Sonntag, 29. Juli 2018

#120 Bücherregal - Ein fremder Tod(Kurzrezension)


TitelEin fremder Tod
AutorPeter Schrenk
VerlagShaker Media
GenreKrimi
Seiten302 Seiten
Meine Bewertung
3/5

 Inhalt

Akido Yoshiwara ist Modedesigner und wegen der IGEDO-Messe in Düsseldorf. Und ausgerechnet er wird aus unerfindlichen Gründen ermordet. Den deutschen Ermittlern macht die japanische Mentalität bei ihrer Arbeit zu schaffen und deshalb wird ihn ein japanischer Inspektor zur Seite gestellt. Können sie mit vereinten Kräften den Mörder finden?

Review

Die Handlung ist spannend und enthält viele Wendungen, welche jedoch teilweise vorhersehbar waren.
Der Schreibstil ist angenehm zu lesen.
Das Ende war überraschend und ist einmal etwas anderes.
Man merkt den Unterschied zwischen deutscher und japanischer Kultur sehr deutlich. Dieses wurde sehr gut recherchiert und auch dargestellt, was den Krimi so interessant macht.

Der leitende Komissar hätte sympathischer sein können.
An manchen Stellen war mir alles ein wenig zu langatmig.


Fazit

Das Buch ist dünn und man hat es schnell durch gelesen. Es eignet sich deshalb prima für zwischendurch. Es spielt in den 80ern vor der Wende.

Freitag, 27. Juli 2018

#119 Bücherregal - Für immer und ein Herzschlag






Titel(Deutsch)Für immer und ein Herzschlag
Titel(Englisch)Instructions for a second-hand heart
AutorTamsyn Murray
VerlagThienemann-Esslinger Verlag
GenreRoman
Seiten368 Seiten
Meine Bewertung
4,5/5



Ich bedanke mich hiermit recht herzlichst bei Netgalley.de für das Bereitstellen eines Rezensionsexemplares.

 Inhalt

Aufgrund von einem Herzfehler wartet Johnny schon lange auf ein Spenderherz. Nia ihr Zwillingsbruder verunglückt bei einem Ausflug an den Strand tödlich. Als Johnny endlich ein Spenderherz bekommt macht er sich auf die Suche nach seinem Spender. Bei dieser Suche stößt er auf Nia und verliebt sich in sie gegen seinen Willen.

Review

Die Handlung wird abwechselnd aus der Sicht von Nia und Johnny erzählt, weshalb an tiefe Einblicke in die Gefühlswelt der beiden bekommt. So erfährt man auch Gründe für ihr Handeln und auch unsicheres Auftreten. Alles ist in einem angenehm flüssigen Schreibstil verfasst und es fiel mir leicht es in einem durchzulesen. Es gibt viele doch recht überraschende Wendungen.
Es ist einfach eine Achterbahnfahrt der Gefühle und man hofft immer wieder es würde sich alles zum Guten wenden auch wenn es im realen Leben oft nicht so ist. Es ist wirklich alles sehr emotional, auch wenn es nicht total dramatisch geschrieben ist. Oft sind es die eher unscheinbaren Handlungen der Personen, die einen traurig stimmen. Und es gibt einfach zu viele ungesagte Worte und Geheimnisse zwischen den Protagonisten.
Man merkt richtig wie Nias Familie an dem Tod von Leo zerbricht und man leidet quasi mit.
Sowohl Nia als auch Johnny sind fernab von perfekt und haben viele Fehler. Beide kommen mit ihren Problemen nicht wirklich zurecht und haben einen doch recht holprigen Start miteinander. Es gibt viele realistische/authentische Charaktere.
Vor allem Emilys Schicksal hat mich getroffen. Sie muss dabei zusehen wie Johnnys Leben steil berghoch geht, während ihres immer mehr kaputt geht. Genau dieser Zwiespalt in dem sich Emily befindet ist im Buch gut dargestellt.

In der englischen Version heißt Nia eigentlich Niamh und ich habe in anderen Zusammenfassungen auch schon den Namen "Neve" gesehen. Da habe ich mich schon gefragt warum der Name abgeändert wurde?


Fazit

Hierbei handelt es sich allein aufgrund der Themen wie Trauer, Verlust, 2. Chance und 1. Liebe um keine leichte Lektüre. Durch den raschen Handlungsverlauf hat man das Buch auch schnell durch gelesen und ich konnte es auch kaum auf Seite legen. Trotz der doch recht traurigen Themen gibt es einige sehr lustige Stellen. Das Buch handelt über Teenager und so verhalten sich die beiden Hauptprotagonisten auch. Es regt einen definitiv zum Nachdenken an: Wie viel Zeit einem noch? Was ist wirklich wichtig im Leben?
Am Ende erläutert die Autorin wie sie zu diesen Themen kam und wie die Recherche dafür ablief.

Mittwoch, 25. Juli 2018

Hochsensibilität - 10 Tipps für den Alltag




Guten Tag :)

Auf meinem Blog befinden sich mittlerweile eine handvoll Einträge zu dem Thema "Hochsensibilität" und heute möchte ich euch einfach einmal ein paar Tipps da lassen, die das Leben mit diesem Wesensmerkmal ungemein erleichtern.

1) Trigger: 

Am wichtigsten ist es seine eigenen Trigger zu identifizieren. Die unterscheiden sich bei jedem je nachdem welcher Bereich besonders stark ausgeprägt ist und das kann der emotionale, sensorische oder kognitive Bereich oder ein Mix davon sein. Für mich sind eindeutig flackernde Lichte und laute Geräusche ein Trigger. Meistens denke ich schon an Schritt 2, bevor Schritt 1 überhaupt gemacht wurde und das irritiert andere immer bei Gesprächen. Da muss ich auch immer daran denken, dass nicht jeder alle 1.000 Möglichkeiten in Betracht zieht wenn er eine Entscheidung trifft. Da bin ich ganz typisch Kopfmensch. Andere können zum Beispiel einen Streit kaum aushalten, aber damit hab ich eher weniger ein Problem.

2) Lernt auch einmal "nein" zu sagen:

Harmonie ist was schönes und vor allem hochsensible mögen diese. Aber deshalb immer seine eigene Meinung hinten anzustellen schadet einem letztendlich nur. Oft muss man Kompromisse eingehen, aber muss auch nicht alles tolerieren nur um einen Konflikt zu vermeiden. Für mich sind lange Shoppingtouren vor alle am Wochenende einfach viel zu anstrengend, allein wegen der ganzen Reize die auf mich einprasseln. Aus dem Grund sage ich Freunden auch meistens im Vorfeld schon, dass mir so etwas kein Spaß machen würde. Man kann sich ja trotzdem noch danach auf einen Kaffee treffen.

3) Pausen einplanen:

Plant genügend Zeit für Ruhe oder zum alleine sein ein. Leider vergisst man so etwas häufig im Alltag und das hilft vor allem dazu Eindrücke sacken zu lassen und sich zu entspannen. Und natürlich hilft es einem dabei eine Reizüberflutung zu vermeiden. Hier ist es eigentlich egal, ob man sich einfach einmal 5 Minuten Stille gönnt oder sich hinsetzt und bewusst Entspannungsübungen macht. Man kann aber auch einfach nur ein Buch lesen oder malen.

4) Ich bin so wie ich bin:

Hochsensibilität als Wesensmerkmal kann anstrengend sein. Aber sich nur um anderen zu gefallen zu verbiegen ist nicht der richtige Weg. Als hochsensibler hat man nun einmal oft andere Prioritäten und auch Vorlieben als normalsensible, aber dafür sollte man sich nicht rechtfertigen. Nur weil andere pausenlos Action brauchen und Menschenmassen lieben, muss man das nicht auch mögen um als "normal" zu gelten. Leider setzen manche HSP mit ADHS/ADS/Asperger Autismus gleich, da beides relativ ähnliche Wesensmerkmale aufweist. Aber nicht jeder der gerne für sich allein ist hat automatisch eine Persönlichkeitsstörung oder Autismus!

5) Ein Makel? 

Manche sehen Hochsensibilität an sich als Makel an. Aber ist es das wirklich? Es gibt viele Vorteile die man dadurch hat und die muss man sich nur immer wieder vor Augen führen. Mir fällt es zum Beispiel schon lange vor anderen auf, wenn die Stimmung kippt und oft versuche ich dann die Stimmung etwas zu lockern. Und ich denke oft sehr weitsichtig.

6) Menschenmassen:

Wenn Menschenmassen einem zu anstrengend sind, dann sollte man eher unter der Wochen einkaufen gehen und nicht gerade zu Stoßzeiten um Punkt 12 an einem Sonntag in ein volles Lokal gehen. Leider nutzen da Ohrstöpsel oder Kopfhörer nur bedingt etwas. Ich gehe meistens früh morgens einkaufen unter der Woche, auch wenn ich dafür dann halt früher aufstehen muss.

7) Auszeit nehmen:

Sich bewusst Pausen gönnen, das heißt Social Media einfach mal Social Media sein lassen und auch die Nachrichten einfach mal ignorieren. Ich habe mein Smartphone eigentlich immer auf stumm, außer ich erwarte einen wichtigen Anruf. Man muss nicht immer und überall erreichbar sein, das hat ja vor der Zeit der Smartphones auch prima geklappt. Und man muss auch nicht jeden Tag mehrere Tageszeitungen lesen. Natürlich ist es wichtig sich zu informieren und das am Besten auf mehreren Seiten, aber man muss auch nicht über alles Bescheid wissen.

8) Reize minimieren: 

Licht anlassen beim Fernseh gucken, Fernseher nicht laut stark laufen lassen, Ohrstöpsel mitnehmen(zum Beispiel Kino, wenns mal wo zu laut wird), keine kratzige Kleidung tragen und vieles mehr. Mich stören zum Beispiel die Etiketten an der Seite bei engen Oberteilen, weshalb ich meistens solche Oberteile erst gar nicht kaufe.

9) Planen/Visualisieren:

Stelle dir gewisse Situationen schon im Vorfeld vor, dadurch minimierst du mit unter böse Überraschungen. Das nimmt einem auch die Nervosität vor Gesprächen zum Beispiel, weil man dadurch ja weiß worauf man sich rein theoretisch einstellen muss.

10) Energiefresser:

Vor allem ist es wichtig sich von Energiefressern zu trennen bzw. den Kontakt zu diesen möglichst gering zu halten. Manche Menschen rauben einem sprichwörtlich den letzten Nerv und da muss man sich selbst fragen, ob dieser Mensch all die Energie wert ist. Für manche sind Energiefresser zum Beispiel Menschen, die immer alles negativ sehen und aus allem ein Riesentheater machen um dann allen mitzuteilen, dass sie der ärmste Mensch auf Erden sind. Andere Personen beanspruchen einen so sehr, dass man nur um einen Streit zu vermeiden ständig in den sozialen Medien hängt nur weil eine Nachricht sofort beantworten werden muss. Natürlich sind solche Energiefresser auch für Menschen ohne dieses Wesensmerkmal Gift, jedoch sind hochsensible oft sehr harmoniebedürftig und scheuen sich davor solche Bindungen zu kappen.

Hier sind weitere Einträge zu dem Thema:
10 Dinge - Was ist Hochsensibilität und was ist es nicht?
Rezension zum Buch "Sind Sie hochsensibel?" von Dr. Elaine N. Aaron
Hochsensibilität ist eine Gabe
Rezension zum Buch "Ich fühle so tief ich kann" von Liane Cornelius
Autoreninterview mit Liane Cornelius unter anderem über das Thema HSP

Unter dem Tag "Hochsensibilität" und "Introversion" findet man dazu noch andere Einträge.

Habt ihr noch weitere Tipps? 

Viele Grüße

Sonntag, 22. Juli 2018

#118 Bücherregal - Motion to kill(Kurzrezension)


Titel(Englisch)Motion to kill
AutorMr. Joel Goldman
VerlagCreateSpace Independent Publishing Platform
GenreThriller
Seiten320 Seiten
Meine Bewertung
1,5/5

 Inhalt

Die Leiche von Richard Sullivan wird an den Strang gespült und der Anwalt Lou Mason steht vor einem Rätsel. Je länger die Ermittlung andauert, desto mehr Hinweise deuten auf Korruption und einen eiskalten Mörder. Ein Partner von Sullivan wird kurz darauf umgebracht. und je näher Mason der Lösung des Falls kommt, desto brisanter wird alles.

Review

Der Handlungsverlauf schreitet schnell voran und er ist mäßig spannend. Es gibt viele überraschende Wendungen.
Der Schreibstil ist angenehm.

Es findet keine große Charakterentwicklung statt. Lou Mason wirkt nicht authentisch und verhält sich nicht wie ein typisch über 30 jähriger Anwalt. Die Gespräche wirken einfach zu gekünstelt.
Zudem gibt es einfach zu viele einzelne, ineinander verstrickte Handlungsstränge für ein so dünnes Buch.
Durch die viel zu vielen Charaktere, welche meist keine große Rolle spielen hatte ich oft den Überblick verloren. Es gibt keine Charaktere, die wirklich ausgearbeitet wurden, meist strotzen sie nur so vor Klischees und mir war keiner wirklich sympathisch. Ständig wird zwischen Vor- und Nachnamen gewechselt, was sehr verwirrend war.
Die Hintergrundstory nimmt zu viel Platz ein und lenkt zu sehr ab. Stellenweise war es deshalb schwer der Handlung zu folgen. An manchen Stellen ist alles sehr langatmig und die Idee an sich ist nicht schlecht, jedoch ist die Umsetzung nicht wirklich gelungen. 
Wo ist der Thriller, die Spannung und das Drama?


Fazit

Das Buch ist schnell durch zu lesen und eignet sich prima für zwischendurch. Mich hat das Buch ziemlich enttäuscht und ich hatte von einem Buch mit so vielen positiven Bewertungen weitaus mehr erwartet.

Freitag, 20. Juli 2018

#117 Bücherregal - Die Welt ist böse!





Titel(Deutsch)Die Welt ist böse!
AutorJulian Hannes "Jarow"
VerlagUllstein Buchverlage
GenreReal-Crime/Sachbuch
Seiten240 Seiten
Meine Bewertung
4,5/5



Ich bedanke mich hiermit recht herzlichst bei Netgalley.de für das Bereitstellen eines Rezensionsexemplares.

 Inhalt

In diesem Buch werden 13 Kriminalfälle aus verschiedenen Ländern erläutert. All diese Fälle sind bisher noch nicht gelöst. In Hinterkaifeck wurden sechs Menschen mit einer Hacke erschlagen, jedoch konnte der Täter nie gefasst werden. In einem anderen Fall verschwindet eine Person spurlos und bis heute weiß niemand wo sie sich befindet, ob sie noch lebt und wie sie es geschafft trotz Überwachungskameras einfach zu verschwinden.

Review

Von anderen Real-Life-Crimes Büchern bzw. Magazinen bin ich eher einen doch sehr sachlichen und nüchternen Schreibstil gewohnt. Hier jedoch wird das alles spannend und auch durchaus dramatisch erzählt. Am Ende von jedem Kapitel gibt es immer ein Fazit bzw. mehrere Theorien. Es werden mehrere Theorien aufgegriffen und auch erläutert warum manche in Frage kommen und andere wiederum nicht.
Der Schreibstil an sich ist wirklich angenehm zu lesen und man hat das Gefühl als würde der Autor gerade vor einem sitzen und einem das alles erzählen.
Die einzelnen Kapitel sind relativ und man hat sie schnell durch gelesen.
Manche Fälle haben mich richtig gegruselt, vor allem da sie real sind und folglich sich auch jeder Zeit wieder so abspielen können. Oft konnte ich das Buch nicht auf Seite legen, weil ich einfach wissen wollte wie die Fälle ausgingen.

Leider hatte man teilweise das Gefühl als würde der Autor etwas zu viel Spannung aufbauen und dabei vergessen, dass es sich um reale Fälle handelt. Auch wenn er oft schreibt, dass er auf Aufklärung hofft war es mir teilweise etwas zu viel des Guten.


Fazit

Das Buch ist definitiv etwas für Fans von "medical detectives" oder "Autopsie - mysteriöse Todesfälle". Auch hier im Buch befinden sich nur bislang ungeklärte Fälle. Jedes Kapitel beginnt mit einem Foto und einem einleitenden Satz. Der Autor ist Youtuber und er veröffentlicht seine Videos unter dem Namen "Jarow". Bisher kannte ich diese Videos noch nicht, aber ich werde sie mir denke ich mal in naher Zukunft anschauen. Bis auf den Mehrfachmord in Hinterkaifeck und den von dem Wassertank hatte ich die anderen Fälle noch nicht gekannt.

Mittwoch, 18. Juli 2018

#04 Booktalk - Hex von Thomas Olde Heuvelt

Hallo,


Im Juni habe ich das Buch "Hex" von Thomas Olde Heuvelt gelesen und heute kommt der Booktalk dazu. Hierbei handelt es sich um ein Buch aus dem Genre "Horror" und es geht um eine Hexe, welche immer wieder ein Dorf namens Black Spring heimsucht. Niemand von außerhalb soll von dieser Hexe erfahren und so setzen die Dorfbewohner alles daran diese zu verstecken. Den Jugendlichen geht das alles auf die Nerven, da diese gerne das Internet frei nutzen würden und auch gerne einmal Freunde von außerhalb zu sich einladen würden ohne Beschränkungen.




Das Buch beinhalten einen Mix aus der Moderne und dem Mittelalter. Die Bewohner von Black Spring haben zwar Internet, aber sie dürfen nichts über die Hexe Katherine veröffentlichen, da niemand von außerhalb von dieser wissen darf. Bei dieser Hexe handelt es sich um eine alte Legende über eine Hexe, die auf dem Scheiterhaufen verbrannt wurde nachdem diese ihren angeblich verstorbenen Jungen wieder zum Leben erweckt hatte. Seit diesem Tag sucht sie das Dorf immer wieder heim. Der Teil rund um die Legende bzw. den Fluch wird ausführlich und auch nachvollziehbar erläutert.
Diese Erklärungen folgen nach und nach und so lernt man erst mit der Zeit alles wichtige über Black Spring. Das hat mich anfangs ziemlich verwirrt, da man quasi direkt in die Handlung geschmissen wird und gar nicht so wirklich weiß wer denn nun diese ominöse "grandmother" ist.
In der deutschen Fassung spielt das alles in den USA, dabei hätte der ursprüngliche Handlungsort in den Niederlanden das alles um Welten gruselig gemacht. Der Handlungsort wäre halt einfach näher gewesen und das finde ich weitaus gruseliger, als wenn das ganze auf einem ganz anderen Kontinent spielt.
Die Handlung hat mir an vielen Stellen Gänsehaut beschert. Ich habe richtig mitgefiebert und war manchmal wirklich wütend auf die Charaktere, da sie bewusst die Hexe provoziert haben und es auf ein Unheil haben ankommen lassen. Man hofft die Zeit auf eine gute Wendung und vor allem auf Einsicht der Jugendlichen.
Das alles wird aus der Sicht von mehreren Dorfbewohnern erzählt, also es handelt sich um eine Multiperspektive aus der erzählt wird.
Der Spannungsbogen wird sehr langsam aufgebaut und der Schreibstil ist angenehm flüssig zu lesen.
Es gab erstaunlich viele Jumpscares und man denkt die ganze Zeit wie langatmig doch alles ist und dann sitzt man auf der Stuhlkante und hat Angst.
Ich finde die Idee an sich sehr originell, da die Hexe kaum in das Geschehen aktiv eingreift. Man muss sich beim Lesen auf dieses Gefühl einlassen, dass die Hexe halt präsent ist aber an sich keine wirkliche Gefahr darstellt. Wie würde man sich fühlen, wenn die Hexe auftaucht und einfach nicht mehr verschwindet und ständig leise flüstert?
Durch die vielen vielschichtigen, authentischen und gut durchdachten Charakteren fühlt man richtig mit. Jedoch hätte man die Dialoge lebendiger gestalten können.
Das Buch enthält einige doch sehr lustige Szenen, welche einem aber auch zeitgleich Angst einjagen. Darf man sich wirklich über die Hexe lustig machen? Vor allem die ersten 100 Seiten sind noch recht locker und witzig gehalten, aber dann nimmt die Handlung Fahrt auf und es wird richtig gruselig. Die Stimmung ist durchgehend unheimlich und durchaus beängstigend.
Der Schluss wird nie richtig erläutert, was sehr gut zum Rest des Buches passt. An sich war es mir etwas zu viel des Guten, aber andererseits ist alles möglich wenn solche Energien freigesetzt werden. Was mich jedoch gestört hat ist, dass auch das Ende extra für diese Version geändert wurde. Leider reicht mein niederländisch nicht aus um das Buch in der Originalfassung lesen zu können.

Wer Stephen King liebt wird wahrscheinlich auch Hex lieben. Das Buch zeigt einem die Abgründe der Menschen und wie weit diese gehen für ein bisschen Gerechtigkeit. Dabei wird sich auf Notverordnungen berufen, die Jahrhunderte alt sind und noch solche Sachen wie geißeln/auspeitschen und steinigen beinhalten. Ich konnte das Buch schwer aus der Hand legen, weil ich einfach wissen wollte wie das alles ausgeht. Nachdem Lesen hatte ich richtig Angst davor ins Bett zu gehen.
Ich würde das Buch niemanden mit schwachen Nerven empfehlen, da es einige doch sehr grausame Szenen enthält. Diese werden detailliert beschrieben, sind aber alles andere als aufreißerisch/sensationsgeil verfasst und rutschen auch nicht in den Splatterbereich wie bei anderen Romanen dieser Art ab. Alles in allem handelt es sich hierbei eher um einen subtilen Horror.
Das Buch könnte ich mit durchaus auf der großen Kinoleinwand vorstellen und wenn ich mal die Zeit finde, werde ich es garantiert noch einmal lesen. Letztendlich geht es hier um die Moral bzw. Lehre: Menschen sind grausam, vor allem in solchen Ausnahmesituationen sind zu allem in der Lage egal wie abwegig es erscheint. Und ich finde genau dieses kommt im Buch mehrfach sehr deutlich zum Vorschein.
Ganz zum Schluss befindet sich noch ein relativ langes Nachwort, in dem der Autor auf die Entstehung und auch den Unterschied zwischen den beiden Versionen eingeht.


Kennt jemand das Buch?

Liebe Grüße Pea

Montag, 16. Juli 2018

Montagsfrage



Guten Morgen :)

Heute gibt es einmal wieder die Antwort auf die Montagsfrage.

Von manchen Buchreihen gibt es eine Comic-Version. Ist das etwas, das dich interessiert oder findest du es überflüssig?


Ich lese ja wirklich gerne Comics, jedoch besitze ich keine Comics zu einer Buchreihe. Außer man zählt jetzt "Struwwelpeter" von Heinrich Hoffmann(keine Buchreihe) und "Die gesammelten Werke von Wilhelm Busch" von Wilhelm Busch dazu. Ich habe auch einen Manga namens "Grimms Band 1" von Kei Ishiyama, aber den würde ich jetzt nicht zwangsläufig als Comicversion der Buchreihe sehen.
Illustrierte Buchreihen finde ich klasse und deshalb hätte ich auch gerne eines Tages die illustrierte Ausgabe von Harry Potter oder einiger Grimms Märchen. So wirklich viele Buchreihen besitze ich ohnehin nicht.

Und wie ist es bei euch?


Ich wünsche euch einen schönen Start in die Woche mit hoffentlich angenehmen Wetter.

LG Pea

Sonntag, 15. Juli 2018

#116 Bücherregal - Der Wille zur Macht(Kurzrezension)


TitelDer Wille zur Macht
AutorL. van der Linden
Verlag-
GenreTechnothriller/Thriller
Seiten254 Seiten
Meine Bewertung
3,5/5

Ich bedanke mich hiermit recht herzlichst bei L. van der Linden für das Bereitstellen eines Rezensionsexemplares über das Portal https://rezi-suche.de/

 Inhalt

Jonas hat die Chance in einem Unternehmen nach ganz oben zu kommen und als junger Wissenschaftler, möchte er diese Chance nutzen. Um sich als Führungskraft unter Beweis zu stellen, soll er zusammen mit Konkurrenten in Äthiopien eine Weizensorte samt Pflanzenschutzmittel testen. Dabei geht jedoch einiges schief und ihm stellt sich die Frage: Wie viel kann er für seinen persönlichen Erfolg opfern?
Während genau so einem Testversuch kam der Verlobte von Ellen ums Leben. Ellen befindet sich auf die Suche nach Antworten und begibt sich dabei in Lebensgefahr.

Review

Die Handlung bleibt spannend bis zum Schluss und ich habe stellenweise wirklich mitgefiebert. Man kann halt einfach nicht einschätzen wie böse bzw. skrupellos manche Charaktere handeln und genau das macht es spannend. Es gibt viele grundverschiedene Charaktere.

Jedes Kapitel folgt quasi einem anderen Handlungsstrang. Es gibt relativ viele für ein so dünnes Buch, jedoch sind alle mehr oder weniger miteinander verknüpft. Für meinen Geschmack waren es jedoch eindeutig zu viele Handlungsstränge.
Mir war das Ende viel zu abrupt und es schien fast so, als wäre mittendrin einfach beschlossen wurden das Buch zu beenden. Dadurch scheint auch das letzte Kapitel ein wenig deplatziert, da es einfach nicht so recht in den Handlungsverlauf passen will.

Aufgrund der wirklich kurzen Kapitel und häufigen Ortswechsel fiel es mir schwer eine wirkliche Bindung zu den einzelnen Charakteren aufzubauen. Manchmal wusste man auch nicht so wirklich bei welchem Charakter man gerade ist, da die Kapitel manchmal nur mit einem "Sie" oder "Er" anfingen.


Fazit

Das Ende der Handlung ist offen, jedoch ist schon eine Fortsetzung geplant. Mich hat das Buch trotz der Kritikpunkte gut unterhalten. Hierbei handelt es sich um einen Technothriller, jedoch werden alle Sachen bezüglich der Wissenschaft für einen Laien leicht verständlich erklärt.

Freitag, 13. Juli 2018

#115 Bücherregal - Among Wolves


Titel(Englisch)Among Wolves
AutorR.A. Hakok
VerlagIndependently published
GenreDystopie
Seiten379 Seiten
Meine Bewertung
3/5

 Inhalt

Vor 10 Jahren wurde ein tödlicher Virus freigesetzt und der Präsident setzte Bomben ein um sowohl dieses als auch die infizierten Menschen zu vernichten. Er selbst rettete sich zusammen mit einer Gruppe Kinder und einigen Mitarbeitern in einen Bunker.
Es dauert Jahre bis sich die ersten von ihnen nach draußen begeben um ihre Vorräte wieder aufzufüllen. Auch 10 Jahre später ist an ein Leben außerhalb des Bunkers nicht zu denken, da alles mit Schnee und Eis bedeckt ist und der Virus immer noch wütet.
Auf einer seiner Erkundungstouren entdeckt der 16 jährige Gabriel einen leblosen Körper. Doch eigentlich dürfte dieser gar nicht an dieser Stelle legen und er bekommt immer mehr Zweifel was den Bunker "Eden" betrifft.

Review

Die Handlung ist spannend. Der Schreibstil ist angenehm.
Die vielen überflüssigen Passagen machen am Ende Sinn, was ich sehr gut fand.
Man erfährt mit Gabriel zusammen alles was wichtig ist, aber man hat trotz allem mehr Infos als er wegen der Passagen aus dem Leben von Eliza.

Leider fehlt es den Charakteren an Tiefe. Es gibt auch außer bei Gabriel keine richtige Charakterentwicklung und sie wirken auch viel zu stereotypisch. Vor allem von dem Charakter Mags hatte ich mir mehr erhofft. Und auch Gabriel hätte man viel mehr Tiefe verpassen können.
Im Laufe der Geschichte erfährt man wer denn nun Claus ist. Dieses hätte man besser zu anfangs erklärt, damit das ganze den Leser nicht so verwirrt.
Es klingt nicht nach einem Virus, sondern einem Bakterium da vor allem der Übertragungsweg so nicht hinhaut.
Am meisten haben mich die Bomben gestört, da diese keinen Virus zerstören können und wenn müsste man jeder Infizierten damit treffen und verhindern, dass andere mit den Leichen in Kontakt kommen. Die Bomben erklären zum Beispiel die Abwesenheit von anderen Personen, aber wo sind die ganzen Tiere hin?
Was mich irritiert hat ist der Begriff Schnee. Es regnet wie oft Asche und trotz allem kann Gabriel aus diesen Schnee-Asche-Gemisch Wasser gewinnen? Hatte er einen Filter?
Stellenweise gibt es einfach viel zu viele Wiederholungen, was das ganze langatmig macht.
Leider wirkt mir die Handlung zu gewollt und man hätte mehr Wendungen einbauen müssen. So wirkt es am Schluss so als würde Gabriel einfach alles gelingen was er will. Damit hätte man auch wahrscheinlich das Ende ein wenig natürlicher erscheinen lassen können.

Es existieren drei Haupthandlungsstränge: Leben von Gabriel vor und in Eden und wie Eliza das alles erlebt.
Was ich mich frage ist, wie überleben die so lange ohne Mangelerscheinungen und Arzt? Vitaminpillen sind auf Dauer keine Alternative und 10 Jahre erscheint mir eindeutig zu lange. Wie viel wurde letztendlich gebunkert?


Fazit

Ich kann das Buch jedem empfehlen, der über die fehlende Logik in Sachen Virus und Bomben hinwegsehen kann. Dieses Buch ist nichts für schwache Nerven wegen den Themen Gewalt und Vergewaltigung.

Mittwoch, 11. Juli 2018

Langzeitfolgen





Hallo :)

Vor 11 Jahren erlitt ich ein mittelschweres Schädel-Hirn-Trauma und noch heute schütteln die Ärzte den Kopf, wenn sie meine Akte durch lesen. Laut den Ärzten dürfte ich kein Abitur haben, aber man kann nun einmal nicht vorhersagen wie so etwas verheilt. Und vor allem kann man nicht vorhersagen was für Einschränkungen im einzelnen bleiben.
Und aus dem Grund möchte ich euch etwas über das Hauptproblem schreiben: Solche Verletzungen sind unsichtbar. Nicht in allen Fällen bleiben Narben zurück und obwohl ich Narben habe, sieht man diese nicht. Folglich wird oft vergessen, dass ich dieses Schädel-Hirn-Trauma hatte.

Viele Bedenken leider nicht, dass eine solche Verletzung einen Menschen vollkommen verändert. Betroffene müssen mit dieser Tatsache leben, was aber nicht nur sie selbst sondern auch ihr Umfeld immer wieder vor neue Herausforderungen stellt. Am Besten umschreibt das alles ein Satz: "Auf einmal ist alles anders".
Nachfolgend habe ich einmal 5 Sachen herausgepickt, die relativ häufig nach Hirnschädigungen auftreten. Nicht jeder Betroffene hat diese und sie sind meist sehr unterschiedlich ausgeprägt und von der Tagesform abhängig.

1)  Kognitive Defizite: Das Nachdenken an sich dauert länger und funktioniert nicht mehr so gut. Das betrifft nicht nur das Erinnerungsvermögen, sondern auch solche Bereiche wie das Planen oder die Orientierung und andere.

2) Fatigue oder auch Neurofatigue: Wegen dem Narbengewebe werden mehrere Teile vom Gehirn benutzt um die toten Zellen quasi zu überbrücken. Dadurch ist der Betroffene schneller erschöpft selbst einfache Aufgaben sind an manchen Tagen einfach nicht machbar. Man kann sich das alles so vorstellen: bei einem Gesunden Menschen füllt sich die Batterie/Energie nahezu vollständig über die Nacht, während bei jemanden mit Hirnschädigungen die Battiere nie ganz voll wird egal wie viel oder wenig er schläft.

3) Konzentrationsprobleme: Den Betroffenen fällt es schwer ihre Aufmerksamkeit auf etwas zu lenken bzw. die Aufmerksamkeit lange genug aufrecht zu erhalten. Das macht sich nicht nur im Alltag bemerkbar zum Beispiel beim Kochen, sondern auch bei Unterhaltungen oder beim Einkaufen.

4) Aphasie: Ganz simpel ausgedrückt: Der Betroffene sieht eine Ampel und weiß das es eine Ampel ist, aber er kommt nicht auf das Wort Ampel. Nicht nur das sprechen, sondern auch das schreiben und verstehen von gesprochener Sprache wird zu einer Herausforderung. Ganz wichtig: Das hat absolut gar nichts mit Intelligenz zu tun! Betroffene haben oft Probleme mit dem Satzbau, der Aussprache oder sie verwechseln Worte.

5) Reizüberflutung: Normalerweise kann ein gesundes Gehirn störende Nebengeräusche ausblenden. Viele mit Hirnschädigungen haben diesen Filter nicht und deshalb wird zum Beispiel ein gut besuchtes Einkaufszentrum zu einer Herausforderung. Aber auch die tickende Uhr oder der tropfende Wasserhahn können schnell zu viel werden. Alles ist zu laut, zu hell und einfach zu viel.


An manchen Tagen habe ich schon ziemlich mit den Langzeitfolgen zu kämpfen, vor allem wenn ich mehrere Tage am Stück wach bin. Und es ist dann schon sehr nervig, wenn man anderen erklären muss woran das liegt und man nicht betrunken oder dumm ist. Für mich ist das einfach schon seit Jahren Alltag, aber andere irritiert das immer noch egal wie lange sie mich schon kennen.


Weitere Beiträge zu dem Thema:
Hirnverletzungen - Anzeichen für SHT und Schlaganfall
5 Vorurteile/Mythen zum Thema SHT
Überlebenswille

Wenn ihr noch Fragen habt, dann könnt ihr die gerne stellen :)

LG

Sonntag, 8. Juli 2018

#114 Bücherregal - Tödliche Krähen 2(Kurzrezension)


TitelTödliche Krähen
AutorDenny van Heynen
GenreHorror/Übernatürliche Thriller
Seiten74 Seiten
Meine Bewertung
4/5

Ich bedanke mich hiermit recht herzlichst bei Denny van Heynen für das Bereitstellen eines Rezensionsexemplares über das Portal https://rezi-suche.de/

 Inhalt

Nachdem Jack gekündigt wurde, beschließt dieser zusammen mit seiner Frau Melinda umzuziehen. Melinda beschließt die Karten zu Rate zu ziehen und aufgrund dieser entscheiden sie sich nach Arcane Island zu ziehen. Nichts ahnend kaufen sie dort ein Haus und begeben sich dadurch in tödliche Gefahr, denn der Vorbesitzer hat dieses nicht ohne Grund verkauft.

Review

Hierbei handelt es sich um eine Fortsetzung von "Tödliche Krähen" und es wäre ratsam den 1. Teil im Vorfeld zu lesen. Ein weiterer Teil ist übrigens nicht vorgesehen.
Mir gefällt vor allem der Grund warum die Krähen morden. Es ist jetzt wahrscheinlich nicht so abwegig, wenn man sich mit der Mythologie auskennt. Jedoch hat es mich trotzdem gut unterhalten und man kann ja im Vorfeld nie wissen auf welche Bedeutung der Krähen der Autor Bezug nimmt. Ich fand es auf jeden Fall spannend zu erfahren warum die Krähen letztendlich so gehandelt haben.

Mit der Familie Jack/Melinda konnte ich jetzt nicht so viel anfangen, da sie mir etwas zu blauäugig vorkamen. Ich an den ihrer Stelle hätte mich so gut es eben geht im Haus versteckt oder sonst wo und wäre eben nicht aufs Feld gegangen.


Fazit

Hierbei handelt es sich um einen LGBTQ+ Kurzroman, auch wenn der Fokus hier im Gegensatz zum 1. Band auf Jack und Melinda und deren Tochter Casey liegt. Es handelt es sich hier um eine Shortstory, weshalb man das alles schnell durch gelesen hat und man es auch prima zwischendurch lesen kann.



Freitag, 6. Juli 2018

#113 Bücherregal - Machtspiel der Geschlechter


TitelMachtspiel der Geschlechter(The Gender Games 1)
AutorBella Forrest
VerlagCreateSpace Independent Publishing Platform
GenreNew Adult/Dystopie
Seiten414 Seiten
Meine Bewertung
3/5

 Inhalt

Nach dem sie eine zweite Person während ihrer Haftstrafe tötet steht ihr nun die Todesstrafe bevor. Doch die König handelt mit Violet einen Deal aus. Violet muss in den Westen des Landes gehen und dort einen Mann heiraten um eine geheime Mission durch zuführen. Kann Violet ihren eigenen starken Willen ignorieren und in einem Patriarchat überleben?  Das Land wurde nach einem Krieg in 2 Hälften geteilt, sodass die Frauen im Osten und die Männer im Westen herrschen. Violet ist 19 Jahre alt und schon Jahre lang eine Gefangene.

Review

Die Storyline ist ziemlich simpel. Vor allem gegen Schluss gibt es überraschende Wendungen und das Ende ist auch gut und offen.

Bei der deutschen Übersetzungen gibt es leider einige Rechtschreib- und Grammatikfehler.
Die Charakter sind alles andere als vielschichtig und deshalb kam ihr Handeln stellenweise vorhersehen.
Der Schreibstil ist mir persönlich zu schlicht, es gibt viele Wiederholungen(Worte), einfache Sätze und auch komische Ausdrücke. Vielleicht liegt dieses ja an der Übersetzung?
Die Idee hinter dem Buch finde ich grundsätzlich spannend, wobei mir jedoch die Details gefehlt haben. Stellenweise ist es einfach nur langatmig, was etwas die Spannung gemildert hat.
Violets Charakterentwicklung ist alles andere als realistisch, da diese viel zu schnelll stattfindet. Zudem habe ich mich die ganze Zeit gefragt warum die Königin ihr vertraut? Violet hat versucht Peter(Bruder) zu retten und sie hat eine Person umgebracht. Würde man so einer Person einen so wichtigen Auftrag geben.
Die Ringszenen nehmen viel zu viel Platz ein, dabei ist doch die Mission das wichtigste im Buch.

Man lernt nach und nach mehr über Matrus und Patrus.
Durch die Ich-Perspektive hat man eine "einseitige" Sichtweise auf das Geschehen.


Fazit

Hierbei handelt es sich um den 1. Band einer Reihe und ich kann es kaum abwarten den 2. davon zu lesen. An manchen Stellen ist die Handlung ziemlich brutal, weshalb es wahrscheinlich nichts für Zartbesaitete ist. Ich hatte anfangs meine Schwierigkeiten ins Buch hineinzukommen. Das Buch an sich ist wahrscheinlich eher etwas für Jugendliche und junge Erwachsene. Es eignet sich prima für zwischendurch und man hat es schnell durch gelesen.
Das Buch ähnelt nur ein ganz klein wenig den "Die Tribute von Panem"  und "Der Bestimmung". Wobei mir hat "Die Tribute von Panem" besser gefallen, obwohl "Machtspiel der Geschlechter" an sich kein schlechtes Buch ist. Es ist zudem auch einfacher zu lesen, da nicht so viel nebenbei passiert. Die Hintergrundstories sind einfach komplett verschieden, weshalb es schwer ist die drei Bücher miteinander zu vergleichen.

Mittwoch, 4. Juli 2018

Zähl die Seiten Challenge 2018 - Juni

 

Hallo  :)

Im Vergleich zu den vorigen Monaten habe ich wirklich wenig gelesen. Und geschrieben habe ich auch nur um die 5.000 Wörter. Selbst die Skizze habe ich nicht ausgearbeitet und wirklich gezeichnet schon 3 Mal nicht. Mir wurden innerhalb von einem Monat 2 Zysten samt Zähne gezogen und da die Medikamente wegen der Neuralgie nicht greifen, waren bzw. sind auch die Schmerzen dementsprechend stark. Ich hatte letztes Jahr beide Zähne behandeln lassen und hatte Monate lang allein wegen der Spritzen Probleme. Und jetzt kam halt nach einem Arztwechsel heraus, dass die Schmerzen nicht nur von der Neuralgie sondern von den Zysten kamen. Leider weiß man zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht, wie sich das alles entwickeln wird. Mich frustriert das Thema einfach nur noch und ich hab wirklich Angst davor, dass mir die beiden Backenzähne im Oberkiefer auch noch gezogen werden könnten. Ich freue mich auf jeden Fall darauf bald wieder ohne große Schmerzen Toastbrot(nicht getoastet) und alles in die Richtung essen zu können.

Und jetzt zu den Büchern:
  1. Das Netz(William-Sandberg-Serie, Band 1) von Fredrik T. Olsson, 672 Seiten 
  2. Oath of office(Luke Stone #2) von Jack Mars, 300 Seiten
  3. All that remains von Hannah Holborn, 259 Seiten
  4. Hot Zone von Steven Konkoly, 352 Seiten
  5. Among wolves von R.A. Hakok, 381 Seiten
  6. Sepsis - Verkommenes Blut von Ilona Bulazel, 286 Seiten
  7. Gelöscht 01 - White von Sabina S. Schneider, 215 Seiten
  8. Die Zeit heilt keine Wunden von Hendrik Falkenberg, 576 Seiten, Rezension
  9. Trigger Break von Ty Patterson, 397 Seiten
  10. Wenn plötzlich die Angst kommt von Roger Baker, 192 Seiten
  11. Garten der Schmetterlinge von Dot Hutchison, 348 Seiten, Rezension
  12. The game you played von Anni Taylor, 436 Seiten
  13. Unendlicher Tod von James McFetridge, 400 Seiten
  14. Dieser Schmerz ist nicht meiner von Mark Wolynn, 304 Seiten, Rezension
  15. Until the end of the world von Sarah Lyons Fleming, 401 Seiten
  16. Das Flüstern der Sterne von Nick Jones, 327 Seiten
  17. Sternstunden der Menschheit von Stefan Zweig, 236 Seiten
  18. Mädchendurst von Timo Leibig, 256 Seiten
  19. Hurra, wir lieben noch! von Bill Mockridge und Margie Kinsky, 256 Seiten, Rezension
  20. Winterdiebe von Gisela Garnschröder, 130 Seiten
  21. The enigma strain von Nick Thacker, 366 Seiten
  22. Rift von Andreas Christensen, 259 Seiten
  23. Damaged von Pamela Callow, 412 Seiten
  24. Bone of Contention von Bette Golden Lamb und J.J. Lamb, 326 Seiten
  25. Exoplanet: Mission Kepler-438b, 313 Seiten, Rezension
  26. Machtspiel der Geschlechter von Bella Forrest, 416 Seiten
  27. Stumme Geliebte von Romy Fölck, 114 Seiten
  28. Der Passagier von Steffen Jacobsen, 384 Seiten
  29. No conscience von Phil M. Williams, 310 Seiten
  30. Bucket List: Zurück ins Leben von Mia B. Meyers, 268 Seiten
  31. Die Bourne Identität von Robert Ludlum, 640 Seiten
  32. Nicht ihre Schuld von Noah Fitz, 480 Seiten
  33. Kahayatle(Apocalypsis #1) von Elle Casey, 406 Seiten
  34. Motion to kill von Joel Goldman, 322 Seiten
  35. Weil du die Liebe meines Lebens bist von Sarah Kleck, 368 Seiten
  36. Im Grunde ist alles ganz einfach von Dora Heldt, 225 Seiten
  37. All good deeds von Stacey Green, 310 Seiten
  38. Ein fremder Tod von Peter Schrenk, 302 Seiten
  39. Das bodenlose Mädchen von Richard Hey, 245 Seiten
  40. Lost Lives von Malcom Richards, 308 Seiten
  41. Schicksal im Blut von Ina Hamburg, 324 Seiten, Rezension
  42. Sins of the past von Julia Derek, 336 Seiten
  43. Tödliche Krähen von Denny van Heyen, 68 Seiten, Rezension
  44. Lass los, was dich klein macht von Sigrid Engelbrecht, 128 Seiten
  45. The society von Jodie Andrefski, 304 Seiten, RezensionBooktalk
  46. Frozen Past von Richard C. Hale, 328 Seiten
  47. Ich fühle so tief ich kann von Liane Cornelius, 396 Seiten, Rezension
  48. Bis du wieder atmen kannst von Jessica Winter, 418 Seiten
  49. Due Justice von Diane Capri, 318 Seiten
  50. After the cure von Deirdre Gould, 401 Seiten
  51. Malevolent von Jana Deleon, 356 Seiten
  52. The Boy in the Striped Pajamas von John Boyne, 228 Seiten
  53. Der Kindermacher von Ulrik Schelhove, 290 Seiten
  54. Satinshades von Patricia Jane Castillo, 262 Seiten, Rezension
  55. 1984 von George Orwell, 393 Seiten
  56. Der Pflegefall von Olivia Monti, 244 Seiten
  57. Tausend Farben des Glücks von Ella Wünsche, 302 Seiten
  58. Einmal um die Welt von Michaela Gruber, 241 Seiten
  59. Die Gaben des Todes von Martin Krüger, 460 Seiten
  60. The stranger - Wer bist du wirklich? von Saskia Sarginson, 410 Seiten
  61. Nichtalltägliches aus dem Leben eines Beamten, Einladung zu einem Klassentreffen von Martin Schörle, 119 Seiten
  62. In den Fängen des Löwen von Mons Kallentoft, Markus Lutteman, 384 Seiten
  63. Ödland von Jean Marc Ligny, 816 Seiten
  64. Botschaften vom Leben von Andrea Riemer, 172 Seiten
  65. Sag den Wölfen, ich bin zuhause von Carol Rifka Brunt, 448 Seiten
  66. Jeder stirbt für sich allein von Hans Fallada, 704 Seiten
  67. Selbstbeherrschung umständehalber abzugeben von Torsten Sträter, 193 Seiten
  68. Pond Scum von Michael Lilly, 350 Seiten
  69. Tage mit Leuchtkäfern von Zoe Hagen, 193 Seiten
  70. Hex von Thomas Olde Heuvelet, 433 Seiten
  71. Resilienz von Christina Berndt, 263 Seiten
  72. Der Sommer in dem es zu schneien begann von Lucy Clarke, 400 Seiten
  73. Der Fotograf von John Katzenbach, 688 Seiten
  74. Du und ich gegen den Rest der Welt von Jennifer Waschke, 232 Seiten
  75. Apollo von Jack McDevitt, 479 Seiten
Insgesamt 25.579 von 35.000 Seiten und 76 von 100 Büchern

Januar: 13 Bücher, 4.814 Seiten, 371 Seiten/Buch
Februar: 15 Bücher, 4.500 Seiten, 300 Seiten/Buch
März: 12 Bücher, 4184 Seiten, 349 Seiten/Buch
April: 15 Bücher, 4.550 Seiten, 304 Seiten/Buch
Mai: 12 Bücher, 4.493 Seiten, 375 Seiten/Buch
Juni: 8 Bücher, 3.038 Seiten, 380 Seiten/Buch

Biografie: 1
Dystopie: 9
Fantasy: 1
Horror: 4
Humor: 3
Klassik: 4
Krimi: 9
Mystery: 3
Psychothriller: 6
Roman: 9
Sachbuch: 6
Science Fiction: 3
Theaterstücke: 1
Thriller: 15
Englische Bücher: 25

Neuzgänge

  1. Pond Scum von Michael Lilly, 350 Seiten

Rezensionsexemplare


  1. Du und ich gegen den Rest der Welt von Jennifer Waschke, 232 Seiten
  2. Tödliche Krähen Teil 2 von Denny van Heynen, 75 Seiten


Ich möchte mich hiermit noch einmal herzlichst bei allen Autoren und Verlagen bedanken, die mir in diesem Monat Rezensionsexemplare zur Verfügung gestellt haben.

Auf meinem SuB befinden sich nur noch 16 Bücher, von denen allein 8 Thriller sind. Ansonsten habe ich noch ganze 8 eBooks.

Mein Highlight in diesem Monat war "Hex" von Thomas Olde Heuvelet. Hierzu habe ich auch einen Booktalk verfasst, der am 18.7 online kommen wird. Mein Flop war "Pond Scum" von Michael Lilly, obwohl ich dem Buch 3 von 5 Sternen gegeben habe. Ich hatte es im Zuge einer Aktion kostenlos erhalten. Leider habe ich es nicht geschafft einen Klassiker zu lesen.

Jetzt im Juli möchte ich mich endlich einmal an die Skizze setzen. Leider ist der Juli ziemlich vollgestopft mit Terminen, deshalb weiß ich noch gar nicht wie viel Zeit ich zum Lesen und Malen haben werde. Trotzdem habe ich mir vorgenommen ein Buch mit über 700 Seiten zu lesen und einen Klassiker. Es ist dieses Mal ein Buch von Edgar Allan Poe und da freue ich mich richtig drauf.


Und wie sieht es bei euch aus?

Viele Grüße
Pea

Sonntag, 1. Juli 2018

#112 Bücherregal - Oath of office(Kurzrezension)


Titel(Englisch)Oath of office
AutorJack Mars
VerlagJack Mars
GenrePolitthriller
Seiten234 Seiten
Meine Bewertung
3/5

 Inhalt

Die neue Präsidentin ruft den FBI-Agenten Luke Stone zur Hilfe, obwohl dieser eigentlich gar nicht mehr helfen darf. Nach dem sich die Dinge immer weiter zuspitzen ist die Familie der Präsidentin in Gefahr. Obwohl Lukes Team aufgelöst wurde setzt er alles daran ein großes Attentat zu verhindern und bringt sich dabei abermals in Gefahr.

Review

Der Handlungsverlauf ist recht schnell. Durch die vielen Wendungen bleibt es nahezu durchgehend spannend.
Im Gegensatz zu Band 1 findet auch mehr Charakterentwicklung statt.
Das Szenario ist realistisch und somit auch ziemlich beängstigend. Allgemein herrscht eine recht düstere und angespannt Stimmung.
Der Schreibstil und die Länge der Kapitel sind recht angenehm.

Luke ist wie im ersten Band einfach viel zu perfekt und man hätte weniger wie einen Superhelden konstruieren sollen. Die Charaktere stecken Verletzungen wie nichts weg und das hat mich schon ziemlich gestört.
Vor allem Lukes Alleingänge haben mich gestört. Dadurch bringt er immer wieder alle in Gefahr und seine Herangehensweise ist in manchen Situationen einfach grob fahrlässig, was nicht ganz zu einem FBI-Agenten passt.
Leider ist das Ende vorhersehbar.

Da es sich hierbei um die Fortsetzung von 'Koste was es wolle' handelt, sollte man das Buch nur lesen wenn man das andere schon gelesen hat.


Fazit

Es handelt sich hierbei um ein dünnes Buch, weshalb es auch schnell durch zu lesen ist und somit ist es auch prima für zwischendurch. Mir persönlich hat Band 1 viel besser gefallen, da die Handlung nachvollziehbarer war.