Dienstag, 28. November 2017

Montagsfrage




Guten Tag :)


Wir haben ja bald den 1. Advent, hast du schon Bücher auf deinem Weihnachtswunschzettel und wenn ja welche?

Um ehrlich zu sein habe ich gar keinen Wunschzettel für Weihnachten, da ich dieses Fest nicht feier.
Allgemein stehen momentan auf meiner Wunschliste einige Bücher, die ich mir aber im Laufe des nächsten Jahres selber kaufen möchte. Irgendwie fände ich es ein wenig komisch, wenn mir jemand genau diese Bücher schenken würde.
Zum Beispiel die beiden Bücher würde ich gerne haben:
"The perks of being a wallflower" von Stephen Chbosky
"It's kind of a funny story" von Ned Vizzini
"Born a crime" von Trevor Noah
Und ansonsten hätte ich gerne ein paar Sachbücher und Biographien, da ich sowas auch ganz gerne einmal lese.

Und wie ist es bei euch so? Habt ihr auf eurer Weihnachtswunschliste Bücher?

Viele liebe Grüße

Freitag, 24. November 2017

#55 Bücherregal - Der Arzt von Stalingrad


TitelDer Arzt von Stalingrad
AutorHeinz G. Konsalik
VerlagHeyne Verlag
GenreGegenwartsliteratur
Seiten352 Seiten
Meine Bewertung

 Inhalt

Dr. Böhler kämpft im Lager von Stalingrad unter den widrigsten Bedingungen um das Leben seiner Patienten. Sein Assistenzarzt Schultheiß verliebt sich Hals über Kopf in die Kommunistin Jana und dieses bringt nicht nur ihn in Bredouille.

Review

Es handelt sich hierbei um einen Arztroman und Dr. Böhler basiert auf Ottmar Kohler. Einiges aus dem Buch basiert auf Berichten von Soldaten an der Ostfront.
Die Handlung spielt im Gefangenlager in Stalingrad nach dem II. Weltkrieg und zeigt die unwürdigen Verhältnissen dort auf. Außerdem zeigt es auf, dass manch einer dort dem anderen trotz der widrigen Bedingungen dort half und das Beste aus der Situation gemacht wurde. Das Menschenleben an sich war dort absolut nichts wert und das wird immer wieder hervorgehoben. Die Lebensbedingungen werden auch immer wieder zum Thema um klar zu machen wie schlimm das alles war. Zum Beispiel wurde oft die Mahlzeit entweder verkleinert oder komplett gestrichen, obwohl diese eh schon viel zu klein waren.
Man muss in Betracht ziehen, dass das Buch in 1956 veröffentlich wurde und deshalb wurde sehr viel geschönt.
Vieles an den Charakteren erschien mir äußerst komisch, jedoch ergibt es wenn man die Zeit bedenkt Sinn. Einiges erscheint zum Beispiel äußerst rassistisch, jedoch war das zum Zeitpunkt halt vollkommen normales Gedankengut. Aufgrund dessen kann man auch gute Rückschlüsse auf die Charaktere an sich schließen, da man sie so ganz gut einordnen kann. Zu dem empfinde ich es äußerst wichtig, dass genau so etwas nicht verschwiegen wird in einem Roman, welcher in den Jahren nach dem II. Weltkrieg spielt.
Außerdem rüttelt das alles ziemlich wach und das Buch zeigt einem genau die Grausamkeiten, die nicht in Vergessenheit geraten dürfen. Diese Strafgefangenenlager sollten genauso erwähnt werden wie jedes Lager dieser Art während dem II. Weltkrieg, da beides zur Geschichte hinzugehört.


Fazit

Die Stimmung in dem Roman ist ziemlich bedrückend und deshalb auch absolut nichts für schwache Gemüter.

Montag, 20. November 2017

Montagsfrage




Hallo :)

Und zu später Stunde gibt es die Antwort auf die heutige Montagfrage.

Besitzt du Merchandise zu bestimmten Buchreihen, z. B. Lesezeichen, Tassen, Kunstdrucke etc.?

Sowas besitze ich nur von Harry Potter und dann zu meiner Schande auch ziemlich viel. Von Gläser über Taschen, bin hin zu Socken und Figuren. Aber bemühe ich mich mittlerweile nur noch Sachen zu kaufen, die man im Alltag auch brauchen kann wie Kleidung. So wirklich würde ich es nicht als Sammelwut bezeichnen, da ich mir wirklich sehr selten etwas neues dazu kaufe.

Und wie sieht es bei euch so aus?

Habt einen schönen Start in die Woche

Freitag, 17. November 2017

#54 Bücherregal - Unter Unter den Linden


TitelUnter Unter den Linden
AutorNike Mangold
VerlagIndependently published
GenreDystopie
Seiten241 Seiten
Meine Bewertung
4/5

 Inhalt

2120 ist nicht mehr viel von der heutigen Welt übrig. Julias Eltern beschließen nach Berlin zu ziehen, doch auch dort zerfällt die Stadt immer mehr. Von einem Klassenkameraden erfährt Julia, dass sich die Reichen unter Berlin zurückgezogen haben. Da sie nichts mehr zu verlieren hat macht sie sich mit ein paar Klassenkameraden auf die Suche nach "Unter Unter den Linden".

Review

Das Buch ist wirklich spannend und ich hätte gerne mehr davon gelesen. Es ist einfach einmal eine etwas andere Idee von einer dystopischen Welt. Es ist durchgehend düster und beängstigend und ich fand es teilweise etwas gruselig, wie wenig von der heutigen Welt übrig geblieben ist.
Der Schreibstil ist angenehm. Man weiß bei jedem Kapitel wo es spielt und vor allem wann, was ich sehr gut finde. Es wird alles sehr detailreich beschrieben, weshalb man sich alle Orte leicht vorstellen kann.
Julia ist als Hauptcharakter sehr sympathisch, da sie nicht blauäugig an alles beim erkunden herangeht und Sachen hinterfragt. Sie kommt vom Land und durch ihren Vater zieht sie in die Stadt und diesen starken Kontrast zweier Lebenswelten merkt man immer wieder beim lesen.
Allgemein sind die Hauptcharaktere sehr vielschichtig und grundverschieden, weshalb es oft zu Reibungen kommt. Dadurch gibt es viel Abwechslung und auch viele unerwartete Wendungen.

Mich hat die Sache mit den Pillen ein klein wenig gestört, da die Idee dahinter etwas unausgereift wirkt. Irgendwie habe ich mir davon etwas mehr erwartet.


Fazit

Obwohl das Buch eher düster ist gibt es auch viele lustige Stellen. Es ist typisch Jugendroman und ein gutes Buch für zwischendurch. Ich kann es deshalb auch nur weiterempfehlen.



Ich bedanke mich hiermit recht herzlichst bei Nike Mangold für das Bereitstellen eines Rezensonsexemplares.

Donnerstag, 16. November 2017

#53 Bücherregal - Terminal 3


TitelTerminal 3: Thriller
AutorIvar Leon Menger
VerlagBastei Lübbe Taschenbuchverlag
GenreThriller
Seiten400 Seiten
Meine Bewertung

 Inhalt

Das Buch erzählt Geschichten aus dem Alltag von Lennard Fanlay, welcher der Sicherheitschef im Terminal 3 des Abraham Norton Airport in San Francisco ist. In der ersten Geschichte tauchen nach und nach Koffer mit Frauenleichen auf im Terminal auf, doch wer diese abstellt ist lässt sich trotz Kameras nicht eindeutig festmachen. Dem Sicherheitschef läuft die Zeit davon, denn im letzten wird sich seine Frau befinden.

Review

Das Buch besteht aus 4 verschiedenen Geschichten und in der Rezension versuche ich auf alle einzeln einzugehen, da sie sich in der Qualität ziemlich unterscheiden.

Die erste Geschichte trägt den Titel "Sterben hat seine Zeit" und die sehr schnellen Perspektivwechsel sind mir nahezu direkt aufgefallen. Dadurch verbringt man viel zu wenig Zeit an einem Ort und es fiel mir deshalb unglaublich schwer mir etwas konkret vorzustellen oder mich in wen hinein zu versetzen. Beim Film oder in einer Serie ist das ja nicht schlecht, aber bei einem Buch eher störend, da man so ganz schnell den Faden verliert.
Leider gibt es viele vollkommen unnötige Informationen, was bei einer so kurzen Geschichten eher störend wirkt.
An manchen Stellen kam mir der Storyverlauf nicht chronologisch und so wusste ich auch nie was da wirklich passiert und was einfach nur eine Rückblende ist. Das hat auch ungemein den Lesefluss gestört.
Auch die Charaktere haben teilweise total unlogisch gehandelt und vieles war auch einfach nur absehbar. Von allen 4 Geschichten hat mir diese hier leider am wenigsten gefallen.

Die zweite Geschichte hat den Titel "Die Sensen des Himmels" und sie beinhaltet viel weniger Grammatikfehler als die erste. Die Handlung ist wie der ersten eher mittelmäßig und hat mich nicht so wirklich angesprochen. Auch bei dieser findet der Perspektivenwechsel zu schnell statt und einige Informationen waren einfach total fehl am Platz.
Mir persönlich kam Lennard viel zu abgebrüht und kalt rüber und für einen der nur als Sicherheitspersonal am Flughafen arbeit habe ich mir etwas mehr Emotionen gewünscht.
Die Bösewichte sind alles andere als sympathische und so wirklich verstanden habe ich sie auch nicht. Zudem gab es viel zu viel irrelevante Informationen über sie, die man besser weggelassen hätte.
Am meisten hat mir die Aktion gefehlt bei dieser Geschichte!

Bei der Geschichte "Tanz der Marionetten" findet ein nicht so schneller Perspektivenwechsel statt. Auch der Schreibstil ist um einiges besser und die Charakter sind um einiges sympathischer. Obwohl es ein angenehmer Lesefluss war fand ich einige Stellen wegen der Sprünge in der Handlung ziemlich verwirrend.

Und die letzte Geschichte mit dem Titel "Weiche Ziele" ist meiner Meinung nach die beste von allen vieren. Es ist eine halbwegs gute Story und ein angenehmer Schreibstil. Leider ist die Handlung an sich gefühlt schon von zu vielen Autoren aufgegriffen wurden, aber im Vergleich zu den anderen 3 Geschichten hat sie mich trotzdem am besten unterhalten. Auch findet keine zu raschen Perspektivwechsel statt.


Fazit
Alles in allem war ich doch ziemlich enttäuscht von diesem Buch. Im Klappentext wird es mit "24" verglichen, weshalb ich so etwas in die Richtung auch erwartet hatte. Stattdessen habe ich mich beim Lesen gelangweilt und ich glaube ich hätte es zum Ende besser abgebrochen. Mir hat es also leider nicht so zugesagt.

Mittwoch, 15. November 2017

Man braucht viel Kraft



Guten Morgen!

In einem anderen Beitrag hatte ich das Thema schon angeschnitten und heute werde ich einmal ein bisschen ausführlicher darüber schreiben.
Während der Zeit nach der Diagnose in 2005 habe ich gemerkt, dass mich die Nervenschmerzen ganz schön verändert haben. Damals war ich mal gerade 14 und es stand wirklich viel auf der Kippe, da manch einer absolut nichts mit der Erkrankung anfangen konnte.
Momentan ist Nervember, das heißt in diesem Monat wird versucht ganz viel auf Nervenschmerzen aufmerksam zu machen.

Oft braucht man einen wirklich langen Atem bis man für sich den richtigen Arzt findet, vor allem wenn die chronische Erkrankung komplex ist. Auch die Medikamente wirken nicht immer direkt und manche kommen mit ziemlich heftigen Nebenwirkungen einher, welche aber mit der Zeit weniger werden.
Wichtig ist es dabei nicht die Geduld zu verlieren. Es gibt halt nicht die eine perfekte Behandlungsmethode, die bei jedem hilft.

Aber es ist auch okay wenn man sich eine Pause gönnt nach Absprache mit dem Arzt und auch diese Gefühle zulässt. Es ist schwer ständig den Mut zusammen zukratzen um einen neuen Arzt aufzusuchen oder eine neue Therapiemethode auszuprobieren. Und es auch nicht leicht Niederlagen wegzustecken.
Es klingt toll, wenn ein kleines Gerät 50 % Schmerzlinderung verspricht, aber wie fühlt sich das an? Wie kann man es festmachen, dass es wirklich so viel oder so wenig wirkt? Und vor allem was macht das mit einem selbst? Und vor allem: Ist es das Risiko wert? Operationen sind nicht ohne und kann man sich das selbst verzeihen, wenn einmal etwas schief geht?
Es ist deshalb vollkommen okay, wenn man solche Entscheidungen nicht über Nacht fällt, da so etwas Zeit braucht. Auch ich hatte mir viel Zeit genommen um über die Operation am Nerv selbst nachzudenken. Ich hätte es mir nie verziehen, wenn ich während der Operation einen Schlaganfall erlitten hätte, aber trotzallem habe ich diesen Schritt gewagt. Denn noch mehr als so etwas hätte ich es mir nie verziehen, wenn ich diesen Schritt nicht gewagt hätte aus Angst vor dem 0,5 % Risiko.
Bei Medikamenten finde ich es auch immer schwer eine klare Linie zwischen Gründe für das weiternehmen oder absetzen zu ziehen, da manchmal die 10 % Wirkung den Unterschied ausmachen und einige Nebenwirkungen tolerierbar machen, die man ansonsten unter keinen Umständen tolerieren würde.

Ich kann jetzt nur für mich sprechen, aber ich finde es äußerst anstrengend diese Medikamentenumstellungen. Und ich hasse es, wenn Menschen meinen man solle sich halt darauf einlassen und um eine Schmerzfreiheit kämpfen ohne überhaupt je selbst in dieser Situation gewesen zu sein.
Ich kämpfe mich lieber zusammen mit den Nervenschmerzen durch den Alltag als nur um eine Schmerzfreiheit zu kämpfen. Ein Arzt meinte, dass man nur hart genug kämpfen muss für die Schmerzfreiheit. Wie kommt ein Mensch auf so einen Gedankengang? Es liegt schließlich nicht ausschließlich an so etwas, dass manch einer halt nicht mehr schmerzfrei wird. Mir sind Ärzte generell viel sympathischer, die nur von einer Verbesserung der Symptomatik als von einer kompletten Schmerzfreiheit sprechen. Deshalb möchte ich mich auch einfach nicht an etwas festklammern, was von vorne herein zum scheitern verurteilt ist in meinem Fall.
An sich ist es ja nicht verkehrt, wenn man das alles als Kampf ansieht. Jedoch sollte man das ganze nicht darauf reduzieren. Ich selbst bezeichne mich an schlechten Tagen als Kämpfer und manchmal gibt mir genau dieser Ausdruck Kraft. Macht mich diese Erkrankung zu einem Superhelden oder einem besseren Menschen? Es drückt nur aus, dass ich durch die Nervenschmerzen halt einige Schwierigkeiten habe. Und es klingt auch viel positiver, wenn man sich als Kämpfer anstatt als Schwächling sieht. Dadurch verläuft man auch nicht so schnell in Gefahr im Selbsthass und Selbstmitleid zu verfallen, da auch ein Kämpfer einmal verlieren kann oder keine Kraft für einen erneuten Kampf hat.
In den Selbsthilfegruppen wo ich wegen den Nervenschmerzen drinnen bin wird oft ein Löwe oder Kämpfer für Bilder benutzt. Und ich finde das fasst gut zusammen was Nervenschmerzen mit einem machen: Man lernt für Dinge zu kämpfen, die für andere selbstverständlich sind. Aber trotzallem würde ich das alles nicht nur als Kampf ansehen! Ich habe allein durch die Erkrankung viele nette Menschen kennen gelernt und ich hab auch gelernt für die einfachen Dinge dankbar zu sein. Ich will die Nervenschmerzen nicht als etwas positives darstellen, da diese einfach etwas absolut schreckliches sind, aber ich will auch nicht die ganzen guten Sachen verleugnen. Diese haben meistens nur geringfügig etwas mit der Erkrankung zu tun um ehrlich zu sein, jedoch existieren sie und das ist die Hauptsache!

Liebe Grüße

PS: Aufgeben ist für mich selbst nie eine Option gewesen, aber ich würde mich nie dazu anmaßen über andere zu urteilen die halt keine Kraft mehr dafür haben sich mit den Nervenschmerzen auseinander zusetzen.
Ich kann nur jedem raten sich psychologische Hilfe zu holen, da diese Erkrankung nicht ohne ist!

Montag, 13. November 2017

Montagsfrage




Guten Tag :)

Heute gibt es die Antwort auf die Montagsfrage von Buchfresserchen.

Siehst du dir Bestsellerlisten an?

Wenn ich einmal bei meinen Eltern bin, dann schaue ich mir gerne die Listen in der Fernseh- oder Tageszeitung an. Aber eher aus dem einfachen Grund, da ich beide meistens durchblättere und dann immer genau auf den Seiten hängen bleibe. Meistens stelle ich dann fest, dass einer meiner Lieblingsautoren wieder ein Buch herausgebracht hat und dann wird das auch auf die Wunschliste gesetzt. Daheim lese ich die Tageszeitung immer online und bleibe irgendwie nie an den Listen hängen.
Wenn ich mir zum Beispiel neue Stifte kaufen muss, dann gucke ich mir auch immer diese Bestselleregale im Buchladen an und dann überfliege ich meistens nur die Titel um daheim ein paar Rezensionen zu den Büchern durchlesen zu können. Ich glaube bisher haben es nur ein paar Sachbücher aus den Bestsellerlisten in mein Regal geschafft und das bleibt auch hoffentlich so! Mich kann man leider mit so Listen außer bei Sachbüchern absolut nicht beeinflussen, wobei das ja eigentlich gut für meinen Geldbeutel ist.

Und schaut ihr euch die Bestsellerlisten an?

Bye

Freitag, 10. November 2017

#52 Bücherregal - Verdorbene Ernte


TitelVerdorbene Ernte
AutorIlona Bulazel
VerlagCreateSpace Independent Publishing Platform
GenrePsychothriller
Seiten272 Seiten
Meine Bewertung

 Inhalt

In den letzten Jahren verschwanden über 30 Frauen spurlos und die Polizei tappt im Dunkeln. Nachdem ein Leiche mit Schnittverletzungen und eine Studentin verschwindet kommt langsam ein Stein ins Rollen.
Zu was ist ein einzelner Mensch fähig?

Review

Der Ekelfaktor ist definitiv passend zum Genre und in den Anmerkungen befindet sich eine wahre Geschichte.
Insgesamt ist die Handlung ziemlich spannend und es lässt sich leicht lesen.

An manchen Stellen fand ich die Wortwahl und die Metaphern ziemlich unpassend.
Für so ein dünnes Buch waren es ziemlich viele überflüssige Informationen und auch Personen. Für mich waren es auch definitiv zu viele Handlungsstränge auf einmal. Bei einem dicken Buch finde ich das gar nicht so verkehrt, aber bei einem dünne sollte man sich schon aufs wesentliche beschränken vor allem was die verschiedenen Perspektiven betrifft. Durch den ständigen Perspektivenwechsel hatte ich öfters den Faden verloren und leider war es auch nicht ersichtlich warum an manchen Stellen gewechselt wurde. Somit konnte man auch keine Bindung zu irgendeinem Charakter aufbauen.
Sehr zu meinem Leidwesen gab es auch ein paar vollkommen überflüssige Erotikszenen, welche mich teilweise dann doch ziemlich verstört hatten. Vielleicht hätte man diese anders einbauen sollen, damit es etwas überzeugender herüberkommt.
Leider ist die Handlung an manchen Stellen ziemlich absehbar und ich hatte mir mehr Überraschungen gewünscht. Es gibt einfach zu viele perfekt passende Zufälle und Ungereimtheiten, was mich dann doch mit der Zeit ziemlich gelangweilt hat. Auch der Storyverlauf erschien mir zu viel erzwungen.


Fazit

Das Buch ist nichts für schwache Nerven. Man hat es schnell durchgelesen und es eignet sich prima für zwischendurch. Es hat viele gute Bewertungen bei Amazon, jedoch hat es mich nicht genug angesprochen! Vielleicht sagt es ja einem anderen mehr zu.

Sonntag, 5. November 2017

Zähl die Seiten Oktober 2017 - 76 %

 

Guten Tag :)

Heute wollte ich euch einmal einen Zwischenstand bezüglich der "Zähl die Seiten 2017"-Challenge zeigen.

  1. The last survivors(#1) von Bobby Adair, T.W. Piperbrook - 278 Seiten, Rezension
  2. Paper Towns von John Green  - 305 Seiten, Rezension
  3. The Highly Sensitive Person von Dr. Elaine N. Aaron - 271 Seiten, Rezension
  4. Harry Potter und der Stein der Weisen von Joanne K. Rowling - 336 Seiten, Rezension
  5. Ihr eigen Fleisch und Blut von Patricia Cornwell - 416 Seiten, Rezension
  6. Helix von Marc Elsberg - 648 Seiten, Rezension
  7. How to Stubbornly Refuse to Make Yourself Miserable About Anything--Yes, Anything! von Albert Ellis - 224 Seiten, Rezension
  8. Phantastic Beasts and where to find them von J.K. Rowling - 304 Seiten, Rezension
  9. Extinction von Kazuaki Takano - 560 Seiten, Rezension
  10. Harry Potter und die Kammer des Schreckens von J.K. Rowling - 352 Seiten, Rezension
  11. Die Leber wächst mit ihren Aufgaben von Dr.med. Eckart von Hirschhausen - 224 Seiten, Rezension
  12. The fault in our stars von John Green - 313 Seiten, Rezension
  13. Wie ruiniere ich mein Leben - und zwar systematisch von Rainer Sachse - 187 Seiten, Rezension
  14.  Das Ärztehasserbuch: Ein Insider packt aus von Werner Bartens  - 239 Seiten, Rezension
  15.  Das find ich aber gar nicht komisch!: Geschichte in Witzen und Geschichten über Witze von Hellmuth Karasek - 289 Seiten, Rezension
  16. Wannseekonferenz: Der Weg zur "Endlösung" von Peter Longerich - 225 Seiten, Rezension
  17. Das Herz des Bösen von Joy Fielding - 384 Seiten, Rezension
  18. Planet Germany: Eine Expedition in die Heimat des Hawaii-Toast - 286 Seiten, Rezension
  19. Suicide Forest von Jeremy Bates - 440 Seiten, Rezension
  20. Tote Mädchen lügen nicht von Jay Asher - 283 Seiten, Rezension
  21. Dunkeltraum von Christine Drews - 340 Seiten, Rezension 
  22. Weiße Rose: Wie aus ganz normalen Deutschen Widerstandskämpfer wurden von Miriam Gerhardt - 368 Seiten, Rezension
  23. The Diary: The Complete Story(Loving a Killer) von Julia Derek - 360 Seiten, Rezension 
  24. Der Zirkel der Macht(Ben Treven #2) von Barry Eisler - 403 Seiten, Rezension
  25. Harry Potter und der Gefangene von Azkaban von J.K. Rowling - 448 Seiten, Rezension
  26. Einsteins Irrtum: Das Drama eines Jahrhundertgenies von David Bodanis - 337 Seiten, Rezension
  27. Alive(The Generations Trilogy #1) von Scott Sigler - 345 Seiten, Rezension
  28. Sprechstunde von Werner Bartens - 256 Seiten, Rezension
  29. Junktown von Matthias Oden - 400 Seiten, Rezension
  30. Splitterleben von Jenna Strack - 234 Seiten, Rezension
  31. Ohne Ausweg von Kathrin Lange - 416 Seiten, Rezension
  32. After the ending von Lindsey Pogue und Lindsey Fairleigh - 478 Seiten, Rezension
  33. Schmerz: eine Biographie von Sytze van der Zee - 384 Seiten, Rezension
  34. Nothing for ungood von John Madison - 188 Seiten, Rezension
  35. Um Leben und Tod: Ein Hirnchirurg erzählt vom Heilen, Hoffen und Scheitern von Henry Marsh - 352 Seiten, Rezension
  36. Der Arzt von Stalingrad von Heinz G. Konsalik - 311 Seiten, Rezension
  37. The kept woman von Karin Slaughter - 461 Seiten, Rezension
  38. Gesundheitspolitik ohne Rezept: Warum Deutschlands Medizinbetrieb so schwer zu kurieren ist von Nikolaus Nützel  - 220 Seiten, Rezension
  39. Dunkelblau: Wie ich meinen Vater an den Alkohol verlor von Dominik Schottner - 256 Seiten, Rezension 
  40. Angeklagt: Zehn spektakuläre Fälle - als Richter am Schwurgericht von Robert Glinski - 256 Seiten, Rezension
  41. Grounded von G.P. Ching - 304 Seiten, Rezension
  42. Zero von Marc Elsberg - 480 Seiten, Rezension 
  43. Arzt -Deutsch, Deutsch - Arzt von Dr.med. Eckart von Hirschhausen, 128 Seiten, Rezension 
  44. Geständnisse von Kanae Minato, 272 Seiten , Rezension
  45. Terminal 3 von Ivar Leon Menger, 398 Seiten, Rezension 
  46. Sein 1. Opfer von Tami Hoag, 44 Seiten, Rezension 
  47. Any means necessary von Jack Mars, 256 Seiten, Rezension
  48. Verdorbene Ernte von Ilona Bulazel, 224 Seiten, Rezension
  49. Unter Unter den Linden von Nike Mangold, 241 Seiten, Rezension
  50. Auf der Liste von J. A. Konrath, 368 Seiten, Rezension 
  51. Wie sehr willst du leben? von Andrew Holland, 184 Seiten, Rezension
  52. Du, Ich und die Farben des Lebens von Noa C. Walker, 406 Seiten, Rezension
  53. Geister von Jens Bühler, 362 Seiten, Rezension
Insgesamt 17.044 von 22.500 Seiten und 53 von 75 Büchern

Januar: 2 Bücher, 583 Seiten
Februar: 4 Bücher, 1671 Seiten
März: 8 Bücher, 2403 Seiten
April: 9 Bücher, 2975 Seiten
Mai: 12 Bücher, 4241 Seiten
Juni: 3 Bücher, 992 Seiten
Juli: 4 Bücher, 1296 Seiten
August: 2 Bücher, 400 Seiten
September: 2 Bücher, 442 Seiten
Oktober: 7 Bücher, 2041 Seiten

Das Jahr neigt sich dem Ende zu und ich bin wirklich stolz darauf, dass ich dieses Jahr schon so viele verschiedene Bücher gelesen habe. Mein SuB wird auch immer kleiner und vielleicht schaff ich es ja alle dieses Jahr noch zu lesen?

Liebe Grüße
Pea

Samstag, 4. November 2017

#50 Bücherregal - Wie sehr willst du leben?


Titel(Englisch)Wie sehr willst du leben?(Howard Caspar Reihe Band 1)
AutorAndrew Holland
VerlagCreateSpace Independent Publishing Platform
GenreHorror/Thriller
Seiten262 Seiten
Meine Bewertung

 Inhalt

Ein Psychopath entführt Zwillinge und lässt nur einen davon am Leben. Die Zwillinge müssen selbst entscheiden wer überleben darf. Ein Special Agent vom FBI nimmt die Ermittlungen auf.

Review

Die Handlung ist ziemlich spannend und viele Fragen werden im Verlauf des Buches beantwortet. Da auch der Täter an mehreren Stellen zu Wort kommt erfährt der Leser auch viel über die Beweggründe.

Was mich am meisten gestört hatte waren die ständigen Perspektivwechsel und der sehr gewöhnungsbedürftige Schreibstil. Durch die beiden Punkte kam einfach kein Lesefluss zu Stande und mir viel es ziemlich schwer dadurch das Buch zu Ende zu lesen. An manchen Stellen vielen mir auch grobe Grammatikfehler auf, welche mich dann schon ziemlich gestört hatten. Ich hatte mir das Buch nur ausgeliehen, weshalb sich mein Ärger dann doch in Grenzen hielt. An der Stelle hatte ich mich dann schon gefragt, ob das Buch überhaupt von einem Lektor vor der Veröffentlichung überarbeitet wurde?
Die Geschichte hatte mich an manchen Stellen ziemlich verstört, was in dem Genre ja schon ziemlich wichtig ist. Jedoch fand ich trotzallem, dass der Täter an einigen Stellen viel zu normal schien. Es wurde zu dem eine Liebesgeschichte angedeutet, welche vollkommen Fehl am Platz erscheint. Das gleiche trifft auch auf die Rückblenden zu.
Die Charaktere sind mir leider viel zu stereotypisch und ihnen fehlt einfach wie der Handlung an sich die Tiefe. Somit ist auch ein Großteil der Verhaltensweise vorhersehbar. Ich konnte mich zudem nicht so wirklich in die Charaktere hineinversetzen.
An einigen Stellen fehlt auch die Details und deshalb war es dann auch ziemlich schwierig die Puzzlestücke am Ende zu einem Gesamtbild zusammenzufügen. Das Ende fand ich jetzt nicht so zufriedenstellend.

Es handet sich hierbei um den ersten Band einer Reihe, jedoch hab ich aufgrund der oben genannten Punkte kein Interesse daran weiterzulesen.



Fazit

Das Buch ist dünn und somit schnell durchzulesen. Aufgrund der Handlung ist es definitiv nichts für schwache Nerven. Mich hat das Buch jetzt nicht vom Hocker gehauen, aber vielleicht sagt es ja einem anderen zu.