Freitag, 31. März 2017

#19 Bücherregal - Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind: Das Originaldrehbuch


Titel(Deutsch)Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind: Das Originaldrehbuch
Titel(Englisch)Fantastic Beasts and Where to Find Them. The Original Screenplay
AutorJ.K.Rowling
VerlagCarlsen
GenreDrehbuch
Seiten304 Seiten
Meine Bewertung5/5

Inhalt

Es geht um den Magizoologen Newt Scamander, der sich in New York befindet und eigentlich nur auf Durchreise ist. Dort öffnet jemand wegen einem Missgeschick seinen Koffer und einige seiner magischen Wesen gehen dadurch abhanden. Newt setzt alles daran seine Wesen wieder einzufangen, jedoch gestaltet sich die Suche nach ihnen als schwierig.

Review
Um ehrlich zu sein war ich gegenüber dem Buch sehr skeptisch. Ich habe schon Skripte von Theateraufführungen gelesen, aber Drehbücher habe ich bis dato noch nicht lesen dürfen. Den Film habe ich vor dem Lesen nicht gesehen gehabt, da ich ihn gerne daheim auf DVD sehen wollte und nicht im Kino.
Was mir persönlich am Besten gefallen hat an dem Buch sind die ganzen kleinen Zeichnungen. Dadurch kann man sich die phantastischen Wesen sehr gut vorstellen und vom Zeichenstil passen sie auch super zum Buch. Auch das Cover ist sehr einfach gehalten in blau mit goldenen Verzierungen, wodurch es sehr edel erscheint.
Die einzelnen Regieanweisungen werden am Ende vom Buch erklärt, sodass man sie nicht extra woanders nachschlagen muss.
Leider wirkt manch ein Charakter ziemlich stumpf in dem Buch, jedoch kenne ich das gleiche Problem aus anderen Skripten. Es fällt halt ein groß Teil der Beschreibungen weg und das macht es dann doch etwas schwer sich in die Figur hineinzuversetzen.
Ein großer Unterschied zu den Harry Potter Romanen besteht auch im Handlungsort: Das Drehbuch ist über einen Magizoologen, der sich zum Zeitpunkt der Handlung in New York in den 1920er Jahren befindet. Muggel werden dort No-Maj genannt und dieses Mal ist auch während der kompletten Handlung ein No-Maj dabei.
Die Story spielt bevor Voldemort an die Macht kam, was auch etwas gewöhnungsbedürftig ist. Statt Voldemort ist plötzlich Grindelwald der Bösewicht, welcher auch schon in den Harry Potter Büchern mehrfach erwähnt wird.
An Charakteren hat mir besonders Queenie und Newt gefallen. Und die Wesen Niffler und Bowtruckle(besonders Pickett) fand ich sehr unterhaltsam.


Fazit 
Ich kann das Buch wirklich jedem empfehlen, solange dieser nichts gegen Drehbücher hat. Es ist wirklich sehr schön geschrieben und man merkt einfach, dass sich J.K.Rowling sehr viel Mühe mit der Storyline und den Charakteren gibt. Mich hat das Buch auf alle Fälle sehr gut unterhalten.

Mittwoch, 29. März 2017

eBooks?

Guten Morgen :)

Um ehrlich zu sein gehörte ich auch lange zu denen, die nie etwas von eBooks wissen wollten. Vor ein paar Jahren hab ich ab und an Klassiker am PC gelesen und auch andere Bücher, die ich mir kostenlos als eBook ausleihen konnte. Manche der Bücher haben über 100€ gekostet und da ich meist nur ein Kapitel brauchte, wäre das ganz schön ins Geld gegangen. Aber das ganze war eher die Ausnahme und wenns ging habe ich mir trotzallem das Buch entweder selbst gekauft oder ausgeliehen.

Doppelreihenchaos

Die Einstellung änderte sich als letztes Jahr ein längerer Krankenhausaufenthalt anstand. Schnell stand fest, dass ich auf alle Fälle ein Tablet brauche um mir dort die Zeit zu vertreiben und damit ich auch Bücher lesen kann. Am 12.7 hatte ich mir dann ein Tablet bestellt und heute ist es ein fester Bestandteil von meinem Leben. Zum Beispiel lade ich auch Fotos damit runter, damit ich davon abmalen kann. Beim Laptop ist es immer ein Problem, da je nach Blickwinkel die Farben variieren und er dann doch recht sperrig ist und zu viel Platz auf meinem Tisch einnimmt. Und ausdrucken ist mir persönlich auf Dauer zu teuer.

Für mich hat das alles ganz klare Vor- und Nachtteile und auf die möchte im folgenden eingehen:

Vorteile

  1. Ich kann auch ohne Brille lesen.
  2. Manche Bücher sind dadurch angenehmer zu lesen, da man Zeilenabstand und Schriftgröße verändern kann.
  3. Wenn mich der Schwarz/Weiß-Kontrast stört, dann kann ich einfach die Hintergrund- bzw Schriftfarbe ändern oder BlueShades aktivieren.
  4. Ich brauche keine extra Lampe anmachen und kann im Dunkeln lesen.
  5. Das Tablet kann ich überall hin mitnehmen und es ist auch nicht so schwer wie manch ein dicker Roman(Schinken!).

Nachteile
  1. Irgendwann ist der Strom alle und nicht immer ist in eine Steckdose in der Nähe.
  2. Das Gefühl von Papier in der Hand fehlt, auch wenn es mittlerweile spezielle Folien dafür gibt.
  3. Es gibt an sich keinen Bücherschrank mehr zum anstarren.
  4. Das Tablet geht leichter kaputt als ein Buch und ist in der Regel auch in der Wiederanschaffung teurer.
  5. Das ausleihen von eBooks an Freunde ist teils entweder gar nicht erlaubt oder es ist ziemlich schwierig.

Das sind natürlich nur eine handvoll Vor- bzw Nachteile und für mich ist es mittlerweile enorm wichtig auch ohne Brille lesen zu können. Auch habe ich mich an die ganze Einstellungsmöglichkeit bezüglich der Darstellung der Texte(Farbe, Schriftgröße usw) gewöhnt und möchte diese Vorteile einfach nicht missen.

Mein Tablet mit einer selbstgestrickten Tasche
passend zur lilanen Umhüllung.

Trotz dieser Vorteile kaufe ich mir aber dennoch manch ein Buch als Print und stelle es dann gerne zu meinen anderen Büchern ins Regal. Auch von Freunden oder der Bibliothek leihe ich mir immer noch gerne Bücher aus. Nach wie vor ist es sogar so, dass ich mehr gedruckte Bücher als eBooks lese. Dieses Jahr habe ich erst 3 eBooks, aber schon 10 Bücher gelesen.

Und wie ist das bei euch so? Habt ihr lieber eBooks oder gedruckte Bücher?

Bye

Montag, 27. März 2017

Montagsfrage

Guten Morgen :)

Dieses Mal war es eine offene Montagsfrage und man durfte sich deshalb eine aus den vergangenen Montagsfragen aussuchen.

https://buch-fresserchen.blogspot.de/

Liest du Bücher einzeln nacheinander oder auch mehrere parallel? 

Meistens lese ich mehrere Bücher parallel, damit ich je nach Stimmung zwischen diesen wechseln kann. Meisten ist mindestens ein Sachbuch dabei und solche Bücher lese ich bevorzgt, wenn ich viel Zeit und Ruhe habe.
Für gewöhnlich lese ich 2-3 Bücher parallel, jedoch können es manchmal auch 6-8 sein. Wenn ich zum Beispiel ein sehr komplexes Buch lese, dann les ich allerhöchstens ein Buch nebenher. Aber wenn es alles leichte Lektüren sind, dann fang ich je nach Lust und Laune schon einmal ein weiteres Buch an.
Momentan lese ich 3 Bücher und am liebsten würde ich noch eins anfangen. Aber fürs erste versuch ich Drang zu widerstehen noch ein Buch anzufangen.

Und was bevorzugt ihr?

Ich wünsche euch allen einen sonnigen Montag und einen erfolgreichen Start in die neue Woche.

Bye

Freitag, 24. März 2017

#18 Bücherregal - Training der Gefühle: Wie Sie sich hartnäckig weigern, unglücklich zu sein


Titel(Deutsch)Training der Gefühle: Wie Sie sich hartnäckig weigern, unglücklich zu sein
Titel(Englisch)How To Stubbornly Refuse To Make Yourself Miserable About Anything, Yes Anything
AutorAlbert Ellis
Verlagmvg Verlag
GenreRatgeber/Psychologie
Seiten279 Seiten
Meine Bewertung
5/5

Inhalt: Es geht hier um die Rational-Emotive Verhaltenstherapie(REVT). Diese wurde 1955 von Albert Ellis begründet und gehört zu den kognitiven Verhaltenstherapien. Bei dieser Therapie lernt man sein eigenes Verhalten und die Gefühle aktiv zu ändern.
Review: Schon seit längerem bin ich auf der Suche nach Büchern zu dem Thema und war richtig froh darüber dieses Buch gefunden zu haben.
Was mir besonders gut gefällt sind die vielen Beispiele und Listen. Dadurch ist es mir sehr einfach gefallen meine eigenen schlechten Denkweisen ausfindig zu machen und diese zu korrigieren. Auch das ABCDE-Modell ist sehr einfach anzuwenden und hat mir dabei geholfen manche meiner irrationalen Denkweisen komplett in rationale umzuwandeln.
Es gibt auch einige Übungen an denen man das gelernte anwenden kann.  Diese sind natürlich nur sinnvoll, wenn man viel Zeit in diese investiert und aus Erfahrung kann ich sagen, dass sich das ganze lohnt.
Das Buch macht einen nicht schlagartig zufrieden, aber es hilft einem dabei zufriedener mit dem zu werden was man hat. Oft ist es nämlich die eigene Denkweise, die einen überhaupt unglücklich macht und einem dem Blick darauf verwehrt, was man überhaupt schon tolles im Leben gemeistert hat! Es ist ein Buch über Verhaltenstherapie, das heißt es hat nichts mit den ganzen Clickbait-Artikeln gemeinsam, die einem das blaue vom Himmel versprechen. Aus dem Grund unterscheidet es sich auch von einigen anderen Ratgebern, da es nicht um das positive Denken an sich geht. Es geht hier in dem Buch um das rationale Denken, was einem dabei helfen soll mit irrationalen Gefühlen besser umgehen zu können. Das heißt es geht im Endeffekt nicht darum sich die Welt rosarot zu malen, sondern um zum Beispiel mit Misserfolgen rationaler umzugehen.

Mein Fazit: Ich kann das Buch jedem empfehlen, der sich für dieses Thema interessiert. Es ist vor allen interessant für jeden, der gerne ein positiver Realist wäre.






Mittwoch, 22. März 2017

Ablenkung vom Schmerz Teil 3



Guten Tag :)

Heute bringe ich euch weitere 8 Tips mit und vielleicht hilt es ja dem ein oder anderen mit chronischen Schmerzen weiter. Leider ist es immer noch so, dass man diese ganzen Ablenkungstipps meist nur erhält, wenn man selbst die Bücher daheim wälzt oder mal eine Zeit lang in einer Schmerzklinik verbracht hat. Wenn man Glück hat, dann befinden sich diese Tipps auch in den Schmerztagebüchern.

1. Aromatherapie


Mein absoluter Liebling bei der Aromatherapie ist das Pfefferminzöl, was ich zum Beispiel bei Spannungskopfschmerzen und Migräne anstatt Tabletten verwende. Wichtig ist einfach dabei, dass euch der Duft gut tut und keine weiteren Schmerzen auslöst. Es gibt unzählige Öle und auch Anwendungsmöglichkeiten und Möglichkeiten sich dazu beraten zu lassen.

2. Werkzeugkasten zusammenstellen

Kauft euch eine kleine Box in der ihr alles verstaut, was euch persönlich bei Schmerzen weiterhilft. Nützlich kann hier auch eine Liste sein, die ihr während Schmerzphasen abarbeitet. Nicht immer hat man den Nerv um etwas zu lesen oder zu malen, deshalb sollte man sich auch nicht durch Ablenkungsstrategien quälen. An manchen Tagen braucht man halt etwas Zeit die richtige Methode zu finden, aber daran ist nichts schlimmes oder verwerfliches.

3. Trockenbürstenmassagen
 
Die Methode hatte mir der Hausarzt bei Rückenschmerzen empfohlen. Wichtig ist dabei nur, dass ihr die richtige Bürste verwendet und sich das ganze angenehm anfühlt. Keinesfalls solltet ihr euch mit der Bürste die Haut aufscheuern! Es wird immer zum Herzen hingebürstet und man sollte alle Teile vom Körper aussparen, an denen sich Entzündungen oder Pickel befinden. Durch das bürsten an sich werden unter anderem auch andere Sinneseindrücke an das Gehirn gesendet, was den Schmerz etwas lindern sollte. Zudem regt es nicht nur das Lymphsystem, das HerzKreislauf-System, sondern auch die Nerven an.

4. Heilpflanzen und -kräuter
 
Hier sollte man sich auf jeden Fall beraten lassen, da manch ein pflanzliches Medikament ziemlich viel Schaden anrichten kann bei falscher Nutzung! Zum Beispiel kann Johanniskraut den schnelleren Abbau gewisser Medikamente bewirken und das kann ziemlich schlimme Folgen haben. Ich persönliche verwende zum Beispiel Kräutertees und Kräuterbäder. Am liebsten verwende ich übrigens Capsaicin, Kamille, Rosmarin und Arnika.

5. Dankbarkeit
 
Man kann sich zum Beispiel eine Liste über all die Dinge machen, für die man dankbar ist. Diese Liste holt man dann an schlechten Tagen hervor und liest sie sich mehrfach durch. Der Grundgedanke dahinter ist einfach, dass positive Gedanken sich auch positiv auf das Schmerzempfinden auswirken. Chronische Schmerzen kratzen ziemlich am Selbstbewusstsein, da hilft es schon einmal sich vor Augen zuführen wofür man trotz Schmerzen dankbar sein kann.

6. Aufräumen/Sotieren/Kategorisieren
 
Manchmal hilft es mir zum Beispiel, wenn ich meine Bügelperlen der Farbe nach sortiere. An sich ist das Ziel einfach seine Gedanken bewusst auf etwas anderes zu lenken. Und der Vorteil am aufräumen ist einfach, dass man danach das Gefühl hat was geleistet zu haben.

7. Puzzeln

Es muss ja nicht direkt ein 1000 Teile Puzzle sein oder eins in 3D: Es sollte lediglich Spaß machen und einen nicht überfordern.

8. Kartenspiele


Entweder man spielt alleine, gegen einen Computer oder gegen andere Menschen. Mich persönlich lenkt es immer viel ab und mir macht es immer wieder Spaß Solitaire zu spielen. Aber auch MauMau oder Uno gegen Freunde kann ziemlich viel Spaß machen.

Bei chronischen Schmerzen kann man zum Beispiel bei einem dafür ausgebildeten Therapeuten eine Schmerzbewältigungstherapie besuchen. Diese sollte einem zum Beispiel Strategien beibringen, die einem in akuten Schmerzphasen helfen. Auch Entspannungsübungen lassen sich meist besser von Menschen lernen, die sich damit sehr gut auskennen. Zudem hat man dann auch die Möglichkeit nachzufragen, warum bei einem speziell bestimmte Entspannungstechniken nicht wirken.
Vor allem ist es wichtig nur das zumachen, was tatsächlich ablenkt und den Schmerz erträglicher macht. Wenn ich Migräne hab ist für mich persönlich ein Spaziergang vollkommen kontraproduktiv. Es ist ziemlich umstritten, ob Ablenkung tatsächlich angebracht ist bei chronischen Schmerzen. Unter anderem wird da das Argument aufgehört, dass man sich so zu sehr auf den Schmerz konzentriert. Ich für meinen Teil halte jedoch Ablenkung für sinnvoll und habe dieses auch so in der Schmerzklinik beigebracht bekommen.

Und habt ihr noch andere Ablenkungsstrategien?

Bye

Montag, 20. März 2017

Montagsfrage

 Hallo :)

Heute gibt es wieder einmal die Antwort auf die Montagsfrage.

https://buch-fresserchen.blogspot.de/2017/03/montagsfrage-wie-kommst-du-mit.html

Was war dein letzter Re-Read, bzw. welches gelesen Buch hast du zuletzt erneut gelesen?

Mein letzter Reread ist "Harry Potter und der Stein der Weisen". Eigentlich habe ich genug ungelesene Bücher, aber ich wollte schon seit längerem noch einmal die Harry Potter Bücher lesen. Eigentlich lese ich selten Bücher mehrfach, da ich meist noch viel zu gut an die Handlung erinnern kann und deshalb ist dann beim erneuten Lesen auch die Spannung komplett weg.

Und welches Buch habt ihr noch einmal gelesen, obwohl ihr es schon einmal gelesen gehabt?

Hoffentlich habt ihr einen schönen Start in die neue Woche.

Viele Grüße

Pea

Freitag, 17. März 2017

#17 Bücherregal - Extinction



Quelle(Werbung gemäß §2 Nr.5 TMG)



Titel(Deutsch)Extinction
Titel(Englisch)Genocide of one
Titel(Originalsprache)  ジェノサイド
AutorKazuaki Takano
VerlagC. Bertelsmann Verlag
GenreThriller
Seiten560 Seiten
Meine Bewertung
4/5

Ich bedanke mich hiermit recht herzlichst bei Bloggerportal vom Randomhouse und dem Blanvalet Verlag für das Bereitstellen eines Rezensionsexemplares.


Inhalt: Jonathan Yeager wird von der amerikanischen Regierung in den Kongo zu einem Pygmäenstamm geschickt um dort die Ausbreitung eines Virus zu verhindern. Vor Ort stellt sich jedoch heraus, dass es eigentlich nur um einen kleinen Jungen geht. Dieser Junge ist intelligenter wie alle Menschen auf der Welt und deshalb wird er als ein höher entwickelter Mensch angesehen. Dadurch wird er als Bedrohung angesehen und deshalb soll er und sein Pygmäenstamm ausgerottet werden. Yeager fällt es schwer diesen Auftrag tatsächlich auszuführen und er setzt alles daran das Leben des kleinen Jungen zu retten.

Review: Leider kam ich erst gegen Mitte des Buches wirklich in die Handlung rein. In den ersten Kapitel geschieht nicht viel und man lernt ziemlich viel über die einzelnen Charaktere kennen. Erst nach und nach erfährt man wie die einzelnen Handlungsstränge miteinander verknüpft sind und man wird somit mit genügend Hintergrundwissen versorgt um die Handlung nachvollziehen zu können.
Das Thema "Völkermord" finde ich sehr interessant und es ist auch gut umgesetzt.
Die Handlung kommt glaubwürdig rüber und man merkt wie viel recherchiert wurden ist. Die Dialoge sind auch schlüssig und durch die Fachsprache wirkt das ganze sehr glaubwürdig. Es ist ein Actionbuch und teils sind die Beschreibungen doch ziemlich eklig. Jedoch sind die Beschreibungen ziemlich knapp, das heißt man kann diese ganz leicht überspringen. Ich finde es übrigens gut, dass das ganze nicht schön dargestellt wird. Der Kongokrieg ist einfach nur extrem grausam und deshalb sollte er auch in all seiner Grausamkeit dargestellt werden.
Zwischendurch hatte man richtig gemerkt, dass das Buch vom Englischen ins Deutsche übersetzt wurde. Deshalb waren an manchen Stellen die Ausdrücke doch sehr eigenartig und es schien so, als wäre etwas während der Übersetzung verloren gegangen.
Durch das springen zwischen den einzelnen Schauplätzen ist es teils schwer am Ball zu bleiben. Jedoch braucht man die jeweiligen Informationen um die Entscheidungen von den Charakteren nachvollziehen zu können. Auch wirken die Charaktere teils zu stereotypisch, aber alles andere wäre wahrscheinlich bei so einer komplexen Handlung nicht angebracht.Die beiden Hauptprotagonisten Yeager und Kento wickeln sich im Laufe des Buches weiter und sie sind mir beide deshalb auch sehr sympathisch geworden.

Fazit: Alles in allem ist es ein sehr schönes Buch. Man sollte sich nur vorm Lesen bewusst sein, dass es kein einfaches Buch ist. Ein Buch zum Thema Völkermord liest man nicht nebenbei zum entspannen und ich habe teils auch das Buch auf Seite legen müssen.


Weitere Infos zum Buch findet ihr übrigens auf der Verlag Seite: Infos (Werbung gemäß §2 Nr.5 TMG)

Mittwoch, 15. März 2017

Sind Sie ein glücklicher Mensch – Wo geht`s denn hier zum Glück?



Guten Tag :) 

Heute gibt es einen Beitrag zum Thema Glück  🍀

Jeder empfindet Glück anders und das ist auch gut so. Nur weil der eine einen überfüllten Kleiderschrank für sein eigenes Glück benötigt, muss es nicht jedem so ergehen. Lasst euch also euer persönliches Glück nicht madig reden.

Was bedeutet Glück für mich persönlich?
Ich bin glücklich darüber mit Worten Bilder kreieren zu können und sowohl mit meinen Texten, als auch mit meinen gemalten Bildern berühren zu können.
Auch macht es mich glücklich, wenn ich ein Bild fertig stellen kann.
Für mich sind es also eher die kleinen Dinge im Leben und oft macht es mich schon glücklich, wenn ich zum Beispiel Pfannkuchen essen kann.

Ich bin für viele Kleinigkeiten in meinem Leben dankbar und sehe zum Beispiel die Fähigkeit essen zu können nicht als Selbständlichkeit an. Ein guter Weg um ein glücklicher Mensch zu werden ist Dankbarkeit zu lernen. Leider wird das in unsrer heutigen Gesellschaft oft vergessen und wer kennt diese Wunschvorstellungen nicht? Ich kenn einige, die ihre Lebensziele von ihrem Alter abhängig machen. Dabei ist es doch kein Weltuntergang, wenn man bis zum 25. Lebensjahr noch kein Kind hat oder eben noch single ist. Und auch Eigentum macht einen nicht zwangsläufig glücklich. Viel eher sollte man sich dankbar für die Dinge zeigen, die man im Leben ohnehin schon hat. Man kann zum Beispiel dankbar dafür sein, dass die Sonne scheint oder der Schokopudding gut shmeckt. Das sind natürlich kleine Dinge, jedoch kann man auch dafür dankbar sein.

Mir persönlich hilft es sehr, wenn ich mich nicht mit anderen Menschen vergleiche. Das eigene Glück sollte man nun einmal nicht von anderen abhängig machen. Das heißt wenn mich meine frisch geputzte Wohnung glücklich macht, sollte mich die auf Hochglanz polierte Wohnung von Nachbarn nicht unglücklich machen. Wenn man es genau nimmt, könnte eh alles immer ein bisschen besser sein. Aber man sollte auch über Dinge glücklich sein, die halt eben nicht perfekt sind.

Es ist wichtig, dass man auch über kleine Dinge glücklich sein kann. Und nur weil andere es als ein Muss ansehen eine perfekte Wohnung zu haben, muss ich dieses Streben nicht übernehmen. Wenn ich mich jedoch von vorne herein einrede, dass ich dieses brauche um glücklich sein, dann ist die Wahrscheinlichkeit auch groß bis zum Erreichen des Ziels unglücklich zu sein.

Am wichtigstens ist es sowieso, dass man sich selbst das Recht eingesteht glücklich sein zu dürfen. Wenn man sich nur um das negative im Leben Gedanken macht, dann verliert man oft das positive aus den Augen. Das Glück ist definitiv kein seltenes Gut, nur sieht man das leider nicht immer. Man muss dem Glück Platz schaffen im eigenen Leben und man muss es auch wahrnehmen können. Was nützt einem auch das Glück, wenn man es selbst nicht als Glück wahrnimmt?

Ein wirkliches Geheimrezept zum Thema Glück gibt es also nicht, da jeder Glück anders definiert und auch wahrnimmt.

Momentan bin ich nicht ganz so glücklich wie sonst, da einiges nicht rund läuft. Aber trotzallem kann ich noch wegen den kleinen Dinge im Leben glücklich sein. Zum Beispiel bin ich glücklich darüber endlich häkeln zu können und über das Wetter. Und der Rest wird auch irgendwann wieder erträglicher, aber das braucht seine Zeit.

Was macht euch persönlich glücklich? Und wie definiert ihr Glück?

Hier geht es zur Blogparade von Wunschmiede und dort findet ihr noch viele weitere Blogeinträge zum Thema Glück:
https://www.wunschschmiede.com/2017/02/09/sind-sie-ein-gluecklicher-mensch/
Bis zum 9.04 könnt ihr noch daran teilnehmen 🐞

Viele liebe Grüße

Peanut

Montag, 13. März 2017

Montagsfrage

Guten Morgen :) 

Heute hab ich mir viel vorgenommen und mal schauen, was ich davon tatsächlich alles schaffen werde. Später gibt es warme Gurkensuppe mit Buttermilch und darauf freue ich mich schon ziemlich.

https://buch-fresserchen.blogspot.de/2017/03/montagsfrage-wie-kommst-du-mit.html

Würdest du sagen, dass du beim Buchkauf einen bestimmten Coverdesign-Stil bevorzugst? 

Ich bevorzuge schlichte Covers ohne viel Schnickschnack. Das heißt der Titel und der Autor müssen gut lesbar sein und die Farbe bzw. das Motiv vom Cover müssen zum Buch an sich passen. Auch wenn ich zum Beispiel Landschaften auf Covers mag, können es ruhig auch einfach nur Augen oder ähnliches sein.
Ich find es zum Beispiel total toll, wenn das Cover 3D-mäßig aufgebaut ist und man das ganze also fühlen kann. Eine handvoll Bücher in meinem Bücherregal leuchten zum Beispiel im Dunkeln und das sieht nicht nur cool aus, sondern passt auch zur Story.



 Und welchen Stil bevorzugt ihr?

Bis Bald

Freitag, 10. März 2017

#16 Bücherregal - Das Schicksal ist ein mieser Verräter




Titel(Deutsch)Das Schicksal ist ein mieser Verräter
Titel(Englisch)The fault in our stars
AutorJohn Green
VerlagDtv Verlagsgesellschaft
GenreRoman
Seiten336 Seiten
Meine Bewertung3/5

Inhalt: Hazel hat Schilddrüsenkrebs mit Metastasen in der Lunge. Ihr Mutter besteht darauf, dass sie regelmäßig zur Selbsthilfegruppe geht und dort lernt Hazel auch Augustus kennen. Dieser geht im Gegensatz zu Hazel viel offensiver mit seiner Erkrankung um. Augustus wurde aufgrund eines Osteosarkoms das Bein amputiert und deshalb trägt er eine Beinprothese.

Review: Um ehrlich zu sein versteh ich immer noch nicht den Hype um dieses Buch. Mich hat es stellenweise total enttäuscht, da die Dialoge teils ziemlich schlecht ausgearbeitet waren. Die Begleitsätze fehlten und es erinnerte mich dadurch eher an ein Drehbuch, als an einen Roman. Zudem waren die Dialoge voller Metaphern und welcher Teenager redet schon so?
Es wirkt eher wie jedes andere Buch über Kinder mit Krebs. Sie oder er trifft jemanden und plötzlich ist es die große Liebe. Einige der benutzten Metaphern waren wirklich schön, nur wären sie an manchen Stellen wahrscheinlich vorteilhafter gewesen. Am meisten stört mich zum Beispiel die Metapher mit der Zigarette. Und ich hätte mir persönlich etwas mehr an Beschreibungen bezüglich der Erkrankungen gewünscht. Wenn man keine Ahnung von Krebs hat, dann ist es doch sehr schwer das ganze zu verstehen.
Alles in allem wird Krebs als Krankheit zwar als nichts schönes dargestellt und er macht auch keine Superhelden aus den den Charakteren, trotzdem stört mich halt etwas die kurze Beschreibung des ganzen. Das Buch wäre wahrscheinlich sogar um Welten besser und tiefgründiger, wenn es doppelt so dick wäre. Und wahrscheinlich hätten dann auch die Metaphern nicht so gestört.
Was mir positiv aufgefallen ist, dass es auch schöne Momente gab und Storylines, die nichts mit Liebe, Krebs und allem was dazu gehört zu tun hatten. Es zeigt halt einfach, dass das Leben der Betroffenen sich nur um Krebs und Tod dreht.

Fazit: Es ist alles in allem ein typischer Roman für diesen Autor. Da es für Teenager gedacht ist, kann man denk ich auch mal nicht viel Tiefgründigkeit erwarten. Mich persönlich haut sein Schreibstil nicht von den Socken, aber wer gerne eine traurige und kurze Geschichte lesen mag, wird wahrscheinlich viel Freude an dem Buch haben.

Mittwoch, 8. März 2017

Schmerzskala



Hallo :)

Um Schmerzen einordnen zu können, werden Patienten oft gebeten ihre Schmerzen mit Hilfe einer Zahl zwischen 0 und 10 auszudrücken. 0 bedeutet keine Schmerzen und 10 bedeutet unerträgliche Schmerzen. Eine 10 kann sehr unterschiedlich sein, da das Schmerzempfinden doch sehr individuell ist.

Lang anhaltende Schmerzen können das eigene Schmerzempfinden so wohl positiv, als auch negativ beeinflussen. Dazu gibt es viele wissenschaftliche Artikel und ich kann als Betroffener nur schreiben, dass auch mein Schmerzempfinden sich ziemlich verändert hat über die Jahre.

Die Zahlen über 5 bedeuten, dass es den Betroffenen schwer fällt sich auf andere Dinge als den Schmerz zu konzentrieren. Wenn ich zum Beispiel unerträgliche Nervenschmerzen habe, dann merkt man es. Solche Sachen wie Blogeinträge verfassen oder allgemein Mails beantworten fallen in dem Moment flach. Das hat nichts mit Charakterschwäche zu tun, sondern mit der Schmerzverarbeitung im Gehirn. Man kann sich bis zu einem gewissen Punkt ablenken, aber irgendwann hilft diese Ablenkung nicht mehr. Da dieses natürlich sehr individuell ist, würde ich von meinen Freunden auch nicht verlangen diesen Punkt auszureizen. Auch macht es Sinn sich mit Sachen abzulenken, die positiv sind und absolut gar nichts mit der Erkrankung an zu sich zu tun haben. Wenn man Pech hat zieht es einen ansonsten noch weiter herunter und vor allem an schlechten Tagen will man ja genau dieses verhindern! Wobei ich zugeben muss, dass ich auch an schlechten Tagen manch einen Eintrag verfasse. Das geschieht jedoch nicht innerhalb von 5 Minuten, sondern dafür brauch ich dann mitunter Stunden.

Bisher hab ich bezüglich der Schmerzskala schon ziemlich viel erlebt und mir persönlich fällt es nicht leicht meine Schmerzen auszudrücken. Ein Arzt meinte einmal, dass ich eine 10 definitiv nicht kenne und selbst ein Schädel-Hirn-Trauma mit mehreren Frakturen wäre nicht schmerzhaft. Selbst wenn meine Schmerzen wirklich stark sind, traue ich mich nicht sie als 10 zu betiteln. 10 bedeutet einfach, dass sie unerträglich sind und Bewusstlosigkeit droht.

Aus dem Grund finde ich es auch etwas unglaubwürdig, wenn Menschen ihre Schmerzen als 10 angeben und trotzallem noch in der Lage sind Selfies zu machen und Spaß zu haben. Oder sie bezeichnen ihre Schmerzen als unerträglich und verfassen sehr lange Blogeinträge oder Forenbeiträge. Krankheiten haben meist alle eine ziemlich hässliche Seite, welche man leider nicht durch Wettbewerbe bezüglich der Schmerzhöhe oder der Likezahl hervorhebt. Es ist nicht meine Sache und geht mich auch absolut nichts an, wie andere über Schmerzen schreiben. Es sind jedoch solche Kleinigkeiten, weshalb Ärzte Patienten  oder Freunde einem misstrauen. Nicht nur einmal habe ich genau diese Auswirkungen zu spüren bekommen und es ist wirklich heftig, wenn man aus dem Grund keine Hilfe bekommt! Die Ärzte wissen in der Regel, wie man Schmerzen allein an der Gesichtsmimik oder der Körperhaltung in der Regel festmachen kann. Dieses ist jedoch schwer bei zum Beispiel Menschen, denen genau das abtrainiert wurde. Und genau das habe ich durch das Mobbing gelernt: Schmerzen nicht zu zeigen. Und ich kenn auch andere, denen es genauso geht. Und noch schwerer ist es auf alle Fälle, wenn die Ärzte nur einen Fragebogen vor sich liegen haben.

Um noch einmal auf die ursprüngliche Thematik zurück zu kommen: Die Schmerzskala nutzt man auch um festzustellen, wie dringend eine Behandlung ist. Wer eine 8 als eine 2 runterspielt tut sich in der Regel selbst keinen Gefallen. Es hat nichts mit Schwäche zu tun, Schmerzen zuzugeben. Auch ist es Quatsch zu behaupten, dass jeder ohne CRPS keine echten Schmerzen kennt. Ich hab eine Form von Nervenschmerzen, die schlimmer als die Schmerzen bei einer natürlichen Geburt sein sollen. Und trotzallem denke ich nicht, dass eben genau die 10 eben nur für solche Krankheiten vorenthalten ist. Es ist halt nahezu unmöglich einen Schmerz nachzuempfinden, den man nie selbst verspürt hat. Und da das Schmerzempfinden wie erwähnt individuell ist, empfindet auch jeder die Schmerzen anders. Wenn man nicht ständig mit der Schmerzskala konfrontiert wird, dann passieren Fehler. Aber ich find es wirklich schlimm, wenn Menschen ihre Schmerzen absichtlich falsch einstufen, obwohl sie genau wissen wie diese Skala funktioniert. Ich weiß auch, dass man so mitunter eher mal an Tabletten oder eine Behandlung kommt. Aber was ich da teils schon während stationären Aufenthalten erlebt hab ist wirklich die Krönung. Mir hatte zum Beispiel keiner geglaubt, dass die Tabletten einfach nicht gewirkt hatten nach einer Operation und somit musste ich mehrere Tage bis zur Tablettenumstellung warten. Wobei ich um ehrlich zu sein auch kein Patient bin, der schreit oder weint bei starken Schmerzen. Nicht nur einmal wurde ich als Simulant betitelt und manch eine Krankschwester hat mich das auch spüren lassen(auf der Station lief einiges falsch, deshalb hat mich das auch nicht gewundert. Und manche Patienten dort waren wirklich anstrengend).

Ich wollte mir das einfach mal von der Seele schreiben und vielleicht findet sich der ein oder andere in dem Text wieder. Manch einer von meinen Bekannten denkt zum Beispiel immer noch, dass man einfach zum Schmerztherapeuten hingeht und mit diesem redet. Ich hab mal wieder einen Fragebogen mit 20 Seiten bekommen und da soll ich nicht nur meine durchschnittliche Schmerzstärke zwischen 1-10 angeben, sondern auch mein Wohlbefinden mit einer Zahl zwischen -100 und +100 und anderes. Und da sind fast 2 DinA4 Seiten dabei, wo man nur Zahlen ankreuzen muss, was mir schwer fällt. Leider ist es jedoch so, dass die Wartezeit je nach Angabe natürlich variiert. Ganz gemein ist es auch, dass ich dann beim Termin selbst noch einmal 4-6 Seiten ausfüllen muss.

Wie seht ihr das?  Hattet ihr zum Beispiel auch mal einen Mitpatienten, der seine Schmerzen mit Zahlen jenseits der 30 eingestuft hat? Oder hattet ihr sogar mal einen Mitpatienten, der nur gejammert hat wenn Schwestern/Ärzte in der Nähe waren?

Viele liebe Grüße
Pea

Montag, 6. März 2017

Montagsfrage

Guten Morgen 😄

Nachher muss ich den Brief zur Post bringen und dann hab ich hoffentlich bald wieder ein funktionierendes Spülbecken in der Küche. Leider besteht mein Vermieter auf eine schriftliche Kostenübernahme und auf Lastschrifteinzug, was die Sache natürlich unnötig in die Länge zieht. Aber ich will da auch nicht zu viel meckern, da mein voriger Vermieter sich nie um etwas gekümmert hatte. Weder wenn ich am Telefon nachgefragt hatte, noch wenn ich dann das ganze per Brief ihm zugeschickt hatte! Kommen wir aber jetzt einmal zum Grund des Eintrages und zwar zur Montagsfrage von Buchfresserchen:
https://buch-fresserchen.blogspot.de/2017/03/montagsfrage-wie-kommst-du-mit.html

Wie kommst du mit Unterbrechungen beim Lesen klar, findest du leicht wieder in die Handlung zurück? 

Also mit Unterbrechungen beim Lesen habe ich absolut gar keine Probleme. Ich nutze meistens jede freie Minute zum lesen und hab dann auch nicht immer die Möglichkeit ein Kapitel abzuschließen. Wenn ich jedoch zum Beispiel Zug fahre, dann gucke ich immer wie lange ich noch Zug fahre und schließe dann wenn möglich ein Kapitel ab. Bei sowas kann man wenigstens planen wie lange man ungefähr noch Zeit hat fürs lesen. Aber wenn ich zum Beispiel im Wartezimmer sitze, dann sieht das ganz anders aus.
Manchmal ist es leider auch so, dass ich mitten im Buch das Interesse daran verliere und dann liegt es auch einmal mehrere Monate herum. Meistens weiß ich auch noch nach Jahren ungefähr die Handlung, das heißt ich hab keine Problem wieder mitten im Buch mit dem lesen anzufangen. Aus dem Grund vermeid ich es auch in der Regel Bücher mehrfach zu lesen, da dann natürlich auch beim zweiten Mal lesen die Spannung weg ist 😭

Und wie ist das bei euch mit Unterbrechungen?

Viele liebe Grüße und einen angenehmen Start in die Woche

Freitag, 3. März 2017

#15 Bücherregal - Helix - Sie werden uns ersetzen




https://www.randomhouse.de/Buch/HELIX.-Sie-werden-uns-ersetzen/Marc-Elsberg/Blanvalet-Hardcover/e487809.rhd
Quelle((Werbung gemäß §2 Nr.5 TMG)

Titel(Deutsch)Helix
AutorMarc Elsberg
VerlagBlanvalet Verlag
GenreScience Fiction
Seiten648 Seiten
Meine Bewertung4,5/5


Ich bedanke mich hiermit recht herzlichst bei Bloggerportal vom Randomhouse und dem Blanvalet Verlag für das Bereitstellen eines Rezensionsexemplares.

Inhalt 

Helen und Greg werden in einer Kinderwunschklinik für ein geheimes Projekt angeworben. Dieses verspricht ihnen mehr als hochbegabte Kinder und den beiden fällt es schwer diesem Angebot zu widerstehen. Zeitgleich verstirbt US-Außenminister bei einem Besuch in München ganz unerwartet und auf seinem Herzen werden bei der Obduktion auffällige Muster festgestellt. Auf verschiedenen Kontinenten werden zudem genmanipulierte Pflanzen entdeckt, die es so nicht geben dürfte. Zu allem Übel verschwindet auch noch eins dieser hochbegabten Kinder und die Ermittler kommen nach und nach auf die Spur des Ganzen.

Cover/Buch

Mir gefällt das Cover, da es einfach gehalten ist und die Helix der DNS nur angedeutet wurde. Was ich besonders gut finde ist der angenehme Zeilenabstand beim lesen und die Buchseiten sind angenehm dick.

Review

Das Thema ist ja nach wie vor aktuell, da sich auch in der Politik mit dem Thema GMO befasst wird. Die meisten Befürworter meinen, dass wir ohne gentechnisch veränderte Pflanzen/Tiere nicht die gesamte Weltbevölkerung ernähren können.
Das Buch befasst sich also mit diesem Thema, geht jedoch einen Schritt weiter. Es nimmt nicht nur die Designerbabies unter die Lupe, sondern erläutert auch wie diese sich fühlen. Wie fühlt man sich als hochbegabtes Designerkind in einer Welt, in der man eine Rarität ist?
Das Buch hat zu Beginn eher kurze Kapitel und man steigt direkt in die Handlung ein.  Jedoch wird auch durch die kurzen Kapitel kaum Spannung aufgebaut, da man dadurch leider ständig aus der Handlung herausgerissen wird. Auf ausschweifende Erklärungen oder Randhandlungen wird verzichtet.
Es tauchen zudem nicht so viele Charaktere auf und die Beschreibung der Charaktere fehlt, was aber wiederum Platz für die eigene Fatansie lässt.
Die einzelnen Sachen aus der Biotechnologie werden leicht und verständlich erklärt, jedoch kann es trotz allem für den ein oder anderen etwas zu tiefgreifend sein. Man merkt auf alle Fälle, dass der Autor dazu viel recherchiert hat. Es ist auch ein fließender Übergang von Realität zu Fiktion, das heißt man merkt als Leser nicht was schon alles möglich ist und was nicht.
Jedoch kam es mir an manchen Stellen so vor, als wär das Buch vom Englischen ins Deutsche übersetzt wurden. Anstatt deutsche Sprichwörter zu verwenden, wurden einfach englische ins deutsch übersetzt und das ist dann doch etwas irritierend.


Fazit 

Ich kann jedem das Buch ans Herz legen, der sich für diese Thematik interessiert. Man sollte auch vor allem etwas Interesse an der Biotechnologie haben, da einem ansonsten nach einer Zeit die ganzen wissenschaftlichen Erklärungen auf den Nerv gegen könnten. Alles in allem ist auf alle Fälle ein gelungenes Buch und mit einer logischen Handlung.

Weitere Infos zum Buch findet ihr übrigens auf der Verlag Seite: Infos (Werbung gemäß §2 Nr.5 TMG)

Mittwoch, 1. März 2017

Das Leben ist kein Wettbewerb



Hey :)

Das Thema habe ich schon bei einem anderen Eintrag angeschnitten, aber ich möchte darauf noch einmal genauer eingehen.

Dieser Wettbewerb um das größte Leid ist etwas, was nicht nur in den sozialen Medien immer öfters anzutreffen ist, sondern auch im realen Leben.

Wer kennt es nicht? Man trifft sich mit wem und man klagt demjenigen sein Leid und man will einfach nur ein wenig Zuspruch, egal ob die Person es ernst meint oder nicht. Dazu kommt es jedoch nicht und die Person fängt direkt an über ihr viel größeres Leid zu klagen. Wer legt dann in dem Moment schon fest, wer denn nun das größere Problem hat?

Wenn zum Beispiel eine Freundin sich beklagt, dass sie ein paar Tage auf harte Speisen verzichten muss versuche ich ihr beizustehen. Auch wenn es mir schwerfällt, da ich aufgrund der Nervenschmerzen weitesgehend auf harte Speisen verzichte. Aber ich weiß nun einmal, dass es für sie in dem Moment nicht leicht ist andere mit ihren belegten Brötchen beim Essen zuzusehen.

Dieser ständige Wettbewerb zermürbt einen nur innerlich und lässt einen nach und nach immer verbitterter werden. Vor allem wenn man von Leuten umgeben ist, die ständig das größere Leid haben und diesen Wettbewerb um jeden Preis gewinnen wollen. Ich vermeide dadurch bestimmte Themen vollkommen bei Gesprächen mit solchen Personen, das spart viel Zeit und vor allem auch Energie. Im Leben geht es nun einmal nicht darum, das größte Päckchen zu tragen. Ohne die komplette Lebensgeschichte von einem zu kennen, ist es doch sowieso schwer etwas über die größe von eben jenem Päckchen wissen. Auch ich habe schon oft zu hören bekommen, dass ich aufgrund des Mobbing und der Schmerzen ein nicht so leichtes Leben habe. Aber habe ich das? Ich denke nicht und das hat nichts mit Demut oder ähnlichem zu tun. Es ist nur ein kleiner Teil von meinem Leben und ich denke andere haben genauso ihre Probleme, die wahrscheinlich nur eine andere Form annehmen. Aber das macht deren Probleme nicht zwangsläufig größer oder kleiner als meine.
Und dieser Wettbewerb ändert auch nichts an den eigenen Problemen. Meist macht es einen nur noch trauriger und man verliert das eigentliche Ziel aus den Augen: Eine Lösung für das Problem zu finden.

Mir persönlich bringt es keinen Trost, wenn meine Probleme mehr Aufmerksamkeit als die Probleme anderer in den sozialen Medien bekommen. Deshalb versuch ich meine Blogposts zu dem Thema auch mittlerweile so neutral wie möglich zu halten. Aufmerksamkeit für zum Beispiel Nervenschmerzen ist schön und gut, jedoch sollte man diese nicht durch Lügen und Übertreibungen erreichen.

Ich finds auch immer ganz schlimm, wenn Leute die Anzahl ihrer Krankheiten mit der Anzahl der Krankheiten von anderen vergleichen. Was ist das bitte schön für eine Absurdität? Da fragt man sich auch was in demjenigen bloß vorgeht, der sich über die höhere Zahl freut. Um ganz ehrlich zu sein habe ich auch einen kleinen Ausschnitt der Krankheiten in meinem Instagram-Profil stehen, aber damit will ich einfach Betroffene finden! Es ist nun einmal leichter mit Betroffenen über gewisse Probleme zu reden, die ein gesunder nun einmal nicht hat.

Auf Anhieb fallen mir endlos viele Anekdoten zu dem Thema ein, aber ich belasse es erst einmal bei dem Geschriebenen. Das Thema kann man ja endlos ausweiten: Der Streit ums beste Kind, ums größte/beste Auto und vieles mehr. Ich persönlich verzichte auf so eine Denkweise, da sie einem viel zu viel Kraft raubt. Dann hab ich nun einmal nicht mehr Acrylfarben als Person A, hauptsache ich komme mit denen in meinem Besitz zu Recht und es gibt sowieso nichts schöneres als das mischen von Farben. Irgendwie absurd, dass jemand so etwas als Wettbewerb sieht, oder?

Und wie seht ihr das mit dem Wettbewerb?

Viele liebe Grüße