Sonntag, 31. Oktober 2010

02.04.2010 - Das Licht am Ende des Tunnels

Du siehst in meine Augen...
Was siehst du?
Kannst du die Schmerzen spüren?
Kannst du dir die Angst vorstellen?
Kannst du mein gebrochenes Herz sehen?
Und die ganzen unsichtbaren Narben?
Es ist eine Frage der Zeit.
Und es ist nicht mehr viel davon übrig...
Zittern, zu viel zum aushalten.
Weinen, zu viel zum lindern.
Es gibt Wunden,
die kann man nicht heilen.
Und du weißt...
Früher oder später,
da gibt es keinen Morgen mehr...

Abschied

Dein Verlassen kostete Blut,
konnte es mir nicht eingestehen,
ich wollte nur noch ein mal flehen,
doch dazu fehlte mir der Mut...

Längst warst du schon fort,
gingst ohne dich umzusehen,
man hörte den Wind leise wehen,
an einem weitentfernten Ort.

Wollte dich in Erinnerung behalten,
dich lächelnd wieder empfangen,
und nicht am End' um dein Leben bangen,
denn dass ließ mein Herz erkalten.

Ich gewöhnte mich an deinen Schmerz,
bemerkte nicht die Botschaften,
die Wunden die immer wieder aufklafften,
dachte zum Schluss es war vielleicht nur ein Scherz.

Du beginngest zu schnell den Mord,
wollte dich doch noch erfassen,
und dich nicht ziehen lassen,
an einen unerreichbaren Ort.


Guten Morgen :)

Heute ist es einmal wieder ein negativeres Gedicht. Es ist schon etwas älter und im ehrlich zu sein habe ich absolut keine Ahnung mehr, warum ich es ich geschrieben habe.

Aber ich versuchs trotzdem einmal, immerhin stammt es ja von mir und man kann sowas ja nicht ganz vergessen. Zu der Zeit habe ich mich oft in andere Personen hinein versetzt, damit ich deren Argumente verstehen lernen konnte. Damals habe ich oft gesagt: "Dann bring ich mich halt um, was ist schon dabei?". Oder auch: "Nach einem missglückten Versuch folgt oft der nächste. Und weißt du was? Ich werde sehr gerne Teil dieser Statistik". Wobei ich oft zu diesen Zeiten mich nicht mehr so häufig selbst verletzt habe. Man sieht auch keine Narben und es war nie an sichtbaren Stellen, aber trotzdem wussten es zu viele. Lediglich an meinem Verhalten konnte man nichts fest stellen, da ich schon damals ein sehr guter Schauspieler war.
Auf alle Fälle kann ich mir durchaus vorstellen, dass man nach der Zeit abstumpft. Selbstmorde passieren oft heimlich, meist erkennen die Leute den Auslöser nicht. Bei Depressiven sagt man jenachdem, dass sie kurz vorm Selbstmord fröhlicher gewirkt haben.
Man gewöhnt sich einfach alles. Wenn sich jemand täglich beide Arme bis zu den Knochen aufschlitzt, dann ist eine Wunde mehr oder weniger auch nicht weiter tragisch. Es ist ja schließlich Gewohnheit jeden Tag diese Wunden zu sehen und wie sie sich verändern. Wobei ja jede Wunde für denjenigen eine Geschichte und diejenigen sich nicht umsonst Verletzungen zu.
Mir ist durchaus bewusst, dass man sich auf vielfältige Weise selbstverletzen kann. Manchmal mekrt man auch nicht, dass der Mensch sich das antut. Aber sobald man es merkt, sollte man alles daran setzen, dass derjenige keinen Grund mehr hat sich selbst zuverletzen.

Viele liebe Grüße

Mittwoch, 27. Oktober 2010

Puzzle - Wieviel ist das Leben wert?

Guten Abend :)
Heute habe ich einen Auszug aus eine meiner Geschichten dabei. In dieser geht es um das Leben an sich und der Wert von diesem. Wieviel ist ein einzelner Mensch wert? Wie groß ist der Preis vom Tod? Macht es einen Unterschied um man lebt oder nicht lebt?

"Menschen, die nicht von anderen geachtet werden, wissen den Wert des Lebens nicht zu schätzen. Erst durch die Zuneigung von anderen Menschen versteht man den Wert des Lebens.
Doch genau dieses stellt ein Problem für mich da.
Wenn man genau dieses Leben beendet, fügt man den Hinterbliebenen Schmerzen zu. Es ist wie ein giftiger Pfeil, der sich in ihre Herzen bohrt. Erst durch den Verlust von etwas, lernt man dessen Wert kennen und schätzen, oder?
Und je mehr man den Verlust realisiert, desto größer wird der Schmerz. Wenn mein Leben endet, sollten die Menschen um mich herum mein vergangenes Leben vergessen. Mit dem Tag meines Todes sollen all die Erinnerungen ausgelöscht werden.
Es soll wie eine Welle am Strand des Lebens sein, die meine Spuren im Sand verwischt. Auf diesem Wege möchte ich allen Beteiligten viel Leid ersparen.
In meinen Augen ist der Wert des Lebens eine rein ektive Einschätzung. Rein objektiv betrachtet ist selbst das Leben der Kaiserfamilie nutzlos. Man ist einer von über sechs Milliarden Menschen auf der Welt. Die Wissenschaftler sprechen schon sehr lange von einer Überbevölkerung der Erde.
Wir sind eindeutig zu viele oder eher mehr als genug Menschen für diesen Planeten. Das Leben eines einzelnen ist dadurch quasi gegen Null. Auch der Schmerz, der durch den Tod entsteht, wird belanglos.
Was hat dieser Mensch schon, was ihn einzigartig macht?
Eigentlich nichts, wenn man es genau betrachtet.
Vielleicht ist er in den Augen seiner Freunde einzigartig. Aber dieses ist wieder eine subbjektive Meinung.
Klar trifft dieses auch auf mich zu. Immerhin bin ich auch nur ein Mensch. Meine Bandkollegen und Fans würden sich jetzt wahrscheinlich wieder aufregen.
Im Grunde haben sie Recht, diese Einstellung haben meistens Leute mit Depressionen. Aber in meinen Augen habe ich nicht diese melancholische Verstimmung. In meinen Worten würde ich das ganze als realistische Weltanschauung erklären. Das Auslöschen der Erinnerungen ist lediglich ein rein persönlicher Wunsch, das hat nicht mit einer Weltanschauung zu tun.
Aber was macht mich schon zu etwas besonderen?
Viele meinen ich hätte eine einzigartige und ausdrucksstarke Stimme. Jedoch gibt es viele Sänger, auf die so etwas zu trifft. Was ist daran also etwas besonderes? Rein obektiv nichts, da man die Eigenschaft mit vielen anderen teilt. Auch wenn ich relativ gut zeichnen kann, es gibt viele talentierte Künstler wie mich. Genau das gleiche trifft auch auf meine lyrischen Fähigkeiten zu. Es ist einfach nichts besonderes."

Hoffentlich hat euch der Text gefallen und euch zum nachdenken angeregt. Ihr könnt mir gerne eure Meinung zu dieser Einstellung sagen, schließlich denkt nicht jeder so.

Bye

Sonntag, 24. Oktober 2010

Zerbrochene Welt

Es ist der Weg zurück in ein zerstörtes Leben den ich gehe. Es gibt keinen Weg mehr zurück nach Hause, da ich nirgendswo mehr hingehöre. Meine Welt zerbrach am Sonntag. Ich bereue die Dinge nicht, die ich gesagt habe. Nicht ein einziges Wort bereue ich.

Ich ging so lange, bis meine Füße höllisch schmerzten, aber ich ging weiter. Ich kann mich nicht ausruhen, ich bin immer noch so verdammt verzweifelt. Ich habe Angst. Ich möchte nicht sterben, ich möchte es wirklich nicht. Auch wenn ich mir selbst weh tue, fühle ich mich nicht besser. Deshalb kümmern mich meine Sehnsüchte danach auch nicht. Auch wenn ich den Schmerz einfach nur fühlen will.

Zwei Wochen zuvor habe ich gesagt, dass ich bis zu diesem Punkt warten würde. Ich habe gedacht, dass ich noch viel Zeit habe um mich daran zu gewöhnen. Aber trotzallem war es ein ziemlicher Schock am Sonntag. Und dieses mal gibt es kein zurück. Jedoch möchte ich mein Leben nicht einfach aufgeben. Ich habe viel für die jetzigen Freundschaften gekämpft. Ich habe mit mir selbst gekämpft für dieses neue Leben. Und jetzt? Es ist zerstört, es ist nichts mehr da.

Und ich weiß immer noch nicht, ob es für mich noch einen Morgen geben wird. Ich denke nicht, dass da einer ist. Aber vielleicht gibt es einen, irgendwo und irgendwie.


Guten Tag :)

Heute habe ich nur einen etwas älteren Text dabei. Diesen habe ich am 16.07.2009 unter Tränen in Paris verfasst. Interpretiert ihn wie ihr wollt, aber für mich wird er immer wichtig sein. Da er genau das wieder gibt, was ich damals über Monate erlebt habe. Es ist nicht der Original Text, da der in Englisch ist und ich hier bei diesem Blog so wenig Englisch wie möglich verwenden möchte.
Ich hoffe ich konnte hier mit einiges vermitteln.
Ohne die ganzen Talfahrten wäre ich wahrscheinlich nicht annähernd so Selbstbewusst wie heute. Klar, meine Freundschaften sind immer noch recht recht kurzlebig, aber was soll es. Ich sprech ja immer noch wildfremde an und verbringe dann ganz spontan den ganzen Tag mit diesen. Das heißt einsam bin ich auf keinen Fall =:D
Eigentlich will ich nur damit aussagen, dass nach jedem Regen die Sonne wieder scheint. Wenn man geduldig ist, dann wird diese Sonnen auch für einen selbst wieder scheinen.
Das sehe ich ja auch immer wieder bei mir. Obwohl mir jemand sehr weh getan hat, hat die Sonne kurz darauf wieder für mich geschienen. Solange man nicht untergeht und immer noch an das Gute glaubt, wird man nie wirklich verlieren. Wenn man von innen heraus scheint, dann werden die Leute das auch anerkenen und man findet auch viel leichter Anschluss.

Viele liebe Grüße

Freitag, 22. Oktober 2010

AskMe

Hallöle =:D


Heute gibt es ein Gedicht. Ich habe es damals auf Englisch geschrieben und jetzt wieder zurück übersetzt habe. Es sind die Gefühle, die ich damals hatte und die ich wieder einmal verspüre. Aber es ist okay so, ich werde damit klar kommen.

Viele liebe Grüße



Ich bin hier alleine,
stehe einsam auf dem Dach,
schaue von diesem runter,
sehe mein Leben
an mir vorbei ziehen.

Jeder geht alleine für sich,
sie kümmern sich nicht,
es ist wie immer.

Ich kann jetzt springen,
niemanden interessiert es.

Ich kann für immer leben,
es ist nicht wichtig,
für niemanden.
Ich weiß nicht
was ich wählen soll.
Ich möchte nicht mehr leben, 
diese verdammte Lüge.

Ich weiß nicht,
ob der Freitod
wirklich beweist,
dass ich gelebt habe,
dass die vielen Narben
meiner Vergangenheit
Realität sind.

Donnerstag, 21. Oktober 2010

Halloween steht an!


Guten Abend an alle Blogleser :)

Heute gibt es leider nur ein Bild. Da bald Halloween ist habe ich einen vorgefertigten Rahmen von Paint Shop Pro genommen :)
Zu sehen ist der Rhein an einem schönen sonnigen Tag. Das Foto wurde gegenüber der berühmten "Brücke" in Remagen aufgenommen, ganz oben auf einer Art Plateau. Die Brücke müsste einigen bekannt sein, da sie eine relativ "wichtige" Rolle in den beiden großen Weltkriegen hatte. Hier der Link: Brücke von Remagen[Wikipedia.org]
Man sieht immer noch die großen Brückenköpfe auf beiden Seiten. Zudem wird sie immer bei Rhein-in-Flammen[riesiges Feuerwerkspektakel an verschiedenen Stellen des Rheins] mit Scheinwerfern "nachgestellt". Das heißt die Scheinwerfer bilden mit ihrem Licht eine Art Brücke.


Viele Grüße


Dienstag, 19. Oktober 2010

Vielen Dank

Guten Tag :)


Erst einmal will ich mich für die zahlreichen stillen Besucher bedanken. Ich hätte nie gedacht, dass ich innerhalb so kurzer Zeit auf über tausend Besucher komme. Besonders da ich den Blog ja von Mai bis September total vernachlässtigt habe :(
Vielleicht hat ja einer von euch noch Ideen, wie ich den Blog noch attraktiver gestalten kann... Allem vorran will ich einen besseren Header, der jetzige gefällt mir überhaupt nicht. Lediglich das Hintergrundbild will ich behalten. Da es mir so so gefällt.

Als kleines Dankeschön gibt es am Ende des Postes ein Bild von mir. Zum vergrößern einfach draufklicken.

Zudem habe ich die Kommentarfunktion verändert. Es dürfen auch wieder anonyme Kommentare gepostet werden.  Mein Profil habe ich auch etwas erweitert.

Noch einen angenehmen Tag :)

Bye Bye

Dienstag, 12. Oktober 2010

Spiel mit mir - bis zum Tod

Auch an noch so kleinen Staubkörnern fand er Hoffnung, den letzten Halt
Obwohl er wusste, längst ist er nicht mehr Herr der Lage, so hat er weiter gekämpft.
Nur um am Ende zu bangen, um des Geldes Willen.
Er wollte niemanden sorgen, nur leben.
Er wollte nur weiter kämpfen.
Er wollte sich nicht eingestehen, der Kampf war von Anfang an verloren.
Sein Stolz war nun entzwei, sein Lebenswille erloschen.
Seine Erinnerungen sind unerreichbar für ihn, zu sehr betäubt der tiefliegende Schmerz.


Auszug aus "Spiel mit mir"

Guten Morgen liebe Welt,

heute präsentiere ich euch einen Auszug aus der Geschichte "Spiel mit mir - Bis zum Tod".
- Geheimnisse sind geschützt durch die Liebe. Auch wenn er daran zerbricht, für ihn würde er weiterhin bis zum Tod durch seine eigene Hölle gehen. -
Der Teil oben wurde bisher noch nicht veröffentlicht, aber er ist schon über ein Jahr alt. Da sieht man mal wieder, wie schnell die Zeit doch vergeht.

Viele liebe Grüße