Mittwoch, 29. März 2017

eBooks?

Guten Morgen :)

Um ehrlich zu sein gehörte ich auch lange zu denen, die nie etwas von eBooks wissen wollten. Vor ein paar Jahren hab ich ab und an Klassiker am PC gelesen und auch andere Bücher, die ich mir kostenlos als eBook ausleihen konnte. Manche der Bücher haben über 100€ gekostet und da ich meist nur ein Kapitel brauchte, wäre das ganz schön ins Geld gegangen. Aber das ganze war eher die Ausnahme und wenns ging habe ich mir trotzallem das Buch entweder selbst gekauft oder ausgeliehen.

Doppelreihenchaos

Die Einstellung änderte sich als letztes Jahr ein längerer Krankenhausaufenthalt anstand. Schnell stand fest, dass ich auf alle Fälle ein Tablet brauche um mir dort die Zeit zu vertreiben und damit ich auch Bücher lesen kann. Am 12.7 hatte ich mir dann ein Tablet bestellt und heute ist es ein fester Bestandteil von meinem Leben. Zum Beispiel lade ich auch Fotos damit runter, damit ich davon abmalen kann. Beim Laptop ist es immer ein Problem, da je nach Blickwinkel die Farben variieren und er dann doch recht sperrig ist und zu viel Platz auf meinem Tisch einnimmt. Und ausdrucken ist mir persönlich auf Dauer zu teuer.

Für mich hat das alles ganz klare Vor- und Nachtteile und auf die möchte im folgenden eingehen:

Vorteile

  1. Ich kann auch ohne Brille lesen.
  2. Manche Bücher sind dadurch angenehmer zu lesen, da man Zeilenabstand und Schriftgröße verändern kann.
  3. Wenn mich der Schwarz/Weiß-Kontrast stört, dann kann ich einfach die Hintergrund- bzw Schriftfarbe ändern oder BlueShades aktivieren.
  4. Ich brauche keine extra Lampe anmachen und kann im Dunkeln lesen.
  5. Das Tablet kann ich überall hin mitnehmen und es ist auch nicht so schwer wie manch ein dicker Roman(Schinken!).

Nachteile
  1. Irgendwann ist der Strom alle und nicht immer ist in eine Steckdose in der Nähe.
  2. Das Gefühl von Papier in der Hand fehlt, auch wenn es mittlerweile spezielle Folien dafür gibt.
  3. Es gibt an sich keinen Bücherschrank mehr zum anstarren.
  4. Das Tablet geht leichter kaputt als ein Buch und ist in der Regel auch in der Wiederanschaffung teurer.
  5. Das ausleihen von eBooks an Freunde ist teils entweder gar nicht erlaubt oder es ist ziemlich schwierig.

Das sind natürlich nur eine handvoll Vor- bzw Nachteile und für mich ist es mittlerweile enorm wichtig auch ohne Brille lesen zu können. Auch habe ich mich an die ganze Einstellungsmöglichkeit bezüglich der Darstellung der Texte(Farbe, Schriftgröße usw) gewöhnt und möchte diese Vorteile einfach nicht missen.

Mein Tablet mit einer selbstgestrickten Tasche
passend zur lilanen Umhüllung.

Trotz dieser Vorteile kaufe ich mir aber dennoch manch ein Buch als Print und stelle es dann gerne zu meinen anderen Büchern ins Regal. Auch von Freunden oder der Bibliothek leihe ich mir immer noch gerne Bücher aus. Nach wie vor ist es sogar so, dass ich mehr gedruckte Bücher als eBooks lese. Dieses Jahr habe ich erst 3 eBooks, aber schon 10 Bücher gelesen.

Und wie ist das bei euch so? Habt ihr lieber eBooks oder gedruckte Bücher?

Bye

Freitag, 24. März 2017

#18 Bücherregal - Training der Gefühle: Wie Sie sich hartnäckig weigern, unglücklich zu sein



Titel(Deutsch)Training der Gefühle: Wie Sie sich hartnäckig weigern, unglücklich zu sein
Titel(Englisch)How To Stubbornly Refuse To Make Yourself Miserable About Anything, Yes Anything
AutorAlbert Ellis
Verlagmvg Verlag
GenreRatgeber/Psychologie
Seiten279 Seiten
Meine Bewertung
5/5

Inhalt: Es geht hier um die Rational-Emotive Verhaltenstherapie(REVT). Diese wurde 1955 von Albert Ellis begründet und gehört zu den kognitiven Verhaltenstherapien. Bei dieser Therapie lernt man sein eigenes Verhalten und die Gefühle aktiv zu ändern.
Review: Schon seit längerem bin ich auf der Suche nach Büchern zu dem Thema und war richtig froh darüber dieses Buch gefunden zu haben.
Was mir besonders gut gefällt sind die vielen Beispiele und Listen. Dadurch ist es mir sehr einfach gefallen meine eigenen schlechten Denkweisen ausfindig zu machen und diese zu korrigieren. Auch das ABCDE-Modell ist sehr einfach anzuwenden und hat mir dabei geholfen manche meiner irrationalen Denkweisen komplett in rationale umzuwandeln.
Es gibt auch einige Übungen an denen man das gelernte anwenden kann.  Diese sind natürlich nur sinnvoll, wenn man viel Zeit in diese investiert und aus Erfahrung kann ich sagen, dass sich das ganze lohnt.
Das Buch macht einen nicht schlagartig zufrieden, aber es hilft einem dabei zufriedener mit dem zu werden was man hat. Oft ist es nämlich die eigene Denkweise, die einen überhaupt unglücklich macht und einem dem Blick darauf verwehrt, was man überhaupt schon tolles im Leben gemeistert hat! Es ist ein Buch über Verhaltenstherapie, das heißt es hat nichts mit den ganzen Clickbait-Artikeln gemeinsam, die einem das blaue vom Himmel versprechen. Aus dem Grund unterscheidet es sich auch von einigen anderen Ratgebern, da es nicht um das positive Denken an sich geht. Es geht hier in dem Buch um das rationale Denken, was einem dabei helfen soll mit irrationalen Gefühlen besser umgehen zu können. Das heißt es geht im Endeffekt nicht darum sich die Welt rosarot zu malen, sondern um zum Beispiel mit Misserfolgen rationaler umzugehen.

Mein Fazit: Ich kann das Buch jedem empfehlen, der sich für dieses Thema interessiert. Es ist vor allen interessant für jeden, der gerne ein positiver Realist wäre.






Freitag, 17. März 2017

#17 Bücherregal - Extinction




Quelle(Werbung gemäß §2 Nr.5 TMG)



Titel(Deutsch)Extinction
Titel(Englisch)Genocide of one
Titel(Originalsprache)  ジェノサイド
AutorKazuaki Takano
VerlagC. Bertelsmann Verlag
GenreThriller
Seiten560 Seiten
Meine Bewertung
4/5

Ich bedanke mich hiermit recht herzlichst bei Bloggerportal vom Randomhouse und dem Blanvalet Verlag für das Bereitstellen eines Rezensionsexemplares.


Inhalt: Jonathan Yeager wird von der amerikanischen Regierung in den Kongo zu einem Pygmäenstamm geschickt um dort die Ausbreitung eines Virus zu verhindern. Vor Ort stellt sich jedoch heraus, dass es eigentlich nur um einen kleinen Jungen geht. Dieser Junge ist intelligenter wie alle Menschen auf der Welt und deshalb wird er als ein höher entwickelter Mensch angesehen. Dadurch wird er als Bedrohung angesehen und deshalb soll er und sein Pygmäenstamm ausgerottet werden. Yeager fällt es schwer diesen Auftrag tatsächlich auszuführen und er setzt alles daran das Leben des kleinen Jungen zu retten.

Review: Leider kam ich erst gegen Mitte des Buches wirklich in die Handlung rein. In den ersten Kapitel geschieht nicht viel und man lernt ziemlich viel über die einzelnen Charaktere kennen. Erst nach und nach erfährt man wie die einzelnen Handlungsstränge miteinander verknüpft sind und man wird somit mit genügend Hintergrundwissen versorgt um die Handlung nachvollziehen zu können.
Das Thema "Völkermord" finde ich sehr interessant und es ist auch gut umgesetzt.
Die Handlung kommt glaubwürdig rüber und man merkt wie viel recherchiert wurden ist. Die Dialoge sind auch schlüssig und durch die Fachsprache wirkt das ganze sehr glaubwürdig. Es ist ein Actionbuch und teils sind die Beschreibungen doch ziemlich eklig. Jedoch sind die Beschreibungen ziemlich knapp, das heißt man kann diese ganz leicht überspringen. Ich finde es übrigens gut, dass das ganze nicht schön dargestellt wird. Der Kongokrieg ist einfach nur extrem grausam und deshalb sollte er auch in all seiner Grausamkeit dargestellt werden.
Zwischendurch hatte man richtig gemerkt, dass das Buch vom Englischen ins Deutsche übersetzt wurde. Deshalb waren an manchen Stellen die Ausdrücke doch sehr eigenartig und es schien so, als wäre etwas während der Übersetzung verloren gegangen.
Durch das springen zwischen den einzelnen Schauplätzen ist es teils schwer am Ball zu bleiben. Jedoch braucht man die jeweiligen Informationen um die Entscheidungen von den Charakteren nachvollziehen zu können. Auch wirken die Charaktere teils zu stereotypisch, aber alles andere wäre wahrscheinlich bei so einer komplexen Handlung nicht angebracht.Die beiden Hauptprotagonisten Yeager und Kento wickeln sich im Laufe des Buches weiter und sie sind mir beide deshalb auch sehr sympathisch geworden.

Fazit: Alles in allem ist es ein sehr schönes Buch. Man sollte sich nur vorm Lesen bewusst sein, dass es kein einfaches Buch ist. Ein Buch zum Thema Völkermord liest man nicht nebenbei zum entspannen und ich habe teils auch das Buch auf Seite legen müssen.


Weitere Infos zum Buch findet ihr übrigens auf der Verlag Seite: Infos (Werbung gemäß §2 Nr.5 TMG)

Mittwoch, 15. März 2017

Sind Sie ein glücklicher Mensch – Wo geht`s denn hier zum Glück?



Guten Tag :) 

Heute gibt es einen Beitrag zum Thema Glück  🍀

Jeder empfindet Glück anders und das ist auch gut so. Nur weil der eine einen überfüllten Kleiderschrank für sein eigenes Glück benötigt, muss es nicht jedem so ergehen. Lasst euch also euer persönliches Glück nicht madig reden.

Was bedeutet Glück für mich persönlich?
Ich bin glücklich darüber mit Worten Bilder kreieren zu können und sowohl mit meinen Texten, als auch mit meinen gemalten Bildern berühren zu können.
Auch macht es mich glücklich, wenn ich ein Bild fertig stellen kann.
Für mich sind es also eher die kleinen Dinge im Leben und oft macht es mich schon glücklich, wenn ich zum Beispiel Pfannkuchen essen kann.

Ich bin für viele Kleinigkeiten in meinem Leben dankbar und sehe zum Beispiel die Fähigkeit essen zu können nicht als Selbständlichkeit an. Ein guter Weg um ein glücklicher Mensch zu werden ist Dankbarkeit zu lernen. Leider wird das in unsrer heutigen Gesellschaft oft vergessen und wer kennt diese Wunschvorstellungen nicht? Ich kenn einige, die ihre Lebensziele von ihrem Alter abhängig machen. Dabei ist es doch kein Weltuntergang, wenn man bis zum 25. Lebensjahr noch kein Kind hat oder eben noch single ist. Und auch Eigentum macht einen nicht zwangsläufig glücklich. Viel eher sollte man sich dankbar für die Dinge zeigen, die man im Leben ohnehin schon hat. Man kann zum Beispiel dankbar dafür sein, dass die Sonne scheint oder der Schokopudding gut shmeckt. Das sind natürlich kleine Dinge, jedoch kann man auch dafür dankbar sein.

Mir persönlich hilft es sehr, wenn ich mich nicht mit anderen Menschen vergleiche. Das eigene Glück sollte man nun einmal nicht von anderen abhängig machen. Das heißt wenn mich meine frisch geputzte Wohnung glücklich macht, sollte mich die auf Hochglanz polierte Wohnung von Nachbarn nicht unglücklich machen. Wenn man es genau nimmt, könnte eh alles immer ein bisschen besser sein. Aber man sollte auch über Dinge glücklich sein, die halt eben nicht perfekt sind.

Es ist wichtig, dass man auch über kleine Dinge glücklich sein kann. Und nur weil andere es als ein Muss ansehen eine perfekte Wohnung zu haben, muss ich dieses Streben nicht übernehmen. Wenn ich mich jedoch von vorne herein einrede, dass ich dieses brauche um glücklich sein, dann ist die Wahrscheinlichkeit auch groß bis zum Erreichen des Ziels unglücklich zu sein.

Am wichtigstens ist es sowieso, dass man sich selbst das Recht eingesteht glücklich sein zu dürfen. Wenn man sich nur um das negative im Leben Gedanken macht, dann verliert man oft das positive aus den Augen. Das Glück ist definitiv kein seltenes Gut, nur sieht man das leider nicht immer. Man muss dem Glück Platz schaffen im eigenen Leben und man muss es auch wahrnehmen können. Was nützt einem auch das Glück, wenn man es selbst nicht als Glück wahrnimmt?

Ein wirkliches Geheimrezept zum Thema Glück gibt es also nicht, da jeder Glück anders definiert und auch wahrnimmt.

Momentan bin ich nicht ganz so glücklich wie sonst, da einiges nicht rund läuft. Aber trotzallem kann ich noch wegen den kleinen Dinge im Leben glücklich sein. Zum Beispiel bin ich glücklich darüber endlich häkeln zu können und über das Wetter. Und der Rest wird auch irgendwann wieder erträglicher, aber das braucht seine Zeit.

Was macht euch persönlich glücklich? Und wie definiert ihr Glück?

Hier geht es zur Blogparade von Wunschmiede und dort findet ihr noch viele weitere Blogeinträge zum Thema Glück:
https://www.wunschschmiede.com/2017/02/09/sind-sie-ein-gluecklicher-mensch/
Bis zum 9.04 könnt ihr noch daran teilnehmen 🐞

Viele liebe Grüße

Peanut