Sonntag, 30. September 2018

#138 Bücherregal - Rift(Kurzrezension)


Titel(Englisch)Rift
AutorAndreas Christensen
VerlagCreateSpace Independent Publishing Platform
GenreDystopie
Seiten258 Seiten
Meine Bewertung
3,5/5

 Inhalt

Dort wo einst Nordamerika war befindet sich jetzt das Covenant, ein Staat der von den Mondleuten geführt wird. Diese Mondleute sind einst auf den Mond ausgewandert um den Untergang der Menschheit zu überleben. Doch sie haben sich dazu entschlossen über die letzten verbliebenen Menschen zu herrschen und diese zu beschützen. Um diesen Schutz zu gewährleisten werden jedes Jahr eine bestimmte Anzahl von 18-jährigen in den Dienst eingezogen. Sue lernt während ihres Dienstes Geheimnis über den Covenant kennen, die sie das ganze System in Frage stellen lassen. Doch lohnt es sich wirklich die Wahrheit ans Licht zu bringen?

Review

Die Geschichte wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt, weshalb man einen guten Einblick in die verschiedenen Gruppierungen erhält.
Die Handlung ist gut durchdacht, schreitet schnell voran und ist actionreich. Aufgrund der Thematik erinnert einen das Ganze an die "Tribute von Panem" und "Divergent", wobei es trotz der Ähnlichkeit ein sehr spannendes Buch ist. Die Charaktere sind vielschichtig und beide Hauptprotagonisten und auch Mark sind grundverschieden, was oft für Reibung sorgt.
Der Spannungsaufbau geschieht sehr langsam und sehr zu meiner Freude gibt es keine Romanze.

Mir haben streckenweise einfach die Erklärungen und Details gefehlt. Es wird so leider nicht ganz ersichtlich warum nur ein Teil der Bewohner dienen muss oder was der Sinn dahinter ist, wenn ein Großteil während dem Dienen stirbt.


Fazit

Das Buch ist dünn, man hat es schnell durch gelesen und deshalb eignet sich einfach prima für zwischendurch. Hierbei handelt es sich um den ersten Band einer Reihe, weshalb es ein offenes Ende gibt. Mir gefällt vor allem die Idee hinter dieser Dystopie.
Ich habe gelesen, dass dieses Buch an die Exodus-Trilogie vom selben Autor anschließt. Leider habe ich diese Reihe nicht vorher gelesen und somit hat mir einiges an Hintergrundinformationen gefehlt. Mich hat das Buch auf alle Fälle zum Kauf von Band 2 animiert und ich bin schon ganz gespannt darauf, was in dem Band geschehen wird.

Freitag, 28. September 2018

#137 Bücherregal - Hot Zone


Titel(Englisch)Hot Zone(The Zulu Virus Chronicles Book 1)
AutorSteven Konkoly
VerlagCreateSpace Independent Publishing Platform
GenreDystopie
Seiten350 Seiten
Meine Bewertung
5/5

Inhalt

Eine Pandemie bedroht Amerika.
Die Stadt droht unter dieser zusammenbrechen und dem Polizisten ist es wichtig die Stadt zu verlassen bevor auch er und sein Sohn krank werden. Jedoch hat die Regierung schon längst die Errichtung einer Quarantänezone in Auftrag gegeben, weshalb nur eine Flucht zu Fuß in Frage kommt. Während sich die beiden auf den Weg machen treffen sie auf andere, die das gleiche Ziel verfolgen. Schaffen sie es zusammen aus der Zone herauszukommen? Und können sie herausfinden wer oder was für diese Pandemie verantwortlich ist?

Review

Das Buch ist spannend und voller Action. Der Handlungsverlauf ist schnell und gut durchdacht. Mich hat das Buch so sehr gefesselt, das ich es in einem durchgelesen habe. Vor allem die vielen Wendungen haben mir gut gefallen. Es baut eins auf dem anderen auf, weshalb es gut nachvollziehbar ist.
Der Schreibstil ist detailreich und man kann sich auch alles gut vorstellen. Mir hat er sehr gut gefallen.
Die Charaktere sind alle sehr unterschiedlich, vielschichtig und machen eine gute Weiterentwicklung durch.
Es gibt einige Handlungsstränge und dadurch auch viele Charaktere, aber am Ende führen die alle zusammen und dadurch entsteht eine wirklich bunt gewürfelte Gruppe an Menschen, die ums überleben kämpfen muss. Durch diese Unterschiede entstehen immer wieder Reibungen, welches das ganze erst interessant machen.
Am Anfang des Buches wirkt alles sehr harmlos und dann läuft auf einmal alles aus dem Ruder. Dieser Kontrast hat mir besonders gut gefallen. Man kann die Angst und die Anspannung der Charaktere deutlich fühlen.

Leider tauchen einige Charaktere auf, die aber nur sehr kurz eine große Rolle spielen. Ich weiß nicht ob diese im nächsten Band noch einmal auftauchen, aber ich empfand das als ziemlich schade.
Das Ende fand ich nicht so berrauschend, da es sich um kein richtiges handelt. Bei dem Buch handelt es sich um den 1. Band einer Reihe und das merkt man ziemlich deutlich am offenen Ende.
Was mich gestört hat sind die vielen Informationen zu den Waffen. Dieses hätte man getrost kürzer fassen können. Zudem ist die Handlung manchmal zu vorhersehbar!



Fazit

Hierbei handelt es sich um ein ziemlich realistisches Szenario, da es um den Einsatz von Viren als biologische Waffen geht. Deshalb ist das ganze gut vorstellbar also möglich und absolut beängstigend. Ich würde es aufgrund der Thematik und der Gewalt in diesem Buch nicht an Leser weiterempfehlen, die schwache Nerven haben. Ich für meinen Teil kann es kaum erwarten den 2. Teil der Reihe zu lesen. An sich ist das Buch schnell durchzulesen, obwohl es nicht ganz so dünn ist. Mich hat das Buch auf alle Fälle gut unterhalten. Ich hab noch viele offene Fragen und hoffe einfach einmal, dass ich die Antworten darauf im 2. Band finden kann.

Mittwoch, 26. September 2018

#08 Booktalk - Gotteslüge

Guten Morgen :)

Im Juli hatte ich "Gotteslüge" von Kathrin Lange gelesen. Und heute möchte ich es euch gerne in einem Booktalk vorstellen.






Hierbei handelt es sich um den 2. Teil einer Reihe rund um den Ermittler Faris Iskander. 
Ein Mann mit einem Sprengstoffgürtel nimmt mehrere Menschen als Geisel und lässt den Ermittler Faris Iskander zu sich rufen. Ihm prophezeit er, dass er als nächstes auf den Auslöser drücken wird. Es dauert nicht lange ehe Faris begreift, dass ihn ein alter bekannter zu einem Attentäter machen möchte und dieser keine Grenzen kennt.

Da das Buch so spannend war, konnte ich es einfach nicht aus der Hand legen und habe es nahezu in einem durch gelesen. Ich wollte oft einfach nur wissen wie es weiter geht. Die Handlung ist wirklich gut umgesetzt und hat ein wirklich rasantes Tempo, welches das gesamte Buch durch gehalten wird. Man wird quasi direkt in die Handlung geschmissen. Es passiert sogar relativ viel für nur 417 Seiten. Der Schreibstil ist angenehm flüssig zu lesen.
Zeitweise überschlagen sich die Ereignisse wie im echten Leben und wie Faris bleibt einem keine Zeit wirklich Luft zu holen und das alles zu verarbeiten. 
Es gibt viele durchaus auch teils sehr überraschende Wendungen. Auch das Ende fand ich wirklich sehr gut und damit hatte ich wirklich nicht gerechnet. Es endet nämlich mit einem Cliffhanger also es ist ein offenes Ende, dadurch bleibt es spannend und man muss quasi Teil 3 lesen um zu erfahren wie das alles ausgeht.
Faris Iskander ist ein überaus sympathischer Ermittler und mir mittlerweile wirklich ans Herz gewachsen. Er wirkt vor allem sehr nahbar und verletzlich und man kann durchaus nachvollziehen warum ihn das alles so sehr mitnimmt und zerreißt. Es wird viel auf seine Emotionen und Gedanken eingegangen, weshalb es einen als Leser wirklich berührt. Als Ermittler handelt er glaubwürdig, schließlich sollte er in seinem Beruf das Gemeinwohl im Auge behalten, aber zeitgleich will er um jeden Preis seine Familie schützen. Zudem lässt es ihn nicht los, dass man nicht immer alle retten kann. Aus diesem Grund ist er auch in psychologischer Behandlung. Aber auch wenn es unmöglich erscheint, versucht er immer möglichst alle zu retten. Das schlimmste für Faris sind die Schuldgefühle, die ihn zu erdrücken versuchen. Mussten wegen ihm wirklich Menschen sterben? Musste sein Partner wegen ihm sterben? Diese Gefühle zermürben ihn und suchen ihn immer wieder heim.
Hauptsächlich wird die Handlung aus der Sicht von Faris geschrieben, aber auch der Täter(der andere) erzählt einen Teil. Dadurch erfährt man auch die möglichen Hintergründe und Motive für sein Vorhaben. Durch die tollen Beschreibungen konnte ich mir alle Handlungsorte gut vorstellen. 
Teile aus dem vorigen Buch werden immer wieder aufgegriffen, da Faris nach wie vor wegen diesen leidet. So etwas lässt einen in der Regel auch nicht so schnell los und ich finde das wird wirklich gut beschrieben.
Es gibt viele authentische und durchaus sehr komplexe Charaktere. Es sind keine Superhelden oder eiskalten Ermittler, die auf Knopfdruck den Fall lösen. Natürlich gibt es aber auch die unsympathischen Ermittler, die nur auf eine Lösung des Falls aus sind.
Wobei ich um ehrlich zu sein zugeben muss, dass mir Faris an manchen Stellen zu sehr Superheld war. Wie kann man solche Schmerzen so gut aushalten? Was das betrifft habe ich schon weitaus schlimmere und absurdere Darstellungen von anderen Autoren gelesen. Hier wird wenigstens darauf eingegangen, dass man es eben nicht so einfach wegstecken kann.
Vor allem das Cover finde ich von den Farben her wunderschön. Es zeigt den Berliner Fernsehturm im Mittelpunkt, da die Handlung in Berlin spielt.
Auch wenn das Buch an sich unter den Thrillern(allgemein) eingeordnet ist, hat es durchaus einiges von einem Psychothriller. Der Täter spielt mit Faris wie die Katze mit einer Maus spielt. Er versucht ihn wie eine Marionette für seinen eigenen Rachefeldzug zu missbrauchen. Er versucht ihn dabei zu zerstören egal auf welchem Wege, dafür sind ihm alle Mittel recht. Es wirklich beängstigend wie weit ein Täter dafür geht und vor allem wie viele unschuldige er ohne Gewissensbisse mit reinzieht. 


In meinen Augen hätte man die Interaktionen von Faris mit seiner Familie und seinem Partner in den Vordergrund rücken können. So wirkt er wie ein unbelehrbarer Einzelkämpfer.
An manchen Stellen war mir die Handlung einfach zu überspitzt und zu viel des guten in Bezug auf Klischees.

Hierbei handelt es sich um ein erschreckend realistisches Szenario. Man kann sich gut vorstellen, dass das alles genauso passieren könnte was durchaus beängstigend ist. Vor allem passt es ja auch zum aktuellen Zeitgeschehen. Mich hat das Buch nach dem Lesen definitiv nicht losgelassen und das Thema beschäftigt mich auch noch heute. Vor allem möchte ich aber auch mehr über bzw. von Faris lesen.

Ich möchte mir auf jeden Fall noch den 1. Teil durchlesen. Dadurch das so viele Teile aus dem vorigen Buch aufgegriffen werden, kann man den 2. Teil eigentlich auch ohne Vorwissen lesen. Den 3. Teil hatte ich ja schon rezensiert: "Ohne Ausweg" von Kathrin Lange(Rezensionsexemplar)


Und wie findet ihr das Buch?



LG

Sonntag, 23. September 2018

#136 Bücherregal - Der Kindermacher(Kurzrezension)


TitelDer Kindermacher
AutorUlrike Schelhove
VerlagCreateSpace Independent Publishing Platform
GenreEifelkrimi/Krimi
Seiten288 Seiten
Meine Bewertung
3/5

 Inhalt

Währen den Ermittlungen stoßen die Ermittler Landwehr und Stettenkamp auf brisante Details. Das Mordopfer wurde vor seiner Villa in der Eifel erschossen und war Leiter einer Kinderwunschklinik in Köln. Dort wurden unter dem Deckmantel "künstliche Befruchtungen" heimlich reichen Paaren die Möglichkeit gegeben zum Beispiel das Geschlecht und die Haarfarbe des Kindes selbst zu bestimmen. Musste deshalb Dr. Reichenbach sterben oder hat es etwas mit seinem Hobby dem Jagen zu tun?

Review

Leider spiegelt sich der Preis in Sachen Schreibstil bzw. Schreibqualität wieder. Stellenweise klang es wie ein 08/15 Roman, den man für wenig Geld erwerben kann(Groschenroman).
Obwohl der Schreibstil angenehm flüssig zu lesen ist, ist er nicht ausgereift/professionell.
Die Handlung punktet nicht mit Überraschungen und ist oft vorhersehbar. Den Hauptpersonen hätte man ruhig mehr Tiefe geben können.  Oft ist alles sehr langatmig und Spannung kommt nicht so wirklich auf.

Was ich mich gefragt ist, was denn diese Stalkergeschichte zur Handlung beiträgt. Wieso lässt sich Landwehr von einem Stalker in die Enge treiben? Sollte nicht gerade sie als Polizistin wissen wie schlimm so etwas enden kann? Und vor allem wieso taucht so häufig das Wort Pizza auf? Essen die Ermittler nichts anderes oder bekommt man in der Gegend nur Pizza geliefert?


Fazit

Das Buch ist leicht zu lesen und man ist schnell damit durch. Man erkennt die Eifel definitiv in dem Geschriebenen wieder. Es ist im Gegensatz zu anderen Krimi nicht auf schlimm zugerichtete Opfer und eignet sich deshalb auch prima für zwischendurch. Die Ermittlung stehen hierbei im Vordergrund. Ich hatte mir mehr Eifel erhofft, vor allem von einem Eifelkrimi. Ohne mich jetzt zu weit aus dem Fenster lehnen zu wollen würde ich den Krimi als typischen Urlaubsroman betiteln.

Freitag, 21. September 2018

#135 Bücherregal - After the cure


Titel(Englisch)After the cure
AutorDeirdre Gould
VerlagCreateSpace Independent Publishing Platform
GenreDystopie/Zombies
Seiten400 Seiten
Meine Bewertung
1,5/5

 Inhalt

Die sogenannte "December Plaque" ist nun 8 Jahre her. Die Erkrankten wurden zu Kannibalen und brachten jeden rücksichtslos um, der ihnen über den Weg kam. Einige Menschen waren gegen diese Erkrankten immun und vor 6 Jahren schafften es diese einen Wirkstoff gegen die Krankheit herzustellen. Jetzt nachdem viele geheilt wurden und alles soweit wieder aufgebaut wurde, sollen in einem Gerichtsprozess die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen werden. Können der Verteidiger und die Gerichtspsychologin Antworten auf die Fragen finden?

Review

Die Handlung ist einfach nur langatmig und zieht sich unnötig in die Länge.
Dem Buch fehlt es an Tiefe. Warum sind die Hauptprotagonisten so wegleidig und was ist mit dem Überlebensinstinkt?
Oft ist alles an Handlung sehr weit hergeholt. Warum gibt es Strom und Fernsehsendungen? Und vor allem warum gibt es nach so vielen Jahren noch so viele Medikamente? Der Ausbruch der Krankheit ist 8 Jahre her, also wieso funktioniert alles noch so gut? Wieso sind jedoch nach so kurzer Zeit Straßen und Häuser so sehr zerstört? Aus was sind die denn gebaut, etwa aus Pappe? Man kann gar nicht so ganz nachvollziehen wie lange alles tatsächlich her ist mit der Krankhet, da der Zerfall einfach nicht mit den Zeiteingaben übereinstimmt.
Müssten nicht alle Gebiete ohne Heilung ausgestorben sein? Wenn sich alle gegenseitig zerfleischen, dann dürfte doch keiner überlebt haben außer die Geheilten/Immunen?
Wieso funktionieren die Autos noch? Wer repariert diese und woher kommt all das Benzin/Diesel? Das ist alles einfach nicht realistisch.
Die Romanze ist wichtiger als der neue, tödliche Virus. Müssten dann nicht die Instinkte quasi eingreifen und einen daran erinnern, dass es ums nackte überleben geht? Hier scheint es so, als wären die Gefühle vom Freund wichtiger als das eigene Leben.
Es geht leider noch weiter mit den Plotholes: es gibt viele Fehler im wissenschaftlichen Teil und zum Beispiel hat der Gefangene plötzlich Videos, obwohl diese gar nicht in seinem Besitz sein dürften(laut Aufnahmebericht!).



Fazit

Das Genre ist ein Mix zwischen Liebesroman und Zombie, wobei die Beziehung der beiden Hauptprotagonisten im Vordergrund steht.
Das Buch ist nichts für jemanden mit schwachen Nerven, da es ziemlich brutal es und eins der Themen ist passend zu den Zombies Kannibalismus. Das Ende ist offen, jedoch habe ich kein weiteres Interesse an dieser Reihe und somit weiß ich auch nicht wie das Problem gelöst wurde.
Im Nachhinein bin ich echt froh, dass ich das Buch kostenlos während einer Aktion erworben habe.

Mittwoch, 19. September 2018

Schreiben




Hallo :)

Heute möchte ich einfach einmal einen Blogeintrag zum Thema "schreiben" online stellen. Den habe ich in mehrere Abschnitte geteilt, da der doch etwas lang geraten ist.

Warum eigentlich?


Oft werde ich gefragt wie ich es schaffe mit all dem klar zu kommen. Und da beziehen sich die meisten Leute noch nicht einmal zwangsläufig auf die Nervenschmerzen, sondern eher auf die ganzen fehlgeschlagenen Behandlungen und teilweise auch auf das Mobbing. Und halt was das alles mit sich bringt wie Existenzängste und auch einfach die Frage nach dem Grund für das weiter machen und nicht aufgeben.
Manchmal fällt es mir schwer eine konkrete Antwort darauf zu geben, da manche Menschen von Grund auf neugierig sind und ich genau weiß, dass manche mich dafür verurteilen überhaupt diesen Blog u.a. zu führen. Dabei vergessen sie leider, dass ich das nicht mache um mich um mich mit all dem was ich durchgemacht habe zu profillieren, sondern um anderen Mut zu machen. Und vor allem um einmal auf das Thema Nervenschmerzen aufmerksam zu machen! Als ich das erste Mal mit 13 Jahren damit konfrontiert wurde gab es kaum Informationen. Ich wurde von Lehrern als Simulant hingestellt, weil man die Nervenschmerzen nur sah wenn mein Fuß aufgrund der Wassereinlagerungen anschwoll.
Und meine Fanfictions veröffentliche ich auch nur, weil sie scheinbar gerne von anderen gelesen werden. Ich hab einige bisher nicht veröffentlichte und stelle auch bei weitem nicht alle geschriebenen Texte online.


Wo bin ich überall aktiv?


Über die Nervenschmerzen und alles was dazu gehört schreibe ich auch immer wieder und sei es nur in Form von irgendwelchen Posts auf meinen Social Media Kanälen. Das hilft mir unglaublich dabei mit all dem klar zu kommen. So wirklich Tagebuch schreiben mag ich nicht, deshalb tobe ich mich dort etwas aus. Aber ich versuche auch über all die schönen Sachen in meinem Leben zu schreiben und was sonst noch so interessant ist. Auf meinem privaten IG Account schreibe ich oft hauptsächlich über die Nervenschmerzen.
Manche Sachen schreibe ich und lösche sie danach wieder. Aber trotzdem hilft mir auch das mit allem irgendwie Frieden zu schließen und klar zu kommen. Wenn ich keinen Laptop zur Stelle habe schreibe ich das alles auf Papier und zerreiß es dann an manchen Tagen in ganz kleine Stücke. Vor allem wenn ich wütend auf bestimmte Personen bin schreibe ich das gerne nieder. Schreien löst bei mir leider oft Gesichtsschmerzen aus, deshalb versuche ich es erst gar nicht.

Triggerwarnung: Im nachfolgenden Abschnitt geht es explizit um Mobbing, Gewalt und anderes.


Dadurch sind bisher über 430.000 Wörter allein was die Fanfictions betrifft entstanden. Angefangen habe ich damit übrigens 2007 um mit all den Gefühlen klar zu kommen. Die Jahre davor war das Thema Depression, SVV und Suizid sehr präsent, deshalb war ich auch froh endlich ein gutes Ventil für all die negativen Gefühle gefunden zu haben.
Eine meiner Fanfictions ist mittlerweile über 170.000 Wörter lang und wenn sie was enthält, dann ist es sehr viel aus meiner Vergangenheit. Beim Schreiben habe ich Dinge verarbeitet, die ich bis heute noch nicht ganz verstehe. Und vor allem hat mir das Schreiben geholfen zu realisieren, dass das wirklich passiert ist. Als das mit dem Mobbing so schlimm wurde in der 5. Klasse hatte ich es gedanklich ganz weit weggeschoben. Auch die teilweise täglich ausgesprochenen Mord- und Gewaltandrohungen versuchte ich zu ignorieren. Das ging auf Dauer nicht gut und rückblickend hätte ich mir wirklich Freunde gewünscht, die nicht nur stumm daneben stehen und schlimmstenfalls noch die Täter anfeuern. Auch heute fühle ich mich oft so, als wäre das alles gar nicht wirklich passiert. An manche Ereignisse erinnere ich mich nur bruchstückhaft und an andere sogar gar nicht. Oft wünsche ich mir all die schrecklichen Erinnerungen würden einfach verschwinden, auch wenn sie mich letztendlich zu dem Menschen gemacht haben, der ich heute bin.
Beim Schreiben versuche ich mir immer vorzustellen wie eine andere Person handeln würde. Die wenigsten Hauptprotagonisten von mir sind mir ähnlich. Oft hilft mir dieses hinein decken dabei herauszufinden, was ich eventuell falsch oder richtig gemacht habe in dieser Situation. Das Mobbing ist jetzt schon einige Zeit her, aber trotz allem merke ich immer noch wie viel in all den Jahren kaputt gegangen ist. Und das es manchmal nicht viel braucht um die Erinnerungen an diese und die damit verbundenen Ängste zu reaktivieren. Deshalb bin ich auch sehr froh darüber, dass ich meine Gedanken einfach in die Geschichten packen und vergessen kann. Schließlich ist das jetzt alles Vergangenheit. Ich schreibe auch über andere Themen, die absolut gar nichts mit mir selbst zu tun haben. Mittlerweile ist das Schreiben eins meiner Hobbies gewurden und oft nutze ich es um mir die Zeit zu vertreiben.

Es gibt ja mittlerweile viele Studien, dass zum Beispiel das Schreiben bei der Traumaverarbeitung hilft. Mir hat es auch unheimlich geholfen und es muss ja nicht bei jedem geschriebenen Text eine Meisterleistung erbracht werden. Manchmal hilft mir das freie Schreiben beim Gedanken sortieren einfach am besten.

Liebe Grüße und danke fürs durch lesen

Weitere Einträge:
Mobbing - Was war damals geschehen?
Offener Brief(Thema Mobbing)
Textauszug aus "Puzzle - Was ist das eigene Leben schon wert?"
Tetauszug aus "Spiel mit mir - Bis zum Tod"(Stalking)

Montag, 17. September 2018

Montagsfrage


Guten Morgen :)

Hier ist die Antwort auf die Montagsfrage von "lauter und leise".

Die Montagsfrage #3 – Gab es schon einmal einen auf einem Buch basierten Film, den du besser fandest als das Buch?

Um ehrlich zu sein gucke ich sehr selten Verfilmungen von Büchern, da ich bisher immer bitter enttäuscht wurde. Wobei ich jedoch die Verfilmungen von "Naokos Lächeln" von Haruki Murakami und auch "Geständnisse" von Kanae Minamoto sehr gut fand.

Und bei euch?

Ich wünsche euch einen schönen Start in die Woche.

LG

Sonntag, 16. September 2018

#134 Bücherregal - Roboter weinen heimlich




TitelRoboter weinen heimlich
AutorAndré Nagerski
VerlagIndependently published
GenreScience Fiction/Humor
Seiten115 Seiten
Meine Bewertung
4/5


Ich bedanke mich hiermit recht herzlichst bei dem Autor für das Bereitstellen eines Rezensionsexemplares über das Portal https://rezi-suche.de/



 Inhalt

Bop ist schon Jahre lang das Ziel einer Pilgerreise für ausrangierte Roboter. Dort findet ihr trostloses Dasein meistens ein selbst gewähltes Ende. Ted gelangt durch einige glückliche Zufälle an ein Raumschiff und zusammen mit seinen Freunden will er auf einem anderen Planeten Fuß fassen. Bop ist ihnen einfach zu langweilig und auch dank der spontan explodierenden Robotern zu gefährlich geworden.

Review

Man kann sich dank der Beschreibungen alles gut vorstellen. Der Handlungsverlauf ist rasant und wurde in einem angenehm flüssigen Schreibstil niedergeschrieben.
Es gibt viele Wortwitze wie zum Beispiel die ganzen Planetennamen. An sich ist das ganze Buch abstrus bzw. kurios was sich vor allem in den Planeten wiederspiegelt. Der Humor ist eher trocken.
Die Charaktere sind an sich grundverschieden und werden detailliert beschrieben. Sie sind liebevoll gezeichnet  und haben alle ihre eigenen Marotten und Probleme.
Die Neuerfindungen bzw. die Vorstellung von der Zukunft ist ziemlich lustig.

Es gibt einige Absätze in denen sich der Autor direkt an den Leser wendet. An sich finde ich die Idee nicht schlecht umgesetzt, aber sie ist halt gewöhnungsbedürftig. Am Ende hatte ich noch etliche Fragen, welche wahrscheinlich erst im 2. Teil beantwortet werden.



Fazit

Das Buch ist mit seinen 115 Seiten wirklich dünn und man hat es schnell durch gelesen, weshalb es sich prima für zwischendurch eignet. Es ist lustig und es ist einfach mal etwas anderes als die ganzen Weltraumschlachten, die man sonst so findet in dem Genre. Es hat mich prima unterhalten.
Hierbei handelt es sich um den 1. Teil einer Reihe.

Freitag, 14. September 2018

#133 Bücherregal - Frozen Past


Titel(Englisch)Frozen Past
AutorRichard C. Hale
VerlagThree Thirty A.M. Publishing
GenreThriller
Seiten318 Seiten
Meine Bewertung
1,5/5

 Inhalt

Eliana Stalker hinterlässt ihr mehrere blutige Nachrichten. Für Luke ist Eliana alles und er möchte sie vor all dem schützen und er macht sich mit seinen Freunden auf die Suche nach diesem Stalker. Schnell wird klar, dass der Stalker Geheimnisse aus Elianas Vergangenheit kennt und sie am liebsten umbringen würde. Kann Luke das Mädchen beschützen?

Review

Es findet eine gute Charakterentwicklung statt und das Ende hat mich richtiggehend überrascht.
Der Schreibstil ist angenehm flüssig zu lesen.

Stellenweise war de Handlung schwer nachvollziehbar, da ständig zwischen verschiedenen Orten gesprungen wurde.
Die Teenager erschienen mir immer wieder wie kleine Kinder. Die Handlung wird auch hauptsächlich aus ihrer Sicht geschildert und es gibt unheimlich viel Hintergrundhandlung, weshalb das alles sehr langatmig ist. Da habe ich mich auch gefragt warum es eine Reihe um den Charakter Jaxon ist, wenn dieser so wenig im Buch selbst auftaucht? Die Dialoge zwischen den Kindern/Teenagern erschienen mir zu gestellt.
Oft erschien mir die Handlung alles andere als realistisch und schrecklich vorhersehbar. Wieso hat ein Polizist keine Taschenlampe und geht dann trotzdem in den dunklen Keller? Wieso hat er Mörder scheinbar Superkräfte oder wie schafft er es ansonsten mühelos mehreren Polizisten überlegen zu sein?

Vor allem habe ich mich gefragt, wieso Kinder einen Mörder jagen? Müssten diese nicht eigentlich zu ängstlich dafür sein? Und wieso lassen die Eltern so etwas zu?


Fazit

Das Buch würde ich niemandem mit schwachen Nerven empfehlen. Unter anderem geht es Gewalt an Tieren und Kinder, aber auch abgetrennte Köpfer kommen vor. Es ist in sich geschlossen, obwohl es sich um den 1. Teil einer Reihe handelt. Ich hatte immer wieder das Gefühl, dass das Buch eher für Jugendliche verfasst wurde, jedoch ist es für die Altersgruppe definitiv viel zu brutal. Grob zusammen gefasst ist es ein Mix aus YA und Thriller, wobei es hier um die erste Liebe geht. Die Teenager/Kinder spielen Detektiv und da habe ich mich schon gefragt warum diese Liebesbeziehung so einen großen Teil der Handlung ausmacht.

Mittwoch, 12. September 2018

#07 Booktalk - Bucket List: Zurück ins Leben

Guten Morgen :)

Im März hatte ich "Bucket List: Zurück ins Leben" von Mia B. Meyers gelesen. Da mir das Buch so gut gefallen hatte kommt heute dazu ein Booktalk.






Relativ kurz nach der Diagnose einer selten Erkrankung verstirbt Noah. Für seine große Liebe Amy bricht die Welt zusammen und auch sein bester Freund Kyle kommt mit dem Tod nicht zurecht. Doch Noah hat Briefe hinterlassen, die seine ganz persönliche Bucket List enthalten und er bittet in diesen Briefen Amy und Kyle bestimmte Sachen zu erledigen. Aufgrund dieser Aufgaben kommen die beiden sich ungewollt immer näher, bis Kyle einen schweren Fehler begeht.

Das Buch befasst sich mit dem Thema Trauer und wie man diese bewältigen kann. Trotz diesem Thema gibt es viele lustige Momente und es ist an sich ein lebensbejahendes Buch, denn das Leben geht auch nach so einem großen Verlust weiter. Vor allem die Liebe braucht oft keine logische Begründung und ich finde es wird wirklich gut wie mit dem Thema umgegangen.
Die Charaktere sind komplex und durchaus sympathisch. Sie handeln realistisch und auch ihres Charakters entsprechend.  Vor allem Amy und Kyle sind so unterschiedlich wie Tag und Nacht, weshalb es zu vielen Reibungen kommt. Amy ist der Tollpatsch schlecht hin und Kyle ist das genaue Gegenteil von ihr und das fängt schon bei dem Thema Ordentlichkeit an.
Amy und Kyle erzählen abwechselnd die Story und sprechen dabei stellenweise direkt zu Noah. Somit erhält man tiefe Einblicke in die Gefühlswelt der beiden. Der Schreibstil ist flüssig und angenehm und er passt auch zu den beiden Charakteren.
Bei mir sind die Gefühle ganz schön Achterbahn gefahren beim Lesen, da es neben den sehr traurigen und melancholischen Momentan auch sehr liebevolle und lustige gibt.
Obwohl das Ende ziemlich früh vorhersehbar war, habe ich vor allem wegen der vielen Wendungen bis zum Ende mit gebangt. Oft habe ich nur gedacht, dass die beiden sich endlich einen Ruck geben sollen egal wie groß der Schmerz ist.
Das Cover passt perfekt zur Handlung.

Am Ende des Buches wird die Krankheit "Lupus erythematodes"(Autoimmunerkrankung) an der Noah verstarb erklärt. Die Erkrankung an sich wird aber in dem Buch nicht groß thematisiert. Was ich an sich wirklich schade finde, da wahrscheinlich wenige etwas über die Krankheit wissen. So etwas hätte man zum Beispiel prima in Rückblenden einbauen können.

Mein einziger wirklicher Kritikpunkt ist, dass das Buch mit seinen 268 Seiten für diese Thematik einfach viel zu dünn ist. So werden einige Themen nur an der Oberfläche angekratzt und ich finde vor allem wenn es um so ein trauriges Themas wie den Verlust von einem Partner oder besten Freund wegen einer schweren Krankheit geht, kann man ruhig etwas mehr schreiben. Damit hätte man dem Buch an sich viel mehr Tiefgang geben können.


Obwohl das Buch dünn ist und man es schnell durch gelesen hat, ist es aufgrund des Themas wahrscheinlich nichts für zwischendurch. Man sollte sich Zeit nehmen beim Lesen und einfach die Gefühle die aufkommen zulassen. Ich hatte das Buch in einem durch gelesen, da mich die Handlung nicht mehr losgelassen hatte und es mich auch ziemlich nachdenklich gestimmt hatte. Wann ist es okay die Vergangenheit los zulassen und das Leben weiter zuleben? Es wird immer wieder gezeigt, dass Trauer etwas sehr persönliches ist und jeder anders damit umgeht.
Es kommt zu einigen Liebesakten, die aber alle recht kurz sind.
Normalerweise lese ich keine Romane, aber dieser hat mir wirklich gut gefallen.


Und wie findet ihr das Buch?

LG

Sonntag, 9. September 2018

#132 Bücherregal - Due Justice(Kurzrezension)


Titel(Englisch)Due Justice(The Hunt for Justice series book 1)
AutorDiane Capri
VerlagAugustBooks
GenreThriller/Legal/Hard-boiled/Mystery
Seiten316 Seiten
Meine Bewertung
2/5

 Inhalt

Die Leiche eines berühmten Schönheitschirurgen wird an Land gespült. Die jüngere "Schwester" der Bundesrichterin scheint ziemlich tief in den Fall verwickelt zu sein und plötzlich verschwindet sie spurlos. Kann die Richterin ihrer jüngeren Schwester helfen oder ist sie im Endeffekt machtlos gegen den Killer?

Review

An manchen Stellen ist die Handlung sehr langatmig und zieht sich unnötig in die Länge. Immer wieder werden die Brustimplantate erwähnt und diese Passagen sind sich leider sehr ähnlich, weshalb ein ganzes Stück an Spannung genommen wurde.
Es gibt einfach viel zu viele Charaktere. Manchmale hab ich den Überblick deshalb verloren und wusste nicht mehr genau wer was getan oder gesagt hat.
Der Schreibstil ist gewöhnungsbedürftig, da es viele kurze Sätze gibt und oft fehlt einfach das Subjekt.
Ich konnte mich mit keinem Charakter identifizieren bzw. fand ich auch keinen sonderlich sympathisch.


Fazit

Die Hauptthemen sind Brustimplantate und Produkthaftung. Es handelt sich hierbei um den ersten Band einer Reihe und so wirklich Interesse an Band 2 habe ich nicht. Irgendwann gegen Mitte des Buches wollte ich einfach nur noch wissen wie es ausgeht und warum das alles passiert ist. Mein Fall war es definitiv nicht und ich hatte mir mehr Ermittlungsarbeit anstatt Gespräche über Brustimplantate bei dem Genre gewünscht.

Freitag, 7. September 2018

#131 Bücherregal - Malevolent


Titel(Englisch)Malevolent(Shaye Archer #1)
AutorJana DeLeon
VerlagJana DeLeon
GenreThriller
Seiten243 Seiten
Meine Bewertung
3,5/5

 Inhalt

Emma ist sich absolut sicher, dass sie im Affekt ihren gewalttätigen Ehemann tötet. Doch ist sie sich genauso sicher, dass dieser ihr Stalker ist. Aber wie kann ein Toter dieses bewerkstelligen? Um das herauszufinden bittet sie die private Ermittlerin Shaye um Hilfe. Shaye weiß eigentlich nichts über ihre Vergangenheit. Sie weiß nur, dass ihr eigenes Gehirn sie vor der Wahrheit beschützen will. Mit 15 fing ihr Leben quasi erst an. Aus dem Grund setzt sie alles daran Emma zu helfen und vielleicht hilft es ihr dabei ihrer eigenen Vergangenheit ein Stück näher zu kommen.

Review

Das Buch hatte ich in einem durch gelesen, da mich die Handlung so gefesselt hatte. Man will einfach wissen wer Emma das Leben zur Hölle macht. Der Schreibstil ist angenehm flüssig zu lesen.
Mich haben vor allem die vielen Wendungen immer wieder überrascht und sie haben definitiv den Spannungsbogen oben gehalten. Der Handlungsverlauf an sich ist auch sehr rasch.
Das Ende fand ich in dem Sinne gut, dass man es absolut gar nicht erwartet hatte und mich hat es definitiv vom Hocker gehauen.
Der Hauptcharakter Shaye ist äußerst vielschichtig und komplex mit vielen Ecken und Kanten. Auch die anderen Charaktere sind gut durchdacht, bis auf den Täter sympathisch und ausgearbeitet.
Was ich vor allem gut fand war, dass es keine überflüssige Romanze gab und das Thema nicht ins Lächerliche gezogen wird. Das Buch zeigt wie schlimm Stalking für den Betroffenen sein kann und wie wenig die Opfer vom Staat vorm Täter geschützt werden.
Besonders interessant fand ich Shayes Hintergrundstory, und dass der Täter tatsächlich durch und durch böse ist.

Was mir negativ auffiel ist die Verhaltensweise von Shaye. Sie hätte einfach mehr wie ein Privatdetektiv agieren müssen. Wofür hat sie ansonsten studiert und Praktikas absolviert?
Zudem hätte man wenigstens etwas aufs Ende hinweisen können. Es ist zwar durchaus schön so überrascht zu werden, jedoch hat es mich zu sehr überrumpelt. Ich empfand es auch ein wenig zu konstruiert und in gewissen Teilen zu kompliziert.



Fazit

Teilweise gibt es eine sehr detaillierte Beschreibung von brutalen Szenen, weshalb ich das Buch niemandem mit schwachen Nerven empfehlen würde. Ich habe auf jeden Fall Lust darauf das nachfolgende Buch zu lesen. Die deutsche Ausgabe heißt übrigens "Grüße aus dem Grab".

Mittwoch, 5. September 2018

Zähl die Seiten Challenge 2018 - August




Huhu  :)

Endlich gibt es einmal ein neues Bild für den Lesemonat bzw. Zwischenstand für die Lesechallenge. Passend zur Jahreszeit ist es ein Kürbis und mal schauen was es in den Wintermonaten wird.
Um ehrlich zu sein habe ich im August so gut wie nichts geschafft und vieles ist einfach liegen geblieben. Die ganzen Hitzewellen haben mich ganz schön mitgenommen und ich hoffe einfach einmal, dass das nächstes Jahr nicht ganz so schlimm wird. Es sind zudem auch so viele Gespräche ohne nennenswerten Erfolg geblieben und das frustriert ungemein.
Was die Fanfictions betrifft sind es dieses Mal nur 11.000 Wörter geworden, aber dafür habe ich auch einige längere Blogeinträge geschrieben.


Und jetzt zu den Büchern:
  1. Das Netz(William-Sandberg-Serie, Band 1) von Fredrik T. Olsson, 672 Seiten 
  2. Oath of office(Luke Stone #2) von Jack Mars, 300 Seiten
  3. All that remains von Hannah Holborn, 259 Seiten
  4. Hot Zone von Steven Konkoly, 352 Seiten
  5. Among wolves von R.A. Hakok, 381 Seiten
  6. Sepsis - Verkommenes Blut von Ilona Bulazel, 286 Seiten
  7. Gelöscht 01 - White von Sabina S. Schneider, 215 Seiten
  8. Die Zeit heilt keine Wunden von Hendrik Falkenberg, 576 Seiten, Rezension
  9. Trigger Break von Ty Patterson, 397 Seiten
  10. Wenn plötzlich die Angst kommt von Roger Baker, 192 Seiten
  11. Garten der Schmetterlinge von Dot Hutchison, 348 Seiten, Rezension
  12. The game you played von Anni Taylor, 436 Seiten
  13. Unendlicher Tod von James McFetridge, 400 Seiten
  14. Dieser Schmerz ist nicht meiner von Mark Wolynn, 304 Seiten, Rezension
  15. Until the end of the world von Sarah Lyons Fleming, 401 Seiten
  16. Das Flüstern der Sterne von Nick Jones, 327 Seiten
  17. Sternstunden der Menschheit von Stefan Zweig, 236 Seiten
  18. Mädchendurst von Timo Leibig, 256 Seiten
  19. Hurra, wir lieben noch! von Bill Mockridge und Margie Kinsky, 256 Seiten, Rezension
  20. Winterdiebe von Gisela Garnschröder, 130 Seiten
  21. The enigma strain von Nick Thacker, 366 Seiten
  22. Rift von Andreas Christensen, 259 Seiten
  23. Damaged von Pamela Callow, 412 Seiten
  24. Bone of Contention von Bette Golden Lamb und J.J. Lamb, 326 Seiten
  25. Exoplanet: Mission Kepler-438b, 313 Seiten, Rezension
  26. Machtspiel der Geschlechter von Bella Forrest, 416 Seiten
  27. Stumme Geliebte von Romy Fölck, 114 Seiten
  28. Der Passagier von Steffen Jacobsen, 384 Seiten
  29. No conscience von Phil M. Williams, 310 Seiten
  30. Bucket List: Zurück ins Leben von Mia B. Meyers, 268 Seiten
  31. Die Bourne Identität von Robert Ludlum, 640 Seiten
  32. Nicht ihre Schuld von Noah Fitz, 480 Seiten
  33. Kahayatle(Apocalypsis #1) von Elle Casey, 406 Seiten
  34. Motion to kill von Joel Goldman, 322 Seiten
  35. Weil du die Liebe meines Lebens bist von Sarah Kleck, 368 Seiten
  36. Im Grunde ist alles ganz einfach von Dora Heldt, 225 Seiten
  37. All good deeds von Stacey Green, 310 Seiten
  38. Ein fremder Tod von Peter Schrenk, 302 Seiten
  39. Das bodenlose Mädchen von Richard Hey, 245 Seiten
  40. Lost Lives von Malcom Richards, 308 Seiten
  41. Schicksal im Blut von Ina Hamburg, 324 Seiten, Rezension
  42. Sins of the past von Julia Derek, 336 Seiten
  43. Tödliche Krähen von Denny van Heyen, 68 Seiten, Rezension
  44. Lass los, was dich klein macht von Sigrid Engelbrecht, 128 Seiten
  45. The society von Jodie Andrefski, 304 Seiten, RezensionBooktalk
  46. Frozen Past von Richard C. Hale, 328 Seiten
  47. Ich fühle so tief ich kann von Liane Cornelius, 396 Seiten, Rezension
  48. Bis du wieder atmen kannst von Jessica Winter, 418 Seiten
  49. Due Justice von Diane Capri, 318 Seiten
  50. After the cure von Deirdre Gould, 401 Seiten
  51. Malevolent von Jana Deleon, 356 Seiten
  52. The Boy in the Striped Pajamas von John Boyne, 228 Seiten
  53. Der Kindermacher von Ulrik Schelhove, 290 Seiten
  54. Satinshades von Patricia Jane Castillo, 262 Seiten, Rezension
  55. 1984 von George Orwell, 393 Seiten
  56. Der Pflegefall von Olivia Monti, 244 Seiten
  57. Tausend Farben des Glücks von Ella Wünsche, 302 Seiten
  58. Einmal um die Welt von Michaela Gruber, 241 Seiten
  59. Die Gaben des Todes von Martin Krüger, 460 Seiten
  60. The stranger - Wer bist du wirklich? von Saskia Sarginson, 410 Seiten
  61. Nichtalltägliches aus dem Leben eines Beamten, Einladung zu einem Klassentreffen von Martin Schörle, 119 Seiten
  62. In den Fängen des Löwen von Mons Kallentoft, Markus Lutteman, 384 Seiten
  63. Ödland von Jean Marc Ligny, 816 Seiten
  64. Botschaften vom Leben von Andrea Riemer, 172 Seiten
  65. Sag den Wölfen, ich bin zuhause von Carol Rifka Brunt, 448 Seiten
  66. Jeder stirbt für sich allein von Hans Fallada, 704 Seiten
  67. Selbstbeherrschung umständehalber abzugeben von Torsten Sträter, 193 Seiten
  68. Pond Scum von Michael Lilly, 350 Seiten
  69. Tage mit Leuchtkäfern von Zoe Hagen, 193 Seiten
  70. Hex von Thomas Olde Heuvelet, 433 Seiten
  71. Resilienz von Christina Berndt, 263 Seiten
  72. Der Sommer in dem es zu schneien begann von Lucy Clarke, 400 Seiten
  73. Der Fotograf von John Katzenbach, 688 Seiten
  74. Du und ich gegen den Rest der Welt von Jennifer Waschke, 232 Seiten
  75. Apollo von Jack McDevitt, 479 Seiten
  76. Tödliche Krähen von Denny van Heynen, 74 Seiten
  77. Total vergurkt! von Norbert Golluch, 257 Seiten
  78. Gotteslüge von Kathrin Lange, 417 Seiten
  79. Der Wille zur Macht von L. van Linden, 254 Seiten
  80. Die Welt ist böse! von Julian Hannes, 240 Seiten
  81. Das Joshua-Profil von Sebastian Fitzek, 433 Seiten
  82. Für immer und ein Herzschlag von Tamsyn Murray, 368 Seiten
  83. Ein Teil von ihr von Karin Slaughter, 544 Seiten
  84. Japan Inc von Karl Pilny, 752 Seiten
  85. Das Angstexperiment von J.A. Konrath, 322 Seiten
  86. Biest von Jenk Saborowski, 432 Seiten 
  87. Mörder in Weiß von Hans Pfeiffer, 224 Seiten
  88. Exvitro: c23 von Ralph Edendorfer, 460 Seiten
  89. Der Code von Fredrik T. Olsson, 523 Seiten
  90. Irreparable harm von Melissa F. Miller, 448 Seiten
  91. Der Sohn von Jo Nesbø, 528 Seiten
Insgesamt 31.855 von 35.000 Seiten und 91 von 100 Büchern

Januar: 13 Bücher, 4.814 Seiten, 371 Seiten/Buch
Februar: 15 Bücher, 4.500 Seiten, 300 Seiten/Buch
März: 12 Bücher, 4184 Seiten, 349 Seiten/Buch
April: 15 Bücher, 4.550 Seiten, 304 Seiten/Buch
Mai: 12 Bücher, 4.493 Seiten, 375 Seiten/Buch
Juni: 8 Bücher, 3.038 Seiten, 380 Seiten/Buch
Juli: 9 Bücher, 3.339 Seiten, 371 Seiten/Buch
August: 7 Bücher, 2.937 Seiten, 420 Seiten/Buch

Biografie: 1
Dystopie: 9
Fantasy: 1
Horror: 6
Humor: 4
Klassik: 4
Krimi: 9
Mystery: 4
Psychothriller: 6
Roman: 10
Sachbuch: 8
Science Fiction: 4
Theaterstücke: 1
Thriller: 23
Englische Bücher: 26

Neuzgänge

-

Rezensionsexemplare

  1. -


Auf meinem SuB befinden sich noch 7 Bücher und 6 eBooks. Das heißt er schrumpft immer mehr und mal schauen wie klein er am Ende des Jahres sein wird.

Mein absolutes Highlight war eindeutig "Exvitro: c23" von Ralph Edendorfer und "Der Sohn" von Jo Nesbø .
Und enttäuscht war ich von "Das Angstexperiment" von J.A. Konrath.

Auch für den September habe ich mir die Skizze vorgenommen und ich muss noch zwei Auftragsarbeiten erledigen. Ich denke mal die entfallenen Termine haben sich endgültig erledigt und mal schauen, wie ich aus dem Schlamassel wieder rauskomme. Wichtig ist auf alle Fälle den Kopf oben zu behalten und nach vorne zu schauen! Hätte ich vorher gewusst worauf ich mich da einlasse, hätte ich ausnahmsweise mal auf mein Bauchgefühl gehört und wäre erst gar nicht zu dem 1. Termin hingegangen. Aber so täuscht man sich halt in Menschen und auf manche Worte sollte man einfach nicht hören.
Mein Projekt wächst nach und nach und ich möchte auf jeden Fall bis Ende des Jahres auf insgesamt 450.000 Wörter kommen was denke ich Mal kein Problem ist. Der jetzige Stand ist über 420.000 Wörter.

Und wie sieht es bei euch aus?

Liebe Grüße
Pea

Montag, 3. September 2018

Montagsfrage


Guten Morgen :)

Hier ist die Antwort auf die Montagsfrage von "lauter und leiser".

Buch-Blogger Vorstellungsrunde: Was ist das letzte Buch, das du gelesen hast, was liest du momentan und welches Buch steht dieses Jahr auf jeden Fall noch auf deiner Leseliste? Wieso?


Das letzte gelesene Buch: Mr. Mercedes von Stephen King
Momentan am Lesen: Lexikon der verblüffenden Erkenntnisse von Jürgen Brater
Was ich unbedingt dieses Jahr noch lesen möchte: 1Q84 von Haruki Murakami
Warum? Das Buch habe ich jetzt schon mehrere Jahre und bisher habe ich es noch nicht geschafft es endlich einmal zu lesen. Mal schauen, ob es dieses Jahr endlich einmal so weit ist. Bisher haben mir seine Bücher immer sehr gut gefallen, deshalb sind auch die Erwartungen dementsprechend hoch. Ich hab die englische Version in einem Sammelband, weshalb das Buch einfach nur viel zu dick ist und die Schrift ist auch dementsprechend klein. Das waren bisher meine "Ausreden" um es nicht zu lesen.

Und bei euch?

Ich wünsche euch einen schönen Start in die Woche.

LG

Sonntag, 2. September 2018

#130 Bücherregal - Unendlicher Tod(Kurzrezension)


TitelUnendlicher Tod
AutorJames C. McFetridge
VerlagKnaur TB
GenreThriller
Seiten400 Seiten
Meine Bewertung
3/5

 Inhalt

Sam Baxter ist Kameramann für einen kleinen Fernsehsender. Nach dem eine verstümmelte Leiche hinter einem Museum gefunden wurde  soll er zusammen mit Regina einen Beitrag dazu drehen. Nichts ahnend das genau das sein Leben für immer verändern wird erledigt er seine Arbeit gewissenhaft. Plötzlich tauchen Videoaufnahmen von ihm auf, obwohl er zu diesen Zeiten gar nicht an diesen Orten gewesen sein kann. Er steht auf einmal unter Mordverdacht und das ist erst der Anfang eines ganz persönlichen Horrortrips.

Review

Dadurch das man nicht weiß was wirklich passiert und was nicht wird die Spannung aufrecht erhalten. Vieles klärt sich erst gegen Schluss des Buches auf und das Ende bzw. die Auflösung einiger Unklarheiten waren wirklich überraschend.
Obwohl man in der 2. Hälfte eigentlich genau weiß was passiert bleibt es spannend. Man erfährt erst da den Grund für viele Ungereimtheiten im Handlungsverlauf und plötzlich macht dann vieles einen Sinn.

Die Handlung ist sehr einfach gestrickt und stellenweise sehr langatmig.
Hierbei handelt es sich um den ersten Roman des Autors und leider merkt man das.
Für einen Thriller ist es leider nicht spannend genug, denn teilweise geschieht gefühlt einfach gar nichts.


Fazit

Das Buch hat mich relativ gut unterhalten. Die Handlung hätte allein wegen dem Thema Zeitschleifen fesselnder und mit originelleren Ideen sein können. Das Buch eignet sich prima für zwischendurch und man hat es auch schnell durch gelesen. An manchen Stellen ist es ziemlich brutal und deshalb würde ich es auch niemanden empfehlen, der ein Problem mit verstümmelten Leichen hat.