelDer Zorn der Vergeltung
AutorMartin Krüger
VerlagEdition M
GenreThriller
Seiten510 Seiten
Meine Bewertung
4/5


Ich bedanke mich hiermit recht herzlichst bei Netgalley.de für das Bereitstellen eines Rezensionsexemplares.


 Inhalt

Ein Kunstexperte aus Frankfurt wird samt seiner Familie in ihrem eigenen Haus hingerechnet und alles deutet darauf hin, dass eine Gruppe Menschenhändler namens "Vier Apostel" dahinter stecken. Diese Spur führt die Kriminalhauptkomissarin Marie Winter und den BKA-Profiler Daniel Parkov nach Russland und in die Schweiz. Hinter den Aposteln ist zeitgleich ein Auftragsmörder her, der vor nichts zurück schreckt. Schnell geraten die beiden Ermittler zwischen die beiden Fronten und es wird immer unklarer, wer nun gut oder böse ist und was überhaupt unternommen werden kann um die Apostel zustoppen ohne zu viele Menschenleben zu gefährden.


Review

Was ich so unglaublich faszinierend fand ist, dass ich direkt nach den ersten Seiten wieder voll drin war in dieser Winter-und-Parkov-Welt. Vor allem Parkov hat einen unglaublichen Wiedererkennungswert und genau das mag ich an solchen Reihen, wenn man ohne viele Infos die Hauptprotagonisten wieder erkennt und man nicht erst ewig im Gedächtnis herum kramen muss.

Winter und Parkov geraten dieses Mal ganz schön aneinander, da sie beide eine ganz andere Berufsethik haben. Winter legt Wert darauf Gesetze einzuhalten und Parkov hat absolut kein Problem damit diese zu brechen, schließlich schafft er es so viel leichter an benötigte Informationen zu kommen. Seine KI Elvis ist auch wieder mit von der Partie und ich finde die Vorstellung auch sehr spannend, dass so eine KI wirklich irgendwann einmal großteils zum Einsatz kommen könnte. Diese Unterschiede bei der Berufsethik haben ein unglaubliches Konfliktpotential, denn immer wieder stellt sich die Frage wie lange Winter noch mitspielt. Immerhin jagen sie Leute, die sich jenseits des Gesetzes bewegen und Parkov ist ja im Grunde nicht besser, wenn er regelmäßig Gesetze bricht und da ist es vollkommen egal wie edel seine Motive sein mögen. Auch die anderen Hauptprotagonisten wirken genauso authentisch wie Winter und Parkov und bleiben keinesfalls blass.

Mich hat die Handlung einfach nur gefesselt, weshalb ich das Buch innerhalb von 2 Tagen durch gelesen hatte. Der Schreibstil lässt sich angenehm flüssig lesen und trägt auch dazu bei, dass die Spannung keinen Abbruch nimmt. Ich habe deshalb oft nicht gemerkt wie viel Zeit beim Lesen vergangen ist. Man kann sich zudem alles gut vorstellen, da der Schreibstil recht bildhaft ist.

Mir war das alles einen kleinen Ticken zu konstruiert und abgehoben, aber wer gerne zum Beispiel amerikanische Actionthriller liest wird dieses Buch wahrscheinlich lieben. Wahrscheinlich hätte es  auch weniger konstruiert gewirkt, wenn man erfahren hätte was Parkov teilweise in die Wege leitet. So wird man immer wieder überrascht und ich habe mich manchmal gefragt, ob ich einfach nur Sachen überlesen habe. Damit bleibt zwar die Spannung erhalten, aber irgendwann rechnet man halt mit diesen geheimen Aktionen und dann zieht dieser Überraschungsmoment nicht mehr. Das ist jetzt meckern auf hohen Niveau, aber es ist halt auch der Grund warum ich einen Stern abgezogen habe.


Fazit

Das Buch endet mit einem gewaltigen Cliffhanger und ich bin echt gespannt darauf wie das alles weitergeht. Hier geht es unter anderem um Menschenhandel und wie weit Ermitteln die Gesetze sich selbst zurecht biegen oder sogar brechen um an ihr Ziel zu kommen. Auf ersteres wird jedoch nur wenig eingegangen, was aber nicht weiter schlimm ist.

Wenn ihr mit der Buchreihe anfangen wollt, dann solltet ihr mit "Die Gaben des Todes" beginnen. Dann lernt ihr Parkov besser kennen und stempelt ihn nicht direkt als arroganten Fatzkes ab. Es gibt halt schon einige Entwicklungen, die ihn prägen und ohne diese zu kennen wirkt er einfach nur ekelhaft arrogant. Er ist zudem nicht gefühlsduselig und sehr zielstrebig und selbstbewusst, was man leicht missinterpretieren kann. Für mich macht es ihn nur zu einem vertrauensvollen Ermittler, denn was will man mit einem Ermittler, der nicht in der Lage ist rational zu denken und zu handeln in entscheidenden Momenten?

Rezension zu "Die Gaben des Todes" 

Freitag, 1. November 2019

#251 Bücherregal - Der Regisseur






TitelDer Regisseur
AutorOlivia Kleinknecht
VerlagIndependently published
GenreSuspense Thriller
Seiten438 Seiten
Meine Bewertung
4/5


Ich bedanke mich hiermit recht herzlichst bei dem Autor für das Bereitstellen eines Rezensionsexemplares über das Portal https://rezi-suche.de/



 Inhalt

Vittorio Angelotti liebt die Inszenierung und das nicht nur bei seinem Beruf als Regisseur sondern auch in seinem Leben. Für ihn ist es wichtig alles steuern zu können und deshalb manipuliert er auch ständig die Menschen in seinem Umfeld. Ihm gibt das den gewissen Kick und wenn dabei noch ein erotisches Vergnügen raus springt umso besser. Durch Zufall bekommt er von einem Auftragsmord Wind und beschließt sich dazu mitzumischen. Doch schnell merkt er, dass es nicht wie im Film ist. Kann er wirklich die Kontrolle behalten?

Review

Erst einmal vorweg eine dicke, fette Triggerwarnung: Hier geht es explizit um häusliche Gewalt(nicht nur physische), Pädophilie, Tod, Gewalt/Folter und vieles mehr. Es ist definitiv nichts für Zartbesaitete und kann durchaus triggernd wirken, wenn man selbst mal in einer ähnlichen Situation war.

Um ehrlich zu sein habe ich den Regisseur schon auf den ersten Seiten gehasst. Er nutzt immer wieder seine Machtposition aus um gefühlt mit allem Geschlechtsverkehr zu haben, was noch Puls hat. Und da ist es vollkommen egal, ob Mann, Frau oder Teenager.

Es ist einfach unglaublich wichtig, dass die #Metoo-Debatte einfach jeden betrifft. In diese Situation kann jeder beraten und es ist immer leicht zu sagen, man wird garantiert nicht nachgeben. Aber diese Menschen sind Meister der Manipulation und das merkt man beim Regisseur. Er weiß welche Knöpfe er drücken muss um an sein Ziel zu kommen und genau das macht den Regisseur als Figur bzw. Mensch auch so gefährlich: Er hat kein Problem damit über Leichen zu gehen und das sorgt damit für eine sehr bedrückende und angstvolle Stimmung. Ich habe deshalb teilweise einfach nur darauf gewartet, dass dieses Pulverfass an Mensch einfach explodiert und die Situation zur vollkommen Eskalation kommt. Er übt eine unglaubliche Faszination auf bestimmte Menschen aus und schafft es allein deshalb immer wieder diese hinters Licht zu führen. Und allein an seinen Filmen sieht man bzw. sollte man eigentlich sehen, dass er alles andere als ein guter Mensch ist. Jedoch wie schon geschrieben: Er weiß wie man andere manipuliert. Und oft wartet er nur wie die Spinne in ihrem Netz um die Beute endlich zu fangen.

Man weiß eigentlich eine sehr lange Zeit nicht wohin diese Reise geht und wohin der Autor einen überhaupt führen möchte. Das hält die Spannung oben, da man immer wieder auf ein gutes Ende und somit Gerechtigkeit hofft.

Mir fiel es dieses Mal wirklich schwer in die Handlung rein zukommen, da die Perspektive am Anfang wie bei einem Film recht oft wechselt. So lernt man zwar auch wirklich viel über die anderen Personen und kann so einschätzen was der Regisseur mit ihnen am Hut hat oder eher wie er sie benutzt, aber dadurch entsteht halt auch eine Distanz zu diesen. Als ich diese überwunden hatte war ich aber voll dabei und mir fiel es schwer den Thriller aus der Hand zulegen. Er ist halt unglaublich detailliert und hat eine unglaubliche Tiefe. Es ist halt nichts so wie es scheint und so hat mich das Ende auch überrascht. Damit habe ich definitiv nicht gerechnet und es ist definitiv ein realistisches Ende.


Fazit

Der Roman passt auf jeden Fall gut zu der #Metoo-Debatte und ich denke wenn man mit den doch sehr schwierigen Themen kein Problem hat, dann lässt es sich gut lesen. Es liest sich nicht wie ein Fetischroman, obwohl manche Stellen doch zu explizit sind. Mir haben sich oft gefühlt die Zehennägel gekräuselt, weil es einfach so eklig war. Diese Stellen sind in der Regel sehr knapp gehalten, aber trotzdem würde ich es als explizit und nicht mehr nur angedeutet bezeichnen. Es ist auf alle Fälle kein erotischer Thriller!

Man muss sich auf alle Fälle darauf einlassen und dann bekommt man auch einen wirklich guten Thriller. Er ist gesellschaftskritisch und beleuchtet ein Problem, welches leider immer noch totgeschwiegen wird. Und die Autorin schafft es relativ realistisch dazustellen, wie diese Menschen agieren und es hierbei kein simples schwarz/weiß gibt. Es ist leicht darüber zu urteilen, ehe man selbst mal in dieser Situation war. Solche Leute wie der Regisseur haben eine unglaubliche Macht und die wissen sie einzusetzen als Meister der Manipulation.