Montag, 30. April 2018

Montagsfrage






Guten Abend :)

Gestern bin ich schon ganz schön weit mit meinem Portrait gekommen und mal schauen, ob ich es heute fertig stellen kann. Jetzt gibt es auf jeden Fall die Antwort auf die Montagsfrage von Buchfresserchen.

Wie viel Raum nimmt das Lesen in deinem Leben/Alltag ein?


Also im Vergleich zu meine anderen Hobbies nimmt es einen sehr großen Raum ein. Ich lese öfters während den Mahlzeiten und nutze je nach Buch jede freie Minute zum lesen.

Manchmal verzichte zum Beispiel mehrere Wochen auf Filme oder Serien gucken und lese stattdessen. Ich finde das aber gar nicht schlimm, da ich ohnehin lieber die Zeit mit einem guten Buch verbringe und die eigene Fantasie "arbeiten" lasse.

Es gibt auch Phasen in denen ich Zeiten für meine anderen Hobbies wie zeichnen oder basteln fest einplanen muss, ansonsten werden die ganz vernachlässigt. Und vor allem beim Zeichnen bemerke ich das sehr schnell, wenn ich es einmal längere Zeit nicht getan habe.

Und wie viel Raum nimmt es bei euch ein?



Eben war ein schweres Gewitter und der Donner war richtig laut. Leider ragiert mein Gesichtsnerv immer stark auf so etwas und ich spüre jeden Blitz im Gesicht. Da merk ich immer wieder von neuem, warum das alles als blitzartige Schmerzen beschrieben wird.
Ich wünsch euch einen schönen Start in die Woche und einen erholsamen 1. Mai.

LG

Sonntag, 29. April 2018

#94 Bücherregal - Satinshades


TitelSatin Shades: Verborgene Schatten
AutorPatricia Jane Castillo
GenreUrban Fantasy
Seiten262 Seiten
Meine Bewertung
4,5/5

Ich bedanke mich hiermit recht herzlichst bei Patricia Jane Castillo für das Bereitstellen eines Rezensionsexemplares über das Portal https://rezi-suche.de/

 Inhalt

Zadou möchte um jeden Preis Idol werden und bewirbt sich deshalb als Voluntee bei der größten Plattenfirma. Sie schafft unter mehreren Tausend Bewerben genommen zu werben und setzt alles daran ihren Traum zu verwirklichen. Sie erhält eine professionelle Ausbildung zum Idol, während sie noch zur Schule geht. Doch schnell erkennt sie, dass nicht alles so ist wie es scheint und geheimnisvolle Schatten, mehr sind als nur Schatten.

Review

Der Schreibstil ist angenehm flüssig zu lesen.
Es gibt viele vielschichtige Charaktere mit Ecken und Kanten. Es im Grunde von allen etwas dabei und durch die detaillierten Beschreibungen kann man sie sich alle gut vortellen.
Die vielen teils überraschenden Wendungen gepaart mit einem schnellen Handlungsverlauf halten die Spannung durchweg oben. Da ich unbedingt wissen wollte wie das alles ausgeht habe ich das Buch ziemlich schnell durch gelesen.
Das Cover ist passend zur Geschichte und verrät nicht zu viel. Es zeigt durch seine düstere Aufmachung und das Schimmern des Kleides oder glitzern der Maske/Collier sowohl die schlechten als auch die guten Seiten des Showbusiness.

Für meinen Geschmack war es etwas zu wenig Fantasy. Ich bin auf jeden Fall gespannt darauf wie die Autorin die wenigen Fantasy-Elemente in einer Fortsetzung ausbauen und auch weiterhin einsetzen wird. Das macht das alles unheimlich spannend, weil man nie ganz weiß was noch kommen wird.

Fazit

Hierbei handelt es sich um den erster Teil einer Reihe. Das Ende ist offen und ich bin schon gespannt darauf wie das Ganze für Zadou und die anderen Mädchen ausgehen wird. Ich wurde richtig in den Bann gezogen und hätte gerne mehr dazu gelesen.
Ich kann das Buch jedem empfehlen, der ein Buch mit relativ wenigen Fantasy-Elementen sucht. Mir hat es definitiv Spaß gemacht zu lesen und es macht Lust auf mehr.

Freitag, 27. April 2018

#93 Bücherregal - Garten der Schmetterlinge


TitelGarten der Schmetterlinge
AutorDot Hutchison
VerlagEdition M
GenreThriller
Seiten348 Seiten
Meine Bewertung
3/5

 Inhalt

Ein Mann sammelt schöne Mädchen in einem Garten und nennt diese Schmetterlinge. Maya war eins dieser Mädchen und wurde Jahre lang von diesem Mann gefangen gehalten. Nach ihrer Flucht erzählt sie nach und nach dem FBI was es mit dem "Garten der Schmetterlinge" auf sich hat und wie ihr die Flucht gelangt.

Review

Die Handlung ist spannend und es ist mal etwas anderes. An sich sind sie und die Charaktere gut durchdacht.
Man erfährt alles in Form von Rückblenden, was ich sehr schön fand.
Der Schreibstil ist zwar ziemlich gewöhnungsbedürftig, aber trotz allem sehr angenehm.

Leider erfährt man kaum etwas über die Charaktere und so wirklich weiß man nur etwas vom Hauptcharakter.
An manchen Stellen wurde mir alles viel zu nüchtern erzählt. Es scheint fast so als würde die Protagonisten etwas erzählen, was nicht ihr sondern Dritten wiederfahren ist. Teilweise wird man mit sehr vielen unnötigen Informationen zugeschüttet und man hat immer wieder das Gefühl, als wolle die Ich-Erzählerin gar nicht erzählen was wirklich geschah und somit beantwortet sie auch sehr oft nicht die Fragen der Ermittler.
Das Ende erschien mir viel zu weit hergeholt und es hat sich leider nicht an den Rest der Story gefügt.
Am schlimmsten empfand ich die Liebesgeschichte. Sie gibt dem ganzen einen sehr verstörenden und ekligen Touch, am besten hätte man sie einfach weggelassen.
Der Gärtner hätte besser als Charakter aufgebaut werden können. Er handelt oft sehr widersprüchlich. Zum Beispiel weint und trauert er um seine Schmetterlinge, obwohl er derjenige ist der sie tötet. Warum tötet man etwas, was man nicht hergeben will?
Auch der Ich-Erzählerin hätte man noch mehr Tiefe geben können. Wo sind alle ihre Emotionen? Warum ist sie die ganze Zeit so gleichgültig? Warum ist sie nach der Flucht so gefasst?

Es ist eine sehr groteske und beängstigende Vorstellung, dass jemand zu so etwas in der Lage ist und dann auch noch so lange damit durchkommt. Vor allem fand ich es auch schlimm, dass der eine Sohn vom Gärtner genauso ist, aber an für sich noch um Welten schlimmer.
Vor allem das Thema "Schmetterlinge" gibt dem Ganzen einen bitteren Nachgeschmack. Allein die Vorstellung von all dem beschert mir Gänsehaut.


Fazit

Obwohl es nicht sehr detailliert ist würde ich es niemanden mit schwachen Nerven empfehlen. Das Buch ist schnell durchzulesen und eignet sich prima für zwischendurch. Für mich war es leider nicht spannend genug als Thriller. Bei einigen Portalen hat das Buch sehr gute Bewertungen und vielleicht gefällt es ja einem von euch.

Mittwoch, 25. April 2018

#9 Rezept - Buchweizen-Wraps




Hallo :)

Heute gibt es einmal wieder ein Rezept und dieses Mal ist es sogar passend zu dem doch recht sommerlichen Wetter.

Zutaten


  • 125 g Buchweizenwehl
  • 300 ml Milch
  • 2 Eier
  • Prise Salz
  • verschiedene Gewürze für den Teig(Kurkuma, Ingwer, Cayenne Pfeffer u.a. je nach Belieben)
  • Füllung(Avocado, Frischkäse, Ziegenkäse u.a. nach Belieben)


Zubereitung



  1. Alle Zutaten bis auf die für die Füllung zu einem glatten Teig verrühren
  2. Dünne Pfannkuchen ausbacken. Dafür am Besten die Pfanne kurz vom Herd nehmen, 2-3 Esslöffel Teig hineingeben und so lange schwenken bis der Boden der Pfanne komplett bedeckt ist. Ansonsten kann man alternativ auch einen Crêpes Maker verwenden.
  3. Nach dem auskühlen der Wraps/Pfannkuchen diese zum Beispiel mit Frischkäse bestreichen und die Avocado sowie den Ziegenkäse in kleinen Würfel bestreuen. Dann rollt man diese ein und schneidet sie schräg an.


Den Wrap kann man natürlich vollkommen nach Belieben befüllen. Manchmal würze ich auch Schmand und benutze diesen zusammen mit Schinkenwürfeln als Füllung.

Viel Spaß beim Ausprobieren :)

Viele liebe Grüße

Montag, 23. April 2018

Montagsfrage



Guten Abend :)

Jetzt ist schon wieder eine Woche vergangen und es ist Zeit für die Frage von Buchfresserchen.
Ich hab die Woche genutzt und ziemlich viel mit Bleistift gezeichnet. Leider hatte ich das die letzten Jahre nicht mehr getan und ich merke einmal wieder, dass mir Portraits mit Bleistift viel mehr liegen als mit Buntstiften. Abgesehen davon habe ich es sogar geschafft ein Kapitel von einer FF fertig zu schreiben, dafür habe ich jetzt sage und schreibe 8 Jahre gebraucht! Ich hab mir für dieses Jahr vorgenommen nicht nur die FF's zu überarbeiten, sondern auch einige fertig zu stellen.

Gibt's ein Buch, das du gerne verfilmt sehen möchtest?


Schon während dem Lesen von "2033" von Dmitri Alexejewitsch Gluchowski habe ich mir gedacht, dass ich das alles gerne auf der Leinwand sehen würde. Ich kann mich noch genau an die Lieder erinnern, die ich während dem Lesen gehört hatte. Das Buch ist definitiv eins meiner Lieblingsbücher und mir gefällt besonders die Welt, die sich der Author ausgedacht hat. Es geht hier um eine Dystopie und die Überlebenden befinden sich in der russischen Metro.

Ein weiteres Buch ist "Tekhnotma - Zeit der Dunkelheit" von Aleksei Bobl und Andrei Levitski welches ich 2012 gelesen hatte. Ganz oft habe ich beim Lesen ein bestimmtes Lied gehört und auch noch heute muss ich sofort an das Buch denken sobald ich die ersten Töne höre. Es spielt genauso wie das erste Buch in Russland und auch hier geht es um eine Dystopie.

Ansonsten würde mir spontan noch "Brave New World" von Aldous Huxley einfallen. Ich weiß noch nicht einmal warum ich es mal auf Leinwand sehen möchte? Das Buch hat es mir einfach angetan.

Wenn ich so meine Liste angucke, dann sehe ich nur Bücher über Dystopien. Ich fände es zum Beispiel äußerst interessant mal einen Thriller von Lisa Gardner oder Karin Slaughter auf Leinwand zu sehen. Hier habe ich jedoch keine klaren Präferenzen für ein Buch, da ich einige Bücher von beiden Autorinnen toll finde.

Und welches Buch hättet ihr gerne einmal verfilmt?

Vielen Dank fürs lesen und einen schönen Start in die Woche :)

Liebe Grüße Peanut

Sonntag, 22. April 2018

#92 Bücherregal - Stiller Schmerz(Kurzrezension)


Titel(Deutsch)Stiller Schmerz(Bonusstory zu "Bittere Wunden"
Titel(Englisch)Snatched(Prequel from Criminal)
AutorKarin Slaughter
VerlagBlanvalet Verlag
GenreThriller
Seiten105 Seiten
Meine Bewertung
4/5

 Inhalt

Will Trent von dem GBI wird aufgrund einer Befehlsverweigerung dazu verdonnert die Toiletten am Flughafen zu überwachen. Dort wird er ungewollt Zeuge einer möglichen Kindesentführung. Hat sein Bauchgefühl recht oder liegt er falsch? Er setzt alles daran dieses Mädchen zu retten.

Review

Die Novella ist spannend und hat einen schnellen Storyverlauf. Der Schreibstil ist angenehm und präzise. Man kann alles gut nachvollziehen und die Handlung ist schlüssig. Die Umgebung wurde gut beschrieben und durch die vielen Details habe ich mir das auch alles sehr gut vorstellen können.
Es hat mich teilweise so gefesselt, dass ich gar nicht mehr mit dem Lesen aufhören wollte.
Man wird direkt in die Handlung hineingeworfen und es passiert auch relativ viel auf den wenigen Seiten.
Will Trent ist ein sehr vielschichtiger Protagonist, weit entfernt von perfekt und hat sein Herz am richtigen Fleck. Ich lese gerne Storys mit ihm und mir hat die Novella wirklich gut gefallen.

Ohne Hintergrundwissen hat man wahrscheinlich nicht so eine Freude an diesem Buch, jedoch lässt es sich auch prima ohne dieses lesen. Um das Buch "Bittere Wunden" zu verstehen muss man das Prequel "Stiller Schmerz" nicht zwangsläufig gelesen haben.



Fazit

Aufgrund des Themas "Kindesentführung" und "Menschenhandel" würde ich es keinem mit schwachen Nerven empfehlen. Es ist alles andere als brutal, jedoch ist das Thema an sich nicht ohne. Es handelt sich hierbei auch um ein ziemlich aktuelles Thema. Die Novella enthält einen Ausschnitt aus einem anderen Buch, weshalb sie leider kürzer ist als angegeben.

Freitag, 20. April 2018

#91 Bücherregal - The society


Titel(Englisch)The society
AutorJudie Andrefski
VerlagEntangled:Teen
GenreRoman
Seiten304 Seiten
Meine Bewertung
3/5

 Inhalt

Auf der Trinity Academy gibt es eine geheime Organisation und um darin aufgenommen zu werden, muss man eine Woche lang teils sehr erniedrigende Aufgaben erledigen. Vorausgesetzt natürlich, dass man überhaupt als Mitglied in Betracht gezogen wird.
Samantha wird nie eine solche Einladung bekommen, schließlich sitzt ihr Vater im Gefängnis. Jessica leitet diese "Society" und hat es sich zur Aufgabe gemacht das Leben von Sam zur Hölle zu machen Aus dem Grund versucht nun Sam die Organisation von innen heraus zu zerschlagen.

Review

Das Buch befasst sich mit dem was passieren kann, wenn Mobbing außer Kontrolle gerät. Mich hat es auf alle Fälle sehr nachdenklich gestimmt.

Sam trifft zufällig einen sehr attraktiven jungen Mann und lässt dafür ihren besten Freund fallen, der ihr auch in den schweren Zeiten beseite stand. Warum muss man ausgerechnet das Klischee erfühlen, dass dieser Junge nicht mehr zur Schule geht und ein Motorrad fährt?
In Bezug auf Ransom wird sehr viel angedeutet, aber nie erläutert. Was ist so schlimm in seinem Leben?
Man hätte die Konsequenzen vom Mobbing und auch der Rache besser herausarbeiten können. Mir erschien die Strafe viel zu milde.
Das Ende hätte man realistischer gestalten können.
Der Handlungsverlauf ist eher langsam und schleppend. An vielen Stellen ist sie vorhersehbar.
Das Hauptthema ist die Society, also warum gibt es eine Dreiecksbeziehung? Sollte der Hauptfokus nicht darauf liegen, dass Sam Jessica fertig machen will? Hierfür scheinen mir ihre Pläne viel zu radikal, schließlich will sie ja eigentlich niemanden verletzen.
Die Charaktere waren mir nicht sympathisch und vor allem Ransom fand ich schrecklich. Der könnte in einem Thriller einen Soziopathen bzw. sympathischen Serienkiller darstellen!


Fazit

Ich würde das Buch niemanden empfehlen, der mit dem Thema Mobbing an sich nichts anfangen kann. Denn auch hier geht es darum was passiert, wenn gemobbte zu Mobbern werden, also das Opfer wird zum Täter. Das Buch eignet sich prima für Teenader, aber nur wenn das Thema aus allen möglichen Richtungen beleuchtet wird und klar gestellt wird, dass Hilfe holen richtig ist und man sich nicht dafür schämen muss.
Das Buch ist schnell durch gelesen, jedoch ist es aufgrund der Thematik nicht ohne.
Ich hatte mir einfach mehr von dem Buch erhofft, wobei es an sich tatsächlich kein schlechtes Buch ist.

Mittwoch, 18. April 2018

#01 Booktalk - The Society von Jodie Andrefski

Guten Morgen :)

Heute gibt es einmal eine Art „Booktalk“/Buchbesprechung zu dem Buch „The Society“ von Jodie Andrefski. Da mich das Thema oft lange nach dem Lesen eines solches Buches beschäftigt möchte ich mich heute einmal kritisch mit dem Roman auseinander setzen. Es wird ein paar Spoiler geben, da es ohne diese einfach nicht möglich ist sich ordnungsgemäß mit dem Inhalt auseinanderzusetzen.



In dem Buch „The Society“ von Jodie Andrefski geht es darum, was passieren kann wenn Opfer zu Täter werden und Rache an ihren Peinigern nehmen. Jahre lang waren Jessica und Sam beste Freunde, bis Sams Vater ins Gefängnis muss. Die Freundschaft zerbricht und Jessica lässt es Sam immer wieder spüren, dass sie jetzt ganz unten angekommen ist. Sam beschließt die geheime Organisation, welche Jessica lautet von innen heraus zu zerschlagen und somit Rache an Jessica zu nehmen.

Ganz oft habe ich mich beim Lesen gefragt, wo das Gewissen von Sam ist und warum sie einach nicht an die Kosequenzen von ihren Taten denkt. Müsste sie nicht gerade nach der Geschichte mit ihrem Vater wissen, dass nichts ohne Kosequenzen geschieht und man oft Leute ohne es zu wollen in Dinge hineinzieht und damit verletzt? Ihr bester Freund macht sie sogar darauf aufmerksam und trotzdem beschließt sie ihren Plan fortzuführen. Selbst als die Situation es erste Mal außer Kontrolle gerät bricht sie ihren Rachefeldzug nicht ab.
Man kann gleiches nicht mit gleichen bestrafen und ich weiß, dass teilweise Opfer zu Täter werden. Jedoch macht genau so ein Verhalten die Situation quasi noch schlimmer. Nichts kann einem die Erinnerungen erträglich machen und eine Rache kann dazu führen, dass man sich noch schlechter und wertloser fühlt als ohnehin schon. Und genau das macht der Roman deutlich, da es für Sam eben kein Happy-End gibt und sie sich trotz der Rache nicht besser fühlt als vorher sondern sogar noch schlimmer.
Für mich persönlich ist Sam wegen des Plans nicht besser als Jessica. Sie benutzt andere um Rache zu nehmen und macht dieses wahrscheinlich aus Angst vor Jessica und ihrem eigenen Gewissen. Man kann sich von den Taten anderer weitaus besser distanzieren, schließlich hätten diese ja die Tat nicht ausführen müssen. Sam hatte sie ja lediglich nur mit der Mitgliedschaft für die Society gelockt und sie nicht bedroht. Foglich sind sie also selbst Schuld an ihren Taten. Sam will zudem einfach nicht für ihren Rachefeldzug gerade stehen. Ihr sind die Konsequenzen für die anderen vollkommen egal, sie benutzt diese einfach als Schachfiguren, die geopfert werden müssen für den Sieg bzw. die eigene Befriedigung. Das sagt schon sehr viel aus über Sam als Person und zeigt wie gefühlskalt sie mit anderen teilweise umgeht. Einerseits kreidet sie genau so ein Verhalten Jessica an, aber andererseits fällt sie sich kein Deut besser.
Am schlimmsten an all dem finde ich einfach, dass Sam nicht aus ihren Fehlern lernt und sich alles im Endeffekt schön redet. Auch die milde Strafe führt dazu, dass sie sich nicht wirklich mit ihren Taten auseinander setzen muss.

Was mir auch besonders aufgefallen ist, dass die Frauen auf eine ziemlich sexistische Art und Weise durch Sam beschrieben werden. Sie werden wie oft auf das Äußere reduziert und vor allem bei dem Abschnitt über die Kostümparty fällt das auf. Das wichtigste scheinen dort die Kostüme zu sein, da die Mädchen scheinbar versucht haben möglichst wenig Stoff an ihrem Körper zu tragen. Sam denkt in meinen Augen also viel zu oberflächlich und macht ihren Wert  und scheinbar auch den von anderen an ihrem Äußeren fest. Sie denkt außerdem andere wären glücklich darüber, wenn sie nur aufs Äußere reduziert werden. Es gibt ja durchaus Leute, die so denken aber mir war sie mit diesen Gedankengängen zu einfach gestrickt als Hauptprotagonist.

Man hätte zudem die Hintergrundstory, also Vater im Gefängnis und die Mutter schiebt Tochter zur Tante in den Trailerpark ab, mehr in den Vordergrund rücken müssen. Nicht nur durch das Mobbing von Jessica kamen diese großen Selbstzweifel und die Isolation, sondern auch durch die eigenen familiären Verhältnisse. Leider spielt beides kein großes Thema, dabei hätte man allein damit dem Buch ziemlich viel Tiefe geben können. Allein die beiden Aspekte können eine Person zu Verzweiflungstaten führen. Mit einem Mal war Sams Welt vollkommen zerstört und zu allem Übel lässt ihre beste Freundin sie fallen und macht sie dann auch fertig. Warum werden ausgerechnet diese Emotionen außen vorgelassen? Durch diese könnte man Sams Gedankengänge besser verstehen und vielleicht würde ihr Plan dann auch einiges Sinn machen. Wenn die beste Freundin einem durch das Mobbing suggeriert komplett wertlos zu sein, dann kann einen das ganz schön erschüttern. Und ich finde man hätte genau das als Grundlage für den Rachefeldzug nehmen können.
Die Rache an Jessica hätte man also mehr in den Vordergrund rücken müssen. Stattdessen dreht es sich oft nur um die Dreiecksbeziehung und dabei werden viel zu viele Klischees bedient. Dadurch kratzt der Roman nur an der Oberfläche vom Thema und lässt viele Aspekte außen vor.

Das Ende war für mich viel zu sehr ein Happy-End. Ein Opfer braucht Jahre um mit Mobbing klar zu kommen, vor allem wenn der Haupttäter die beste Freundin war. Es ist nichts was man einfach so wegstecken kann. Es sind definitiv keine Wunden die durch einen Schulwechsel und Umzug geheilt werden.

An sich der Roman durchaus lesenswert, aber wer was tiefgründiges zum Thema Mobbing sucht wird hier leider nicht fündig. Ich habe dem Buch trotz all der Kritikpunkte 3 von 5 Sternen gegeben, da es gut zu lesen ist. Die oben genannten Punkte können durchaus dazu führen, dass manch einer Mobbing oder Rache nehmen in dem Ausmaße nicht so schlimm sind. Aus dem Grund hatte ich mir einfach mehr Tiefe erhofft, was aber leider nicht der Fall war.


Habt Ihr das Buch schon gelesen und wenn ja wie fandet ihr es?

Montag, 16. April 2018

Montagsfrage



Hallo :)

Gestern war ich ziemlich lange wandern und habe viele Fotos gemacht. Gerade male ich nebenbei ein Portrait weiter, welches ich vorgestern angefangen habe. Es ist leider richtig anstrengend mit Bleistift zu zeichnen, wenn die Lichtverhältnisse nicht optimal sind.

Hast du ältere Buchausgaben im Regal? Wenn ja, welche/s sind/ist die/das mit dem ältesten Erscheinungsjahr?


Ich habe einige Märchenbücher aus den 50ern und 60ern in meinen Regal.
Am ältesten sind jedoch die Bücher, die schon im Besitz meiner Großeltern waren. Unter anderem ist es das Buch "Die kleine Chronik der Anna Magdalena Bach" von Estner Meynell(Auflage 23,1939).
Ansonsten habe ich jede Menge ältere Bücher über Pflanzen, Tiere und Kunst. Ich liebe es in ihnen zu blättern und Dinge nachzuschlagen. Sie sehen meiner Meinung nach viel schöner und edler aus als viele Bücher heutzutage, da die Buchrücken und Cover oft sehr schlicht gehalten waren.
Ich bin gerade am überlegen, was ich so an Klassikern habe. Zum Beispiel habe ich auch eine ältere Ausgabe von den Karl May Büchern.
Am liebsten sind mir von all den älteren Büchern die ganzen Märchen und Sagen Büchern. Aber ich glaube selbst unter den ganzen anderen Büchern müsste das von 1939 eins der ältesten sein.

Und was sind eure ältesten Bücher?

Ich werde denke ich einmal im Laufe des Tages die genauen Erscheinungsjahre der anderen Bücher nachgucken. Ich wünsche euch allen einen angenehmen Start in die Woche.

Liebe Grüße
Peanut

Sonntag, 15. April 2018

#90 Bücherregal - Ich fühle so tief ich kann(Kurzrezension)


TitelIch fühle so tief ich kann
AutorLiane Cornelius
VerlagBooks on Demand
GenreRoman/Autobiografie
Seiten396 Seiten
Meine Bewertung
4/5

 Inhalt

Liane Cornelius ist hochsensibel und in ihrem autobiografischem Roman erzählt sie uns von den Schattenseite dieser Gabe. Als Kind hatte es Lilly nicht leicht und auch im Erwachsenenalter zieht sie das Unglück magisch an. Sie muss mehrerer schwere Operationen über sich ergehen lassen und dadurch lernt sie Andreas kennen. Er ist ihr Physiotherapeut und so ganz anders wie sie selbst. Während sie warmherzig ist, lässt er so gut wie keine Gefühle zu. Sie verliebt sich in ihn und merkt nicht, wie sehr er sie manipuliert.

Review

Das Buch ist in einem angenehm flüssigen Schreibstil verfasst und beinhaltet viel Hintergrundhandlung und ist mit sehr vielen liebevollen Details versehen. Es tauchen nur wenige Personen auf, aber diese werde alle sehr detailliert beschrieben.
Ich konnte Lillys Gedankengänge als ebenfalls hochsensible Persönlichkeit durchaus nachvollziehen, auch wenn sie um einiges emotionaler ist als ich.
Das Cover ist wunderschön, jedoch müsste die Schrift etwas heller sein. Es passt zum Buch an sich, da es sich um eine Liebe zwischen einer sehr warmherzigen und einer kühler Person handelt.
Besonders gefallen haben mir die kurzen Texte zu Beginn und am Ende des Buches.

Für meinen Geschmack war alles ein wenig zu langamtig, doch für eine Autobiographie in der Dicke ist es eine durchaus gängie Handlungsgeschwindigkeit.

Die Liebe findet auf anderer Ebene statt und somit auf eine ganz andere Art und Weise. Dadurch weiß man nicht immer was gerade wirklich geschieht und was nicht.


Fazit

Man muss sich beim Lesen voll und ganz auf das Buch einlassen. Wenn man auf übernatürliche Bindungen zwischen Menschen und dem Thema Dual-Seelen steht, dann ist es wahrscheinlich eine durchaus interessante Lektüre.

Die Autorin bietet auf ihrer Homepage einen Test an, ob man als Leser für das Buch infrage kommt.

Ich bedanke mich hiermit recht herzlichst bei Liane Cornelius für das Bereitstellen eines Rezensionsexemplares über das Portal https://rezi-suche.de/
Weitere Infos zum Buch findet ihr übrigens auf der Seite von Liane Cornelius: Hier (Werbung gemäß §2 Nr.5 TMG)

Freitag, 13. April 2018

#89 Bücherregal - Die Zeit heilt keine Wunden


Titel(Deutsch)Die Zeit heilt keine Wunden
AutorHendrik Falkenberg
VerlagUllstein
GenreKrimi(Ostsee-Krimi)
Seiten576 Seiten
Meine Bewertung
5/5

Inhalt

Fritz ist ein Ermittler der alten Schule und hat eine ganz eigene Art Fälle zu lösen . Ihm wird ein noch unerfahrener Sportpolizist zu geteilt namens Johannes Niehaus. Ihr erster Fall hat es in sich und hat einen Bezug zur NS-Zeit. Ohne es zu erahnen bringt der Mord einer jungen Frau Johannes in Gefahr.

Review

Durch die vielen Wendungen blieb die Handlung spannend. Zudem weiß man sehr lange nicht wer hinter dem Ganzen steckt.
Der Erzählstil ist angenehm und man sich alles gut vorstellen, jedoch hätte ich gerne gewusst wo es genau an der Ostsee spielt. Besonders hat mir übrigens die Beschreibung der Unwetterszene gefallen.
Die Handlung an sich ist logisch aufgebaut, jedoch mangelt es etwas an Action.
Das Thema hat mich nachdenklich gestimmt und es wurde auch gut in die Geschichte eingebaut und von einigen Seiten beleuchtet. Es ist an sich ein realistisches Szenario mit Bezug auf die Vergangenheit von Firmen während der NS-Zeit in Deutschland.
Die Charaktere sind vielschichtig und vor allem Hannes entwickelt sich super weiter. Sie sind allesamt intessant und grundverschieden. Den Ermittler Hannes fand ich besonders sympathisch, da er ein gutes Herz hat und noch ein ziemlicher Grünschnabel ist.

Das Ende fand ich ziemlich enttäuschend, auch wenn es mich ziemlich überrascht hat.
An manchen Stellen war mir das Ganze zu langatmig. Vor allem der Anfang war langweilig, jedoch wird trotzallem die Spannung kontinuierlich aufgebaut.
Leider werden bei den Charakteren einige Klischees zu viel bedient.
Vor allem das Thema Ostsee hätte man mehr eingehen können, da es anhand der Beschreibungen genauso gut an der Nordsee spielen könnte.
Stellenweise waren es mir ein paar zu viele Informationen in Bezug auf das Privatleben und der Freizeit einiger Charaktere.



Fazit

Ich habe das Buch an 2 Tagen durchgelesen und konnte es teilweise kaum aus den Händen legen. Die Zeit beim Lesen verging wie im Flug und ich hatte auch gar nicht das Gefühl so ein dickes Buch zu lesen. Ich freue mich schon auf Band 2. Das Buch kann ich jedem weiter empfehlen, der gerne Krimis mag und einmal einen Ostsee-Krimi lesen möchte.

Mittwoch, 11. April 2018

Hochsensibilität ist eine Gabe



Guten Morgen :)

Vor längerer Zeit hatte ich einmal einen Blogpost darüber verfasst was Hochsensibilität und was es eben nicht ist. Jetzt wurde mir von Liane Cornelius das Buch "Ich fühle so tief ich kann" zur Verfügung gestellt und Liane ist hochsensibel. Aus dem Grund möchte ich das Thema noch einmal aufgreifen.
Auch heutzutage sehen viele dieses "mehr fühlen" als andere eher als eine Art Fluch an, vor allem da viele im Umfeld es als solches darstellen. Dabei ist genau das Gegenteil der Fall und man sollte es trotz seiner Schattenseite als Gabe sehen. Und um diese Aussage zu verdeutlichen befasse ich mich heute mit 10 Eigenschaften, die ich sowohl positiv als auch negativ erläutern werde.


1) Hochsensible haben in der Regel einen sehr scharfsinnigen Verstand. 

+) Sie haben eine gute Beobachtungsgabe und nehmen oft Dinge wahr, die für andere verborgen bleiben. Durch diese Eigenschaft entgeht ihnen in der Regel nichts. Auch Lügner werden schnell entlarvt.
-) Dadurch neigen sie aber auch eher zu Perfektionismus und oft laufen sie Gefahr von den Reizen überflutet zu werden.

2) Ihnen fällt es leicht intuitiv zu handeln.

+)  Sie haben einen guten Zugang zu ihrer Intuition und können somit leicht Entscheidungen aus dem Bauch heraus fällen. Ihnen fällt es leicht zwischen den Zeilen zu lesen und die Gefühle des Gegenüber zu deuten.
-) Dieses Bauchgefühl liegt leider nicht immer richtig und oft ist es für den Gegenüber oder auch denjenigen selbst nicht ganz nachvollziehbar warum ausgerechnet diese Entscheidung getroffen wurde.

3) Sie sind sehr kreative Menschen.

+) Diese Kreativität macht sie nicht zwangsläufig zu einem Künstler und hat auch sonst nicht immer etwas mit Kunsthandwerk zu tun. Viel mehr hilft es ihnen bei Problemlösungen, der Organisation oder auch allgemein mit dem Gestalten.
-) Manchmal sind diese kreativen Lösungsansätze oder die Gestaltung eines Zimmers zum Beispiel gewöhnungsbedürftig und nicht nachvollziehbar.

4) Sie sind empathisch veranlagt. 

+) Ihnen fällt es leicht die Gefühle anderer nachzuempfinden. Sie sind nicht nur gute Zuhörer, sondern meist auch hilfsbereit und können gute Ratschläge geben.
-) Wenn sie es nicht schaffen sich selbst von den Gefühlen anderen ausreichend zu distanzieren, dann kann die Empathie eher zu einer Belastung fühlen.

5) Sie sind sehr engagiert.

+) Aufgrund ihrer eigenen inneren Werte und dem Hang zum Idealismus stürzen sie sich Kopf über in Aufgaben, die ihnen wichtig erscheinen. Dabei versuchen sie die an sie gestellte Erwartungen zu erfüllen und deshalb arbeiten sie sehr gewissenhaft.
-) Dieses kann leicht zu Reizüberflütung führen. Aber auch der Hang zum Perfektionismus kann denjenigen dabei zum Verhängnis werden.


6) Ihnen fällt es leicht Gefühle zu übermitteln.

+) Erzählungen sind oft sehr emotional und ihnen fällt es leicht Gefühle, Zustände oder Gegebenheiten zu beschreiben. Auch Kleinigkeiten finden einen Platz in ihren Erzählungen.
-) Dieses detailverliebte Erzählweise in Sachen Gefühle und Eindrücke kann andere ganz schön überfordern, vor allem wenn diese nicht hochsensibel sind und die DInge nicht so intensiv wahrnehmen.

7) Sie sind gerne alleine.

+) Um Kraft zu tanken sind hochsensible in der Regel gerne für sich. Aber auch sonst haben sie die Gabe diese Momente voll und ganz auszukosten und sei es nur um seine eigenen Gedanken zu ordnen.
-) Oft wird das als was negatives angesehen und mit Einsamkeit verwechselt, obwohl "allein sein" nicht zwangsläufig mit einem Gefühl der Einsamkeit einhergeht! Dieses allein sein hilft zum Beispiel gegen die Reizüberflutung und um sich mit seinen eigenen Gedanken zu befassen.

8) Sie denken ziemlich komplex.

+) Komplexe Zusammenhänge werden in der Regel leicht erfasst. Das bedeutet Ursachen und Folgen, aber auch bestimmte Muster fließen in ihre Entscheidungen ein. Ihr Handeln ist somit meistens weitsichtiger als das eines normal sensiblen.
-) Durch dieses komplexe denken brauchen hochsensible mehr Zeit um eine endgültige Entscheidung zu treffen. Oft geht das ganze mit viel Grübelei einher.

9) Themen werden auf mehreren Ebenen verarbeitet und analysiert.

+) Dadurch gelten hochsensible als tiefsinnige Menschen. Themen werden gründlich analysiert und von so vielen Gesichtspunkten wie möglich betrachtet.
-) Das führt zu zwangsläufig zu langem grübeln. Oft ist es schwer anderen dann diese Gesichtspunkte nahezubringen, da oft auch sehr abwegige Gedankengänge in Betracht gezogen werden.

10) Sie haben meist eine anderen Blick auf die Welt.

+) Dieses ergibt sich zwangsläufig aus den Punkten 1, 8 und 9. Sie denken oft in Bildern und komme aufgrund ihrer Kreativität, ihrer Intuition und ihrem scharfsinnigen Verstand zu außergewöhnlichen Gedankengängen. Aber auch ihr komplexes, reiches Innenleben kann ihnen neue und eigene Wege ermöglichen. Dadurch gelten sie oft als Erfinder oder der perfekte Ratgeber.
-) Auch dieses ist für Außenstehende nicht immer nachvollziehbar.

Diese 10 Gaben treffen natürlich nicht auf alle hochsensiblen gleichermaßen zu, schließlich macht sie sich bei jedem mit diesem Persönlichkeitsmerkmal anders bemerkbar. Bei manchen ist der kognitive Bereich sehr ausgeprägt, während es bei anderen eher der sensorische Bereich ist.
Bei mir ist zum Beispiel so, dass ich zwar einen sehr guten Zugang zu meiner Intuition habe, aber trotz allem bin ich ein Kopfmensch und fälle Entscheidungen so gut wie nie nur wegen meinem Bauchgefühl. Stattdessen ist bei mir der sensorische Bereich sehr gut ausgeprägt und mir fällt es unglaublich schwer Geräusche auszublenden oder zum Beispiel ein kratziges Oberteil zu tragen.

Hier sind weitere Blogposts über Hochsensibilität:

10 Dinge - Was ist Hochsensibilität und was ist es nicht?
Rezension zum Buch "Sind Sie hochsensibel?" von Dr. Elaine N. Aaron

Und was meint ihr: Ist Hochsensibilität eher ein Fluch oder ein Segen?

Viele liebe Grüße

Montag, 9. April 2018

Montagsfrage



Guten Abend :)

Die Antwort auf die Montagsfrage kommt wieder einmal mitten in der Nacht. Gerade suche ich Fotos raus, damit ich nachher was abzeichnen kann.

Ein Quartal des Jahres ist schon vorüber, Zeit für einen Zwischenstand. Hast du schon ein oder mehrere Highlights gelesen?


So wirklich grandios viele Highlights hatte ich im 1. Quartal nicht so wirklich, dabei habe ich bisher ganze 44 Bücher gelesen. Die meisten davon waren schon gefühlt ewig auf dem SuB, deshalb wundert mich der Mangel an Hightlight nicht. Trotz allem habe ich mir aus drei verschiedenen Genres je eins ausgesucht.

Bei den Krimis hat mir besonders "Die Zeit heilt keine Wunden" von Hendrik Falkenberg. Mir hat der Handlungsverlauf, aber auch allgemein die Erzählweise sehr zu gesagt und auch heute fallen mir noch viele Details zu dem Buch ein.
Bei den Sachbüchern hat mir "Hurra, wir lieben noch!" von Bill Mockridge und Margie Kinsky besonders gut gefallen. Es hat mich zum Lachen gebracht und gut unterhalten.
Und auch der Roman "Bucket List: Zurück ins Leben" von Mia B. Meyers ist eins meiner persölnlichen Highlights, obwohl mir Romane in der Regel weniger zu sagen. Hier hat mir vor allem der Handlungsverlauf gefallen und der Umgang mit dem doch sehr heiklen Thema: Tod.

Und was waren eure Highlights bisher?

Ich wünsch euch allen einen guten Start in die Woche.

Grüße
Peanut

Sonntag, 8. April 2018

#88 Bücherregal - Tödliche Krähen


TitelTödliche Krähen
AutorDenny van Heynen
GenreHorror/Übernatürliche Thriller
Seiten68 Seiten
Meine Bewertung
4/5

 Inhalt

Tom Ryher ist Schriftsteller und beschließt aufgrund einer hartnäckigen Schreibblockade nach Arcane Island zu ziehen. Dort verliebt er sich in seinen Nachbarn Michael Hales. Zu spät merken die beiden, dass die Krähen auf den Feldern vor ihren Häusern eine Gefahr darstellen.

Review

Die Handlung ist spannend bis zum Schluss und in einem angenehm flüssigen Schreibstil verfasst wurden.
Mich hat das Buch gut unterhalten.
Das Cover ist passend zur Story und spiegelt die mystische Aura von Krähen wieder. Die Charaktere sind alle gut ausgearbeitet und vor allem Tom war mir sympathisch.

Ein einziges Manko hat der Kurzroman in meinen Augen: für so ein kleines Dort auf einer Insel hat es ganz schön viele Geschäfte.

Das Ende ist offenen und die Fortsetzung hiervon gibt es im Juni.

Fazit

Hierbei handelt es sich um einen LGBTQ+ Kurzroman.
Das Buch ist dünn und man hat es schnell durch gelesen, weshalb es wunderbar für zwischendurch ist. Ich habe auf jeden Fall Lust auf eine Fortsetzung bekommen.

Ich bedanke mich hiermit recht herzlichst bei Denny van Heynen für das Bereitstellen eines Rezensionsexemplares über das Portal https://rezi-suche.de/

Freitag, 6. April 2018

#87 Bücherregal - Schicksal im Blut


Titel(Deutsch)Schicksal im Blut
AutorIna Hamburg
Verlag
GenreFantasy
Seiten324 Seiten
Meine Bewertung
4,5/5

 Inhalt

Immer wieder verschwinden Menschen während schweren Stürmen und genauso verschwanden auch Kajas Eltern. Während einem Sturm bleibt Kajas als einzige zurück und wird dann von Ben zu einer Untergrundorganisation mitgenommen. Dort wird sie mit der Theorie hinter den Stürmen konfrontiert und die Mitglieder erhoffen sich viel von Kajas Hilfe. Kann Kaja ihnen dabei helfen die Menschen zu retten? Und warum schafft es der Sturm nicht auch sie verschwinden zu lassen?

Review

Die Handlung wurde sowohl aus der Sicht von Kaja, als auch von der aus Ares und Gabrielle in Form eines personalen Erzählers geschrieben.  Ich habe richtig mit Kaja mitgefiebert und deshalb habe ich das Buch auch in einem durch gelesen.
Man lernt mit Kaja zusammen alles wissenswerte kennen.
Durch die vielen Wendungen wird die Spannung kontinuierlich oben gehalten. Der Handlungsverlauf schreitet schnell vorran.
Der Schreibstil ist angenehm zu lesen und man kann sich alles gut vorstellen. Es gibt viele detaillierte Beschreibungen der Umgebung.
Die Charaktere sind alle gut ausgearbeitet und haben Ecken und Kanten, was vor allem Kaja sympathisch macht.
Vor allem die Grundidee für das Buch hat mich begeistert und bisher habe ich so eine Idee bisher noch in keinem anderen Buch gesehen.
Da es keine in einander verwobenen Handlungsstränge gibt, ist das Buch aufgrund seiner geradlinigen Handlung leicht zu lesen.
Was ich besonders toll fand ist, dass sich die Liebesbeziehung ganz langsam aufbaut und nicht im Vordergrund steht. Das stört mich immer an anderen Büchern, wenn auf einmal nur noch die Liebe und nichts anderes mehr zählt. Hier verfolgt Kaja bis zum Ende das Ziel  ihre Eltern wieder in die Arme schließen zu können.

Die ganze Zeit habe ich mich gefragt, ob die Handlung in beiden Welt zeitgleich abläuft. An manchen Stellen kam esmir so vor, als würden in der Welt von Gabrielle/Ares mehr Jahre ins Land ziehen als in der von Kaja.
An manchen Stellen hatte ich mir konkretere Beschreibungen der Welt von Gabrielle/Ares erhofft.

Das Ende ist ein klassischer Cliffhanger, weshalb viele Fragen offen bleiben. Wahrscheinlich werden diese jedoch im nächsten Teil beantwortet.


Fazit

Hierbei handelt es sich um den ersten Band einer Reihe und ich bin schon richtig gespannt auf den 2. Teil. Das Buch eignet sich prima für zwischendurch und es ist auch recht dünn. Mich hat es auf alle Fälle gut unterhalten und ich würde es auch jedem weiter empfehlen, der Interesse an dem Genre Fantasy hat.



Ich bedanke mich hiermit recht herzlichst bei Ina Hamburg für das Bereitstellen eines Rezensionsexemplares über das Portal https://rezi-suche.de/

Mittwoch, 4. April 2018

Zähl die Seiten Challenge 2018 - März

 

Guten Tag  :)

Jetzt ist schon März und ich habe gefühlt schon zu viel gelesen. Eigentlich wollte ich mich ja voll auf das Malen konzentrieren und endlich neue Techniken lernen, aber dann kam doch alles anders als geplant. Dafür nehme ich mir für den April vor endlich einmal die Fanfiction weiter zu schreiben und wenigstens 5 DinA4 große Bilder zu malen.
  1. Das Netz(William-Sandberg-Serie, Band 1) von Fredrik T. Olsson, 672 Seiten 
  2. Oath of office(Luke Stone #2) von Jack Mars, 300 Seiten
  3. All that remains von Hannah Holborn, 259 Seiten
  4. Hot Zone von Steven Konkoly, 352 Seiten
  5. Among wolves von R.A. Hakok, 381 Seiten
  6. Sepsis - Verkommenes Blut von Ilona Bulazel, 286 Seiten
  7. Gelöscht 01 - White von Sabina S. Schneider, 215 Seiten
  8. Die Zeit heilt keine Wunden von Hendrik Falkenberg, 576 Seiten, Rezension
  9. Trigger Break von Ty Patterson, 397 Seiten
  10. Wenn plötzlich die Angst kommt von Roger Baker, 192 Seiten
  11. Garten der Schmetterlinge von Dot Hutchison, 348 Seiten
  12. The game you played von Anni Taylor, 436 Seiten
  13. Unendlicher Tod von James McFetridge, 400 Seiten
  14. Dieser Schmerz ist nicht meiner von Mark Wolynn, 304 Seiten, Rezension
  15. Until the end of the world von Sarah Lyons Fleming, 401 Seiten
  16. Das Flüstern der Sterne von Nick Jones, 327 Seiten
  17. Sternstunden der Menschheit von Stefan Zweig, 236 Seiten
  18. Mädchendurst von Timo Leibig, 256 Seiten
  19. Hurra, wir lieben noch! von Bill Mockridge und Margie Kinsky, 256 Seiten, Rezension
  20. Winterdiebe von Gisela Garnschröder, 130 Seiten
  21. The enigma strain von Nick Thacker, 366 Seiten
  22. Rift von Andreas Christensen, 259 Seiten
  23. Damaged von Pamela Callow, 412 Seiten
  24. Bone of Contention von Bette Golden Lamb und J.J. Lamb, 326 Seiten
  25. Exoplanet: Mission Kepler-438b, 313 Seiten, Rezension
  26. Machtspiel der Geschlechter von Bella Forrest, 416 Seiten
  27. Stumme Geliebte von Romy Fölck, 114 Seiten
  28. Der Passagier von Steffen Jacobsen, 384 Seiten
  29. No conscience von Phil M. Williams, 310 Seiten
  30. Bucket List: Zurück ins Leben von Mia B. Meyers, 268 Seiten
  31. Die Bourne Identität von Robert Ludlum, 640 Seiten
  32. Nicht ihre Schuld von Noah Fitz, 480 Seiten
  33. Kahayatle(Apocalypsis #1) von Elle Casey, 406 Seiten
  34. Motion to kill von Joel Goldman, 322 Seiten
  35. Weil du die Liebe meines Lebens bist von Sarah Kleck, 368 Seiten
  36. Im Grunde ist alles ganz einfach von Dora Heldt, 225 Seiten
  37. All good deeds von Stacey Green, 310 Seiten
  38. Ein fremder Tod von Peter Schrenk, 302 Seiten
  39. Das bodenlose Mädchen von Richard Hey, 245 Seiten
  40. Lost Lives von Malcom Richards, 308 Seiten
Insgesamt 13.498 von 20.000 Seiten und 40 von 70 Büchern

Januar: 13 Bücher, 4.814 Seiten, 371 Seiten/Buch
Februar: 15 Bücher, 4.500 Seiten, 300 Seiten/Buch
März: 12 Bücher, 4184 Seiten, 349 Seiten/Buch

Dystopie: 7
Horror: 2
Humor: 2
Klassik: 1
Krimi: 7
Mystery: 1
Psychothriller: 4
Roman: 2
Sachbuch: 2
Science Ficion: 2
Thriller: 10
Englische Bücher: 16

Dieses Jahr möchte ich mich ja dem Genre Roman annähern und bisher habe ich ganze 2 Romane gelesen. Darauf bin ich mächtig stolz, da ich dieses Genre normalerweise um jeden Preis meide. Zu dem habe ich endlich "Die Bourne Identität" von Robert Ludlum fertig gelesen. Mal schauen welchen Schinken ich mir jetzt von meinem SuB vornehmen werde für den April.

Da ich 2 Wochen weg war hatte ich mir noch ein paar Bücher ausgeliehen, da mein SuB ja so klein ist und ich einfach ein bisschen mehr Auswahl haben wollte. Leider hatte das mit meinem eBook-Reader nicht so geklappt wie ich wollte und das hatte ich dann erst gemerkt als ich schon nicht mehr daheim war. Wenigstens waren die neuen ausgeliehenen Bücher drauf, weshalb ich wenigstens etwas zu lesen dabei hatte. Aber anstatt zu lesen habe ich dann wider Erwarten mehr gemalt, was ja auch nicht so schlimm ist.

Jetzt habe ich schon wieder einige Thriller gelesen, dabei wollte ich das im Grunde gar nicht. Dieses Mal waren es auch nur 10 Bücher aus 4 verschiedenen Genres.

Auf meinem SuB befinden sich nur noch 12 Bücher und 18 ebooks. Letzten Monat waren es 11 Bücher und 21 ebooks, also hat sich da nicht wirklich etwas getan. Mir wurden unerwartet 2 Bücher geschenkt und damit hatte ich überhaupt nicht gerechnet. Ich sehe es einfach einmal so, dass mir somit auch noch für die nächsten Monate genug Lesestoff vorhanden bleibt und zur Not leihe ich mir halt noch ein paar spannende Bücher aus.

Mein Highlight war diesen Monat "Bucket List: Zurück ins Leben" von Mia B. Meyers. Es hat mich richtig nachdenklich gestimmt. Normalerweise lese ich keine Romane, aber dieser hat es mir wirklich angetan.

Und wie sieht es bei euch aus?

Viele Grüße
Pea

Sonntag, 1. April 2018

#86 Bücherregal - ES NERVT! 2.0(Kurzrezension)



Titel(Deutsch)Es nervt! 2.0
AutorMichael Röder
GenreHumor
Meine Bewertung
3/5

 Inhalt

In diesem Buch erklärt der Autor wie man ganz schnell reich werden könnte und was für komische Beziehungen sein Schwiegervater hat.

Review 

Durch den Schreibstil ist das Buch leicht verständlich. Es werden viele alltägliche Probleme wie die Rumpelkammer und Spam-Mails durchleuchtet.

Leider erschien es mir an manchen Stellen recht langatmig und so ganz war es auch nicht mein Humor. Obwohl einige Klischees wie der Mann hat nur wenig Gegenstände im Badezimmer während die Frau nahezu den gesamten Raum mit ihrem Zeug einnimmt bedient, wobei der Autor nicht zu tief abrutscht oder abwertend wie manch anderer in de Genre wird.



Fazit

Das Buch eignet sich gut für zwischendurch, da es ein recht dünnes ist. Es besteht aus vielen kleinen Kapiteln, weshalb man es prima immer mal wieder weglegen kann. Es handelt sich hierbei für eine recht gute Unterhaltung für unterwegs und ist wirklich schnell durchgelesen.


Scheinbar kann man das Buch nur noch im Sammelband kaufen. Dieser hat 114 Seiten(Printausgabe). Ich habe jedoch nur den 2. Teil gelesen.