Mittwoch, 30. Januar 2019

#18 Booktalk - Und dann war alles anders

Hallo,

Im Dezember hatte ich "Und dann war alles anders" von Nelly Fehrenbach gelesen. Und heute möchte ich es euch gerne in einem Booktalk vorstellen.





Nele ist eigentlich Krankenschwester und ist es gewohnt sich um andere zu kümmern. Anfangs ignoriert sie ihre Kopfschmerzen und denkt es sei nur Migräne, bis sie einen schweren Krampfanfall bekommt und das kurz vor der Hochzeit mit Jörg. Plötzlich steht ihre Welt Kopf und sie ist sich gar nicht mehr so sicher, ob sich ein Kampf dafür wirklich lohnt bis sie Paul begegnet.

Mir fiel es wirklich schwer das Buch aus der Hand zu legen, weil ich einfach wissen wollte wie es weiter geht. Deshalb habe ich das Buch auch nahezu in einem durch gelesen.
Der Schreibstil ist angenehm flüssig zu lesen und alles wird detailliert beschrieben. 
Die Handlung ist tiefgründig und kratzt nicht nur an der Oberfläche von dem Thema, sondern man merkt ziemlich früh wie tiefgreifend so eine Diagnose ist und wirklich nahezu jeden Lebensbereich verändert.
Der Handlungsverlauf ist rasch und die Spannung steigert sich bis zum Schluss. Immer wieder passieren nicht vorhersehbare Sachen, was das alles nur noch spannender macht.
Die Charaktere sind liebevoll gezeichnet, grundverschieden und voller Eigenheiten, die sie entweder total sympathisch oder total abstoßend machen. Am schlimmsten und nervigsten fand ich die Mutter von Charlotte und ihre zukünftige Schwiegermutter. Wie kann man sich als Mensch nur so verhalten in dieser Situation? Vor allem den inneren Kampf von Charlotte fand ich nachvollziehbar. Bei so einer Diagnose ist halt alles nicht mehr rosarot und man hadert mit seinem Schicksal, was vollkommen nachvollziehbar ist. Ich finde es toll, dass die Autorin diesen Aspekt aufgreift, da dieser in anderen Büchern oft vollkommen vernachlässigt wird. Es wird auch immer wieder aufgegriffen wie sehr das Umfeld von ihr an dem Thema zu knabbern hat und es nicht jeder so gut wegsteckt. All das macht die Geschichte erst authentisch und nachvollziehbar.
Zwischendurch musste ich die ein oder andere Träne wegwischen, da mich der Roman so mitgenommen hatte. Es war stellenweise wirklich rührend wie sich die Menschen um Charlotte gekümmert hatten, auch wenn sie selbst alle von sich gestoßen hatte. Man hofft die ganze Zeit einfach auf eine positive Wendung und auf ein gutes Ende für alle Beteiligten. Immer wieder gibt es einige doch sehr lustige Stellen, die alles etwas auflockern. 

Das Cover fand ich jetzt nicht so ansprechend, aber Geschmäcker sind nun einmal verschieden und anderen gefällt es wahrscheinlich.

Mir persönlich war der Roman einfach viel zu dünn und ich hätte mir stellenweise mehr Informationen gewünscht. Vor allem das Ende fand ich zu abrupt und da hätte man viel mehr rausholen können. Es bleiben so viele offene Fragen am Schluss und da frage ich mich, ob es je einen 2. Teil geben wird? So scheint es so als würde zwischen dem letzten Kapitel und dem Epilog ein ganzer Teil vom Buch fehlen, der an sich schon viele Fragen beantworten müsste. Vielleicht liegt es auch daran, dass es sich hierbei um einen Debütroman handelt.
Ich denke mal das Buch ist nichts für Menschen, die durch wie Tod, Krankheit und Trauer getriggert bzw. negativ beeinflusst werden könnten. Es ist nun einmal wie im Klappentext deutlich zu lesen keine leichte Kost.
Mich hat das Buch zum Nachdenken angeregt und mir wieder einmal vor Augen geführt wie schnell der Traum vom Leben platzen kann. Egal wie gut alles läuft, ein Gehirntumor kann jeden treffen. Und das wertvollste im Leben ist nun einmal die Gesundheit und das weiß man oft erst, wenn man eben nicht mehr gesund ist.


Viele Grüße

Sonntag, 27. Januar 2019

#172 Bücherregal - Wenn plötzlich die Angst kommt(Kurzrezension)


TitelWenn plötzlich die Angst kommt
AutorRoger Baker
VerlagSCM R. Brockhaus
GenreSachbuch
Seiten192 Seiten
Meine Bewertung
4/5

 Inhalt

Der klinische Psychologe und Forscher Roger Baker erklärt in diesem Buch was Panikattacken sind. Er zeigt viele einfache Wege für den richtigen Umgang mit diesen auf und vor allem, dass man vor ihnen keine Angst haben braucht.

Review

Der Autor erklärt Panikattacken leicht verständlich. Aufgrund seiner Arbeit als Forscher und klinischer Psychologe hat der Autor sehr viel Erfahrung im Umgang mit Panikattacken. Außerdem erzählt er am Ende des Buches von seinen ganz eigenen Erfahrungen mit Panikattacken und wie er selbst damit umgeht.
Dadurch das viele Betroffene im Buch selbst zu Wort kommen fühlt man sich verstanden.
Es werden etliche Irrtümer aufgedeckt, zum Beispiel wird ausführlich die Entstehung von Panikattacken erläutert und was alles dabei nicht passieren kann. Außerdem wird genau darauf eingegangen was die Auslöser sind und warum man überhaupt Angst verspürt.
Obwohl ich selbst schon einiges an Erfahrung damit habe, konnte ich neue Dinge lernen. Es gibt viele Tipps in Sachen Umgang mit Panikattacken und wie man sich während einer zu verhalten hat und der Autor beschreibt auch explizit was körperlich alles abläuft und was passiert, wenn man die Panikattacke einfach geschehen lässt.
Zusätzlich gibt es auch noch einige leicht verständliche Tipps dazu wie man die Anzahl der Panikattacken effektiv verringern kann.
Es werden auch die Grenzen einer Behandlung aufgeführt und es wird immer wieder darauf hingewiesen, dass man diese Angstzustände nie ganz los wird jedoch kann man den Umgang mit diesen erlernen.


Fazit

Dieses Buch kann ich jedem Betroffenen  und auch deren Angehörigen ans Herz legen. Man lernt in diesem Buch viel über Panikattacken und da es mit seinen rund 200 Seiten nicht allzu dick ist und man viele Diagramme vorfindet ist es auch schnell durchzulesen. Für mich hat sich das lesen auf alle Fälle gelohnt!

Freitag, 25. Januar 2019

#171 Bücherregal - Mörderinnen




Quelle(Werbung gemäß §2 Nr.5 TMG) 


TitelMörderinnen - Fälle aus der Praxis eines Strafverteidigers
AutorVeikko Bartel
VerlagMosaik Verlag
GenreSachbuch/True-Crime
Seiten240 Seiten
Meine Bewertung
5/5

Ich bedanke mich hiermit recht herzlichst bei dem Bloggerportal vom Randomhouse für das Bereitstellen eines Rezensionsexemplares.

Inhalt

In diesem Buch erläutert der Strafverteidiger Veikko Bartel 4 seiner grausamsten Fälle. Alle wurden von Frauen begangen und es geht um Mord am Ehegatten, Kindsmord, Sadismus und Giftmord. Hier stehen die Menschen hinter den Taten im Vordergrund und auch wie schonungslos die Presse mit ihnen umging.

Review

Der Schreibstil ist angenehm flüssig zu lesen. Einige Wörter fand ich im ersten Moment ein bisschen unpassend für einen Anwalt, aber da sieht man mal das so ein Prozess auch dem Strafverteidiger ziemlich Nahe geht. Und nur weil er dazu verpflichtet ist seine Mandantin zu verteidigen heißt es ja noch lange nicht, dass er die Taten in irgendeinerweise für gut befindet.
Es ist wirklich interessant auch einmal hinter die Kulissen um zu sehen wie das für einen Strafverteidiger ist. Dieser erhält natürlich ganz andere Einblicke in das Leben der Täter als zum Beispiel der Richter. Und er bzw. sie muss ja auch unzählige Stunden mit ihnen verbringen um diese anständig vor Gericht verteidigen zu können.
Beim Lesen merkt man immer wieder, dass der Grund für einen Mord nicht immer leicht zu finden ist. Und selbst wenn an den Grund erkennt hilft es einem noch lange nicht dabei die Beweggründe des Täters nachzuvollziehen.
Der Autor hält auf alle Fälle was er verspricht, denn hier wird nichts geschönt, aufgebauscht oder ausgeschmückt. Leider vergessen das einige True-Crime-Autoren, dass die Taten auch ohne ein Aufbauschen schon schrecklich genug sind. Passend zum eher sachlichen bzw. nüchternen Schreibstil ist auch das schlichte Cover.
Obwohl es sich hierbei um ein Sachbuch handelt, ist es durchweg spannend und man will einfach wissen wieso die Täterinnen so gehandelt haben und wie nachher das Strafmaß aussah. Natürlich kann es bei solchen Straftaten keine gerechte Strafe geben. Im Vordergrund stehen hier die Taten an sich und das Urteil wird meistens nur ganz kurz erläutert. Und es liest sich wenigstens nicht wie ein trockener Tatsachenbericht.
Im Vorwort erläutert der Autor zudem was ihn dazu gebracht als Strafverteidiger zu arbeiten und er erzählt etwas über seine Arbeit.

Leider ist das Buch ziemlich dünn, aber ich glaube noch mehr solcher brutalen Fälle wäre etwas zu viel gewesen.



Fazit

Um ehrlich zu sein haben mich alle 4 Fälle ziemlich geschockt wegen ihrer Grausamkeit. Teilweise musste ich mich wirklich dazu überwinden weiter zu lesen und oft habe ich mich selbst gefragt, was einen Mensch dazu verleitet so zu handeln. Der Fall Gina S. hat mich besonders erschüttert, denn das Opfer schien nahezu alles freiwillig mitgemacht zu haben. Und als Frau frage ich mich schon, wie man so etwas über sich ergehen lassen kann?!
Das Buch ist nichts für Menschen mit schwachen Nerven. Hier geht es um die Abgründe der Menschen und wer damit nicht umgehen kann, sollte lieber die Finger von diesem Buch lassen. Jeder Fall umfasst um die 50 Seiten, weshalb man doch oft mehr erfährt als einem lieb ist. Einiges wurde abgeschwächt und trotzdem sind die Taten einfach nur grausam und erschreckend.
Die beschriebenen Fälle sind alle sehr unterschiedlich und passen dennoch gut zusammen. Es zeigt einem wie leicht es einem fällt sich als Dritter ein Urteil zu erlauben und Taten zu verurteilen, wenn man nur die halbe Wahrheit kennt. Denn die Täterinnen hatten alle ihre Gründe und auch wenn es einem schwer fällt ihr Handlungsweise zu rechtfertigen, bringt einen die Hintergrundgeschichte ins Grübeln. Dann erscheint die Täterin nämlich plötzlich gar nicht mehr so grausam, wie im ersten Moment angenommen.  Die Beweggründe rechtfertigen solche Taten jedoch in keinster Weise. Trotzdem finde ich es im Rechtsstaat wichtig, dass auch solchen Tätern ein Verteidiger zur Seite gestellt wird.


Weitere Infos zum Buch findet ihr übrigens auf der Verlag Seite: Hier (Werbung gemäß §2 Nr.5 TMG)

Mittwoch, 23. Januar 2019

[Bloggerparade] Du und dein Blog





Guten Morgen :)

Heute möchte ich mich an der tollen Blogparade von "Angeltearz liest" beteiligen, welche das tolle Thema "Du und dein Blog 2.0" hat. Das heißt heute gibt es einmal wieder einen exklusiven Blick hinter die Kulissen vom Blog und somit geht es darum mich besser kennen zu lernen.

1. Wer bist du? Stell dich vor!




Die meisten kennen mich wahrscheinlich unter dem Namen Pea bzw. Peanut. Mein richtiger Name ist Jennifer und ich bin 27 Jahre alt und komme ursprünglich aus der idyllischen Eifel. Wenn ich nicht gerade lese, dann zeichne ich Portraits oder schreibe Geschichten.



2. Seit wann bloggst du? Und wie bist du zum Bloggen gekommen?


Mein erster Blogeintrag ging 2005 online und zu der Zeit war mein Blog eher eine Art Tagebuch. Danach hatte ich mich auf diversen Blogs und Plattformen ausgetobt bis ich 2010 bei diesem hier gelandet bin. Da nannte ich mich noch Rakkasei, was das japanische Wort für Erdnuss ist und daher kommt auch die URL. Zu dem Zeitpunkt hatte ich auch noch unheimlich viele Texte verfasst neben den Fanfictions, die ich dann auf dem Blog veröffentlicht hatte. Meine erste Rezension ging 2013 online und 2016 hatte ich dann beschlossen mehr über Bücher zu bloggen.



3. Weiß dein Umfeld davon, dass du bloggst? Wenn ja, was sagen sie dazu? Wenn nein, warum nicht?


Ganz genau weiß ich gar nicht, wer jetzt davon weiß und wer nicht. Manche haben es durch Zufall erfahren und anderen habe ich es gesagt. Den meisten ist es egal und solange ich nicht über sie schreibe, ist es ihnen auch vollkommen egal. So wirklich Gegenwind bekomme ich nur, wenn jemand herausfindet worüber ich konkret schreibe. Und dann heißt es auch oft, dass solche Sachen wie Krankheiten in meinem Fall eben Nervenschmerzen niemanden anderen etwas angehen. Und das mir genau die Blogeinträge darüber irgendwann zum Verhängnis werden. Dabei wird leider auch oft außer Acht gelassen warum ich darüber poste. Es ist nach wie vor so, dass Nervenschmerzen als Kleinigkeit abgetan werden und Ärzten nicht immer bewusst ist wie tiefgreifend so eine Diagnose ist. Danach steht das ganze Leben Kopf und ich will Menschen einfach zeigen, dass das nicht das Ende ist. Und man trotzdem noch Gefallen am Leben finden kann. Zudem möchte ich auch Menschen zeigen wie es ist mit so etwas zu leben und welche Steine einen in den Weg gelegt werden. Und wenn einer meint ich würde nur darüber schreiben um mich zu profilieren, dann ist dem eben so. Für eine Erkrankung sollte man sich nun einmal nicht schämen müssen und deshalb will ich auch nicht darüber schweigen.
Das ich Bücher rezensiere wird von den meisten nicht einmal kritisch betrachtet, da sie ja wissen wie viel ich lese. Ich wurde sogar schon des öfteren darauf angesprochen, ob ich irgendwo meine Meinung über die gelesen Bücher poste. Und meine Künstlerseite kennen ja auch mittlerweile einige.

4. Nutzt du Social Media? Und wie kann man dir folgen?


Ich habe einige Social Media Kanäle und das hier sind die für den Blog relevanten Seiten:
Facebook
Twitter(cracticusjay)
Instagram(gerbillinae)
Google+

5. Gibt es etwas, was dich an der Bloggerwelt stört? Und was würdest du dir wünschen? (Trau dich und sei ehrlich)


So wirklich stört mich nur wenn wieder irgendwelche Produkte bzw. Bücher gehypt werden und man gefühlt auf jedem Blog das gleiche liest und es allein auch vom Design einfach nur ein Einheitsbrei ist. Ich lese gerne Rezensionen zu Büchern, die eben nicht in den Top10 sind und das vermisse ich manchmal etwas. Und mich nerven auch Blogs, auf denen quasi nur die gerade erschienen Bücher, die gerade gekauften Bücher und Bücher von der Wunschliste gezeigt werden und ansonsten nichts. Oder es gibt nur Rezensionen, die nur aus Klappentext bestehen und dann ein eigener Satz dazu. Da fehlt mir einfach die persönliche Note.

6. Und was magst du an der Bloggerwelt?


Am meisten mag ich die Vielfalt und das man eigentlich zu allen möglichen Themen Blogs findet. Und wenn ich an Bücher denke, bin ich immer froh wenn ich durch Blogs auf ehrliche Rezensionen stoße. Es ist einfach nur erschreckend wie viele gekaufte 5 Sterne Reviews mittlerweile auf den Plattformen auftauchen. Und in der Bloggerwelt lernt man oft wirklich viele interessante und nette Menschen kennen.

7. Liest du auch außerhalb deines eigenen “Blogbereiches” oder liest du als z. B. Buchblogger nur Buchblogs?


Wie bei den Büchern lese ich auch hier Querbeet. Mir sind einfach die Themen wichtig und der Blogger sollte auch Authenzität bzw. Widererkennungswert besitzen.

8. Vernetzen ist wichtig. Hast du Lieblingsblogs? Zeig mal!


Ich habe einige Lieblingsblogs, wobei ich jetzt nur eine kleine Auswahl posten werde. Fühlt euch also nicht auf den Schlips getreten, wenn ihr nicht genannt werdet.

Wenn ihr mitmachen wollt, dann beantwortet doch einfach ihre Fragen auf eurem Blog ♥

LG

Sonntag, 20. Januar 2019

#170 Bücherregal - Selfies vom Mond(Kurzrzension)




TitelSelfies vom Mond
AutorAndré Nagerski
VerlagIndependently published
GenreScience Fiction/Humor
Seiten123 Seiten
Meine Bewertung
4/5


Ich bedanke mich hiermit recht herzlichst bei dem Autor für das Bereitstellen eines Rezensionsexemplares über das Portal https://rezi-suche.de/



 Inhalt

Dieses Mal führt das Abenteuer unsere Helden zum Mond. Auf dem Weg dorthin begegnen sie einigen Weltraumwesen, die ihnen nicht gut gesonnen sind und sie schaffen es neue Verbündete zu finden.

Review

Der Handlungsverlauf ist sehr rasant, was auch zur "Dicke" des Buches passt. Man fliegt quasi nur so durch das Geschehen und wird von einigen sehr skurrilen Ereignissen überrascht. Einige Witze kommen wirklich wie aus dem Nichts und sorgen trotz der bedrohlichen Szenarien für eine gelöste Grundstimmung. Man merkt quasi gar nicht, dass die Helden sich in einer verzwickten Lage befinden und durchaus bei der Mission draufgehen könnten.
Im Gegensatz zum 1. Teil gibt es hier deutlich mehr Struktur und man weiß ungefähr wo die Geschichte hingeht. Auch wenn die "Helden" nicht so den Anschein machen, als würde sie der Ausgang der Mission tatsächlich interessieren.
Das Cover ist liebevoll gestaltet und passt zur Handlung.
Am lustigsten fand ich übrigens die Grubenponys bzw. die Phillyponys. Dadurch wird dem Gegner direkt das gruselige genommen und ich hatte im Kopf die ganze Zeit eine Herde farbenfroher Ponys vor Augen, die wütend durchs Weltall trabt. Ich denke mal es ist sehr offensichtlich welche Ponys der Autor mit diesem Vergleich meint.

Mir hat etwas die Spannung gefehlt und die ganzen Reisen von A nach B haben ziemlich lange gedauert. Oder eher: Die Helden reisten ziemlich oft und irgendwann war es dann zu viel des Guten.


Fazit

Auch hier nimmt sich der Autor auf selbstironische Art selbst aufs Korn und taucht ab und an selbst im Buch auf. Oder er erklärt als Erzähler absurde Ereignisse und sorgt so für einige Lacher. Es ist wirklich herrlich, dass selbst der Autor das Geschehen absolut nicht ernst nimmt. Am Besten gefällt mir dieses Mal der Planetenname "Anyway".
Der 1. Teil hat mir um einiges besser gefallen, was aber auch größtenteils an der Handlung lag. Trotzdem ist hier der Teil absolut lesenswert für jeden, der auf der Suche nach einem lustigen Science-Fiction-Roman ist. Die Geschichte knüpft direkt an den 1. Teil an, weshalb man den am Besten vorher gelesen haben sollte. Hierbei handelt es sich um ein Buch aus dem Genre Humor/Science-Fiction und genau das bekommt man auch zu lesen.

Freitag, 18. Januar 2019

#169 Bücherregal - Wenn nicht jetzt, wann dann?




Quelle(Werbung gemäß §2 Nr.5 TMG) 

Titel(Deutsch)Wenn nicht jetzt, wann dann?
AutorHarald Lesch, Klaus Kamphausen
VerlagPenguin Verlag
GenreSachbuch
Seiten369 Seiten
Meine Bewertung
 4/5

Ich bedanke mich hiermit recht herzlichst beim Bloggerportal vom Randomhouse für das Bereitstellen eines Rezensionsexemplares.

Inhalt

Durch den Kampf um Macht und Reichtum wurde unter anderem der Klimawandel voran getrieben. Ehe die Auswirkungen von bestimmten technologischen Erfindungen erforscht wurden kamen sie schon zum Einsatz und damit entfalteten sie ihre zerstörerische Kraft. Heutzutage ist Feinstaub und der Dieselskandel in aller Munde, aber anstatt die Situation zu verbessern wird daraus Profit gemacht. Und genau dieses ökonomisieren spaltet unsere Gesellschaft und zerstört die Natur und führt zu etlichen Todesfällen jedes Jahr. Jeder ist gefühlt sich selbst der Nächste und die Autoren stellen die berechtigte Frage: "Wenn nicht jetzt, wann dann". Wenn wir jetzt nicht Handeln, dann wird es irgendwann zu spät sein. Können wir das wirklich gegenüber nachfolgenden Generationen verantworten?

Review

Im Buch kommen viele verschiedene Experten zu Wort, das heißt man erfährt aus unterschiedlichen Quellen was schon alles gemacht wird, was noch gemacht werden muss und was passieren wird, wenn alles so bleibt wie es ist. Man merkt schnell, dass eigentlich alles mittlerweile zu Geld gemacht wird und genau das ein großes Problem ist. Dieses immer mehr Geld schöpfen kann auf Dauer nicht gut gehen und das virtuelle Geld wird immer mehr zum Problem. Hier im Buch werden verschiedene Lösungsansätze präsentiert und was es für Folgen haben wird, wenn wir dem Geld weiterhin so viel Macht geben. Denn die Shareholder haben nicht unser Wohlergehen im Sinn, sondern nur ihr eigenes. Und genau das kann das Ende unserer Gesellschaft bedeuten. Der Wohlstand der westlichen Länder ist nun einmal ein direktes Resultat von der Ausbeutung anderer Länder bzw. an Mensch und Natur. Und genau diese Menschen haben am meisten unter dem Klimawandel zu leiden.
Es werden etliche Technologien zur sauberen Energiegewinnung präsentiert und Wege wie jeder von uns sich an solchen Projekten indirekt oder direkt beteiligen kann. Und es wird auch wie oft gezeigt was es für Folgen hat wenn wir weiterhin auf fossile Brennstoffe setzen.
Auch der Klimawandel und dessen Auswirkung wird ausführlich erklärt. Hier wird das aktuelle Klimaabkommen ausführlich besprochen und das man eigentlich viel mehr machen müsste um eine Katastrophe zu verhindern.
Am besten fand ich die einfachen Erklärung von Harald Lesch für ein doch sehr komplexes Thema. Hier greifen einfach viele Zahnräder ineinander und um wirklich alles zu verstehen, muss man sich jedes Zahnrad einzeln anschauen. Und dann muss natürlich gucken wie sich der Austausch oder eine Verbesserung von einem Zahnrad auf die Funktion der anderen auswirkt.

Leider hat das Buch einige Längen und manche Interviews waren mir etwas zu lang. Das bin ich von anderen Büchern mit der Thematik gewohnt, aber trotzdem fällt es mir dann schwer weiter zu lesen und nicht das Interesse zu verlieren.
Zudem fand ich es etwas irritierend, das zum Beispiel die Menschenrechte nahezu komplett zitiert werden und auch andere Sachen einfach nur Seitenweise zitiert werden. Hier hätten eigentlich Querverweise mit Erklärungen gereicht.


Fazit

Das Buch macht deutlich, dass nur eine Änderung des eigenen Konsumverhalten ein Umdenken in der Wirtschaft bzw. Politik bewirken wird. Denn solange die Konsumenten ein "weiter so" wollen, wird es das auch geben. Und es geht uns einfach alle etwas an, denn unsere Natur steht auf dem Spiel und wenn man jetzt nicht handelt, dann wird es bald zu spät sein. Ich kann das Buch jedem empfehlen, der mal etwas aktuelles dazu lesen möchte. Es hat sich viel getan in den letzten Jahren was das Thema betrifft und es ist wichtiger denn je, dass man seine eigene Handlungen mal überdenkt und das fängt schon beim Konsum von gewissen Gütern an. Muss es jeden Tag das billige Fleisch sein? Muss man die 100 m zum Supermarkt zwangsläufig mit dem Auto zurück legen oder kann man auch einfach einmal zu Fuß gehen? 



Weitere Infos zum Buch findet ihr übrigens auf der Verlag Seite: Hier (Werbung gemäß §2 Nr.5 TMG)

Mittwoch, 16. Januar 2019

Nachhaltigkeit und Rezension zu Die Öko-Challenge: Bewusster Leben und Konsumieren



Guten Tag :)

Heute möchte ich einmal ein Buch nutzen um über das Thema Nachhaltigkeit zu sprechen. Sowohl meine Ausbildung als auch das Studium habe ich im Naturwissenschaftlichen Bereich absolviert und da wurde relativ viel über Nachhaltigkeit gesprochen. Für mich ist es einfach eine Selbstverständlichkeit meinen Müll wegzuräumen und meine Lebensmittel so einzukaufen, dass ich kaum Müll produziere.
Nachhaltigkeit kann man in drei Bereiche gliedern und das wären die ökologische, ökonomische und soziale Leistungsfähigkeit. Alle drei Bereiche sind wichtig um ein Überleben einer Gesellschaft zu sichern. Im nachfolgenden Beitrag beschränke ich mich hauptsächlich auf den ökologischen Teil, damit das alles nicht zu lang wird.
Und umso mehr erschreckt es mich, wenn ich bei anderen bin und die an einem Tag so viel Müll in der Mülltonne haben wie ich innerhalb von über 2 Wochen mühsam zusammen kratze. Ich habe sowieso einen minimalistischen Lebensstil und stelle mir vor jedem Einkauf die Frage, ob ich das Produkt nur aus einer Laune heraus kaufe oder es wirklich brauche. Mein Platz ist nun einmal begrenzt und da kaufe ich mir liebe Sachen, die ich auch wirklich brauche.
Manchmal ist es wirklich zutiefst erschütternd wie das Konsumverhalten von manchen Menschen ist. Da werden quasi komplett neue Elektrogeräte entsorgt, nur weil ein neues einen Ticken besser ist. Möbel werden wegen einem kleinen Kratzer entsorgt und das bevor sie überhaupt abbezahlt sind. Der Kleiderschrank platzt aus allen Nähten und trotzdem wird ständig mehr gekauft, um alles überflüssige in den Hausmüll zu werfen.
Und da frage ich mich immer, ob solche Menschen überhaupt Zeitung lesen oder Nachrichten gucken. Es ist ja jetzt nicht so als hätte man in den letzten Monate oder Jahren das Thema "Nachhaltigkeit" in irgendeiner weise umgehen können. Das Plastik in den Ozeanen ist ein riesiges Problem, aber auch der Kampf um seltene Erden ist nicht zu unterschätzen. Und diese wertvollen Metalle stecken nun einmal unter anderen in Smartphones, Laptops usw. und deshalb ist Recycling ein so wichtiges Thema.
In dem nachfolgenden Buch geht es außerdem um das Thema Fairtrade, was ja auch immer wichtiger wird. Unser Reichtum im Westen ist halt ein direktes Resultat von der Ausbeutung der dritten Welt und das ist ja nur eine der vielen Fluchtursachen. Und es sollten eigentlich mittlerweile klar sein, dass ein immer mehr und immer billiger das Problem nur verstärken wird. Es werden unzählige Lebensmittel weggeschmissen, genauso wie natürlich "neue" Kleidungsstücke und anderes, das heißt es wird viel zu viel produziert weil einfach der Wert auf eine große Auswahl gelegt wird. Und diese Produktion belastet unseren Planeten, genauso wie der daraus entstandene Müll für Probleme sorgt.

Und jetzt geht es um das Buch "Die Öko-Challenge: Bewusster Leben und Konsumieren" von dem Verlag Komplett Media. Es beinhaltet insgesamt 52 Tipps für eine bessere Welt und umfasst 176 Seiten mit vielen Bildern und Statistiken. Aus dem Grund hat man es auch schnell durch gelesen. Das Vorwort und einige der Tipps sind übrigens von Harald Lesch.
Was ich am faszinierendsten fand waren die ganzen Vergleiche, weshalb man sich das alles wirklich gut vorstellen konnte. Einige davon sind wirklich einprägsam, da sie halt so erschreckend sind. Und hier wird sich nicht nur auf dem Coffee-to-go-Becher beschränkt, sondern es werden viele einzelne Probleme ausführlich erklärt. Und es wird immer wieder klar, dass unsere jetzige Ressourcennutzung keinen guten Ausgang nehmen wird. Wir bräuchten 2030 ganze zwei Erden um uns alle zu versorgen, wenn wir unseren Umgang mit unseren Ressourcen nicht ändern.
Das Buch gibt erstaunlich viele Tipps wie man sein eigenes Konsumverhalten ändern kann und da geht es nicht nur darum regional und saisonal einzukaufen, sondern auch ob man wirklich all das braucht was man kauft.

Ich denke Mal wenn man nicht so an den ganzen Statistiken interessiert ist, dann kann einem das Buch sehr trocken vorkommen. Jedoch sind genau diese Statistiken sehr wichtig um zu verdeutlichen, dass jeder von uns Handeln muss und nicht nur die Industrie umdenken muss.

Für 2019 habe ich mir auf alle Fälle vorgenommen einige der Ratschläge umzusetzen. Wie geht ihr mit dem Thema Nachhaltigkeit um?

Viele Grüße

Sonntag, 13. Januar 2019

#168 Bücherregal - Mörder in Weiß(Kurzrezension)


TitelMörder in Weiß
AutorHans Pfeiffer
VerlagMilitzke
GenreSachbuch/Realcrime
Seiten224 Seiten
Meine Bewertung
4/5

 Inhalt

In diesem Buch erzählt der Autor von einigen Kriminalfällen, bei denen Ärzte bewusst den hippokratischen Eid gebrochen haben und ihre Patienten oder Angehörigen eiskalt ermordet haben. Dabei war ihr medizinisches Wissen oft ein Vorteil, da sie so den Mord vorerst ganz leicht vertuschen konnten.

Review

Das Buch wurde in einem sachlichen und nüchternen Schreibstil verfasst. Die einzelnen Fälle werden durchgehend spannend erzählt.
Die einzelnen Mordfälle werden analysiert und die genaue Vorgehensweise wird soweit bekannt erklärt. Dabei bleibt der Autor stehts sachlich und bedient sich keiner Effekthascherei.


Fazit

Hierbei handelt es sich durch gehend um eher ältere Fälle aus dem 19. und 20. Jahrhundert und das merkt man auch am Schreibstil. Trotzdem fand ich die Auswahl sehr interessant. Es handelt sich hierbei um ein dünnes Buch, welches man schnell durch gelesen hat.
Ich empfehle das Buch jedem, der einmal etwas zu wahren Kriminalfällen aus dem vorigen Jahrhundert lesen möchte. Also grob gesagt bevor es die ganzen DNA-Analyseverfahren u.a. zur Täterüberführung gab und es wirklich sehr schwierig war einen Mörder zu überführen und diesen auch dafür zu verurteilen.

Freitag, 11. Januar 2019

#167 Bücherregal - Und ich habe nichts geahnt





Titel(Deutsch)Und ich habe nichts geahnt
AutorRenate Höhne
Verlagmvg Verlag
GenreBiografie/Sachbuch
Seiten192 Seiten
Meine Bewertung
5/5



 Inhalt

Kurz nach der Silberhochzeit von Renate und Detlef wird das Leben der beiden komplett auf den Kopf gestellt. Renate dachte immer sie hätte alles im Leben um glücklich zu sein. Und vor allem ging sie davon aus ihren Mann zu kennen. An einem Samstag stürmen Polizeibeamte ihre Wohnung und teilen ihr mit, dass ihr Mann ein gesuchter Doppelmörder sei. Sie erfährt Sachen über ihren Mann, die sie nie in Erwägung gezogen hatte. Während der anschließenden Zeit verliert sie alles was ihr einst wichtig war, aber sie schafft einen Neuanfang.

Review

Das Buch wurde in einem angenehm flüssigen Schreibstil aus der Sicht der Autorin verfasst.
 Die Geschichte ist äußerst bewegend und hat mich sehr berührt und nachdenklich gestimmt. Kann man einem Menschen wirklich kennen? Es ist beängstigend wie leicht Narzissten einen manipulieren und auch steuern können. Und wie sie keine Schuldgefühle haben.
Man wünscht sich einfach nur Gerechtigkeit dafür, dass er ihr Leben vollkommen zerstört hat und sie durch ihn quasi vor dem nichts steht bzw. allein vor einem Scherbenhaufen.
Ich habe großen Respekt vor der Autorin, da sie mit all dem an die Öffentlichkeit gegangen ist. Leider vergessen viele wie verherrend solche Taten für die nächsten Angehörigen sind und man oft halt selbst lieber ein Auge zudrückt, wenn man eine Person nicht verlieren will. Und man sich so quasi auch bereitwillig manipulieren  lässt. Die Autorin lässt alle Hüllen fallen und berichtet schonungslos ehrlich wie sie das alles so lange toleriert hat und wie schlimm das war die Wahrheit über einen Menschen über Dritte zu erfahren, den man glaubt zu kennen und vor allem jemanden, den man bedingungslos liebt.
Das Buch macht auch klar, dass man auf Menschen mit Persönlichkeitsstörungen oft selbst kaum Einfluss nehmen kann. Und man als Partner das oft übersieht und denkt, dass er schon nichts schlimmes macht, da er ja auch den Mörder für seine Taten verurteilt hat.



Fazit

Psychisch labile sollten das Buch besser nicht lesen, auch wenn man weiß worum es geht ist es schwere Kost. Es ist kaum nachvollziehbar wie grausam das alles ist und wie sehr das Sprichwort „Liebe macht blind“ zutreffen kann.  Es ist also nichts für jemanden, der von solchen Themen  getriggert werden könnte.
Das Buch ist definitiv lesenswert. Durch die vielen Erklärungen versteht man auch warum sie so naiv war. Sie war emotional abhängig von ihn und er hat sich ihre Naivität mit Zuneigung erkauft. Er hatte immer Ausreden für seine Nachtfahrten gefunden. Das alles stimmt sehr nachdenklich und ich muss noch oft daran denken. Man weiß nie was der Partner wirklich denkt und will ihn oder sie ja auch nicht pausenlos kontrollieren um sicher zu stellen, dass er oder sie eben kein Doppelleben führt.
Die Autorin erzählt relativ nüchtern und es ist keine Mitleidsmasche. Das heißt es fehlen reißerische Beschreibungen, weshalb es wirklich gut zu lesen ist

Mittwoch, 9. Januar 2019

#17 Booktalk - Embryo

Hallo,

Im Dezember hatte ich "Embryo" von J.A. Schneider gelesen. Und heute möchte ich es euch gerne in einem Booktalk vorstellen.





Die junge Medizinstudentin Jill Raney versucht herauszufinden warum zwei schwangere Frauen kurz hintereinander im selben Krankenhaus verstarben. War es Zufall oder hat es etwas mit der mysteriösen Untersuchung vor deren Schwangerschaft zu tun? Beide Föten haben die selben Chromosomenmutationen. In der Nähe des Krankenhaus wird eine tote, schwangere Frau gefunden,  der das komplette Fruchtwasser entnommen wurde. Eine andere Frau wird nach einer Fehlgeburt aus dem Krankenhaus entführt. Kann Jill dieses Rätsel lösen? Auch als sie selbst in Gefahr gerät gibt sie nicht auf.

Der Handlungsverlauf ist schnell und nachvollziehbar mit einigen guten und nicht vorhersehbaren Wendungen. Die Umgebung wird detailliert beschrieben, so dass man sich alles gut vorstellen kann.

Man weiß auch am Ende des Buches nicht was es mit dem ganzen auf sich hat und wieso die Frauen Fehlgeburten erlitten und dabei starben. Was passierte am Tag der Untersuchung? Hierbei handelt es sich zwar um den 1. Teil einer Reihe, aber trotzdem hätte man wenigstens diese Frage beantworten können.
Leider waren auch einige Fehler in der Benennung von Gegenständen oder Abläufen. Hier hätte man mal einen Experten drüber lesen lassen sollen, da wirklich einige grobe Patzer drinnen sind. 
Jill war mir als Charakter einfach zu unreif und impulsiv. Wenn einem der Tod von Menschen so Nahe geht, dann sollte man definitiv nicht in der OB-Gyn eines Krankenhauses arbeiten. Zudem fand ich es komisch, dass Jill machen konnte was sie wollte ohne wirkliche Konsequenzen. Ihr Freund ist selbst in der Weiterbildung(zum Facharzt) und eigentlich dürfte er nicht genug zu sagen haben um Jill schützen zu können. Was mich am meisten irritiert hatte war die Liebesbeziehung. Die hätte man auch ruhig weglassen können oder sie hätte einfach langsamer aufgebaut werden müssen. So erscheint es total absurd, da sie zwischen einer Medizinstudentin und einem Arzt in Weiterbildung ist und das darf eigentlich nicht sein.
An sich waren es mir einfach zu viele Charaktere, die mit Vor- oder Nachname genannt wurden und das hat mich ziemlich verwirrt. Oft hatte ich gar nicht gewusst, dass die Person schon öfters aufgetaucht war im Verlauf der Handlung. Sehr viele von ihnen bleiben blass und austauschbar.
Am meisten hat mich das Ende gestört, da es einfach total absurd ist. Hier hätte ich mir ein realistischeres Ende gewünscht.

Das Buch eignet sich prima für zwischendurch, jedoch hat es für mich einfach zu wenig Tiefgang und bedient zu viele Klischees. Also bei der Bewertung schwanke ich zwischen 2,5 und 3 Schmetterlingen, wobei allein ein halber Schmetterling wegen dem Ende abgezogen wurde. Eigentlich wollte ich noch die Folgebände lesen, aber das Ende hat mich einfach zu sehr abgeschreckt. Es ist ein Thriller im medizinischen Bereich und kein Science-Fiction, also was sollte das Ende? Mit dem Schreibstil an sich wurde ich auch nicht so recht warm.
Um ganz ehrlich zu sein finde ich es etwas komisch, dass es so viele sehr gute Bewertungen zu dem Buch gibt. Aus dem Grund hatte ich es erst im Rahmen einer Aktion kostenlos herunter geladen und dementsprechend enttäuscht bin ich auch. Von einem Buch mit so guten Bewertungen habe ich einfach mehr erwartet.


Viele Grüße

Montag, 7. Januar 2019

Montagsfrage


Guten Morgen :)

Hier ist die Antwort auf die Montagsfrage von "lauter und leise".

Was sind deine Lesevorsätze für 2019?

Um ehrlich zu sein mache ich das nur noch ganz selten. Das hat aber auch viel damit zu tun, dass ich schon alle interessanten Bücher dort gelesen habe.

Meine Lesevorsätze für 2019 sind eigentlich genau die gleichen wie letztes Jahr, jedoch habe ich manche etwas verändert.
Ich möchte gerne 75 Bücher, also insgesamt 35.000 Seiten lesen. Das ist eigentlich mein Standardziel und werde ich wahrscheinlich auch schaffen. Dann möchte ich meine letzten 5 Bücher auf dem SuB lesen und wenn ich das nicht schaffe werden diese verschenkt. Letztes Jahr hatte ich es schon nicht geschafft diese zu lesen, was ich schon sehr schade fand.
Ein anderes Ziel ist es mindestens 5 Klassiker zu lesen, da ich bisher einfach viel zu wenige davon gelesen habe. Die Sachbuchchallenge besteht dieses Mal nur aus 10 Sachbüchern statt aus 20 und ich möchte mindestens 3 Biografien lesen. 25 Englische Bücher sollen es auch sein und mal schauen, ob ich das schaffe oder nicht.
Ansonsten habe ich mir fest vorgenommen wieder Querbeet zu lesen, das heißt Bücher aus so vielen Genres wie möglich.

Und welches sind eure?

Ich wünsche euch allen einen schönen Start in die Woche.

LG

Sonntag, 6. Januar 2019

#166 Bücherregal - Japan Inc.(Kurzrezension)


TitelJapan Inc.
AutorKarl Pilny
VerlagHeyne
GenreThriller
Seiten752 Seiten
Meine Bewertung
2/5

 Inhalt

Chinesischen Studenten gelingt eine Geiselnahme im Shanghai World Center. Sie haben 200 Geiseln und wollen damit eine Entschuldigung der japanischen Regierung für die Kriegsverbrechen im Pazifikkrieg erzwingen.
Der Anwalt Jeremy Goulden jagt derweil einer interessanten Spur hinterher. Hat wirklich jemand vor ein Kampfmittel aus dem Pazifikkrieg erneut zu verwenden?

Review

Das Szenario ist durchaus sehr interessant.

Streckenweise ist die Handlung sehr langatmig und zieht sich wie Kaugummi. Obwohl es sich hierbei um einen Thriller handelt ist der Handlungsverlauf eher langsam. Leider ist auch der Schreibstil alles andere als fesselnd und hat mir nicht zugesagt.
Vor allem der Ex-CIA-Agent ging mir mit seinem Englisch und Elvis-Wahn auf die Nerven. Auch die ständig verwendeten japanischen Begriffe waren mir zu viel, auch wenn diese am Ende des Buches erläutert werden.
Die Handlung strotzt nur so vor Klischees und machen alles sehr vorhersehbar. Stellenweise ist sie einfach zu konstruiert und abgedreht.
Es gibt einfach zu viele flache/blasse Charaktere. Der Hauptprotagonist erschien mir eher wie ein Superheld, dem einfach alles gelingt. Die Dialoge waren ziemlich holprig.


Fazit

Aufgrund der Themen ist es definitiv nichts für Leser mit schwachen Nerven. Konkret werden hier die Kriegsverbrechen im Pazifikkrieg(II. Weltkrieg) thematisiert, also unter anderem Versuche am Menschen. Allgemein wird das alles als "asiatischer Holocaust" bezeichnet. Man erhält wirklich viele Informationen zu "Einheit 731" und wie Japan heutzutage damit umgeht. Allgemein ist alles sehr gut recherchiert, jedoch haperte es an der Umsetzung.
Es wird auch Bezug auf das Unglück in Fukushima und auf das aktuelle Zeitgeschehen genommen, vor allem auf den Streit um die Senkaku-Inseln wird hier aufgegriffen.

Freitag, 4. Januar 2019

#165 Bücherregal - Paranoia


TitelParanoia
AutorJoseph Finder
VerlagAufbau Digital
GenreThriller
Seiten529 Seiten
Meine Bewertung
4/5

 Inhalt

Adam Cassidy veruntreut Gelder von der Firma in der er angestellt ist. Daraufhin heuert sein Chef ihn als Spion an und zwingt ihn dazu in einer anderen Firma an Informationen zu einem Geheimprojekt zu kommen. Schnell merkt er, dass der Deal für ihn zum Verhängnis werden kann.

Review

Das Buch ist relativ spannend. Die Geschwindigkeit vom Handlungsverlauf steigert sich nach und nach und hat eine ziemlich lange Anlaufzeit.
Es ist wirklich gut, dass bei Cassidy nicht alles perfekt läuft und er einige Probleme lösen muss.
Der Schreibstil ist angenehm flüssig zu lesen.
Es gibt viele Wendungen und ein überraschendes Ende.
Manche Charaktere schätzt man völlig falsch ein.
Die Szenen und die Umgebung werden bildhaft und detailliert beschrieben. Man kann sich alles prima vorstellen und fast schon den Luxus riechen bzw. Fühlen. Es ist erstaunlich an wie viele Bonussachen Cassidy kommt und vor allem wie leicht.
Der Handlungsstrang rund um den Vater gibt dem ganzen Tiefe und erfährt erst am Ende was für eine Bedeutung das alles hat. Ansonsten gibt es kaum Nebenhandlung.

Durch die vielen Charaktere ist alles ziemlich verworren und unübersichtlich.
Einige Charaktere sind sehr überzeichnet, viel zu stereotypisch und erinnern mehr an eine Karikatur.
Der letzte Teil vom Buch ist qualitativ nicht so hochwertig wie der Anfang. Wegen der Handlungssprünge verweilt man kaum in der Szene.
Die Liebesgeschichte empfand ich als störend und man hätte sie ruhig weglassen können.
Das Ende fühlt sich unvollständig an, auch wenn alle offenen Fragen an sich beantwortet werden. 


Fazit

Der Fokus legt auf dem Erhalten von Information von dem Geheimprojekt. Das Buch ist definitiv eine gute Grundlage für den Film, welchen ich noch angucken will. Es hat mich gut unterhalten, obwohl ich solche Spionagebücher in der Regel nicht lese. Man hat es zudem gefühlt schnell durch gelesen, was bei einem Thriller ja so sein sollte.
Um ehrlich zu sein hatte ich einen anderen Ausgang der Handlung erwartet.

Mittwoch, 2. Januar 2019

Lesemonat Dezember und Lesejahr 2018





Huhu :)

Hoffentlich hattet ihr alle einen schönen Start ins neue Jahr. Ich beginne das Jahr jetzt mit einem kleinen Rückblick auf den Lesemonat Dezember und das Lesejahr 2018.


Und jetzt zu den Büchern:
  1. Das Netz(William-Sandberg-Serie, Band 1) von Fredrik T. Olsson, 672 Seiten 
  2. Oath of office(Luke Stone #2) von Jack Mars, 300 Seiten
  3. All that remains von Hannah Holborn, 259 Seiten
  4. Hot Zone von Steven Konkoly, 352 Seiten
  5. Among wolves von R.A. Hakok, 381 Seiten
  6. Sepsis - Verkommenes Blut von Ilona Bulazel, 286 Seiten
  7. Gelöscht 01 - White von Sabina S. Schneider, 215 Seiten
  8. Die Zeit heilt keine Wunden von Hendrik Falkenberg, 576 Seiten, Rezension
  9. Trigger Break von Ty Patterson, 397 Seiten
  10. Wenn plötzlich die Angst kommt von Roger Baker, 192 Seiten
  11. Garten der Schmetterlinge von Dot Hutchison, 348 Seiten, Rezension
  12. The game you played von Anni Taylor, 436 Seiten
  13. Unendlicher Tod von James McFetridge, 400 Seiten
  14. Dieser Schmerz ist nicht meiner von Mark Wolynn, 304 Seiten, Rezension
  15. Until the end of the world von Sarah Lyons Fleming, 401 Seiten
  16. Das Flüstern der Sterne von Nick Jones, 327 Seiten
  17. Sternstunden der Menschheit von Stefan Zweig, 236 Seiten
  18. Mädchendurst von Timo Leibig, 256 Seiten
  19. Hurra, wir lieben noch! von Bill Mockridge und Margie Kinsky, 256 Seiten, Rezension
  20. Winterdiebe von Gisela Garnschröder, 130 Seiten
  21. The enigma strain von Nick Thacker, 366 Seiten
  22. Rift von Andreas Christensen, 259 Seiten
  23. Damaged von Pamela Callow, 412 Seiten
  24. Bone of Contention von Bette Golden Lamb und J.J. Lamb, 326 Seiten
  25. Exoplanet: Mission Kepler-438b, 313 Seiten, Rezension
  26. Machtspiel der Geschlechter von Bella Forrest, 416 Seiten
  27. Stumme Geliebte von Romy Fölck, 114 Seiten
  28. Der Passagier von Steffen Jacobsen, 384 Seiten
  29. No conscience von Phil M. Williams, 310 Seiten
  30. Bucket List: Zurück ins Leben von Mia B. Meyers, 268 Seiten
  31. Die Bourne Identität von Robert Ludlum, 640 Seiten
  32. Nicht ihre Schuld von Noah Fitz, 480 Seiten
  33. Kahayatle(Apocalypsis #1) von Elle Casey, 406 Seiten
  34. Motion to kill von Joel Goldman, 322 Seiten
  35. Weil du die Liebe meines Lebens bist von Sarah Kleck, 368 Seiten
  36. Im Grunde ist alles ganz einfach von Dora Heldt, 225 Seiten
  37. All good deeds von Stacey Green, 310 Seiten
  38. Ein fremder Tod von Peter Schrenk, 302 Seiten
  39. Das bodenlose Mädchen von Richard Hey, 245 Seiten
  40. Lost Lives von Malcom Richards, 308 Seiten
  41. Schicksal im Blut von Ina Hamburg, 324 Seiten, Rezension
  42. Sins of the past von Julia Derek, 336 Seiten
  43. Tödliche Krähen von Denny van Heyen, 68 Seiten, Rezension
  44. Lass los, was dich klein macht von Sigrid Engelbrecht, 128 Seiten
  45. The society von Jodie Andrefski, 304 Seiten, RezensionBooktalk
  46. Frozen Past von Richard C. Hale, 328 Seiten
  47. Ich fühle so tief ich kann von Liane Cornelius, 396 Seiten, Rezension
  48. Bis du wieder atmen kannst von Jessica Winter, 418 Seiten
  49. Due Justice von Diane Capri, 318 Seiten
  50. After the cure von Deirdre Gould, 401 Seiten
  51. Malevolent von Jana Deleon, 356 Seiten
  52. The Boy in the Striped Pajamas von John Boyne, 228 Seiten
  53. Der Kindermacher von Ulrik Schelhove, 290 Seiten
  54. Satinshades von Patricia Jane Castillo, 262 Seiten, Rezension
  55. 1984 von George Orwell, 393 Seiten
  56. Der Pflegefall von Olivia Monti, 244 Seiten
  57. Tausend Farben des Glücks von Ella Wünsche, 302 Seiten
  58. Einmal um die Welt von Michaela Gruber, 241 Seiten
  59. Die Gaben des Todes von Martin Krüger, 460 Seiten
  60. The stranger - Wer bist du wirklich? von Saskia Sarginson, 410 Seiten
  61. Nichtalltägliches aus dem Leben eines Beamten, Einladung zu einem Klassentreffen von Martin Schörle, 119 Seiten
  62. In den Fängen des Löwen von Mons Kallentoft, Markus Lutteman, 384 Seiten
  63. Ödland von Jean Marc Ligny, 816 Seiten
  64. Botschaften vom Leben von Andrea Riemer, 172 Seiten
  65. Sag den Wölfen, ich bin zuhause von Carol Rifka Brunt, 448 Seiten
  66. Jeder stirbt für sich allein von Hans Fallada, 704 Seiten
  67. Selbstbeherrschung umständehalber abzugeben von Torsten Sträter, 193 Seiten
  68. Pond Scum von Michael Lilly, 350 Seiten
  69. Tage mit Leuchtkäfern von Zoe Hagen, 193 Seiten
  70. Hex von Thomas Olde Heuvelet, 433 Seiten
  71. Resilienz von Christina Berndt, 263 Seiten
  72. Der Sommer in dem es zu schneien begann von Lucy Clarke, 400 Seiten
  73. Der Fotograf von John Katzenbach, 688 Seiten
  74. Du und ich gegen den Rest der Welt von Jennifer Waschke, 232 Seiten
  75. Apollo von Jack McDevitt, 479 Seiten
  76. Tödliche Krähen von Denny van Heynen, 74 Seiten
  77. Total vergurkt! von Norbert Golluch, 257 Seiten
  78. Gotteslüge von Kathrin Lange, 417 Seiten
  79. Der Wille zur Macht von L. van Linden, 254 Seiten
  80. Die Welt ist böse! von Julian Hannes, 240 Seiten
  81. Das Joshua-Profil von Sebastian Fitzek, 433 Seiten
  82. Für immer und ein Herzschlag von Tamsyn Murray, 368 Seiten
  83. Ein Teil von ihr von Karin Slaughter, 544 Seiten
  84. Japan Inc von Karl Pilny, 752 Seiten
  85. Das Angstexperiment von J.A. Konrath, 322 Seiten
  86. Biest von Jenk Saborowski, 432 Seiten 
  87. Mörder in Weiß von Hans Pfeiffer, 224 Seiten
  88. Exvitro: c23 von Ralph Edendorfer, 460 Seiten
  89. Der Code von Fredrik T. Olsson, 523 Seiten
  90. Irreparable harm von Melissa F. Miller, 448 Seiten
  91. Der Sohn von Jo Nesbø, 528 Seiten
  92. Mr. Mercedes von Stephen King, 608 Seiten
  93. Lexikon der verblüffenden Erkenntnisse von Jürgen Brater, 288 Seiten
  94. Roboter weinen heimlich von André Nagerski, 115 Seiten
  95. Die Endlichkeit des Augenblicks von Jessica Koch, 275 Seiten
  96. Solarian. Tage des Aufbrauchs von Thariot, 491 Seiten
  97. Paranoia von Joseph Finder, 527 Seiten
  98. Life after war von Angela White, 676 Seiten
  99. Und ich habe nichts geahnt von Renate Höhne, 193 Seiten
  100. Der Weg zwischen den Sternen von Michelle Schrenk, 373 Seiten
  101. Mord an Halloween von Denny van Heynen, 53 Seiten
  102. Kalter Grund von Eva Almstädt, 268 Seiten
  103. Er ist wieder da von Timu Vermes, 401 Seiten
  104. Annas Spuren von Sigrid Falkenstein, 192 Seiten
  105. Stoppt die Welt, ich will aussteigen! von Martin Krengel, 350 Seiten
  106. Die Stimme von Jan Uhlemann, 234 Seiten
  107. Hör auf zu lügen von Phillipe Besson, 160 Seiten
  108. Was bin ich? Wie bin ich? Wozu bin ich? von Dr. Hermann Rühle, 240 Seiten
  109. One for sorrow von Sarah A. Denzil, 295 Seiten
  110. Macbeth von  Jo Nesbø, 624 Seiten
  111. 10 Jahre Acabus Verlag von Monika Loerchner, 240 Seiten
  112. Before sunrise von Rick Mofina, 167 Seiten
  113. Der Münchner Parkhausmord von Daniel Reinhard, 260 Seiten
  114. Ich will die Heldin meines Lebens sein von Joachim Groh, 176 Seiten
  115. Todesstrand von Katharina Peters, 250 Seiten
  116. Ira: Zorn des Taaffeits von Alexandra Schmidt, 234 Seiten
  117. In dir lebt das Kind, das du warst von W. Hugh Missildine, 254 Seiten
  118. Mokka Noir von Gunnar Danckert, 160 Seiten
  119. Embryo von J.A. Schneider, 235 Seiten
  120. The power of creativity von Bryan Collins, 122 Seiten
  121. The devine guide to create a daily writing practice von Permille Norregaard, 48 Seiten
  122. Was ist der Mensch von Eric R. Kandel, 371 Seiten
  123. Fantastic Beasts: The crime of Grindelwald, 316 Seiten
  124. Und dann ist alles anders von Nelly Fehrenbach, 254 Seiten
  125. Walk into silence von Susan McBride, 370 Seiten
  126. Der Klang deiner Liebe von Noa C. Walker, 335 Seiten
  127. Fahrenheit 451 von Ray Bradbury, 176 Seiten 
  128. Was wir uns versprachen von Lea Mercer, 303 Seiten
Insgesamt 42.589 von 35.000 Seiten und 128 von 100 Büchern

Januar: 13 Bücher, 4.814 Seiten, 371 Seiten/Buch
Februar: 15 Bücher, 4.500 Seiten, 300 Seiten/Buch
März: 12 Bücher, 4184 Seiten, 349 Seiten/Buch
April: 15 Bücher, 4.550 Seiten, 304 Seiten/Buch
Mai: 12 Bücher, 4.493 Seiten, 375 Seiten/Buch
Juni: 8 Bücher, 3.038 Seiten, 380 Seiten/Buch
Juli: 9 Bücher, 3.339 Seiten, 371 Seiten/Buch
August: 7 Bücher, 2.937 Seiten, 420 Seiten/Buch
September: 12 Bücher, 4.268 Seiten, 355 Seiten/Buch
Oktober: 7 Bücher, 2.095 Seiten, 300 Seiten/Buch
November. 6 Bücher, 1.327 Seiten, 222 Seiten/Buch
Dezember: 12 Bücher, 3.044 Seiten, 254 Seiten/Buch

Abenteuer: 1
Anthologie: 1
Biografie: 3
Drehbuch: 1
Dystopie: 10
Eintragebuch: 1
Fantasy: 1
Horror: 6
Humor: 6
Klassik: 5
Krimi: 12
Mystery: 5
Psychothriller: 7
Roman: 16
Sachbuch: 17
Science Fiction: 6
Theaterstücke: 1
Thriller: 29
Englische Bücher: 28

Rezensionsexemplare

  1. In dir lebt das Kind, das du warst von W. Hugh Missildine, 254 Seiten
  2. Was ist der Mensch von Eric R. Kandel, 371 Seiten
  3. Der Klang deiner Liebe von Noa C. Walker, 335 Seiten
Noch einmal danke für die Rezensionsexemplare ♥
Nachfolgend sind alle Bücher, die ich in 2018 mit 5 von 5 Schmetterlingen bewertet habe. Sie sind chronologisch geordnet, da es mir unheimlich schwer fällt mein absolutes Buchhighlight zu finden.

  • Hurra, wir lieben noch! von Bill Mockridge und Margie Kinsky
  • Die Zeit heilt keine Wunden von Hendrik Falkenberg
  • Sag den Wölfen, ich bin zuhause von Carol Rifka Brunt
  • Hot Zone von Steven Konkoly
  • Hör auf zu lügen von Phillipe Besson
  • Der Münchner Parkhausmord von Daniel Reinhard
  • Und ich habe nichts geahnt von Renate Höhne
  • Der Junge im gestreiften Pyjama von John Boyne 
  • Hex von Thomas Olde Heuvelt 
  • Bis du wieder atmen kannst von Jessica Winter


Ansonsten hatte ich erstaunlich viele Rezensionsexemplare bekommen, für die ich mich noch einmal ausdrücklich bedanken möchte. Das ist in Zeiten von 2 Zeilen Rezensionen bzw. 08/15 Standardrezensionen keine Selbstverständlichkeit mehr und ich freue mich immer wahnsinnig über jedes einzelne Buch.
Bisher war es ja immer so, dass ich mich nicht selbst Rezensent genannt habe und der Blog eigentlich nur so ein Zeitvertreib war. Und wenn mich jetzt Leute fragen was ich so treibe, stelle ich mich als Rezensent und Porträtist vor. Den Schritt in die Richtung bin ich jetzt im August gegangen und mal schauen wo mich der Weg letztendlich hinführt. Mich freut es auf jeden Fall, wenn ich Leuten mit meiner Kunst und meinen Texten ein Lächeln auf die Lippen zaubern kann. Mein Blog wird sich deshalb nicht groß verändern. Ich habe mir auch vorgenommen selbst ein paar Tutorials zu machen um anderen helfen zu können. Eigentlich wollte ich ja ein paar Malkurse geben, aber bei der Trigeminusneuralgie weiß ich nicht wie ich das hinbekommen soll.

Meine 3 häufigsten Genres waren übrigens:

  1. Thriller: 29
  2. Sachbuch: 17
  3. Roman: 15
Die Challenges habe ich bis auf die ABC-Challenges auch alle erfolgreich beenden können und aus dem Grund setze ich mir 2019 die gleichen Ziele. Die durchschnittliche Seitenzahl betrug dieses Mal 338 und ich bin einfach nur mega stolz darauf, dass sich mein SuB aktuell bei nur 5 Büchern befindet. Die eBooks zähle ich nicht mit, da ich aktuell auch gar nicht weiß wie viele noch ungelesen sind. Statt 70 möchte ich dieses Mal ganze 75 Bücher lesen und eine durchschnittliche Seitenanzahl von über 350 Seiten/Buch erreichen. 

Was ist ansonsten noch so passiert? Ich war 2018 ganze 14 Wochen stationär in Behandlung. Um ehrlich zu sein weiß ich nicht ganz was mir dieser Schritt gebracht hat und ob mich das nicht noch mehr traumatisiert hat, als ich ohnehin schon war. Das wird sich wohl mit der Zeit zeigen. Wie schon im November erwähnt möchte ich das jetzt hier nicht breit treten, weil es mir ohnehin sehr schwer fällt darüber zu reden.

Dieses Jahr hab ich allein über 65.000 Wörter allein für die Fanfictions geschrieben und ich wollte mich hier noch einmal bei allen bedanken, die meine Geschichten lesen. Allein meine eine FF hat pro Kapitel um die 383 Aufrufe, was ja schon eine beachtliche Menge ist.
Und natürlich möchte ich mich auch bei allen Bloglesern bedanken. Dieses Jahr gab es insgesamt 52 Blogeinträge und 104 Rezensionen. Geschrieben habe ich zu den unterschiedlichsten Themengebieten und mal schauen welche ich alle 2019 aufgreifen werde. Zudem werde ich mich jetzt endlich an mein eigenes Buch setzen. Deshalb habe ich mir auch vorgenommen 500-1000 Wörter pro Tag zu schreiben und da ist es mir erst einmal egal, ob das für das Buch, die Fanfictions oder den Blog ist. Dieses Jahr wird hoffentlich kein längerer Krankenhausaufenthalt in die Quere kommen, was auf jeden Fall ein Vorteil sein wird.

Und wie sieht es bei euch aus?

Liebe Grüße
Pea