Freitag, 28. Mai 2010

My last wish, without a word

Tagchen...



Dejavu... Es ist wie damals... Genau wie damals... Genau die Tränen,
genau die Schmerzen, alles ist gleich und doch so anders...

Mein Leben brach damals entzwei... Es war ein reiner Scherbenhaufen und ich war alleine damit...
Meine Großmutter lag im Sterben, ich war das Hassobjekt Nummer Eins von allen. Ich war wieder der Außenseiter, das Opfer. Ich wollte so viel Zeit wie möglich bei ihr sein... Doch ich konnte nicht... Es tat so weh, alles...
"Ist dieser Krüppel deine Oma?"
Das warn die Momente, wo ich einfach nur noch zuschlagen wollte... Ich konnte es nicht ertragen... Nicht diese ganzen Worte, von Leuten die bis kurz davor meine Freunde waren...
Zu der Zeit ungefähr lernte ich sie kennen... Auch wenn wir kaum Zeit miteinander verbrachten, war es etwas ganz besonders... Sie wusste nichts von dem ganzen... Gelebt habe ich eigentlich nur noch, wenn sie da war...
Meine damals beste Freundin, sie war immer neutral... Doch mit einem mal hat sie mich gemieden... Ich wusste nicht wieso, sie gab keine Antwort... Meine Welt zerbrach, jeden Tag ein Stückchen mehr...
Irgendwann habe ich sie eigentlich gar nicht mehr gesehen... Ich hatte nur noch eine Person, die bei mir war... Aber sie war nicht meine Freundin, sie war halt nur das Besondere...
Irgendwann erfur ich den Grund. Jemand, der mir den Tod gewünscht hat ist daran Schuld gewesen... Sie hat zu meiner besten Freundin gemeint, dass ich sie nicht mehr bräuchte. Ich hätte neue und bessere Freunde jetzt... Aber das stimmte nicht. Ich hatte niemanden, ich hatte alles verloren.
Der Kontakt war weg, ich sah sie nie mehr. Ich hörte nie wieder was von ihr...
4 lange Jahre habe ich mich immer gefragt, was aus ihr geworden ist. Ihr Elternhaus stand leer... Ich hatte zu viel Angst vor ihrem Vater, ich traute mich nie ihr zu schreiben oder anzurufen...
Erst sehr spät hatte ich erfahren, dass sie ausgewandert ist... Ich werde sie nie wieder sehen... Und ich kann nicht fragen nachdem warum... Sie wird mir nie diese Frage beantworten können...
Und jetzt ist es nicht anders...
Wir hatten Streit, wir hatten uns vertragen.
Und sie bricht den Kontakt ab. Einfachso.
Ohne ein Wort. Sie antwortet nicht mehr.
Dabei ist sie täglich online. Sie liest alle Nachrichten...
Aber es ist ihr egal...
Ich hab so Angst... Ich will loslassen... Aber ich kann nicht... Sie ist der Mensch, der mir wieder auf die Beine geholfen hat. Sie ist der Besondere. Sie war für mich da, als alle mich aufgegeben hatten... Sie hat auch nach den missglückten Selbstmordversuchen zu mir gehalten... Und jetzt soll alles ein Ende haben... Einfach alles...
I want to erase it... My memorys...
Bye Bye



Als ich für immer von dir ging,war es dir egal.
Als sich unser Weg trennte,
hast du nicht gezögert.
Als mein Weg zu Ende ging,
warst du nirgends.
Wie sehr hatte ich mir doch gewünscht,
das unser Weg sich ein letztes Mal kreuzt
und wir uns wieder sehen
und alles so wird, wie es ein Mal war.

Dienstag, 25. Mai 2010

404 Error

Wie viel Schmerz kann ein Mensch ertragen?

Wie lange kann ein Lächeln bestehen, welches auf Tränen aufgebaut ist?

ich wusste es schon lange... so verdammt lange...

Sie würde mich irgendwann hassen...

Sie hasst mich.

Es ist aus. Alles.

Es ist zu spät. Für alles.

Freundschaft, Märchenstunde war gestern.

Lügen, was du pflanzt, erntest du.

Ich kann das nicht.

Nicht mehr.

Weinen ist für die Schwachen

Blut, ein Zeichen meiner Schwäche

Ich ziehe den Stecker

tätige den letzten Schnitt


GAME OVER

Montag, 24. Mai 2010

Erinnerungen

Guten Abend~

24. Juni 2006
So wie alle gingn,
ohne ein Wiedersehen,
so werd ich es auch machen,
verschwinden von hier,
auf dem einen Weg.

Das Messer wird mir helfen,
die Sache durchzustehen,
nicht zurück zu blicken,
das gute noch mal zu sehen,
und wieder zurückzukehren.

Das Blut soll fließen,
meinen Weg malen,
die Botschaft unterzeichnen,
die ich denen hinterlass,
die mich verletzten...

Und nur wenige Monate danach(2 1/2 Monate...) wurde es fast wahr... Und heute wünsche ich mir, es wäre wahr geworden. Die Person, die mich am Leben erhalten hat hasst mich, abgrundtief. Die Gründe sind simpel, teils bin ich es selbst Schuld. Aber es ist vorbei... Die Fehler sind gemacht wurden und dieses mal kann ich nicht verzeihen. Sie auch nicht.

Bye Bye~

Freitag, 14. Mai 2010

Vorbei

Deine glänzenden Augen,
dein selbstsicheres Lächeln,
ein Messer,
ein Schicksal.

Die Hoffnung in mir wächst,
aufs letzte Treffen,
ein Verhängnis,
ein Fehler.

Die Zeit läuft immer weiter,
einfach nur davon,
ein Stich,
ein Schrei.

Aller Schmerz vorbei,
alles ist nun gut,
nach dem letzten
endgültigen Schrei.
~~~~

Guten Morgen~

Damals habe ich genau ein Gedicht vor der Klasse gelesen. Painful. Es ging um Freundschaft. Ich denke mal nicht, dass es auch nur irgendeiner ansatzweise verstanden hat. Die Lehrerin erst Recht nicht. Es war sehr einfach gehalten und auf Englisch. Es ging um das loslassen, um das vergessen. Wenn einer für immer geht, was bleibt dann noch? Es ging um SVV, um es mal so auszudrücken. Ich war sechs verdammte Jahre auf einer katholischen Schule. Dort gab es so etwas nicht, es wurde nicht geduldet. Die normalsten Dinge wurden einfach verdrängt. Ich habe oft irgendwo irgendetwas falsches gesagt. Aber es war okay für mich. Auch wenn ich als einzige in der Klasse die Meinung hatte, habe ich sie vertreten. Auch wenn ich mich zum Außenseiter gemacht habe, es war okay so. Ich möchte mich nicht beugen und mit dem Strom schwimmen.

Bye bye