Mittwoch, 14. Juni 2017

Staubkörner




Guten Morgen :)

Heute gibt es ein Gedicht, da ich schon gefühlt seit Jahren keins mehr online gestellt habe. Geschrieben habe ich es vor vielen Jahren und noch immer weckt es die selben Gefühle in mir. 
Manchmal erinnern nur noch Fotos an die Vergangenheit, was teilweise sehr schade ist.

Viel mehr möchte ich zu dem Gedicht auch nicht schreiben und deshalb gibt es heute nur einen ziemlich kurzen Eintrag. 

Hoffentlich habt ihr heute einen schönen Tag. Und an alle die ein verlängertes Wochenende haben: Viel Spaß und hoffentlich schönes Wetter! :)

Freitag, 9. Juni 2017

#30 Bücherregal - Splitterleben



Titel(Deutsch)Splitterleben
AutorJenna Strack
VerlagCreateSpace Independent Publishing Platform
GenreJugendbücher
Seiten278 Seiten
Meine Bewertung
5/5

 Inhalt

Mia ist 17 und ihre Leidenschaft ist das Laufen. Sie hat hart gekämpft für ihre Sportlerkarriere und kann es kaum abwarten endlich das Abitur zu haben und endlich studieren zu gehen. Doch von einem auf den anderen Moment zersplittert ihr ganzes Leben und damit auch ihre Träume und ihre erste große Liebe, als sie von ihrer unheilbaren Erkrankung erfährt. Sie versucht die Splitter wieder zusammen zusetzten und erkennt dadurch das wichtigste im Leben.

Review 
Die Erkrankung systemischer Lupus erythemathodes und dessen Behandlungen werden im Buch einfach erklärt. Auch wird hervorgehoben, dass es eine Autoimunerkrankung ist und der Körper sich quasi selbst angreift. Bei der Protagonisten Mia greift der Lupus vor allem die Nieren und die Lunge an, was sie anfangs noch sehr gut ignorieren kann. Leider ist es ja nach wie vor so, dass viele nichts über Lupus wissen und wenn überhaupt nur den Schmetterlingsausschlag im Gesicht kennen.

Die "spoon theorie" wird auch sehr gut erklärt und in die Handlung eingebaut. Diese Theorie stammt von Christine Miserandino und diente eigentlich nur dazu um einer Freundin zu erklären wie es ist mit chronischer Erkrankung zu leben. Die Löffel symbolisieren Energie und jede Tätigkeit braucht ein gewisses Maß an Energie/Löffeln um diese zu bewerkstellungen. Bei chronisch Kranken jedoch ist der Vorrat an Energie meist um einiges kleiner als bei einem Gesunden, weshalb man sich genau überlegen muss was man machen will und was nicht. Zudem kommt noch hinzu, dass man nie weiß wie viel Energie/Löffel man nun hat und deshalb ist das einteilen auch ziemlich schwer. Zu diesen Aktivitäten zählen übrigens ganz normale Dinge wie putzen, kochen, duschen, umziehen und anderes, womit ein Gesunder in der Regel keine Probleme hat. Betroffene nennen sich übrigens Spoonie.
Das einzige was mich während dem Lesen gestört hat war, dass Mia ziemlich oft über Löffel gesprochen hat. Wahrscheinlich wäre es ab und an sogar besser gewesen einfach nur von genug Energie oder Kraft zu schreiben, da es so einfach nur ganz komisch klang und etwas den Lesefluss gestört hat.

Das Buch hat mich total mitgerissen und ich habe es auch in einem durchgelesen. An manchen Stellen sind mir auch die Tränen gekommen, da ich manches schon selbst miterlebt habe. Das Buch spiegelt sehr gut die Reaktion von Gesunden wieder. Für diese ist man wegen der chronischen Erkrankung plötzlich nicht mehr interessant und viele wollen sich einfach nicht mit diesem Thema auseinadersetzen, weil man in dem Alter nicht an Krankenheiten und den Tod denken will und somit werden  Betroffene oft in die Einsamkeit gedrängt. Zudem ist vielen nicht bewusst, dass man bei vielen chronischen Erkrankungen keine spontane Wunderheilung erlebt und kein Schlaf der Welt die Erschöpfung erträglicher macht. Auch der eigene Wille kann oft nichts gegen die Schattenseiten der Erkrankung ausrichten und das will manch einer leider nicht sehen. Deshalb finde ich es auch gut, dass die Autorin genau solche Freunde gewählt hat. Diese zeigen halt, dass nicht jeder Verständnis aufbringen kann oder will.

Mia ist sehr sympatisch und ich konnte mich auch sehr gut in sie hinein versetzen. Ihre Handlungsweise ist nachvollziehbar und auch ihr Umgang mit der Erkrankung ist realistisch.


Fazit

Das Buch an sich ist auch für Nichtbetroffene gut lesbar und es ist definitiv einmal etwas anderes als die ganzen Bücher über Krebs. Zudem geht die Autorin sensibel mit dem Thema um und beleuchtet es von vielen Seiten. Der Schreibstil ist angenehm und flüssig. Was ich vor allem gut fand waren die kleinen Traumfänger am Anfang von jedem Kapitel. Zudem ist am Anfang des Buches und jedem Kapitel die passende Playlist für jedes Kapitel angegeben. Diese Songs sind sehr passend und spiegeln auch gut die Stimmung wieder.

Und das Buch spiegelt ein Phänomen ganz gut wieder: Oft findet man die besten Freunde in denen, die selbst betroffen sind. Diese können auch am besten nachvollziehen wie es ist nie mehr gesund zu werden und was die Erkrankung wirklich bedeutet.

Sonntag, 4. Juni 2017

Zähl die Seiten Challenge 2017 - Mai

 

Guten Tag :)

Heute wollte ich euch einmal einen Zwischenstand bezüglich der "Zähl die Seiten 2017"-Challenge zeigen.

  1. The last survivors(#1) von Bobby Adair, T.W. Piperbrook - 278 Seiten, Rezension
  2. Paper Towns von John Green  - 305 Seiten, Rezension
  3. The Highly Sensitive Person von Dr. Elaine N. Aaron - 271 Seiten, Rezension
  4. Harry Potter und der Stein der Weisen von Joanne K. Rowling - 336 Seiten, Rezension
  5. Ihr eigen Fleisch und Blut von Patricia Cornwell - 416 Seiten, Rezension
  6. Helix von Marc Elsberg - 648 Seiten, Rezension
  7. How to Stubbornly Refuse to Make Yourself Miserable About Anything--Yes, Anything! von Albert Ellis - 224 Seiten, Rezension
  8. Phantastic Beasts and where to find them von J.K. Rowling - 304 Seiten, Rezension
  9. Extinction von Kazuaki Takano - 560 Seiten, Rezension
  10. Harry Potter und die Kammer des Schreckens von J.K. Rowling - 352 Seiten, Rezension
  11. Die Leber wächst mit ihren Aufgaben von Dr.med. Eckart von Hirschhausen - 224 Seiten, Rezension
  12. The fault in our stars von John Green - 313 Seiten, Rezension
  13. Wie ruiniere ich mein Leben - und zwar systematisch von Rainer Sachse - 187 Seiten, Rezension
  14.  Das Ärztehasserbuch: Ein Insider packt aus von Werner Bartens  - 239 Seirten
  15.  Das find ich aber gar nicht komisch!: Geschichte in Witzen und Geschichten über Witze von Hellmuth Karasek - 289 Seiten, Rezension
  16. Wannseekonferenz: Der Weg zur "Endlösung" von Peter Longerich - 225 Seiten, Rezension
  17. Das Herz des Bösen von Joy Fielding - 384 Seiten
  18. Planet Germany: Eine Expedition in die Heimat des Hawaii-Toast - 286 Seiten
  19. Suicide Forest von Jeremy Bates - 440 Seiten
  20. Tote Mädchen lügen nicht von Jay Asher - 283 Seiten, Rezension
  21. Dunkeltraum von Christine Drews - 340 Seiten 
  22. Weiße Rose: Wie aus ganz normalen Deutschen Widerstandskämpfer wurden von Miriam Gerhardt - 368 Seiten, Rezension
  23. The Diary: The Complete Story (Loving a Killer) von Julia Derek - 360 Seiten
  24. Der Zirkel der Macht (Ben Treven #2) von Barry Eisler - 403 Seiten
  25. Harry Potter und der Gefangene von Azkaban von J.K. Rowling - 448 Seiten
  26. Einsteins Irrtum: Das Drama eines Jahrhundertgenies von David Bodanis - 337 Seiten, Rezension
  27. Alive (The Generations Trilogy #1) von Scott Sigler - 345 Seiten
  28. Sprechstunde von Werner Bartens - 256 Seiten
  29. Junktown von Matthias Oden - 400 Seiten, Rezension
  30. Splitterleben von Jenna Strack - 234 Seiten
  31. Ohne Ausweg von Kathrin Lange - 416 Seiten, Rezension
  32. After the ending von Lindsey Pogue und Lindsey Fairleigh - 478 Seiten
  33. Schmerz: eine Biographie von Sytze van der Zee - 384 Seiten
  34. Nothing for ungood von John Madison - 188 Seiten
  35. Um Leben und Tod: Ein Hirnchirurg erzählt vom Heilen, Hoffen und Scheitern von Henry Marsh - 352 Seiten
Insgesamt 11.873 von 15.000 Seiten und 35 von 50 Büchern

Januar: 2 Bücher, 583 Seiten
Februar: 4 Bücher, 1671 Seiten
März: 8 Bücher, 2403 Seiten
April: 9 Bücher, 2975 Seiten
Mai: 12 Bücher, 4241 Seiten

Diesen Monat hab ich wirklich viel gelesen.
Und wie weit seid ihr bei der Challenge?

Liebe Grüße
Pea

Freitag, 2. Juni 2017

#29 Bücherregal - Ohne Ausweg



Quelle (Werbung gemäß §2 Nr.5 TMG)


Titel(Deutsch)Ohne Ausweg(Faris-Reihe, 3. Band)
AutorKathrin Lange
VerlagBlanvalet
GenreThriller
Seiten448 Seiten
Meine Bewertung
5/5

Ich bedanke mich hiermit recht herzlichst bei Bloggerportal vom Randomhouse und dem DVA Sachbuch für das Bereitstellen eines Rezensionsexemplares.


Inhalt

Der Berliner Sonderermittler Faris Iskander wird im Zuge einer verdeckten Ermittlung auf den mutmaßlichen Terroristen Muhammad al-Sadiq angesetzt, welcher jedoch im Gefängnis sitzt. Ziel ist es den nächsten Terroranschlag auf Berlin zu verhindern und dafür muss Faris seine Rolle als Islamist glaubhaft herüber bringen nur um an al-Sadiq zu kommen. Die Sache wird immer brenzlicher, als auch die Rechtsradikalen einen Anschlag planen. Und schnell wird klar, dass manche in Faris Einheit einige Geheimnisse haben.

Review

Das Buch hat eine schnelle Handlung und ist vor allem auch spannend. Der Lesefluss ist gut und der Schreibstil ist ganz angenehm. An manchen Stellen wollte ich einfach nur wissen wie es weiter geht und war dann regelrecht schon ungeduldig und saß sprichwörtlichen auf heißen Kohlen. Im realen Leben passiert jedoch auch nichts auf Knopfdruck und so musste ich halt abwarten wie sich das alles entwickelt.
Was ich ziemlich gut fand war der Hinweis auf die deutsche Bürokratie und wie sie manch einem Undercovereinsatz doch ziemlich im Wege steht.
Die Geschehnisse in dem Buch sind aktuell und soweit ich das als Laie beurteilen kann ist auch die Darstellung dieser ziemlich realistisch. Es wird auch Bezug auf die rechte Szene und die Islamisten genommen und beide spielen eine Rolle in dem Buch, das bedeutet der Einsatz von Faris ist hochgefährlich.
Die Hauptcharaktere sind komplex und vor allem alles andere als perfekt. Vor allem bei Faris merkt man wie viel Liebe in ihn gesteckt wurde um ihn zum Leben zu erwecken. Was mir vor allem gefällt ist die Tatsache, dass die Personen viele Kanten haben und man immer wieder von ihnen aufs neue überrascht wird.
Die einzelnen Beschreibungen sind auch detaiiliert und genau richtig um sich zum Beispiel die Schauplätze gut vorstellen zu können.
Vor allem haben mich manche Wendungen total überrascht, weshalb mich die Story überhaupt so gefesselt hat. Dadurch hebt sie sich auch meiner Meinung nach von anderen Büchern in dem Genre ab, da manche eine eher vorhersehbare Storyline haben. Das Buch an sich ist auch gut ohne Vorwissen aus den anderen Büchern zu lesen finde ich. Während dem Lesen hatte ich viele Fragen, welche glücklicherweise am Ende des Buches alle beantwortet wurden. Allgemein merkt man einfach wie viel recherchiert wurde und wie viel Arbeit in diesem Buch steckt.
Je nach Kapitel wechselt auch die Sichtweise und so erlebt man die Story aus verschiedenen Blickwinkeln. Hierbei handelt es sich um einen auktorialen Erzähler, weshalb der Einblick in die Gefühlswelt der einzelnen Charaktere natürlich beschränkt ist.  Dadurch wird auch die Spannung aufrecht gehalten und es entstehen am Ende von den Kapiteln immer kleine Cliffhänger. Dadurch muss man natürlich weiterlesen um mehr über den Ausgang der Geschichte zu erfahren. Ich empfand das als ganz angenehm, da die Kapitel so nicht in sich geschlossen waren und somit war auch ein Anreiz gegeben um weiterzulesen. Das Ende des Buches war auch logisch und passend.

Fazit

Die Story an sich ist hoch brisant und ziemlich brutal an manchen Stelle, das heißt es ist nichts für schwache Nerven. Da das Thema so aktuell ist sollte man das Buch auch nur lesen, wenn man sich von diesem Thema nicht einschüchtern lässt. Die Autorin selbst hatte damit gehadert überhaupt weiter an dem Roman zu arbeiten wegen der unzähligen Anschläge und ich bin froh, dass sie den Roman trotz allem veröffentlicht hat. Aus dem Grund gibt es auch ein Nachwort, welches ich als angemessen und gut empfand.

 


Weitere Infos zum Buch findet ihr übrigens auf der Verlag Seite: Hier (Werbung gemäß §2 Nr.5 TMG)