Mittwoch, 30. Mai 2018

#10 Rezept - Vanillepudding

Guten Morgen :)

Heute wollte ich euch meine 3 Favoriten in Bezug auf Vanillepudding zeigen.


1) Vanillepudding mit Butterkeksen

Dafür zerbröselt man einfach die Kekse.


2) Vanillepudding mit püriertem Obst

Hier habe ich einfach ein Apfel- und Mangomuß genommen. Natürlich kann man das auch mit Erdbeeren, Apfelstücken oder ähnlichem machen.


3) Vanillepudding mit Quark und püriertem Obst

Entweder man schichtet das oder verrührt einfach alles miteinander.

Außerdem backe ich gerne Apfelkuchen mit Vanillepudding oder ich nehme anstatt Milch einfach Sahne. Anstatt Zucker verwende ich Ahornsirup o.ä. um das Ganze zu süßen. Wenn man hohe Schalen hat, dann kann man den Pudding sehr schön schichten.

Und was macht ihr gerne in euren Vanillepudding oder genießt ihr ihn einfach mit Soße? 

Liebe Grüße

Montag, 28. Mai 2018

Montagsfrage





Guten Abend :)

Gleich kann ich endlich einmal das Bild vom Gorilla fertig stellen und danach werde ich mich mal an die unzähligen E-Mails machen.

Gibt es Autoren bei denen ihr im Zwiespalt seid sie zu lesen, weil ihr mit ihren Ansichten/Handlungen oder gar Aspekten ihres Werks nicht übereinstimmt?


Bei der Frage sind mir direkt 3 Autoren eingefallen:

  1. Ilona Buzel: Von ihr habe ich jetzt schon 2 Bücher gelesen und beide Male habe ich mich im Anschluss darüber geärgert, dass ich sie bis zum Ende gelesen habe. Oft hatte ich das Gefühl als würde es nur um die Beschreibung der Morde und der verstümmelten Leichen gehen. Es gab bei beiden Büchern Liebesakte und das meist an sehr unpassenden Stellen. Ich bin absolut kein Fan von sowas und kann vor allem in Psychothrillern auf so etwas verzichten. Bei rund 280 Seiten 5 solcher Szenen genau nach brutalen Morden zu bringen finde ich äußerst geschmacklos. 
  2. Richard Laymon: Von ihm habe ich schon mehrere Bücher gelesen. Es geht gefühlt sehr oft um Vergewaltigungen und Frauen werden doch sehr sexistisch dargestellt. Es gibt wirklich viel Gewalt und man merkt einfach, dass es sich hierbei um Hardcore Bücher handelt. Manche Männer sind ja durchaus so in ihrer Denkweise, wobei ich mich auch frage wieso manch ein Autor so viele Bücher in diese Richtung schreibt? 
  3. J.A.Konrath/Jack Kilborn: Ich hab jetzt "Das Hotel" und "Auf der Liste" gelesen. Oft war es wirklich am Rande des erträglichen und rückblickend finde ich beide Bücher richtig grausam. Aber sie halten halt was sie versprechen: Man graut sich davor sie weiter zu lesen und vor allem "Das Hotel" ist sehr pervers. Ab und an habe ich nichts gegen solche Bücher, aber ich finde das wirklich stellenweise bedenklich was in diesen Büchern passiert. 
Wahrscheinlich würden mir noch ein paar mehr Autoren einfallen, wenn ich genauer darüber nachdenke. Ich finde es einfach schrecklich, wenn in Büchern unzählige Menschen vergewaltigt oder gefoltert werden. Und vor allem finde ich es schlimm, wenn Frauen total sexistisch dargestellt werden oder Kinder als als Objekt der Begierde dienen. 
Und etwas was gar nicht geht ist die Glorifizierung von Krankheiten egal in welcher Art. Am schlimmsten ist es, wenn direkt nach einem harten Schicksalsschlag die große Liebe auftaucht und dann ist plötzlich alles wieder gut. Oder die Erkrankungen werden so harmlos dargestellt, dass sie quasi nur wie ein abgebrochener Fingernagel erscheinen. Hier kann ich noch nicht einmal konkret einen Autor nennen, da ich einfach so viele Bücher in die Richtung als bedenklich empfinde. 

Habt ihr auch solche Autoren?

Leider blieb die letzten Wochen ziemlich viel liegen, da das mit dem Zahnarzt wohl doch nicht so einfach zu regeln ist. Mal schauen wie sich das jetzt alles entwickelt.

Viele liebe Grüße

Sonntag, 27. Mai 2018

#102 Bücherregal - Botschaften vom Leben(Kurzrezension)








Titel(Deutsch)Botschaften vom Leben
AutorAndrea Riemer
Verlagdielus edition
GenreRatgeber
Seiten172 Seiten
Meine Bewertung
4/5


Ich bedanke mich hiermit recht herzlichst beim Dielus Verlag für das Bereitstellen eines Rezensionsexemplares.


 Inhalt

Nach der Diagnose Krebs beschließt sich Marie einen kompletten Neuanfang zu wagen. Durch die Diagnose fällt ihr erst richtig auf, dass sie zwar sehr viel in ihrer akademischen Karriere erreicht hat, aber dieser Erfolg hat sie nicht glücklich gemacht. Auf der Suche nach sich selbst begegnet sie der großen Liebe und sie erlebt dabei einige Höhen und Tiefen.

Review

Was mir als erstes beim Lesen positiv aufgefallen ist, sind die ganzen philosophischen und durchaus poetischen Textabschnitte. Und trotz der Diagnose Krebs hat Marie eine sehr lebensbejahende Art. Es gibt sehr viele durchaus inspirierende Ratschläge für das eigene Leben und auch die nicht so schönen Seiten im Leben werden thematisiert. Man merkt halt einfach, dass das Buch an sich sehr tiefgehend ist.
Vor allem der sehr liebevolle Aufbau der Kapitel fällt optisch auf und jedes Kapitel schließt mit einer Art Fazit. Der Schreibstil ist angenehm flüssig zu lesen.


Fazit

Die Texte regen zum Nachdenken über das eigene Leben an und zeigen auch, dass es nie zu spät für einen Neuanfang in welcher Form auch immer ist. Es geht öfters um das Thema Achtsamkeit und die spirituelle Reise um sich selbst zu finden.
An sich hat man das Buch sehr schnell durch gelesen, jedoch sollte man sich beim Lesen wirklich darauf einlassen und sich Zeit zum Nachdenken einplanen. Obwohl das Buch so dünn ist, werden wirklich viele Themen behandelt und die Texte würde ich deshalb auch als inhaltsschwer oder prägnant bezeichnen.

Freitag, 25. Mai 2018

#101 Bücherregal - Sag den Wölfen, ich bin zuhause







Titel(Deutsch)Sag den Wölfen, ich bin zuhause
AutorCarol Rifka Brunt
VerlagEisele Verlag
GenreComing-of-age/Belletristik
Seiten448 Seiten
Meine Bewertung
5/5


Ich bedanke mich hiermit recht herzlichst bei Netgalley.de für das Bereitstellen eines Rezensionsexemplares.


 Inhalt

Viel zu jung verstirbt Junes Onkel Finn, der die wichtigste Bezugsperson in ihrem Leben war. Auf seiner Beerdigung fällt ihr ein Mann ins Auge, jedoch warnen ihre Eltern sie vor ihm. Doch trotz dieser Warnung trifft sie diesen Mann und schnell merkt sie, dass nicht nur sie Finn unglaublich vermisst. Und genau diese Begegnung bringt auf einmal ihr ganzes Weltbild ins wanken und sie beginnt all das in Frage zu stellen, was sie bisher über Finn und ihre Eltern wusste.

Review

Die Handlung ist wirklich sehr bewegend und traurig. Eigentlich bin ich keiner der beim Lesen weint, jedoch liefen mir öfters einmal die Tränen und vor allem das Ende hat mich doch sehr mitgenommen und ergriffen.
Es gibt wirklich sehr viele Charaktere mit viel Tiefgang und vor allem wurde diese mit lauter Details und Eigenarten versehen. Zudem sind es alles andere als nur stereotypische Charaktere.
Oft viel es mir schwer das Buch auf Seite zu legen, da ich einfach wissen wollte wie es weiter geht. Ich habe richtig mit gelitten und auch mitgefiebert. Für mich war es quasi eine Achterbahnfahrt der Gefühle beim Lesen. Vor allem die kurzen Kapitel haben mich dazu verleitet einfach immer weiter zu lesen.
Obwohl die Handlung an sich sehr bewegend ist, würde ich sie alles andere als dramatisch bezeichnen. Es gibt halt nicht einen Schicksalsschlag nach dem anderen und an sich ist die Handlung wirklich eher ruhig, aber gerade diese kleinen Dinge finde ich machen das Bewegende aus. Zudem ist der Schreibstil oft sehr poetisch und auch philosophisch und regt einen dadurch zum Nachdenken an. Ich hatte zusammenfassend das Gefühl, dass sich die Dramatik und die Spannung nach und nach steigern um das letztendlich förmlich zu explodieren und alles in Schutt und Asche zu legen.

Mir persönlich gefällt das Cover der englischen Version viel besser. Es passt einfach durch die Teekanne besser, wobei das deutsche ein herumirrendes Mädchen zeigt und zu Junes Suche nach der Wahrheit passt.

Hierbei handelt es sich um einen coming-of-age Roman, das heißt die Hauptprotagonisten wird erwachsen und lernt sich gegen ihre durchzusetzen und auch Sachen infrage zu stellen. Bei der Suche nach der Wahrheit wie er ist Finns Freund wirklich und Warum hassen ihn alle bringt sie wohl behütete Familiengeheimnisse ans Licht. Dieses lässt sie reifen, aber dadurch stellt sich auch alle ihre Beziehungen und vor allem die zu ihren Eltern und zu ihrer Schwester Greta auf eine harte Probe. Können diese trotz der Wahrheit bestehen bleiben oder hat June diese unwiderruflich durch ihre Suche zerstört? Kann sie ihnen noch trauen und vor allem kann sie ihnen verzeihen?

Fazit

Man merkt es schon ziemlich deutlich, dass das alles 1987 passiert ist. Zu dem Zeitpunkt wusste man so gut wie nichts über Aids und dementsprechend wurden auch solche Leute gemieden. Neben diesem Thema geht es um Trauer und auch den Neuanfang, aber auch um den Geschwisterkonflikt inklusive Eifersucht. Was macht der Konflikt mit einem selbst und wie beeinflusst es die Beziehung zwischen der Mutter und Finn und auch die zwischen Greta und June?
Mich hat das Buch unglaublich nachdenklich gestimmt und auch jetzt frage ich mich noch, wie viel Zeit bleiben einem um wichtige Sachen zu klären und sich mit sich selbst und anderen zu versöhnen? Diese Fragen lassen mich einfach nicht los und vor allem sind mir die Charaktere unglaublich ans Herz gewachsen.

Mittwoch, 23. Mai 2018

Something you can't explain

Guten Tag,

heute habe ich euch ein Gedicht mitgebracht. In diesem geht es um SVV und Selbstmord. Das Ganze ist jetzt schon einige Jahre alt und ich hab es durch Zufall auf meiner Festplatte gefunden. Vielleicht gefällt einem ja der Text an sich?


Liebe Grüße

Montag, 21. Mai 2018

Montagsfrage




Guten Morgen :)

Jetzt ist wieder eine Woche vorbei und um ehrlich zu sein habe ich nicht damit gerechnet, dass ich den Termin beim Zahnchirurgen nicht absage. Und jetzt ist es in wenigen Tagen soweit und ich hoffe einfach einmal, dass alles glatt läuft.
Ansonsten habe ich mittlerweile alle Beiträge auf meinem Blog überarbeitet und jetzt fehlen nur noch ein paar Kleinigkeiten, die ich aber später in Angriff nehmen werde. Eigentlich wollte ich das Gorilla-Bild endlich weiterzeichnen, aber der Tag ist ja noch lang. Und dann warten ja auch noch die Mails auf mich.

Erinnerst du dich an ein Buch, das du als Kind/Teenager sehr oft gelesen hast?

Also auf Anhieb fällt mir da die Harry Potter Reihe von J.K. Rowling ein. Mich hat einfach die Welt fasziniert und danach hatte ich mir ganz viele Bücher zum Thema Zaubern und Hexen gekauft. Ich hatte sogar einen Zauberkasten und einen Hexenkalender und einen Mondkalender! 😀 Auch heute liebe ich es einfach in diese Welt einzutauchen und mich auch an die Plätze zu erinnern an denen ich die Bücher es 1. Mal gelesen hatte.

Ansonsten habe ich noch die Bücher wie "Einer von Hundert" von J.A. Kerley öfters gelesen.

Und dann natürlich die Bücher von Karin Slaughter! Was habe ich es geliebt auf dem Schulflur zu stehen, alles um mich auszublenden und die Pause zum Lesen zu nutzen.

Es könnten glaube ich noch ein paar mehr sein, aber es fällt mir kein weiteres Buch ein? Außer natürlich die klassischen Kinderbücher von Astrid Lindgren, "das Sams", "Emil und die Detektive" und andere. Die habe ich teils wirklich so oft und lange gelesen, bis ich die Handlung nahezu komplett auswendig konnte.

Und wie ist es bei euch so?

Ich wünsch euch einen schönen Start in die Woche und ein schönes restliches Pfingstwochenende.

LG

Sonntag, 20. Mai 2018

#100 Bücherregal - Nichtalltägliches aus dem Leben eines Beamten; Einladung zum Klassentreffen





TitelNichtalltägliches aus dem Leben eines Beamten; Einladung zum Klassentreffen
AutorMartin Schörle
VerlagEngelsdorfer Verlag
GenreTheaterstücke
Seiten241 Seiten
Meine Bewertung
4/5

Ich bedanke mich hiermit recht herzlichst bei Martin Schörke für das Bereitstellen eines Rezensionsexemplares über das Portal https://rezi-suche.de/ 

  

 Inhalt


Im ersten Stück "Nichtalltägliches aus dem Leben eines Beamten" geht es um einen Monolog von dem Beamten Hans Fredenbeck. Schnell merkt man an, dass das Beamtentum in vollkommen ausmacht. Immer wieder verliert er sich in Dienstvorschriften und Statistiken und vergisst dabei vollkommen, dass auch ein Leben jenseits der Bürotür hat.

Im zweiten Stück "Einladung zum Klassentreffen" geht es um Carsten und Marina. Beide waren in der Schulzeit mal ein Paar und Carsten hat nie aufgehört Marina zu lieben. In einem Telefongespräch aufgrund des Klassentreffen, welches nach 20 Jahren stattfinden soll, erinnert Marina unweigerlich an das was sie hatten und an das was alles so schief lief in ihrem Leben.

Review


"Nichtalltägliches aus dem Leben eines Beamten"

Das komplette Theaterstück ist im Monologstil gehalten und andere Charaktere kommen nicht zu Wort. Ich finde es einfach Wahnsinn, dass der Monolog um die 50 Seiten lang ist und man trotzdem nicht das Gefühl, dass man dem Beamten schon so lange zu hört. Er kommt von einem Thema zum anderen und findet immer wieder Sachen, die er an anderen auszusetzen hat. Passend dazu fügt er ab und an die passenden Paragraphen hinzu, was ein Klischee schlecht hin ist. Diese Paragraphen werden natürlich auch kommentiert und bewertet.
Aber nicht nur Paragraphen haben es ihm angetan, nein er stellt auch leidenschaftlich absolut sinnlose Statistiken auf.
Der Beamte neigt zu lustigen Übertreibungen. Er ist äußerst pedantisch und entspricht wirklich sehr vielen Klischees. Er macht sich um wirklich nahezu alles Gedanken und zum Beispiel philosophiert er über Radiergummis und verrennt sich dabei in seinem Monolog. Wobei ein solcher Radiergummi überhaupt erst der Auslöser für diesen Monolog war, da dieser nicht an der dafür extra markieren Stelle lag.
Alles in in allem lebt der Beamte in seiner eigenen Welt und hat mehr oder weniger keinen Sinn für Bindungen egal welcher Art und das obwohl er verheiratet ist.
Um den noch ein i-Tüpfelchen aufzusetzen hat er auch eine passende Frau, die für ein überraschendes Ende sorgt.
Und selbst nach dem Lesen frage ich mich, was zum Teufel ich da gelesen habe? Solche langen Monologe findet man ja doch eher selten in der Literatur.

"Klassenfahrt"

Im Gegensatz zum 1. Stück handelt es sich hierbei um einen Dialog.
Während Carsten alleine vor seiner Tür steht, hat Marina im Zug natürlich einige Mithörer. Vor allem eine ältere Dame gibt immer wieder einen bissigen Kommentar ab. Es ist definitiv ein ganz anderer Humor als beim 1. Stück und ich denke Mal man kennt das auch aus dem Alltag: Menschen die irgendwo draußen telefonieren während gefühlt die halbe Welt zuhören kann. Und während dem Gespräch kommen einige Sachen zur Sprache, die man eigentlich vor Fremden verschweigen würde.
Immer wieder gibt es einige Rückblenden, in denen Marina mit einem Therapeuten ihre Probleme bespricht. Dadurch lernt man einiges über Marina und ihre Gefühlswelt und versteht wahrscheinlich auch eher als Carsten, warum sie manche Wege gegangen ist.
Zudem ist es auch um einiges dramatischer und tragischer als das 1. Stück. Es regt definitiv zum Nachdenken an.



Fazit

Man muss dazu schreiben, dass ich zuletzt "Harry Potter und das verwunschene Kind" als Theaterstück gelesen hatte und ansonsten nur in der Schule mit diversen Theaterstücken konfrontiert wurde. Der Autor hatte mich jedoch angeschrieben und gefragt, ob ich Interesse an dem Buch hätte. Da ich nun einmal gerne Bücher aus Genre lese, die ich normalerweise nicht so beachte habe ich einfach einmal zugesagt. Und ich habe es definitiv nicht bereut! Deshalb noch einmal ein großes Dank an den Autor.
Das 1. Stück "Nichtalltägliches aus dem Leben eines Beamten" ist voller Witz, Sarkasmus, Zynismus und auch Gesellschaftskritik. Es hat mich auf alle Fälle gut unterhalten. Ich fand es jedoch etwas schwierig zu lesen, was am Schreibstil an sich lag. Jedoch muss man auch dazu schreiben, dass er widerrum recht typisch für Beamte ist.
Mir hat das 1. Stück definitiv besser als das 2. gefallen, da es einfach eher meinem Humor entspricht.

Freitag, 18. Mai 2018

#99 Bücherregal - Until the end of the world


Titel(Englisch)Until the end of the world
AutorSarah Lyons Fleming
VerlagCreateSpace Independent Publishing Platform
GenreDystopie/Zombie
Seiten400 Seiten
Meine Bewertung
3/5

 Inhalt

Die Eltern von Cassie waren so genannte Prepper und hatten für den Ernstfall eine kleine Hütte weit weg von New York auf den Weltuntergang vorbereitet. Als das Bornavirus LX die Menschen in Zombies verwandelt flüchten Cassie und ihrer Freunde aus New York und machen sich auf den Weg zu dieser Hütte. Während dieser Flucht stellt Cassie mehr und mehr fest, dass es vollkommen falsch war Adrian für Peter zu verlassen und sie würde alles dafür tun um diesen Fehler rückgängig zu machen. Doch wie soll sie zu Adrian kommen, wenn überall Zombies sind?

Review

Stellenweise ist die Handlung sehr langatmig und auch vorhersehbar. Dadurch das alle Probleme so leicht lösbar sind, ist auch viel zu wenig Dramatik vorhanden.
Einige Stellen waren ziemlich unlogisch und manche Sachen wurden zwar erwähnt, aber dann nie wieder aufgegriffen. Zum Beispiel wurde an einer Stelle ein Graben ausgehoben, aber der spielt im weiteren Verlauf keine Rolle mehr.
Leider schwankt die Kapitellänge sehr stark, sodass manche Kapitel sehr kurz und andere dafür gefühlt über 10 Seiten lang sind. Oft hat man deshalb das Gefühl, als würde einfach ein Teil vom Kapitel fehlen und mir war auch nicht immer ganz klar warum manch ein Kapitel nur eine Seite hat und ein anderes dafür aber über 10 Seiten.
Am meisten haben mich die ganzen Rückblenden gestört, diese habe ich oft nur überflogen weil sie nicht relevant erscheinen.
Es gibt sehr viele verschiedene Charaktere, die sich leider durch die Bank weg nicht altersgerecht verhalten. Man hatte eher das Gefühl als würde es um Teenager oder wenn es hochkommt Personen Anfang 20 handeln, dabei ist der Großteil der Personen um die 30 Jahre alt. Am meisten haben mich Peter und Anna gestört, welche beide sehr stereotypisch und flach sind.
Etwas unpassend zum Genre an sich ist die Tatsache, dass die Romantik und die Probleme der Charaktere untereinander im Vordergrund stehen. Da hatte ich mich auch gefragt, ob das überleben nicht viel wichtiger ist als irgendeine verflossene Liebe? Zudem nehmen die Zombies die kleinste Rolle im Buch ein, was mich doch sehr enttäuscht hat. Teilweise hatte man auch gar nicht das Gefühl, man würde tatsächlich ein Buch aus diesem Genre lesen.
Das Ende hat mich jetzt nicht so überrascht und ich fand es ziemlich enttäuschend.
Cassie als Ich-Erzähler empfand ich als unpassend, obwohl sie als Charakter viel tief hat im Vergleich zu den anderen und auch auf eine Art sympathisch ist. Ich hätte mir verschiedene Erzählperspektiven gewünscht, da man so eine sehr einseitige Sichtweise auf die Geschehnisse hat.

Fazit

Das Buch ist über Zombies und Preppers, also vorwiegend über Menschen, die sich aufs Ende der Welt vorbereitet haben. Für ein Buch mit Zombies ist es wirklich harmlos und so wirklich wird der Virus auch nicht erklärt. Wahrscheinlich gefällt einem das Buch nur, wenn man auch Interesse an der Prepper-Szene hat und auf der Suche nach nicht so typischen Zombie/Dystopie Bücher ist. Durch den Fokus auf Romantik/Drama war es für mich eher ein Buch aus dem Genre "Chick Lit".
Man kann das Buch prima zwischendurch lesen, mir war es jedoch nicht spannend genug. Es hat auf verschiedenen Plattformen gute bis sehr gute Bewertung, also vielleicht ist es ja für einen von euch etwas.
Hierbei handelt es sich um den 1. Band einer Reihe, das heißt um das Ende zu erfahren muss man Band 2 lesen.

Mittwoch, 16. Mai 2018

#02 Booktalk - Der Junge im gestreiften Pyjama von John Boyne

Guten Tag :)

Heute ist es wieder einmal Zeit für eine ausführliche Buchbesprechung. Hierfür habe ich mir den Klassiker "Der Junge im gestreiften Pyjama" von John Boyne ausgesucht. Ich selbst habe die englische Originalfassung(The Boy in the Striped Pyamas) gelesen nachdem ich den Film gesehen hatte. Mich beschäftigt das Thema immer noch und aus dem Grund möchte ich das Buch auch nicht nur mit einer kurzen Rezension bewerten.




An sich ist das Buch einfach nur eine Geschichte über zwei 9 jährige Jungs, die sich während dem II. Weltkrieg kennen lernen und sich anfreunden. Jedoch verhindert ein Zaun, dass sie zusammen spielen und Spaß haben können. 

Die Handlung wird aus der Sicht von Bruno erzählt, der das alles was um ihm herum geschieht nicht ganz versteht und auch nicht weiß warum die Menschen auf der anderen Seite des Zaunes gestreifte Schlafanzüge tragen. Er weiß auch nicht was sein Vater in dem Camp überhaupt macht und was die ganzen Soldaten bei ihm zu Hause für einen Sinn machen. Auch der Junge auf der anderen Seite des Zaunes kann Bruno nicht erklären, warum er so blass ist oder auf der anderen Seite des Zaunes lebt. 

Auf der einen Seite ist es eine wirklich wundervolle Geschichte über Freundschaft, wenn man alles ausblendet was einem das eigene Wissen über eben jene Zeit unaufhörlich vor Augen hält. Der Autor selbst geht darauf immer wieder nur beiläufig ein, da Bruno eben gar nicht so viel weiß und das finde ich macht das ganze noch tragischer und bewegender. Vor allem wenn man weiß wer "The Fury"(Der Führer) und "Out-With"(Ausschwitz) ist, dann läuft es einem kalt den Rücken runter.  


Man merkt halt Bruno seine Unschuld und seine 9 Jahre an. Er ist halt noch sehr naiv und das sollte man sich auch beim Lesen immer wieder vor Augen halten. Er hat halt tatsächlich keinen Schimmer, was auf der anderen Seite des Zaunes passiert.
Wobei ich mich die ganze Zeit gefragt habe, wie ein deutscher Junge so unwissend sein kann? Es wurde den Kindern doch zu der Zeit schon sehr früh beigebracht, dass Juden nichts wert sind und man keine Zeit mit ihnen verbringen sollte. 

Zuerst hatte ich die wirklich tolle Verfilmung gesehen, aber es lohnt sich trotzdem das Buch zu kaufen und auch zu lesen. Ich musste es tatsächlich ein paar Mal auf Seite legen, da mich die Emotionen so überrollt hatten. Obwohl der Schreibstil wirklich detailliert ist was zum Beispiel die Beschreibung vom Haus betrifft schafft es der Autor mit relativ wenigen Worten eine sehr beklemmende Grundstimmung zu vermitteln. Diese für Bruno verwirrende Situation spiegelt sich auch in der trostlosen Stimmung wieder: Er hat nicht eine wirkliche Chance Licht ins Dunkel zu bringen. Er kann halt mit seinen 9 Jahren noch nicht begreifen, was da alles um ihn herum passiert.
Vor allem als Leser weiß man halt was im KZ Ausschwitz bzw. Ausschwitz-Birkenau ungefähr vor sich ging und das macht es nur noch herzzerreißender. Das Ende fand ich besonders beängstigend und ergreifend und mich hatte es richtig traurig gestimmt. Wahrscheinlich muss man aber das Wissen haben, dass ein Teil des KZ in Ausschwitz das Vernichtungslager Ausschwitz Birkenau war und das nahezu ausschließlich zu der systematischen Vernichtung der Menschen in dem Lager vorgesehen war. 
Man weiß einfach das all das kein gutes Ende nehmen kann. Bruno ist der Sohn von einem Lagerkommandant vom KZ Ausschwitz freundet sich mit einem jüdischen Jungen  aus dem KZ an. Aber trotzdem nimmt einen das Ende mit und ich hatte wirklich die ganze Zeit gehofft, dass es nicht so weit kommt. 
Das Ende führt einfach vieles vor Augen was überhaupt erst zu der Handlung geführt hatte. Zum Beispiel wurden Menschen ohne jegliche Vorwarnung inhaftiert und in diese Lager gebracht. Und es zeigt einfach, dass einen niemand auf so etwas vorbereiten kann. Der Tod kommt halt immer dann, wenn man am wenigsten damit rechnet.

Das Buch hat sehr gut gezeigt, dass man zwar als Außenstehender hier in Form von Bruno zwar sehen kann was passiert, aber trotzdem wie viele andere tatenlos zu sieht. Vor allem da ihm durchgehend gesagt wird, dass das alles seine Richtigkeit hat und es ihn auch nichts angeht was alles auf der anderen Seite des Zaunes passiert. Es zeigt aber auch vor allem, dass das was im KZ selbst passiert ist tatsächlich nur die Betroffenen nachvollziehen bzw. nachempfinden können. Der jüdische Junge erzählt kaum etwas über sein Leben und ich fand es gut, dass sich der Autor nicht daran versucht hat auch seine Geschichte zu beschreiben. 
Vor allem soll es aber zeigen, dass es nie mehr soweit kommen darf. Aber auch während der Handlung und das Ende zeigen, dass es keinen äußerlichen Unterschied zwischen den beiden Jungen gibt. 

An sich ist  es ein relativ dünnes Buch mit um die 230 Seiten. Dadurch hat man es relativ schnell durch gelesen, jedoch ist es aufgrund der Thematik alles andere als eine leichte Lektüre. 

Und was ist eure Meinung zu dem Buch?


Vor längerem hatte ich ein Buch zum Thema Holocaust rezensiert in dem es um die systematische Vernichtung von Juden geht:

viele Grüße

Montag, 14. Mai 2018

Montagsfrage



Hallo :)

Gerade bin ich dabei ein Portrait von einem Gorilla anzufertigen. Bei Bleistiftzeichnungen ritzt bzw. drückt man zum Beispiel mit der Kante vom Druckbleistift oder Kugelschreiber Striche ins Papier, damit die weißen Haare auch weiß bleiben. Diesen Jahr habe ich mir ja vorgenommen endlich einmal neue Sachen auszuprobieren und ich will endlich einmal realistische Bleistiftportraits anfertigen können. Nebenbei versuche ich noch ein Kapitel zu korrigieren. Ich mach drei Kreuze im Kalender, wenn ich damit fertig bin! Bei der Fanfiction habe ich teilweise um die 6.000 Wörter Kapitel und insgesamt hat die FF über 90.000 Wörter. Also gibt es da auch eine Menge zu korrigieren, da sich mein Schreibstil in den letzten 10 Jahren geändert hat. Mittlerweile haben meine Kapitel immer zwischen 2.000 und 3.000 Wörtern.

Magst du lieber dicke oder dünne Bücher, oder ist es dir egal? Warum?

Um ehrlich zu sein ist mir das vollkommen egal, so lange die Handlung kontinuierlich spannend bleibt. Ich könnte mir die Bücher von John Katzenbach einfach nicht in einer Kurzfassung vorstellen und allein die Metro 2033 Reihe hätte ich in kürzerer Version ätzend gefunden. Manche Autoren können einfach so ein Buch mit Leben füllen und am Ende merkt man gar nicht, dass man schon auf Seite 700 ist. Und bei anderen Autoren fragt man sich dann, wieso sie eine so tolle Handlung mit 300 Seiten erzählen und einfach nicht mehr rausholen.
Die letzten Jahre habe ich auch einige eher dünne Bücher gelesen, weshalb ich am Ende des Jahres oft auf 350 Seiten pro Buch gekommen bin. Das kommt aber eher daher, dass ich gerne Sachbücher lese und die sind ja oft eher dünn. Wobei ich auch schon Sachbücher mit 800 Seiten gelesen habe.
Wenn ich mir Bücher zulege, dann nur weil mich die Handlung interessiert und nicht weil es 200 Seiten hat und ich dadurch dann 20 Bücher im Monat lesen kann. Momentan kann ich es gar nicht abwarten die dicken Schicken auf meinen SuB anzufangen.

Und wie ist es bei euch so?

Ich wünsch euch einen schönen Start in die Woche und ein schönes Pfingstwochenende.

LG

Sonntag, 13. Mai 2018

#98 Bücherregal - Kein Alkohol für Fische unter 16(Kurzrezension)




TitelKein Alkohol für Fische unter 16: Die skurrilsten Gesetze, Klagen und Urteile
AutorRainer Dresen, Anne Nina Schmid
VerlagGoldmann Verlag
GenreHumor
Seiten160 Seiten
Meine Bewertung
3/5

 Inhalt

Was gibt es alles an komischen Urteilen und Gesetzen? In diesem Buch werden etliche wahre Fälle beschrieben. Es ist schon manchmal ziemlich skurril, mit was sich die Gerichte befassen dürfen und nackte Gartenzwerge ist wahrscheinlich noch eins der gewöhnlichsten Beispiele.

Review

Das Buch enthält einige lustige Urteile und Gesetze und wurde nicht in einem ganz so trockenen Beamtendeutsch verfasst. Diese Urteile stammen aus etlichen Ländern und decken einen breiten Themenbereich ab.

Bei dem Titel hatte ich mehr erwartet und manche Urteile waren alles andere als lustig. Zudem hätte man die einzelnen Kapitel besser ausarbeiten können, da es sich so nur wie eine Aneinanderreihung von Gesetzen und Urteilen liest.
Die Begriffsquizze sind leider nicht so toll geworden und ich fand sie teils auch wirklich einfach.
Auf Quellen wurde verzichtet, weshalb man zu den einzelnen Sachen nichts nachlesen kann. Vor allem waren dadurch einige Sachen schwer nachvollziehbar, da einfach die Zusammenhänge oder einfach das Hintergrundwissen fehlte.


Fazit

Hierbei handelt es sich um ein dünnes Buch, welches man schnell durchgelesen hat. Dadurch eignet es sich auch prima für zwischendurch. Interesse an dem Thema ist von Vorteil, ansonsten langweilt es einen ziemlich. Ich empfand das Buch leider als ziemlich anspruchslos und für mich war es einfach nur ein Lückenfüller.

Freitag, 11. Mai 2018

#97 Bücherregal - Einmal um die Welt






TitelEinmal um die Welt: Allein als junge Frau durch Afrik
AutorMichaela Gruber
GenreAbenteuer und Reiseberichte
Seiten241 Seiten
Meine Bewertung
4/5

Ich bedanke mich hiermit recht herzlichst bei Michaela Gruber für das Bereitstellen eines Rezensionsexemplares über das Portal https://rezi-suche.de/ 

 

 Inhalt


Michaela Gruber fasste den Entschluss alleine Afrika zu bereisen und kündigte dafür ihren Job und ihre Wohnung. Nur mit einem Rucksack machte sie sich 2015 auf die Reise nach Uganda und das vollkommen ohne einen konkrete Reisevorstellung. Sie wollte einfach nur ein Abenteuer leben und das fernab von den Touristenpfaden.
Hier in dem Ratgeber gibt sie hilfreiche Tipps für Backpackingreisen und sie erzählt auch einiges von dem was sie selbst erlebt hat.

Review

Das Buch enthält eine handvoll gut ausgewählter Bilder. Es ist in einem angenehm flüssigen Schreibstil verfasst und ich konnte mir auch alles gut vorstellen.
Ein Großteil des Buches nehmen wahrscheinlich die hilfreichen Tipps für Backpacker ein. Auch wird in dem Teil des Buches der Grund für die Reise und den radikalen Lebenswandel ausführlich besprochen. Michaela Gruber scheut sich auch nicht davor ein persönliches Fazit daraus zu ziehen und zu erläutern wie sie sich durch diese Reise bzw. dieses Abenteuer verändert hat.
Ich finde das Cover vom Aufbau sehr schön und es spiegelt defintiv die Freude am Backpacking wieder.

Was ich ein bisschen schade finde ist, dass das Buch ans sich nur wenige Reiseberichte beinhaltet. Diese sind jedoch alle authentisch und man liest oft die große Abenteuerlust und Spontanität heraus. Man merkt halt, dass das alles fernab von den touristischen Pfaden abgespielt hat und das macht es meiner Meinung nach um einiges spannender. Jedoch hätte ich gerne mehr davon gelesen.


Fazit

Im Anschluss des Buches befindet sich ein Glossar zu den wichtigen Begriffen im Buch. Das Buch hat definitiv die Lust auf eine Rucksackreise geweckt. Ich habe es in einem durch gelesen, da es gut zu lesen ist und auch recht dünn ist.
Die Reise jenseits der Touristenpfade führte die Autorin unter anderem zu einem Stamm, dessen Mitglieder noch wie 10.000 Jahren als Jäger und Sammler leben. Sie scheut sich auch nicht davor mit Vorurteilen aufzuräumen und zeigt, dass man nicht sehr viel im Leben braucht um glücklich zu sein.

Mittwoch, 9. Mai 2018

#1 Autoreninterview: Liane Cornelius



Guten Morgen :)

Heute habe ich euch ein Autoreninterview mitgebracht. Und zwar durfte ich Liane Cornelius interviewen und Schwerpunkt von diesem Interview war ihre Autobiografie "Ich fühle so tief ich kann". Die Rezension zu diesem Buch findet ihr HIER.

  • Stell dich bitte einmal kurz vor. 

Gerne, liebe Jennifer. Aber zunächst einmal möchte ich mich ganz herzlich dafür bedanken, dass du dem Thema HSP auf deinem interessanten Blog einen Platz einräumst. Es ist so wichtig, diese Thematik nicht länger unter die Tischkante zu kehren. Tausend Dank. 

Zu meiner Person ein paar Stichpunkte: Liane Cornelius, geboren 1957 in Nord-Deutschland, Gymnasium, kaufmännische Ausbildung, BWL/VWL, verheiratet, 20 Jahre lang tätig in eigener Marketing-Agentur. 

Was ich mag: Ich liebe das Meer. Als absoluter Natur-Freak gibt es für mich kaum schöneres, als bei Wind und Wetter am Strand entlangzulaufen und den Möwen beim Kreischen zuzuhören.  Das Meer rauscht, die Wellen werfen zornig ihre Gischt an das Ufer – und ich bin mittendrin. Herrlich. 
Ich bin ein fröhlicher Mensch und lache gern. Schaue oft Satire-Sendungen. Mag Musik, Malerei und Reisen. 
 Kater Charly, will ich nicht vergessen zu erwähnen. Ein guter Freund auch an traurigen Tagen. Und natürlich die Psychologie. Ich finde es unglaublich spannend, den Blick nach innen zu richten und eine so ganz andere Welt zu entdecken, zu erforschen. Meinen Standort in dem Gefüge einschätzen zu lernen, mich zu erkennen. 

Was ich nicht mag: Manipulationen, Intoleranz, übertriebene Sparsamkeit, Erbsenzählerei.



  • Nach wie vor sind psychische Erkrankungen ein ziemlich heikles Thema und oft werden sie einfach tot geschwiegen. Wie bist du darauf gekommen eine Autobiographie zu diesen Themen zu schreiben? 

Das war eine logische Konsequenz. In der Autobiographie schreibe ich ja nicht nur von den schönen Dingen, die ich erlebt habe, sondern auch über die Vorkommnisse, die weniger erfreulich verliefen. Und die Tatsache, dass psychisch nicht alles rund lief, zwang mich regelrecht dazu, mich um mich selbst zu kümmern. Hinfühlen. Nachdenken. Reichlich „Stoff“ für einen Roman.


  • Hochsensibilität zählt ja nicht zu den psychischen Erkrankung, sondern es wird zu den Persönlichkeitsmerkmalen gezählt und noch immer wissen viele nicht was Hochsensibilität überhaupt Oft werden hochsensible als "Mimosen" oder "Sensibelchen" betitelt. Wann und wie hast du davon erfahren, dass du eine hochsensible Person bist? 



Erfahren habe ich es eigentlich gar nicht. Das Leben hat es mich gelehrt. Schon in frühen Jahren merkte ich, dass bei mir etwas anders ist. Aber „das Kind hatte keinen Namen“. Ich lebte einfach damit. Dann war mein Buch im Oktober 2016 fertig geschrieben und ich suchte verzweifelt nach einer kurzen, knappen Beschreibung dessen, was mich so oft emotional reagieren ließ. Ich begann zu googeln, zu lesen, zu recherchieren. Bis ich es fand: HSP. Und zwar in recht ausgeprägter Form. Es gab also eine Erklärung für die vermeintlichen Ungereimtheiten. Ich weinte vor Glück.


  • Die Sensibilität lässt sich sowohl in kognitiven, als auch in emotionalen und sensorischen Bereichen nachwiesen. Wie zeigt sich bei dir die Hochsensibilität? 



Da hat eine Veränderung stattgefunden. Während ich als sehr junger Mensch überwiegend mit sensorischen Impulsen zu tun hatte, speziell mit dem Hören (Geräusche, Lärm usw.), verlagerte sich die Empfindsamkeit später mehr in die kognitive Richtung. Ich bin in der Lage, Gefühle anderer wahrzunehmen. Und zwar genau so, als wären es meine eigenen. Eine schwierige Zeit. Doch der „Super-Gau“ ereignete sich erst vor vier Jahren: Mit dem Auffangen der Gedanken anderer Menschen geht das auch. Verfügt der Andere auch über diese Fähigkeiten, ist es so, als würde man miteinander telefonieren. Nur ohne Handy.


  • Hast du dich als Kind anders als die anderen Kinder gefühlt und wurde dir auch mitgeteilt, dass du tatsächlich anders bist? 



Oh ja, das spürte ich sehr deutlich. Ich konnte mich immer nur auf eine Sache zur Zeit konzentrieren. Ich brauchte einfach mehr Ruhe. Getümmel um mich herum machte mich nervös. Stimmen, Geräusche, Musik – das war mir meistens alles viel zu laut. Das wirkte schon seltsam. Ich erinnere mich an einen Abend, ich ging noch in den Kindergarten, als ich ganz fürchterlich weinte. Mein Vater war als Waisenkind im Heim aufgewachsen und das fand ich so traurig, dass ich gar nicht mehr aufhören konnte zu weinen. Heute ist mir klar, dass ich die Tränen meines Vaters weinte. Der Schmerz in seiner Seele, er kam bei mir an. Das erkannte aber bei uns zu Hause niemand. Es gab darüber keine Gespräche.

  • Warum ist Hochsensibilität für dich eher eine Gabe als ein Fluch?


Ich habe gelernt, damit zu leben. Mittlerweile kann ich es gut auseinander halten, welche Emotionen auf „meinem Mist gewachsen sind“ und welche nicht. Das erforderte viel Einsicht und Verständnis mir selbst gegenüber. Fähigkeiten, die ich jetzt natürlich auch anderen entgegenbringen kann. Es ist einfach schön, dem Gegenüber sagen zu können: „Ich fühle mit dir.“ Und der Mensch spürt, es ist nicht nur eine Floskel.


  • Gibt es gewisse Sachen, die dich selbst an der Hochsensibilität stören?



Besonders nervt mich meine extreme Geräusch-Empfindlichkeit. Wenn mein Mann und ich einen schönen Naturfilm sehen - herrliche Landschaft, ergreifende Musik – und – päng – schlägt die Werbung zu. Urplötzlich werde ich aggressiv. Es ist dann wirklich notwendig, umgehend die Mute-Taste zu betätigen. Die Lautstärke und die aggressive Form der Werbung springen mich regelrecht an. Und mein Verhalten spiegelt das sofort wider.

  • Wie sehen die Medien und die Gesellschaft hochsensible Menschen und wie würdest du gerne stattdessen repräsentiert/gezeigt werden?


Der Begriff HSP ist relativ neu. Erst spät in den neunziger Jahren fingen Fachleute damit an, auftretende Symptome ernst zunehmen, genauer zu untersuchen. Es ist – wie du eingangs schon richtig sagtest – keine Erkrankung, sondern eine Besonderheit in der Persönlichkeit. Dem Psychotherapeuten ist das bekannt. Die Öffentlichkeit tut sich mit diesen Erkenntnissen leider noch schwer. Alles, was nicht der Norm entspricht, wird erst einmal skeptisch beäugt. Und ob Verständnis daraus wird, hängt dann oft von der Empathiefähigkeit des Betrachters ab...

  • Was würdest du anderen mit diesem Persönlichkeitsmerkmal als Ratschlag mit auf dem Weg geben?


Niemals aufgeben! Du bist nicht verrückt - du bist nur anders. Erkenne, dass du ein wunder- voller Mensch bist, gerade wegen dieser besonderen Gabe, und vergiss bitte nie: „Du bist nicht allein. Wir sind viele.“



Noch einmal vielen Dank für das tolle Interview.

Weitere Beiträge zum Thema Hochsensibilität:

10 Dinge - Was ist Hochsensibilität und was ist es nicht?
Rezension zum Buch "Sind Sie hochsensibel?" von Dr. Elaine N. Aaron
Hochsensibilität ist eine Gabe

Liebe Grüße

Montag, 7. Mai 2018

Montagsfrage




Hallo :)

Gerad mache ich eine Pause beim Zeichnen und hab deshalb Zeit um die heutige Montagsfrage zu beantworten. Ich war gestern extra 17 km gegangen, aber trotzdem bin ich alles andere als müde. Aus dem Grund nutz ich auch die Zeit und zeichne ein bisschen.

Welche Bücher sind aktuell die Top 5 auf eurer Leseliste?


  1. Solange du bleibst von Jessica Winter
  2. Der Fotograph von John Katzenbach
  3. Gotteslüge von Kathrin Lange
  4. Selbstbeherrschung umständehalber abzugeben von Torsten Sträter
  5. Das Revier von Patricia Cornwell
So ganz weiß ich noch nicht welches ich als erstes davon in Angriff nehme, aber das war ja nicht die Frage. Ich fand es schon recht schwer mich überhaupt auf 5 Stück festzulegen, da es so viele tolle Bücher gibt und auch auf meinem SuB sind noch ein paar richtig tolle Schätze zu finden. Vor allem freue ich mich auf das Buch von John Katzenbach, da er einer meiner Lieblingsautoren ist. Normalerweise erstelle ich keine Leselisten und entscheide meist ganz spontan was ich im welchen Monat alles lese. 


Habt einen schönen Start in die Woche.

Liebe Grüße

Sonntag, 6. Mai 2018

#96 Bücherregal - Keine Zeit für Arschlöcher(Kurzrezension)


TitelKeine Zeit für Arschlöcher! ...hör auf dein Herz!
AutorHorst Lichter
VerlagGRÄFE UND UNZER Verlag GmbH
GenreBiografie
Seiten176 Seiten
Meine Bewertung
4/5

 Inhalt

Nachdem Tod von seiner Mutter im Jahr 2014 wird Horst Lichter klar, dass es wichtig ist seinen eigenen Träumen zu folgen und alles nicht ganz so ernst zu nehmen. In diesem Buch beschreibt er seine bisheriges Leben und wieso er sich dazu entschieden hat sein Leben bewusst zu leben getreu nach dem Titel des Buches.

Review

Beim Buch lesen hatte ich das Gefühl, als würde der Herr Lichter mir gegenüber sitzen und es mir erzählen. Es ist im Grunde genauso geschrieben, wie er spricht und das macht das alles authentisch. Es ist stellenweise Dialekt verwendet wurden.
Besonders hat mir der Aufbau des Buches gefallen. Zu Beginn von jedem Kapitel ist ein kleines Gesicht bestehend aus Brille und Schnurrbart zu sehen und auch die Schrift und den Aufbau allgemein find ich sehr ansprechend.
Man kann seine Leidenschaft bzw. Liebe für zum Beispiel die Oldiethek beim Lesen quasi spüren. Es wird immer wieder deutlich, dass Herr Lichter zu sich selbst steht und sich nicht für andere verbiegt.

Fazit

Das Buch ist dünn, man hat es schnell durch gelesen und es eignet sich prima für zwischendurch. Es ist eher ernst gehalten.
Ich habe das Buch von meiner Mutter ausgeliehen gehabt, da diese es mir Nahe gelegt hatte. Bisher habe ich mich noch nicht so mit Horst Lichter befasst, wobei ich ihn jedoch schon öfters in verschiedenen Sendungen wie "Bares für Rares" und Talkshows gesehen habe. Wahrscheinlich ist das Buch nur etwas für jemanden, der ihn auch kennt. Mich hat es auf alle Fälle gut unterhalten, aber ich lese auch gerne Biographien.

Freitag, 4. Mai 2018

#95 Bücherregal - Der Pflegefall


TitelDer Pflegefall
AutorOlivia Monti
GenreCosy-Krimi
Seiten244 Seiten
Meine Bewertung
4/5

Ich bedanke mich hiermit recht herzlichst bei Olivia Monti für das Bereitstellen eines Rezensionsexemplares über das Portal https://rezi-suche.de/

 Inhalt

Die Pflegekraft Anna Zerbst fängt gerade ihre neue Stelle in der Villa an. Der alte Herr Brunt hat schon einiges auf den Kerbholz und ist ziemlich verbittert. Laut dem Ehepaar Schmitt welches als Hausmeister angestellt sind, ist der Herr Brunt für den Tod seiner Frau mitverantwortlich. Auch an deren behinderten Tochter soll er sich vergangen haben. Aus diesem Grund vergiften die Eheleute ihren Arbeitgeber schleichend, damit es nach dem einem natürlichen Tod aussieht. Kann Anna dieses Vorgehen verantworten? Und was ist, wenn Herr Brunt gar nicht so schlimm ist wie die Eheleute ihn darstellen?

Review

Das Buch wurde aus Sicht der Pflegekraft Anna verfasst. Sie stellt sich die Frage, ob Selbstjustiz gerechtfertigt ist oder nicht als Außenstehende und das Ergebnis der Überlegungen kann man in dieser Erzählung lesen. Diese Herangehensweise hat mich einfach brennend interessiert, da Krimis ja meistens entweder aus Sicht der Opfer oder Ermittler verfasst werden.
Durch die vielen verschiedenen Wendungen bleibt die Handlung an sich spannend. Der Spannungsaufbau passiert typisch für das Genre eher langsam. Wegen der durchweg düsteren und beängstigenden Grundstimmung wartet man quasi nur darauf, dass endlich einmal die Katastrophe also der Höhepunkt erreicht ist.
Der Schreibstil ist angenehm flüssig zu lesen und einfach gehalten.
Das Ende hat mich ziemlich überrascht und ich hatte eigentlich mit einem anderen gerechnet.

Mir war es an manchen Stellen zu langatmig.
Immer wieder tauchen die Worte glutenfrei und laktosefrei auf. Mich hat das irritiert, da man ja als Leser irgendwann weiß, dass alle Lebensmittel im Haushalt diese beiden Eigenschaften hat.


Fazit

Der Krimi ist eindeutig dem Cosy-Krimi Genre zuzuordnen, deshalb sollte man auch nicht zu viel Spannung erwarten. Er greift definitiv ein interessantes Thema auf und zwar ob Selbstjustiz in diesem Falle gerechtfertigt wäre oder nicht. Im Vordergrund steht die ganze Zeit die Gewissensfrage, ob Anna dem Herrn Brunt helfen soll oder nicht. Hierbei handelt es sich um ein recht dünnes Buch, welches man schnell durch gelesen hat. Es eignet sich also prima für zwischendurch.

Mittwoch, 2. Mai 2018

Zähl die Seiten Challenge 2018 - April

 

Huhu  :)

Wenn ich so auf die Liste gucke, dann habe ich wirklich viel gelesen. Ich habe es tatsächlich auch geschafft mich ein wenig um meine Fanfictions zu kümmern und zwar habe ich dafür ganze 15.000 Wörter geschrieben. Das klingt nach wenig, aber das ist für mich momentan sehr viel. Eigentlich hatte ich mir ja vorgenommen mich wieder mehr auf das Malen zu konzentrieren und das hat auch ganz gut geklappt. Ich habe mehrere DinA4 große Bilder fertig stellen können und ich habe es endlich geschafft den Skizzenblock aufzubrauchen. Für den Mai nehme ich mir vor mich einmal um meine eine Skizze richtig zu kümmern. Seit mehreren Monaten möchte ich ein Bild malen, aber nach dem ich die Technik geübt habe, habe ich die Skizze einfach wieder zu den unzähligen anderen gelegt. Vielleicht fehlt mir einfach die Übung oder ich sollte mir einfach eine Technik aussuchen, die ich schon beherrsche. Jetzt kommen wir erst einmal zu den gelesen Büchern ehe ich euch mit noch mehr sinnlosen Gerede über meine Bilder langweile.
  1. Das Netz(William-Sandberg-Serie, Band 1) von Fredrik T. Olsson, 672 Seiten 
  2. Oath of office(Luke Stone #2) von Jack Mars, 300 Seiten
  3. All that remains von Hannah Holborn, 259 Seiten
  4. Hot Zone von Steven Konkoly, 352 Seiten
  5. Among wolves von R.A. Hakok, 381 Seiten
  6. Sepsis - Verkommenes Blut von Ilona Bulazel, 286 Seiten
  7. Gelöscht 01 - White von Sabina S. Schneider, 215 Seiten
  8. Die Zeit heilt keine Wunden von Hendrik Falkenberg, 576 Seiten, Rezension
  9. Trigger Break von Ty Patterson, 397 Seiten
  10. Wenn plötzlich die Angst kommt von Roger Baker, 192 Seiten
  11. Garten der Schmetterlinge von Dot Hutchison, 348 Seiten, Rezension
  12. The game you played von Anni Taylor, 436 Seiten
  13. Unendlicher Tod von James McFetridge, 400 Seiten
  14. Dieser Schmerz ist nicht meiner von Mark Wolynn, 304 Seiten, Rezension
  15. Until the end of the world von Sarah Lyons Fleming, 401 Seiten
  16. Das Flüstern der Sterne von Nick Jones, 327 Seiten
  17. Sternstunden der Menschheit von Stefan Zweig, 236 Seiten
  18. Mädchendurst von Timo Leibig, 256 Seiten
  19. Hurra, wir lieben noch! von Bill Mockridge und Margie Kinsky, 256 Seiten, Rezension
  20. Winterdiebe von Gisela Garnschröder, 130 Seiten
  21. The enigma strain von Nick Thacker, 366 Seiten
  22. Rift von Andreas Christensen, 259 Seiten
  23. Damaged von Pamela Callow, 412 Seiten
  24. Bone of Contention von Bette Golden Lamb und J.J. Lamb, 326 Seiten
  25. Exoplanet: Mission Kepler-438b, 313 Seiten, Rezension
  26. Machtspiel der Geschlechter von Bella Forrest, 416 Seiten
  27. Stumme Geliebte von Romy Fölck, 114 Seiten
  28. Der Passagier von Steffen Jacobsen, 384 Seiten
  29. No conscience von Phil M. Williams, 310 Seiten
  30. Bucket List: Zurück ins Leben von Mia B. Meyers, 268 Seiten
  31. Die Bourne Identität von Robert Ludlum, 640 Seiten
  32. Nicht ihre Schuld von Noah Fitz, 480 Seiten
  33. Kahayatle(Apocalypsis #1) von Elle Casey, 406 Seiten
  34. Motion to kill von Joel Goldman, 322 Seiten
  35. Weil du die Liebe meines Lebens bist von Sarah Kleck, 368 Seiten
  36. Im Grunde ist alles ganz einfach von Dora Heldt, 225 Seiten
  37. All good deeds von Stacey Green, 310 Seiten
  38. Ein fremder Tod von Peter Schrenk, 302 Seiten
  39. Das bodenlose Mädchen von Richard Hey, 245 Seiten
  40. Lost Lives von Malcom Richards, 308 Seiten
  41. Schicksal im Blut von Ina Hamburg, 324 Seiten, Rezension
  42. Sins of the past von Julia Derek, 336 Seiten
  43. Tödliche Krähen von Denny van Heyen, 68 Seiten, Rezension
  44. Lass los, was dich klein macht von Sigrid Engelbrecht, 128 Seiten
  45. The society von Jodie Andrefski, 304 Seiten, Rezension, Booktalk
  46. Frozen Past von Richard C. Hale, 328 Seiten
  47. Ich fühle so tief ich kann von Liane Cornelius, 396 Seiten, Rezension
  48. Bis du wieder atmen kannst von Jessica Winter, 418 Seiten
  49. Due Justice von Diane Capri, 318 Seiten
  50. After the cure von Deirdre Gould, 401 Seiten
  51. Malevolent von Jana Deleon, 356 Seiten
  52. The Boy in the Striped Pajamas von John Boyne, 228 Seiten
  53. Der Kindermacher von Ulrik Schelhove, 290 Seiten
  54. Satinshades von Patricia Jane Castillo, 262 Seiten, Rezension
  55. 1984 von George Orwell, 393 Seiten
Insgesamt 18.048 von 20.000 Seiten und 40 von 70 Büchern

Januar: 13 Bücher, 4.814 Seiten, 371 Seiten/Buch
Februar: 15 Bücher, 4.500 Seiten, 300 Seiten/Buch
März: 12 Bücher, 4184 Seiten, 349 Seiten/Buch
April: 15 Bücher, 4.550 Seiten, 304 Seiten/Buch

Biografie: 1
Dystopie: 8
Fantasy: 1
Horror: 3
Humor: 2
Klassik: 3
Krimi: 7
Mystery: 3
Psychothriller: 4
Roman: 4
Sachbuch: 3
Science Fiction: 2
Thriller: 12
Englische Bücher: 24

Und das war er schon mein ganzer Lesemonat April.
Jetzt habe ich schon ganze 4 Romane gelesen, was für meine Verhältnisse wirklich viel ist.
Für den Mai habe ich mir bisher keine Bücher vorgenommen, jedoch möchte ich wenigstens ein Buch mit über 600 Seiten von meinem SuB lesen. Zudem möchte ich wie jetzt im April so wenig Thriller wie möglich lesen, was also meine Auswahl an Büchern einschränkt. Im Mai wird mein SuB auf weit unter 20 Büchern schrumpfen schätze ich, was auch nicht schlecht ist.
Diesen Monat habe ich ganze 4 Rezensionsexemplar gelesen und dafür möchte ich mich noch einmal ausdrücklich bei den Autoren bedanken. Ich finde es immer wieder toll neue Autoren entdecken zu dürfen und durch die Möglichkeit Rezensionsexemplare zu empfangen oder Bücher auszuleihen entdecke ich oftmals Genres für mich, die ich ansonsten nie in Betracht gezogen hätte.

Wenn mich nicht alles täuscht habe ich Bücher aus 10 verschiedenen Genres gelesen. Mal schauen wie die nächsten Monats diesbezüglich aussehen werden, denn mein SuB besteht langsam nur noch aus Thrillern.

Mein absolutes Highlight war "Bis du wieder atmen kannst" von Jessica Winter. Hier brenne ich schon richtig darauf die Fortsetzung zu lesen und ich hoffe einmal, dass ich bald dazu kommen werde. Aber auch "The Boy in the Striped Pajamas" von John Boyne hat mich bewegt und ich fand den Film dazu schon äußerst erschreckend und traurig.
Eine große Enttäuschung war "Frozen Past" von Julia Derek.

Auf meinem SuB befinden sich nach wie vor 12 Bücher, aber dafür anstatt 18 nur noch 10 eBooks. Das heißt er schrumpft ganz schön und mal schauen, wann er ganz verschwunden ist.

Und wie sieht es bei euch aus?

Viele Grüße
Pea