Mittwoch, 30. Oktober 2019

#004 Comic - Monstress





TitelMonstress
AutorStory: Marjorie Liu, Zeichner: Sana Takeda
VerlagCross Cult
GenreFantasy/Horror/Mystery
FormatSoftcover
Meine Bewertung
4,5/5

 Inhalt

In einem asiatischen Matriarchat um 1900 geht es um Maiko, die versucht mit den Folgen des Krieges klar zu kommen. Sie ist Teenagern und hat eine psychische Verbindung mit einem Monster, welches nicht nur eine Bedrohung für sie sondern scheinbar auch für alle anderen darstellt. Dadurch wird sie in einen Krieg involviert, der zwischen Zauberinnen und magischen Kreaturen herrscht.

Rezensionen


Zeichenstil
Vor allem der Zeichenstil hatte mich dazu bewegt diese Reihe anzufangen. Die Zeichnungen sind detailliert, düster und sie haben einen schönen Wasserfarbenstil vor allem im Hintergrund. Auch die Farbwahl ist wunderschön. Man merkt einfach wie viel Arbeit hinter jeden einzelnen steckt und genau das macht diesen Comicmanga auch aus. Man erkennt sofort was die einzelnen Charaktere fühlen und es ist realistisch gezeichnet, in sofern man bei dem Thema von realistisch schreiben kann. Stellenweise wirkt es alles wie ein Storyboard, denn die Zeichnerin legt wirklich viel Wert darauf wie sie die einzelnen Figuren präsentieren möchte. Und diese einzelnen Szenen wirken oft sehr filmisch und eindrucksvoll und das nicht nur, wenn diese eine ganze Seite füllen. Teilweise sind die Zeichnungen recht skizzenhaft, jedoch sind sie keinesfalls hingeschmiert und man kann durchgehend erkennen um welche Charaktere es sich handelt.
Cover
Was ich richtig liebe an dieser Reihe sind die Cover, denn sie passen wunderbar zusammen und stecken voller Details. Ich kann wirklich eine Menge Zeit damit verbringen diese anzugucken, denn ich liebe einfach Zeichnungen in denen so viel Liebe zum Detail steckt. Die Farben harmonieren wunderbar miteinander und ich finde es immer gut, wenn Fantasyhorrorcomics auch  mit dreckigen Farben gemalt wurden. Alles andere empfinde ich einfach immer befremdlich.


Vol 1(#1-#6):

Man wird direkt in die Handlung geschmissen und erfährt erst nach und nach um was es geht. Erst gegen Ende der einzelnen "Kapitel" bekommt man kleine Erklärung warum gewisse Dinge geschehen. So muss man sich alles mühsam zusammen reimen, was aber definitiv auch seinen Reiz hat. Mir wäre jedoch ein langsamerer Einstieg in die Welt auf jeden Fall lieber gewesen.

Ich denke Mal spätestens in Band 2 dürfte dann einiges klarer werden, denn bei solchen Welten braucht man ja eh meistens einige Zeit um sich einzulesen bzw. zurechtzufinden. Manchmal muss man die Kapitel auch öfters lesen, da alles so unglaublich komplex ist. Aber genau das macht ja einen Fantasycomic aus, dieses nicht auf Anhieb  alles verstehen können. Ich finde es auf jeden Fall klasse, dass man immer wieder wieder neues beim Lesen entdeckt. Mir fiel es auf jeden Fall unglaublich schwer mal Pausen beim Lesen einzulegen, denn die Handlung ist unglaublich spannend und man möchte einfach wissen wie das alles ausgeht. Von Vorteil finde ich auf jeden Fall die einzelnen Erklärungen am Ende von jedem Artikel und die ganzen Zusammenfassungen und Character Sheets am Anfang.

Zusammenfassend zum 1. Band kann ich auf jeden Fall ohne zu spoilern schreiben, dass es sich sowohl um eine komplexe Welt als auch komplexe Charaktere handelt. Man weiß nicht so recht wo einen die Reise hinführen wird und ich bin auf jeden Fall gespannt darauf wie das alles ausgeht.



Vol 2(#7-#12):

Es geht auf jeden Fall spannend weiter und es bleibt auch noch sehr viel im Unklaren. So wirklich schlauer ist man also jetzt nicht, aber das macht ja auch den Reiz aus. Ich möchte auf jeden Fall noch mehr von dieser Welt wissen. Was ich auf jeden Fall klasse finde ist, dass die Zeichnungen immer noch klasse sind. Leider ist das ja nicht bei allen Comics so.

Die Handlung schreitet auf jeden Fall voran und die wenigen lustigen Szenen ziehen all das Schreckliche auch nicht ins lächerliche, sondern lockern die Handlung etwas auf.
Das alles endet mit einem gewaltigen Cliffhanger, weshalb ich auch total gespannt auf den dritten Band bin.


Vol 3(#13-#18):

Hier in dem Band steht definitiv die Handlung im Vordergrund und es passiert eine Menge. Oft überschlagen sich die Ereignisse und deshalb habe ich ihn auch in einem durch gelesen, da ich einfach wissen wollte  was das alles für Konsequenzen mit sich zieht. Die Zeichnungen sind nach wie vor phänomenal, wobei sie in den vorigen Bänden um einiges detailliert und qualitativ hochwertiger waren und es herrscht durchgehend eine sehr angespannte, bedrohliche Stimmung. Man wartet nur darauf, dass etwas Schlimmes passiert und ich fand manche Szenen wirklich ergreifend.

Was mich bei diesem Band gestört hat sind die nicht zu Ende gebrachten Erklärungen. Das ist quasi als würde man ständig der Informationen hinterher rennen und sie trotzdem nie erreichen. Das hat mir auch etwas die Freude beim Lesen genommen, denn es ist zeitweise echt schwer zu verstehen wenn man die Zusammenhänge nicht kennt. Und es sind halt wirklich viele Charaktere, wo man noch nicht einmal weiß warum die eine Rolle spielen. Auch wenn ich diese Komplexität total schätze bei High-Fantasy, ging es mir hier zeitweise echt auf die Nerven.

Das alles endet mit einem gewaltigen Cliffhanger und ich bin wirklich gespannt darauf wie es in Band 4 weitergeht.

Fazit

Hierbei handelt es sich definitiv um einen Comicmanga für Erwachsene, denn hier gibt es einige Gewaltszenen. Das heißt wer sensibel auf Themen wie Gewalt, Missbrauch und Sklaverei reagiert sollte einen Bogen um diesen Comicmanga machen. Hier wird nichts geschönt und es wird mehrfach gezeigt wie brutal dort miteinander umgegangen wird.

Es ist Querbeet alles mögliche an verschiedenen Charakteren vorhanden und ich finde es einfach klasse, wenn es auch mal weibliche starke Charaktere in der Überzahl gibt. Und vor allem finde ich es klasse, wenn diese eben nicht halbnackt herum und man eigentlich durchgehend mit ihren perfekt(für heutige Standards) geformten Körper konfrontiert wird. Hoffentlich wird das auch in nachfolgenden Bänden beibehalten. Und genau das passiert mit einer Natürlichkeit, die leider bei vielen anderen Comics fehlt. Es hat einfach auch alles eine unglaubliche Tiefe und genau das wünsche ich mir auch bei anderen Comics/Filmen/Serien.

Vor allem der Zeichenstil hat mich fasziniert und wie es die Zeichnerin schafft Gefühle/Handlungen komplett ohne Worte zu vermitteln. Allein die einzelnen Orte stecken so voller Details und oft habe ich mich dabei erwischt wie ich lange auf einzelne Szenen gestarrt habe um auch wirklich nichts zu verpassen. Es ist halt einfach wirklich ein sehr guter Mix aus Comic, Manga(japanische Comics) und Malerei und deshalb an dieser Stelle einfach nur Hut ab.

Ich hab jetzt die englische Ausgabe gelesen, kann also zur deutschen nichts schreiben.

Sonntag, 27. Oktober 2019

#250 Bücherregal - The silent patient(Kurzrezension)


Titel(Englisch)The silent patient
AutorAlex Michaelides
VerlagOrion
GenrePsychothriller
Seiten339 Seiten
Meine Bewertung
2/5

 Inhalt

Alicia Berenson war eine berühmte Künstlerin und mit dem Fotografen Gabriel verheiratet und lebte in London. Eigentlich war es ein Tag wie jeder anderer, an dem Gabriel spät von einem Shooting nachhause kam. Und ohne erkennbaren Grund schoss Alicia ihm 5 Mal ins Gesicht. Und seit dem Zeitpunkt schweigt Alicia eisern und ist mit Medikamenten zugepumpt in einer forensischen Psychiatrie untergebracht. Nach einigen Jahren schafft es Theo Faber endlich eine Arbeitsstelle in der Psychiatrie zu bekommen und auch noch Alicia zu behandeln. Er hat es sich fest vorgenommen sie zum Reden zu bringen, aber ist das wirklich eine so gut Idee? Kann er die Wahrheit verkraften?

Review

Mich hat schon seit langem eine Wendung in einem Buch nicht mehr so sprachlos gemacht. Ich kann noch nicht einmal einordnen, ob der Plottwist jetzt genial ist oder einfach nur vollkommener Schwachsinn. Es fasziniert mich auf jeden Fall und passt super zum Genre "Psychothriller", da er einen alles was bis zu dem Zeitpunkt geschah infrage stellen lässt.

Der Autor spielt mit vielen Klischees, was die Orte, die Handlung als auch die Charaktere betrifft. Das gelingt ihm mal mehr und mal weniger gut. Es ist der erste Roman vom Autor und dass er sonst immer nur Drehbücher schreibt merkt man sehr deutlich an der fehlenden Tiefe.

Was mich wirklich gestört hat sind die einzelnen Charaktere. Sie wirken alle durch die Bank weg leblos, blass und vollkommen austauschbar. Selbst Theo als Hauptprotagonist ist nicht wirklich greifbar, was einfach nur schade ist. So konnte ich zu keinem eine Bindung aufbauen und mir war es dehalb auch vollkommen egal was mit ihnen passiert.

Das zweite was mich gestört hat sind die Dialoge. Viele tragen einfach nichts zur Handlung bei und manche sind einfach nur verwirrend. Warum fährt Charakter x zu Charakter y um mit diesem nur wenige Worte zu wechseln? Das alles hätte man genauso als Telefongespräch einbauen können, dann wäre es wenigstens logisch gewesen. Auch die Dialoge in den Tagebucheinträgen wirken sehr konstruiert und deplatziert. Da hätte indirekte Rede wirklich vieles retten können. Vor allem beim letzten Tagebucheintrag gibt es einen großen Logikfehler was den zeitlichen Ablauf betrifft.
Was mich auch ein wenig verwirrt hatte war der Klinikalltag. Das alles spielt die meiste Zeit in einer forensischen Psychiatrie in der verurteilte Straftäter untergebracht sind. Und trotzdem erscheinen einige Vorgänge doch sehr unrealistisch.

Fazit

Auf hier das Buch hatte ich mich wirklich gefreut, denn ich liebe einfach Psychothriller und von hier dem hatte ich im Vorfeld schon viel gutes gehört. Es gibt unglaublich viele gute Rezensionen zu dem Buch und es wurde auch sehr viel Werbung geschaltet. Und jetzt nachdem lesen des Buches frage ich mich, ob diese Rezensionen überhaupt zu dem Buch passen. Ich bin deshalb mit wirklich hohen Erwartungen heran gegangen und wurde leider nur enttäuscht.

Hier war ich mir zudem echt unsicher mit der Bewertung. Wie bewertet man ein Buch, bei dem man die Idee hinter Handlung und den Plottwist fantastisch findet aber den Rest absolut nicht mag? Mir tut es Leid dem Ganzen nur 2 Sterne geben zu können. Um das alles was passiert korrekt einordnen und verstehen zu können müsste ich das Buch noch einmal lesen, was ich aber nicht so gern mache. Vielleicht würde mir das alles dann auch besser gefallen. Die ganze Handlung ist einfach vom zeitlichen Ablauf schwer einzuordnen, was das alles nicht besser macht.

Das Buch lässt sich auf jeden Fall gut zwischendurch lesen, denn es hat nur 339 Seiten. Das Tempo der Handlung ist recht langsam, was eher untypisch für einen Thriller ist.

Freitag, 25. Oktober 2019

#249 Bücherregal - Schlaflos - Insomnia


TitelSchlaflos - Insomnia
AutorStephen King
VerlagHeyne
GenreFantasyhorror
Seiten1040 Seiten
Meine Bewertung
4/5

 Inhalt

Nachdem Tod seiner Frau leidet Ralph unter Schlaflosigkeit und jede Nacht schläft er wenig. Anfangs schiebt er es auf die Trauer, bis er anfängt merkwürdige Sachen zu sehen. Er hakt dieses als Halluzinationen und alterssenil ab, bis er realisiert was es mit dem Ganzen auf sich hat. Und schnell wird im klar, dass das Schicksal der Bewohner von Derry in seinen Händen liegt.

Review

Obwohl es mit seinen 1040 Seiten ein ganz schöner Schinken ist tauchen erstaunlich wenige Charaktere auf. So fällt es einem auch unglaublich leicht sich in der Handlung zurecht zu finden und man baut eine doch sehr enge Bindung zu den Charakteren auf. King schafft es einfach immer wieder interessante facettenreiche Charaktere zu schaffen, die man leicht ins Herz schließen kann. Es gibt auch nur zwei Hauptprotagonisten(Lois und Ralph). Ich fand die beiden äußerst sympathisch und es ist irgendwie mal spannend mal Hauptprotagonisten in diesem Alter in Büchern anzutreffen, denn Ü60 Hauptprotagonisten in Horrorbüchern habe ich bisher recht selten angetroffen.

Was ich immer wieder faszinierend finde ist, dass King regelmäßig in seinen Büchern Hinweise auf seine anderen Bücher einbaut ohne diese direkt zu erwähnen. So tauchen in diesem Buch tatsächlich Hinweise zu "Es", "Der dunkle Turm" und anderen Büchern auf. Insomnia spielt einige Jahre nach Es, aber man muss es nicht gelesen haben um Insomnia zu verstehen. Mich bringt es immer wieder zum Schmunzeln, vor allem da man sich dank der vielen Bücher mit unglaublich tollen detaillierten Beschreibungen recht gut in Derry auskennt. Als Einsteigerbuch in die Welt von Stephen King ist es  jedoch recht ungeeignet, da sein Schreibstil doch eher anspruchsvoll ist und er gerne auf mehreren Ebenen mit unglaublich vielen Details erzählt. Da eignet sich dann eher so ein kurzer Roman wie "Cell" oder andere um zu gucken, ob einem der Schreibstil bzw. die Erzählweise liegt.

Nach einigen Büchern von King habe ich regelrecht auf die Längen gewartet und war dann positiv überrascht wie wenige es davon in diesem Buch gibt. Wenn mir eine Stelle zu langatmig wurde habe ich meist das Buch auf Seite gelegt und dann halt mal eine Pause eingelegt beim Lesen. Das empfinde ich immer als angenehm, vor allem da ein so dickes Hardcoverbuch irgendwann doch recht schwer wird.

Vor allem die Idee dahinter finde ich faszinierend. Ich habe ja regelmäßig mit dem Thema Schlaflosigkeit am Hut und kann deshalb auch Ralphs Entscheidungen diesbezüglich nachvollziehen. Man erfährt auch ungefähr erst ab der Hälfte des Buches was es mit dem Titel und dieser Schlaflosigkeit auf sich hat.


Fazit

Hier möchte ich direkt anmerken, dass es sich um Fantasyhorror handelt und einige Fantasyelemente verwendet werden. Das heißt wer hier einen halbwegs realistischen Horrorroman erwartet wird hier bitter enttäuscht werden. Der Horror ist auch um einiges subtiler, was ja auch eher aus der Mode gekommen ist. Ich mag es, wenn man nicht von den ganzen Horrelementen überrannt wird und deshalb lese ich auch sehr gerne Bücher von King. Bei Insomnia überwiegen übrigens die Phantastikelemente.

Einige Passagen sind doch recht blutrünstig und überspitzt, aber King schafft es alles doch recht nüchtern zu beschreiben. Vor allem eine Szene am Ende ging mir unglaublich nahe und mir fiel es schwer diese zu lesen. Wobei man auch anmerken muss, dass es ein wirklich ruhiges Buch ist und man die blutrünstigen wahrscheinlich an einer Hand abzählen kann.

King verwendet hier drei Figuren aus der altgriechischen Mythologie, die Moiren, was ich anfangs etwas gewöhnungsbedürftig fand. Nach einer Weile hat mir die Idee wirklich gut gefallen und nach und nach konnte ich mich sogar an die Geschichte der dreien erinnern.

Mittwoch, 23. Oktober 2019

#002 Top10 - Horror Settings






Hallo,
Eins meiner Lieblingsgenres ist definitiv Horror  und heute möchte ich euch einmal meine 10 Lieblingssettings vorstellen. Für mich ist es wichtig, dass ein halbwegs nachvollziehbares Szenario vorhanden ist, also die Menschen dürfen zum Beispiel nicht unverwundbar sein und es sollte möglichst keine Romanze geben, wenn sollten sie kein Happy End haben. Die nachfolgenden Settings habe ich jetzt nicht geordnet, da ich eigentlich alle gleich gerne lese. Als Beispiele werde ich auch Bücher aus anderen Genres verwenden, da mir bei manchen Szenarien einfach keine aus dem Genre Horror eingefallen sind. Leider gibt es ja mittlerweile wirklich viel Schund in dem Genre und einiges liest sich wie ein sehr ekelhafter Fetischroman und gefühlt finde ich wirklich sehr selten einen guten Horrorroman.

1) Infektion 

Die Menschen infizieren sich mit einer Krankheit, die sie dazu bringt andere Menschen zu ermorden. Hier spielt es für mich keine große Rolle, ob es um Zombies geht oder nicht, Hauptsache es gibt keine Wunderheilung, keine Romanze und es ist schön gruselig. Besonders wenn sich die Infizierten in Psychopathen verwandeln und auf den ersten Blick deshalb vollkommen normal wirken finde ich gruselig.

Cell von Stephen King
Infiziert von Scott Siegler(Thriller)

2)  Abgelegenes Gebäude

Hier ist es mir egal, ob es sich um ein Hotel, einen Bauernhof oder einfach nur eine Burg handelt. Entweder der Ort selbst hat eine böse Macht oder dort hält sich etwas  Böses verborgen. Was ich nicht so mag ist  es, wenn es um ein Hotel geht in dem Psychopathen den Gästen auflauern. Das Szenario habe ich schon oft genug gelesen und deshalb bevorzuge ich es  auch mittlerweile, wenn die Psychopathen nicht ganz so abgedreht sind und man einfach nicht direkt ahnt wie der Hase läuft.

Nemesis von Wolfgang Hohlbein
Shining von Stephen King, Booktalk

3) Abgelegener Ort 

Die Dorfbewohner haben ein Geheimnis und sie haben einen guten Grund dafür. Oder es ist einfach halt nur ein größeres Areal wie ein Fabrikgelände auf dem merkwürdige Dinge geschehen oder einfach nur ein riesiges Containerschiff mitten auf dem Ozean.

Die Insel von Richard Laymon
Hex von Thomas Olde Heuvelt, Booktalk

4) Psychiatrie/Sanatorium

Oder einfach nur ein altes verlassenes Krankenhaus. Hier ist es mir auch vollkommen egal, ob einfach nur Geister oder ähnliches ihr Unheil anrichten oder tatsächlich ein Mensch sein Unwesen treibt.

Die Anstalt von John Katzenbach

5) Labor/Institut 

Experimente gehen schief und alles gerät außer Kontrolle. Hier ist es mir auch vollkommen egal um was für Experimente es sich handelt, Hauptsache das Szenario ist möglichst nah an der Realität.

Frankenstein von Mary Shelley

6) Schule/Universität/Internat 

Hier das Setting habe ich auch unheimlich gerne bei Psychothrillern. Es gibt einfach so viele Sachen, die dort passieren könnten oder mal passiert sind. Man liest/hört ja immer wieder darüber und aus eigener Erfahrung weiß ich, dass die Schule ein ziemlich grausamer Ort sein kann.

Carrie von Stephen King
Geständnisse von Kanae  Minato, Rezension

7) Mordlustiger Gegenstand/Tier

 Es muss jetzt nicht unbedingt mordlustig sein, aber es sollte sehr gefährlich sein. Hier ist es mir auch vollkommen egal, ob es sich um riesige Killerspinnen, Vögel, Trucks oder sonst etwas handelt. Es sollte zudem einfach nicht albern sein(über die Killertomaten kann ich stundenlang lachen).

Christine von Stephen King
Cujo von Stephen King
Die Vögel von Hitchcock(Film)
Friedhof der Kuscheltiere von Stephen King, Buch und Film

8) Freizeitparks/Jahrmarkt/Zirkus 

Hier ist es mir vollkommen egal, ob es sich um einen verlassenen Park handelt oder ob er noch in Betrieb ist. Selbst ein Clown oder ein Gruselkabinett muss nicht unbedingt vorkommen. Ich schaue mir auch immer gerne Fotos von verlassenen Freizeitparks an und genau an die muss ich bei solchen Büchern immer denken. Mir ist es auch vollkommen egal,  ob die Hauptprotagonisten dort von Zombies, Vampiren oder was auch immer bedrängt werden. Sehr gruselig finde ich es übrigens, wenn dann aus dem Nichts die Musik vom Karussell oder so ertönt zusammen mit einem Knarzen, aber halt nichts zu sehen ist.

Es von Stephen King(Clown), Rezension

9) Dystopie 

Mir fällt dafür kein geeignetes Wort ein, aber mir geht es jetzt speziell um durchaus mögliche Szenarien nach einer Katastrophe. Am liebsten lese ich Bücher in denen es fragwürdige Gesellschaftsstrukturen gibt oder in denen es um alternative Enden geht, also bis zu einem gewissen Punkt auf wahren Ereignissen beruhen.

The Handmaid’s Tale von Margaret Atwood
The Man in the high Castle von Philip K. Dick

10) Hexen/Vampire/Übernatürliche Wesen

Es mir vollkommen egal, ob es sich um einen Vampir oder einen Wendigo oder sonst etwas handelt. Hauptsache es handelt sich um ein Übernatürliches Wesen, dass sein Unwesen treibt und es sollte auch ungefähr den Sagen/Mythen entsprechen. Hier bevorzuge ich es auch eine Geschichte zu lesen ohne Romanze. 

Dracula von Bram Stocker



Und welche Settings mögt ihr? Ich bin immer auf der Suche nach neuen Bücher in dem Genre. Könnt ihr da welche empfehlen?

LG Peanut

Sonntag, 20. Oktober 2019

#248 Bücherregal - Before sunrise(Kurzrezension)


Titel(Englisch)Before sunrise
AutorRick Morfina
VerlagCarrick Publishing
GenreMystery/Thriller
Seiten167 Seiten
Meine Bewertung
1,5/5

 Inhalt

Wegen einem Flugzeugabsturz gelingt es einem Strafgefangenen zu fliehen. Aber auch der Polizist Fortin überlebt diesen Absturz und begibt sich auf die Jagd nach dem Entflohenen. Jedoch lähmen ihm immer wieder schwere Schuldgefühle, da er vor Jahren einen Entschuldigen im Dienst erschossen hatte. Ob eine erfolgreiche Gefangennahme seine Schuldgefühle vermindern könnte?

Review

Das Buch ist mehr wie eine schlechte Seifenoper bzw. Telenovela. Es ist wirklich schwer einen logischen Handlungsverlauf zu finden wegen der vielen Handlungssprünge und Plotholes. Dadurch das es eine kurze Geschichte ist fehlen einfach die notwendigen Erklärungen. Zudem war das Ende vorhersehbar.
Die vielen verschiedenen Handlungsstränge werden zum Schluss zusammen geführt, was mir äußerst konstruiert vor kam.
Mir war der Schreibstil zu einfach und nüchtern. Der Erzählstil an sich wechselt immer mal wieder aus unerklärlichen Gründen, das hat mich total verwirrt. Auch Handlungssprünge und Ortswechsel sind sehr abrupt und man hat alles andere als einen fließenden Übergang. Deshalb weiß man gar nicht was für eine Relevanz die enthaltenen Informationen in den jeweiligen Kapiteln haben.
Die Charaktere  bleiben blass und einseitig. Es gibt viele Wiederholungen, was total nervig ist und Fortin fühlt gefühlt 1.000 Mal das gleiche was immer wieder zur selben Handlungsweise führt.


Fazit

Im Nachhinein bin ich wirklich froh darüber, dass ich das Buch im Rahmen einer Aktion kostenlos erhalten habe. Es ist ein Buch über Trauer, Schuldgefühle und das Will Fortin mit den Folgen seiner Taten bei einem Polizeieinsatz nicht hinwegkommt.
Es ist mehr Drama als Thriller o.ä.. Es eignet sich eher für zwischendurch, da es ansonsten viel zu oberflächlich ist und zu wenig Spannung aufkommen lässt.

Freitag, 18. Oktober 2019

#247 Bücherregal - Muse of nightmares



TitelMuse of nightmares
AutorLaini Taylor
VerlagHodder Paperbacks
GenreFantasy
Seiten528 Seiten
Meine Bewertung
4/5

 Inhalt

Minya ist immer noch besessen von der Idee Rache an den Menschen von Weep zu nehmen. Aus dem Grund hält sie auch Lazlo zusammen mit Sarai gefangen und versucht sie davon zu überzeugen, dass es der richtige Schritt ist. Wenn Lazlo Sarai retten möchte, dann darf er Minya nicht umbringen. Doch der einzige aus diesem Schlamassel scheint genau das zu sein. Kann er Sarai retten und das ohne die Bewohner von Weep dafür zu opfern? Woher kommen überhaupt die Götter und wo sind all die anderen Gotteskinder abgeblieben?

Review

Hier das Buch habe ich tatsächlich fast in einem durch gelesen, weil es mich so gefesselt hat. Es fängt quasi genau da an wo der erste Teil aufgehört hat und die Autorin schafft es einen mit einigen Wendungen richtig zu überraschen.

Selbst die  neuen Charaktere sind nicht in Gut und Böse zu unterteilen und ich finde es einfach klasse, dass auch hier die Autorin es schafft so viele Grauschattierungen zu erzeugen. Vor allem ein Hauptcharakter überrascht einen mit seiner Geschichte und ich verrate an dieser Stelle wahrscheinlich nicht zu viel, wenn ich noch einmal darauf hinweise, dass jeder Charakter Gründe für sein Handeln hat und die Fähigkeit sich zu verändern. Der Fokus liegt hier komplett bei den Charakteren, das heißt man erfährt unglaublich viel darüber wie sich zum Beispiel ihr Leben durch das was im 1. Teil passierte ändert. Es gibt zudem auch neue Charaktere, die das Geschehen aus ihrer Sicht erzählen. Und dadurch erfährt man auch viel relevantes was man aber erst im Laufe der Handlung richtig einordnen kann. Mich hat das zeitweise etwas gestört, aber so bleibt es wenigstens spannend. Hier hätte ich mir jedoch definitiv weniger Erzählperspektiven gewünscht um einen besseren Überblick behalten zu können.

Auch der Schreibstil ist wie im vorigen Teil lyrisch, detailliert und erinnert an ein Märchen. Wenn man sich daran gewöhnt hat liest es sich auch recht gut, wobei man auch hier wirklich genau lesen sollte.

Das Ende hat mir absolut gar nicht gefallen, da es eher ein typisches Science-Fiction-Ende ist und irgendwie nicht zum Rest des Buches passt. Vielleicht gibt es ja noch einen dritten Teil in dem das alles etwas besser erklärt wird.

Zudem gibt es vor allem am Anfang einige Längen und es passiert gefühlt absolut gar nicht. Auch wenn der Fokus auf den Charakteren und allem liegt sollte ja im Hintergrund die Handlung wenigstens etwas voran getrieben werden, was aber gefühlt gar nicht passiert.

Auch die Instantromanze aus Teil 1 wird einfach nicht besser, sondern gefühlt noch einen Ticken schnulziger. Und wenn ich was nicht mag, dann sind es schnulzige Instantromanzen. Leider  ist das weder für Lazlo noch für Sarai als Charakter vorteilhaft und ich finde es irgendwie schade, dass genau diese Romanze im Vordergrund bei den Beiden steht.

Fazit

Alles in allem hat mich das Buch gut unterhalten und deshalb gebe ich ihm 4 Sterne. Es ist definitiv um einiges härter als der vorige Teil, allein wegen der Actionszenen und wegen den teils doch sehr dramatischen Szenen. Deshalb möchte ich an dieser Stelle auch eine Triggerwarnung setzen, denn hier in diesem Teil geht es um Krieg, Menschenhandel und traumatische Erlebnisse und ähnliches. Es sind alles Themen, die auch schon in ersten Teil mehrfach angedeutet werden, aber jetzt erst wirklich in all ihrer Hässlichkeit besprochen werden. Ich hätte es vollkommen unpassend gefunden, wenn genau die Themen totgeschwiegen wurden würden. Mir war es zwar teilweise alles ein wenig zu rosarote Brille, wenn es um die Auswirkungen von so etwas wie Menschenhandel geht. Aber größtenteils wird schon sehr deutlich gezeigt was es für einen Schaden anrichtet, deshalb kann ich da auch drüber hinweg sehen.

Am Besten hat mir die Message von diesem Buch gefallen. Im ersten Teil ging es ja darum, dass man um seine Träume kämpfen und an sie glauben muss. Im zweiten Teil jedoch geht es um Veränderung und dass nichts in Stein gemeißelt ist. Man muss nicht die Fehler der anderen wiederholen, man kann genauso gut seinen eigenen Weg gehen und es eventuell sogar besser als andere machen.

Booktalk zu "Strange the Dreamer"

Mittwoch, 16. Oktober 2019

#003 Buch und Film - Friedhof der Kuscheltiere



Hallo,

im August hatte ich "Friedhof der Kuscheltiere" von Stephen King gelesen und endlich komme ich einmal dazu einen Blogeintrag über das Buch und den Film zu posten.

Handlung


Auf der Suche nach einem neuen Zuhause für seine Familie stößt Louis Creed auf ein altes, verwohntes Haus. Er beschließt dort mit ihnen hinzuziehen und an der Universität als Arzt zu arbeiten, damit er mehr Zeit für seine Kinder hat. Er ahnt nicht, dass hinter seinem Haus im Wald ein Friedhof für Haustiere angelegt wurde und sich dieser auf einer alten verwunschenen Indianergrabstätte befindet. Er ahnt auch nicht, dass genau dieser Friedhof für ihn irgendeine Relevanz haben könnte. Er ahnt  auch nicht, dass die viel zu schnellen Tanklaster auf der Straße direkt vor seiner Haustür bald eine wichtige Rolle in seinem Leben einnehmen werden.



Friedhof der Kuscheltiere von Stephen King, 609 Seiten, Heyne

Das Buch wollte ich schon lange einmal lesen, denn nach der Verfilmung(1989) klang es wie etwas, was ich definitiv von der Handlung her lieben würde. Der 2. Teil des Filmes hat mich wirklich gut unterhalten und zwar in dem Sinne, dass ich nicht mehr aufhören konnte zu lachen. Da ich mich eher bei Büchern grusel und mir die Buchausgabe mit dem Filmcover so gut gefiel, musste ich es mir einfach zu legen.
Und ich muss schreiben, dass ich absolut nicht enttäuscht wurde. King schafft es mit einer Leichtigkeit eine gruselige und bedrückende Stimmung zu schaffen, die trotz all der doch recht schönen Alltagssituationen durchgehend anhält. Der Autor liebt nun einmal Jumpscares und weiß sie perfekt einzusetzen.
Auch die vielen Handlungsstränge halten die Spannung oben und selbst einige Nebenhandlungen regen einen durchaus zum Nachdenken an.

Durch die vielen detaillierten Beschreibungen kann man sich die Umgebung und die Protagonisten gut vorstellen. Die Hauptprotagonisten werden realistisch dargestellt und sind mit vielen Eigenheiten ausgestattet.

Die Spannung baut sich so nach und nach auf und auch der Gruselfaktor nimmt zu. Man erlebt wie alles nach und nach zerbricht und von einem Grauen ersetzt wird, der einem das Fürchten lernt. Denn manche Sachen sind nun einmal schlimmer als der Tod und genau das wird einem bewusst.
Zudem beschreibt er Gewaltszenen nicht bildhaft, sodass alles der Vorstellungskraft des Leser obliegt. Diese Szenen wirken deshalb keinesfalls harmlos, aber sie lesen sich eher wie ein Tatsachenbericht und dadurch entsteht zusätzlich ein richtig groteskes Gefühl.
Während dem Lesen habe ich sehr oft aktiv in die Handlung eingreifen wollen, denn Louis möchte man an der ein oder anderen Stelle einfach nur wachrütteln. Seine Charakterentwicklung ist einfach nur erschreckend und in Gewissen Teilen auch nachvollziehbar.

Was mich so irritiert hat war das Ende, denn alles was davor geschieht erfährt man in all einen Einzelheiten. Und das worauf es hinausläuft geschieht in einer Art Zeitraffer. Hier hätte man gerne noch ein paar Seiten einbauen können und vorher dafür was weglassen können.

Alles in allem muss man King als Geschichtenerzähler einfach lieben um Gefallen an diesem Buch zu finden. Nicht jedem sagt diese detaillierte Schreibweise zu, die man hier vorfindet. Es gibt halt etliche Längen, viele Wiederholungen und wahrscheinlich könnte man das alles mit locker 150 oder 200 Seiten niederschreiben. Jedoch ist es nun einmal Kings Art so zu schreiben und so lange ich nur ab und an so ein Buch lese, stört mich das alles nicht.

Es ist auf jeden Fall ein Buch, dass einen eine Weile beschäftigt. Auch wenn stellenweise nicht so viel passiert muss man genau lesen, um keine wichtigen Details zu überlesen. Und ich finde genau das macht seine Bücher aus: Man verweilt wirklich eine ganze Weile in ihnen. Ich hatte schon andere Bücher mit 600 Seiten gehabt und dafür habe ich viel weniger Zeit zum Lesen benötigt.

Durch das Buch habe ich auch endlich den Film(1. Verfilmung) verstanden und weiß warum bestimmte Sachen passieren. Leider wird ja vieles im Film nicht ordentlich erklärt, weshalb ich ihn bisher auch nur ausschnittweise gesehen hatte. Das hatte mich auch an der 1. Verfilmung von Es gestört: Die ganzen fehlenden Erklärungen.




Paramount, Spieldauer: 103 Minuten, unter anderem mit Jason Clarke und Amy Seimetz

Die Schauspieler sind wirklich gut ausgewählt und passen zu ihren Rollen. Es gibt einige wirklich sehr gute Jumpscares. Vor allem finde ich den Film atmosphärisch gut, da die "dreckigen" Farben dem ganzen das nötige Etwas geben. Zudem wirkt es dadurch ein wenig gruseliger.
Schlecht
Ohne jetzt zu spoilern kann ich jetzt gar nicht erwähnen was mich so stört  an der Neuverfilmung. Die erste Verfilmung hatte zwei Teile und konnte so viel mehr von der Handlung und den einzelnen Charakteren zeigen. Hier ist das einfach nur ein Schnelldurchlauf durch ein großartiges Buch und wird seinem Namen einfach nicht gerecht.
Der Friedhof enttäuscht und da wird so viel hinzugedichtet seitens der Drehbuchautoren, dass man es einfach nicht ernst nehmen kann. Im ersten Film fand ich den Friedhof für die Haustiere weitaus realistischer dargestellt. Und eine Szene erinnert an einen wirklich schlechten Splatter oder Horrorfilm mit den Masken.
Es fehlen Erklärungen, die im Buch von Judd gegeben werden. Allgemein wurde Judd zu einer Randfigur degradiert und allein die Tatsache verstehe absolut nicht. King denkt sich ja was dabei, wenn er Charakter X so viel Aufmerksamkeit schenkt, also warum macht man das dann als Drehbuchschreiber? Das ist jetzt ein relevantes Detail, was man ohne groß zu spoilern kritisieren kann.

Den Film kann und will ich einfach nicht als Buchverfilmung ernst nehmen. Der Autor hat sich gewiss etwas bei gewissen Handlungssträngen gedacht und warum gerade x passiert und nicht y. Man muss ja auch nicht alles haargenau so wiedergeben, aber Schlüsselmomente sind in meinen Augen in Stein gemeißelte Tatsachen und nicht veränderbar. Gewisse Veränderungen konnte ich ignorieren, aber manche waren einfach zu gravierend und ich musste dann erst einmal checken, ob mich meine Erinnerung im Stich ließ oder eben nicht.
Eigentlich wollte ich den Film nicht zu Ende gucken, habe es aber dann doch getan. An sich ist es halt ein Film, denn man nebenbei gucken kann. Es ist ein Horrorfilm, dem die Tiefe fehlt auch wenn die Originalhandlung genau jene Tiefe ermöglichen würde. Es fehlt einfach das subtile, also das was man eben nicht direkt sieht und was die Bücher von King nun einmal oft ausmachen.
Dem Film würde ich also 2 von 5  Sternen geben.

Hat einer von euch schon das Buch gelesen oder den Film gesehen? Was ist eure Meinung dazu? 
Gerne verlinke ich hier eure Rezensionen. 

LG

Sonntag, 13. Oktober 2019

#246 Bücherregal - Savage Moon(Kurzrezension)


Titel(Englisch)Savage Moon
AutorChris Simms
VerlagCreateSpace Independent Publishing Platform
GenreMystery
Seiten416 Seiten
Meine Bewertung
3/5

 Inhalt

In der Nähe vom Moor in Manchester wird die Leiche einer jungen Frau entdeckt. Zur gleichen Zeit wird immer öfter eine große schwarze Katze in der Gegend gesichtet. Neben den Verletzungen weisen auch die Haare in den Händen der Toten daraufhin, dass ein Panther die Frau tötete. DI Spicer stößt auf diesen Fall, als er die Leitung eines anderen Mordfalles übernimmt. Bei diesem Fall handelt es sich um einen Mann, der tot in einem Parkhaus gefunden wurde. Er begibt sich auf die Jagd nach dem Monster aus dem Moor, der die Leute in Angst und Schrecken versetzt.

Review

Die Grundstimmung ist durchgehend düster und bedrohlich und man wartet die ganze Zeit darauf, dass irgendetwas passiert. Durch die ganzen Beschreibungen kann man sich vor allem das Moor gut vorstellen.

Mich hat der Handlungsstrang rund um Alice gestört, da er nichts zum Handlungsverlauf an sich beigetragen hatte und sich viele Dinge wiederholt haben. Zudem hat sie gefühlt nur gemeckert und sich total auf den Irakkrieg fixiert, obwohl sie offenbar sehr belastet hat. Zudem nimmt dieser Strang dem Ganzen die Spannung, denn es passiert gefühlt nichts.
Zwischendurch hatte mir der rote Faden gefehlt und ich hatte deshalb auch komplett den Überblick verloren. Es gibt einfach zu viele Charaktere. Und der Fokus liegt oft auf allem, aber nicht dem Haupthandlungsstrang, was zusätzlich ablenkt.
Am Ende bleiben viele Fragen offen und es ist einfach zu abrupt.


Fazit

Das Buch ist ein typischer britischer Mystery-Thriller und dementsprechend langsam ist auch das Tempo. Es ist nichts für Leser mit schwachen Nerven, den neben den brutalen Morden wird auch gegen Ende der Handlung das Verhalten der Briten zur Kolonialzeit in Kenia thematisiert. Und an dieser Stelle wird nichts geschönt. Auch wenn mich die Verknüpfung mit der Story an sich etwas irritiert hat, denn das alles klingt doch sehr weit hergeholt.
Es ist der dritte Teil einer Buchreihe und obwohl ich die vorigen nicht gelesen habe, hatte ich nicht das Gefühl als würde mir Wissen fehlen.
Hier wurde britisches Englisch verwendet und viele Begriffe entstammen dem Dialekt, den man in der "Great Manchester"-Region spricht. Das hat dem Ganzen natürlich Authentizität gegeben, aber beim Lesen war ich echt froh es als eBook vor mir zu haben und die Wörter nachgucken zu können.
Alles in allem hat mich das Buch trotz der vielen Kritikpunkte gut unterhalten.

Freitag, 11. Oktober 2019

#245 Bücherregal - Der Präparator


TitelDer Präparator
AutorMike Omer
VerlagEdition M
GenreThriller
Seiten456 Seiten
Meine Bewertung
4/5

 Inhalt

Bei einem Fall in Chicago steht die Polizei vor einem Rätsel und auch das FBI kommt nicht weiter. Der Agent vom FBI beschließt Zoe Bentley, eine forensische Psychologin, zum Fall hinzuziehen und kaum ist sie vor Ort geraten die beiden aneinander. Der Zeitdruck ist enorm, denn mittlerweile wurde die dritte einbalsamierte Frauenleiche an einem öffentlichen Ort gefunden und es sieht nicht so aus als würde die Mordserie bald enden. Zudem tauchen Briefumschläge auf, die eine Verbindungen zu einer Mordserie in Zoes Kindheit vermuten lassen. Werden sie in der Lage sein den Täter zu schnappen bevor noch mehr Frauen sterben?

Review

Es gibt reichlich Nebenhandlung und so lernt man auch einiges über die beiden Hauptprotagonisten und kann sich somit ein recht gutes Bild von diesen machen. Sowohl Zoe als auch Tatum sind Einzelgänger und so ist auch ihre Arbeitsweise. Ihnen fällt es schwer anderen zu vertrauen und so unternehmen sie viele Alleingänge. Allein das sorgt für viel Konfliktpotential und bis zum Schluss stellt sich einem die Frage, ob diese Methode wirklich erfolgreich sein kann. Schließlich sind sie auf der Suche nach einem intelligenten Serienmörder und da sollten sie eigentlich alle an einem Strang ziehen.

Die einzelnen Charaktere handeln sehr authentisch und durch vielen Beschreibungen kann man sich ein gutes Bild von ihnen machen.

Ich würde ja gerne behaupten die Kapitel rund um den Täter fand ich am Besten, aber dafür fand ich diese einfach viel zu verstörend. Sie sind genial geschrieben und dem Autor gelingt es diesen Täter als absolut verachtenswert darzustellen. Allein aus dem Grund lohnt es sich das Buch zu lesen.

Erst ganz spät merkt man worauf die Handlung hinausläuft und ich finde es klasse, wenn die Spannung bis zum Ende aufrecht erhalten wird. Es gibt viele einzelne Handlungsstränge die nach und nach zusammen laufen und somit auch Sinn ergeben. So erfährt man auch viel über Zoes Vergangenheit und warum sie überhaupt forensische Psychologin geworden ist.

Man kann es eigentlich schon an der Länge des Buches erahnen(458 Seiten), denn es gibt wirklich viele Längen. Der Schreibstil ist ziemlich detailliert und man erfährt viel unnötiges. So etwas muss man einfach mögen, mein Fall war es jetzt nicht und zeitweise war ich deshalb auch etwas genervt.
Vor allem hatte ich irgendwann das Gefühl als würde es viel zu oft um das Thema Essen gehen. Hier habe ich aber schon weitaus schlimmere Thriller mit der Länge erlebt und wenn es einen zu sehr stört kann man diese Absätze ja auch einfach überspringen. Letztendlich dienen sie ja nur dazu die Charaktere lebendiger wirken zu lassen und Spannung aufzubauen und genau das gelingt dem Autor.

Was mich auch gestört hat war die Ignoranz der anderen Ermittler. Warum wurde Zoe als forensische Psychologin nach Chicago geholt, wenn eh keiner auf sie hört? Ich kann ja verstehen wenn manche Sachen verworfen werden aber alle?

Fazit

Auch wenn mich das Buch nicht zu 100% überzeugen konnte, werde ich mir wahrscheinlich Band 2 zulegen und lesen. Ich fände es auf jeden Fall schön, wenn der Autor etwas Abstand von den vielen Klischees in Band 2 nehmen würde. Denn die beiden Hauptprotagonisten strotzen nur so vor diesen und das ist wirklich schade.

Das Buch ist definitiv nichts für zartbesaitete, denn hier geht es unter anderen um das Themen Vergewaltigung und Nekrophilie. Vor allem das letztere steht im Vordergrund und genau das macht den Thriller so verstörend und das obwohl hier absolut nicht ins Detail gegangen wird und es alles andere als bildhaft beschrieben wird. Der Alltagshumor lockert das alles ein bisschen auf, aber trotzdem sollte man das Buch nur lesen wenn man mit solchen Themen klar kommt.

Mittwoch, 9. Oktober 2019

#30 Booktalk - Strange the Dreamer

Hallo,

Im August hatte ich den YA Fantasyroman "Strange the Dreamer" von Laini Taylor gelesen. Das Buch hat mich so fasziniert und begeistert, dass ich diesen Booktalk verfasst habe.






Der Waisenjunge Lazlo Stranger liebt es Geschichten über Abenteuer lesen und als Bibliothekar sitzt er auch genau an der Quelle dafür. Er selbst hat einfach nicht den Mut genau jene Abenteuer zu erleben, doch eines Tages werden Leute für einen Auftrag in Weep gesucht. Und Weep hat ihn als Stadt schon im Alter von 5 Jahren fasziniert und auch noch heute verschlingt er jedes Buch darüber. Eigentlich galt Weep als verschollen und sich einer Gruppe anzuschließen die von einem Godslayer(Gottesschlächter) angeführt wird klingt nicht sehr klug. Kann Lazlo seine Angst überwinden und wird sein Traum endlich einmal Weep zu besuchen in Erfüllung gehen?

Der Schreibstil ist bildgewaltig, total poetisch und einfach nur wunderschön.
Man möchte einfach genauso wie Lazlo erfahren was es mit Weep auf sich hat. Wie kann es sein, dass sich keiner mehr daran erinnert? Er hat sich ja regelrecht verrannt in die Idee und will einfach nicht aufgeben, was ihn wirklich sympathisch macht. Diese Welt rund um Weep wird detailliert beschrieben, so dass man sie sich sehr gut vorstellen kann. Sie ist einfach nur traumhaft schön und total interessant, auch wenn sie ein paar nicht so schöne Ecken hat. Hier bin ich auf jeden Fall darüber, dass es schon 2 Bücher mit je 500 Seiten darüber gibt und ich die Möglichkeit habe diese Welt eine ganze Zeit lang zu erkunden. Ich finde es auch schön wie viele Erzählungen es über Weep gibt und man auf diese Weise mehr erfährt.

Was ich so toll an Lazlo finde ist seine Gewöhnlichkeit, denn er ist kein Schönling und ihm fliegt nicht alles zu. Als Waise ist sein Weg vorherbestimmt, aber davon lässt er sich nicht kleinkriegen. Er muss sich alles mühsam erarbeiten und das zeigt einfach, dass vieles möglich ist solange man nur an sich und seine Fähigkeiten glaubt. Immer wieder stößt er auf Widerstand, aber davon lässt er sich nicht entmutigen und kämpft weiterhin für seine Träume. Und genau das macht einem Mut selbst an seine Träume zu glauben, auch wenn diese in den Augen anderer als vollkommen unerreichbar erscheinen. Wo käme man denn auch hin im Leben, wenn man absolut keine Träume mehr hätte? Und selbst wenn man bei diesen Träumen Abstriche machen muss, lohnt es sich in der Regel für diese zu kämpfen. Lazlo macht einfach eine unglaublich gute und nachvollziehbare Charakterentwicklung im Laufe der Handlung durch.

Total faszinierend fand ich auch die fehlende bzw. verschwommene Trennlinie zwischen Gut und Böse. Denn in diesem Buch ist keiner durch und durch Böse und ich finde es einfach nur fantastisch, wenn es diesbezüglich wie im echten Leben viele Grauschattierungen gibt und dieses Prinzip auch bei Nebencharakteren angewendet wird. Und die Autorin hat es richtig gut hinbekommen das alles in eine nachvollziehbare Handlung zu packen ohne einen mit all den Details zu erschlagen.

Neben den Handlungsstrang rund um Lazlo gibt es übrigens noch einen weiteren, aber hier möchte ich nicht zu viel verraten. Vor allem der Plottwist hat mich positiv überrascht und ich bin gespannt darauf, was sich noch alles im 2. Band aufgrund dessen ereignen wird.

Mittlerweile ist die deutsche Übersetzung von diesem Buch erschienen(30.09.2019), jedoch wurde bisher nur die erste Hälfte davon veröffentlicht und die zweite Hälfte kommt Ende November. Hier frage ich mich echt wieso das gemacht wurde, denn das Buch kann man nicht sinnvoll teilen. Die erste Hälte des Bandes dient halt dem recht langsamen Weltenaufbau und danach einen Cut zu setzen ist wirklich nicht gut. Die Originalfassung ist etwas anspruchsvoller von der Sprache her, das heißt man sollte schon ziemlich gut Englisch können dafür. Ansonsten überliest oder versteht man wahrscheinlich nicht die ganzen kleinen Feinheiten, die das Buch ausmachen. Es tauchen auch ziemlich viele Wortspiele auf, weshalb man wirklich genau lesen muss um alles zu verstehen und keine Details zu überlesen. Und obwohl man so genau lesen musste habe ich oft die Zeit aus den Augen verloren, da ich das Buch einfach nicht aus der Hand legen wollte. Eigentlich finde ich so einen detaillierten Schreibstil ziemlich anstrengend, weshalb ich meist viele Pausen beim Lesen einlege. Hier hat das aber total zu der Handlung gepasst und ich habe wirklich wenige Pausen eingelegt.

Ich bin auf jeden Fall sehr gespannt auf den 2. Band, denn das Ende lässt einfach viel zu viele Fragen offen. Eigentlich habe ich nicht damit gerechnet, dass mich die nächsten Jahren noch einmal ein Fantasybuch so begeistern wird.

Im Laufe der Handlung erfährt man was es mit der Motte vom Cover auf sich hat. Und genau diese Idee finde ich einfach fantastisch und auch in gewisser Weise gruselig. Einen halben Stern Abzug gibt es für die Romanze in dem Buch, da sie mir stellenweise etwas zu schnulzig war. Diese nimmt aber nur einen kleinen Teil ein, also habe ich es einfach die meiste Zeit versucht auszublenden.

Viele Grüße

Montag, 7. Oktober 2019

Awarenessday - Trigeminusneuralgie



Hallo,

Den heutigen Aufmerksamkeitstag/Awarenessday möchte ich einfach einmal nutzen um über all die hässlichen Seiten dieser Erkrankung zu schreiben. Denn diese blitzartigen Schmerzen kann man sehr schlecht nachvollziehen, wenn man sie noch nie selbst gespürt hatte.

Was ist die Trigeminsneuralgie überhaupt?

Die Trigeminusneuralgie ist ein Gesichtsschmerz bei dem die Schmerzen klar lokalisierbar und einschießend/blitzartig sind. Der Trigeminusnerv ist ein Drillingsnerv und seine drei Äste versorgen das Gesicht. Ausgelöst werden diese Schmerzen durch eine Beschädigung der Myelinschicht(Isolationsschicht) des Nerves, was viele verschiedene Ursachen wie MS, Tumor, Herpes Zoster und vieles mehr haben kann. Dementsprechend verschieden sind dann auch die Behandlungsmöglichkeiten. Bei mir drückt zum Beispiel ein Blutgefäß auf den Nerv, was auch eine Ursache dafür sein kann. Bei der Trigeminusneuralgie wird zwischen zwei Formen unterschieden. Bei der typischen Form hat man blitzartige, einschießende Schmerzattacken, die wenige Sekunden bis zu 2 Minuten dauern aber durchaus auch in Serie auftreten können. Bei der atypischen Form sind sie Schmerzen brennend/stechend.
Nur etwa 0,01% der Weltbevölkerung haben diese Erkrankung und viele Ärzte treffen in ihrer gesamten Laufbahn mitunter wenn überhaupt nur einen Patienten mit einer Trigeminusneuralgie.

Hierzu möchte ich ganz knapp ein paar Szenarien beschreiben, die das Leben mit dieser Erkrankung eigentlich ziemlich gut wiederspiegeln.


  1. Man ist sich sehr sicher, dass dieses Mal tatsächlich der Zahn Schuld an den Schmerzen ist und man geht zum Zahnarzt. Und was wird da gefunden? Nichts. Der Zahnarzt bietet einen an auf gut Glück den Zahn aufzubohren und zu behandeln. Aus Verzweiflung stimmt man zu. Mir zum Glück nie passiert, aber der erste Teil schon viel zu oft und den zweiten Teil habe ich schon oft genug bei anderen Betroffenen erlebt. Manchmal wird dann auch einfach der Zahn gezogen und dann bleiben wenn man Pech hat Phantomschmerzen, das heißt ein nicht vorhandener Zahn tut weh.
  2. Ein Trigger bei der Trigeminusneuralgie kann das Sprechen sein. Stellt euch mal vor jedes Wort löst blitzartige Schmerzen aus. Ihr müsst flüstern, weil ihr die Schmerzen nicht aushaltet. Ihr klingt total verwaschen und Leute fragen euch, ob ihr zu viel gebechert habt. 
  3. Ein anderer Trigger ist manchmal kalte Luft. Stellt euch mal vor ihr haltet euch ein Tuch/Schal vor den Mund, damit die eingeatmete Luft nicht zu kalt ist und Leute halten euch für einen Schwerverbrecher. Im Sommer gucken euch die Leute an, als wärt ihr nicht ganz richtig im Kopf wegen der Mütze auf dem Kopf.
  4. Auch Essen kann sehr schmerzhaft sein. Wenn ich schon vorne herein merke, dass ich damit Probleme habe an dem Tag packe ich mir Apfelmus ein oder anderes Obstpüree. Oft höre ich dann den Kommentar es sei ja Babynahrung. Darf man als Erwachsener keinen Apfelmus mehr essen? Ich hatte auch schon oft genug Trinknahrung aus der Apotheke, aber seien wir mal ehrlich: Das Zeug schmeckt nicht. Proteindrinks sind auch okay, aber keine Lösung. 
  5. An manchen Tagen löst die kleinste Berührung oder der kleinste kaum spürbare Windhauch starke Schmerzen aus und an anderen Tagen kann man sich ganz normal das Gesicht waschen und selbst der Wind draußen macht wenig Probleme.
  6. Der fassungslose Blick, wenn man im Sommer nach Getränken fragt, die eben nicht kühl sind sondern Zimmertemperatur haben. Denn auch kühle Getränke oder warme/kalte Speisen können den Nerv reizen.
  7. Manchmal dauern diese Schmerzattackenserien tatsächlich nur Sekunden oder wenige Minuten an und danach ist man zwar erschöpft, hat mitunter eine Art Muskelkater im Gesicht, aber ansonsten ist eigentlich alles wie vorher. Selbst als Betroffener kann man nicht immer sagen, ob diese Attackenserie lange andauern werden. 


Vielleicht könnt ihr euch jetzt etwas besser vorstellen wie es ist mit einer Erkrankung zu leben, die man dem Betroffenen nicht direkt ansieht und die wirklich sehr schwer greifbar ist. Die Trigeminusneuralgie kann viele verschiedene Ursachen haben und sie hat einfach unglaublich viele Gesichter. Selbst wenn man die Diagnose hat scheuen manche Ärzte nicht davor etwas komplett anderes und nicht existentes zu behandeln. Und als Betroffener kommt man meist irgendwann zwangsläufig an einen Punkt an dem nach jedem Strohhalm greift und auf solche Ärzte schlicht und einfach rein fällt. Leider gibt es mehr als genug Menschen, die aus solchen Erkrankungen Profit schlagen wollen. Eine Trigeminusneuralgie ist nicht heilbar, aber sie kann behandelt werden und mitunter hat man das Glück eine Remission zu erreichen. Diese Remission kann übrigens auch spontan auftreten, was vor allem am Anfang der Erkrankung passiert.
Nicht nur Menschen, sondern auch zum Beispiel Pferde(oftmals Ursache von idiopathishen Headshaking/Kopfschütteln) oder Hunde können unter eine Trigeminusneuralgie haben.


Hier sind weitere Beiträge:
Nervenschmerzen - Was ist das?
Trigeminusneuralgie - Das Gewitter in meinem Gesicht
Innere Einstellung
Warum Aufklärung so wichtig ist
Wie kam ich zu der Diagnose?
Ernährung
Op nach Janetta
Aufmerksamkeitstag TN 2018
Aufmerksamkeitstag seltene Erkrankrungen 2019

Viele Grüße

Sonntag, 6. Oktober 2019

#244 Bücherregal - UnAuthored Letters(Kurzrezension)


Titel(Englisch)UnAuthored Letters 
AutorTara C. Allred
VerlagPatella Publishing
GenrePsychothriller
Seiten393 Seiten
Meine Bewertung
1,5/5

 Inhalt

Rebecca verbrachte nach dem sie mehrfach missbraucht wurde viel Zeit in verschiedenen Institutionen um damit klar zu kommen. Nach Jahre langer Therapie kann sie sich endlich ein Leben aufbauen. Während sie mit ihrem ehemaligen Therapeuten Dr. Sanders und ihrem gemeinsamen Sohn ein ruhiges Leben führt, erreichen sie auf einmal Drohbriefe. Ihr Mann ist sich sicher, dass Rebecca dieser verfasst hat. Aber ist das wirklich so?

Review

Die Grundidee für die Handlung ist an sich sehr gut und spielt mit den menschlichen Abgründen. Der Hauptprotagonisten kann man nicht trauen, weil sie psychisch krank ist und scheinbar unter Wahnvorstellungen leidet. Folglich weiß man auch nicht, ob sie wirklich von einer Dritten Person bedroht wird oder eben nicht. Genau das sind eigentliche perfekte Zutaten für einen gelungenen Psychothriller, jedoch hapert es hier leider an der Umsetzung.
Jedoch werden einige Aspekte rund um psychische Erkrankungen treffend erklärt. Leider wird man durch so etwas nicht immer als vollwertiger Mensch wahrgenommen und Aussagen werden viel zu häufig in Frage gestellt. Und manche behandeln dann Betroffene wie ein kleines Kind, welches nicht in der Lage ist selbständig Entscheidungen zu treffen.

Zeitweise hatte ich das Gefühl als würde es sich bei dem Buch um den Aufsatz von einem Oberschüler handeln. Es fiel mir oft schwer der Handlung zu folgen und es fehlte einfach der rote Faden. Oft habe ich mich gefragt, ob das Buch überhaupt Korrektur gelesen wurde.
Der Großteil des Buches besteht gefühlt aus Gesprächen, die mal mehr und mal weniger nachvollziehbar sind.

Vor allem anfangs hat man das Gefühl als würden große Teil der Handlung einfach fehlen. Das heißt man kann auch gar nicht nachvollziehen warum der Hauptprotagonist jetzt auf einmal so handelt und oft wird man deshalb auch vor vollendete Tatsachen gestellt. Anstatt die Handlung der ersten Kapitel in wenigen Sätzen zusammen zufassen muss man sich durch viele unnütze Längen lesen. So fehlt gefühlt genau dieser Platz gegen Mitte des Buches und einige Handlungsstränge werden deshalb viel zu kurz erläutert.
Zum Beispiel wird auch nie erklärt was Rebecca passiert ist zu Beginn der Handlung. Was hat ihr Vormund ihr eventuell angetan? Die Charaktere bleiben alle bis zum Ende blass und man erfährt viel zu wenig über sie.
Ansonsten ist allgemein das Tempo sehr langsam und die vielen Längen machen es schwer dem Ganzen zu folgen.



Fazit

Mir hat das Buch aus den oben genannten Gründen nicht gefallen und ich frage mich immer noch, warum ich es überhaupt zu Ende gelesen habe. Vielleicht gefällt es ja dem ein oder anderen. Von einem Award-Gewinner hatte ich einfach mehr erwartet.

Freitag, 4. Oktober 2019

#243 Bücherregal - Tumor


TitelTumor
AutorDominik A. Meier
VerlagIndependently published
GenreDystopie
Seiten610 Seiten
Meine Bewertung
3/5

 Inhalt

In einem Forschungskomplex in Russland kommt es zu einer gewaltigen Explosion. In diesem Gebäude wurden viele fragwürdige Experimente durchgeführt, unter allem sollte dort ein besserer Mensch kreiert werden. Um das Schlimmste zu verhindern wurde das Gebäude mit Giftgas geflutet, doch die neuartigen Kreaturen überlebten. Maske ist auf der Suche nach seiner Frau, die in diesem Institut am Menschen forschte. Er hat es sich wie viele andere fest vorgenommen bis nach unten ins unterirdische Institut zu kommen, doch die Gefahren sind immens. Kann er seine Frau retten?

Review

Vor allem die Charaktere fand ich klasse, da sie voller Details stecken und viele Eigenarten und eine eigene Geschichte haben. Die Geschichte wird von Maske erzählt, über dem man relativ erfährt, der aber trotzdem bis zum Schluss noch voller Geheimnisse steckt.

Was man auch hervorheben kann ist die Härte in diesem Roman. Es gibt zwar auch den ein oder anderen gefühlten Superhelden, aber es gibt relativ viele unschöne Tode. Es ist halt eine Dystopie, die eine düstere Zukunft mit Cyborgs und außer Kontrolle geratener KI und Experimente beinhaltet und da gehört das einfach dazu. Die Tode an sich werden relativ neutral beschrieben, das heißt wer hier detaillierte Fetischroman ähnlich beschriebene Szenen erwartet wird enttäuscht sein. Mir hat diese neutrale Beschreibung durchaus gefallen, denn eine Dystopie muss mich nicht mit so etwas schocken.

Der Schreibstil ist einfach nur klasse und ich konnte mir alles gut vorstellen. Ich hatte direkt einige Szenen aus Computerspielen vor Augen, die genau an solchen Orten spielen. Es hat mich auch ziemlich gefröstelt, denn jeder Zeit konnte irgendetwas schreckliches passieren und es gab relativ viele böse Überraschungen.  Das hält die Spannung die ganze Zeit oben und auch wenn die Handlung vom Inhaltlichen bzw. von den Themen her abbaut kommt es immer wieder zu irgendwelchen sehr beängstigenden Momenten.

Auch wenn das alles sehr packend ist, kann man die Handlung einfach nicht ernst nehmen. Sie ist so absurd und unglaubwürdig, dass ich das Buch am liebsten einfach abgebrochen hätte. Ich habe bisher glaube ich kein Buch mit Cyborgs gelesen, deshalb fehlt mir etwas der Vergleich. Bisher kenne ich nur Filme dazu und die haben mir von der Handlung her besser gefallen als diese hier. Ich fand das teils einfach zu überspitzt und zu "groß". Ab einem Punkt verliert das einfach alles was eine glaubwürdige Handlung ausmacht und zwar als Mythen immer mehr eine Rolle spielen. Dann driftet das alles immer mehr ins Genre "Fantasy" ab und das war wirklich nicht gut.



Fazit

Die große Frage ist wie ich das Buch jetzt abschließend bewerten möchte. Die erste Hälfte ist klasse und hat eigentlich alles was eine gute Dystopie haben muss. Die zweite Hälfte ist eine Katastrophe und hat mich wütend gemacht, da es das ganze Buch runterzieht.

Wenn ich jetzt alle guten und schlechte Punkte miteinander vergleiche komme ich auf 3 von 5 Sternen. Ich denke wenn man auf diese Mythen und Fantasy steht, dann kommt man bei diesem Roman definitiv auf seine Kosten. An sich ist der Roman den Genres Mystery/Thriller/Dystopie zuzuordnen, was auch vollkommen zutrifft. Vor allem die ganzen Actionszenen halten das Tempo hoch und passen zu Thriller. Und es tauchen auch unglaublich viele Mysteryelemente auf. Ich hab schon lange keinen Roman mehr gelesen, den man so gut in mehrere Genres einordnen konnte.

An sich ist es ein durchaus denkbares Szenario, schließlich sind ja aus gutem Grund Experimente am Menschen/Tieren/Pflanzen in diesem Maße verboten und wer weiß, ob diese nicht doch irgendwo in abgelegenen Gegenden stattfinden. Und allein weil man das ja alles kaum kontrollieren geschweige denn planen kann macht es mir Angst. Und der Autor erwähnt wirklich viele sehr gruselige Experimente. Da kann man nur hoffen, dass es nie so weit kommen wird und wenn dann sehr schnell Schadensbegrenzung betrieben wird. Denn es ist wirklich beängstigend, dass genau diese Schadensbegrenzung nicht stattfindet in diesem Roman.

Es gibt insgesamt 4 Romane, die in diesem Tumoruniversum spielen und die können wohl scheinbar alle unabhängig voneinander gelesen werden. "Tumor" ist der erste Teil und ich freue mich schon darauf demnächst "Maschinengel" lesen zu können.

Mittwoch, 2. Oktober 2019

Lesemonat September



Guten Morgen :)

Hier ist mein Lesemonat September und ein kleiner Rückblick.

Für meinen Blog habe ich insgesamt 7.078 Wörter geschrieben und für meine Fanfictions ganze 7.750 Wörter was ganze 494 Wörter pro Tag macht. Das sind jetzt nicht die von mir gewünschten 500 pro Tag, aber oft hatte ich diesen Monat einfach keine Zeit zum Schreiben oder es waren andere Gründe vorhanden, warum es einfach nicht geklappt hat.
  1. Ende gut, alles gut! von Thomas Herzberg, 211 Seiten, 4/5 Sternen, Rezension
  2. Die Öko-Challenge von Komplett-Media, 176 Seiten, 4/5 Sternen, Booktalk
  3. Selfies vom Mond von André Nagerski, 123 Seiten, 4/5 Sternen, Rezension
  4. Der Tote im Strandkorb von Anna Johannsen, 284 Seiten, 2,5/5 Sternen, Rezension
  5. Wenn nicht jetzt, wann dann von Harald Lesch, 369 Seiten, 4/5 Sternen, Rezension
  6. To Kill a Mockingbird von Harper Lee, 324 Seiten, 4,5/5 Sternen, Booktalk
  7. Mörderinnen von Veikko Bartel, 240 Seiten, 5/5 Sternen, Rezension
  8. Nur eine Ewigkeit mit dir von Kristina Moninger, 300 Seiten, 3/5 Sternen
  9. Retribution Ridge von Anna Willett, 232 Seiten, 1,5/5 Sternen, Rezension
  10. Rabenschwarze Intelligenz von Josef H. Reichhoff, 256 Seiten, 5/5 Sternen, Rezension
  11. Watership Down von Richard Adams, 485 Seiten, 5/5 Sternen, Booktalk
  12. Unbarmherzig von Markus Kleinknecht, 424 Seiten, 4/5 Sternen, Rezension
  13. Brainspam von Torsten Sträter, 191 Seiten, 3/5 Sternen, keine Rezension
  14. Wie ich vom Weg abkam um nicht auf der Strecke zu bleiben von Eduard Freundlinger, 276 Seiten, 3,5/5 Sternen, Rezension
  15. Solange die Hoffnung uns gehört von Linda Winterberg, 471 Seiten, 5/5 Sternen, Booktalk
  16. One perfect lie - Der Schein trügt von Lisa Scottoline, 412 Seiten, 2/5 Sternen, Rezension
  17. Das Blut der Hirsche von Mons Kallentoft und Markus Lutteman, 397 Seiten, 4,5/5 Sternen Rezension
  18. Mörder von Veikko Bartel, 256 Seiten, 5/5 Sternen, Rezension
  19. In all den Jahren von Barbara Leciejewski, 449 Seiten, 4/5 Sternen, Rezension
  20. Weil mein Herz dich ruft von Jennifer Waschke, 269 Seiten, 4,5/5 Sternen, Rezension
  21. Apocalypse Z von Manel Loureiro, 397 Seiten, 3/5 Sternen
  22. Du bringst mein Leben so schön durcheinander von Claire Christian, 320 Seiten, 5/5 Sternen, Rezension
  23. Papst Franziskus von Michael Hesemann, 321 Seiten, 4/5 Sternen, keine Rezension
  24. Gier von Marc Elsberg, 448 Seiten, 4/5 Sternen, Rezension
  25. Mit allen Mitteln von Jens Bühler, 366 Seiten, 5/5 Sternen, Rezension
  26. Universum für Neugierige von Harald Lesch, 258 Seiten, 4/5 Sternen, Rezension
  27. Die Stille vor dem Tod von Cody McFadyen, 481 Seiten, 3/5 Sternen, Booktalk
  28. Der Präsident von Sam Bourne, 480 Seiten, 4/5 Sternen, Rezension
  29. Savage moon von Cris Simms, 418 Seiten, 3/5 Sternen
  30. Wie Gräser im Wind von Ella Zeiss, 383 Seiten, 5/5 Sternen, Booktalk
  31. Freak the Mighty von Rodman Philbrick, 192 Seiten, 4,5/5Sternen, Rezension
  32. Von Hoffnung getragen von Ella Zeiss, 416 Seiten, 5/5 Sternen, Rezension
  33. Unauthored letters von Tara C. Allred, 392 Seiten, 1,5/5 Sternen
  34. Who the fuck is dracula? von Sebastian Wotschke, 78 Seiten, 4/5 Sternen, Rezension
  35. Terms of use von Scott Allan Morrison, 384 Seiten, 3/5 Sternen, keine Rezension
  36. Am Ende dieses Jahres von Anja May, 364 Seiten, 4/5 Sternen, Rezension
  37. Die Angst schläft nie von Rachel Caine, 381 Seiten, 3/5 Sternen, Rezension
  38. Suitcase Girl von Ty Hutchinson, 344 Seiten, 1/5 Sternen
  39. Die Einkaufsrevolution von Tanja Busse, 320 Seiten, 4/5 Sternen, Booktalk
  40. Hannah und ihre Brüder von Ronald H. Balson, 476 Seiten, 4/5 Sternen, Rezension
  41. Nachts schweigt das Meer von Kate Penrose, 464 Seiten, 4/5 Sternen, Rezension
  42. Dry von Neal und Jarrod Shustermann, 448 Seiten, 4/5 Sternen, Rezension
  43. Dünenblut von Sven Koch, 352 Seiten, 4/5 Sternen, Rezension
  44. Dschungel von Friedemann Karig, 383 Seiten, 4/5 Sternen, Rezension
  45. Mein Leben basiert auf einer wahren Geschichte von Anne Freytag, 448 Seiten, 4/5 Sternen, Rezension
  46. Juister Mohn von Elke Bergsman und Anna Johannsen, 287 Seiten, 4/5 Sternen, Rezension
  47. Hostile Witness von Rebecca Forster, 420 Seiten, 2,5/5 Sternen, Rezension
  48. Hafenmord von Katharina Peters, 316 Seiten, 3/5 Sternen, Rezension
  49. The Victims' Club von Jeffery Deavers, 45 Seiten, 3/5 Sternen, keine Rezension
  50. Die Straße des Siegers von Osmar White, 304 Seiten, 3/5 Sternen, keine Rezension
  51. Pata Negra von Eduard Freundlinger, 432 Seiten, 3/5 Sternen, keine Rezension
  52. Bookless von Marah Woolf, 312 Seiten, 3,5/5 Sternen, Rezension
  53. Der Mann auf der Hallig von Anna Johannsen, 303 Seiten, 4/5 Sternen, Rezension
  54. Shining von Stephen King, 625 Seiten, 5/5 Sternen, Booktalk
  55. When the water runs out von David Canford, 316 Seiten, 2,5/5 Sternen, keine Rezension
  56. Träume aus Silber von Mina Baites, 306 Seiten, 3,5/5 Sternen, Rezension
  57. Jenseits von Schwarz von Lucie Flebbe, 288 Seiten, 4/5 Sternen, Rezension
  58. Küstenstill von Elias Haller, 380 Seiten, 5/5 Sternen, Rezension
  59. After: The shock von Scott Nicholson, 296 Seiten, 2/5 Sternen
  60. Bauernschädel von Stefan K. Heider, 252 Seiten, 4/5 Sternen, Rezension
  61. Rache und Roter Schnee von Elias Haller, 394 Seiten, 3,5/5 Sternen
  62. Das Weinen der Kinder von Arne M. Boehler, 352 Seiten, 4,5/5 Sternen, Rezension
  63. Steht auf, auch wenn ihr nicht könnt! von Maximilian Dorner, 4/5 Sternen, 192 Seiten, Rezension
  64. Mondprinzessin von Ava Reed, 252 Seiten, 1,5/5 Sternen, Rezension
  65. The hate u give von Angie Thomas, 528 Seiten, 5/5 Sternen, Rezension
  66. 40 Stunden von Kathrin Lange, 416 Seiten, 4/5 Sternen, Rezension
  67. Pitti auf hoher See von Bianca Dennemark, 175 Seiten, 3,5/5 Sternen, Rezension
  68. The perfect roommate von Minka Kent, 258 Seiten, 1/5 Sternen, keine Rezension
  69. Die ferne Hoffnung von Ellin Carsta, 362 Seiten, 3/5 Sternen, keine Rezension
  70. Simon vs. the homo sapiens agenda von Becky Albertalli, 352 Seiten, 5/5 Sternen, Buch und Film
  71. Der Präparator von Miker Omer, 458 Seiten, 4/5 Sternen
  72. All the bright places von Jennifer Niven, 432 Seiten, 3,5/5 Sternen, Booktalk
  73. Die Macht der Verzweiflung von Hendrik Falkenberg, 377 Seiten, 4/5 Sternen, Rezension
  74. Friedhof der Kuscheltiere von Stephen King, 609 Seiten 4,5/5 Sternen
  75. Strange the dreamer von Laini Taylor, 560 Seiten, 4/5 Sternen
  76. Dracula von Bram Stoker, 275 Seiten, 4/5 Sternen
  77. Turtles All the Way Down von John Green, 320 Seiten, 4/5 Sternen, Rezension
  78. Todeshaff von Katharina Peters, 320 Seiten, 3,5/5 Sternen, Rezension
  79. Goldene Zeiten im Gepäck von Adriana Popescu, 512 Seiten, 4,5/5 Sternen, Rezension
  80. Jaspers letzter Flirt von Ulrike Busch, 302 Seiten, 3,5/5 Sternen, Rezension
  81. The silent patient von Alex Michaelides, 339 Seiten, 2/5 Sternes
  82. Grenzfälle von Elke Bergsma, 302 Seiten, Rezension
  83. 10 Stunden Ewigkeit von Nika Lubitsch, 248 Seiten, 2,5/5 Sternen, Rezension
  84. Morgen ist leider auch noch ein Tag von Tobi Katze, 256 Seiten, 4,5/5 Sternen, Booktalk
  85. Tumor von Dominik A. Meier, 610 Seiten, 3/5 Sternen
Insgesamt 29.544 von 35.000 Seiten und 85 von 100 Büchern, 348 Seiten/Buch

Januar: 11 Bücher, 3.000 Seiten, 273 Seiten/Buch
Februar: 9 Bücher, 3.145 Seiten, 350 Seiten/Buch
März: 8 Bücher, 3.071 Seiten, 384 Seiten/Buch
April: 9 Bücher, 3.008 Seiten, 335 Seiten/Buch
Mai: 9 Bücher, 3.523 Seiten, 392 Seiten/Buch
Juni: 9 Bücher, 3.073 Seiten, 342 Seiten/Buch
Juli: 14 Bücher, 4.452 Seiten, 318 Seiten/Buch
August: 7 Bücher, 3.063 Seiten, 438 Seiten/Buch
September: 9 Bücher, 3.209 Seiten, 357 Seiten/Buch

Genre
Dystopie: 3
Fantasy: 3
Historischer Roman: 7
Horror: 2
Humor: 3
Klassiker: 3
Krimi: 15
Mystery: 2
Psychothriller: 8
Roman: 12
Sachbuch: 9
Science-Fiction: 1
Thriller: 14
True Crime: 2

Neuzugang
Nächste Ausfahrt Zukunft von Ranga Yogeshwar
Schwimmen Tote immer oben? von Michael Tsokos
The Da Vinci code von Dan Brown

Rezensionsexemplare
Der Regisseur von Olivia Kleinknecht
Postscript von Cecelia Ahern
Noch einmal Danke dafür ♥

Lese ich gerade:
Das Paulusevangelium von Wolfgang Hohlbein

Auf meinem SuB befinden sich noch um die 8 Bücher und 8 ebooks. Jetzt ist mein SuB doch tatsächlich gewachsen, aber das Jahr hat ja noch 3 Monate und da werde ich die garantiert alle lesen können.

Meine persönlichen Highlights waren:
Goldene Zeiten im Gepäck von Adriana Popescu, 512 Seiten, 4,5/5 Sternen, Rezension
Morgen ist leider auch noch ein Tag von Tobi Katze, 256 Seiten, 4,5/5 Sternen, Booktalk

Beide Bücher haben mir wirklich gut gefallen und ich habe sie noch in guter Erinnerung. Das erste ist etwas für Menschen, die gerne Romane übers Reisen lesen. Es ist wirklich schön geschrieben und lässt sich wirklich gut lesen. Das zweitere ist eine Art Autobiografie in der der Autor über seine Erfahrung mit dem Thema "Depression" auf humorvolle Art schreibt.

Enttäuscht war ich von: 
The silent patient von Alex Michaelides

Wo fange ich an bei diesem Buch? Es ist ein Psychothriller und ich konnte es kaum abwarten den zu lesen. Es wurde einfach unglaublich viel Werbung dafür gemacht und es gibt wirklich sehr viele sehr gute Rezensionen dazu. Und deshalb bin ich echt geschockt darüber, dass das Buch ein Reinfall war. Die Idee und der Plottwist sind ohne Frage genial, aber trotzdem kann ich dem Buch keine gute Bewertung geben. Der zeitliche Ablauf stimmt hinten und vorne nicht, weshalb ich die Handlung auch nicht wirklich nachvollziehen konnte. Wenn ich anderen kritischen Rezensionen Glauben schenken darf, dann bin ich wohl nicht die einzige der es so geht.

Bei der 'Goodreads Summer Reading Challenge' habe ich alle Aufgaben geschafft und hier ist der Beitrag dazu.
Auch bei den anderen Challenges komme ich wirklich gut voran und mal schauen, was ich dafür noch alles lesen werde. Dank der Challenge von Steffi von Angeltearz komme ich auch relativ gut voran was den SuB-Abbau betrifft. Und die Rezensionen zu den Büchern kommen deshalb zeitnah online, was ja sonst eher nicht der Fall ist. Hier ist meine Seite zu der Challenge.

Im September war ich kurz in Köln und auch sonst war ich ziemlich viel unterwegs. Gemalt habe ich sehr wenig, was sich aber hoffentlich demnächst wieder ändern wird. Ansonsten gibt es nicht viel zu berichten. Momentan bin ich auf der Suche nach neuen Haarseifen, Waschmittel und vieles mehr, da ich auf so vieles allergisch reagiere und deshalb wirklich sehr genau auf die Inhaltsstoffe achten muss. Leider kosten ja manche Haarseifen wirklich viel Geld und ich will auch nichts im Internet bestellen, da ich lieber vor Ort kaufe. Wahrscheinlich werde ich bei dem Waschmittel komplett auf Kastanien umsteigen, die ich die nächste Zeit noch alle sammeln muss. Es ist einfach unglaublich wie teuer all die Alternativprodukte sind. Ich könnte ja jetzt behaupten es ist alles für die Umwelt, aber leider habe ich schon ewig Probleme mit all den anderen Produkten und da ist es egal wie viel Geld ich dafür hinblätter. Und laut Arzt soll ich einfach Kernseife benutzen, was aber für meine ohnehin zu trockene Haut keine Lösung ist. Das ist ein Thema was mich wohl noch einige Zeit beschäftigen wird, was ich aber unbedingt in den Griff bekommen möchte.

Viele Grüße