Mittwoch, 9. Februar 2022

Lesemonat Januar

   


Guten Morgen,

heute möchte ich euch gerne zeigen, was ich im letzten Monat alles gelesen hatte. Leider hatte ich es nicht geschafft irgendwelche Manga oder Comics zu lesen. Und ohne die unzähligen Hörbücher aus der Bibliothek säh meine Lesestatistik auch ganz anders aus. Besonders erstaunt bin ich darüber, dass ich ganze drei Reihenbücher geschafft habe. Im Februar werden es hoffentlich ein paar mehr sein. Es war halt ein recht turbulenter Monat und da hatte ich oft keine Nerven dafür, mich abends noch mit irgendetwas leichten berieseln zu lassen. Mein Geldbeutel war tatsächlich wieder aufgetaucht und trudelte fast zeitgleich mit meinem neuen Personalausweis bei der Behörde ein. Ein wenig hatte ich mich sogar darüber freuen können, denn ich war mir absolut nicht sicher ob der Geldbeutel wirklich unterwegs verloren gegangen war. Und dann folgte ja am letzten Tag des Monats die Coronaquarantäne, worauf ich auch gerne verzichtet hätte. Die Tests waren wenigstens negativ, trotzdem war die Aufregung groß. 


  • Es kann nur eine geben von Carolin Kebekus, Mariella Tripka, 4,5 von 5 Sternen
  • Sörensen am Ende der Welt von Sven Stricker, 4 von 5 Sternen
  • Darfs' ein bissl Mord sein von Franziska Singer, 3 von 5 Sternen
  • Montecrypto von Tom Hillenbrand, 3,5 von 5 Sternen
  • Zwischeneinander von Catherine Strefford, 4 von 5 Sternen
  • Neue Irre! von Manfred Lütz, 4 von 5 Sternen
  • Was, wenn wir einfach die Welt retten? von Frank Schätzing, 5 von 5 Sternen
  • Der neunte Arm des Oktopus von Dirk Rossmann, 4,5 von 5 Sternen
  • Tod und tiefer Fall von Elias Haller, 4 von 5 Sternen
  • How to be an artist von Jerry Saltz, 4 von 5 Sternen

10 Bücher | 3.055 Seiten | 340 Seiten/Buch |  99 Seiten/Tag
Comic | - Graphic Novel | - Light Novel | - Manga
durchschnittliche Bewertung: 4,05/5
Verlage: 9
bereiste Länder: 4
Genre: 6(1xKrimi, 1xRatgeber 1xRoman, 3xSachbuch, 3xThriller, 1xTrue Crime)


Highlight: Was, wenn wir einfach die Welt retten? von Frank Schätzing, 5 von 5 Sternen

Flop: Darfs' ein bissl Mord sein von Franziska Singer, 3 von 5 Sternen


"Es kann nur eine geben" von Carolin Kebekus und Mariella Tripka handelt von Feminismus und warum Frauen es oft schwer haben in Führungspositionen zu gelangen. Anhand von vielen kurzen Geschichten wird das Thema beleuchtet und es ist teilweise richtig erschreckend wie frauenverachtend unsere Gesellschaft ist. Und wie das alles in der breiten Masse oftmals akzeptiert wird, da manches von dem gar nicht so offensichtlich ist. Mir hat das Hörbuch wirklich gut gefallen udn hat mich zum Nachdenken angeregt.


In "Sörensen am Ende der Welt" von Sven Stricker ermittelt der Kommissar Sörensen den Mordfall eines Bekannten, der offensichtlich durch einen Schraubenzieher zu Tode kam. Mir hat die Hauptfigur wirklich gut gefallen und allgemein fand ich die Figurenzeichnung sehr schön. Es ist auf jeden Fall schön mal wieder eine Krimireihe zu lesen, die in Norddeutschland spielt.


Im True-Crime-Buch "Darfs' ein bissl Mord sein" von Franziska Singer werden diverse Mordfälle erläutert. Mir hat das jetzt alles weniger gut gefallen, da auf die einzelnen Fälle wenig eingegangen wurde. Es hebt sich halt absolut nicht von anderen Büchern dieser Art ab und teilweise fand ich den Schreibstil nicht angemessen.


In "Montecrypto" von Tom Hillenbrand geht es um die Suche nach den Passwörtern für den Nachlass von einem Startup-Unternehmers in Form von Cryptowährungen. Mir war der Thriller stellenweise zu langweilig aufgrund der unzähligen Erklärungen über Cryptowährungen und die Handlung wirkte mir zu konstruiert. Trotzdem konnte mich das Hörbuch ganz gut unterhalten, auch wenn ich es mehrmals neu anfangen musste.


"Zwischeneinander" von Catherine Strefford erzählt die Geschichte von Richie, der eine neue Person kennen lernt und Probleme hat sich dieser zu öffnen. Mir hat die Geschichte recht gut gefallen und ich konnte Richies Beweggründe gut nachvollziehen. Es fällt ihm nach seiner vorigen Beziehung richtig schwer sich auf Maxi einzulassen und es ist schön, dass diese Bedenken nicht so wie in anderen Büchern wie auf Knopfdruck verschwinden und all das einmal realistisch dargestellt wird.


In "Neue Irre!" von Manfred Lütz werden diverse psychische Erkrankungen und deren Therapien beleuchtet und es wird erklärt warum eben nicht jeder mit fragwürdigen Verhalten psychisch erkrankt ist. An sich ist das Buch ganz okay und ich finde es schön, dass alles für den Laienleicht  verständlich anhand von diversen Beispielen erklärt wird. Jedoch fand ich einige Formulierungen zu flapsig und nicht klar genug.


In "Was, wenn wir einfach die Welt retten?" von Frank Schätzing werden anhand von  Kurzthrillern die möglichen, bevorstehenden Folgen vom Klimawandel besprochen. Mir hat die Umsetzung von dem Thema und die Gestaltung des Hörbuches total gut gefallen. Es ist auf jeden Fall total interessant zu erfahren was die einzelnen Temperaturanstiege konkret zu bedeuten haben. Mich hat das alles nachdenklich zurückgelassen.


"Der neunte Arm des Oktopus" von Dirk Rossmann ist ein Ökothriller, der erzählt was bei der Rettung des Klimas alles schief gehen könnte. Was ich besonders interessant fand war die Personenauswahl, denn hier tauchen tatsächlich real existierende Personen auf und all das spielt zwischen 2018 und 2025. Mir war beim Hören des Öfteren ein eiskalter Schauer über den Rücken gelaufen, weil vieles von dem wirklich passieren könnte. Hoffentlich schaffe ich es zeitnah die Fortsetzung zu lesen.


In "Tod und tiefer Fall" von Elias Haller ermittelt der Kommissar Erik Donner gegen seinen ehemaligen Partner, der eigentlich tot sein sollte. Mir hatte das Katz und Maus Spiel richtig gut gefallen, weshalb ich den Thriller innerhalb weniger Tage durch gelesen hatte. Ich hatte ja die Reihe rund um Donner glaube ich mit dem 4. Teil gestartet und somit war ich schon recht vertraut mit ihm. Ich habe auf jeden Fall jetzt richtig Lust darauf zeitnah noch die restlichen fehlenden Teile zu lesen.


Wie der Titel von "How to be an artist" von Jerry Saltz verrät geht es darum, wie man ein Künstler sein kann. Besonders für Anfänger ist dieses Buch interessant, die Probleme damit haben überhaupt richtig anzufangen. Und hier spielt es keine Rolle, ob man eher schreibt, malt oder töpfert. Die unzähligen Ratschläge sind eher allgemein gehalten und sollen einen dazu ermuntern, der Kreativität freien Lauf zu lassen und sich von dem inneren Druck zu lösen zum Beispiel der beste zu sein. Oder schlagartig total berühmt zu werden.


Im Februar steht jetzt gar nicht so viel auf dem Plan, worüber ich ganz froh bin. Hoffentlich schaffe ich es wenigstens ein paar Blogeinträge zu schreiben, damit ich wieder etwas Puffer habe. Momentan schreibe ich des Öfteren die Mittwochs- und Freitagsbeiträge am Tag der Veröffentlichung und manchmal ist das dann ganz schön stressig. Ansonsten stehen tatsächlich nur ein paar Zeichnungen an, die ich endlich einmal beenden will. Die letzten Wochen habe ich mich eher wenig mit den Skizzen aus meinem Heft auseinander gesetzt, aber die Tage will ich endlich die letzten davon mit Farbe versehen. Und dann möchte ich das Manuskript überarbeiten, damit ich es zeitnah veröffentlichen kann. Für die Challenge habe ich 4 Reihenbücher auf dem Plan und mal schauen welche ich davon beendet bekomme. Besonders auf die Regiokrimis freue ich mich, da eins davon in der Eifel(rund um Köln/Aachen) und der andere an der Ahr spielt.

LG

Sonntag, 6. Februar 2022

#436 Bücherregal - Wie das Wetter Geschichte macht(Kurzrezension)

 

    









Titel(Deutsch)  Wie das Wetter Geschichte macht
AutorRonald D. Gerste
VerlagKlett Cotta
GenreSachbuch
Seiten288 Seiten
Meine Bewertung
4/5



Ich bedanke mich hiermit recht herzlichst bei Netgalley.de für das Bereitstellen eines Rezensionsexemplares.


 Inhalt

In diesem Buch zeigt Ronald D. Gerste an etlichen Beispielen was für Auswirkungen unterschiedliche Wettereignisse, aber auch sich verändernde klimatische Bedingungen hatten.

Review

Besonders erstaunlich fand ich die Auswahl der Ereignisse, die nachhaltig die Weltgeschichte geprägt haben. Vor allem hatte es mich gewundert, dass sogar welche aus der Antike erstaunlich ausführlich erläutert wurden. Es ist auf jeden Fall interessant zu sehen wie sehr das Wetter bei manchen Ereignissen eine Rolle gespielt hat und somit den Verlauf bestimmt hat. Wobei das natürlich oft nur ein Aspekt von vielen ist und trotzdem zeigt es, dass man ihn nicht außer Acht lassen sollte. Zu den bekannteren Beispielen gehört da definitiv der II. Weltkrieg samt dem D-Day und die von Napoleon geführten Schlachten, vor allem die in Waterloo. Viele Details waren mir davon nicht bekannt und es ist wirklich erstaunlich zu sehen wie sehr das Wetter an diesen Tagen das Geschehen mit beeinflusst hat. 

In einigen Kapitel wird auch mehr als deutlich gezeigt wie sich die klimatischen Bedingungen über die letzten Jahrhunderte verändert haben. Und wie das verschiedene Kulturen geprägt hat und maßgeblich an der Entwicklung von Gesellschaften beteiligt war. Hauptsächlich wird das anhand des römisches Reiches erläutert. Es ist wirklich interessant wie detailreich man das mittlerweile alles nach konstruieren kann.

Unter anderem werden auch auf neuere Ereignisse wie der Hurrikan Katrina und die Waldbrände in Kalifornien eingegangen. An diesen beiden und der Sturmflut von 1962 in Hamburg wird mehr als deutlich gezeigt wie wichtig es ist solche Wettereignisse im Blick zu haben. Und wie verheerend es sein kann, wenn die Politik wichtige Schutzvorkehrungen auf die lange Bank schiebt.


Fazit

Dieses eher kurzweilige Buch gibt einem einen guten, eher eurozentrischen Einblick in die Weltgeschichte und zeigt was für eine Rolle das Wetter dabei gespielt hat bzw. immer noch spielt. 

Freitag, 4. Februar 2022

#435 Bücherregal - Ungeschminkt

 

 



TitelUngeschminkt
AutorOlivia Jones
VerlagRowohlt Verlag
GenreBiografie
Seiten288 Seiten
Meine Bewertung
4,5/5


 Inhalt

Wie hat Oliver Jones die letzten 50 Jahre wahrgenommen und vor allem wie schafft er es immer wieder in die Rolle von "Olivia" zu schlüpfen? Eine wirklich sehr schillernde Persönlichkeit, die liebend gerne Kleider und glitzernde Schminke trägt. Wie war es in einer Zeit aufzuwachsen, in dem Männer in Frauenkleidern alles andere als akzeptiert wurden? Und vor allem wie kam es trotz all der Widrigkeiten dazu, dass er sich dazu entschlossen hatte trotzdem diesen Weg zu gehen? 

Review

Auf dieses Hörbuch hatte ich mich richtig gefreut und ich bin richtig erstaunt darüber, was für einen Einblick man hinter die Kulissen bekommt. Normalerweise nimmt Olivia Jones in den ganzen Shows schon kein Blatt vor den Mund und genau das war hier auch der Fall. Sie ist sich nicht zu schade dafür auch über die nicht so tollen Sachen zu berichten und man erfährt eine Menge über ihr Privatleben.

Vor allem hat mich der Anfänge ihres Drag-Queens Daseins interessiert. Denn zu der Zeit war noch wenig über all das bekannt und dementsprechend war ich gespannt darauf, wie ihr direktes Umfeld auf all das reagierte. Vieles war zu erwarten, schließlich fällt man mit schrillen Klamotten selten positiv auf als Schüler. Und damit eckt leider nach wie vor sehr schnell bei etlichen Verwandten, Bekannten und Nachbarn an. Besonders die Kapitel über ihre Anfänge haben mich nachdenklich gestimmt, in denen sie offen und ehrlich zu gab oft kein Geld für Essen gehabt zu haben. Und wie schwer es war am Ball zu bleiben und an den Träumen festzuhalten, auch wenn das oft viele Entbehrungen und Anfeindungen bedeutete. 

Ansonsten fand ich die Kapitel über die Arbeit als Travestie-Künstlerin sehr spannend, in der es unter anderem darum geht wie lange es dauert sich für Bühnenshows umzustylen. Und wie viel Geld und Mühe das alles kostet die passenden Outfits zu finden bzw. zu kreieren und sich um die ganzen Perücken zu kümmern. Die Abschnitte über die Schönheitsoperationen waren sehr interessant, denn hier wurde absolut gar nichts geschönt.

All das wird mit einer gehörigen Portion Selbstironie und zu erwartender Selbstdarstellung erzählt. Alles andere hätte auch nicht zu der Figur Olivia Jones gepasst.

In einigen Kapitel geht es zudem um Toleranz und wie wichtig es ist, sich genau dafür einzusetzen. Dieses Engagement kennt man ja von ihren vielen Auftritten und es ist schön zu sehen, wie oft es hier im Buch erwähnt wird. Es ist auf jeden Fall bewundernswert wie bodenständig Olivia Jones geblieben ist und vor allem wie sehr sie sich für diverse Nachwuchskünstler einsetzt.

Ein wenig schade fand ich jedoch die Umsetzung des Hörbuches. An sich ist nichts einzuwenden, dass Mitglieder ihrer Olivia-Jones-Familie all das eingesprochen haben. Jedoch merkt man an manchen Stellen allzu deutlich, dass manche von ihnen eher ewig Ahnung vom Einsprechen von Texten haben. Deshalb musste ich einige Kapitel des Öfteren pausieren, da es mir schwer fiel denjenigen über längere Zeit am Stück zuzuhören.


Fazit


Diese Autobiografie gibt einem einen guten Blick hinter die Kulissen eines nach außen hin sehr schillernden Lebens. Hier wird vieles offen angesprochen und man lernt viel über die Welt der Dragqueens kennen.

Mittwoch, 2. Februar 2022

#58 Booktalk - Was, wenn wir einfach die Welt retten

Hallo,

im Januar hatte ich das Sachbuch "Was, wenn wir einfach die Welt retten" von Frank Schätzing gehört und dazu passend gibt es heute einen Booktalk.





Anhand von einigen kurzen Ökothrillern erklärt der Autor eindringlich, wie sich unser Leben beim überschreiten diverser Kipppunkte verändern wird. Was hat es für Auswirkungen, wenn sich die Durchschnittstemperatur um 2°C verändert? Was hat der Meeresspiegelanstieg für konkrete Auswirkungen? Wie wird sich die Technik in Zukunft verändern und wie kann man den Temperaturanstieg damit stoppen? Was für einen Einfluss hat die Politik und die Wirtschaft? Und vor allem wie kann jeder von uns in die Rolle des Helden schlüpfen? 

Als ich das Cover im Schaufenster der Buchhandlung sah, wollte ich es direkt haben und war deshalb richtig glücklich darüber, dass ich das Hörbuch in der Bibliothek ausleihen konnte. Den Namen vom Autor hört man ja immer mal wieder und ich war richtig gespannt darauf, ob meine Erwartungen erfüllt werden. Und tatsächlich bin ich so begeistert von all dem, dass ich es am liebsten noch einmal anhören würde.

Spitzzüngig werden einige Sachverhalte auf eine sehr humorvolle Art und Weise besprochen. Und oft genug blieb mir das Lachen förmlich im Halse stecken, denn eigentlich ist das alles andere als witzig. Und vor allem einige Vergleiche und Beispiele sollten einen noch einmal ganz genau über den eigenen Lebensstil nachdenken lassen. Es ist auf jeden Fall mal schön, dass sich jemand auf diese Art und Weise mit dem Thema auseinandersetzt. 

Die meisten Fakten werden in eindrücklichen Kurzgeschichten wunderbar präsentiert und dabei im einzelnen ausführlich erläutert. Nicht jede von diesen geht gut aus und es ist interessant zu sehen, wie genau mit diesem Szenario umgegangen wird. Diverse kannte ich schon aus verschiedenen Dystopien und es ist erschreckend zu hören, wie wahrscheinlich diese mittlerweile sind. Dazu gibt es halt mittlerweile wirklich viele Studien und man weiß was ungefähr passieren wird, wenn bestimmte Kipppunkte überschritten werden. Deshalb ist es umso unverständlicher, dass zu viele das alles billigend in Kauf nehmen. 

Besonders gut fand ich die zahlreichen Ratschläge, die einem dabei helfen können die eigene Klimabilanz zu optimieren. Es ist immer wieder erstaunlich wie vermeintlich kleine Dinge im Alltag oder beim Konsumverhalten diese beeinflussen. Diesbezüglich werden wirklich viele Themenbereiche abgedeckt und es geht nicht nur um die Wahl des Verkehrsmittels oder Ernährung. Sondern auch um zum Beispiel klimapositive Suchmaschinen oder wie man sein Büro verändern kann.
Was das betrifft wird auch ausführlich erläutert warum die Politik mit der Umsetzung von den Klimazielen hadert oder warum es eben vielen Menschen schwerfällt ihr Verhalten zu verändern. 

Wenn man sich schon viel mit dem Klimawandel befasst hat bringt einem das Buch kaum neue Erkenntnisse, was ich aber nicht weiter schlimm fand. Dafür war ich viel zu fasziniert von der Umsetzung des Hörbuches und habe mich teilweise bei den beinhalteten Kurzthrillern ganz schön erschrocken wegen der musikalischen Untermalung. Oder wenn mal wieder Schall auf die Stimme gelegt wurde. Es ist auf jeden Fall schön zu sehen wie viel Arbeit in die Umsetzung gesteckt wurde und wie gut das alles noch einmal die einzelnen Fakten hervorhebt. Und manche Sachen kann man einfach nicht oft genug hören.

Das meiste wird ziemlich vereinfacht dargestellt, was ich aber jetzt nicht als schlimm empfand. Es ist nun einmal ein Buch für die breite Masse und da kann man nicht erwarten, dass diese viel Grundwissen mitbringen. Was ich mir diesbezüglich gewünscht hätte, wären Quellenangaben um all das Gehörte noch weiter vertiefen zu können.

Alles in allem hat mich das Hörbuch nachdenklich zurück gelassen. Vor allem die Kurzgeschichten haben mir noch einmal eindrücklich gezeigt, dass sich definitiv etwas ändern muss.

Kennt ihr das Buch und wenn ja, wie findet ihr es?

Liebe Grüße