Sonntag, 26. Juni 2022

#62 Manga - Die Braut des Magiers Band 13-15

  




Titel(Deutsch)Die Braut des Magiers
Titel(Englisch)The Ancient Magus' Wife
AutorKore Yamazaki
VerlagTokyopop
GenreFantasy
Bändebisher 17
Meine Bewertung
3/5


Inhalt

Seit dem Selbstmord ihrer Mutter wird Chise immer wieder als Sklavin verkauft. Schon davor war ihr Leben geprägt von Vernachlässigung und Missbrauch. Eines Tages ersteigert der Magier Elias das 16-jährige Mädchen bei einer Auktion und entschließt sich dazu sie als Lehrling einzustellen und sie als Frau zu nehmen, denn scheinbar hat sie magische Fähigkeiten.


Review

#1.-3. Band

#13. Band 

Bei einem Schulausflug geraten die Schüler in Gefahr, da die dortigen Anwohner absolut gegen ihre Anwesenheit sind.

Dieses Mal liegt der Fokus wieder auf Chise und Elias. Es ist wirklich schön zu sehen wie sie an ihrer Beziehung arbeiten und Elias ihr dabei hilft mit der neuen Situation besser zurecht zu kommen.  Ansonsten geht es viel um den Fluch des Drachens. Was das betrifft gibt es ein paar vielversprechende Andeutungen und ich bin ganz gespannt darauf, wie sich das alles entwickeln wird.

Was mich jedoch massiv an diesem Band gestört hatte war die enorme Anzahl an Charakteren. Die meisten tauchen nur für wenige Seiten auf und oft hatte ich mich gefragt, warum ausgerechnet der/diejenige diese Aktion durchführen musste und nicht jemand, der ohnehin schon vor Ort war. Ohnehin gibt es in dieser Reihe viel zu viele Handlungsstränge, die einfach kein Ende finden wollen und deshalb immer wieder angeschnitten werden. Vor allem gegen Ende kam ich deshalb immer wieder mit den Namen durcheinander und es war mir zu mühselig immer wieder den Character Sheet zu Rate zu ziehen. 

Mal schauen wie mir Band 14 gefallen wird, denn momentan habe ich so meine Probleme mit diesem neuen Handlungsstrang. Dabei liebe ich eigentlich das Schulsetting wenn es um Magie und magische Wesen geht und deshalb überrascht es mich, dass es mir dieses Mal so gar nicht zusagt. Wahrscheinlich passieren hier wirklich einfach zu viele Sachen gleichzeitig, die nie richtig zu Ende erzählt werden.


#14. Band: 

Immer mehr Schüler werden angegriffen und scheinbar raubt ihnen etwas ihre Kraft.

Was die Handlung an sich betrifft gab es dieses Mal absolut keine Fortschritte. Man hat das Gefühl als würde man seit dem neuen Handlungsstrang mit der Akademie auf der Stelle rumtrampeln und mit etlichen Belanglosigkeiten konfrontiert werden.

Ansonsten lernt man relativ viel über die einzelnen Charakter und wie und warum sie überhaupt mehr über die Alchemie wissen wollen. Einiges davon klingt sehr vielversprechend und ich bin ganz gespannt darauf, was man noch so darüber lernen wird. Und was für eine Rolle die Runen in den weiteren Bänden spielen werden.

#15. Band: 

Zusammen wird nach dem "The Testament of Carnamagos" gesucht und um die Schüler zu schützen, wird das College abgeriegelt.

Wenn ich eins beim Lesen festgestellt habe, dann ist es wie wenig mir dieser College Handlungsstrang zusagt. Die Reihe hatte ich ja überhaupt erst angefangen, weil es um magische Wesen und deren Zusammenleben geht. Und weil er eben das Thema nicht hoffnungslos romantisiert, sondern zeigt wie gefährlich das alles ist. Hier bei dem Handlungsstrang ist auch nicht alles harmlos und es geht teils ganz schön zur Sache, aber wenn überhaupt passiert sehr wenig was die Spannung oben hält. Schon seit einigen Bänden wird das große Finale angedeutet und ich warte nur darauf, dass das endlich mal passiert. Und dann gibt es immer wieder kurze Rückblenden, die mich komplett rausgehauen hatten. Normalerweise wäre das jetzt ein Punkt an dem ich eine Reihe aufgeben würde, aber dafür interessiert es mich zu sehr wie das mit Chise weitergeht. Und vielleicht passiert ja bald mal wieder etwas aufregendes.

Ein weiterer Kritikpunkt sind die unzähligen neuen Charaktere. Direkt zu Beginn wird noch einmal kurz zusammen gefasst um was es geht, jedoch hilft mir das absolut nicht weiter. Dafür sind es mir einfach zu viele um zu wissen, wessen Vergangenheit nun wie mit der eines anderes Charakters zusammenhängt.

Freitag, 24. Juni 2022

#467 Bücherregal - Was wir von Quallen lernen können

 


TitelWas wir von Quallen lernen können
AutorKatharina Wolf
VerlagDrachenmond Verlag
GenreRoman
Seiten256 Seiten
Meine Bewertung
4/5


 Inhalt


Wöchentlich nimmt Henry mit einer Gruppe von Freunden an dem Pubquiz teil. Dabei kommt ihm immer wieder sein umfangreiches Wissen über alle möglichen Themen zu gute. Schon seit längerem hat er sich vorgenommen endlich einmal dem Barkeeper Max näher zu kommen, weshalb er all seinen Mut zusammen nimmt und diesem auf einen Zettel seine Nummer gibt. Tatsächlich meldet sich dieser kurz darauf bei ihm und bei den darauf folgenden Dates verläuft es immer ganz wunderbar zwischen ihnen. Doch warum verschwindet Max zwischen diesen immer wieder von der Bildfläche und warum hält er Henry auf Abstand?

Review

TW: Alkohol, Tod, Verlust

Die Geschichten ist mit seinen 260 Seiten recht kurzweilig, jedoch erfährt man trotzdem allerhand liebevolle Details von Henry. Max bleibt lange eher blass und nicht wirklich greifbar, man guckt quasi immer auf die Mauer, die er um sich aufgebaut hat. Was das total interessant macht, denn erst ziemlich spät erfährt man warum er so wenig über sich preis gibt. Es ist auf jeden Fall ein nachvollziehbarer Grund und ich hätte es schön gefunden, wenn es nach diesem Punkt noch weiter gegangen wäre. Besonders gut hieran ist, dass das Grundproblem nicht romantisiert wurde, geschweige denn die Verhaltensweise von Max.

Vor allem hat mich die Diversität der Charaktere positiv überrascht, da sie so natürlich wirkte. So etwas sollte viel öfters passieren und selbstverständlicher werden. Man lernt im Laufe der Handlung eine Menge über die einzelnen Charaktere. Als ich den Klappentext las hatte ich absolut gar nicht damit gerechnet, dass die anderen auch eine große Rolle einnehmen werden und es nicht nur hauptsächlich um Max und Henry gehen wird. Es ist auf jeden Fall schön zu sehen, dass hier offen im Freundeskreis über Probleme geredet wird und Henry diese Personen nicht Hals über Kopf wegen Max fallen lässt.

Was mir beim lesen aufgefallen ist, dass es viel mehr Storys mit Charakteren mit unnützen Wissen braucht. Beim Lesen ist mir richtig aufgefallen wie gut es mir tut endlich mal jemanden zu haben, mit dem ich mich diesbezüglich identifizieren kann.

Die Handlung kriecht förmlich nur vor sich her, was ich bei Romanen einfach nur Liebe. Für mich muss nichts im Zeitraffertempo geschehen und ich mag es Charaktere im Alltag zu begleiten. Dadurch wiederholen sich manche Sachen ziemlich oft, aber das gehört nun einmal zu solchen Geschichten dazu. Vor allem Henry und Max nähern sich nur langsam an und dazu passt dieses dahin plätschern der Handlung definitiv. An sich stehen die normalen Probleme im Alltag im Vordergrund und nicht, dass die beiden homo- bzw. bisexuell ist. Was mir total entgegen kommt, denn alles andere stört mich total in Romanen wenn es nur noch um die Liebe und die damit teils sehr fragwürdigen Handlungsstränge geht. 

Mir persönlich waren das jetzt zu viele Partys samt Alkohol und es hätten ruhig ein paar weniger Bettszenen sein können. Das alles ist aber reine Geschmackssache und an sich waren die Szenen gut geschrieben und fügten sich definitiv in den Handlungsverlauf ein. 

Fazit

Alles in allem ist es ein Buch, welches mich gut unterhalten hat und das gerne etwas dicker hätte sein dürfen.

Donnerstag, 23. Juni 2022

Lesemonat Mai 2022

    




Guten Morgen, 

dieses Mal gibt es wieder einmal den Lesemonat ein wenig verspätet, da ich die letzten Woche relativ viel um die Ohren hatte. Was das betrifft bin ich einfach nur froh darum bestimmte Termine hinter mir zu haben und ich bin schon ganz gespannt darauf, wie es diesbezüglich weiter gehen wird. Es ist auf jeden Fall immer wieder erschreckend wie schwer es manchen Personengruppen gemacht wird an Leistungen zu kommen, die ihnen laut Gesetz zu stehen. Deshalb hatte ich auch die letzten Wochen nicht immer einen Nerv dafür mich mit den Dingen auseinanderzusetzen, die mir sonst Spaß machen wie der Blog zum Beispiel.
Im Nachhinein bin ich auf alle Fälle erstaunt darüber wie viele Bücher ich gelesen hatte. Hoffentlich schaffe ich es in den nächsten Monaten eine bessere Auswahl zu treffen, denn dieses Mal hatten mich einige total enttäuscht.
  • Career suicide von Bill Kaulitz, 2 von 5 Sternen
  • Eifersucht von Jo Nesbø, 3 von 5 Sternen
  • 13 Stufen von Kazuaki Takano, 3 von 5 Sternen
  • Tag der Strafe von Hendrik Falkenberg, 4 von 5 Sternen
  • Here's to us von Becky  Albertalli und Adam Silvera, 1 von 5 Sternen
  • Erzählende Affen von Samira El Quassil und Friedemann Karig, 5 von 5 Sternen
  • True Crime Deutschland 2 von Adrian Langenscheid, Benjamin Rickert und Harmke Horst, 1 von 5 Sternen
  • Write von Team LYX, 4 von 5 Sternen
  • Morgen werden wir glücklich sein von Lea Korte, 4 von 5 Sternen
  • Wer fast nichts braucht, hat alles von Angela Bajorek, 4 von 5 Sternen
  • Die 7. Zeugin von Florian Schwieker und Michael Tsokos, 4 von 5 Sternen

Bücher | 3.886 Seiten | 354 Seiten/Buch | 136 Seiten/Tag
Comic | - Graphic Novel | - Light Novel | 3 Manga
durchschnittliche Bewertung: 3,2/5
Verlage: 9
bereiste Länder: 6
Genre: 8(2xBiografie, 1xhistorischer Roman, 3xKrimi, 1xRatgeber, 1xRoman, 1xSachbuch, 1xTrue-Crime, 1xYA)

Highlight: Erzählende Affen von Samira El Quassil und Friedemann Karig, 5 von 5 Sternen
Flop: Here's to us von Becky  Albertalli und Adam Silvera, 1 von 5 Sternen
True Crime Deutschland 2 von Adrian Langenscheid, Benjamin Rickert und Harmke Horst, 1 von 5 Sternen


"Career suicide" von Bill Kaulitz ist die Autobiografie von dem Sänger von Tokio Hotel. Im Vorfeld war mir ja schon klar, dass es viel um Alkohol und anderes gehen wird. Trotzdem war ich überrascht davon wie sehr das alles eine Rolle spielt und was da für Geschichten über die Schulzeit ausgepackt wurden. Was das betrifft hoffe ich einfach einmal, dass manches schlichtweg übertrieben dargestellt wurde. Mir hat da eher die zweite Hälfte der Biografie zugesagt, in der es um andere Sachen ging.

Bei "Eifersucht" von Jo Nesbø handelt es sich um eine Kurzkrimisammlung, die sich mehr oder wenig rund um den Titel des Buches drehen. Mir fiel es ziemlich schwer mich in der ersten Geschichte zurecht zu finden und deshalb befand sich das Buch vergleichsweise lange auf meinem eReader. Qualitativ sind die Krimis alle sehr unterschiedlich und einige davon hatten mir ganz gut gefallen.

"13 Stufen" von Kazuaki Takano geht es um einen Mann, der unschuldig im Todestrakt in Japan in einem Gefängnis sitzt. Es ist erschreckend zu sehen wie die Justiz in Japan arbeitet und wie mit Verurteilten umgegangen wird. Mich hat das Buch definitiv nachdenklich gestimmt und mit einem wenig distanzierten Schreibstil, hätte es mir mehr zugesagt. Und ich hatte aufgrund der unzähligen Handlungsstränge ziemliche Schwierigkeiten dabei mich zurecht zu finden.

In dem Krimi "Tag der Strafe" von Hendrik Falkenberg geht es unter anderen um radikale Tierschützer. Mehrfach werden hier recht detailreich Schlachtungen und allgemein die Massentierhaltung beschrieben, was ich bei dem Thema schon erwartet hatte. Mir hat der Teil der Reihe gut gefallen, jedoch fand ich einige Ereignisse relativ unglaubwürdig. Es ist auf jeden Fall erschreckend zu sehen wie skrupellos die Täter vorgehen und scheinbar ist ihnen jedes Mittel recht um an ihr Ziel zu kommen. 

"Here's to us" von Becky  Albertalli und Adam Silvera ist die Fortsetzung von "What if it's us" und erzählt von einem Widertreffen von Arthur und Ben. Wie man anhand der Bewertung erkennen kann fand ich das alles weniger prickelnd und ich bin einfach nur fassungslos darüber, wie man queere Beziehung so romantisieren kann. Und manchmal hatte ich schlichtweg das Gefühl als wäre hier nur versucht wurden bestimmte Fangruppen glücklich zu machen.

"Erzählende Affen" von Samira El Quassil und Friedemann Karig zeigt wie sich Geschichten im Laufe der Zeit verändert haben. Es war sehr interessant zu erfahren wie zum Beispiel Heldengeschichten entwickelt haben und wie viel sie über die jeweilige Gesellschaft aussagen. Besonders interessant fand ich die Abschnitte über das 21. Jahrhundert und ich musste wirklich sehr aufmerksam zuhören um nichts wichtiges zu verpassen.

"True Crime Deutschland 2" von Adrian Langenscheid, Benjamin Rickert und Harmke Horst geht es um verschiedene Kriminalfälle, die allesamt in Deutschland passiert sind. Mir hat der Schreibstil schlichtweg nicht zugesagt und mit am Schlimmsten fand ich die relativ bildhafte Beschreibung einer Vergewaltigung. Was ich total abstoßend in diesem Genre finde sind reißerische Erzählungen und hier hätte mir eine andere Erzählweise deutlich mehr zugesagt.

Bei "Write" von Team LYX handelt es sich um einen Schreibratgeber, der einen den Weg vom Manuskript bis zum veröffentlichten Buch zeigt. Hierbei handelt es sich um eine knappe Einführung in das Thema und man erfährt alles nötige um sich direkt an ein Manuskript setzen zu können. Mich hat es definitiv dazu motiviert mich mal wieder mit meinen Projekten auseinander zu setzen. 

"Morgen werden wir glücklich sein" von Lea Korte erzählt die Geschichte von drei Freundinnen, die die Besetzung von Paris durch die Nazis miterleben. Am interessantesten fand ich die Kapitel über die Arbeit der Resistance und diesbezüglich hätte ich mir mehr Informationen gewünscht. Es ist auf jeden Fall spannend zu sehen wie unterschiedlich die drei in diesem historischen Roman mit all dem umgehen. 

"Wer fast nichts braucht, hat alles" von Angela Bajorek ist eine Biografie über den Illustrator Janosch. Hier geht es viel um Gewalt, Alkoholismus, Krieg und Armut. Mir fiel es anfangs total schwer all die Namen auseinander zu halten, aber damit habe ich generell so meine Probleme. Es ist auf jeden Fall interessant zu sehen wie viele persönliche Erlebnisse Janosch in seinen Büchern aufgegriffen hat. Und wie es für ihn war in dieser Branche Fuß zu fassen.

"Die 7. Zeugin" von Florian Schwieker und Michael Tsokos ist ein Justizkrimi, bei dem es um den Verwaltungsbeamtin Nölting geht, der aus dem Nichts um sich schoss. Vor allem die Kapitel über die Arbeit vom Strafverteidiger fand ich interessant. Es ist auf alle Fälle total erschreckend zu sehen wie korrupt manche sind.

Für den Juni hatte ich mir nicht viel vorgenommen, außer endlich ein paar Bücherreihen weiter zu lesen. Daran sitze ich genauso wie an den drei Illustrationen immer noch. Momentan fällt es mir recht schwer mich für Bücher zu begeistern und so bin ich ein paar Mal mit leeren Händen aus dem Buchladen gegangen. Wegen dem Cover und Klappentext hatte ich mir zuletzt einen Schwedenkrimi zugelegt und ich war richtig geschockt darüber, dass direkt zu Beginn eine Gewaltszene unter anderem eine Vergewaltigung recht detailliert beschrieben werden. So etwas finde ich immer ganz schrecklich und deshalb hatte ich erst einmal nach 60 Seiten mit dem Lesen aufgehört. Und ich möchte gerne wieder mehr Manga lesen, aber bisher bin ich kaum dazu gekommen.


Und wie war euer Lesemonat? Gerne verlinke ich hier eure Beiträge.

LG

Sonntag, 19. Juni 2022

#61 Manga - My summer of you Band 1-2

     




TitelEnglisch)My summer of you
AutorNagisa Furuya
VerlagKodansha Comics
GenreBoys Love
Bände1-2(abgeschlossen)
Meine Bewertung
3,5/5

 Inhalt

Saeki und Toda lieben beide Filme und haben was das betrifft ähnliche Vorlieben. So verwundert es sie wenig, dass sie sich schnell in der Oberschule anfreunden. Doch eines Tages gesteht Saeki Toda seine Liebe, wobei dieser nicht so recht weiß wie er damit umgehen soll. So machen sie während dem Sommer mehrere Ausflüge um Schauplätze von Filmen zu besichtigen und Toda stellt nach und nach fest, dass ihm das Geständnis gar nicht so kalt lässt wie gedacht.

Review

Wenn das Beziehungsgeflecht eins ist, dann ist es definitiv ein totaler slow-burn unter Freunden. Und genau das steht die ganze Zeit im Vordergrund und kommt ohne viele dramatischen Szenen aus. Es wird immer wieder gezeigt, dass es im wesentlichen auf Kleinigkeiten ankommt und das in jeglicher Hinsicht. Es ist auf alle Fälle schön zu sehen wie sich das über die Jahre entwickelt und die Grenzen des anderen respektiert werden. Leider gibt es ja nur noch wenige Geschichten in denen sich so etwas langsam aufbaut und das Ende lange Zeit offen bleibt. Denn genau das geschieht hier und es so kann man sich selbst das gewünschte Ende zusammen basteln.

Der Zeichenstil ist minimalistisch und leicht und punktet definitiv mit den halbwegs realistisch Darstellungen. Die Panels sind auf das wesentliche beschränkt.

Leider gibt es einen Ticken zu viele Längen, weshalb ich die beiden Bände des Öfteren unterbrochen hatte. Mich hatte die Story nicht genug gefesselt und obendrein waren mir die Hauptcharaktere zu blass. Sie waren bis zum Schluss nicht greifbar und so wirklich viel bis auf die Leidenschaft zu Filmen erfährt man nicht über sie. Natürlich passen sie deshalb sehr gut zum Thema Sommerromanze, aber mir waren sie schlichtweg zu nichtssagend. 

Alles in allem handelt es sich hierbei um eine seichte Story, die sich gut für zwischendurch eignet und sich von denen vielen anderen in diesem Genre positiv abhebt. Im großen und ganzen geht es um das Thema Erwachsen werden und wie sich Freundschaften verändern im Laufe der Zeit.