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Sonntag, 11. März 2018

#80 Bücherregal - House of rain(Kurzrezension)


TitelHouse of rain
AutorGreg F. Gifune
VerlagLucifer
GenreThriller, Mystery
Seiten128 Seiten
Meine Bewertung
4/5

 Inhalt

Nach dem Tod seiner Frau zieht der Kriegsveteran notgedrungen in eine ziemlich heruntergekommene Nachbarschaft und immer wieder muss er gegen seine eigenen Dämonen kämpfen. Was ist damals wirklich der Frau im Motel geschehen? Stimmt seine Erinnerung oder war in wirklich nie etwas passiert? Jemand bietet ihm Hilfe an, doch ist er bereit den Preis dafür zu bezahlen?

Review

Der Storyverlauf ist schnell und spannend bis zum Schluss. Der Schreibstil ist wirklich wunderschön. Es ist ein wirkich bewegende Handlung und kein typischer Thriller.
Das Buch regt zum Nachdenken an und es herrscht durchgehend eine sehr düstere und auch traurige Grundstimmung. Dieses schafft der Autor mit wenigen Worten und mich hat das alles ziemlich bedrückt und auch mitgerissen.
Vor allem finde ich es gut, dass man nicht weiß was wirklich geschieht und was sich Gordon nur vorstellt. Dadurch kann man sich selbst zusammen reimen wie die Story letztendlich ausgeht, was ich wirklich schön finde. Es gibt am Ende wirklich viele offene Fragen und es liegt an einem selbst diese zu beantworten. Was passiert mit einem, wenn man einen sehr wichtigen Menschen im Leben verliert?


Fazit

Das Buch eignet sich trotz seinen wenigen Seiten nicht für zwischendurch. Man muss sich auf die Story einlassen, da es um die Abgründe Gordons geht in denen er seit dem Tod seiner Frau gefangen ist. Ich kann das Buch wirklich jedem empfehlen, der einmal etwas trauriges lesen möchte.

Freitag, 30. Juni 2017

#33 Bücherregal - The Suicide Forest



Titel(Deutsch)Suicide Forest
Titel(Englisch)Suicide Forest
AutorJeremy Bates
VerlagLucifer Verlag
GenreHorror
Seiten520 Seiten
Meine Bewertung
3/5

 Inhalt
Der Aokigahara liegt am Fuße vom Berg Fuji und wird auch Selbstmordwald genannt. Eine Legende besagt, dass die Seelen der Toten keine Ruhe finden können und nach wie vor den Wald durchstreifen. Eine Wandergruppe hält das Ganze für puren Aberglauben und entschließt sich kurzerhand dazu eine Nacht im Wald zu verbringen. Am nächsten Tag finden sie jedoch einen von ihnen erhängt vor und plötzlich ist das Ganze alles andere als harmlos.

Review

Teilweise merkt man ganz schön, dass die Handlung an sich nicht logisch aufeinander aufbaut. Ständig werden Rückblenden eingebaut und es ist nicht immer ganz ersichtlich welchem Zweck diese dann dienen. Teilweise kamen mir die Rückblenden dann wie Lückenfüller vor und das ist eigentlich ziemlich schade.
Durch diese Rückblenden gibt es auch einfach viel zu viele Hintergrundinformationen, die meist alles andere als relevant sind und auch nicht unbedingt die Handlungsweise eines Charakters erklären. Dadurch wird dem Ganzen leider die Spannung genommen und ich hatte dann teils auch Schwierigkeiten dem Handlungstrang zufolgen.

Dann taucht auch noch eine Bettgeschichte mitten im Wald auf, was vielleicht dem ein oder anderen gefallen mag. Ich fand das ganze einfach nur billig und auch eklig, da in diesem Wald viel zu viele Menschen Selbstmord begangen haben. Zudem merkt niemand was, dabei sind sie mit einer größeren Gruppe im Wald unterwegs.
Zudem tauchen viel zu viele Charaktere auf, die meist auch noch sehr still sind. Vor allem am Anfang waren es für mich zu viele Namen und zu viele Infos, weshalb mit der Einstieg ins Buch selbst schwer fiel.

Ich weiß nicht ob es an der Übersetzung lag oder an etwas anderem: Die Wortwahl ist teilweise zu vulgär. Und um ehrlich zu sein hatte ich teilweise auch den Eindruck, als würde ich irgendein Fetischroman lesen und das hatte vor allem etwas mit der Handlung zu tun! Teilweise waren die Worte auch im starken Kontrast zu der Umgangssprache und das fand ich sehr merkwürdig. Es wird zum Beispiel von Mandibeln geschrieben anstatt von Mundwerkzeugen(oder beißen der Ameisen!).
Der Plottwist wird auch konkret mit Worten angedeutet, was dem Ganzen die komplette Spannung nimmt.

Am meisten an dem Ganzen hat mich die Ich-Perspektive gestört. Es wäre wahrscheinlich ein Allwissender Erzähler von Vorteil gewesen, da so die Geschichte sehr einseitig erzählt wird. Zudem sind auch einige stereotypische Elemente dabei, weshalb man die Handlung quasi vorhersehen kann.
 

Fazit

Vom Hocker hat es mich jetzt nicht gehauen, aber es ist auch trotz der ganzen Kritikpunkte nicht schlecht. Wem die Ich-Perspekte und die vulgäre Sprache nichts ausmacht, wird denke ich auch Gefallen an diesem Buch finden. Es spielt zudem auch an einem realen Ort, das heißt den Selbstmordwald gibt es leider tatsächlich! Es ist außerdem der 1. Band einer Reihe von Büchern.