Dienstag, 31. Januar 2017

Wie kam ich ausgerechnet auf das Wasserzeichen?


Hallo 😀

Ich bastel ja schon etwas länger an einem Wasserzeichen und da ich für mein anderes Projekt einfach keins hinbekomme, hatte ich kurzer Hand eins für diese Seite entworfen.
Da ich ja Portraits zeichne, war ich natürlich auf der Suche nach dem passenden Portrait für Verstaube Lügen. Nur was sieht in klein auch noch gut aus? Meine ganzen Chibifiguren vielleicht?

 Ich suchte weiter und guckte auch einmal mein ganzes Albumarchiv bei google durch und stieß dort auf einen alten Button.
Wie man an dem großen Bild ganz oben erkennen kann, schmückte auch schon 2010 das Bild den Header. Das Bild hatte ich mit Finelinern gemalt um den Spruch: "Probleme? Blase sie weg wie Seifenblasen" zu veranschaulichen. Darunter hatte ich dann noch geschrieben: "Aber Probleme sind keine Seifenblase, also was soll ich tun? Ich stelle mich ihnen jeden Tag, auch wenn ich es nicht will. Oder soll ich wegrennen...? Und einen Idioten aus mir machen...".
Der Entschluss war schnell gefasst und das Bild war auch sehr schnell verkleinert, schwarz ausgemalt und hatte einen weißen Hintergrund. In Anlehnung an den alten Header hatte ich noch ein paar Schmetterlinge eingefügt. Ich wollte es auch einfach passend zum Bild bei google+ machen, was ich auch schon gefühlt seit Ewigkeiten nicht mehr verändert habe. Die Schmetterlinge sind ein Zeichen für Wandlung und ich finde das passt einfach zu meinem Leben. Wobei ich auch schon gehört habe, dass der Phönix zu mir passen soll.
Um ehrlich zu sein gefiel es mir dann noch nicht einmal, also überlegte ich weiter. Beim durchstöbern meiner Festplatte stieß ich auf einen Text mit dem Titel "An meiner Seite". Der brachte mich letztendlich auf die Idee mit dem Bilderrahmen. Und ich persönlich finde auch einfach, dass der Bilderrahmen zu der Seite passt.
Vielleicht findet der ein oder andere diesen Text interessant. Ich les mir sowas immer gerne durch, da ich gerne wissen möchte wieso jemand ein Bild ausgerechnet so darstellt.

Auf Wiedersehen

Montag, 30. Januar 2017

Warum Aufklärung so wichtig ist



Guten Morgen 😀

Wie aus vorigen Beiträgen zu entnehmen ist habe ich eine der sogenannten seltenen Krankheiten. Was bedeutet das? Die Trigeminusneuralgie betrifft laut manchen Statistiken gerade mal 1 Millionen Menschen weltweit und fällt somit unter die Kategorie seltene Erkrankung! Leider ist es auch mittlerweile eine der Erkrankungen, die häufig falsch diagnostiziert wird. Woran es liegt? Wahrscheinlich an der fehlenden Aufklärung, da die wenigsten Ärzte wirklich darüber Bescheid wissen. Auch ich habe schon feststellen müssen, dass ich meist mehr Wissen als der jeweilige Arzt über die Erkrankung und(!) die Behandlungen hatte, was häufig zu Problemen geführt hat bisher. Zum Beispiel kann die CMD ähnliche Symptome hervorrufen, die meist mit Hilfe von Massagen und Schienen von selbst verschwinden. Leider wissen das manche Ärzte nicht und auch bei mir hatte es etliche Jahre gedauert bis ein Neurologe CMD diagnostiziert hatte. Eigentlich reicht dafür ein Zahnarzt, aber die hatten bis dato wenn überhaupt nur schmerzempfindliche Zähne diagnostiziert. Bis zur richtigen Diagnose waren übrigens 4 weitere Jahre ins Land gezogen und immer hieß es nur, dass ich halt mit den Schmerzen leben lernen muss.

Vor Jahren habe ich die schmerzhafte Erfahrung gemacht, dass selbst ein Spezialist für diese Erkrankung nicht immer das gelbe vom Ei ist. Eine der Fehlinformationen war, dass die klassische Trigeminusneuralgie nur bei Personen über 60 Jahren auftritt was vollkommen falsch ist! Traurig ist, dass Sie dieses Wissen an ihre Kollegen in der Klinik weitergegeben hatte und auch diese mir genau den Satz sagten. Bei der klassischen Trigeminusneuralgie ist es so, dass eine Ader auf den Hirnnerv drückt und somit werden Blitzartige Schmerzen ausgelöst. Diese Ader bewirkt, dass die Isolierung vom Hirnnerv über die Jahre beschädigt wird und schlimmstenfalls bleiben diese Schäden für immer. Der jüngste bekannte Fall ist ein 13 Monate altes Kind und das Kind wurde auch operiert. Wie der Spezialist nun auf 60 Jahre kommt ist mir nach wievor ein vor ein Rätsel 😦 Die Patientenanzahl ist in der Altersgruppe zwar signifikant erhöht, jedoch sind die Patienten nicht alle über 60 Jahre alt. Das war wirklich ärgerlich, da ich über 3 Monate auf den Termin gewartet hatte und da die Person danach 2 Monate in Urlaub war musste ich bis Anfang/Mitte Dezember auf den Termin in der Schmerzklinik warten(Termin bei Spezialisten war Anfang September). Da im Bericht nichts von Trigeminusneuralgie stand, war der Termin dort auch vollkommen sinnlos 😢 Übrigens war der 1. Satz überhaupt beim Spezialisten: "Glückwunsch, Sie haben definitiv keine Trigeminusneuralgie", bevor ich überhaupt einen Satz gesagt hatte. Und eine der Sätze danach war, dass ich noch viel zu jung bin.

Es wird auch angenommen, dass viele Patienten nie die Diagnose erhalten und Jahre lang für etwas behandelt werden, was sie gar nicht haben. Auch ich habe sehr viele Jahre und sehr viele Ärzte gebraucht, bis endlich einmal einer die Diagnose gestellt hat. Das hat nichts damit zu tun, dass man mit den bisherigen Diagnosen nicht glücklich ist und unbedingt Krankheit x haben will. Der Leidensdruck ist leider ziemlich hoch bei vielen, da die Schmerzen ziemlich stark sind und gewöhnlich helfen "normale" Schmerzmittel nicht. Auch ist es oft am Anfang so, dass die Schmerzen kommen und gehen und man nie weiß, wann die schmerzfreie zu Ende ist. Es ist eine der Diagnosen, die Mr. Google nicht stellen kann. Es gibt einige Differentialdiagnosen wie zum Beispiel die CMD, die in der Regel erst einmal ausgeschlossen werden müssen. Deshalb wäre ich auch erst einmal kritisch, wenn ein Arzt die Erkrankung diagnostiziert ohne das mal nach den Zähnen oder Nebenhöhlen geguckt wurde. Bei mir wurde beides nach der Diagnose gemacht und um ehrlich zu sein hätte mich ein defekter Zahn glücklich gemacht 😥 Das klingt für Nicht-Betroffene komisch, jedoch kann man Zähne ziehen und hat danach meist keine Probleme mehr. Einige mit der Trigeminusneuralgie haben etliche Zähne gezogen bekommen(oder sie wurden Wurzel behandelt) und trotzdem haben sie noch Schmerzen. Bei mir wurde nur ein Bckenzahn Wurzelbehandelt, weshalb ich über mehrere Monate in Behandlung war. Auch hier würde es wahrscheinlich helfen, wenn Zahnärzte über die Krankheit informiert würden. Leider musste ich auch hier feststellen, dass manch ein Zahnarzt lieber zu hohe Dosen Ibuprofen/Diclofenac auf Dauer verschreibt, anstatt einen zum Neurologen zu überweisen. Bei mir hatte es auch einen Umzug gebraucht, bis ein MKG-Chirurg die Diagnose stellte.

Wichtig ist vor allem bei der Aufklärung, dass nicht jeder mit empfindlichen Zähnen direkt Trigeminusneuralgie hat. Trigeminusneuralgie bedeutet auch nicht, dass es nur Gesichtsschmerzen sind! Die Trigger bei der Trigeminusneuralgie sind zum Beispiel kauen, kalte/heiße Speisen, kalte Luft, warme Luft und können bei jedem Betroffenen unterschiedlich stark die Schmerzen triggern. Auch kann es sein, dass dadurch Verspannungen im Schulter/Nackenbereich entstehen und die sind meist sehr unangenehm. Und ich denke mal jeder kann sich denken, dass es ziemlich problematisch werden kann, wenn essen und trinken Schmerzen verursacht 😬 Bei mir ist wie bei anderen Betroffenen so, dass selbst runterbeugen oder mehrere Treppenstufen Schmerzen verursachen können. Das vergessen leider ziemlich viele Ärzte und reden die Schmerzen klein.

Den Text kann man auch auf andere Erkrankungen anwenden 😊 Ich habe nur die Erkrankung Trigeminusneuralgie genommen, da es mich selbst betrifft und ich darüber etwas weiß. Ich weiß auch von anderen Personen, dass sie quasi für ihre Erkrankungen ihr eigener Arzt sein müssen. Und ja es ist wirklich frustrierend, wenn man in der Notaufnahme erst einmal den Arzt über die Erkrankung aufklären muss! Schlimm wird es, wenn man dadurch als Dr. Google hingestellt wird und alles was man sagt auf einmal falsch ist. Ich für meinen Teil bitte dann um einen anderen Arzt oder gehe einfach wieder heim.

Hoffentlich hat mein Text dem ein oder anderen weitergeholfen 😊 Eine seltene Erkrankung zu haben ist wahrlich nicht leicht und bedeutet oft, dass man für seine Behandlung kämpfen muss. Ich für meinen Teil könnte auf den Ärztemarathon und die Infragestellung der Diagnose verzichten. Mittlerweile denk ich mir auch, dass nur noch die Behandlung stimmen muss. Man lernt halt Abstriche zumachen und bei seltenen Erkrankungen sind die Abstriche teils mental sehr schwer zu ertragen. Mir perönlich hat der Kontakt zu Betroffenen geholfen, da diese mir größtenteils besser weitergeholfen haben als manch ein Mediziner.

Leider ist das Wissen bezüglich der Trigeminusneuralgie noch nicht bei allen Ärzten angekommen und deshalb fällt es mir auch so unglaublich schwer von anderen Rücksicht zu verlangen. Wie erklärt man auch so eine Erkrankung von der sonst noch keiner gehört hat? Rheuma kennt man, Krebs kennt man auch, aber Nervernschmerzen im Gesicht? Mir ist vollkommen bewusst, dass auch viele Rheumaarten und Krebsarten sehr selten sind, jedoch haben die meisten schon was von den "Oberbegriffen" gehört und können sich grob etwas darunter vorstellen. Ich weiß auch, das auch bei diesen Erkrankungen ziemlich Aufklärungsbedarf vorhanden ist!
Es ist wirklich schwer andere zu informieren, da man sich ja auch oft selbst nicht verletzbar machen will. Es ist ein wahrer Drahtseilakt und manchmal wünsche ich mir, es wäre einfacher über seltene Erkrankungen zu reden. Und es macht es nicht einfacher, wenn Leute stumpf antworten: "Das hatte ich auch einmal." 😣 Leider sind mir auch schon einige begegnet, die dann auch plötzlich Trigeminusneuralgie haben wollten und krampfhaft nach den Kriterien dafür in ihrem Beschwerdebild suchten. Nur weil die Diagnose auf dem Papier steht bekommt man nicht automatisch die Behandlung dafür und leider übersehen das einige 😬 Die Diagnose einer seltenen Erkrankung macht einen nun einmal nicht besonders und man bekommt auch keine Mitleidspunkte, geschweige denn in den meisten Fällen Rücksicht oder Anerkennung. Manche lassen es wirklich so erscheinen, als wäre es erstrebenswert so eine Diagnose zu bekommen.

Viele liebe Grüße

Freitag, 27. Januar 2017

#10 Bücherregal - The last survivors

Titel(Deutsch)-
Titel(Englisch)The last survivors(#1)
AutorBobby Adair, T.W. Piperbrook
VerlagAncient City Publishing
GenreScience-Fiction
Seiten176 Seiten
Meine Bewertung3,5/5

Inhalt

300 Jahre nach dem Untergang der Gesellschaft kämpfen einige ums überleben unter mittelalterlichen Bedingungen. Von außen versuchen immer wieder Dämonen in die Städte einzudringen, während per Wind übertragbare Sporen die Bewohner in gefährliche Kreaturen verwandelt. Die oberste Schicht regiert mit Gewalt und stellt sicher, dass alle Infizierten getötet werden.

Charaktere

Die Charaktere sind stereotypisch und während derjeweiligen Kapitel ist jeweils ein anderer Charakter im Fokus, weshalb es schwer fällt sich mit einem von diesen zu identifizieren.

Review

Wie in anderen Büchern in diese Genre gibt es Charaktere, die Macht haben und wissen was los ist und die Unterdrückten, die in diesem Falle vollkommen abhängig von der oberen Schicht sind.

Da sich die Sporen über die Luft ausbreiten, werden alle Bewohner auf dem Marktplatz 2 Mal jährlich versammelt und müssen sich vor allen Einwohnern nackt präsentieren. Ich fand es etwas komisch, dass es vor allen passiert. Alle infizierten, die sich nicht freiwillig melden werden zur Abschreckung lebendig verbrannt. Das macht Sinn, auch wenn ich es als Abschreckungsmaßnahme ziemlich brutal finde. Die Auswirkungen vom Virus werden nach und nach erklärt, was ich ganz okay finde.

Was mich am meisten gestört hat an dem Buch sind die relativ kurzen Kapitel, weshalb auch ständig zwischen den einzelnen Charakteren hin- und hergesprungen wird. Deshalb fiel es mir es mir auch sehr schwer mich in die Charaktere hineinzuversetzen. Desweiteren ist es ein wenig komisch, dass eigentlich nichts aus unserer heutigen Zeit vorhanden ist. Das heißt es wird mit Schwertern und Messern gekämpft. Es ist wirklich komisch, da man sich heutzutage sowas kaum noch in unseren industrialisierten Ländern vorstellen kann. Auch find ich es etwas komisch, dass die Frauen Röcke/Kleider tragen und mich stört es auch ein wenig, dass sie eigentlich nur als Brutmaschine gelten. Leider ist das in vielen Büchern in dem Genre so. Auch ist die Gesellschaft wirklich sehr primitiv, was ziemlich komisch wirkt in der heutigen Zeit.

Mir persönlich hat das Buch jetzt nicht so gefallen, aber vielleicht gefällt es ja dem ein oder anderen.

Mittwoch, 25. Januar 2017

DIY runde Korkplatten

Hallo 😊


Vor längerem hatte ich mir Korkuntersetzer für Gläser gekauft um mit diesen meinen Schrank zu verschönern.


Als erstes habe ich alle drei Korkplatten mit einer Acrylfarbe vorgrundiert, das heißt zum Beispiel bei dem rot-gelben habe ich zuerst die komplette Platte gelb getupft mit einem Schwamm.

Nachdem alles trocken war habe ich dann mit verschiedenen Schwämmen ein Muster drauf getupft.


Anschließend habe ich auf Blättern mehrere Motive vorgemalt und als die Korkplatten trocken waren, habe ich die Motive auf diese mit Edding übertragen.

Viel Spaß beim Gestalten der Korkplatten ♥

Montag, 23. Januar 2017

Ernährung


Hallo :)

Schon vor der Diagnose "Trigeminusneuralgie" in 2014 hatte ich angefangen meine Ernährung umzustellen. Der Entschluss fiel mir persönlich ziemlich leicht, da ich selbst aktiv werden wollte gegen die Schmerzen.
Ich habe sehr viel ausprobiert: Paleo, glutenfrei, vegan, vegetarisch, Milchprodukte-frei, histaminarm und vieles mehr.
Aufgrund von der Tablettenumstellung in 2015 musste ich meine Ernährung von Paleo wieder auf normal umtellen, was mir wirklich schwer fiel. Danach wollte ich immer mal wieder lowcarb ausprobieren, aber dazu fehlte mir bisher die Motivation.

Auf diveren Seiten hatte ich immer wieder gelesen, dass es bei Nervenschmerzen hilfreich ist Zucker und weiße Mehl wegzulassen. Deshalb lasse ich seit 1 1/2 Jahren den Zucker weg und süße meine Speisen stattdessen zum Beispiel mit Apfelmus. Auch das weiße Mehl ersetze ich oft durch Buchweizenmehl. Geschmacklich ist das natürlich eine Umstellung und auch die Süßigkeiten sind mir mittlerweile persönlich zu süß, aber es hat sich gelohnt. Wenn ich zum Beispiel bei anderen esse, dann sind mir meist die Sachen entweder zu salzig oder zu süß.
Zum Thema Zucker kann ich wirklich jedem nur nahe legen, dass er sich darüber informiert. In vielen Fertigprodukten befinden sich Unmengen an Zucker und man tut sich keinen Gefallen daran, wenn man diese immer wieder konsumiert. Auch in zum Beispiel Wasser mit Geschmack befindet sich meist viel zu viel Zucker, weshalb man sich sowas eher selbst zubereiten sollte! Zucker in Maßen zugenießen ist vollkommen okay, jedoch bitte nicht in Massen.
Um den Konsum von zum Beispiel raffinierten Zucker und weißem Mehl zu vermeiden, habe ich beides nicht in meiner Wohnung. Das hat mir vor allem in der Anfangszeit geholfen nach gesünderen Alternativen zu greifen, da die beiden Sachen nun einmal nicht vorhanden waren. Auch verwende ich statt weißen Reis öfters einmal Wildreis. Fertigprodukte versuche ich zu vermeiden, weshalb ich zum Beispiel Saucen generell selbst zubereite.

So wirklich schmerzfrei bin ich natürlich nicht, aber mir geht es durch die Ernährungsumstellung um einiges beser. Im groben und ganzen entspricht meine Ernährung der Mittelmeerdiät. Zusätzlich achte ich noch auf den Histamingehalt, da mir dazu von Ärzten geraten wurde. Das heißt anstatt rotem Fleisch konsumiere ich zum Beispiel Fisch und ich achte darauf, dass ich viel Gemüse und Obst esse.
Im großen und ganzen war es für mich auf jeden Fall ein Schritt in die richtige Richtung! Da es sehr anstrengend ist für den Körper immer wieder Schmerzen zu haben, ist die Ernährung ein wichtiges Thema für chronische Schmerzpatienten. Wenn man sich vollkommen falsch ernährt, dann kann man sogar die Schmerzen dadurch verschlimmern! Jenachdem hilft auch ein Ernährungsberater, solange dieser einem nicht nur überteuerte Shakes verkauft. Bei Ernährungsumstellungen hilft es oft in kleineren Schritten umzustellen.

Und habt ihr auch eure Ernährung umgestellt?

Bye 

Mittwoch, 18. Januar 2017

Wie jeder helfen kann

Guten Morgen 😊

Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass im Grunde jeder helfen kann in Bezug auf chronische Schmerzen.
Chronische Schmerzen zu haben kann wirklich belastend sein und zur Geduldsprobe werden und das nicht nur für einen selbst. Wer kennt das nicht? Jemand klagt über akute Kopfschmerzen und schon wird dieser bemitleidet. Aber wenn einer schon wieder von seinen chronischen Schmerzen berichtet, dann sieht das schon anders aus. Aus dem Grund habe ich euch heute einige Verhaltenstipps mitgebracht.

Du weißt nicht so recht wie du einer betroffenen Person helfen kannst? Frag nach. Ich für meinen Teil erkläre gerne Menschen, wie sie mir konkret helfen können.
Im Winter trage ich zum Beispiel einen Schal, den ich auch mal quer über Nase und Mund trage. Warum? Das hilft unglaublich und verhindert Nervenschmerzen im Gesicht. Natürlich starren mich die Leute an, aber daran habe ich gewöhnt. Selbst im Sommer trage ich oft ein dünnes Halstuch und selbst dann wird gestarrt. Habe ich eine andere Wahl? Außer mich in der Wohnung zu verschanzen leider nein. Was ich mir jedoch von anderen Menschen wünsche? Anstatt Menschen wie ein Zootier anzustarren und besten Falls noch hinter hervorgehaltener Hand über diesen Menschen zu sprechen, schenkt diesem einfach ein Lächeln. Man kann auch mal lieb fragen, warum derjenige zum Beipiel mit Mundschutz durch die Gegend rennt.

Wenn derjenige jedoch nicht über seine Probleme reden will, dann hilft es oft sich im Internet darüber zu informieren. Es gibt einfach Themen über die man nicht gerne redet und auch ich rede mit manchen Bekannten nicht über das Thema chronische Schmerzen. Ratsam ist es mehrere Seiten anzugucken und mitunter sich auch mit anderen Betroffenen auszutauschen. Zu beachten ist einfach nur, dass man sich Fragen gut überlegt und auch jeder Krankheitsverlauf anders ist. Zudem sollte man niemanden dazu zwingen mit einem über das alles zu reden! Wenn ich von vorne herein weiß, dass die Person mich nur klein machen will, dann bekommt diese auch keine Informationen.
Bitte geht nicht davon aus, dass derjenige an guten Tage keine Schmerzen hat. Wenn man chronische Schmerzen hat, dann definitiert man gute Tage oft ganz anders als ein gesunder Mensch. Auch kann es sein, dass man auch an guten Tagen nicht alles machen kann! Also nimmt es demjenigen nicht übel, wenn er halt nicht mit ins Kino gehen will oder ähnliches. Ich für meinen Teil finde es immer schlimm, wenn der Kommentar kommt: "Stell dich nicht so an". Nur weil ich mich nicht anstelle, werden die Schmerzen ja nicht zwangsläufig geringer. Das ist so als würde man einem mit einer stark blutenden Wunde Blutverdünner geben. Viele mit chronischen Schmerzen haben enorme Einschränkungen und das ist eine große Belastung. Der Nichtbetroffen will ja schließlich auch nicht, dass bei ihm/ihr akute Schmerzen klein geredet werden.

Ganz wichtig ist der würdevolle Umgang! Nur weil einer ständig Schmerzen hat, ist derjenige nicht weniger Mensch. Deshalb behandelt diese auch so und reduziert sie nicht auf eine Erkrankung. Für den Betroffenen ist es wahrscheinlich auch nicht angenehm in seinem Handeln eingeschränkt zu sein, also macht es diesem bitte nicht noch schwerer.

Was auch noch sehr wichtig ist: der richtige Umgangston. Wenn du zum Beispiel Informationen hast, dann frage denjenigen ob er schon davon gehört hat oder wie er es erlebt hat. In der Regel ist man als Betroffener schon gefühlt bei viel zu vielen Ärzten gewesen, da braucht man nicht noch einen Möchtegern-Arzt im Bekanntekreis. Ich finds zum Beispiel jedoch immer wieder toll, wenn mir Bekannte und Freunde Zeitungsartikel oder anderes zu schicken! Mir hat zum Beispiel letztens jemand Zahnpasta für schmerzempfindliche Zähne geschenkt und ich habe mich wahnsinnig darüber gefreut :)

Ich hoffe diese Tipps helfen einigen weiter.

Bye

Montag, 16. Januar 2017

10 Fakten über mich



Guten Tag 🦉

 Heute habe ich euch 10 Fakten über mich mitgebacht:
  1. Ich male für mein Leben gern. Am liebsten benutze ich für Bilder meine Polychromos.
  2. Außerdem bastele ich ziemlich viel. Auch wenn ich das Basteln immer zum Teufel jage mache ich es im Endeffekt doch sehr gerne.
  3. Ich bin ein richtiger Bücherwurm. Mit 15/16 hatte ich 3-4 Bücher pro Woche verschlungen und auch jetzt noch verbringe ich gerne meine Zeit mit lesen.
  4. Zudem war ich über 6 Jahre Mitglied im Kirchenchor als Kind und vermisse singen noch immer. Aber auch das Theater/Musical spielen vermisse ich unglaublich 😭
  5. Auch war ich über 9 Jahre in Tanzvereinen und mit denen wurde fast ausschließlich auf Karnevalssitzungen aufgetreten. 
  6. Vom DC-Universum bin ich ein riesen Fan und liebe es einfach die Serien zu gucken 😄 Mein persönlicher Favorit in Sachen Superhelden ist definitiv Batman, dicht gefolgt von Spiderman.
  7. Ich reise gerne und habe auch kein Problem damit alleine zum Beispiel nach Paris zu fliegen.
  8. Ich liebe Flugzeuge und Züge 😁 
  9. Im Sommer wander ich gerne und mir macht es auch nichts aus die 8 km zu Fuß zum Supermarkt zu gehen.
  10. Ich schreibe gerne Geschichten und laut manchen sind die Geschichten ziemlich poetisch.
Wie man sieht gibt es ziemlich viel über mich zu erzählen, was absolut gar nichts mit irgendwelchen Krankheiten zu tun hat. Wie sagt man so schön? Man ist nun einmal keine Erkrankung.

Bye

Freitag, 13. Januar 2017

#09 Bücherregal - Wenn der Schmerz nicht aufhört




Titel(Deutsch)Wenn der Schmerz nicht aufhört
AutorChristel Klinger und Dr. med. Johannes Wiedemann
VerlagKösel
GenreRatgeber
Seiten176 Seiten
Meine Bewertung
5/5

Inhalt  

In diesem Ratgeber geht es darum Selbstheilungskräfte zu aktivieren und einen Weg aus dem Teufelskreis chronischer Schmerzen zu finden.
 
Review

Mir persönlich hat der Ratgeber sehr geholfen. Ich besitze das Buch schon mehrere Jahre und nehme es immer in schwierigen Zeiten zur Hand. Das Buch ist übersichtlich gehalten und es lässt sich leicht lesen. Zudem ist eigentlich für jeden etwas dabei und man lernt somit viele verschiedene Wege. Es wird einem gezeigt, wie man lernen kann den Schmerz als Teil seines Lebens zu akzeptieren und wie man ihn sinnvoll in seine Schranken weisen kann. Am Anfang des Buches werden einem verschiedene Schmerztypen erklärt und was überhaupt die multimodale Schmerztherapie bedeutet. Ich weiß selbst, dass die meisten Ärzte die Schmerzen kaum erklären können und wenn sind es teils nur die gleichen Infos, die man in jedem Neurologiebuch zum Beispiel finden kann. Es befinden sich einge Entspannungstechniken in dem Buch und zum Beispiel die Meditation wird ausführlich beschrieben und man findet auch ein paar gute Beispielmeditationen. Man merkt auf alle Fälle, dass die Autoren sich mit der Materie auskennen und wissen, was den Schmerzpatienten oft bedrückt. Es ist wirklich sehr einfühlsam geschrieben. Das Buch zeigt auch, dass man als Schmerzpatient selbst aktiv werden muss, da selbst die beste Therapie ohne die eigene Mitarbeit nichts bringt!

Dienstag, 10. Januar 2017

Innere Einstellung

Guten Morgen 😆

Heute ist es mal wieder pausenlos am schneien und das stimmt mich nachdenklich.
Für mich gehört die Trigeminusneuralgie zum Alltag und schon lange vor der Diagnose machte mir das Wetter immer ziemlich zu schaffen. Ich fand es schon in der Realschule total schlimm, wenn Leute sich Luft zu fächelten und ich deshalb etwas "Wind" abbekam. Und das ist wie lange her? 11 Jahre? 12? Oder doch schon viel länger?

Für mich ist es normal Schmerzen zu haben, die auch mal was heftiger sein können.

Angst

Auch wenn ich weiß, dass bestimmte Tätigkeiten zu großer Wahrscheinlichkeit Schmerzen auslösen werden versuche ich keine Angst vor diesen zu haben. Angst kann nämlich den Schmerz verstärken oder auch letztendlich dann auslösen. Ich versuche einfach mit einer positiven Erwartungshaltung an die Sache heran zugehen und freue mich immer wieder, wenn bestimmte Tätigkeiten ohne Probleme ausgeführt werden können. Und wenn man es genau nimmt müsste ich ja ansonsten sogar Angst vorm Atmen haben, da ich bei Attackenserien oft durch simples durch den Mund atmen Attacken auslösen kann.

Ablenkung

Während schweren Schmerzphasen ist es wirklich anstrengend, jedoch versuche ich mich trotzallem abzulenken. Das ablenken zeigt mir zum Beispiel oft, dass ich trotz starker Schmerzen noch ziemlich viel kann und die Schmerzen nicht mein Leben beherrschen 😊


Erwartungshaltung

Natürliche nehme ich mir immer wieder Dinge vor, aber wenns aufgrund der Schmerzen nicht klappt dann ist es halt so. Ich will mir eigentlich einen Film im Kino angucken, aber das geht nun einmal nicht mehr. Irgendwann kommt die DVD raus, also ist es kein Weltuntergang für mich 😉 Ich habe gelernt die Erwartungen niedrig zu halten, da ständige Enttäuschungen nicht gut fürs eigene Selbstwertgefühl sind. Ja der Schmerz hat mir bisher nicht nur einmal einen dicken Strich durch die Rechnung gemacht, aber so ist das nun einmal. Die Welt dreht sich ja auch weiter, also versuche ich auch kein Drama aus schlechten Tagen zu machen. Ich sag mir nur immer wieder, dass ich bisher alle schlechten Tage gut überstanden habe und das ist eigentlich eine sehr gute Erfolgsquote 😉


Positiv denken

Anstatt sich im Selbstmitleid zu suhlen versuche ich mich auf die positiven Dinge zu konzentrieren. Natürlich könnte ich den ganzen Tag daheim herumsitzen, alles und jeden verfluchen und mich voll und ganz auf den Schmerz konzentrieren. Was mache ich stattdessen? Mich hinsetzen, Malsachen auspacken und mich über meinen neuen Malblock freuen. Klar ist es nicht das gelbe vom Ei mit 25 jeden Tag Nervenschmerzen zu haben, aber für mich gibt es weitaus schlimmeres. Und durch die Schmerzen nehme ich auch vieles viel stärker wahr und nehme nicht alles für selbstverständlich. Zudem versuche ich mich von Leuten zu distanzieren, die immer alles negativ sehen müssen und anderen noch nicht einmal den Dreck unter den Fingernägeln gönnen. Es ist einfach schwer das "gute" im Leben zu sehen, wenn Leute einen ständig an all das schlechte erinnern. Und es ist wirlich nicht vorteilhaft, wenn einen andere Menschen bewusst immer wieder herunterziehen um ihr eigenes Leid zu mindern. Auch versuche ich es zu vermeiden in "Wettkämpfe" verwickelt zu werden: Manche sind halt der 100%igen Überzeugung, dass es ihnen zwangsläufig schlechter gehen muss.
Oft höre ich auch, dass Schmerzpatienten leiden. Darüber kann man sich streiten: Ich leide allerhöchstens, während der Schmerzspitzen. Aber ansonsten? Schmerzen gehören zum Leben und Schmerzen bedeuten nicht zwangsläufig Leid 😜 Das meinte übrigens ein Neurologe zu mir vor 2 Jahren.

Bye

Sonntag, 8. Januar 2017

Malbücher

Guten Tag🦋

Zur Ablenkung benutze ich besonders oft an schlechten Tagen ein Malbuch. Oft schleppe ich das auch überall hin mit um einfach einmal abschalten zu können 😀 Um ehrlich zu sein besitze ich eigentlich nur ein "teures" Malbuch mit Eulen, den Rest habe ich alle in diversen Geschäften für je 1€ erworben. Zum ausmalen benutze ich Stifte von Faber Castell oder einfach Filzstifte. Mir persönlich gefallen die Malbücher mit "großen" Ausmalflächen besser, da die mit ganz kleinen doch ziemlich anstrengend sein können.

Bye 🦉

Dienstag, 3. Januar 2017

Glückwunschkarten



Hallo 😀

Wenn ich Karten verschenke, dann sind die meistens selbst gemalt. Und davon wolte ich euch gerne 2 zeigen 😊 Die sind von August 2016 und ich habe einfachen Zeichenkarton verwendet. Sie sind mit Polychromos gemalt.

Bye