Freitag, 29. September 2017

#46 Bücherregal - Dunkelblau.


Titel(Englisch)Dunkelblau.
AutorDominik Schottner
VerlagPiper Paperback
GenreBiographische Romane
Seiten256 Seiten
Meine Bewertung
5/5

 Inhalt

Wie hätte man seinen Vater retten können? Dieser Frage versucht Dominik Schottner auf den Grund zu gehen. Zeitgleich versucht er aber auch mit dem Buch die Alkoholsucht, die seinem Vater das Leben kostete zu verarbeiteten.

Review

Der Autor hat einen angenehmen Schreibstil und man hat die ganze Zeit das Gefühl als würde er einem gegenüber sitzen und einem die Geschichte erzählen. Er erzählt alles sehr gefühlvoll, jedoch ist es nicht schnulzig und dadurch wird das alles sehr gut nachvollziehbar.
Durch das Buch versucht der Autor das Leben seines Vaters nach dessen Tod zu rekonstruieren um herauszufinden wie er zum Alkoholiker wurde.
Immer wieder vergleicht er sich mit seinem Vater, da er Angst davor hat wie er zu werden.
Zudem werden immer wieder Fragen gestellt, welche jedoch nie beantwortet werden. Dieses hat mir wirklich gut gefallen, da es auf viele dieser Fragen einfach keine Antworten gibt.
Was mir wirklich gut gefällt ist die Beschreibung von den Höhen und Tiefen die ein Alkoholiker und zwangsläufig dessen direktes Umfeld durchmacht. Immer wieder wird auch die gescheiterten Versuche von seinem Vater aus der Alkoholsucht raus zukommen erwähnt.

Nachvollziehbar war auch die Beschreibung des schleichenden Prozesses des Alkoholismus bei seinem Vater und wie gut dieser es schaffte Jahre lang dieses vor seinen Arbeitskollegen zu verstecken.
Im Laufe des Buches geht der Autor immer wieder darauf ein wie normal es in unserer Gesellschaft ist zu trinken und es herrscht auch eine sehr große Akzeptanz.  Diesbezüglich warnt er immer wieder vor dem Alkohol, da dieser sehr leicht verfügbar und vor allem sehr billig ist. Auch wird immer wieder auf die Rolle der Familie und dem Umfeld eingegangen, was meiner Meinung nach ein sehr wichtiger Faktor ist wenn man ein Buch über Alkoholismus schreibt.
Am Ende des Buches sind auch jede Menge Links und Adressen zu dem Thema Alkoholismus zu finden und es wird auch immer wieder Bezug zu anderen Büchern mit dem gleichen Thema genommen. Auch werden immer wieder Statistiken erwähnt um die Grausamkeit von der Erkrankung hervorzuheben.



Fazit

Es ist definitiv keine Lektüre für zwischendurch, vor allem wenn man schon selbst mit dem Thema konfrontiert wurde. Mich hat das Buch an vielen Stellen zutiefst berührt, weshalb ich immer wieder Pausen einlegen musste um mich wieder von den Erinnerungen distanzieren zu können. Leider ist das alles immer noch ein Tabuthema, was ich absolut nicht verstehen kann! Der Autor möchte mit diesem Thema die Leser wachrütteln, da Alkoholismus eine sehr schlimme Erkrankung ist und nicht nur die erkrankten selbst betrifft, sondern auch meist das direkte Umfeld von diesen!

Dienstag, 26. September 2017

Montagsfrage




Hallo :)

Heute gibt es die Antwort auf die Montagsfrage von Buchfresserchen.


Habt ihr bestimmte Angewohnheiten beim Lesen?

Wenn ein Buch lange auf meiner Wunschliste war, dann lese ich es immer daheim und auch nur, wenn ich die Ruhe dafür habe.
Meinen Block habe ich stets griffbereit, damit ich mir Notizen beim Lesen machen kann.
Oft höre ich auch Musik und diese unterscheidet sich je nach Buchgenre.
Ansonsten habe ich keine Angewohnheiten oder Macken.

Und was sind eure Angewohnheiten?

Bye

Freitag, 22. September 2017

#45 Bücherregal - Blutige Fesseln


Titel(Englisch)Blutige Fesseln
Titel(Englisch)The kept woman
AutorKarin Slaughter
VerlagHarperCollins
GenreThriller
Seiten512 Seiten
Meine Bewertung
5/5

 Inhalt

Am Tatort befindet sich die Leiche eines Ex-Cops und der Revolver von Wills Noch-Ehefrau Angie. Schnell wird Will klar, dass auch sein eigenes Leben auf dem Spiel steht. Zu allem übel gehört das Lagerhaus in dem sich der Tatort befindet einem Prominenten, gegen den Will schon seit über einem halben Jahr erfolglos ermittelt.

Review

Ich finde es gut, dass man in dem Buch einiges über Angies und Wills Vergangenheit erfährt. Dadurch kann man meiner Meinung nach auch gewisse Handlungen der beiden besser nachvollziehen. Zudem beantwortet das Buch einige offene Fragen aus vorigen Büchern der Reihe.
Im Laufe der Handlung gibt es immer wieder unerwartete Wendungen, sodass die Spannung konstant erhalten bleibt. Es werden immer wieder verschiedene Sichtweisen verwendet, was das Ganze interessant man und somit bleibt auch der Spannungsbogen oben.
Es gibt auch einige gute Charakterentwicklungen. Was ich auch gut finde ist, dass Will von seiner Vergangenheit auf die Probe gestellt wird. Hier sieht man auch, dass Karin Slaughter weiß wie man mit so einem Charakter umgeht. Man muss halt immer in Betracht ziehen, dass Will anders wie ein Gesunder Mensch handelt und dieses merkt man vor allem in diesem Buch.

Mich stört es ziemlich, dass das Buch kein Ende hat. Das heißt man wird mit einem riesigen Fragezeichen über dem Kopf zurück gelassen und ich weiß, dass das bei Reihen so sein kann. Trotz allem stört es mich ziemlich.
Mir persönlich hat die Grant County Reihe besser gefallen.Wobei hier der Band um Welten besser ist als der vorige dieser Reihe.
Vor allem Angie geht mir ja mittlerweile mächtig auf den Keks. Auch wenn es ziemlich realistisch ist, da man ja manche Menschen gefühlt nie los werd. Der Fokus des Buches liegt leider auf Angie, was ich persönlich sehr schade finde. Vielleicht ist es genau deshalb etwas für andre? Mein Hass auf sie ist jetzt auf alle Fälle ins unermessliche gestiegen! Ihr Verhalten entschuldigt einfach nichts finde ich.

An manchen Stellen ist das Buch ziemlich eklig, was mich jetzt nicht gestört hat. Zudem hoffe ich, dass das nächste Buch viel besser wird und auch ein Ende hat.



Fazit

Die Beschreibungen der Tatorte bzw. Geschehnisse sind nicht zu grafisch, jedoch ist das Buch trotzallem nichts für schwache Nerven. Ich kann jedem nur empfehlen beim 1. Buch der Georgia Reihe anzufangen, da man ansonsten einfach viel zu wenig Hintergrundwissen hat und ohne das alles ist das Buch wahrscheinlich alles andere als toll. Trotz der Kritikpunkte ist es meiner Meinung nach lesenswert, da man in dem Buch mehr über Wills Vergangenheit erfährt. Man merkt vor allem in diesem Buch, dass Will alles andere als perfekt ist, was in meiner Meinung nach sehr sympathisch macht. Außerdem zeigt es, dass auch einer wie Will jemand finden und vor allem auch auf seine eigene Art Sarah lieben kann. Was ich auch sehr gut finde ist, dass er immer noch diesen kleinen Hund hat!

Freitag, 15. September 2017

#44 Bücherregal - The Diary: The Complete Story (Loving a Killer)


Titel(Englisch)The Diary: The Complete Story (Loving a Killer)
AutorJulia Derek
VerlagCreateSpace Independent Publishing Platform
GenreThriller
Seiten360 Seiten
Meine Bewertung
5/5

 Inhalt

Lexi Wood hat ziemlich mit dem Verlust ihres Neugeborenen zu kämpfen. Nachdem sie den schlimmsten Teil ihrer Depression scheinbar überwunden hat findet sie das Tagebuch ihres Mannes. Es scheint ganz so als habe dieser eine Affäre und scheinbar hat er diese auch umgebracht. Was verbirgt ihr Mann noch vor ihr?

Review

Der Hauptteil der Story ist in der Ich-Perspektive geschrieben und somit erfährt man auch ziemlich viel über die Gefühlswelt von Lexi. Ihre Beweggründe und auch Emotionen werden nachvollziehbar beschrieben, was mir auch sehr gefallen hat. Auch ihre Vorgehensweise ist gut beschrieben und es fiel mir auch sehr leicht mich in Lexis hineinzuversetzen.
Es tauchen zudem auch nur ein paar Charaktere auf, weshalb es eigentlich kaum Herumgeplänkel gibt und somit liegt auch der Hauptfokus auf der Handlung selbst.
Anfangs fand ich einiges verwirrend, jedoch werden viele Fragen im dritten Teil des Buches beantwortet und somit macht es dann auch alles wieder Sinn.
Das Buch fand ich durchgehend spannend und es fiel mir ziemlich schwer es aus der Hand zu legen. Zudem merkt man im Laufe der Story, dass die Handlung ganz anders als erwartet verläuft.
Vor allem das Ende hat mir gefallen, da es total unerwartet war.


Fazit

Ich kann das Buch jedem empfehlen, der kein Problem mit intimen Szenen(Bettgeschichten) hat und gerne einmal etwas anderes lesen möchte. Es ist wegen der Thema definitiv nichts für zarte Seelen. An sich ist es auf alle Fälle ein gutes Buch für zwischendurch.