Freitag, 2. Februar 2018

#69 Bücherregal - Dieser Schmerz ist nicht meiner




Titel(Deutsch)Dieser Schmerz ist nicht meiner - wie wir uns mit dem seelischen Erbe unserer Familie aussöhnen
AutorMark Wolynn
VerlagKösel
GenreRatgeber
Seiten304 Seiten
Meine Bewertung
 4/5

Inhalt

Wie beeinflussen einen selbst die Traumata von Familienangehörigen? Diese können der Auslöser für Depressionen oder unerklärliche chronische Schmerzen sein. Man kann die Folgen eines Traumas vererben und der Autor geht der Frage auf den Grund, wie man am Besten mit diesem Erbe umgeht.

Review

Der Autor erklärt leicht verständlich wie sich Traumata auf die Gene auswirken. Hierbei nimmt er Bezug auf die neuesten Erkenntnisse der Epigenetik. Damit erklärt er auch wie es möglich ist, dass die Folgen von Traumata an die nächste und auch übernächste Generation weiter gegeben werden.
Das Buch zeigt einem auf wie man selbst herausfinden kann wie einen genau diese Traumata beeinflussen. Hierfür benötigt man die Fähigkeit zur Selbstreflektion, was bei solchen Dingen meistens sehr schwer ist. Um es einem einfacher zu machen zeigt der Autor einem einige Wege, die einem bei der Selbstreflektion helfen können.
Im Laufe des Buches kann man sehr viele Fragen beantworten und so gelerntes ganz einfach direkt anwenden. Diese Frage sollen einem dabei helfen den Ursprung des Schmerzes herauszufinden.
Man lernt wie man die Beziehung zu Familienangehörigen ins positive für einen selbst verändern kann, ohne die betreffende Person zu verändern. Somit kann man Frieden mit etwas schließen und mit sich selbst ins reine kommen.
Immer wieder gibt es Querverweise auf Studien oder andere Bücher mit dem Thema "transgenerationale Traumata". Auch gibt es viele Fallbeispiele an denen erklärt wird wie sich die Traumata ganz auswirken und wie die Betroffenen daraus lernen konnten.

Fazit

Mir hat es dabei geholfen zu verstehen, in wieweit einen selbst bestimmte Gedankenmuster einnehmen bzw. fesseln, also negativ beeinflussen. Diese Muster werden meist geprägt von anderen Familienangehörigen und teils ist einem das selbst noch nicht einmal bewusst. Ich kann dieses Buch jedem weiter empfehlen, der an diesem Thema interessiert ist. Es ist auf jeden Fall kein leichtes Thema und man lernt viel über sich selbst, aber auch über andere. Man muss sich auf dieses Buch einlassen können, ansonsten erscheint einen die Thematik viel zu weit hergeholt. Dieses Buch ersetzt keine Therapie.




Weitere Infos zum Buch findet ihr übrigens auf der Verlag Seite: Hier (Werbung gemäß §2 Nr.5 TMG)

Ich bedanke mich hiermit recht herzlichst bei Bloggerportal vom Randomhouse für das Bereitstellen eines Rezensonsexemplares.

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