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Dienstag, 23. Oktober 2012

Spiel mit mir - Ich entscheide, wann du gehst


Verzweifelt geht Reita durch den Wald.
Er weiß nicht wohin.
Er soll nur in diesen Wald.
Dann würde der Alptraum enden.
Dann würden die Ketten fallen.
Dann wären sie frei.
So frei wie ein Vogel, der dem Sonnenuntergang entgegen fliegt.
Hier im Wald ist alles so diffus, alles scheint so vollkommen unwirklich.
Geht er gerade wirklich hier her?
Kann er wirklich allem ein Ende setzen?
Da, er sieht den roten Briefumschlag.
Mit wild pochendem Herzen geht er auf diesen zu, nimmt ihn in die Hand.
Soll er ihn wirklich öffnen?
Ja er muss. 
Für Ruki muss er es einfach tun. 
Nur er kann ihn noch befreien, aus diesem Käfig aus Selbsthass.
Mit zittrigen Händen öffnet er den Briefumschlag, zieht einen einzigen, goldenen Bogen Papier hervor.
Er ist zusammen gefaltet wie eine Karte.
Was hat das nur zu bedeuten?
Soll er nicht lieber aufgeben und rennen?
Er möchte nicht sterben.
Er möchte leben.
Er möchte Ruki noch einmal in den Arm nehmen.
Verzweifelt beißt er sich auf die Lippe, öffnet die Karte.
Direkt fallen ihm die blutroten Buchstaben ins Auge. 
'The End' stand da.
Nicht mehr, nicht weniger.
Das ist das Ende.
So wie alles ein Ende hat, soll auch wohl sein Leben jetzt enden. 
Genau wie Rukis Leben ein jähes Ende gefunden hatte.
~

Hallo \(^_^)

Und heute gibt es wieder einmal eine Leseprobe ^_~
Na wie klingt die Geschichte?

Danke fürs Lesen ^^

Bye


Dienstag, 31. Juli 2012

Lass mich mein Leben beenden - Wie weit wirst du aus Liebe gehen?


Jeder Mensch ist ein Schauspieler, wie bei allem gibt es gute und schlechte, doch ich bin nicht wie die anderen, ich bin Meister meiner Künste.
Niemand weiß wie es mir wirklich geht, keiner kennt meine Karten, denn offene Karten machen schwach. Ich baue mein Leben auf verdeckten Karten auf, das ist meine Stärke. Jedoch befürchte ich es zu perfekt zu sein.
Wer lässt sich schon auf jemanden mit einem Pokerface ein?
Ich bin der Richter in diesem abgekarteten Spiel und ich fürchte, ich habe verloren.
Vor meinem imaginären Auge bist du.
Auch wenn ich mich hier vor dir verstecke, lässt du mir einfach keine Ruhe.
Ich habe dir so viel zu sagen, aber kein Wort will meine Lippen verlassen.
Ich liebe dich, aus ganzem Herzen.
Auch wenn du meine Seele mit Genuss in Stücke reist, so werde ich dich ewig lieben.
Egal wie viel Schmerzen du mir zufügen magst, meine Liebe für dich bleibt bestehen.
Ich weiß wem ich gehöre. Du bist mein Besitzer und ich bin dein Spielzeug, eine willenlose, verblendete Puppe.
Ich hasse Schmerzen, aber ich ertrage sie deinetwegen.
Deshalb lass mich bitte nie allein, das könnte ich nicht ertragen. Aber egal was passiert, bitte lass mich nicht an dir zerbrechen. Bevor ich zerbreche, lässt du bitte diese Ketten fallen. Lass mich nicht durch deine Hand sterben, das halte ich nicht aus.
Ich liebe dich, aber bedeutet Liebe füreinander zu sterben?
-----

^ Das ist ein Ausschnitt aus einer meiner bekanntesten Geschichten und zeitgleich eine der brutalsten. Es geht um eine Person, die sich nahezu täglich von ihrer großen Liebe misshandeln lässt, anstatt sich einen neuen Partner zu suchen.

Freitag, 13. Juli 2012

Leseprobe: Spiel mit mir



Der Täter hat sich eins der schwächsten Bindeglieder ausgesucht und somit fast alle mit in den Abgrund gerissen
Fieberhaft wird der Schatten gesucht, immer und immer weiter.
Ruki sitzt immer noch verängstigt in seinem Zimmer, kratzt sich die Unterarme blutig. Und seine Freunde können nur tatenlos zu sehen, wie Ruki mehr und mehr den Verstand verliert.
Warum haben sie es zugelassen, dass das Drama ein so fatalen Höhepunkt, einen katastrophalen Klimax erreicht?
Aber für wen besteht noch Hoffnung?
Wer kann dieses Spiel gewinnen?
Irgendjemand hat wohl Gefallen daran ihre Geschichte rot in schwarz zu malen.
Wie viel Blut muss noch vergossen werden, bis der Schatten endlich gefangen wird?
Wie viel können sie noch opfern, ehe sie an all dem zerbrechen?
Damit sie nicht vollends den Verstand verlieren, arbeiten sie an neuen Songs, obwohl es ohne Sänger fast hoffnungslos ist.
Aber die Angst zerfrisst sie, jeden Tag ein Stück mehr.
Es ist wie ein Virus, jeden Tag wird das Ausmaß der Katastrophe schlimmer.
Noch wissen sie nicht, wie sie sich erfolgreich schützen können.
~

Hey ^_^

Heute gibt es noch eine Leseprobe von meiner Fanfic "Spiel mit mir - Bis zum Tod". Mögt ihr solche Geschichten, in denen viele Metaphern vorkommen?
In der Geschichte geht es um einen Fanatiker, der Ruki(Sänger) stalkt und diesen bedroht. Aber dieser Stalker trachtet irgendwann nicht nur ihm, sondern auch seiner heimlichen Liebe nach dem Leben. Da es nur eine Fanfic ist, musste ich sie im Gegensatz zu meinen Geschichten ein wenig abspecken... 
Aber wer gerne mehr will: Hier auf dem Blog gibt es noch einige Geschichten über das Thema Liebe und den Tod. Ansonsten: einfach fragen ^^"
Hier: https://www.fanfiktion.de/u/Rakkasei könnt ihr auch einiges finden ^_^
Momentan arbeite ich wieder an meinem Buch, lasst euch überraschen :) In dem geht es auch um die Abgründe der menschlichen Seele.

Bye


Sonntag, 15. Juni 2008

Gefühle: unwichtig...

Ich bin nicht gut darin diesen Schmerz zu ertragen,
fühle mich gefangen im niemals endenen Regen.

Ich kann diesen Weg nicht länger gehen,
ich kann dich nicht mehr wie vorher ansehen,
dieses ist ein Traum, ein ewiger Alptraum,
sehe, ich sterbe in den Fluten von Verzweiflung.
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Ich sitze herum,
denke wieder nach,
wo ist die Antwort,
die ich nicht finde.
Nur Situationen
der Vergangenheit
kommen mir in den Sinn.

Ich muss es verstehen...
Du gingst für immer...
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Schwach, ist Schwäche verkehrt?
Hilfe, helfen ist tabu?
Leben, und leben lassen fatal?

Warum drehst du mir den Rücken zu?
Weil ich Fehler habe?
Weil ich nicht perfekt bin?
Weil auch ich zerbrechen kann?

Hass, hassen ist richtig?
Freundschaft, nicht erstrebenswert?
Sorge, sorgen ist überflüssig?

Trauere nicht um mich.
Denn ich bin es nicht wert.
Vergebe mir nicht.
Denn ich bin es schuld.

Schlaf, schlafen nicht wichtig?
Tränen, weinen wirklich nur Schwache?
Blut, ein Zeichen meiner Schwäche?

Komm dreh dich um.
Sag es mir ins Gesicht.
Ich soll sterben,
sag es mir ins Gesicht!