Mittwoch, 30. März 2022

Lesemonat Februar 2022

   

Guten Morgen, 

jetzt ist der Februar schon wieder einige Zeit her und deshalb ist es ganz komisch für mich einen kompletten Monat später den Lesemonat zu verfassen. Trotzdem möchte euch ein paar Kurzrezensionen zu den gelesenen Büchern da lassen. Im Februar sind ein paar Steine ins Rollen gekommen, die ich eigentlich gar nicht in Bewegung setzen wollte. Und es ist nach wie vor ein ganz komisches Gefühl sich dafür rechtfertigen zu müssen, dass ich den Weg nun gehen muss und es auf lange Sicht eben sinnvoll ist. Und nur weil mir die Antworten diesbezüglich nicht passen, ändert es ja nichts an dem Ist-Zustand. Zumal diejenigen gar nicht genug Informationen haben um beurteilen zu können, ob der Weg nun der richtige ist.

  • Vinum Mysterium von Carsten Sebastian Henn, 4 von 5 Sternen
  • Besser machen! von Sven Plöger und Christoph Waffenschmidt, 4 von 5 Sternen
  • Jenseits von Böse von Uta Eisenhardt, 3,5 von 5 Sternen
  • Der Zorn des Oktopus von Dirk Rossmann und Ralf Hoppe, 3,5 von 5 Sternen
  • Der Mondscheinmann von Max Bentow, 3,5 von 5 Sternen
  • Cyber Trips von Marie Grasshoff, 4 von 5 Sternen
  • What if it's us von Becky  Albertalli und Adam Silvera, 3 von 5 Sternen
  • Das Kind in mir will achtsam morden von Karsten Dusse, 5 von 5 Sternen

Bücher | 3.247 Seiten | 406 Seiten/Buch | 116 Seiten/Tag

Comic | - Graphic Novel | 5 Hörbücher |- Light Novel | 8 Manga
durchschnittliche Bewertung: 3,8/5
Verlage: 6
bereiste Länder: 5
Genre: 7(2xKrimi, 1xPsychothriller, 1xSachbuch,1xScience-Fiction, 1xThriller, 1xTrue-Crime, 1xYA)

Highlight: Das Kind in mir will achtsam morden von Karsten Dusse, 5 von 5 Sternen

Flop: What if it's us von Becky  Albertalli und Adam Silvera, 3 von 5 Sternen

"Vinum Mysterium" von Carsten Sebastian Henn ist ein Weinkrimi, bei dem der Restaurantbesitzer Eichendorff sich auf die Suche nach einem Mörder macht. Dieser bringt seine Opfer mit Hilfe von Wein um und schickt im Vorfeld immer wieder Botschaften an den Restaurantbesitzer. Mich hat der Krimi definitiv gut unterhalten und ich fand die Aneinanderreihung von all den kuriosen Szenen total interessant. Es ist definitiv einmal etwas anderes und deshalb freue ich mich schon richtig darauf bald einen weiteren Teil lesen zu können.


In "Besser machen!" von Sven Plöger und Christoph Waffenschmidt berichten die beiden Autoren von den Auswirkungen des Klimawandelts auf die Migrationsbewegungen und was es diesbezüglich für Projekte gibt. Das Buch ist in einem Plauderton gehalten und es zeigt, die Auswirkungen der einzelnen Hilfsprojekte und wie wichtige diese für die einzelnen Regionen sind. Und warum selbst dieser scheinbar kleine Nutzen so enorm wichtig für uns alle ist.


In dem True-Crime-Buch "Jenseits von Böse" von Uta Eisenhardt erzählt die Autorin von diversen Fällen, denen sie als Gerichtsreporterin begegnet ist und bei denen der Maßregelvollzug angeordnet wurde. Über die forensische Psychiatrie gibt es ja wirklich viele Vorurteile und deshalb ist es wirklich schön einmal ein Buch darüber zu haben, in dem sachlich über diverse Fälle berichtet wird.


"Der Zorn des Oktopus" von Dirk Rossmann und Ralf Hoppe ist ein Ökothriller, bei dem es um die Folgen des Klimawandels im Jahre 2029 geht und in dem ein Quantencomputer eine große Rolle spielt. Mir persönlich waren es zu viele Perspektivwechsel und wissenschaftliche Informationen, weshalb ich genommen genommen dem Thriller nur 3 von 5 Sternen geben würde. Da er mich aber so gut unterhalten hatte habe ich doch 4 Sterne vergeben.


"Der Mondscheinmann" von Max Bentow ist ein Psychothriller über einen Täter, der rund um seine Opfer Lilien, Kerzen und Weinbergschnecken platziert. Beim scrollen durch das Genre war ich an dem Hasen auf dem Cover hängen geblieben und das reichte um mein Interesse zu wecken. Mir hat es vor allem gefallen miträtseln zu können und dass man bis zum Schluss nicht genau wusste, wer denn nun der Täter ist.


Bei "Cyber Trips" von Marie Grasshoff handelt es sich um den zweiten Teil der Neonbirds, bei dem es um einen Virus geht der Menschen in willenlose Cyborgs verwandelt. Gefühlt gibt es kaum Handlungsfortschritt, aber dafür lernt man eine Menge über die einzelnen Charaktere. Ich bin auf jeden Fall schon ganz gespannt auf das Ende der Trilogie und kann es kaum erwarten es endlich zu lesen. 


"What if it's us" von Becky  Albertalli und Adam Silvera erzählt die Geschichte von Arthur, der während eines Praktikums in New York Ben kennen lernt und sich in ihn verliebt. Für das Jugendbuch brauchte ich tatsächlich mehrere Anläufe, weil ich mit den Charakteren nichts anfangen konnte. Vor allem Arthur handelte extrem sprunghaft und wirkte die meiste Zeit wie ein 12-jähriger Junge. Mir waren es einfach zu viele angerissene Themen und zu wenig Tiefgang, trotzdem möchte ich der Fortsetzung eine Chance geben.


In "Das Kind in mir will achtsam morden" von Karsten Dusse geht es um einen Anwalt, der aufgrund diverser Umstände zwei konkurrierende Mafiaclans leitet. Schon der erste Teil der Reihe hatte mich wunderbar unterhalten, weshalb ich mich richtig aufs Hörbuch gefreut hatte. Und tatsächlich wurde ich nicht enttäuscht. Es ist immer wieder schön gelungene Parodien zu finden und vor alle zu solchen Themen. 


Für den März hatte ich mir fest vorgenommen mich endlich mal ans Manuskript zu setzen und mehr zu zeichnen. Dann gab es aber ein paar schlechte Neuigkeiten direkt am ersten des Monats und deshalb fiel es mir richtig schwer mich auf all das einzulassen. Das dauert jetzt noch bis Mitte April bis ich näheres weiß und vielleicht war ja all die Aufregung umsonst. Es ist auf jeden Fall ein sehr beklemmendes Gefühl, wenn man auf einmal den schnellst möglichen Folgetermin bekommt und das Gegenüber noch nicht einmal mehr versucht seine Sorgen zu verstecken. Und jetzt muss ich weil das nur für noch tiefere Sorgenfalten gesorgt hatte noch einmal in die Röhre. Ansonsten gab es jetzt gegen Ende noch ein paar erfreuliche Nachrichten, aber auch da weiß ich noch nichts genaues. 

Für April stehen ein paar Bücher auf meiner Leseliste und ich möchte mich endlich einmal an ein paar Zeichnungen setzen, die schon länger halbfertig hier herum liegen. Es stehen auch ein paar Termine an, die mir Kopfzerbrechen bereiten. Es ist auf jeden Fall ein ganz komisches Gefühl, da sich mitunter nahezu alles durch diese Termine verändern wird. Und wenn ich mal daran denke was ich mir die letzten Monate diesbezüglich alles anhören durfte, weiß ich gar nicht ob ich das alles überhaupt möchte. Wahrscheinlich sind die Zweifel aber ganz normal, da ich schon Jahre dafür kämpfe und in all der Zeit noch nie sah nah am Ziel war wie jetzt. 

Bezüglich des Bloggs habe ich mir vorgenommen zeitnah alle Beiträge zu verfassen, damit nicht schon wieder ein Rezensionsstau entsteht und ich unter Zeitdruck gerate. Es war nämlich total entspannend die letzten Jahre immer Blogeinträge auf Vorrat zu haben und mir keine Gedanken darüber machen zu müssen, ob ich tatsächlich schon die drei für die Woche vorgeschrieben hatte oder eben nicht.


Viele liebe Grüße

Sonntag, 27. März 2022

#55 Manga - Lust auf ein Date Band 3-5

  




Titel(Deutsch)Lust auf ein Date?
Titel(Englisch)How do we relationship?
AutorTamifull
VerlagAltraverse
GenreShojo-Ai, Girls Love
Bände2(laufend)
Meine Bewertung
4/5


Inhalt

Bisher hatte die schüchterne Miwa noch keinen Erfolg bei der Suche nach einer Freundin, doch das soll sich nun an der Uni ändern. Denn ebenso erging es Saeko und so beschlossen die beiden eine Beziehung miteinander zu führen. Doch die beiden jungen Frauen haben total verschiedene Beziehungen und geraten gefühlt ständig wegen Kleinigkeiten aneinander. Werden sich die beiden trotzdem ineinander verlieben oder ist so eine Beziehung von vorne herein zum Scheitern verurteilt?


Review

#3. Band

Das bevorstehende Klassentreffen von Miwa beeinflusst die Beziehung von ihr und Saeko.

In diesem Band werden ein paar wirklich wichtige Themen angesprochen und ich finde es wirklich gut, wenn diese so klar in einem Manga präsentiert werden. Es geht zum Beispiel um den enormen Leistungsdruck, den etliche Eltern in Japan auf ihre Kinder ausüben. Da bleibt halt keine Zeit mehr fürs Leben und man pendelt quasi nur so zwischen zuhause, Schule und Nachhilfeschule hin und her um möglichst der erste auf einer Rangliste zu sein. Und somit auch den Zutritt zu den guten Universitäten/Jobs zu bekommen. Das alles wird passend in die Haupthandlung eingeflochten und es ist einfach schön zu sehen wie sich Miwa über all die Jahre entwickelt hat. Und auch sonst geht es ziemlich um die Beziehung zu den Eltern und wie diese einen prägen.

Ein anderes großes Thema ist der Geschlechtsverkehr und wie Saeko und Miwa dazustehen. Und allgemein wie die beiden überhaupt zu ihrer Beziehung stehen. Homophobie spielt auch wieder eine Rolle und man merkt einfach, dass dieser Manga keinem Gefallen will. Und hier viele Dinge angesprochen werden, die eben in vielen anderen Mangareihen absolut keine Rolle spielen einfach um keine Traumschlösser zum Einsturz zu bringen. Und es ist einfach mal schön eine Reihe zu haben, bei der hauptsächlich alltägliche Dinge thematisiert werden und die einfach zeigt wie es eine Beziehung zu führen.

Der Cliffhanger am Ende des Bandes ist wirklich fies und aus dem Grund hoffe ich einfach einmal die Zeit bis zum Erscheinen des nächsten geht möglichst schnell vorbei. Wenn ich die Cover der nächsten Teile angucke hoffe ich einfach einmal, dass bestimmte Dinge nicht passieren werden. 


#4. Band: 

Wegen dem Klassentreffen denkt Miwa wieder viel an ihre vorige Beziehung und warum es ihr so schwerfällt anderen Menschen zu vertrauen.

Wenn mich eins überrascht hat, dann ist es welche Wendung die Handlung in diesem Manga nimmt. Natürlich kann man das alles schon sehr früh ahnen, aber die wenigsten Mangaka wählen diesen Kurs. Was wirklich schade ist, schließlich würde es endlich diese Geschichten um einiges authentischer machen. Wie die Umsetzung davon letztendlich war ist reine Geschmackssache und mir hat sie jetzt nicht gefallen, jedoch wirkt sie vollkommen nachvollziehbar. Immerhin gab es schon so viele Missverständnisse zwischen den beiden, weil über wichtiges einfach nicht geredet wurde. Gegen Ende gibt es noch einmal einen gewaltigen Cliffhanger und allgemein fühlt es sich dieses Mal eher so an als handle es sich um den Auftakt für eine große Veränderung.

Mal schauen was für Überraschungen der nächste Band beinhaltet, den ich hoffentlich bald lesen werde. Es ist auf jeden Fall eine Mangareihe, die so ganz anders ist als erwartet und mal Themen anspricht, die man eher selten in dem Genre antrifft. Es ist definitiv schön zu sehen, dass die Charaktere sich selbst treu bleiben und nicht alles rosarot gezeigt wird nur weil es eben so üblich ist. Und ja ein Teil von mir hatte tatsächlich gehofft, dass das alles noch einmal eine ganz andere Wendung nimmt. Jedoch bin ich wenn ich ganz genau darüber nachdenke gar nicht so enttäuscht darüber, denn so etwas gehört zum Leben dazu und eine Story muss einen als Leser nicht immer zu 100 % zufrieden stimmen. 

#5. Band: 

Wie wird es für die beiden nach dieser folgenreichen Entscheidung weitergehen? 

TW: Gespräche über Suizid, Homofeindlichkeit, toxisches Verhalten

Der Handlungsverlauf nimmt dieses Mal ganz überraschende Wendungen und ich hoffe, dass es nicht so wie in anderen Reihen ausgehen wird. 

Vor allem über eine Person erfährt man eine Menge und mich wundert es absolut gar nicht, dass diese Erklärungen für bestimmte Handlungsweisen gewählt wurden. Sie spiegeln nun einmal sehr gut wieder, was viele queere Menschen erleben und wie sehr das alles diese prägt. Es ist auf alle Fälle gut, dass hier kein Blatt vor den Mund genommen wird und es endlich Antworten auf diverse Fragen gibt.

Auf der einen Seite finde ich es total faszinierend, was für eine Tiefe die Handlung an sich durch diesen Band bekommen hat. Und es mal tatsächlich ausführlich um das Ende einer Beziehung geht und was dann nun einmal mit einem macht. Aber andererseits werden hier halt auch Themen angesprochen, die mir ganz schön Nahe gehen und auf die ich lieber verzichte. Dabei sind diese ja leider keiner Seltenheit und viel zu oft wird es obendrein noch romantisiert. Hier passiert genau das Gegenteil und es ist gut, dass genau das passiert. Denn alles andere hätte nicht zu dem bisherigen der Charaktere gepasst und ich glaube dann wäre für mich auch der Punkt gekommen, an dem ich das alles nicht weiterlesen würde. Für mich ist es nun einmal bei emotionalen Themen enorm wichtig, dass es halbwegs realistisch dargestellt wird.

Freitag, 25. März 2022

#446 Bücherregal - Vinum Mysterium

  

 


TitelVinum Mysterium(4. Fall)
AutorCarsten Sebastian Henn
VerlagEmons Verlag
GenreKrimi/kulinarischer Krimi
Seiten272 Seiten
Meine Bewertung
4/5


 Inhalt


Allem Anschein nach hat es jemand auf die Weintrinker im Ahrtal abgesehen. Denn immer wieder verstirbt auf mysteriöse Art und Weise jemand, der im Restaurant oder sonst wo einen Wein zu sich genommen hatte. Der Mörder sendet Julius Eichendorff immer wieder Botschaften und macht sich einen Spaß daraus, den Koch und bekannten Hobbydetektiv an der Nase herum zu führen. 

Review

Was Krimis betrifft gibt es ja mittlerweile unzählige Ermittlerkonstellationen, aber bisher habe ich noch keinen über einen Koch gelesen. Und dann wird ausgerechnet dieser kulinarische Detektiv vom Mörder selbst damit beauftragt ihn zu jagen und somit eine lange Mordserie zu verhindern.

Besonders das Lokalkolorit hat mir wunderbar gefallen und passend zu der Gegend spielt Wein eine große Rolle. Wenn man sich dort ein bisschen auskennt macht es doppelt Spaß der Handlung zu folgen, denn das Ahrtal ist ein wirklich eher kleines und beschauliches Tal. Und somit kennt man sich, vor allem wenn man in gewissen Kreisen verkehrt. Ob diese authentisch dargestellt werden kann ich jetzt nicht beurteilen, auch wenn der Krimi in meiner Heimat stattfindet. Es spiegelt halt viele Klischees wieder, die man als Nicht-Weinkenner über diesen Menschenschlag hat und manchmal ist an denen tatsächlich etwas dran. Ansonsten wird die Gegend sehr romantisch beschrieben und man bekommt ein gutes Bild davon, wie es dort ist.

Da ich mit dem Thema Essen und Wein eher weniger etwas anfangen kann, habe ich erst einmal ein wenig Zeit gebraucht um mich an diesen Aspekt der Handlung zu gewöhnen. Es ist halt letztendlich ein Weinkrimi und der spielt hier eine große Rolle. Beim Lesen erfährt man eine Menge interessante Details in Form von Informationshappen über den Wein und tatsächlich hat mich das alles nicht gelangweilt. Der Koch ist nun einmal sehr interessanter Erzähler, auch wenn er mit seiner Art gewöhnungsbedürftig ist.

Obwohl es sich bei diesem Teil um den 4. handelt, habe ich mich relativ schnell zurecht gefunden. Das lag hauptsächlich an den wenigen Hauptdarstelllern und daran, dass alles nötige erklärt wird. Zudem gibt es nicht übermäßig viele Personen, die eine tragende Rolle spielen. Sowohl der Koch als auch alle anderen werden so unterschiedlich dargestellt, dass man die Namen allein anhand der genannten Marotten schnell zu ordnen kann. Hier werden viele Klischees benutzt, passend zu dem humoristischen Unterton des Krimis.


Fazit

Mich hat der Krimi definitiv gut unterhalten und ich freue mich schon darauf demnächst einen weiteren Band lesen zu können. An sich ist es ein Krimi, in dem sich viele kuriose Szenen aneinander reihen und bei dem die Mordserie manchmal in den Hintergrund rückt.

Mittwoch, 23. März 2022

#12 Comic - Let's make Ramen!

  






Titel(Englisch)Let's make Ramen!
AutorHugh Amano
ZeichnerSarah Becan
VerlagTen Speed Press
GenreCookbook
Bände
1
Meine Bewertung
4/5

 Inhalt

Dieses Comicbuch enthält über 40 verschiedene Rezepte für verschiedene Varianten von Ramen. Das heißt sowohl für unterschiedliche Brühen, als auch die Einlagen gibt es diverse Rezepte. Auch auf die noch gar nicht so lange Geschichte des Gerichtes wird ausführlich eingegangen.


Rezension

Als ich vor ein paar Jahren den Comic auf meine Wunschliste packte, dachte ich es handle sich um eine Rezeptesammlung mit ein paar Hintergrundgeschichten. Deshalb war ich total baff beim Lesen, denn hier gibt es wirklich sehr viele verschiedene Rezepte und oben drein erfährt man eine Menge über das Gericht "Ramen" und einige Läden, die es verkaufen. 

Besonders schön fand ich die Aufmachung der Rezepte, schließlich sind sie für den Laien verständlich verfasst und bebildert. Und wenn man zum Beispiel was spezielles bei der Zubereitungsreihenfolge beachten muss wird das explizit mit samt der Gründe erwähnt. An der Stelle möchte definitiv erwähnt haben, dass hier wirklich alles erklärt wird. Das heißt es gibt unzählige Rezepte sowohl zu der Brühe, der Nudeln als auch der Einlagen. Beim Lesen hat mich das mehr als überwältig, obwohl ich ja sehr wohl weiß wie viele verschiedene Varianten das Gericht hat. 

Einige Sachen wie die Brühe kann man zum Beispiel auf Vorrat herstellen und passend dazu gibt es die Angabe wie lange so etwas im Kühl- oder Gefrierschrank gelagert werden kann. Und es wird auch gezeigt auf was man beim Ramennudeln kaufen achten sollte, also wenn man diese nicht auch noch selbst herstellen möchte.

Den simple, recht bunte Zeichenstil fand ich ganz angenehm und er passt definitiv zu dem Thema. 
Was ich jedoch schade fand waren die wenigen fleischfreien Alternativen. Dabei gibt es so viele tolle Varianten, die komplett ohne Fleisch auskommen. 

Und dann kommt noch hinzu, dass für viele Zutaten die japanischen Begriffe verwendet. Was das betrifft habe ich leider wenig Ahnung und so musste ich oft nachschlagen um was es sich denn letztendlich handelt. Die Begriffe werden zwar direkt zu Beginn erklärt, aber jedes Mal zurückzublättern nervt nach einiger Zeit.

Alles in allem ein sehr informativer Comic, den ich mir definitiv noch zulegen möchte. Es ist einfach nur faszinierend wie viele verschiedene Varianten es von dem Gericht gibt.