Sonntag, 17. Februar 2019

#178 Bücherregal - Bone of contention(Kurzrezension)


Titel(Englisch)Bone of contention(The Gina Mazzio Series Book 4)
AutorBette Golden Lamb, J.J. Lamb
VerlagTwo Black Sheep
GenreThriller
Seiten324 Seiten
Meine Bewertung
3,5/5

 Inhalt

Nachdem Gina Mazzio als Krankenschwester in der Abteilung für Frauenheilkunde beginnt sterben dort plötzlich Frauen an einer Sepsis nach einer Abtreibung. Sie ist sicher, dass dieses kein Zufall ist und sie beginnt nach dem Grund für den Tod der Frauen zu suchen. Dieses bringt sie jedoch in tödliche Gefahr. Zusätzlich dazu ist auch noch ihr Ex-Mann aus dem Gefängnis entlassen wurden und der sehnt sich nach Rache an Gina. Wird sie es schaffen den Mörder der Frauen zu schnappen bevor ihr Ex sie erwischt?

Review

Triggerwarnung: PTBS, Abtreibung und häusliche Gewalt
Die Handlung schreitet schnell vorran und sie ist auch genau wie die einzelnen Charaktere gut durchdacht. Ich finde die Idee dahinter sehr interessant ist und auch durchaus realistisch und beängstigend.
Es gibt viele komplexe und verschiedene Charaktere. Man kennt von Anfang an die Bösen und wird von verschiedenen Erzählern wie den Ex-Mann, Gina und anderen durch die Story geleitet.
Leider sind mir während dem Lesen viele Tipp- und auch Grammatikfehler aufgefallen. Zudem gibt es einige Wiederholungen, was auch ziemlich störend ist.


Fazit

Dieses Buch ist der 4. Teil einer Reihe und die anderen habe habe ich nicht gelesen. Trotzdem kann man es auch ohne Vorwissen lesen. Es ist recht kurz und man hat es auch zügig durch gelesen. Durch die Themen ist es nichts für schwache Nerven.

Freitag, 15. Februar 2019

#177 Bücherregal - Der Fotograf


TitelDer Fotograf
AutorJohn Katzenbach
VerlagKnaur TB
GenrePsychothriller
Seiten688 Seiten
Meine Bewertung
3,5/5

 Inhalt

Jeffers entführt eine Studentin und diese soll seine bisherigen Morde als eine Art Buch niederschreiben. Bisher hatte er diese immer nur in Form von Fotos für sich selbst festgehalten, aber er möchte den nächsten großen Schritt wagen. Nachdem Jeffers die Nichte von Detective Mercedes ermordet, macht sie sich auf die Jagd nach ihm. Denn die Polizei hat scheinbar den falschen Mörder festgenommen und das will sie nicht auf sich beruhen lassen. Und sie nimmt sich fest vor den wahren Mörder auf eigene Faust zu schnappen.

Review


Es gibt nur wenige, aber dafür sehr kompexe und gut durchdachte und durchaus komplexe Charaktere.

Es dauert einige Zeit bis die Handlung wirklich beginnt und ich fand es ziemlich schwer bis zu diesem Punkt zu lesen. Es passiert leider gefühlt ewig viel zu wenig und das ist wirklich schade. Allgemein gesehen ist die Handlung an sich an sehr vielen Stellen langatmig und es fiel mir auch ziemlich schwer dann einfach weiterzulesen und darauf zu hoffen, dass sich das noch bessert. Trotz allem bleibt es spannend und ich wollte am Ende einfach nur, dass die Studentin gerettet wird.
Am meisten hat mich das Ende am Buch gestört. Es passt einfach vorne und hinten nicht und es ist einfach viel zu spektakulär.

Die Nichte von Detektiv Mercedes wird ermordet aufgefunden, doch sie hält jemand anderen als den festgenommen Mann für den Täter und macht sich auf die Suche nach dem wahren Täter.
Der 2. Handlungsstrang ist aus der Sicht vom Mörder, weshalb man auch schon sehr früh weiß wer der Täter ist. An sich ist das ein wirklich interessanter Erzählstil, da Jeffers all seine Morde einer gerade entführten Studentin gesteht. Es ist wirklich erschreckend wie kaltblütig er handelt und all das gibt dem Buch das gewisse etwas.



Fazit

Im Gegensatz zu anderen Psychothrillern gibt es hier keine blutigen, brutalen und entsetzliche Morde. Hier wird wirklich auf das psychische Element gesetzt und das Hauptaugenmerk ist immer die Jagd nach dem Täter. Auf vorige Morde wird auch nicht so wirklich eingegangen, was mich bei der Länge des Buches doch sehr irritiert hat. Für meinen Geschmack wurde gut mit der Psyche gespielt. Alles in allem hätte das Buch spannender und auch kürzer sein können.
Auch wenn das Buch mich jetzt nicht so vom Hocker gerissen hat, fand ich es trotzdem toll und einfach typisch Katzenbach allein vom Schreibstil her. Er hat durchaus schon bessere Bücher verfasst wie zum Beispiel "Der Patient" oder "Die Anstalt".
Hierbei handelt es sich um eine Neuauflage bzw. neue Übersetzung von dem Buch "Das Auge", welches eins seiner 1. Bücher ist und schon 1987 erschien.

Mittwoch, 13. Februar 2019

#19 Booktalk - Fahrenheit 451

Hallo,

Im Dezember hatte ich den Klassiker "Fahrenheit 451" von Ray Bradbury gelesen. Und heute möchte ich es euch gerne in einem Booktalk vorstellen, da er mich ziemlich nachdenklich gestimmt hat.






Guy Montag ist Feuerwehrmann und er lebt in einem Staat, in dem die Feuerwehr keine Feuer bekämpft sondern diese gezielt legt um Bücher zu verbrennen. Die Bevölkerung wird mit Videos und Drogen möglichst dumm gehalten, damit niemand gegen das System rebelliert. Den Feuerwehrmann kommen nach und nach immer mehr Zweifel auf und er beginnt das System zu hinterfragen und nimmt heimlich Bücher von seinen Einsätzen mit um diese zu Lesen. Immer wieder stellt er sich die Frage, was so schlimm an diesen sein soll? 

Die Handlung enthält wirklich viele Wendung und ist äußerst spannend, da einfach jeder Verlauf möglich ist. Mir fiel es äußerst schwer das Buch auf Seite zu legen und da es auch noch recht dünn ist, war es schnell durch gelesen. Es hat mich definitiv zum Nachdenken angeregt und mir mal wieder gezeigt, was ich alles nicht haben will im Leben.
Vor allem der Kontrast zwischen Clarisse und Guy hat mir gefallen. Da sieht man mal wieder, dass man Freigeister nie ganz auslöschen kann egal wie sehr man Menschen mit Telemedien manipuliert. Und das es oft nur einen kleinen Funken braucht um ein großes Feuer in jemand anderen zu entfachen. 
Am meisten überrascht hat mich das Ende, auch wenn es nur eine logische Konsequenz war. Hier möchte ich nichts vorweg nehmen, also lasst euch einfach überraschen.

An manchen Stellen war es dank der vielen Metaphern recht schwer der Handlung zu folgen. Und einiges hätte besser ausgearbeitet werden müssen, denn so ist manches einfach nur verwirrend.

So wirklich viel wird über die dystopische Welt nicht verraten und trotzdem erfährt man mehr als genug um sich alles gut vorstellen zu können. Die Menschen werden durch die Medien manipuliert und möglichst dumm gehalten, damit niemand das System in Frage gestellt. Bücher werden schonungslos verbrannt und die Menschen werden für den Besitz dieser bestraft. Nur der Besitz zensierter Bücher, Schundliteratur und anderes ist erlaubt und die Nachrichten werden auf das wesentliche beschränkt. Lediglich die Arbeit und der Kosum ist wichtig und Individualität ist nicht erwünscht. 
Die Telemedien sollen die Bevölkerung soweit ablenken, dass sie nicht feststellen wie drist das eigene Leben doch ist und man kein Alleinstellungsmerkmal hat. Jegliche Kommunikation untereinander ist verpönt, schließlich soll niemand erfahren welche Kriege im Namen der Bevölkerung geführt werden. Und um all das zu erreich geht das zwischenmenschliche und das was ein Überleben einer Gesellschaft ermöglicht vollkommen verloren.

Das Thema ist nach wie vor aktuell und ich hoffe einfach einmal, dass diese Dystopie nie zur Realität wird. Es fällt mir unheimlich schwer mir ein Leben ohne Bücher und ohne lesen vorzustellen und finde es einfach nur beängstigend, wie viel aus der Dystopie doch zutrifft. Viele lassen sich jetzt schon durch die Telemedien manipulieren und ziehen eine Spielekonsole bzw. eine Telenovela jeder Zeit den Kontakt zu anderen Menschen vor. Und auch die Gleichgültigkeit mit der die Gesellschaft in der Dystopie den Krieg zur Notiz nehmen ist ja heutzutage allgegenwärtig. 
Es gibt so viele einzelne Aspekte die man bei diesem Buch kontrovers diskutieren kann und ich finde genau das macht das Buch aus. Mich hat es jetzt allein von der Handlung nicht vom Hocker gehauen, jedoch find ich die Ideen und Theorien hinter dieser Dystopie äußerst spannend. Könnte es wirklich zu etwas kommen, da ein totalitärer Herrscher es so haben möchte? Es gab ja schon oft genug Bücherverbrennungen aus den unterschiedlichsten Beweggründen.
Ich hab das Buch auf Englisch gelesen, also kann ich nichts über die deutsche Version schreiben.

Viele Grüße

Sonntag, 10. Februar 2019

#176 Bücherregal - Der Weg zwischen den Sternen(Kurzrezension)


TitelDer Weg zwischen den Sternen
AutorMichelle Schrenk
VerlagCanim Verlag 
GenreRoman
Seiten373 Seiten
Meine Bewertung
3/5

 Inhalt

Tim war die erste große Liebe von Josy, doch ihre Mutter war stets gegen die Beziehung der beiden. Sie lernten sich im Sommer zufällig kennen. Nachdem die Sommerferien zu Ende waren und Tim wieder daheim in Berlin und Josy im Internat war bricht der Kontakt abrupt ab.
Jahre später treffen sich die beiden zufällig wieder. Josy kurz vor der Heirat und Tim, der als Reiseblogger ihren gemeinsamen Jugendtraum lebt. Ihre Welt gerät ins wanken und sie zweifelt plötzlich an ihrer Beziehung zu Marc. Will sie diesen Mann wirklich heiraten, obwohl sie nie aufgehört hat Tim zu lieben?


Review

Das Buch wurde in einem angenehm flüssigen Schreibstil verfasst. Dank der bildhaften Beschreibungen kann man sich alles gut vorstellen.
Die Charaktere sind liebevoll gestaltet und mit Ecken und Kanten versehen.
Oft möchte man Josy einfach wachrütteln und ihr zeigen auf was es im Leben wirklich ankommt.
Es gibt einige wirklich sehr traurige Momente, die einen nachdenklich stimmen und es gibt dadurch eine Achterbahnfahrt der Gefühle. Die Handlung macht klar, dass man nur fest daran glauben muss und eigentlich nahezu alles möglich ist. Man sollte an Träumen festhalten und sich nicht verbiegen lassen um in das Weltbild einer anderen Person zu passen bzw. um diese glücklich zu machen.

Das Ende ist ziemlich früh vorhersehbar. Auch der Rest ist leicht vorhersehbar, weshalb sich das Buch eher als Urlaubslektüre eignet.
Und mir fiel es äußerst schwer Marc in irgendeiner Weise sympathisch zu finden. Josy war mir zudem viel zu meinungsschwach und hat sich oft nicht eine Erwachsene verhalten, vor allem da sie ja plante in naher Zukunft Mutter zu werden.
Es gibt einfach zu viele unrealistische und viel zu konstruierte Zufälle, weshalb ein natürlicher Handlungsverlauf komplett fehlt.
Insgesamt gesehen ist es einfach eine Schnulze mit typischen dramatischen Elementen, die man auch bei so etwas erwartet. Ich hatte mir bei den vielen guten Bewertungen eine bessere Handlung gewünscht, die auch nachvollziehbar und spannend ist.


Fazit

Insgesamt gesehen hat mich das Buch gut unterhalten und ich habe stellenweise richtig mitgefiebert und mitgelitten. Es ist ziemlich dünn und man hat es schnell durch gelesen, weshalb es prima für zwischendurch ist. Es ähnelt in einer Art einem modernen Märchen und regt zum Nachdenken an.
Eine zentrale Frage war auch, warum zweifelt Josy so an Tim? Wenn es die wirklich erste richtige Liebe war oder ist, dann würde sie doch mehr hinter ihm stehen? Und welcher Mann toleriert dieses permanente auf und ab in einer sich anbahnenden Beziehung? Das erschien mir eher wie eine Telenovela an manchen Stellen. Da war ich schon richtig froh darüber, dass ich das Buch nur ausgeliehen hatte. Für den Urlaub ist es okay, aber sonst eher nicht.

Freitag, 8. Februar 2019

#175 Bücherregal - Die Bourne Identität


TitelDie Bourne Identität
AutorRobert Ludlum
VerlagHeyne
GenreTthriller
Seiten656 Seiten
Meine Bewertung
3/5

 Inhalt

Als er wieder zu sich kommt fehlen ihm jegliche Erinnerung. Doch er lernt schnell, dass er ein gesuchter Mann ist und andere nach seinem Leben trachten. Auf der Flucht vor seinen Feinden kommen die Erinnerungen langsam wieder und er merkt, dass er unheimlich gut Menschen umbringen kann. Er lernt Marie kennen und sie verliebt sich in ihn. Er lernt seine Namen kennen: Jason Bourne. Doch ist er wirklich dieser Jason? Und vor allem ist er wirklich ein Berufskiller?

Review

Die Handlng beschränkt sich auf einige wenige Handlungsstränge, welche mit vielen Wendungen gespickt sind.

Stellenweise war alles einfach nur langatmig und gefühlt passiert dann auch immer das Gleiche. Dadurch wird die Handlung leider unnötig in die Länge gezogen und man hat das Gefühl in einer Zeitschleife zu sein. Vor allem am Anfang des Buches fiel es mir deshalb schwer bei der Sache zu bleiben und das Buch nicht einfach abzubrechen.
Die Charaktere hätten durchaus komplexer sein können, vor allem für einen mehrteiligen Thriller. Und sie hätten mit weniger Klischees versehen werden können.
Mir haben vor allem die Beschreibungen der Orte gefehlt. So fiel es mir doch recht schwer mir das alles vorzustellen.
Warum fällt es Bourne so leicht all die Schmerzen zu ignorieren? Hat er versteckte Superkräfte?
Durch die vielen Agenturen, Organisationen und allgemein den Charakteren wird alles unheimlich komplex und ich musste einige Stellen doppelt lesen um diese verstehen zu können. Die vielen Rückblicke haben das Ganze noch erschwert. Aber auch die vielen Synonyme schafften es das alles noch verwirrender zu machen.
Die Dialoge zwischen Marie und Jason passen meiner Meinung nach überhaupt nicht zu dem Buch. Jason kommt mir gar nicht so schnulzig rüber. Allgemein fand ich die Dialoge auch zwischen den anderen Charakteren zu gestellt.
Das Ende fand ich leider absolut enttäuschend.

Fazit

Das Buch hat herzlich wenig mit den Filmen zu tun. Die Handlung an sich ist teilweise sehr brutal und deshalb nichts für schwache Nerven. Am Ende des Buches befindet sich ein Glossar mit den wichtigsten Begriffen.
Die Handlung passiert zur Zeit des kalten Krieges und das wird immer wieder deutlich.
Mir fiel das Lesen wirlich schwer aus den oben genannten Gründen. Das Buch an sich ist nicht schlecht, aber man muss sich Zeit dafür nehmen und mal Stellen öfters lesen um wirklich dahinter zu steigen.

Mittwoch, 6. Februar 2019

Lesemonat Januar



Guten Morgen :)

Heute gibt es meinen Lesemonat Januar und eine kurze Rückblende wie der Monat sonst so war.
Für meinen Blog habe ich ingesamt 8.389 Wörter geschrieben und für meine Fanfictions ganze 13.655 Wörter was ganze 711 Wörter pro Tag macht. Das ist eine ganze Menge, wobei ich gerne viel mehr geschrieben hätte. An meinem Buch habe ich leider nicht weiter geschrieben. Dafür habe ich jedoch die Zeit genutzt und habe ein paar Portraits gemalt.


  1. Ende gut, alles gut! von Thomas Herzberg, 211 Seiten, 4/5 Sternen
  2. Die Öko-Challenge von Komplett-Media, 176 Seiten, 4/5 Sternen, Booktalk
  3. Selfies vom Mond von André Nagerski, 123 Seiten, 4/5 Sternen, Rezension
  4. Der Tote im Strandkorb von Anna Johannsen, 284 Seiten, 2,5/5 Sternen
  5. Wenn nicht jetzt, wann dann von Harald Lesch, 369 Seiten, 4/5 Sternen, Rezension
  6. To Kill a Mockingbird von Harper Lee, 324 Seiten, 4,5/5 Sternen
  7. Mörderinnen von Veikko Bartel, 240 Seiten, 5/5 Sternen, Rezension
  8. Nur eine Ewigkeit mit dir von Kristina Moninger, 300 Seiten, 3/5 Sternen
  9. Retribution Ridge von Anna Willett, 232 Seiten, 1,5/5 Sternen
  10. Rabenschwarze Intelligenz von Josef H. Reichhoff, 256 Seiten, 5/5 Sternen
  11. Watership Down von Richard Adams, 485 Seiten, 5/5 Sternen


Insgesamt 3.000 von 26.250 Seiten und 11 von 75 Büchern, 273 Seiten/Buch

Januar: 11 Bücher, 3.000 Seiten, 273 Seiten/Buch

Genre
Klassiker: 2
Krimi: 2
Psychothriller: 1
Roman: 1
Sachbuch: 3
Science-Fiction: 1
True Crime: 1

Neuzugang
-

Rezensionsexemplare
Selfies vom Mond von André Nagerski, 123 Seiten
Wenn nicht jetzt, wann dann von Harald Lesch, 369 Seiten
Mörderinnen von Veikko Bartel, 240 Seiten
Noch einmal vielen Dank dafür ♥


Lese ich gerade:
Die Stille vor dem Tod von Cody McFadyen, Thriller
Unbarmherzig von Markus Kleinknecht

Auf meinem SuB befinden sich noch 4 Bücher und 11 ebooks. Wobei nahezu alle ebooks nur ausgeliehen sind und ich noch gar nicht weiß, ob ich die überhaupt lesen will oder nicht.
Meine persönlichen Highlights waren:
Mörderinnen von Veikko Bartel, 240 Seiten, 5/5 Sternen
Rabenschwarze Intelligenz von Josef H. Reichhoff, 256 Seiten, 5/5 Sternen
Watership Down von Richard Adams, 485 Seiten, 5/5 Sternen

Bei "Mörderinnen" wurde ich vor allem von der Schreibweise überrascht. Es ist ein Buch aus der Sicht eines Strafverteidigers und es sind wirklich interessante fälle. Bei "Rabenschwarze Intelligenz" kann man wirklich viel über Rabenvögel lesen und mich hat das Buch wirklich gut unterhalten.
Watership Down hatte ich schon als Kind über alles geliebt und auch das Buch finde ich einfach fantastisch. Kaninchen sind halt keine Kuscheltiere und das wird hier auch genauso dargestellt!

Und enttäuscht ware ich von Retribution Ridge von Anna Willett, 232 Seiten, 1,5/5 Sternen
Eigentlich wollte ich es nicht zu Ende lesen, aber dann hat doch die Neugier überwiegt. Da war ich im Endeffekt froh darüber, dass ich kein Geld für das Buch ausgegeben hatte. Der Psychothriller hat mich einfach nur enttäuscht.

Ansonsten war der Januar sehr durchwachsen. Eigentlich hatte ich mir einige Ziele gesetzt, die eigentlich durchaus erreichbar waren. Aber da hatte ich vollkommen außer Acht gelassen, dass das was letztes Jahr passiert war keine Kleinigkeit war. Und langsam glaube ich auch nicht mehr daran, dass diese Wunden die nächste Zeit überhaupt heilen werden. Das klingt alles so negativ behaftet, aber das ist einfach nur realistisch. Letztes Jahr hatte ich mir ja Hilfe geholt um ein wenig besser mit den Erinnerungen zurecht zu kommen. Bei mir wurden ja unter anderem Kieferzysten übersehen, die zu Abzessen geführt hatten und die Gesichtsschmerzen zur reinen Hölle gemacht hatten. Ich war beim Zahnarzt und bei anderen Ärzten deshalb und es wurde dann alles auf die Psyche geschoben ehe überhaupt ein Röntgenbild angefertigt wurde. Das heißt ich erhielt über Monate absolut keine Behandlung dafür! Im Fokus war natürlich die Angst vorm Zahnarzt, die dann im Endeffekt als Traumafolgestörung eigestuft wurde. Aber das einzige was dort bewirkt wurde war, dass ich noch weniger mit all dem zurecht komme. Deshalb versuche ich mal im Februar zu gucken, ob man nicht doch eine Lösung für dieses "Problem" finden kann.
Im Februar möchte ich definitiv am Buch arbeiten und endlich eine meiner Fanfictions beenden.

Liebe Grüße

Sonntag, 3. Februar 2019

#174 Bücherregal - Die Gaben des Todes(Kurzrezension)


Titel(Deutsch)Die Gaben des Todes(Ein Winter-und-Parkov-Thriller 1)
AutorMartin Krüger
VerlagEdition M
GenreThriller
Seiten458 Seiten
Meine Bewertung
4,5/5

 Inhalt

In einem Schaufenster wird eine Leiche gefunden und der Täter hinterließ nur die Botschaft: "Holt Daniel Parkov". Auch als die Frankfurter Ermittler diesen BKA-Ermittler zu dem Fall hinzu ziehen, kommen sie der Auflösung des Falles kein Stückchen näher. Es scheint fast so als würden sie ein Phantom mit dem Namen "der Dezembermann" jagen. Und immer mehr kristallisiert sich heraus, dass der Täter vor nichts zurück schreckt und ein wahrer Psychopath ist.

Review

Das Buch ist definitiv ein packender Thriller durch den recht rasanten Handlungsverlauf. Obwohl es relativ viel Hintergrundhandlung gibt ist er äußerst spannend und man wartet quasi nur darauf, dass etwas schlimmes passiert. Mir fiel es wirklich schwer das Buch auf Seite zu legen.
Bei mir hat sich direkt ein Film vorm inneren Auge abgespeitl beim Lesen durch die vielen tollen Beschreibungen.
Bei den Ermittlern handelt es sich um sehr sympathische und äußerst komplexe Persönlichkeiten mit vielen Geheimnissen, die nach und nach aufgedeckt werden.
Der Täter ist wirklich gut ausgearbeitet und an sich ein Phantom. Es scheint nichts so wie es in Wirklichkeit ist und das macht die Suche nach ihm ziemlich aufregend. Er ist an sich total ungewöhnlich und es wird auch im Buch nicht wirklich erklärt warum er andere Menschen in dem Maße manipuliert. Geht es ihm nur um die Manipulation an sich und ist ihm dieses wichtiger als das Töten an sich?
Der Schreibstil angenehm flüssig zu lesen.

Mein größter Kritikpunkt ist, dass mir die vielen doch sehr speziellen technischen Hilfsmittel doch etwas zu gut sind. Diese spielen dem Ende quasi zu und nehmen die Spannung, obwohl man ja nie genau weiß was für Asse Parkov im Ärmel hat.
Zudem konnte man die Handlung stellenweise die Handlung vorhersagen, was ich auch nicht so toll finde und es gab einfach ein paar zu viele glückliche Zufälle.


Fazit

Dieser Thriller ist definitiv nichts für schwache Nerven. Ich habe richtig Lust darauf die Fortsetzung zu lesen. Ich wurde definitiv nicht enttäuscht was meine Erwartungen an das Buch betraf. Die Tatorte und Leichen werden eher oberflächlich beschrieben, was zum Buch an sich passt. Der Anfang des Buches lässt auf viele brutale Mordbeschreibungen schließen, aber das ist ein Trugschluss. Hier stehen definitiv die Ermittlung im Vordergrund!

Freitag, 1. Februar 2019

#173 Bücherregal - Life after war


Titel(Deutsch)-
Titel(Englisch)Life after war(#1: The survivors)
AutorAngela White
VerlagC9 Publications
GenreDystopie/Action
Seiten678 Seiten
Meine Bewertung
1,5/5

 Inhalt

Nach einem Hakerangriff kommt es zu einem nuklearen Krieg und Amerika liegt in Trümmern. Die wenigen Überlebenden machen sich auf den Weg um zueinander zu finden. Ein Kampf um Leben und Tod beginnt. Können sie in diesem lebensfeindlichen Land eine neue Existenz aufbauen oder nicht? Eine Dystopie voller Action und menschlicher Abgründe.

Review

Es gibt mehrere ineinander verwobene Handlungsstränge. Über den Krieg erfährt man so gut wie nichts.

Der Schreibstil ist ziemlich gewöhnungsbedürftig und es klingt einfach als würde die Autorin einem das alles mündlich erklären. Allgemein ist er einfach derb und es kommt auf Slang/Dialekt vor. Es gibt ziemlich viel Militärsprache, was einfach zu viel des Guten war. Die Wortwahl ist ungewöhnlich und es gibt viele Grammatikfehler.
Warum gibt es eine Hexe? Das passt irgendwie gar nicht so wirklich in eine Dystopie und ist eher so Fantasy. Den ganzen Handlungsstrang darüber fand ich nicht prickelnd und auch sehr störend.
Vor allem das Grundszenario an sich finde ich vollkommen absurd. Ein Hacker löst den dritten Weltkrieg aus und plötzlich ist alles in Schutt und Asche bzw. Verstrahlt. Aber Hauptsache die Mexikaner reißen sich die USA unter den Nagel und reisen quer durch das Land mordend und brandschatzend. Stellenweise gibt es wirklich abartige Erotikszenen, die einfach nicht zu diesem Buch passen.
Mich hat es stellenweise ziemlich viel Überwindung gekostet weiter zu lesen, was vorrangig auch an dem frauenverachtenden Weltbild lag. Überraschenderweise hat das Buch generell gesehen viele gute Bewertungen.
Was die Handlung an sich betrifft gibt es sehr viele Wiederholungen. Ständig gibt es Vergewaltigungen, Menschen werden aus den niedrigsten Beweggründen ermordet. Vieles wird überspitzt dargestellt und ins lächerliche gezogen. Wie können die zum Beispiel alle paar Tage daw Camp auf- und abbauen? Woher nehmen die all den Kraftstoff für die Fahrzeuge bzw. Generatoren? Woher kommen das Gras und die Zigaretten zum Rauchen? Kommt man in einem zerbombten Amerika trotzdem so leicht an so etwas? Irgendwie wird ständig gekifft, als wäre das vergewaltigen, brandschatzen und Menschen versklaven das „Normalste“ der Welt.



Fazit

Durch die Themen wie Vergewaltigung und Gewalt können bestimmte Personen getriggert werden. Es gibt zwar keine bildhaften Beschreibungen, jedoch sind manche Abschnitte wirklich verstörend vor allem was generell das Frauenbild betrifft. Irgendwie geht es ziemlich oft nur um das eine oder ob die Frau dem Mann das geben kann. In meinen Augen ist das vollkommen absurd, schließlich ist so etwas doch wenn es ums reine überleben geht nicht wichtig! Vielleicht um Nachkommen zu zeugen aber sonst?
Dieses Buch hatte ich im Rahmen einer Aktion kostenlos erhalten. Dadurch habe ich auch noch 2 Folgebände und ich bin mir richtig unsicher, ob ich denen noch eine Chance geben soll oder nicht.
Ich würde das Buch niemanden mit schwachen Nerven empfehlen. Es liest sich wie ein schlechter Fetischroman. Ich hätte vielle7cht von Anfang an die Rezensionen mit einer schlechten Bewertung durch lesen und ein anderes Buch lesen sollen.

Mittwoch, 30. Januar 2019

#18 Booktalk - Und dann war alles anders

Hallo,

Im Dezember hatte ich "Und dann war alles anders" von Nelly Fehrenbach gelesen. Und heute möchte ich es euch gerne in einem Booktalk vorstellen.





Nele ist eigentlich Krankenschwester und ist es gewohnt sich um andere zu kümmern. Anfangs ignoriert sie ihre Kopfschmerzen und denkt es sei nur Migräne, bis sie einen schweren Krampfanfall bekommt und das kurz vor der Hochzeit mit Jörg. Plötzlich steht ihre Welt Kopf und sie ist sich gar nicht mehr so sicher, ob sich ein Kampf dafür wirklich lohnt bis sie Paul begegnet.

Mir fiel es wirklich schwer das Buch aus der Hand zu legen, weil ich einfach wissen wollte wie es weiter geht. Deshalb habe ich das Buch auch nahezu in einem durch gelesen.
Der Schreibstil ist angenehm flüssig zu lesen und alles wird detailliert beschrieben. 
Die Handlung ist tiefgründig und kratzt nicht nur an der Oberfläche von dem Thema, sondern man merkt ziemlich früh wie tiefgreifend so eine Diagnose ist und wirklich nahezu jeden Lebensbereich verändert.
Der Handlungsverlauf ist rasch und die Spannung steigert sich bis zum Schluss. Immer wieder passieren nicht vorhersehbare Sachen, was das alles nur noch spannender macht.
Die Charaktere sind liebevoll gezeichnet, grundverschieden und voller Eigenheiten, die sie entweder total sympathisch oder total abstoßend machen. Am schlimmsten und nervigsten fand ich die Mutter von Charlotte und ihre zukünftige Schwiegermutter. Wie kann man sich als Mensch nur so verhalten in dieser Situation? Vor allem den inneren Kampf von Charlotte fand ich nachvollziehbar. Bei so einer Diagnose ist halt alles nicht mehr rosarot und man hadert mit seinem Schicksal, was vollkommen nachvollziehbar ist. Ich finde es toll, dass die Autorin diesen Aspekt aufgreift, da dieser in anderen Büchern oft vollkommen vernachlässigt wird. Es wird auch immer wieder aufgegriffen wie sehr das Umfeld von ihr an dem Thema zu knabbern hat und es nicht jeder so gut wegsteckt. All das macht die Geschichte erst authentisch und nachvollziehbar.
Zwischendurch musste ich die ein oder andere Träne wegwischen, da mich der Roman so mitgenommen hatte. Es war stellenweise wirklich rührend wie sich die Menschen um Charlotte gekümmert hatten, auch wenn sie selbst alle von sich gestoßen hatte. Man hofft die ganze Zeit einfach auf eine positive Wendung und auf ein gutes Ende für alle Beteiligten. Immer wieder gibt es einige doch sehr lustige Stellen, die alles etwas auflockern. 

Das Cover fand ich jetzt nicht so ansprechend, aber Geschmäcker sind nun einmal verschieden und anderen gefällt es wahrscheinlich.

Mir persönlich war der Roman einfach viel zu dünn und ich hätte mir stellenweise mehr Informationen gewünscht. Vor allem das Ende fand ich zu abrupt und da hätte man viel mehr rausholen können. Es bleiben so viele offene Fragen am Schluss und da frage ich mich, ob es je einen 2. Teil geben wird? So scheint es so als würde zwischen dem letzten Kapitel und dem Epilog ein ganzer Teil vom Buch fehlen, der an sich schon viele Fragen beantworten müsste. Vielleicht liegt es auch daran, dass es sich hierbei um einen Debütroman handelt.
Ich denke mal das Buch ist nichts für Menschen, die durch wie Tod, Krankheit und Trauer getriggert bzw. negativ beeinflusst werden könnten. Es ist nun einmal wie im Klappentext deutlich zu lesen keine leichte Kost.
Mich hat das Buch zum Nachdenken angeregt und mir wieder einmal vor Augen geführt wie schnell der Traum vom Leben platzen kann. Egal wie gut alles läuft, ein Gehirntumor kann jeden treffen. Und das wertvollste im Leben ist nun einmal die Gesundheit und das weiß man oft erst, wenn man eben nicht mehr gesund ist.


Viele Grüße

Sonntag, 27. Januar 2019

#172 Bücherregal - Wenn plötzlich die Angst kommt(Kurzrezension)


TitelWenn plötzlich die 
AutorRoger Baker
VerlagSCM R. Brockhaus
GenreSachbuch
Seiten192 Seiten
Meine Bewertung
4/5

 Inhalt

Der klinische Psychologe und Forscher Roger Baker erklärt in diesem Buch was Panikattacken sind. Er zeigt viele einfache Wege für den richtigen Umgang mit diesen auf und vor allem, dass man vor ihnen keine Angst haben braucht.

Review

Der Autor erklärt Panikattacken leicht verständlich. Aufgrund seiner Arbeit als Forscher und klinischer Psychologe hat der Autor sehr viel Erfahrung im Umgang mit Panikattacken. Außerdem erzählt er am Ende des Buches von seinen ganz eigenen Erfahrungen mit Panikattacken und wie er selbst damit umgeht.
Dadurch das viele Betroffene im Buch selbst zu Wort kommen fühlt man sich verstanden.
Es werden etliche Irrtümer aufgedeckt, zum Beispiel wird ausführlich die Entstehung von Panikattacken erläutert und was alles dabei nicht passieren kann. Außerdem wird genau darauf eingegangen was die Auslöser sind und warum man überhaupt Angst verspürt.
Obwohl ich selbst schon einiges an Erfahrung damit habe, konnte ich neue Dinge lernen. Es gibt viele Tipps in Sachen Umgang mit Panikattacken und wie man sich während einer zu verhalten hat und der Autor beschreibt auch explizit was körperlich alles abläuft und was passiert, wenn man die Panikattacke einfach geschehen lässt.
Zusätzlich gibt es auch noch einige leicht verständliche Tipps dazu wie man die Anzahl der Panikattacken effektiv verringern kann.
Es werden auch die Grenzen einer Behandlung aufgeführt und es wird immer wieder darauf hingewiesen, dass man diese Angstzustände nie ganz los wird jedoch kann man den Umgang mit diesen erlernen.


Fazit

Dieses Buch kann ich jedem Betroffenen  und auch deren Angehörigen ans Herz legen. Man lernt in diesem Buch viel über Panikattacken und da es mit seinen rund 200 Seiten nicht allzu dick ist und man viele Diagramme vorfindet ist es auch schnell durchzulesen. Für mich hat sich das lesen auf alle Fälle gelohnt!

Freitag, 25. Januar 2019

#171 Bücherregal - Mörderinnen






TitelMörderinnen - Fälle aus der Praxis eines Strafverteidigers
AutorVeikko Bartel
VerlagMosaik Verlag
GenreSachbuch/True-Crime
Seiten240 Seiten
Meine Bewertung
5/5
Ich bedanke mich hiermit recht herzlichst bei dem Bloggerportal vom Randomhouse für das Bereitstellen eines Rezensonsexemplares.
Inhalt

In diesem Buch erläutert der Strafverteidiger Veikko Bartel 4 seiner grausamsten Fälle. Alle wurden von Frauen begangen und es geht um Mord am Ehegatten, Kindsmord, Sadismus und Giftmord. Hier stehen die Menschen hinter den Taten im Vordergrund und auch wie schonungslos die Presse mit ihnen umging.

Review

Der Schreibstil ist angenehm flüssig zu lesen. Einige Wörter fand ich im ersten Moment ein bisschen unpassend für einen Anwalt, aber da sieht man mal das so ein Prozess auch dem Strafverteidiger ziemlich Nahe geht. Und nur weil er dazu verpflichtet ist seine Mandantin zu verteidigen heißt es ja noch lange nicht, dass er die Taten in irgendeinerweise für gut befindet.
Es ist wirklich interessant auch einmal hinter die Kulissen um zu sehen wie das für einen Strafverteidiger ist. Dieser erhält natürlich ganz andere Einblicke in das Leben der Täter als zum Beispiel der Richter. Und er bzw. sie muss ja auch unzählige Stunden mit ihnen verbringen um diese anständig vor Gericht verteidigen zu können.
Beim Lesen merkt man immer wieder, dass der Grund für einen Mord nicht immer leicht zu finden ist. Und selbst wenn an den Grund erkennt hilft es einem noch lange nicht dabei die Beweggründe des Täters nachzuvollziehen.
Der Autor hält auf alle Fälle was er verspricht, denn hier wird nichts geschönt, aufgebauscht oder ausgeschmückt. Leider vergessen das einige True-Crime-Autoren, dass die Taten auch ohne ein Aufbauschen schon schrecklich genug sind. Passend zum eher sachlichen bzw. nüchternen Schreibstil ist auch das schlichte Cover.
Obwohl es sich hierbei um ein Sachbuch handelt, ist es durchweg spannend und man will einfach wissen wieso die Täterinnen so gehandelt haben und wie nachher das Strafmaß aussah. Natürlich kann es bei solchen Straftaten keine gerechte Strafe geben. Im Vordergrund stehen hier die Taten an sich und das Urteil wird meistens nur ganz kurz erläutert. Und es liest sich wenigstens nicht wie ein trockener Tatsachenbericht.
Im Vorwort erläutert der Autor zudem was ihn dazu gebracht als Strafverteidiger zu arbeiten und er erzählt etwas über seine Arbeit.

Leider ist das Buch ziemlich dünn, aber ich glaube noch mehr solcher brutalen Fälle wäre etwas zu viel gewesen.



Fazit

Um ehrlich zu sein haben mich alle 4 Fälle ziemlich geschockt wegen ihrer Grausamkeit. Teilweise musste ich mich wirklich dazu überwinden weiter zu lesen und oft habe ich mich selbst gefragt, was einen Mensch dazu verleitet so zu handeln. Der Fall Gina S. hat mich besonders erschüttert, denn das Opfer schien nahezu alles freiwillig mitgemacht zu haben. Und als Frau frage ich mich schon, wie man so etwas über sich ergehen lassen kann?!
Das Buch ist nichts für Menschen mit schwachen Nerven. Hier geht es um die Abgründe der Menschen und wer damit nicht umgehen kann, sollte lieber die Finger von diesem Buch lassen. Jeder Fall umfasst um die 50 Seiten, weshalb man doch oft mehr erfährt als einem lieb ist. Einiges wurde abgeschwächt und trotzdem sind die Taten einfach nur grausam und erschreckend.
Die beschriebenen Fälle sind alle sehr unterschiedlich und passen dennoch gut zusammen. Es zeigt einem wie leicht es einem fällt sich als Dritter ein Urteil zu erlauben und Taten zu verurteilen, wenn man nur die halbe Wahrheit kennt. Denn die Täterinnen hatten alle ihre Gründe und auch wenn es einem schwer fällt ihr Handlungsweise zu rechtfertigen, bringt einen die Hintergrundgeschichte ins Grübeln. Dann erscheint die Täterin nämlich plötzlich gar nicht mehr so grausam, wie im ersten Moment angenommen.  Die Beweggründe rechtfertigen solche Taten jedoch in keinster Weise. Trotzdem finde ich es im Rechtsstaat wichtig, dass auch solchen Tätern ein Verteidiger zur Seite gestellt wird.


Weitere Infos zum Buch findet ihr übrigens auf der Verlag Seite: Hier (Werbung gemäß §2 Nr.5 TMG)

Mittwoch, 23. Januar 2019

[Bloggerparade] Du und dein Blog





Guten Morgen :)

Heute möchte ich mich an der tollen Blogparade von "Angeltearz liest" beteiligen, welche das tolle Thema "Du und dein Blog 2.0" hat. Das heißt heute gibt es einmal wieder einen exklusiven Blick hinter die Kulissen vom Blog und somit geht es darum mich besser kennen zu lernen.

1. Wer bist du? Stell dich vor!




Die meisten kennen mich wahrscheinlich unter dem Namen Pea bzw. Peanut. Mein richtiger Name ist Jennifer und ich bin 27 Jahre alt und komme ursprünglich aus der idyllischen Eifel. Wenn ich nicht gerade lese, dann zeichne ich Portraits oder schreibe Geschichten.



2. Seit wann bloggst du? Und wie bist du zum Bloggen gekommen?


Mein erster Blogeintrag ging 2005 online und zu der Zeit war mein Blog eher eine Art Tagebuch. Danach hatte ich mich auf diversen Blogs und Plattformen ausgetobt bis ich 2010 bei diesem hier gelandet bin. Da nannte ich mich noch Rakkasei, was das japanische Wort für Erdnuss ist und daher kommt auch die URL. Zu dem Zeitpunkt hatte ich auch noch unheimlich viele Texte verfasst neben den Fanfictions, die ich dann auf dem Blog veröffentlicht hatte. Meine erste Rezension ging 2013 online und 2016 hatte ich dann beschlossen mehr über Bücher zu bloggen.



3. Weiß dein Umfeld davon, dass du bloggst? Wenn ja, was sagen sie dazu? Wenn nein, warum nicht?


Ganz genau weiß ich gar nicht, wer jetzt davon weiß und wer nicht. Manche haben es durch Zufall erfahren und anderen habe ich es gesagt. Den meisten ist es egal und solange ich nicht über sie schreibe, ist es ihnen auch vollkommen egal. So wirklich Gegenwind bekomme ich nur, wenn jemand herausfindet worüber ich konkret schreibe. Und dann heißt es auch oft, dass solche Sachen wie Krankheiten in meinem Fall eben Nervenschmerzen niemanden anderen etwas angehen. Und das mir genau die Blogeinträge darüber irgendwann zum Verhängnis werden. Dabei wird leider auch oft außer Acht gelassen warum ich darüber poste. Es ist nach wie vor so, dass Nervenschmerzen als Kleinigkeit abgetan werden und Ärzten nicht immer bewusst ist wie tiefgreifend so eine Diagnose ist. Danach steht das ganze Leben Kopf und ich will Menschen einfach zeigen, dass das nicht das Ende ist. Und man trotzdem noch Gefallen am Leben finden kann. Zudem möchte ich auch Menschen zeigen wie es ist mit so etwas zu leben und welche Steine einen in den Weg gelegt werden. Und wenn einer meint ich würde nur darüber schreiben um mich zu profilieren, dann ist dem eben so. Für eine Erkrankung sollte man sich nun einmal nicht schämen müssen und deshalb will ich auch nicht darüber schweigen.
Das ich Bücher rezensiere wird von den meisten nicht einmal kritisch betrachtet, da sie ja wissen wie viel ich lese. Ich wurde sogar schon des öfteren darauf angesprochen, ob ich irgendwo meine Meinung über die gelesen Bücher poste. Und meine Künstlerseite kennen ja auch mittlerweile einige.

4. Nutzt du Social Media? Und wie kann man dir folgen?


Ich habe einige Social Media Kanäle und das hier sind die für den Blog relevanten Seiten:
Facebook
Twitter(cracticusjay)
Instagram(gerbillinae)
Google+

5. Gibt es etwas, was dich an der Bloggerwelt stört? Und was würdest du dir wünschen? (Trau dich und sei ehrlich)


So wirklich stört mich nur wenn wieder irgendwelche Produkte bzw. Bücher gehypt werden und man gefühlt auf jedem Blog das gleiche liest und es allein auch vom Design einfach nur ein Einheitsbrei ist. Ich lese gerne Rezensionen zu Büchern, die eben nicht in den Top10 sind und das vermisse ich manchmal etwas. Und mich nerven auch Blogs, auf denen quasi nur die gerade erschienen Bücher, die gerade gekauften Bücher und Bücher von der Wunschliste gezeigt werden und ansonsten nichts. Oder es gibt nur Rezensionen, die nur aus Klappentext bestehen und dann ein eigener Satz dazu. Da fehlt mir einfach die persönliche Note.

6. Und was magst du an der Bloggerwelt?


Am meisten mag ich die Vielfalt und das man eigentlich zu allen möglichen Themen Blogs findet. Und wenn ich an Bücher denke, bin ich immer froh wenn ich durch Blogs auf ehrliche Rezensionen stoße. Es ist einfach nur erschreckend wie viele gekaufte 5 Sterne Reviews mittlerweile auf den Plattformen auftauchen. Und in der Bloggerwelt lernt man oft wirklich viele interessante und nette Menschen kennen.

7. Liest du auch außerhalb deines eigenen “Blogbereiches” oder liest du als z. B. Buchblogger nur Buchblogs?


Wie bei den Büchern lese ich auch hier Querbeet. Mir sind einfach die Themen wichtig und der Blogger sollte auch Authenzität bzw. Widererkennungswert besitzen.

8. Vernetzen ist wichtig. Hast du Lieblingsblogs? Zeig mal!


Ich habe einige Lieblingsblogs, wobei ich jetzt nur eine kleine Auswahl posten werde. Fühlt euch also nicht auf den Schlips getreten, wenn ihr nicht genannt werdet.

Wenn ihr mitmachen wollt, dann beantwortet doch einfach ihre Fragen auf eurem Blog ♥

LG

Sonntag, 20. Januar 2019

#170 Bücherregal - Selfies vom Mond(Kurzrzension)




TitelSelfies vom Mond
AutorAndré Nagerski
VerlagIndependently published
GenreScience Fiction/Humor
Seiten123 Seiten
Meine Bewertung
4/5


Ich bedanke mich hiermit recht herzlichst bei dem Autor für das Bereitstellen eines Rezensionsexemplares über das Portal https://rezi-suche.de/



 Inhalt

Dieses Mal führt das Abenteuer unsere Helden zum Mond. Auf dem Weg dorthin begegnen sie einigen Weltraumwesen, die ihnen nicht gut gesonnen sind und sie schaffen es neue Verbündete zu finden.

Review

Der Handlungsverlauf ist sehr rasant, was auch zur "Dicke" des Buches passt. Man fliegt quasi nur so durch das Geschehen und wird von einigen sehr skurrilen Ereignissen überrascht. Einige Witze kommen wirklich wie aus dem Nichts und sorgen trotz der bedrohlichen Szenarien für eine gelöste Grundstimmung. Man merkt quasi gar nicht, dass die Helden sich in einer verzwickten Lage befinden und durchaus bei der Mission draufgehen könnten.
Im Gegensatz zum 1. Teil gibt es hier deutlich mehr Struktur und man weiß ungefähr wo die Geschichte hingeht. Auch wenn die "Helden" nicht so den Anschein machen, als würde sie der Ausgang der Mission tatsächlich interessieren.
Das Cover ist liebevoll gestaltet und passt zur Handlung.
Am lustigsten fand ich übrigens die Grubenponys bzw. die Phillyponys. Dadurch wird dem Gegner direkt das gruselige genommen und ich hatte im Kopf die ganze Zeit eine Herde farbenfroher Ponys vor Augen, die wütend durchs Weltall trabt. Ich denke mal es ist sehr offensichtlich welche Ponys der Autor mit diesem Vergleich meint.

Mir hat etwas die Spannung gefehlt und die ganzen Reisen von A nach B haben ziemlich lange gedauert. Oder eher: Die Helden reisten ziemlich oft und irgendwann war es dann zu viel des Guten.


Fazit

Auch hier nimmt sich der Autor auf selbstironische Art selbst aufs Korn und taucht ab und an selbst im Buch auf. Oder er erklärt als Erzähler absurde Ereignisse und sorgt so für einige Lacher. Es ist wirklich herrlich, dass selbst der Autor das Geschehen absolut nicht ernst nimmt. Am Besten gefällt mir dieses Mal der Planetenname "Anyway".
Der 1. Teil hat mir um einiges besser gefallen, was aber auch größtenteils an der Handlung lag. Trotzdem ist hier der Teil absolut lesenswert für jeden, der auf der Suche nach einem lustigen Science-Fiction-Roman ist. Die Geschichte knüpft direkt an den 1. Teil an, weshalb man den am Besten vorher gelesen haben sollte. Hierbei handelt es sich um ein Buch aus dem Genre Humor/Science-Fiction und genau das bekommt man auch zu lesen.

Freitag, 18. Januar 2019

#169 Bücherregal - Wenn nicht jetzt, wann dann?





Titel(Deutsch)Wenn nicht jetzt, wann dann?
AutorHarald Lesch, Klaus Kamphausen
VerlagPenguin Verlag
GenreSachbuch
Seiten369 Seiten
Meine Bewertung
 4/5

Ich bedanke mich hiermit recht herzlichst beim Bloggerportal vom Randomhouse für das Bereitstellen eines Rezensonsexemplares.
Inhalt

Durch den Kampf um Macht und Reichtum wurde unter anderem der Klimawandel voran getrieben. Ehe die Auswirkungen von bestimmten technologischen Erfindungen erforscht wurden kamen sie schon zum Einsatz und damit entfalteten sie ihre zerstörerische Kraft. Heutzutage ist Feinstaub und der Dieselskandel in aller Munde, aber anstatt die Situation zu verbessern wird daraus Profit gemacht. Und genau dieses ökonomisieren spaltet unsere Gesellschaft und zerstört die Natur und führt zu etlichen Todesfällen jedes Jahr. Jeder ist gefühlt sich selbst der Nächste und die Autoren stellen die berechtigte Frage: "Wenn nicht jetzt, wann dann". Wenn wir jetzt nicht Handeln, dann wird es irgendwann zu spät sein. Können wir das wirklich gegenüber nachfolgenden Generationen verantworten?

Review

Im Buch kommen viele verschiedene Experten zu Wort, das heißt man erfährt aus unterschiedlichen Quellen was schon alles gemacht wird, was noch gemacht werden muss und was passieren wird, wenn alles so bleibt wie es ist. Man merkt schnell, dass eigentlich alles mittlerweile zu Geld gemacht wird und genau das ein großes Problem ist. Dieses immer mehr Geld schöpfen kann auf Dauer nicht gut gehen und das virtuelle Geld wird immer mehr zum Problem. Hier im Buch werden verschiedene Lösungsansätze präsentiert und was es für Folgen haben wird, wenn wir dem Geld weiterhin so viel Macht geben. Denn die Shareholder haben nicht unser Wohlergehen im Sinn, sondern nur ihr eigenes. Und genau das kann das Ende unserer Gesellschaft bedeuten. Der Wohlstand der westlichen Länder ist nun einmal ein direktes Resultat von der Ausbeutung anderer Länder bzw. an Mensch und Natur. Und genau diese Menschen haben am meisten unter dem Klimawandel zu leiden.
Es werden etliche Technologien zur sauberen Energiegewinnung präsentiert und Wege wie jeder von uns sich an solchen Projekten indirekt oder direkt beteiligen kann. Und es wird auch wie oft gezeigt was es für Folgen hat wenn wir weiterhin auf fossile Brennstoffe setzen.
Auch der Klimawandel und dessen Auswirkung wird ausführlich erklärt. Hier wird das aktuelle Klimaabkommen ausführlich besprochen und das man eigentlich viel mehr machen müsste um eine Katastrophe zu verhindern.
Am besten fand ich die einfachen Erklärung von Harald Lesch für ein doch sehr komplexes Thema. Hier greifen einfach viele Zahnräder ineinander und um wirklich alles zu verstehen, muss man sich jedes Zahnrad einzeln anschauen. Und dann muss natürlich gucken wie sich der Austausch oder eine Verbesserung von einem Zahnrad auf die Funktion der anderen auswirkt.

Leider hat das Buch einige Längen und manche Interviews waren mir etwas zu lang. Das bin ich von anderen Büchern mit der Thematik gewohnt, aber trotzdem fällt es mir dann schwer weiter zu lesen und nicht das Interesse zu verlieren.
Zudem fand ich es etwas irritierend, das zum Beispiel die Menschenrechte nahezu komplett zitiert werden und auch andere Sachen einfach nur Seitenweise zitiert werden. Hier hätten eigentlich Querverweise mit Erklärungen gereicht.


Fazit

Das Buch macht deutlich, dass nur eine Änderung des eigenen Konsumverhalten ein Umdenken in der Wirtschaft bzw. Politik bewirken wird. Denn solange die Konsumenten ein "weiter so" wollen, wird es das auch geben. Und es geht uns einfach alle etwas an, denn unsere Natur steht auf dem Spiel und wenn man jetzt nicht handelt, dann wird es bald zu spät sein. Ich kann das Buch jedem empfehlen, der mal etwas aktuelles dazu lesen möchte. Es hat sich viel getan in den letzten Jahren was das Thema betrifft und es ist wichtiger denn je, dass man seine eigene Handlungen mal überdenkt und das fängt schon beim Konsum von gewissen Gütern an. Muss es jeden Tag das billige Fleisch sein? Muss man die 100 m zum Supermarkt zwangsläufig mit dem Auto zurück legen oder kann man auch einfach einmal zu Fuß gehen? 



Weitere Infos zum Buch findet ihr übrigens auf der Verlag Seite: Hier (Werbung gemäß §2 Nr.5 TMG)

Mittwoch, 16. Januar 2019

Nachhaltigkeit und Rezension zu Die Öko-Challenge: Bewusster Leben und Konsumieren



Guten Tag :)

Heute möchte ich einmal ein Buch nutzen um über das Thema Nachhaltigkeit zu sprechen. Sowohl meine Ausbildung als auch das Studium habe ich im Naturwissenschaftlichen Bereich absolviert und da wurde relativ viel über Nachhaltigkeit gesprochen. Für mich ist es einfach eine Selbstverständlichkeit meinen Müll wegzuräumen und meine Lebensmittel so einzukaufen, dass ich kaum Müll produziere.
Nachhaltigkeit kann man in drei Bereiche gliedern und das wären die ökologische, ökonomische und soziale Leistungsfähigkeit. Alle drei Bereiche sind wichtig um ein Überleben einer Gesellschaft zu sichern. Im nachfolgenden Beitrag beschränke ich mich hauptsächlich auf den ökologischen Teil, damit das alles nicht zu lang wird.
Und umso mehr erschreckt es mich, wenn ich bei anderen bin und die an einem Tag so viel Müll in der Mülltonne haben wie ich innerhalb von über 2 Wochen mühsam zusammen kratze. Ich habe sowieso einen minimalistischen Lebensstil und stelle mir vor jedem Einkauf die Frage, ob ich das Produkt nur aus einer Laune heraus kaufe oder es wirklich brauche. Mein Platz ist nun einmal begrenzt und da kaufe ich mir liebe Sachen, die ich auch wirklich brauche.
Manchmal ist es wirklich zutiefst erschütternd wie das Konsumverhalten von manchen Menschen ist. Da werden quasi komplett neue Elektrogeräte entsorgt, nur weil ein neues einen Ticken besser ist. Möbel werden wegen einem kleinen Kratzer entsorgt und das bevor sie überhaupt abbezahlt sind. Der Kleiderschrank platzt aus allen Nähten und trotzdem wird ständig mehr gekauft, um alles überflüssige in den Hausmüll zu werfen.
Und da frage ich mich immer, ob solche Menschen überhaupt Zeitung lesen oder Nachrichten gucken. Es ist ja jetzt nicht so als hätte man in den letzten Monate oder Jahren das Thema "Nachhaltigkeit" in irgendeiner weise umgehen können. Das Plastik in den Ozeanen ist ein riesiges Problem, aber auch der Kampf um seltene Erden ist nicht zu unterschätzen. Und diese wertvollen Metalle stecken nun einmal unter anderen in Smartphones, Laptops usw. und deshalb ist Recycling ein so wichtiges Thema.
In dem nachfolgenden Buch geht es außerdem um das Thema Fairtrade, was ja auch immer wichtiger wird. Unser Reichtum im Westen ist halt ein direktes Resultat von der Ausbeutung der dritten Welt und das ist ja nur eine der vielen Fluchtursachen. Und es sollten eigentlich mittlerweile klar sein, dass ein immer mehr und immer billiger das Problem nur verstärken wird. Es werden unzählige Lebensmittel weggeschmissen, genauso wie natürlich "neue" Kleidungsstücke und anderes, das heißt es wird viel zu viel produziert weil einfach der Wert auf eine große Auswahl gelegt wird. Und diese Produktion belastet unseren Planeten, genauso wie der daraus entstandene Müll für Probleme sorgt.

Und jetzt geht es um das Buch "Die Öko-Challenge: Bewusster Leben und Konsumieren" von dem Verlag Komplett Media. Es beinhaltet insgesamt 52 Tipps für eine bessere Welt und umfasst 176 Seiten mit vielen Bildern und Statistiken. Aus dem Grund hat man es auch schnell durch gelesen. Das Vorwort und einige der Tipps sind übrigens von Harald Lesch.
Was ich am faszinierendsten fand waren die ganzen Vergleiche, weshalb man sich das alles wirklich gut vorstellen konnte. Einige davon sind wirklich einprägsam, da sie halt so erschreckend sind. Und hier wird sich nicht nur auf dem Coffee-to-go-Becher beschränkt, sondern es werden viele einzelne Probleme ausführlich erklärt. Und es wird immer wieder klar, dass unsere jetzige Ressourcennutzung keinen guten Ausgang nehmen wird. Wir bräuchten 2030 ganze zwei Erden um uns alle zu versorgen, wenn wir unseren Umgang mit unseren Ressourcen nicht ändern.
Das Buch gibt erstaunlich viele Tipps wie man sein eigenes Konsumverhalten ändern kann und da geht es nicht nur darum regional und saisonal einzukaufen, sondern auch ob man wirklich all das braucht was man kauft.

Ich denke Mal wenn man nicht so an den ganzen Statistiken interessiert ist, dann kann einem das Buch sehr trocken vorkommen. Jedoch sind genau diese Statistiken sehr wichtig um zu verdeutlichen, dass jeder von uns Handeln muss und nicht nur die Industrie umdenken muss.

Für 2019 habe ich mir auf alle Fälle vorgenommen einige der Ratschläge umzusetzen. Wie geht ihr mit dem Thema Nachhaltigkeit um?

Viele Grüße

Sonntag, 13. Januar 2019

#168 Bücherregal - Mörder in Weiß(Kurzrezension)


TitelMörder in Weiß
AutorHans Pfeiffer
VerlagMilitzke
GenreSachbuch/Realcrime
Seiten224 Seiten
Meine Bewertung
4/5

 Inhalt

In diesem Buch erzählt der Autor von einigen Kriminalfällen, bei denen Ärzte bewusst den hippokratischen Eid gebrochen haben und ihre Patienten oder Angehörigen eiskalt ermordet haben. Dabei war ihr medizinisches Wissen oft ein Vorteil, da sie so den Mord vorerst ganz leicht vertuschen konnten.

Review

Das Buch wurde in einem sachlichen und nüchternen Schreibstil verfasst. Die einzelnen Fälle werden durchgehend spannend erzählt.
Die einzelnen Mordfälle werden analysiert und die genaue Vorgehensweise wird soweit bekannt erklärt. Dabei bleibt der Autor stehts sachlich und bedient sich keiner Effekthascherei.


Fazit

Hierbei handelt es sich durch gehend um eher ältere Fälle aus dem 19. und 20. Jahrhundert und das merkt man auch am Schreibstil. Trotzdem fand ich die Auswahl sehr interessant. Es handelt sich hierbei um ein dünnes Buch, welches man schnell durch gelesen hat.
Ich empfehle das Buch jedem, der einmal etwas zu wahren Kriminalfällen aus dem vorigen Jahrhundert lesen möchte. Also grob gesagt bevor es die ganzen DNA-Analyseverfahren u.a. zur Täterüberführung gab und es wirklich sehr schwierig war einen Mörder zu überführen und diesen auch dafür zu verurteilen.

Freitag, 11. Januar 2019

#167 Bücherregal - Und ich habe nichts geahnt





Titel(Deutsch)Und ich habe nichts geahnt
AutorRenate Höhne
Verlagmvg Verlag
GenreBiografie/Sachbuch
Seiten192 Seiten
Meine Bewertung
5/5



 Inhalt

Kurz nach der Silberhochzeit von Renate und Detlef wird das Leben der beiden komplett auf den Kopf gestellt. Renate dachte immer sie hätte alles im Leben um glücklich zu sein. Und vor allem ging sie davon aus ihren Mann zu kennen. An einem Samstag stürmen Polizeibeamte ihre Wohnung und teilen ihr mit, dass ihr Mann ein gesuchter Doppelmörder sei. Sie erfährt Sachen über ihren Mann, die sie nie in Erwägung gezogen hatte. Während der anschließenden Zeit verliert sie alles was ihr einst wichtig war, aber sie schafft einen Neuanfang.

Review

Das Buch wurde in einem angenehm flüssigen Schreibstil aus der Sicht der Autorin verfasst.
 Die Geschichte ist äußerst bewegend und hat mich sehr berührt und nachdenklich gestimmt. Kann man einem Menschen wirklich kennen? Es ist beängstigend wie leicht Narzissten einen manipulieren und auch steuern können. Und wie sie keine Schuldgefühle haben.
Man wünscht sich einfach nur Gerechtigkeit dafür, dass er ihr Leben vollkommen zerstört hat und sie durch ihn quasi vor dem nichts steht bzw. allein vor einem Scherbenhaufen.
Ich habe großen Respekt vor der Autorin, da sie mit all dem an die Öffentlichkeit gegangen ist. Leider vergessen viele wie verherrend solche Taten für die nächsten Angehörigen sind und man oft halt selbst lieber ein Auge zudrückt, wenn man eine Person nicht verlieren will. Und man sich so quasi auch bereitwillig manipulieren  lässt. Die Autorin lässt alle Hüllen fallen und berichtet schonungslos ehrlich wie sie das alles so lange toleriert hat und wie schlimm das war die Wahrheit über einen Menschen über Dritte zu erfahren, den man glaubt zu kennen und vor allem jemanden, den man bedingungslos liebt.
Das Buch macht auch klar, dass man auf Menschen mit Persönlichkeitsstörungen oft selbst kaum Einfluss nehmen kann. Und man als Partner das oft übersieht und denkt, dass er schon nichts schlimmes macht, da er ja auch den Mörder für seine Taten verurteilt hat.



Fazit

Psychisch labile sollten das Buch besser nicht lesen, auch wenn man weiß worum es geht ist es schwere Kost. Es ist kaum nachvollziehbar wie grausam das alles ist und wie sehr das Sprichwort „Liebe macht blind“ zutreffen kann.  Es ist also nichts für jemanden, der von solchen Themen  getriggert werden könnte.
Das Buch ist definitiv lesenswert. Durch die vielen Erklärungen versteht man auch warum sie so naiv war. Sie war emotional abhängig von ihn und er hat sich ihre Naivität mit Zuneigung erkauft. Er hatte immer Ausreden für seine Nachtfahrten gefunden. Das alles stimmt sehr nachdenklich und ich muss noch oft daran denken. Man weiß nie was der Partner wirklich denkt und will ihn oder sie ja auch nicht pausenlos kontrollieren um sicher zu stellen, dass er oder sie eben kein Doppelleben führt.
Die Autorin erzählt relativ nüchtern und es ist keine Mitleidsmasche. Das heißt es fehlen reißerische Beschreibungen, weshalb es wirklich gut zu lesen ist

Mittwoch, 9. Januar 2019

#17 Booktalk - Embryo

Hallo,

Im Dezember hatte ich "Embryo" von J.A. Schneider gelesen. Und heute möchte ich es euch gerne in einem Booktalk vorstellen.





Die junge Medizinstudentin Jill Raney versucht herauszufinden warum zwei schwangere Frauen kurz hintereinander im selben Krankenhaus verstarben. War es Zufall oder hat es etwas mit der mysteriösen Untersuchung vor deren Schwangerschaft zu tun? Beide Föten haben die selben Chromosomenmutationen. In der Nähe des Krankenhaus wird eine tote, schwangere Frau gefunden,  der das komplette Fruchtwasser entnommen wurde. Eine andere Frau wird nach einer Fehlgeburt aus dem Krankenhaus entführt. Kann Jill dieses Rätsel lösen? Auch als sie selbst in Gefahr gerät gibt sie nicht auf.

Der Handlungsverlauf ist schnell und nachvollziehbar mit einigen guten und nicht vorhersehbaren Wendungen. Die Umgebung wird detailliert beschrieben, so dass man sich alles gut vorstellen kann.

Man weiß auch am Ende des Buches nicht was es mit dem ganzen auf sich hat und wieso die Frauen Fehlgeburten erlitten und dabei starben. Was passierte am Tag der Untersuchung? Hierbei handelt es sich zwar um den 1. Teil einer Reihe, aber trotzdem hätte man wenigstens diese Frage beantworten können.
Leider waren auch einige Fehler in der Benennung von Gegenständen oder Abläufen. Hier hätte man mal einen Experten drüber lesen lassen sollen, da wirklich einige grobe Patzer drinnen sind. 
Jill war mir als Charakter einfach zu unreif und impulsiv. Wenn einem der Tod von Menschen so Nahe geht, dann sollte man definitiv nicht in der OB-Gyn eines Krankenhauses arbeiten. Zudem fand ich es komisch, dass Jill machen konnte was sie wollte ohne wirkliche Konsequenzen. Ihr Freund ist selbst in der Weiterbildung(zum Facharzt) und eigentlich dürfte er nicht genug zu sagen haben um Jill schützen zu können. Was mich am meisten irritiert hatte war die Liebesbeziehung. Die hätte man auch ruhig weglassen können oder sie hätte einfach langsamer aufgebaut werden müssen. So erscheint es total absurd, da sie zwischen einer Medizinstudentin und einem Arzt in Weiterbildung ist und das darf eigentlich nicht sein.
An sich waren es mir einfach zu viele Charaktere, die mit Vor- oder Nachname genannt wurden und das hat mich ziemlich verwirrt. Oft hatte ich gar nicht gewusst, dass die Person schon öfters aufgetaucht war im Verlauf der Handlung. Sehr viele von ihnen bleiben blass und austauschbar.
Am meisten hat mich das Ende gestört, da es einfach total absurd ist. Hier hätte ich mir ein realistischeres Ende gewünscht.

Das Buch eignet sich prima für zwischendurch, jedoch hat es für mich einfach zu wenig Tiefgang und bedient zu viele Klischees. Also bei der Bewertung schwanke ich zwischen 2,5 und 3 Schmetterlingen, wobei allein ein halber Schmetterling wegen dem Ende abgezogen wurde. Eigentlich wollte ich noch die Folgebände lesen, aber das Ende hat mich einfach zu sehr abgeschreckt. Es ist ein Thriller im medizinischen Bereich und kein Science-Fiction, also was sollte das Ende? Mit dem Schreibstil an sich wurde ich auch nicht so recht warm.
Um ganz ehrlich zu sein finde ich es etwas komisch, dass es so viele sehr gute Bewertungen zu dem Buch gibt. Aus dem Grund hatte ich es erst im Rahmen einer Aktion kostenlos herunter geladen und dementsprechend enttäuscht bin ich auch. Von einem Buch mit so guten Bewertungen habe ich einfach mehr erwartet.


Viele Grüße

Montag, 7. Januar 2019

Montagsfrage


Guten Morgen :)

Hier ist die Antwort auf die Montagsfrage von "lauter und leise".

Was sind deine Lesevorsätze für 2019?

Um ehrlich zu sein mache ich das nur noch ganz selten. Das hat aber auch viel damit zu tun, dass ich schon alle interessanten Bücher dort gelesen habe.

Meine Lesevorsätze für 2019 sind eigentlich genau die gleichen wie letztes Jahr, jedoch habe ich manche etwas verändert.
Ich möchte gerne 75 Bücher, also insgesamt 35.000 Seiten lesen. Das ist eigentlich mein Standardziel und werde ich wahrscheinlich auch schaffen. Dann möchte ich meine letzten 5 Bücher auf dem SuB lesen und wenn ich das nicht schaffe werden diese verschenkt. Letztes Jahr hatte ich es schon nicht geschafft diese zu lesen, was ich schon sehr schade fand.
Ein anderes Ziel ist es mindestens 5 Klassiker zu lesen, da ich bisher einfach viel zu wenige davon gelesen habe. Die Sachbuchchallenge besteht dieses Mal nur aus 10 Sachbüchern statt aus 20 und ich möchte mindestens 3 Biografien lesen. 25 Englische Bücher sollen es auch sein und mal schauen, ob ich das schaffe oder nicht.
Ansonsten habe ich mir fest vorgenommen wieder Querbeet zu lesen, das heißt Bücher aus so vielen Genres wie möglich.

Und welches sind eure?

Ich wünsche euch allen einen schönen Start in die Woche.

LG

Sonntag, 6. Januar 2019

#166 Bücherregal - Japan Inc.(Kurzrezension)


TitelJapan Inc.
AutorKarl Pilny
VerlagHeyne
GenreDystopie
Seiten752 Seiten
Meine Bewertung
2/5

 Inhalt

Chinesischen Studenten gelingt eine Geiselnahme im Shanghai World Center. Sie haben 200 Geiseln und wollen damit eine Entschuldigung der japanischen Regierung für die Kriegsverbrechen im Pazifikkrieg erzwingen.
Der Anwalt Jeremy Goulden jagt derweil einer interessanten Spur hinterher. Hat wirklich jemand vor ein Kampfmittel aus dem Pazifikkrieg erneut zu verwenden?

Review

Das Szenario ist durchaus sehr interessant.

Streckenweise ist die Handlung sehr langatmig und zieht sich wie Kaugummi. Obwohl es sich hierbei um einen Thriller handelt ist der Handlungsverlauf eher langsam. Leider ist auch der Schreibstil alles andere als fesselnd und hat mir nicht zugesagt.
Vor allem der Ex-CIA-Agent ging mir mit seinem Englisch und Elvis-Wahn auf die Nerven. Auch die ständig verwendeten japanischen Begriffe waren mir zu viel, auch wenn diese am Ende des Buches erläutert werden.
Die Handlung strotzt nur so vor Klischees und machen alles sehr vorhersehbar. Stellenweise ist sie einfach zu konstruiert und abgedreht.
Es gibt einfach zu viele flache/blasse Charaktere. Der Hauptprotagonist erschien mir eher wie ein Superheld, dem einfach alles gelingt. Die Dialoge waren ziemlich holprig.


Fazit

Aufgrund der Themen ist es definitiv nichts für Leser mit schwachen Nerven. Konkret werden hier die Kriegsverbrechen im Pazifikkrieg(II. Weltkrieg) thematisiert, also unter anderem Versuche am Menschen. Allgemein wird das alles als "asiatischer Holocaust" bezeichnet. Man erhält wirklich viele Informationen zu "Einheit 731" und wie Japan heutzutage damit umgeht. Allgemein ist alles sehr gut recherchiert, jedoch haperte es an der Umsetzung.
Es wird auch Bezug auf das Unglück in Fukushima und auf das aktuelle Zeitgeschehen genommen, vor allem auf den Streit um die Senkaku-Inseln wird hier aufgegriffen.