Freitag, 29. Juni 2018

#111 Bücherregal - Mädchendurst


TitelMädchendurst
AutorTobias Leibig
VerlagLeibig - Verlag und Werbung
GenreThriller
Seiten256 Seiten
Meine Bewertung
3/5

 Inhalt

Eine Schulklassen bestehend aus 8 Mädchen verschwindet samt Lehrerin spurlos, doch Lösegeld wird nie gefordert. Während der Sommerferien vor vielen Jahren verschwanden nach und nach mehrere Kinder und der Ermittler Walter Brandner fragt sich, ob es einen Zusammenhang geben kann. Wohin verschwinden diese Kinder und warum tauchen diese nie mehr auf?

Review

Die Geschichte wird hauptsächlich aus der Sicht vom Entführer, der Lehrerin und der Ermittlerin erzählt. Vor allem die Erzählungen vom Entführer selbst sind ziemlich verstörend.
Die Handlung ist vor allem ab der Hälfte spannend und der Schreibstil ist angenehm und flüssig.
Es gibt viele komplexe und vielschichtige Charaktere.

Man weiß quasi schon von Beginn an wer der Entführer ist, was dem Ganzen ein wenig die Spannung nimmt.
Leider wird die Handlung nicht chronologisch erzählt und durch die vielen Rückblenden(Kindheit vom Täter) ist es stellenweise schwer zu verstehen. Dadurch das nicht alle Kapitel mit einem Datum versehen sind und man nicht immer weiß wer gerade was erzählt wird das Lesevergnügen zusätzlich gemindert. Fast alle Kapitel aus der Sicht des Täters sind zum Beispiel ohne Datum.
Die Ermittlerin Leonore Goldmann erscheint mir unglaubwürdig, da sie um ihren Job nicht zu verlieren die MS verschweigt und dadurch bringt sie ihre Kollegen und auch andere in Gefahr.
Vor allem den Tathergang hätte man um einiges realistischer gestalten können und ich fand die Beschreibungen von den Frauen ziemlich verstörend. Auch das Ausgangsszenario warum der Täter überhaupt erst damit angefangen hat klingt ziemlich weit hergeholt.
Es kommt nie zur Sprache warum der Täter plötzlich nach einer Jahren langen wieder mordet und ich finde es schade, dass der letztendliche Auslöser verborgen bleibt.
An manchen Stellen zieht sich die Handlung ziemlich in die Länge und die Wortwahl ist nicht immer die Beste. Zum Beispiel den Ausdruck "mir knallt der Magen" stört mich ein wenig und ich hätte da eher was von einem grummelnden Magen geschrieben.


Fazit

Hierbei handelt es sich um den 1. Band einer Reihe. Das Buch ist dünn und man hat es schnell durch gelesen, das heißt es eignet sich prima für zwischendurch. Ungefähr bei 87 % endet die Geschichte und der Rest ist eine Leseprobe für ein anderes Buch. So richtig gefallen hat mir das Buch erst ab der 2. Hälfte.
Es ist nichts für schwache Nerven, da der Täter seine Opfer ziemlich brutal ermordet. Das Buch wird aber 14 Jahren empfohlen.

Mittwoch, 27. Juni 2018

#11 Rezept - Quarkpuffer





Guten Tag :)

Heute gibt es einmal ein ganz einfaches Rezept.

Zutaten


  • 100 g Hartweizen Grieß
  • 250 g Speisequark 
  • je nach Geschmack verschiedene Gewürze wie Salz und Pfeffer


Zubereitung

  1. Grieß mit dem Quark vermengen
  2. Kleine Puffer formen und diese in der Pfanne anbraten


Dazu passt zum Beispiel Bacon oder einfach nur gebratene Karotten. Damit das alles nicht zu trocken ist kann man dazu noch gewürzten Schmand, saure Sahne oder Sour Cream servieren. Und wenn man das alles nicht mit Salz und Pfeffer würzt kann man es auch mit Apfelmus oder anderem kombinieren.

Viel Spaß beim Ausprobieren :)

Liebe Grüße

Sonntag, 24. Juni 2018

#110 Bücherregal - No Conscience(Kurzrezension)


Titel(Englisch)No Conscience
AutorPhil M. Williams
VerlagPhil W. Books
GenrePsychothriller
Seiten310 Seiten
Meine Bewertung
1,5/5

 Inhalt

Wes Shaw wusste schon immer, dass er anders als seine Geschwister ist. Und auch seine Mutter Mary machte dieses immer wieder deutlich. Die Wahrheit droht die Familie auseinander zu reißen und jeder von ihnen muss eine Entscheidung treffen, die alles verändern könnte.

Review

Es passiert sehr lange gefühlt einfach gar nichts. Ich empfand es sehr schwierig der Handlung zu folgen, da die Kapitel viel zu kurz und voller Dialoge sind. Zusätzlich gibt es ziemlich viel Hintergrundhandlung und es nicht ganz ersichtlich was davon alles relevant ist und was nicht.
Mich hat es vor allem gestört, dass es ein offenes Ende ist. Das heißt Probleme werden nicht gelöst und es scheint fast so als hätte der Autor einfach mittendrin aufgehört zu schreiben. Ich frage mich im Nachhinein immer noch was genau der Höhepunkt/Klimax der Geschichte war.
Direkt zu Beginn gibt es eine verstörende Szene(Erotik), die für mich aber ziemlich fehl am Platz erschien. Dort wird zum Beispiel das Thema Gewalt aufgegriffen, aber es kommt bis auf einmal nie mehr zur Sprache. Das finde ich sehr schade, dass kein Thema so richtig ausgebaut wird und auch das Thema Soziopathie wird nur oberflächlich behandelt.
Es wird des öfteren zwischen den einzelnen Charakteren hin und her gesprungen, weshalb man sich kaum auf einen speziell einlassen konnte. Wahrscheinlich hätte man die Kapitel mit etwas mehr als einfach nur Interaktionen zwischen Charakteren füllen sollen, da man so kaum etwas über die Charaktere selbst lernt. Allgemein betrachtet sind diese eher einfach gehalten und es fehlt an Tiefe.


Fazit

Warnung: Kraftausdrücke, mehrere Liebesakte u.ä.
Um ehrlich zu sein habe ich lange hin- und herüberlegt, ob ich das Buch zu Ende lesen soll oder nicht. Das eBook habe ich bei einer Aktion kostenlos erhalten, ansonsten hätte es mich wahrscheinlich noch mehr enttäuscht als ohnehin schon. So ist es einfach nur schade um die Zeit.
 Ich persönlich würde die Geschichte auch eher zu den erotischen Büchern stellen als zu den Psychothrillern. Es ist einfach nicht spannend genug und das Thema "Soziopathie" hätte man auch besser einbauen können.

Freitag, 22. Juni 2018

#109 Bücherregal - Du und ich gegen den Rest der Welt







Titel(Deutsch)Du und ich gegen den Rest der Welt
AutorJennifer Waschke
VerlagForever by Ullstein
GenreRoman/Jugendbuch
Seiten208 Seiten
Meine Bewertung
4/5


Ich bedanke mich hiermit recht herzlichst bei Netgalley.de für das Bereitstellen eines Rezensionsexemplares.


 Inhalt

Lina hat eigentlich nur eine wirklich Freundin und genau diese zieht mit ihrer Mutter mehrere 100 km weit weg. Für Lina ist das ein Weltuntergang, weil sie auch als einzige Person von den Alkoholproblemen von ihrem Vater weiß. In einem Club lernt sie Micky kennen und verliebt sich in diesen. Doch die Probleme von ihrem Vater stellt diese Liebe auf eine harte Probe und zu allem Überfluss wird auch noch das Jugendamt auf Lina aufmerksam.

Review

Die Handlung ist wirklich tiefgründig, emotional und einfach nur mitreißend. Das Buch wurde in einem angenehm flüssigen Schreibstil verfasst. Nach meinem Geschmack hätte es ruhig etwas länger bzw. dicker sein können um den Ganzen noch mehr Tiefe zu geben. Und durch den personellen Erzähler fehlt auch etwas die Emotionalität.

Vor allem der Alkoholismus vom Vater wird gut dargestellt und man merkt wie sehr das alles Lina belastet. Lina will einfach den Schein wahren, weshalb alles nach außen hin gut erscheinen muss. Wie erklärt man anderen den Alkoholismus vom Vater und das eigene Versagen dagegen anzugehen, obwohl es ja im Grunde gar nicht das eigene Versagen ist? Lina schämt sich unheimlich für ihren Vater und das wird immer wieder deutlich. Zwischen all diesen Problemen und Tiefen wird immer wieder klar, dass Lina eine sehr lebensbejahende Einstellung hat. Sie möchte eine Veränderung und vor allem möchte sie im Leben etwas erreichen.
Es findet eine nachvollziehbare Charakterentwicklung statt und bei Lina merkt man richtig wie sehr sie sich durch die Geschehnisse verändert und auch erwachsen wird. Sie lernt auch, dass sie keine Verantwortung für ihren Vater trägt und vor allem lernt sie, dass das alles nicht ihre Schuld ist.
Das Cover finde ich schön und auch passend zur Handlung.

Was ich mich nachdem Lesen gefragt habe ist, warum die Playlist erst am Ende auftaucht? Macht die nicht eher am Anfang Sinn?


Fazit

Das Buch besteht aus ungefähr 200 Seiten und am Ende befinden sich eine 30 seitige Leseprobe. Mir hat besonders die realistische Darstellung der Probleme gefallen und dass nichts geschönt wurde. Alkoholismus ist nun einmal eine Krankheit, die leider immer noch mehr oder weniger toleriert und auch totgeschwiegen wird. Sie zerstört nun einmal Familien und das wird sehr deutlich im Roman. Wenn der Betroffene keine Veränderung möchte kann man als Außenstehender kaum etwas bewirken.
Was ich auch positiv hervorheben möchte ist, dass die Liebesgeschichte eben nicht reibungslos verläuft und all diese Probleme eine Beziehung ganz schön auf die Probe stellt.

Mittwoch, 20. Juni 2018

#03 Booktalk - Jeder stirbt für sich allein von Hans Fallada

Hallo,


Vor kurzem habe ich den Klassiker "Jeder stirbt für sich allein" von Hans Fallada gelesen und aufgrund der Thematik habe ich dazu einen Booktalk verfasst.




Der Roman wurde 1946 verfasst und basiert auf den Gestapoakten zu dem Ehepaar Otto und Elise Hampel. Diese haben von 1940 bis 1942 in Form von Postkarten/Flugblättern zum Widerstand gegen den Nationalsozialismus aufgerufen. Beide wurde 1942 verhaftet und 1943 zum Tode verurteilt. Der Tod vom einzigen Sohn vom Ehepaar an der Front war Auslöser für den Widerstand.
Der Autor Hans Fallada hat diesen Roman innerhalb von 4 Wochen verfasst und er wurde 1947 veröffentlicht. Kurz darauf verstarb der Autor.
Im Anhang befinden sich Fotos, biographische Daten zum Autor, Hinweise zur Entstehung des Romans und einige Begriffe werden erklärt.

Die Handlung ist in 4 Teile gegliedert. Der 1. Teil dient als Einleitung und beschreibt die Gesellschaft der 40er Jahre. Wer ist das Ehepaar Quangel? Warum schreiben die beiden die Postkarten? Wie leben sie? Und die erste Postkarte wird abgelegt.
Im 2. Teil nimmt ein Kommissar die Ermittlungen auf, das heißt die Gestapo setzt alles daran den Verfasser der Postkarten ausfindig zu machen.
Im 3. Teil wird das Ehepaar geschnappt. Die Szenen sind ergreifend, traurig und vor allem zeigt es wie grausam der NS war. Und es wird deutlich wie einsam und hoffnungslos der Kampf gegen das Regime war. Auch der Titel wird hier erklärt, denn wenn man stirbt ist niemand mehr da, der einem beisteht.
Im letzten Teil geht es um das Warten auf die Hinrichtung. Das Ehepaar ist getrennt voneinander in einem Gefängnis und hat genügend Zeit um über all das was geschehen ist nachzudenken und zu reflektieren. Und sie realisieren was für Auswirkungen ihre Taten hatten. Der Teil zeigt noch einmal sehr deutlich wie leicht bzw. einfach es war als Mittäter abgestempelt zu werden, nur weil man etwas nicht gemeldet hat und dass das Regime so etwas nicht geduldet hatte.

Stellenweise liest sich der Text nicht flüssig, was entweder am Schreibstil selbst liegt oder an der kurzen Zeit, die der Autor zur Verfügung hatte. Man merkt halt einfach, dass es sich um das Originalmanuskript handelt. Die Geschichte wird eher sachlich und nüchtern erzählt und es herrscht durchgehend eine bedrückende, kalte und beängstigende Grundstimmung.

Die Geschehnisse wurden gut aufgearbeitet. Aber auch das Schicksal von anderen Personen bzw. Charakteren wird beleuchtet. Es gibt viele grundverschiedene Charaktere und diese zeigen ungefähr wie die Gesellschaft der 40er Jahre war. Es gibt verschiedene Handlungsstränge, welche alle miteinander verknüpft sind und diese werden durchgehend spannend erzählt.
Die Existenzängste der einzelnen Personen führen dazu, dass Moral nichts mehr wert ist und jeder sich selbst der nächste ist. Jedes Wort oder auch jeder Gedanke konnte einen zum Verhängnis werden.
Immer wieder merkt man, dass die Postkartenfinder Angst/Panik davor haben als Mittäter beschuldigt zu werden. Dafür könnten sie zum Tode bestraft werden und auch Familienmitglieder könnten dann ins Visier der Gestapo geraten. Es reichte allein schon aus etwas wie die Postkarte zu spät zu melden und schon war man verdächtig. Das NS-Regime hatte keine Gnade und hat versucht jeden Widerstand im Keim zu ersticken. Jeder hat quasi jeden bespitzelt, man wurde ohne Vorankündigung verhaftet, auf Essensentzug gesetzt und dann stundenlang befragt, bis die Person irgendetwas zugab. Und genau das spiegelt der Roman wieder: Es gab kein Entrinnen, sobald man in den Augen der Gestapo Täter war.


Dieser Roman ist auf alle Fälle lesenswert und ich empfehle ihn jedem der Interesse an dem Thema hat. Hauptsächlich geht es um den Widerstand der kleinen Leute und warum das alles nicht so wirklich geklappt hat.



Und wie ist eure Meinung zu dem Buch?


viele Grüße

Montag, 18. Juni 2018

Montagsfrage



Hallo :)

Es ist mal wieder Zeit für die Antwort auf die Montagsfrage. Ich werde gleich noch ein bisschen lesen und mal schauen, ob ich die Zeichnung nachher noch beende.

Welche/n Autor/in würdest du gerne mal treffen?


Am liebsten würde ich Stephen King einmal treffen und ihm ein paar Fragen stellen. Seine Bücher sind einfach klasse und ich finde seine Ideen einfach toll.
Ansonsten fände ich es auch ganz toll Karn Slaughter zu treffen, da ich ihre Bücher einfach liebe und schon seit über 10 Jahren ein großer Fan von ihr bin.
Und ich fände es auch interessant J.K.Rowling einmal zu treffen und mich für ihre tollen Bücher bedanken. Ich weiß sogar jetzt noch wann und wo ich die einzelnen Bücher gelesen habe. Einen Film habe ich an der Ostsee im Urlaub gucken dürfen. Und eins der Bücher hatte ich mit 14 in Brighton gekauft und während der Sprachreise gelesen.

Und welche sind es bei euch?


Ich wünsche euch einen schönen Start in die Woche mit hoffentlich angenehmen Wetter.

Bye Pea

Sonntag, 17. Juni 2018

#108 Bücherregal - Sternstunden der Menschheit(Kurzrezension)


TitelSternstunden der Menschheit
AutorStefan Zweig
VerlagBooks on Demand
GenreKlassik/Historischer Roman
Seiten225 Seiten
Meine Bewertung
4/5

 Inhalt

Stefan Zweig erzählt in 14 Kurzgeschichten bedeutende Sternstunden der Menschheit. Unter anderem befasst er sich hier mit Goethe, Leo Tolstoi, Cicero und Lenin. Stefan Zweig selbst nannte diese Kurzgeschichten "historische Miniaturen".

Review

Der Schreibstil ist angenehm und ansprechend. Der Autor erzählt spannend und detailliert und man merkt richtig wie dramatisch manche Situationen waren. Man erfährt wieso es überhaupt erst soweit gekommen ist und man kann sich alles gut vorstellen.
Mir fiel es teilweise richtig schwer das Buch aus der Hand zu legen, weil manche Gechichten richtig fesselnd erzählt werden.
Die Auswahl finde ich sehr interessant, zum Beispiel geht es um Scotts Südpolexpedition und die Schlacht um Waterloo. In einer Geschichte geht es auch darum wieso das mit dem Überseetelegraphenkabel zwischen Irland und Neufundland so schwierig war. Alles in allem geht es um viele Geschehnisse, die auf den Fehlentscheidungen einer einzelnen Person oder einen kleinen Gruppe beruhen.


Fazit

Die Texte sind  kurz und ich kann es jedem empfehlen, da es ein wirklich lesenswertes Buch ist. Man sollte sich auf alle Fälle Zeit nehmen für das Buch.

Freitag, 15. Juni 2018

#107 Bücherregal - Damaged


Titel(Englisch)Damaged
AutorPamela Callow
VerlagPamela Callow Publishing
GenreThriller
Seiten420 Seiten
Meine Bewertung
3,5/5

 Inhalt

Als sich die Großmutter aus Sorge um ihre Enkelin an die Anwältin Kate Lange wendet hat diese lange Zweifel, ob es sich wirklich um ein ernst zunehmendes Problem handelt oder nicht. Als auf einmal die Enkelin ermordet wird macht sich die Anwältin auf die Suche nach Antworten und stößt dabei auf ein paar gefährliche Dokumente. Wie weit soll sie für die Wahrheit gehen?

Review

Die Handlung schreitet recht schnell vorran und es gibt auch viel Action. Der Spannungsaufbau ist langsam.
Der Schreibstil ist angenehm, auch wenn ich nicht ganz nachvollziehen kann warum ständig die Blicke und Augen der anderen Personen erwähnt werden.
Vor allem die vielen Wendungen haben mir gefallen und dass es zwei Stories in einer sind. Wer ist der Serienkiller und wieso hat der Patient nach der Operation Hepatitis C? Durch die vielen falschen Fährten weiß man recht lange nicht wer der Killer ist.
Die Erzähler wechseln immer wieder und so erhält man unter anderem auch tiefe Einblicke in die Gedankenwelt des Killers.

In meinen Augen gibt es einfach viel zu viele Charaktere die stereotypischer nicht mehr sein könnten. Vor allem versteht man nicht immer ganz welchen Zweck diese habe und warum man sie nicht einfach weglässt.
Leider hat der Hauptcharakter Kate zu viele romantische Interessen und das nimmt etwas den Fokus von der Handlung und passt nicht zu recht zu einem Thriller. Zudem ist sie recht blauäugig für einen Anwalt, was ziemlich unpassend ist.
Es gibt viel Hintergrundhandlung, was das alles stellenweise langatmig erscheinen lässt. Dieses hält sich jedoch im Rahmen.
Fazit

Es ist das 1. Buch einer Reihe. Ich kann es jedem empfehlen, der gerne Thriller mit Anwälten und über Medizin liest. An sich ist es ein beängstigendes Szenario und nichts für schwache Nerven. Ich habe es in einem Rutsch durch gelesen, da ich unbedingt wissen wollte wie es endet und ich freue mich schon darauf Band 2 lesen zu können.

Mittwoch, 13. Juni 2018

Veränderung




Guten Tag :)

Heute kommt mal wieder ein sehr persönlicher Blogeintrag zum Thema Nervenschmerzen aus dem einfachen Grund, weil man das Thema nicht oft genug zur Sprache bringen kann. Es erste Mal wurde ich mit dem Thema im Alter von 13 Jahren konfrontiert und zu dem Zeitpunkt konnte ich mir noch nicht ausmalen, dass mich das alles in nur wenigen Jahren noch eine Spur härter treffen wird. Erst hatte ich die Nervenschmerzen nur im Fuß, ehe ich sie auch im Gesicht hatte.
Der Text ist ziemlich lang geworden, also bitte nicht erschrecken.

Bis an die Grenzen


Das alles hatte mir damals den Boden unter den Füßen weggerissen und mein Leben stand lange Zeit Kopf. Arztbesuche zählten plötzlich zum Alltag und das nicht schlafen können vor Schmerzen wurde zur Gewohnheit. Irgendwann gewöhnt man sich im gewissen Sinne einfach daran, dass der Fuß bei zu viel Belastung anschwillt und jede einzelne Berührung höllisch schmerzt. Aber auch wenn es irgendwann Alltag wird: An den Schmerz selbst kann man sich nur schwer gewöhnen.
Ich kann die Tage an denen ich vor Schmerzen einfach nicht mehr konnte oder auch wollte nicht mehr zählen. Bei Nervenschmerzen merkt man schnell wo die eigenen Grenzen liegen und oft unterschätzt man das ganze einfach. Der Schmerz baut sich selten nach und nach auf: Er trifft einen direkt mit voller Wucht.
Und vor allem wird auch das kontinuierliche in Frage stellen der Schmerzen von anderen irgendwann zur Gewohnheit. Nervenschmerzen kann man erst annähernd nachempfinden, wenn man sie selbst einmal gespürt hat.
Ganz zu Beginn hatte ich mir oft die Frage gestellt, ob ich das wirklich ein Leben lang aushalten will. Und ich glaube wenn man sich all die Texte/Gedichte aus den Jahren durch liest merkt man auch schnell, dass ich mental einfach komplett überfordert war.

...und darüber hinaus


Mittlerweile ist es mir vollkommen gleichgültig, ob ein Arzt mir die Phrase "Es gibt nichts was ihnen helfen könnte" an den Kopf wirft. Manche Ärzte sind halt komplett überfordert mit der Behandlung von Nervenschmerzen und oft hilft es nur sorgsam abzuwägen, ob sich diese Diskussion bei jedem Arztbesuch lohnt.
Klar hat das alles sichtbare Spuren hinterlassen und Arztbesuche sind jetzt nichts, was ich einfach so noch in Betracht ziehe. Aber diese Kampf macht mich nun einmal nicht aus. Er hat mich verändert und abgehärtet, jedoch sagt das alles sehr wenig über mich als Person aus. Manche fällen sehr schnell ein Urteil über all das was hinter geschlossenen Türen passiert ist und meinen dann die ultimative Wahrheit zu kennen. Aber dem ist nicht so: Wenn man nicht die ganze Wahrheit kennt, kann man sich auch kein angemessenes Urteil erlauben. Und das muss man sich auch immer wieder vor Augen halten: Kann eine solche Person sich wirklich vorstellen was es heißt vor Schmerzen das Bewusstsein zu verlieren und dann noch zu hören, man soll sich nicht so anstellen? Und dann von einer Krankenschwester zu hören, man müsse das alles ertragen und überwinden?
Durch das alles habe ich meine eigenen Grenzen kennen gelernt. Und ich habe gelernt, dass auch wenn alles schlecht läuft es wieder besser werden kann. Ich habe gelernt metaphorisch meine Sandsäckchen zu packen, zu stapeln und wenn ein Sturmflut kommt und diese wegreißt einfach wieder neue Sandsäckchen zu befüllen und diese erneut zu stapeln. Ich habe gelernt was Widerstandskraft(Resilienz) wirklich bedeutet und wie ich diese nutzen kann um all das irgendwie erträglich zu machen.

Genügsamkeit


Viele Dinge sind nun nicht mehr möglich und damit muss man sich irgendwie arrangieren. Den Nerven ist es vollkommen egal, ob man auf die Barrikaden steigt und sich darüber aufregt und pausenlos jammert. Jedoch setzt dieses ständige jammern der Psyche zu und oft hilft es einfach, wenn man sich auf die positiven Dinge im Leben zu konzentrieren.
Ich kann nun einmal nicht mehr einfach so auswärts essen und auch Aktivitäten wollen sorgsam geplant werden. Aber das ist nun einmal für mich zum Alltag und auch zur Gewohnheit geworden. Man lernt lernt quasi alles was für viele selbstverständlich ist zu schätzen: Rausgehen im Winter ohne das Gesicht schützen zu müssen, den Wind im Gesicht zu genießen, einfach in einen See zu springen und den Sommer zu genießen mit einem Eis oder so etwas wie in einem Restaurant essen oder jemand anderen zu küssen. An manchen Tagen bin ich einfach nur glücklich darüber, wenn ich daheim mit einem Buch sitzen kann und in Ruhe lesen kann und das alles ohne starke Schmerzen dabei ausblenden zu müssen.

Dankbarkeit


Man nimmt vieles nicht mehr als selbstverständlich wahr und einem wird auch bewusst was die Gesundheit an sich für ein Geschenk ist. Ich musste mich wegen den Nervenschmerzen intensiv mit der Ernährung auseinandersetzen und vor allem musste ich diese konsequent umstellen. Durch die Nervenschmerzen im Gesicht muss ich oft auf feste Nahrung verzichten und das stellt mich doch immer wieder vor neue Herausforderungen. Was isst man unterwegs? Wie erkläre ich das anderen? Und vor allem was gebe ich alles von mir Preis, wenn ich es ihnen erkläre? Es ist ja kein Dauerzustand und ich bin um jeden Tag dankbar, an dem ich wie jeder andere einfach einen Milkshake trinken kann oder mal Salzstangen knabbern kann.
Rückblickend bin ich sogar sehr froh, dass ich dank dem Ganzen so früh erwachsen werden musste. Das hört sich vielleicht komisch an, aber man lernt halt sich durchzusetzen und vor allem jede Menge Widerstandskraft zu entwickeln. Man lernt sich ein dickes Fell anzulegen und lernt auch, dass nicht jeder Windstoß einen umhaut. Und vor allem lernt man auf Menschen zu zugehen und was es heißt am Boden zu liegen und kein Licht mehr zu sehen. Und vor allem habe ich gelernt, dass es im Leben nicht auf Geld oder den einen Menschen ankommt. Man kann sich nun einmal keine Gesundheit kaufen und Geld macht einen auch nicht glücklich, wenn man am Boden liegt. Und in solchen Zeiten lernt man auch sein Umfeld erst richtig kennen: Wer steht einem nur zur Seite, wenn die Sonne lacht? Und wer legt sich zu einem und hilft einem dabei wieder neuen Mut zu fassen?
Und vor allem bin ich unglaublich dankbar für die Selbsthilfegruppen und an die Menschen, die einem dort ein offenes Ohr leihen. Klar ist auch in solchen Gruppen nicht alles Gold was glänzt, aber wenn man an die richtigen Leute gerät kann das durchaus Gold wert sein.

Ich könnte noch viel mehr zu diesem Thema schreiben, aber ich belasse es erst einmal dabei.
Zu dem ganzen möchte ich gerne noch dazu schreiben, dass das Thema multimodale Schmerztherapie bzw. Schmerzverarbeitung noch recht neu ist. Erst ungefähr 1990 wurde in Deutschland damit begonnen auch Psychotherapie, Ergotherapie u.a. neben der medikamentösen Therapie bei Schmerzen einzusetzen. Das heißt in 2004 gab es auch noch nicht die Möglichkeiten wie jetzt für mich und auch jetzt ist es in manchen Regionen noch nicht möglich zu einem Schmerztherapeuten zu gehen. Und das ist natürlich für einen selbst die Hölle, wenn man weiß man hat Schmerzen und zeitgleich weiß man auch, dass da kein Arzt für einen da ist. Und das verstehen leider auch die wenigsten, wenn man ihnen erklärt wie unsinnig ein Arztbesuch für einen ist, wenn man dem Arzt erst einmal erklären muss was das für eine Erkrankung ist. Und wie schlimm dann alles für einen ist, wenn der Arzt erst einen Kollegen anrufen muss um zu fragen wie man das behandelt. Und dann eine Suchmaschine zu Rate zieht, weil der Kollege gerade keine Zeit hat.


Andere Beiträge zu dem Thema:
Nervenschmerzen - Was ist das?
Trigeminusneuralgie - Das Gewitter in meinem Gesicht
Innere Einstellung
Du siehst mich an und siehst es nicht
Pokerface 04.01.2010


Das ist nur ein kleiner Auszug. Unter den Tags "Chronische Schmerzen", "Trigeminusneuralgie" "Nervenschmerzen" und "Depression" findet man den Rest.

Vielen Dank fürs durchlesen :)
Bye

Montag, 11. Juni 2018

Montagsfrage



Guten Abend :)

Jetzt ist wieder eine Woche vergegangen und es ist wieder einmal Zeit für die Montagsfrage. So wirklich zum Lesen kam ich die letzten Tage nicht, aber das wird sich hoffentlich bald ändern. Gerade versuche ich ein Portrait weiterzumalen und stelle einmal wieder fest, dass es viel zu heiß ist um mit Wasserfarben ordentlich zu malen.

Gibt es eine Erzählperspektive, die du beim Lesen bevorzugst?


Das kommt bei mir aufs Genre an. Bei Romanen bevorzuge ich die Ich-Perspektive, da man so einen viel tieferen Einblick in das Seelenleben des Hauptprotagonisten bekommt. Wichtig ist mir dabei, dass tatsächlich auf die Gedankenwelt und alles eingegangen wird und der Ich-Erzähler nicht emotionslos alles um ihn herum beschreibt.
Bei Thrillern und allen anderen Genres ist es definitiv der allwissende Erzähler. Hier finde ich es besonders wichtig, dass Dialoge nachvollziehbar formuliert werden. Manche Autoren verzichten leider weites gehend auf Begleitsätze und dann ist es auch sehr schwer langen Dialogen zu folgen.

Und welche ist es bei euch?


Ich wünsche euch einen schönen Start in die Woche mit hoffentlich angenehmen Wetter.

Viele Grüße

Sonntag, 10. Juni 2018

#106 Bücherregal - Stumme Geliebte(Kurzrezension)


TitelStumme Geliebte
AutorRomy Fölck
VerlagbeTHRILLED by Bastei Entertainment
GenreThriller
Seiten114 Seiten
Meine Bewertung
3/5

 Inhalt

Lars Kaufmann ist als Anwalt in der Kanzlei seines Vaters tätig. Jedoch favorisiert dieser seinen Cousin und so fühlt sich Lars unter Druck gesetzt. Als er sich für einen Mandaten auf die Suche nach einer ehemaligen Geliebten macht stößt er auf dunkle Geheimnisse. Jemand findet das alles anderes als gut und droht Lars mit Gewalt. Wie weit ist er bereit zu gehen um seinem Vater zu beweisen, dass er ein guter Nachfolger für die Kanzlei ist?

Review
Durch die vielen Wendungen ist die Handlung nicht immer vorhersehbar.

Leider besteht die Geschichte nur aus insgesamt 60 Seiten und der Rest ist eine Leseprobe.
Die Charaktere sind alle recht einfach gehalten und vor allem Lars ist mir zu grün hinter den Ohren. Er st mir richtig gehend unsympathisch und ich konnte nicht aufhören Sachen an ihm zu bemängeln.
Der Spannungsaufbau ist langsam und die Handlungsstränge sind sehr simpel. Leider schreitet die Handlung durch die vielen Sprünge viel zu schnell vorran und man hat nicht immer ganz den Durchblick warum gewisse Dinge geschehen. Mich hat das Buch ziemlich enttäuscht, da das Ende erzwungen scheint und ganz so als wolle man die Geschichte möglichst knapp erzählen.

Fazit



Das Buch eignet sich prima für zwischendurch und man hat es auch schnell durch gelesen. Ich habe das eBook kostenlos erworben und um ehrlich zu sein hatte ich mir mehr als 60 Seiten Handlung erhofft. Es ist doch recht schade, dass die Geschichte nahezu genauso lang wie die Leseprobe ist. 

Freitag, 8. Juni 2018

#105 Bücherregal - Gelöscht 01 - White


TitelGelöscht 01 - White
AutorSabina S. Schneider
VerlagBookRix
GenreDystopie
Seiten215 Seiten
Meine Bewertung
3/5

 Inhalt

Du wachst auf und alle Erinnerungen sind weg. Alles um dich herum ist gläsern und alle sind gleich. Dir wird eingebläut immer die Wahrheit zu sagen, aber kannst du das? Obwohl alle angeblich gleich sind findest du schnell heraus, dass nicht nur die Whites in diesem Glaskasten leben. Was ist der Unterschied zwischen Gut und Böse? Und warum kannst du dich an nichts mehr erinnern?

Review

Mich hat das Buch ziemlich nachdenklich gestimmt, weil man sich ja selten Gedanken darüber macht wie sehr uns Erinnerungen tatsächlich beeinflussen.
Besonders der Schreibstil hat es mir an getan, da dieser voller Metaphern ist und auch ein wenig philosophisch angehaut ist.
Das Szenario ist durchaus realistisch und es könnte genauso in der Zukunft passieren, was wirklich beängstigend ist.
Die Handlung ist spannend und fesselnd, weshalb ich das Buch in einem durch gelesen habe. Man wird direkt zu Beginn in diese hineingeworfen, das heißt man wacht sozusagen ohne Erinnerungen zusammen mit der Ich-Erzählerin auf.
Man lernt alles wissenswerte zusammen mit der Protagonisten, was ich als sehr gut empfinde. Die Protagonisten ist selbstkritisch und hinterfragt immer wieder das System. Auch die anderen sind gut ausgearbeitet, wobei mir persönlich manche einfach zu abgedreht sind.
Durch die vielen Wendungen ist es wirklich schwer sachen vorherzusehen.

Leider ist die Handlung an manchen Stellen ziemlich langatmig.
Die Liebesgeschichte fand ich ziemlich befremdlich und ich kann jetzt auch nicht so genau sagen, ob sie tatsächlich komplett überflüssig ist oder nicht.
Was mich gewundert hat ist der Wissensstand von der Protagonisten. An manches erinnert sie sich fabelhaft und das ist dann doch ziemlich verwirrend.
Obwohl die Idee originell ist, hätte man das alles ein wenig besser verpacken können. So sind es mir einfach ein paar zu viele offene Fragen und Ungereimtheiten. Vielleicht werden diese ja in Band 2 erst gelöst? Vor allem in der 2. Hälfte hätte man mit ein paar mehr Seiten einige Unstimmigkeiten ausmerzen können.


Fazit

Hierbei handelt es sich um ein dünnes Buch, weshalb es prima für zwischendurch ist und man hat es auch schnell durchgelesen. Das Ende ist offen, das heißt man muss den 2. Band lesen um zu wissen wie es weitergeht.

Mittwoch, 6. Juni 2018

Zähl die Seiten Challenge 2018 - Mai

 

Huhu  :)

Und wieder einmal habe ich viel gelesen. Ich bin aber auch unglaublich viel wandern gewesen und zwar ganze 80 km. Vielleicht schaffe ich es einmal im Juni ein paar Bilder davon hochzuladen? Ein paar Mal bin ich in den frühen Morgenstunden spazieren gewesen um den Sonnenaufgang zu fotografieren. Also um genau zu sein bin ich dafür um 5 Uhr morgens los.
Und ansonsten habe ich es nur auf ganze 14.000 Wörter bei meinen Fanfictions geschafft. Es ist jetzt nicht viel, aber dafür steckt ziemlich viel Herzblut in den Geschichten und ich will mich nicht zum Schreiben zwingen.
Die Skizze liegt übrigens immer noch auf dem Stapel.
Und jetzt zu den Büchern:
  1. Das Netz(William-Sandberg-Serie, Band 1) von Fredrik T. Olsson, 672 Seiten 
  2. Oath of office(Luke Stone #2) von Jack Mars, 300 Seiten
  3. All that remains von Hannah Holborn, 259 Seiten
  4. Hot Zone von Steven Konkoly, 352 Seiten
  5. Among wolves von R.A. Hakok, 381 Seiten
  6. Sepsis - Verkommenes Blut von Ilona Bulazel, 286 Seiten
  7. Gelöscht 01 - White von Sabina S. Schneider, 215 Seiten
  8. Die Zeit heilt keine Wunden von Hendrik Falkenberg, 576 Seiten, Rezension
  9. Trigger Break von Ty Patterson, 397 Seiten
  10. Wenn plötzlich die Angst kommt von Roger Baker, 192 Seiten
  11. Garten der Schmetterlinge von Dot Hutchison, 348 Seiten, Rezension
  12. The game you played von Anni Taylor, 436 Seiten
  13. Unendlicher Tod von James McFetridge, 400 Seiten
  14. Dieser Schmerz ist nicht meiner von Mark Wolynn, 304 Seiten, Rezension
  15. Until the end of the world von Sarah Lyons Fleming, 401 Seiten
  16. Das Flüstern der Sterne von Nick Jones, 327 Seiten
  17. Sternstunden der Menschheit von Stefan Zweig, 236 Seiten
  18. Mädchendurst von Timo Leibig, 256 Seiten
  19. Hurra, wir lieben noch! von Bill Mockridge und Margie Kinsky, 256 Seiten, Rezension
  20. Winterdiebe von Gisela Garnschröder, 130 Seiten
  21. The enigma strain von Nick Thacker, 366 Seiten
  22. Rift von Andreas Christensen, 259 Seiten
  23. Damaged von Pamela Callow, 412 Seiten
  24. Bone of Contention von Bette Golden Lamb und J.J. Lamb, 326 Seiten
  25. Exoplanet: Mission Kepler-438b, 313 Seiten, Rezension
  26. Machtspiel der Geschlechter von Bella Forrest, 416 Seiten
  27. Stumme Geliebte von Romy Fölck, 114 Seiten
  28. Der Passagier von Steffen Jacobsen, 384 Seiten
  29. No conscience von Phil M. Williams, 310 Seiten
  30. Bucket List: Zurück ins Leben von Mia B. Meyers, 268 Seiten
  31. Die Bourne Identität von Robert Ludlum, 640 Seiten
  32. Nicht ihre Schuld von Noah Fitz, 480 Seiten
  33. Kahayatle(Apocalypsis #1) von Elle Casey, 406 Seiten
  34. Motion to kill von Joel Goldman, 322 Seiten
  35. Weil du die Liebe meines Lebens bist von Sarah Kleck, 368 Seiten
  36. Im Grunde ist alles ganz einfach von Dora Heldt, 225 Seiten
  37. All good deeds von Stacey Green, 310 Seiten
  38. Ein fremder Tod von Peter Schrenk, 302 Seiten
  39. Das bodenlose Mädchen von Richard Hey, 245 Seiten
  40. Lost Lives von Malcom Richards, 308 Seiten
  41. Schicksal im Blut von Ina Hamburg, 324 Seiten, Rezension
  42. Sins of the past von Julia Derek, 336 Seiten
  43. Tödliche Krähen von Denny van Heyen, 68 Seiten, Rezension
  44. Lass los, was dich klein macht von Sigrid Engelbrecht, 128 Seiten
  45. The society von Jodie Andrefski, 304 Seiten, RezensionBooktalk
  46. Frozen Past von Richard C. Hale, 328 Seiten
  47. Ich fühle so tief ich kann von Liane Cornelius, 396 Seiten, Rezension
  48. Bis du wieder atmen kannst von Jessica Winter, 418 Seiten
  49. Due Justice von Diane Capri, 318 Seiten
  50. After the cure von Deirdre Gould, 401 Seiten
  51. Malevolent von Jana Deleon, 356 Seiten
  52. The Boy in the Striped Pajamas von John Boyne, 228 Seiten
  53. Der Kindermacher von Ulrik Schelhove, 290 Seiten
  54. Satinshades von Patricia Jane Castillo, 262 Seiten, Rezension
  55. 1984 von George Orwell, 393 Seiten
  56. Der Pflegefall von Olivia Monti, 244 Seiten
  57. Tausend Farben des Glücks von Ella Wünsche, 302 Seiten
  58. Einmal um die Welt von Michaela Gruber, 241 Seiten
  59. Die Gaben des Todes von Martin Krüger, 460 Seiten
  60. The stranger - Wer bist du wirklich? von Saskia Sarginson, 410 Seiten
  61. Nichtalltägliches aus dem Leben eines Beamten, Einladung zu einem Klassentreffen von Martin Schörle, 119 Seiten
  62. In den Fängen des Löwen von Mons Kallentoft, Markus Lutteman, 384 Seiten
  63. Ödland von Jean Marc Ligny, 816 Seiten
  64. Botschaften vom Leben von Andrea Riemer, 172 Seiten
  65. Sag den Wölfen, ich bin zuhause von Carol Rifka Brunt, 448 Seiten
  66. Jeder stirbt für sich allein von Hans Fallada, 704 Seiten
  67. Selbstberrschung umständehalber abzugeben von Torsten Sträter, 193 Seiten
Insgesamt 22.541 von 35.000 Seiten und 67 von 100 Büchern

Januar: 13 Bücher, 4.814 Seiten, 371 Seiten/Buch
Februar: 15 Bücher, 4.500 Seiten, 300 Seiten/Buch
März: 12 Bücher, 4184 Seiten, 349 Seiten/Buch
April: 15 Bücher, 4.550 Seiten, 304 Seiten/Buch
Mai: 12 Bücher, 4.493 Seiten, 375 Seiten/Buch

Biografie: 1
Dystopie: 9
Fantasy: 1
Horror: 3
Humor: 3
Klassik: 4
Krimi: 9
Mystery: 3
Psychothriller: 5
Roman: 6
Sachbuch: 5
Science Fiction: 2
Theaterstücke: 1
Thriller: 14
Englische Bücher: 24

Neuzgänge


  1. Gotteslüge von Kathrin Lange
  2. Dem Sommer, in dem es zu schneien begann von Lucy Clarke
  3. Total vergurkt von Norbert Golluch
  4. Selbstbeherrschung umständehalber abzugeben von Torten Sträter
  5. Der Code von Fredrik T. Olsson 
  6. Das Joshua Profil von Fitzek
  7. Lexikon der verblüffenden Erkenntnisse von Jürgen Brater
  8. Resilienz - Das Geheimis der psychischen Widerstandskraft von Christina Berndt
  9. Tage mit Leuchtkäfern von Zoe Hagen
  10. Mr. Mercedes von Stephen King 

Rezensionsexemplare


  1. Der Pflegefall von Olivia Monti, Rezension
  2. Einmal um die Welt von Michaela Gruber, Rezension
  3. The stranger - wer bist du wirklich? von Saskia Sarginson
  4. Botschaften vom Leben
  5. Nichtalltägliches im Leben von einem Beamten und Einladung zu einem Klassentreffen
  6. Sag den Wölfen, ich bin zuhause von Carol Rifka Brunt
  7. In den Fängen des Löwen von Mons Kallentoft, Markus Lutteman, 384 Seiten


Und wie man sieht habe ich es wieder einmal geschafft Thrillern aus dem Weg zu gehen und Büchern aus ganz verschiedenen Genres zu lesen. Jedoch habe ich es irgendwie nicht geschafft ein englisches Buch zu lesen.

Leider habe ich aber auch ganze 10 Bücher gekauft, die aber alle Mängelexemplare sind und Teil einer Aktion waren. Da das eigentlich nicht geplant war habe ich mir vorgenommen jeden Monat 2-3 Bücher von meinem alten bzw. bisherigen SuB zu lesen. Es befinden sich sowieso ausgenommen der eBooks und Neuzugänge nur noch 11 Bücher auf diesem, deshalb mache ich mir keinen großen Kopf darum. Dieses Mal waren es übrigens 8 verschiedene Genres.

Ich möchte mich hiermit noch einmal herzlichst bei allen Autoren und Verlagen bedanken, die mir in diesem Monat Rezensionsexemplare zur Verfügung gestellt haben.

Somit befinden sich auf meinem SuB 21 Bücher und 9 eBooks. Das heißt er hat sich um 10 Bücher erhöht und 1 eBook verringert. Da bin ich schon mächtig stolz darauf, da ich gerne in 2019 einen SuB unter 10 Büchern oder wenn möglich gar keinen haben möchte.

Mein absolutes Highlight diesen Monat war "Sag den Wölfen, ich bin zuhause" von Carol Rifka Brunt und mein absoluter Flop "Ödland" von Jean Marc Ligny.

Im Juni möchte ich gerne eine weiteren Klassiker lesen und ein Buch mit über 700 Seiten.




Und ich habe es endlich einmal geschafft mein Grafiktablett anzuschließen und auch zu benutzen :) Als nächstes möchte ich gerne das Storyboard endlich einmal grafisch umsetzen. Mal schauen was daraus wird.

Und wie sieht es bei euch aus?

Viele Grüße
Pea

Sonntag, 3. Juni 2018

#104 Bücherregal - In den Fängen des Löwen







Titel(Deutsch)In den Fängen des Löwen
AutorMons Kallentoft, Markus Lutteman
VerlagKlett-Cotta Verlag
GenreKrimi/Thriller
Seiten384 Seiten
Meine Bewertung
4/5


Ich bedanke mich hiermit recht herzlichst bei Netgalley.de für das Bereitstellen eines Rezensionsexemplares.


 Inhalt

An dem Schornstein einer still gelegten Fabrik wird die Leiche eines Jungen gefunden. Schnell steht fest, dass es sich um einen 11 Jahre alten Flüchtling handelt. Die Suche nach dem Täter führt sie zu einem Mann namens Lejonet(Löwe). Die Ermittler sind davon überzeugt, dass dieser Mann nicht nur ein Kind verschleppt hat. Jedoch wird sehr früh klar: Es ist gar nicht so leicht die Täter festzunehmen und die Zeit arbeitet gegen die Ermittler. Können sie schlimmeres verhindern?

Review

Was mir während dem Lesen positiv aufgefallen ist, dass der Thriller voller Details ist und äußerst komplex.
Die Handlung ist gut durchdacht und auch aufgebaut. Mich hat die Handlung richtig gefesselt und deshalb konnte ich das Buch kaum auf Seite legen. Oft saß ich da und habe mich gefragt, ob ich irgendetwas falsch verstanden habe oder nicht. Vor allem was die Drogen betrifft war einiges sehr absurd, da der Ermittler nicht nur einmal während der Arbeitszeit konsumiert und so vollkommen dem Klischee eines Junkies entspricht. Der Handlungsverlauf ist rasant und es gibt relativ viele Wendungen, weshalb die Spannung durch gehend aufrecht gehalten wird. Oft habe ich gedacht, dass ich die Lösung des Falles kenne und dann passierte wieder etwas und es kam dann doch vollkommen anders.
Es gibt viele äußerst vielschichtige Charaktere.
Der Schreibstil ist angenehm flüssig zu lesen und er ist zudem auch relativ einfach gehalten. Aus dem Grund und den relativ kurzen Kapiteln hat man das Buch auch schnell durchgelesen. Ich habe deshalb teilweise gar nicht gemerkt, dass ich schon so lange am Stück am Lesen war.

Mir gefällt zwar der Aufbau des Covers, jedoch finde ich die Blutspritzer total störend. Sie sind mir einfach zu rot und es sieht dadurch wie rote Farbe aus.
Für meinen Geschmack waren es zu viele Charaktere, die allesamt gut beschrieben wurden und da habe ich mich schon gefragt, ob man wirklich so viel über so viele Menschen wissen muss um die Handlung zu verstehen? Zudem hat gefühlt jeder Charakter erhebliche Probleme zu haben und da war es zeitweise schwer die relevanten Informationen für die Handlung herauszulesen.

Genau genommen ist die Handlung wirklich sehr abwegig, da der Ermittler ein drogenabhängiger(Crystal Meth u.a.) ist. Aber genau dieses macht eigentlich den Reiz aus, da man einfach wissen will wie gut so ein Mensch funktionieren in so einem Job kann. Der Ermittler hat nämlich sein Leben absolut gar nicht im Griff.


Fazit

Aufgrund der Themen wie moderner Menschenhandel, die äußerst brutalen Morde und die Verfolgungsjagden ist es definitiv kein Buch für Leser mit schwachen Nerven.
Dieses Buch ist Teil einer Reihe, jedoch kann es auch ohne Vorwissen gelesen werden. Mich hat das Buch auf alle Fälle gut unterhalten und ich bin momentan am überlegen, ob ich auch den Rest der Reihe lesen will.

Freitag, 1. Juni 2018

#103 Bücherregal - The Stranger






Titel(Deutsch)The Stranger - Wer bist du wirklich?
AutorSaskia Sarginson
VerlagBethrilled by Bastei Entertainment
GenreKrimis/Thriller/Mystery/Psychothriller
Seiten325 Seiten
Meine Bewertung
4,5/5


Ich bedanke mich hiermit recht herzlichst bei Netgalley.de für das Bereitstellen eines Rezensionsexemplares.


 Inhalt

Bei einem selbst verschuldeten Autounfall kommt Eleanors Mann ums Leben. Seit dem stellt sie sich die Frage, wo ihr Mann kurz vor dem Unfall war und warum er sich betrunken hinters Steuer gesetzt hat. Und auf ihrer Suche stößt sie Antworten, die sie aufs Tiefste verstören. Und vor allem merkt sie schnell, dass jemand versucht diese Antworten zu vertuschen und nicht alles so ist, wie es zu sein scheint.

Review

Das Cover spiegelt wunderbar die Grundstimmung wieder. Gefühlt regnet es die ganze Zeit und es zeigt auch die Schlüsselszene, die direkt zu Beginn des Buches einen Stein im Leben von Eleanor ins Rollen gebracht hat.
Durch die wunderbaren Beschreibungen läuft alles wie ein Film vor dem inneren Auge ab. Die Grundstimmung ist durchgehend düster und beängstigend.
Der Handlungsverlauf ist sehr rash und an sich ist es definitiv ein fesselnder Thriller. Es gibt viele teils doch sehr unerwartete Wendungen, die den Spannungsbogen konstant oben halten.
Die Charaktere sind sind gut durchdacht und vor allem vielschichtig. Vor allem Luca fand ich sympathisch. Die Dialoge und die Charakterentwicklung fand ich auch gut ausgearbeitet und vor allem nachvollziehbar.
Vor allem fand ich die Flashbacks toll, die mehr von Ellis Vergangenheit preisgegeben haben und somit konnte man auch verstehen warum ihr das alles so nahe geht. An sich ist das auf jeden Fall an den richtigen Stellen gut ein- als auch umgesetzt wurden.
Im letzten 1/4 nimmt die Story noch einmal so richtig Fahrt auf und wird unglaublich spannend. Die Ereignisse überschlagen sich förmlich und alles wird noch eine Spur tragischer. Vor allem der Klimax/Höhepunkt fand ich überraschend.
Das Ende hat mich richtig schockiert und mitgenommen.

Was mich jedoch irritiert hat ist die ständige Erwähnung von Gerüchen.

Das Buch zeigt die Schattenseiten von Gier und was passiert wenn alle weggucken bzw. Angst vor dem Unbekannten haben und nicht hinter Fassaden blicken wollen, da man so etwas ja nicht macht.
Im Gegensatz zu anderen Psychothrillern ist das Buch nicht ganz so brutal und es gibt keine brutal zugerichteten Leichen, außer eventuell die im Autowrack. Es werden auch keine Leichen und Morde bis ins letzte Detail beschrieben. Der Fokus liegt hier eher darauf was ihr Ehemann nun aufgedeckt hat.

Fazit

Das Buch ist relativ dünn und somit hat man es auch schnell durch gelesen. Mir fiel es vor allem gegen Ende schwer das Buch aus den Händen zu legen. Es ist an sich aufgrund der Themen nichts für Leser mit schwachen Nerven. Unter anderem geht es hier um häusliche Gewalt und den modernen Sklavenhandel.
Aufgrund der Kurzbeschreibung hatte ich mit etwas völlig anderem und auch ruhigerem gerechnet, jedoch wurde ich positiv überrascht.
Ich kann das Buch jedem empfehlen, der ein Buch aus dem Genre Mystery sucht.