Freitag, 9. Februar 2018

#71 Bücherregal - Das Flüstern der Sterne


Titel(Deutsch)Das Flüstern der Sterne
Titel(Englisch)The whisper of stars
AutorNick Jones
Verlag
GenreScience Fiction
Seiten327 Seiten
Meine Bewertung
4/5

 Inhalt

Im Jahr 2091 leben 12 Milliarden Menschen auf dieser Welt und die Ressourcen und Nahrungsmittel sind knapp. Die Wissenschaft entdeckt die Möglichkeit Menschen in eine Art Winterschlaf zu versetzen den Stase-Zustand. Die Polizistin Jennifer Logan soll diesen Zustand überwachen, doch erinnert sie sich an etwas was ihren ganzen Glauben an das System in Frage stellt. Zusammen mit Nathan begibt sie sich auf die Suche nach der Wahrheit und schnell wird sie zum Staatsfeind Nummer 1. Kann die Erinnerung sie zur Wahrheit führen?

Review

Durch die ganzen Wendungen ist die Handlung spannend und schnell. Die Idee dahinter finde ich sehr interessant. Ab der 2. Hälfte konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen, weil mich das Geschehen so gefesselt hatte. Durch die ganzen Verfolgungsjagden ist alles ziemlich actionreich.
Der Schreibstil ist angenehm und man kann sich alles gut vostellen.
Man erfährt nach und nach alles über die Technik und wie die Welt im Jahr 2091 aussieht. Erst gegen Schluss erfährt man die eventuelle Funktion der Histeridae.
Die beiden Charaktere Jennifer und Nathan sind sympathisch und kämpfen für die Gerichtigkeit und Wahrheit. Beide handeln nachvollziehbar, sind vielschichtig und entwickeln sich im Laufe der Handlung weiter.
Was ich sehr gut finde ist, dass alles sowohl aus Jennifers als auch Nathans Sicht erzählt wird, so dass man zwei unterschiedliche Ansichten auf das Thema hat und man sich nicht die ganze Zeit fragen muss wieso bestimmte Sachen passieren.
Gegen Ende des Buches wird der Titel erklärt und dann macht er auch endlich Sinn.

An sich hätte die Welt mehr beschrieben können und auch die Charaktere hätte man viel detailreicher beschreiben können. Aber das ist ja auch immer eine Sache des Stils und hat mich jetzt nicht so gestört.


Fazit

Hierbei handelt es sich um den 1. Band von zweien, das heißt das Ende ist offen und macht Lust auf mehr. Um alles verstehen zu können muss man wahrscheinlich den Folgeband lesen. Es ist ein nachvollziehbares und durchaus mögliches Zukunftsszenario, was mich ziemlich nachdenklich gestimmt hat. Das Thema Stase-Zustand("Winterschlaf") ist wirklich beängstigend, da man nie weiß was mit dem eigenen Körper geschieht während man schläft.
Das Buch eignet sich prima für zwischendurch und man hat es auch schnell durch gelesen. Ich kann es jedem empfehlen der gerne Bücher in die Richtung liest, wobei es sich hier um keinen hardcore Sci-Fi Roman handelt.



Ich bedanke mich hiermit recht herzlichst bei Nick Jones für das Bereitstellen eines Rezensionsexemplares über das Portal https://rezi-suche.de/

Mittwoch, 7. Februar 2018

Tutorial: Aquarellbleistifte

Guten Morgen :)

Heute gibt es wieder ein Tutorial, da mich schon einige danach gefragt haben.


1) Im ersten Schritt habe ich auf einem Schmierpapier meine Skizze angefertigt und diese dann mit einem Fineliner umrandet. Anschließend habe ich die Rückseite mit einem Graphitstift 9B schraffiert. Da die Linien der Skizze durchscheinen, habe ich auch nur den relevanten Teil schraffiert. Hierfür kann man auch Pauspapier und anderes verwenden, jedoch benutze ich persönlich dafür immer Papier aus einem Collegeblock. Den ersten Schritt kann man natürlich überspringen, jedoch kann man ganz schlecht auf Aquarellpapier radieren ohne dieses zu beschädigen, weshalb ich lieber diesen Schritt ausführe.



2) Anschließend legt man das Schmierpapier auf das Aquarellpapier und zwar so, dass die schraffierte Seite unten liegt. Dann zieht man die Linien der Skizze mit einem spitzen Stift nach, sodass das Graphit auf das Aquarellpapier übertragen wird. Manche kleben dafür die beiden Papier fest oder nutzen Büroklammern, damit das alles nicht verrutscht.
Auf der linken Seite des Bildes sieht man die übertragene Skizze und ich hatte schon angefangen alles mit einem Graphitstift(wasservermalbar) 9B zu umranden. Teilweise nutze ich auch einen schwarzen Aquarellstift um die nötige Tiefe hinzubekommen. Dann male ich immer ganz grob die Skizze mit verschiedenen Graphitstiften(wasservermalbar) aus. Wie man auf dem rechten Bild sieht habe ich die Schatten dieses Mal eher dezent gehalten. Wichtig beim anschließenden vermalen mit Wasser ist, dass man nicht zu viel Wasser verwendet und nicht zu fest mit den Stiten aufdrückt.
Am Besten klebt man das Papier auf dem Tisch fest, jedoch ist mein Block an 2 Seiten verleimt weshalb ich darauf verzichtet habe. Wenn man Klebeband verwendet, dann kann dieses leider das Papier beim abziehen beschädigen. Das Kreppband für empfindliche Tapeten/Oberflächen klebt zwar nicht so gut das Blatt Papier fest, dafür lässt es aber meistens das Papier ganz.



3) Dann lässt man alles gut durch trocknen. Um den ganzen etwas Farbe zu geben bin ich vorsichtig mit Buntstiften über das grau. Das weiß im Auge und in den Haaren habe ich mit einem Gelstift gemalt.
Den Hintergrund habe ich ganz grob mit einem blauen, türkisen und grauen Aquarellstiften und mit einem Graphitstift(wasservermalbar) schraffiert.



4) Beim Hintergrund habe ich ganz viel Wasser verwendet und beim Vermalen habe ich immer wieder Salz auf die nassen Stellen gestreut. Je nach Papier, Wassermenge und Salz ergibt das unterschiedliche Muster.



5) Als alles komplett durch getrocknet war habe ich ganz vorsichtig mit einem Pinsel das Salz entfernt.

Ich habe Aquarellpapier der Größe 17x24cm(250g/m²) verwendet. Die Graphitstifte(wasservermalbar) heißen je nach Hersteller anders. Ich kenne die Begriffe Aquarellbleistifte und wasservermalbare Skizzenbleistifte dafür.

Viel Spaß beim ausprobieren :)

Sonntag, 4. Februar 2018

#70 Bücherregal - Three seconds to rush(Kurzrezension)


Titel(Englisch)Three seconds to rush
AutorDanielle Stewart
VerlagCreateSpace Independent Publishing Platform
GenreThriller
Seiten250 Seiten
Meine Bewertung

 Inhalt

Tara landet nach einer Überdosis Drogen im Krankenhaus und erfährt dort, dass sich ihr Sohn ab sofort in Obhut des Staates befindet. Sie ist überzeugt davon keine Drogenabhängige zu sein, doch die Behörden sehen das anders und sie wird wegen Kindeswohlgefährdung angeklagt. Sie hoffe darauf, dass ihr Freund aus Kindertagen daraus boxen kann und setzt alles daran. Doch kann diese Hoffnung trügen und ist sie nicht doch nur eine Drogenabhängige?

Review

Der Schreibstil ist angenehm und flüssig. Durch den schnellen Storyverlaufist es durchgehend spannend. Die Charaktere sind vielschichtig und gut durchdacht. Die Handlung an sich ist interessant und erinnert einen an die Menschen, die zu unrecht verurteilt werden oder die auf schuldig plädieren müssen, obwohl sie alles andere als schuldig sind. Zudem erinnert es aber auch an die Drogenszene und den Menschenhandel.
Das Ende ist meiner Meinung nach gut gewählt und erscheint auch in sich logisch.
Das Buch habe ich in einem durch gelesen und war von den vielen unerwarteten Wendungen positiv überrascht. Es gab auch nicht zu viele Handlungsstränge und es wurde sich auf das wesentliche beschränkt.

An manchen Stellen war die Handlung vorhersehbar, aber das war nicht weiter schlimm.
Auch hätte ich einen besseren Klimax erwartet, da so der Spannungsbogen relativ flach gehalten wurde.



Fazit

Es handelt sich hierbei um ein relativ dünnes Buch und eignet sich prima für zwischendurch. Wegen den Themen ist es eher nicht für schwache Nerven.

Freitag, 2. Februar 2018

#69 Bücherregal - Dieser Schmerz ist nicht meiner



Quelle(Werbung gemäß §2 Nr.5 TMG) 

Titel(Deutsch)Dieser Schmerz ist nicht meiner - wie wir uns mit dem seelischen Erbe unserer Familie aussöhnen
AutorMark Wolynn
VerlagKösel
GenreRatgeber
Seiten304 Seiten
Meine Bewertung
 4/5




Ich bedanke mich hiermit recht herzlichst bei Bloggerportal vom Randomhouse und dem Heyne Verlag für das Bereitstellen eines Rezensionsexemplares.

Inhalt

Wie beeinflussen einen selbst die Traumata von Familienangehörigen? Diese können der Auslöser für Depressionen oder unerklärliche chronische Schmerzen sein. Man kann die Folgen eines Traumas vererben und der Autor geht der Frage auf den Grund, wie man am Besten mit diesem Erbe umgeht.

Review

Der Autor erklärt leicht verständlich wie sich Traumata auf die Gene auswirken. Hierbei nimmt er Bezug auf die neuesten Erkenntnisse der Epigenetik. Damit erklärt er auch wie es möglich ist, dass die Folgen von Traumata an die nächste und auch übernächste Generation weiter gegeben werden.
Das Buch zeigt einem auf wie man selbst herausfinden kann wie einen genau diese Traumata beeinflussen. Hierfür benötigt man die Fähigkeit zur Selbstreflektion, was bei solchen Dingen meistens sehr schwer ist. Um es einem einfacher zu machen zeigt der Autor einem einige Wege, die einem bei der Selbstreflektion helfen können.
Im Laufe des Buches kann man sehr viele Fragen beantworten und so gelerntes ganz einfach direkt anwenden. Diese Frage sollen einem dabei helfen den Ursprung des Schmerzes herauszufinden.
Man lernt wie man die Beziehung zu Familienangehörigen ins positive für einen selbst verändern kann, ohne die betreffende Person zu verändern. Somit kann man Frieden mit etwas schließen und mit sich selbst ins reine kommen.
Immer wieder gibt es Querverweise auf Studien oder andere Bücher mit dem Thema "transgenerationale Traumata". Auch gibt es viele Fallbeispiele an denen erklärt wird wie sich die Traumata ganz auswirken und wie die Betroffenen daraus lernen konnten.

Fazit

Mir hat es dabei geholfen zu verstehen, in wieweit einen selbst bestimmte Gedankenmuster einnehmen bzw. fesseln, also negativ beeinflussen. Diese Muster werden meist geprägt von anderen Familienangehörigen und teils ist einem das selbst noch nicht einmal bewusst. Ich kann dieses Buch jedem weiter empfehlen, der an diesem Thema interessiert ist. Es ist auf jeden Fall kein leichtes Thema und man lernt viel über sich selbst, aber auch über andere. Man muss sich auf dieses Buch einlassen können, ansonsten erscheint einen die Thematik viel zu weit hergeholt. Dieses Buch ersetzt keine Therapie.




Weitere Infos zum Buch findet ihr übrigens auf der Verlag Seite: Hier (Werbung gemäß §2 Nr.5 TMG)