Mittwoch, 28. Februar 2018

Aufmerksamkeitstag für seltene Erkrankungen



Guten Morgen :)

Heute ist der Aufmerksamkeitstag für seltene Erkrankungen. An diesem Tag soll der Fokus besonders auf den über 6.000 seltenen Erkrankungen liegen. Darunter fällt jede Erkrankung in der EU, welche unter 0,05%(5 von 10.000) der Menschen betrifft. Ungefähr 80 % dieser Erkrankungen sind übrigens genetisch bedingt, wobei die Hälfte der Betroffenen noch Kinder sind.
Das Problem an diesen Erkrankungen ist einfach, dass oft sehr wenig Geld in die Forschung fließt und auch viele Ärzte noch nie etwas von den Erkrankungen gehört haben. Es findet halt kaum Aufklärungsarbeit statt und wenn geht sie oft unter, da für die Erkrankungen mit vielen Betroffenen natürlich viel größere Kampagnen geschaltet werden können. Leider hat das auch zur Folge, dass der Weg zur Diagnose meistens sehr lang ist und teilweise erst einmal komplett falsch behandelt wird. Wegen manchen seltenen Erkrankungen muss man lange Wege in Kauf nehmen um dafür eine adäquate Behandlung zu bekommen und teils muss man dafür quer durch Deutschland reisen. Das setzt natürlich voraus, dass die Erkrankung festgestellt wird und es überhaupt eine Behandlungsmethode gibt was leider nicht immer der Fall ist. Oft werden dann nur die Symptome gelindert um das alles erträglich zu machen. Je nach Krankheitsbild hat man jedoch die Zeit und die Energie für lange Anfahrten nicht.
Der Tag fand ursprünglich am 29.02.2008 statt, da ein Schalttag so selten vorkommt. Um jedoch jährlich darauf aufmerksam machen zu können wird das ganze am 28. gefeiert.

Trigeminsneuralgie

Aus den unzähligen Erkrankungen möchte ich gerne die herauspicken, die mich selbst betrifft: Trigeminusneuralgie.
Der Trigeminusnerv(Nervus trigeminus) ist ein sogenannter Drillingsnerv und befindet sich im Gesicht. Es handelt sich hierbei um den V. Hirnnerv. Er meldet zum Beispiel, wenn etwas das Gesicht berührt, die Temperatur sich verändert und er ist auch unter anderem für die Bewegung der Kiefermuskulatur zuständig.
Es wird davon ausgegangen, dass momentan 0,01% der Menschen weltweit an dieser Erkrankung leiden und viele davon gar nichts wissen. Es gibt unzählige Erkrankungen, welche Gesichtsschmerzen mit sich bringen und das reicht von einer Neuralgie, über CMD bis zu Fascialmigräne und Clusterkopfschmerzen. Aber auch Erkrankungen wie Nasennebenhöhlenentzündungen, Zysten oder Zahnprobleme können Schmerzen verursachen. Jetzt liegt es natürlich am Arzt die richtige Erkrankung festzustellen und wenn der die Trigeminusneuralgie nicht kennt, dann diagnostiziert er natürlich erst einmal eine der gängigen Erkrankungen. Ich hatte auch schon Entzündungen bescheinigt bekommen, welche aber gar nicht vorhanden waren.
Bei der Trigeminusneuralgie handelt es sich um eine Ausschlussdiagnose, weshalb man meist neben einem Neurologen auch einen Zahnarzt und einen HNO-Arzt aufsuchen darf. Es gibt auch Fälle bei denen Patienten erst einmal munter die Zähne behandelt wurden, weil sich die Schmerzen kaum von sehr starken Zahnschmerzen unterscheiden. Jedoch ist es für gewöhnlich so, dass der Schmerz bei einer Trigeminusneuralgie von Zahn zu Zahn springt und selbst das ziehen von Zähnen lindert den Schmerz nicht.
Es gibt unzählige Auslöser für die Trigeminusneuralgie wie ein Blutgefäß, welches auf den Nerv drückt, MS, Tumore und vieles mehr. Auch eine Gürtelrose kann diese auslösen in Form einer Postzosterneuralgie. Der einzige gemeinsame Nenner bei all den Ursachen ist, dass die Isolierschicht der schmerzweiterleitenden Fasern des Trigeminusnerves geschädigt werden. Dadurch werden die Informationen falsch weitergeleitet und das Gehirn interpretiert das alles als Schmerz.
Bei der klassischen Form der Trigeminusneuralgie handelt es sich um einschießende Schmerzen und meistens ist der Patient zwischen den Attacken schmerzfrei. Jedoch kann es auch zu einem Dauerschmerz kommen, wenn zu viele Attacken hintereinander folgen oder die Erkrankung schon lange vorliegt. Bei der atypischen Form gibt es einen Dauerschmerz, der oft als brennend beschrieben wird. Bei den ganz starken Attacken ist kaum an etwas anderes zu denken als den Schmerz.
Bei der Trigeminusneuralgie können so Sachen wie kauen, Gesicht waschen, Wind/Luftstoß, Zähne putzen, gewisse Gewürze, flaches liegen, hoher Puls und vieles mehr die Schmerzen auslösen.
Ein anderer Name der Erkrankung ist Tic Douloureux, weil es zu unangenehmen Muskelzuckungen kommen kann. Das sieht dann mitunter so aus als würde einer zum Beispiel die ganze Zeit mit einem Auge zwinkern, dabei zucken die Muskeln wegen dem Nerv.

Bezüglich der Trigeminusneuralgie wird durchaus Forschung betrieben, aber trotz allem kennen viele Ärzte die Erkrankung nicht oder wenn halt nur aus einer Vorlesung in der einmal 5 Minuten darüber geredet wurde. Dadurch ist es für Betroffene sehr schwer einen Arzt zu finden, der das alles diagnostiziert und auch behandelt. Es gibt einfach zu viele ähnliche Erkrankungen, weshalb das Wissen zum Thema TN so wichtig ist!
Selbst die Weltgesundheitsorganisation hat die TN noch nicht als Krankheit anerkannt, dabei leidet 1 von ungefähr 20.000 Menschen an dieser.
Es würde vor allem Betroffenen unheimlich helfen, wenn einmal mehr Leute von dieser Erkrankung wüssten. Es sind halt nicht nur ein wenig Zahnschmerzen, die mit einem freiverkäuflichen Schmerzmitel aus der Apotheke behandelt werden können. Es ist eine ernst zunehmende Erkrankung, die leider kaum einer kennt.
Aus den oben genannten Gründen ist der 28.02 und der 07.10(Tag der Trigeminusneuralgie) besonders wichtig, da an diesen Tagen gezielt Veranstaltungen im Fokus der Öffentlichkeit stattfinden um Aufklärung zu betreiben.
Ich habe jetzt nur eine Erkrankung von über 6.000 genannt, da alles andere den Rahmen sprengen würde. Bekanntere Erkrankungen darunter sind zum Beispiel Trisomie 21 oder ALS.

Meine anderen Beiträge zum Thema Trigeminusneuralgie:
Trigeminusneuralgie
Ernährung
Op nach Janetta
Warum Aufklärung so wichtig ist
Wie kam ich zu der Diagnose?

Vielen Dank fürs lesen

Montag, 26. Februar 2018

Montagsfrage




Hallo :)

Gerade bin ich einmal wieder an einem Portrait zu Gange und versuch mich mit der Montagsfrage ein wenig von der anstrengenden Suche nach dem richtigen Farbton zu drücken. Es wird definitiv Zeit für eine Tageslichtlampe!


Wie heißt das Non-Fiktion-Buch, das du zuletzt gelesen hast oder als nächstes lesen willst?


"Hurra, wir lieben noch!" von Bill Mockridge und Margie Kinsky war mein letztes Non-Fiktion-Buch, was ich gelesen habe. Ich lese gerne Bücher dieser Art und momentan bin ich für jedes lustige Buch einfach dankbar.
Als nächstes habe ich "Aus der Dunkelkammer des Bösen: Neue Berichte vom bekanntesten Kriminalbiologen der Welt" von Mark Benecke auf der Liste, wobei ich dieses natürlich erst einmal kaufen müsste. Leider befinden sich auf meinem SuB keine Non-Fiktion-Bücher mehr. Ich habe schon ähnliche Bücher gelesen und ich finde es immer wieder erschreckend zu was der Mensch fähig ist.

Und wie ist es bei euch so?

Ich wünsche euch allen einen schönen Wochenstart und hoffentlich wird es bei euch nicht ganz so kalt. Passt auf euch auf und zieht euch warm an.
In den nächsten Tage werde ich eure Kommentare und auch die E-Mails beantworten. Momentan geht das leider alles ein bisschen unter, da ich mich noch um so vieles nebenher kümmern muss. Ich freu mich auf alle Fälle immer über das Feedback ♥

Liebe Grüße Pea

Sonntag, 25. Februar 2018

#76 Bücherregal - No good deed(Kurzrezension)


Titel(Englisch)No Good Deed(The Mark Taylor Series Book 1)
AutorM.P. McDonald
VerlagCreateSpace Independent Publishing Platform
GenreBelletristik/Psychothriller
Seiten322 Seiten
Meine Bewertung
1,5/5

 Inhalt

Mark Taylor hat vor Jahren eine Kamera erworben und diese kann ihm die Zukunft sagen. Wenn er es rechtzeitig schafft die Szenarien auf den Fotos zu verhindern, dann verändern sich die Fotos an sich. So verhindert er nicht nur eine Katastrophe, aber genau das macht ihn verdächtig und schnell wird er als "enemy combatant" erklärt und findet sich in einer ausweglosen Situation wieder. Er wollte eigentlich nur den Anschlag verhindern, aber genau das wurde ihm zum Verhängnis.

Review 

Die Story ist einmal etwas anderes und der Schreibstil ist angenehm und flüssig.

Leider ist die Handlung an manchen Stellen sehr langatmig und es viel mehr dann auch schwer nicht einfach ein paar Absätze zu überspringen, da man gefühlt einiges mehrere Male gelesen hat. Vor allem anfangs wird vieles wiederholt, was eventuell in Sachen Folter der Wahrheit entspricht. Jedoch hatte ich irgendwann das Gefühl, dass man dieses auch hätte anders umschreiben können mit weniger Umschreibungen und teils hatte ich deshalb auch nicht unbedingt das Bedürfnis das Buch zu Ende zu lesen. Es fehlte einfach die Spannung, vor allem da man einiges auch vorhersehen konnte.
Zudem hatte ich mir auch von einem "Thriller" mehr erwartet. Die Charaktere wirkten ziemlich flach und nicht vielschichtig genug. Das Ende war nicht so meins und man hätte es definitiv noch ausbauen können in dem man einige Handlungsstränge noch zusätzlich beendet hätte. Auch den Handlungsablauf an sich hätte man noch ausbauen können.



Fazit

Da die Folter explizit beschrieben wird ist es nichts für schwache Nerven. Stellenweise macht das Buch auch Angst, da man solche und ähnliche Szenarien schon zu Hauf gelesen hat. Im Buch wird der Hauptcharakter gefoltert ohne vorher einen Prozess gehabt zu haben und auch handfeste Beweise fehlen. Es ist ein gutes Buch für zwischendurch und man hat es schnell durchgelesen.

Freitag, 23. Februar 2018

#75 Bücherregal - EXOPLANET: Mission Kepler-438 b


Titel(Deutsch)EXOPLANET: Mission Kepler-438 b
AutorArmin Weber
VerlagCreateSpace Independent Publishing Platform
GenreScience Fiction
Seiten313 Seiten
Meine Bewertung
4/5

 Inhalt

Nach einem Maschinenkrieg hat ein Computer namens Nummer 2 die Macht über die letzten überlebenden Menschen, jedoch sollen auch diese möglichst bald die Erde verlassen. Auf dem Saturnmond Titan befinden sich zusammen mit vielen Robotern eine Forschungsstation. Eine der dort befindlichen Menschen soll auf den Exoplaneten teleportiert werden, jedoch kommt alles anders wie geplant. Das Experiment läuft immer mehr aus dem Ruder und wird zu einer tödlichen Gefahr.

Review

Die Handlung schreitet recht zügig vorran und deshalb ist es vor allem in der zweiten Hälfte sehr spannend.
Vor allem die vielen Details und Beschreibungen haben mir sehr gut gefallen und man konnte sich somit auch alles gut bildlich vorstellen.

Mir persönlich waren es einfach zu viele Wiederholungen. Ständig werden die Roboter erneut beschrieben ooder es wird gefühlt tausend Mal erwähnt wie sehr es stinkt. Dadurch zieht sich das alles ziemlich in die Länge.
Das Ende fand ich ziemlich unpassend und man hätte es auch besser in die Handlung einbauen können. So war es leider nicht ganz so ersichtlich wieso das alles letztendlich alles passiert ist und mal ehrlich: Wann fällt einem die Lösung aller Probleme schon so in den Schoß?
[Achtung Spoiler!] Manche Sachen erschienen mir nicht ganz richtig vor allem in Bezug auf KI, Computer und auch allgemein dem physikalischen Hintergrund. Was mich zum Beispiel ein wenig verwirrt hat war die Teleportation. An sich wird ja nur ein Abbild von Bence erschaffen und das hat ja in dem Sinne nichts mit Teleportation zu tun. Auch wird mir nicht ganz klar was der Sinn hinter Quantenverschränkung ist? Wenn eins der Abbilder unter Wasser atmen kann, dann müssten ja zeitgleich beide "Wesen" unter Wasser sein um zu überleben?
[Spoilerende]

Während der ganzen Zeit hatte ich mich gefragt wieso Nummer 2 die Menschheit nicht komplett ausrottet. Die Roboter können sich selbst neubauen, reparieren und viel mehr, also welchen Zweck haben die Menschen? Oder dienen sie nur als lästige Versuchstiere?


Fazit

Den Schreibstil empfand ich stellenweise als ziemlich gewöhnungsbedürftig und vor allem die Fäkalausdrücke hatten mir etwas die Lust am Lesen genommen. Das Buch eignet sich prima für zwischendurch, da es recht dünn ist und man es auch schnell durch gelesen hat.
Ich kann das Buch jedem empfehlen, der gerne Bücher aus dem Science Fiction Genre liest. Leider spielt der Exoplanet nur eine unter geordnete Rolle. Das Szenario an sich ist durchaus realistisch, also das Maschinen irgendwann die Menschen beherrschen. Dieses wirft natürlich berechtigte Fragen auf: Wie viel Macht oder freien Willen dürfen Maschinen haben?
Mich hat das Buch auf jeden Fall unterhalten trotz der vielen Kritikpunkte.
Es gibt eine Fortsetzung zu diesem Buch namens "Exoplanet 2 Lichtsturm".



Ich bedanke mich hiermit recht herzlichst bei Armin Weber für das Bereitstellen eines Rezensionsexemplares über das Portal https://rezi-suche.de/

Mittwoch, 21. Februar 2018

#7 Rezept: Buchweizenpfannkuchen



Hallo :)

Zutaten: 

160 g Buchweizenmehl
2 Eier
250 ml Milch
Natron

Rezept

Buchweizenmehl mit den Eiern und der Milch zu einem glatten Teig verühren. Dann 2 Messerspitzen Natron hinzugeben und vermengen. Anschließend lasse ich den Teig meistens eine halbe Stunde ruhen, damit die Pfannkuchen fluffig werden.
Fett oder Öl in der Pfanne erhitzen und die Pfannkuchen ausbacken.


Meine 5 Lieblingsvariationen


  1. auf den Pfannkuchen kommen passierte oder gestückelte Tomaten(nach Belieben gewürzt) und Streukäse. Nach Belieben können dann auch andere Zutaten wie Schinken oder Champignongs hinzugefügt werden. Anschließend schieb ich die Pfannkuchen in den Backofen und nehme sie erst raus, wenn der Käse zerlaufen ist.
  2. geschmolzener Scheibenkäse zwischen zwei Pfannkuchen oder Frischkäse mit Schinken
  3. Avocado mit Frischkäse
  4. passierte oder gestückelte Tomaten(nach Belieben gewürzt) mit Creme Fraiche oder Mozarella
  5. Erbseneintopf, Bohneneintopf oder jegliche Art von Suppe wie zum Beispiel Tomatensuppe


Manchmal mach ich mir auch einfach ein Glas Apfelmus dazu auf oder esse Bananen dazu. Das Ganze ist eins meiner absoluten Lieblingsgerichte mittlerweile.

Viele Grüße

Montag, 19. Februar 2018

Montagsfrage




Guten Abend :)

Nach einer Woche Pause nehme ich wieder an der Montagsfrage teil.

Wenn die Welt untergehen würde und du ins All oder auf einen anderen Planeten entkommen könntest, welche 3 Bücher/Reihen würdest du retten, damit sie kommenden Generationen erhalten bleiben?


  1. Harry Potter von J.K. Rowling: Ganz klar! Die Bücher haben massiv meine Kindheit beeinflusst und ich lese sie immer wieder gerne. Und ich finde schon das man die Bücher gelesen haben sollte.
  2. 1984 von George Orwell: Oder ein anderes Buch, welches in diese Richtung geht. Es ist nach wie vor aktuell und es ist einfach erschreckend was in diesem Buch beschrieben wird.
  3. Grimms Märchen: Ich kann mich gar nicht auf einen dritten Platz festlegen, also würde ich mir dieses Buch schnappen. 


Und welche würdet ihr retten?

Einen schönen Start in die Woche wünsche ich euch :)

Sonntag, 18. Februar 2018

#74 Bücherregal - Eine Spur von Tod(Kurzrezension)


Titel(Deutsch)Eine Spur von Tod (Keri Locke Mystery--Buch #1)
Titel(Englisch)A trace of death (Keri Locke Mystery--Book #1)
AutorBlake Pierce
VerlagBlake Pierce
GenreThriller
Seiten207 Seiten
Meine Bewertung
1,5/5

 Inhalt

Erst scheint es so als wäre das Mädchen von daheim weggelaufen, doch Keri Locke lässt nicht locker. Und ihr Bauchgefühl scheint recht zu haben: Etwas stimmt bei diesem Fall ganz und gar nicht. Ihre eigene Vergangenheit lässt Keri nicht locker und aus dem Grund stürzt sie sich Hals über Kopf in jeden neuen Fall, da jeder eine neue Spur zu ihrer entführten Tochter beinhalten könnte. Und dieses Mal scheint sie an etwas großem dran zu sein.

Review 

Der Schreibstil ist angenehm und flüssig. Die Handlung fängt direkt an, ist aber nur mäßig spannend.
In dem kurzen und sehr schnellen Storyverlauf gibt es viele dramatische Wendungen.

Leider werden einige Handlungsstränge einfach fallen gelassen und nicht beendet.
Es gibt einige gravierende Logikfehler, weshalb die ganze Story sehr unrealtisch erscheint. Wie bei "Verschwunden" wirkt die Ermittlerin leider viel zu stümperhaft. Vor allem das Ende wirkt sehr überzogen und es ist auch teilweise vorhersehbar, was ich als ziemlich schade empfand.
Bei den Charakteren hätte man einige Klischees weglassen können, somit wäre die Handlung auch um einiges überraschender gewesen. Auch die Handlung wirkt mir genauso wie die Charaktere zu einfach. An manchen Stellen hatte es mich allein von der Story zu sehr an "Verschwunden" erinnert, welche ich wenige Wochen zuvor gelesen hatte.



Fazit

Ich habe die Übersetzung von diesem Buch gelesen und kann diese nicht weiter empfehlen. Die ganzen Fehler stören ungemein, da es einfach viel zu viele sind. Es handelt sich hier um ein dünnes Buch und eignet sich gut für zwischendurch. Das Buch enthält einige ziemlich brutale Szenen, weshalb es nichts für schwache Nerven ist.

Freitag, 16. Februar 2018

#73 Bücherregal - Hurra, wir lieben noch!



Quelle(Werbung gemäß §2 Nr.5 TMG)


TitelHurra, wir lieben noch!
AutorBill Mockridge, Margie Kinsky
VerlagKnaus
GenreBiographie
Seiten256 Seiten
Meine Bewertung
5/5




Ich bedanke mich hiermit recht herzlichst bei Bloggerportal vom Randomhouse und dem Heyne Verlag für das Bereitstellen eines Rezensionsexemplares.

Inhalt

Das Ehepaar Bill Mockridge und Margie Kinsky erzählen davon wie es war neben der Karriere 6 Söhne groß zu ziehen und trotzdem ein Paar zu bleiben.
Bill Mockridge spielte Jahre lang "Erich Schiller" in der Lindenstraße und zusammen mit Margie spielt er im Springmaus-Theater.

Review

Besonders gut hat mir die Selbstironie in dem Buch gefallen und es erinnert auch stark an die vielen Bühnenprogramme und Interviews von den beiden.

Man merkt beim Lesen wie unterschiedlich die beiden sind, da Margie meistens schon längst beim nächsten Thema ist und gefühlt ohne Punkt und Komma erzählt, während Bill gerne noch etwas zu einem vorigen Thema beisteuern will. Beide erzählen ehrlich wie es war neben der Karriere 6 Jungs groß zu ziehen und das macht sie wirklich sympathisch. Vor allem aus Margies Erzählungen hört man meiner Meinung nach deutlich heraus, dass die beiden schon sehr lange in Bonn wohnen.
Was ich total bemerkenswert finde ist, dass man richtig die Liebe unter den beiden und auch die zu den Kindern richtig herauslesen kann. Man merkt einfach wie wichtig ihnen die Familie an sich ist.
Ganz am Anfang gibt es ein Vorwort von allen Söhnen und da hat man richtig gemerkt wie unterschiedlich die Jungs sind.

Da mich das Buch so gepackt hatte, habe ich es in einem durch gelesen. Manche Stellen sind einfach nur witzig. Auch wenn ich mich stellenweise gefragt habe wie die Söhne zu den erzählten Geschichten stehen.


Fazit

Das Buch eignet sich prima für zwischendurch, da es relativ dünn ist und man es schnell durch lesen kann. Zudem ist es auch noch unterhaltsam und leicht zu lesen, da es wie ein Interview zwischen den beiden geschrieben wurde. Im Buch tauchen auch einige private Fotos auf. Mir persönlich war das Buch etwas zu dünn und ich hätte einfach gerne etwas mehr gelesen. Ich kann das Buch jedem empfehlen, der etwas lustiges sucht.
Das Hörbuch unter dem gleichen Titel ist zwar eine gekürzte Fassung, aber es wurde von den beiden selbst eingesprochen und es ist auch sehr lustig! 



Weitere Infos zum Buch findet ihr übrigens auf der Verlag Seite: Hier (Werbung gemäß §2 Nr.5 TMG)

Ich bedanke mich hiermit recht herzlichst bei Bloggerportal vom Randomhouse für das Bereitstellen eines Rezensionsexemplares.

Mittwoch, 14. Februar 2018

Depressionen: 7 Vorurteile



Guten Morgen :)

Heute geht es um ein Thema über das ich schon länger einmal bloggen wollte und bisher habe ich mich immer davor gedrückt.


1) Es gibt immer einen Grund für eine Depression./Du hast doch keinen Grund dafür.

Eine Depression kann einen in allen Lebenslagen treffen egal wie gut oder schlecht es demjenigen geht. Manche Faktoren wie der Verlust von einem wichtigen Menschen, Arbeitslosigkeit und anderes können zur Entstehung einer Depression beitragen, aber meist sind sie nicht der alleinige Auslöser dafür.  Man kann quasi alles im Leben haben und sehr erfolgreich sein und trotz allem an einer Depression erkranken.

2) Depression zu haben bedeutet die ganze Zeit traurig zu sein.

Traurigkeit ist nur ein Gefühl von vielen, welches man bei einer Depression verspürt. Oft ist man einfach nur angespannt, leer, wie gelähmt oder total apathisch. Deshalb verstehe ich es auch nicht wieso manche depressiv als Synonym für traurig/deprimiert sein verwenden. Das Gefühl traurig zu sein verschwindet meist nach kurzer Zeit und hat meist einen klaren Auslöser, aber eine Depression bleibt und verschwindet nicht einfach so.

3) Du musst einfach Spaß haben wollen.­­­

Meistens liegt das Problem nicht beim wollen, sondern beim können. Charakteristisch an der Depression ist, dass man die Freude an seinen Hobbies verliert und einen Dinge nicht mehr glücklich stimmen, die es sonst getan haben. Man sieht zum Beispiel den blauen Himmel, aber es löst bei einem keine Gefühlsregung aus. Etwas was einen sonst zum lachen gebracht hat, lässt einen vollkommen kalt.

4) Es ist nur in deinem Kopf/Es ist keine richtige Erkrankung.

Das stimmt absolut nicht! Depressionen können durchaus auch körperliche Beschwerden auslösen wie zum Beispiel Bauchschmerzen, Kopf- oder Rückenschmerzen und auch Schlafstörungen. Es ist eine ernst zunehmende Erkrankung und man macht es den Betroffenen nicht leichter, wenn man sie als ein Hirngespinst darstellt!


5) Depression merkt man einem an.

Ein nach außen hin sehr fröhlicher Mensch, der auch noch perfekt funktioniert kann genauso wie ein sehr nachdenklicher, in sich gekehrter Mensch eine Depression haben. Jeder geht mit der Erkrankung unterschiedlich um und meistens sieht man sie nicht!

6) Depression ist ein Zeichen von Schwäche.

Auch starke Menschen können depressiv sein! Es kann jeden treffen, egal welches Alter, wo er wohnt oder wie er aufwächst. Man sollte es nicht als Schwäche ansehen, wenn jemand zugibt depressiv zu sein oder deshalb Hilfe in Anspruch nimmt.


7) Nimm einfach Antidepressiva, dann geht es dir besser!

Ganz so einfach ist es leider nicht. Bei jedem wirkt sich eine Depression anders aus und für den einen sind Antidepressiva wichtig und ein anderer braucht zum Beispiel "nur" Psychotherapie. Bei manchen bewirken Antidepressiva genau das Gegenteil. Zu dem haben einige dieser Tabletten katastrophale Nebenwirkungen, weshalb sie eigentlich nicht einfach so verschrieben werden dürften. Bei den Suchmaschinen findet man sehr viele Einträge zu den negativen Seiten dieser Medikamente und es gibt auch mittlerweile etliche Bücher und Dokumentationen dazu. Antidepressiva muss man zudem über einen längeren Zeitraum schlucken um eine Besserung spüren zu können, was auch nicht viele wissen. Das sind halt so Sachen über die nicht geredet wird, dabei ist es wichtig vor allem über so etwas zu reden.


Auch ich musste mich leider im Bezug auf das Thema schon oft rechtfertigen, was aber im Laufe der letzten Jahre nicht mehr so häufig vorkam. Als Teenager wurde mir einmal vorgeworfen ich wäre mit Absicht so um andere herunter zuziehen. Am schlimmsten fand ich immer die Menschen, die einem zeigen wollten wie schön das Leben ist. Wenn so etwas ausreichen würde um Menschen aus einer depressiven Phase zu holen, dann hätten wahrscheinlich auch weniger Menschen eine behandlungsbedürftige Depression.

Wurdet ihr schon einmal mit Vorurteilen konfrontiert?

Viele liebe  Grüße

Sonntag, 11. Februar 2018

#72 Bücherregal - Kainsmal(Kurzrezension)


TitelKainsmal
AutorMarcus Hünnebeck
VerlagEdition M
GenreKriminalthriller
Seiten175 Seiten
Meine Bewertung

 Inhalt

Der Kriminalpsychologe Christian Moll hört nach etlichen Jahren auf für die Polizei zu arbeiten. Doch ein Fall drängt ihn dazu diese Tätigkeit wieder aufzunehmen. Jemand tötet nach und nach all die Komissare, denen er mal geholfen hatte? Kann er mit der Oberkommissarin Katharina Rosenberg der Mordserie ein Ende setzen? Auch sie hatte mal mit ihm zusammen gearbeitet und ist somit in Gefahr.

Review

Der Schreibstil ist flüssig und angenehm zu lesen.

Leider ist die Handlung teilweise vorhersehbar und voller Klischees bestückt. Obwohl es eine überraschende Wendung gibt überrascht einen die Handlung kaum. Dadurch baut sich leider auch kaum Spannung auf.
Es wird vor allem an Details und Ausführungen gespart, welche ich mir an einigen Stellen herbei gewünscht hatte. Ohne diese wirkt alles ein wenig flach und ich hatte teilweise wirklich Schwierigkeit mich auf die Handlung einzulassen. Auch die Charaktere sind einfach nur flach und alles andere als tiefgründig.
Das Ende ist abrupft und es bleiben leider viele offene Fragen und Handlungsstränge bestehen.  Auch Personen tauchen mal auf und dann nie wieder. Vielleicht hätte man sich besser auf einige wenige Charaktere beschränken sollen.

Fazit

Das Buch eignet sich prima für zwischendurch, da es ziemlich dünn ist. Da es an einigen Stellen ziemlich brutal ist, ist es nicht für schwache Nerven. Ich hatte mir das Buch nur ausgeliehen, deshalb hielt sich bei mir die Enttäuschung auch in Grenzen. Das Buch ist definitiv ausbaufähig und ein paar Hundert Seiten mehr hätten ihm definitiv nicht geschadet.

Freitag, 9. Februar 2018

#71 Bücherregal - Das Flüstern der Sterne


Titel(Deutsch)Das Flüstern der Sterne
Titel(Englisch)The whisper of stars
AutorNick Jones
Verlag
GenreScience Fiction
Seiten327 Seiten
Meine Bewertung
4/5

 Inhalt

Im Jahr 2091 leben 12 Milliarden Menschen auf dieser Welt und die Ressourcen und Nahrungsmittel sind knapp. Die Wissenschaft entdeckt die Möglichkeit Menschen in eine Art Winterschlaf zu versetzen den Stase-Zustand. Die Polizistin Jennifer Logan soll diesen Zustand überwachen, doch erinnert sie sich an etwas was ihren ganzen Glauben an das System in Frage stellt. Zusammen mit Nathan begibt sie sich auf die Suche nach der Wahrheit und schnell wird sie zum Staatsfeind Nummer 1. Kann die Erinnerung sie zur Wahrheit führen?

Review

Durch die ganzen Wendungen ist die Handlung spannend und schnell. Die Idee dahinter finde ich sehr interessant. Ab der 2. Hälfte konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen, weil mich das Geschehen so gefesselt hatte. Durch die ganzen Verfolgungsjagden ist alles ziemlich actionreich.
Der Schreibstil ist angenehm und man kann sich alles gut vostellen.
Man erfährt nach und nach alles über die Technik und wie die Welt im Jahr 2091 aussieht. Erst gegen Schluss erfährt man die eventuelle Funktion der Histeridae.
Die beiden Charaktere Jennifer und Nathan sind sympathisch und kämpfen für die Gerichtigkeit und Wahrheit. Beide handeln nachvollziehbar, sind vielschichtig und entwickeln sich im Laufe der Handlung weiter.
Was ich sehr gut finde ist, dass alles sowohl aus Jennifers als auch Nathans Sicht erzählt wird, so dass man zwei unterschiedliche Ansichten auf das Thema hat und man sich nicht die ganze Zeit fragen muss wieso bestimmte Sachen passieren.
Gegen Ende des Buches wird der Titel erklärt und dann macht er auch endlich Sinn.

An sich hätte die Welt mehr beschrieben können und auch die Charaktere hätte man viel detailreicher beschreiben können. Aber das ist ja auch immer eine Sache des Stils und hat mich jetzt nicht so gestört.


Fazit

Hierbei handelt es sich um den 1. Band von zweien, das heißt das Ende ist offen und macht Lust auf mehr. Um alles verstehen zu können muss man wahrscheinlich den Folgeband lesen. Es ist ein nachvollziehbares und durchaus mögliches Zukunftsszenario, was mich ziemlich nachdenklich gestimmt hat. Das Thema Stase-Zustand("Winterschlaf") ist wirklich beängstigend, da man nie weiß was mit dem eigenen Körper geschieht während man schläft.
Das Buch eignet sich prima für zwischendurch und man hat es auch schnell durch gelesen. Ich kann es jedem empfehlen der gerne Bücher in die Richtung liest, wobei es sich hier um keinen hardcore Sci-Fi Roman handelt.



Ich bedanke mich hiermit recht herzlichst bei Nick Jones für das Bereitstellen eines Rezensionsexemplares über das Portal https://rezi-suche.de/

Mittwoch, 7. Februar 2018

Tutorial: Aquarellbleistifte

Guten Morgen :)

Heute gibt es wieder ein Tutorial, da mich schon einige danach gefragt haben.


1) Im ersten Schritt habe ich auf einem Schmierpapier meine Skizze angefertigt und diese dann mit einem Fineliner umrandet. Anschließend habe ich die Rückseite mit einem Graphitstift 9B schraffiert. Da die Linien der Skizze durchscheinen, habe ich auch nur den relevanten Teil schraffiert. Hierfür kann man auch Pauspapier und anderes verwenden, jedoch benutze ich persönlich dafür immer Papier aus einem Collegeblock. Den ersten Schritt kann man natürlich überspringen, jedoch kann man ganz schlecht auf Aquarellpapier radieren ohne dieses zu beschädigen, weshalb ich lieber diesen Schritt ausführe.



2) Anschließend legt man das Schmierpapier auf das Aquarellpapier und zwar so, dass die schraffierte Seite unten liegt. Dann zieht man die Linien der Skizze mit einem spitzen Stift nach, sodass das Graphit auf das Aquarellpapier übertragen wird. Manche kleben dafür die beiden Papier fest oder nutzen Büroklammern, damit das alles nicht verrutscht.
Auf der linken Seite des Bildes sieht man die übertragene Skizze und ich hatte schon angefangen alles mit einem Graphitstift(wasservermalbar) 9B zu umranden. Teilweise nutze ich auch einen schwarzen Aquarellstift um die nötige Tiefe hinzubekommen. Dann male ich immer ganz grob die Skizze mit verschiedenen Graphitstiften(wasservermalbar) aus. Wie man auf dem rechten Bild sieht habe ich die Schatten dieses Mal eher dezent gehalten. Wichtig beim anschließenden vermalen mit Wasser ist, dass man nicht zu viel Wasser verwendet und nicht zu fest mit den Stiten aufdrückt.
Am Besten klebt man das Papier auf dem Tisch fest, jedoch ist mein Block an 2 Seiten verleimt weshalb ich darauf verzichtet habe. Wenn man Klebeband verwendet, dann kann dieses leider das Papier beim abziehen beschädigen. Das Kreppband für empfindliche Tapeten/Oberflächen klebt zwar nicht so gut das Blatt Papier fest, dafür lässt es aber meistens das Papier ganz.



3) Dann lässt man alles gut durch trocknen. Um den ganzen etwas Farbe zu geben bin ich vorsichtig mit Buntstiften über das grau. Das weiß im Auge und in den Haaren habe ich mit einem Gelstift gemalt.
Den Hintergrund habe ich ganz grob mit einem blauen, türkisen und grauen Aquarellstiften und mit einem Graphitstift(wasservermalbar) schraffiert.



4) Beim Hintergrund habe ich ganz viel Wasser verwendet und beim Vermalen habe ich immer wieder Salz auf die nassen Stellen gestreut. Je nach Papier, Wassermenge und Salz ergibt das unterschiedliche Muster.



5) Als alles komplett durch getrocknet war habe ich ganz vorsichtig mit einem Pinsel das Salz entfernt.

Ich habe Aquarellpapier der Größe 17x24cm(250g/m²) verwendet. Die Graphitstifte(wasservermalbar) heißen je nach Hersteller anders. Ich kenne die Begriffe Aquarellbleistifte und wasservermalbare Skizzenbleistifte dafür.

Viel Spaß beim ausprobieren :)

Montag, 5. Februar 2018

Montagsfrage




Hallo :)

Mittlerweile scheint es wirklich eine Gewohnheit zu sein, dass ich Sonntagabends male und gegen Mitternacht eine Pause einlege um die Montagsfrage zu beantworten. Was male ich gerade so? 2 Portraits und eins davon ist sogar für ein Tutorial auf diesem Blog vorgesehen und ich kann es kaum abwarten den passenden Blogeintrag dazu zuschreiben.

Habt ihr Angewohnheiten oder Vorlieben, die evtl. mit eurer Leidenschaft für Bücher zusammenhängen? Zum Beispiel Papeterie, Lesetagebücher führen, Schreiben etc.?

Ich bin ein sehr großer Fan von Notizbüchern und ich hab einige mit sehr schönem Einband in meiner Schublade. Einige davon nutze ich zum Beispiel um Gedichte nieder zuschreiben und in andere kritzele ich leidenschaftlich Portraits. Wenn ich zum Beispiel woanders hingehe, dann schleppe ich meistens ein Notizbuch mit und da kommt wirklich alles rein: Von Gedanken, über Ideen für eine Geschichte oder den Blog oder einfach nur eine Skizze.
In den letzten Jahren habe ich Fanfictions hauptsächlich am Laptop geschrieben, da ich so den ganzen Kram nicht noch einmal abtippen muss. Jedoch schreibe ich alles andere immer noch auf Papier vor und wenn es dann am Ende wie eine Katastrophe aussieht, dann ist es halt so. Meistens streiche ich einfach Sachen durch, da es einfach schneller geht als das wegzuradieren und das sieht echt nicht schön aus. Ich liebe es einfach auf Papier zu schreiben und könnte dieses Stunden lang machen. Hier fliegen auch noch jede Menge noch nicht fertig gestellte Geschichte herum.

Und wie sieht es bei euch aus?

Hoffentlich habt ihr einen schönen Wochenstart. Ich bin immer noch an meiner Wohnung dran und das zerrt ganz schön an meinen Nerven. Von Umzugskisten hab ich erst einmal genug und ich bin richtig froh darüber, wenn ich den Schrank jetzt fertig abgebaut habe.

Liebe Grüße

Sonntag, 4. Februar 2018

#70 Bücherregal - Three seconds to rush(Kurzrezension)


Titel(Englisch)Three seconds to rush
AutorDanielle Stewart
VerlagCreateSpace Independent Publishing Platform
GenreThriller
Seiten250 Seiten
Meine Bewertung

 Inhalt

Tara landet nach einer Überdosis Drogen im Krankenhaus und erfährt dort, dass sich ihr Sohn ab sofort in Obhut des Staates befindet. Sie ist überzeugt davon keine Drogenabhängige zu sein, doch die Behörden sehen das anders und sie wird wegen Kindeswohlgefährdung angeklagt. Sie hoffe darauf, dass ihr Freund aus Kindertagen daraus boxen kann und setzt alles daran. Doch kann diese Hoffnung trügen und ist sie nicht doch nur eine Drogenabhängige?

Review

Der Schreibstil ist angenehm und flüssig. Durch den schnellen Storyverlaufist es durchgehend spannend. Die Charaktere sind vielschichtig und gut durchdacht. Die Handlung an sich ist interessant und erinnert einen an die Menschen, die zu unrecht verurteilt werden oder die auf schuldig plädieren müssen, obwohl sie alles andere als schuldig sind. Zudem erinnert es aber auch an die Drogenszene und den Menschenhandel.
Das Ende ist meiner Meinung nach gut gewählt und erscheint auch in sich logisch.
Das Buch habe ich in einem durch gelesen und war von den vielen unerwarteten Wendungen positiv überrascht. Es gab auch nicht zu viele Handlungsstränge und es wurde sich auf das wesentliche beschränkt.

An manchen Stellen war die Handlung vorhersehbar, aber das war nicht weiter schlimm.
Auch hätte ich einen besseren Klimax erwartet, da so der Spannungsbogen relativ flach gehalten wurde.



Fazit

Es handelt sich hierbei um ein relativ dünnes Buch und eignet sich prima für zwischendurch. Wegen den Themen ist es eher nicht für schwache Nerven.

Freitag, 2. Februar 2018

#69 Bücherregal - Dieser Schmerz ist nicht meiner



Quelle(Werbung gemäß §2 Nr.5 TMG) 

Titel(Deutsch)Dieser Schmerz ist nicht meiner - wie wir uns mit dem seelischen Erbe unserer Familie aussöhnen
AutorMark Wolynn
VerlagKösel
GenreRatgeber
Seiten304 Seiten
Meine Bewertung
 4/5




Ich bedanke mich hiermit recht herzlichst bei Bloggerportal vom Randomhouse und dem Heyne Verlag für das Bereitstellen eines Rezensionsexemplares.

Inhalt

Wie beeinflussen einen selbst die Traumata von Familienangehörigen? Diese können der Auslöser für Depressionen oder unerklärliche chronische Schmerzen sein. Man kann die Folgen eines Traumas vererben und der Autor geht der Frage auf den Grund, wie man am Besten mit diesem Erbe umgeht.

Review

Der Autor erklärt leicht verständlich wie sich Traumata auf die Gene auswirken. Hierbei nimmt er Bezug auf die neuesten Erkenntnisse der Epigenetik. Damit erklärt er auch wie es möglich ist, dass die Folgen von Traumata an die nächste und auch übernächste Generation weiter gegeben werden.
Das Buch zeigt einem auf wie man selbst herausfinden kann wie einen genau diese Traumata beeinflussen. Hierfür benötigt man die Fähigkeit zur Selbstreflektion, was bei solchen Dingen meistens sehr schwer ist. Um es einem einfacher zu machen zeigt der Autor einem einige Wege, die einem bei der Selbstreflektion helfen können.
Im Laufe des Buches kann man sehr viele Fragen beantworten und so gelerntes ganz einfach direkt anwenden. Diese Frage sollen einem dabei helfen den Ursprung des Schmerzes herauszufinden.
Man lernt wie man die Beziehung zu Familienangehörigen ins positive für einen selbst verändern kann, ohne die betreffende Person zu verändern. Somit kann man Frieden mit etwas schließen und mit sich selbst ins reine kommen.
Immer wieder gibt es Querverweise auf Studien oder andere Bücher mit dem Thema "transgenerationale Traumata". Auch gibt es viele Fallbeispiele an denen erklärt wird wie sich die Traumata ganz auswirken und wie die Betroffenen daraus lernen konnten.

Fazit

Mir hat es dabei geholfen zu verstehen, in wieweit einen selbst bestimmte Gedankenmuster einnehmen bzw. fesseln, also negativ beeinflussen. Diese Muster werden meist geprägt von anderen Familienangehörigen und teils ist einem das selbst noch nicht einmal bewusst. Ich kann dieses Buch jedem weiter empfehlen, der an diesem Thema interessiert ist. Es ist auf jeden Fall kein leichtes Thema und man lernt viel über sich selbst, aber auch über andere. Man muss sich auf dieses Buch einlassen können, ansonsten erscheint einen die Thematik viel zu weit hergeholt. Dieses Buch ersetzt keine Therapie.




Weitere Infos zum Buch findet ihr übrigens auf der Verlag Seite: Hier (Werbung gemäß §2 Nr.5 TMG)