Freitag, 8. Juni 2018

#105 Bücherregal - Gelöscht 01 - White


TitelGelöscht 01 - White
AutorSabina S. Schneider
VerlagBookRix
GenreDystopie
Seiten215 Seiten
Meine Bewertung
3/5

 Inhalt

Du wachst auf und alle Erinnerungen sind weg. Alles um dich herum ist gläsern und alle sind gleich. Dir wird eingebläut immer die Wahrheit zu sagen, aber kannst du das? Obwohl alle angeblich gleich sind findest du schnell heraus, dass nicht nur die Whites in diesem Glaskasten leben. Was ist der Unterschied zwischen Gut und Böse? Und warum kannst du dich an nichts mehr erinnern?

Review

Mich hat das Buch ziemlich nachdenklich gestimmt, weil man sich ja selten Gedanken darüber macht wie sehr uns Erinnerungen tatsächlich beeinflussen.
Besonders der Schreibstil hat es mir an getan, da dieser voller Metaphern ist und auch ein wenig philosophisch angehaut ist.
Das Szenario ist durchaus realistisch und es könnte genauso in der Zukunft passieren, was wirklich beängstigend ist.
Die Handlung ist spannend und fesselnd, weshalb ich das Buch in einem durch gelesen habe. Man wird direkt zu Beginn in diese hineingeworfen, das heißt man wacht sozusagen ohne Erinnerungen zusammen mit der Ich-Erzählerin auf.
Man lernt alles wissenswerte zusammen mit der Protagonisten, was ich als sehr gut empfinde. Die Protagonisten ist selbstkritisch und hinterfragt immer wieder das System. Auch die anderen sind gut ausgearbeitet, wobei mir persönlich manche einfach zu abgedreht sind.
Durch die vielen Wendungen ist es wirklich schwer sachen vorherzusehen.

Leider ist die Handlung an manchen Stellen ziemlich langatmig.
Die Liebesgeschichte fand ich ziemlich befremdlich und ich kann jetzt auch nicht so genau sagen, ob sie tatsächlich komplett überflüssig ist oder nicht.
Was mich gewundert hat ist der Wissensstand von der Protagonisten. An manches erinnert sie sich fabelhaft und das ist dann doch ziemlich verwirrend.
Obwohl die Idee originell ist, hätte man das alles ein wenig besser verpacken können. So sind es mir einfach ein paar zu viele offene Fragen und Ungereimtheiten. Vielleicht werden diese ja in Band 2 erst gelöst? Vor allem in der 2. Hälfte hätte man mit ein paar mehr Seiten einige Unstimmigkeiten ausmerzen können.


Fazit

Hierbei handelt es sich um ein dünnes Buch, weshalb es prima für zwischendurch ist und man hat es auch schnell durchgelesen. Das Ende ist offen, das heißt man muss den 2. Band lesen um zu wissen wie es weitergeht.

Mittwoch, 6. Juni 2018

Zähl die Seiten Challenge 2018 - Mai

 

Huhu  :)

Und wieder einmal habe ich viel gelesen. Ich bin aber auch unglaublich viel wandern gewesen und zwar ganze 80 km. Vielleicht schaffe ich es einmal im Juni ein paar Bilder davon hochzuladen? Ein paar Mal bin ich in den frühen Morgenstunden spazieren gewesen um den Sonnenaufgang zu fotografieren. Also um genau zu sein bin ich dafür um 5 Uhr morgens los.
Und ansonsten habe ich es nur auf ganze 14.000 Wörter bei meinen Fanfictions geschafft. Es ist jetzt nicht viel, aber dafür steckt ziemlich viel Herzblut in den Geschichten und ich will mich nicht zum Schreiben zwingen.
Die Skizze liegt übrigens immer noch auf dem Stapel.
Und jetzt zu den Büchern:
  1. Das Netz(William-Sandberg-Serie, Band 1) von Fredrik T. Olsson, 672 Seiten 
  2. Oath of office(Luke Stone #2) von Jack Mars, 300 Seiten
  3. All that remains von Hannah Holborn, 259 Seiten
  4. Hot Zone von Steven Konkoly, 352 Seiten
  5. Among wolves von R.A. Hakok, 381 Seiten
  6. Sepsis - Verkommenes Blut von Ilona Bulazel, 286 Seiten
  7. Gelöscht 01 - White von Sabina S. Schneider, 215 Seiten
  8. Die Zeit heilt keine Wunden von Hendrik Falkenberg, 576 Seiten, Rezension
  9. Trigger Break von Ty Patterson, 397 Seiten
  10. Wenn plötzlich die Angst kommt von Roger Baker, 192 Seiten
  11. Garten der Schmetterlinge von Dot Hutchison, 348 Seiten, Rezension
  12. The game you played von Anni Taylor, 436 Seiten
  13. Unendlicher Tod von James McFetridge, 400 Seiten
  14. Dieser Schmerz ist nicht meiner von Mark Wolynn, 304 Seiten, Rezension
  15. Until the end of the world von Sarah Lyons Fleming, 401 Seiten
  16. Das Flüstern der Sterne von Nick Jones, 327 Seiten
  17. Sternstunden der Menschheit von Stefan Zweig, 236 Seiten
  18. Mädchendurst von Timo Leibig, 256 Seiten
  19. Hurra, wir lieben noch! von Bill Mockridge und Margie Kinsky, 256 Seiten, Rezension
  20. Winterdiebe von Gisela Garnschröder, 130 Seiten
  21. The enigma strain von Nick Thacker, 366 Seiten
  22. Rift von Andreas Christensen, 259 Seiten
  23. Damaged von Pamela Callow, 412 Seiten
  24. Bone of Contention von Bette Golden Lamb und J.J. Lamb, 326 Seiten
  25. Exoplanet: Mission Kepler-438b, 313 Seiten, Rezension
  26. Machtspiel der Geschlechter von Bella Forrest, 416 Seiten
  27. Stumme Geliebte von Romy Fölck, 114 Seiten
  28. Der Passagier von Steffen Jacobsen, 384 Seiten
  29. No conscience von Phil M. Williams, 310 Seiten
  30. Bucket List: Zurück ins Leben von Mia B. Meyers, 268 Seiten
  31. Die Bourne Identität von Robert Ludlum, 640 Seiten
  32. Nicht ihre Schuld von Noah Fitz, 480 Seiten
  33. Kahayatle(Apocalypsis #1) von Elle Casey, 406 Seiten
  34. Motion to kill von Joel Goldman, 322 Seiten
  35. Weil du die Liebe meines Lebens bist von Sarah Kleck, 368 Seiten
  36. Im Grunde ist alles ganz einfach von Dora Heldt, 225 Seiten
  37. All good deeds von Stacey Green, 310 Seiten
  38. Ein fremder Tod von Peter Schrenk, 302 Seiten
  39. Das bodenlose Mädchen von Richard Hey, 245 Seiten
  40. Lost Lives von Malcom Richards, 308 Seiten
  41. Schicksal im Blut von Ina Hamburg, 324 Seiten, Rezension
  42. Sins of the past von Julia Derek, 336 Seiten
  43. Tödliche Krähen von Denny van Heyen, 68 Seiten, Rezension
  44. Lass los, was dich klein macht von Sigrid Engelbrecht, 128 Seiten
  45. The society von Jodie Andrefski, 304 Seiten, RezensionBooktalk
  46. Frozen Past von Richard C. Hale, 328 Seiten
  47. Ich fühle so tief ich kann von Liane Cornelius, 396 Seiten, Rezension
  48. Bis du wieder atmen kannst von Jessica Winter, 418 Seiten
  49. Due Justice von Diane Capri, 318 Seiten
  50. After the cure von Deirdre Gould, 401 Seiten
  51. Malevolent von Jana Deleon, 356 Seiten
  52. The Boy in the Striped Pajamas von John Boyne, 228 Seiten
  53. Der Kindermacher von Ulrik Schelhove, 290 Seiten
  54. Satinshades von Patricia Jane Castillo, 262 Seiten, Rezension
  55. 1984 von George Orwell, 393 Seiten
  56. Der Pflegefall von Olivia Monti, 244 Seiten
  57. Tausend Farben des Glücks von Ella Wünsche, 302 Seiten
  58. Einmal um die Welt von Michaela Gruber, 241 Seiten
  59. Die Gaben des Todes von Martin Krüger, 460 Seiten
  60. The stranger - Wer bist du wirklich? von Saskia Sarginson, 410 Seiten
  61. Nichtalltägliches aus dem Leben eines Beamten, Einladung zu einem Klassentreffen von Martin Schörle, 119 Seiten
  62. In den Fängen des Löwen von Mons Kallentoft, Markus Lutteman, 384 Seiten
  63. Ödland von Jean Marc Ligny, 816 Seiten
  64. Botschaften vom Leben von Andrea Riemer, 172 Seiten
  65. Sag den Wölfen, ich bin zuhause von Carol Rifka Brunt, 448 Seiten
  66. Jeder stirbt für sich allein von Hans Fallada, 704 Seiten
  67. Selbstberrschung umständehalber abzugeben von Torsten Sträter, 193 Seiten
Insgesamt 22.541 von 35.000 Seiten und 67 von 100 Büchern

Januar: 13 Bücher, 4.814 Seiten, 371 Seiten/Buch
Februar: 15 Bücher, 4.500 Seiten, 300 Seiten/Buch
März: 12 Bücher, 4184 Seiten, 349 Seiten/Buch
April: 15 Bücher, 4.550 Seiten, 304 Seiten/Buch
Mai: 12 Bücher, 4.493 Seiten, 375 Seiten/Buch

Biografie: 1
Dystopie: 9
Fantasy: 1
Horror: 3
Humor: 3
Klassik: 4
Krimi: 9
Mystery: 3
Psychothriller: 5
Roman: 6
Sachbuch: 5
Science Fiction: 2
Theaterstücke: 1
Thriller: 14
Englische Bücher: 24

Neuzgänge


  1. Gotteslüge von Kathrin Lange
  2. Dem Sommer, in dem es zu schneien begann von Lucy Clarke
  3. Total vergurkt von Norbert Golluch
  4. Selbstbeherrschung umständehalber abzugeben von Torten Sträter
  5. Der Code von Fredrik T. Olsson 
  6. Das Joshua Profil von Fitzek
  7. Lexikon der verblüffenden Erkenntnisse von Jürgen Brater
  8. Resilienz - Das Geheimis der psychischen Widerstandskraft von Christina Berndt
  9. Tage mit Leuchtkäfern von Zoe Hagen
  10. Mr. Mercedes von Stephen King 

Rezensionsexemplare


  1. Der Pflegefall von Olivia Monti, Rezension
  2. Einmal um die Welt von Michaela Gruber, Rezension
  3. The stranger - wer bist du wirklich? von Saskia Sarginson
  4. Botschaften vom Leben
  5. Nichtalltägliches im Leben von einem Beamten und Einladung zu einem Klassentreffen
  6. Sag den Wölfen, ich bin zuhause von Carol Rifka Brunt
  7. In den Fängen des Löwen von Mons Kallentoft, Markus Lutteman, 384 Seiten


Und wie man sieht habe ich es wieder einmal geschafft Thrillern aus dem Weg zu gehen und Büchern aus ganz verschiedenen Genres zu lesen. Jedoch habe ich es irgendwie nicht geschafft ein englisches Buch zu lesen.

Leider habe ich aber auch ganze 10 Bücher gekauft, die aber alle Mängelexemplare sind und Teil einer Aktion waren. Da das eigentlich nicht geplant war habe ich mir vorgenommen jeden Monat 2-3 Bücher von meinem alten bzw. bisherigen SuB zu lesen. Es befinden sich sowieso ausgenommen der eBooks und Neuzugänge nur noch 11 Bücher auf diesem, deshalb mache ich mir keinen großen Kopf darum. Dieses Mal waren es übrigens 8 verschiedene Genres.

Ich möchte mich hiermit noch einmal herzlichst bei allen Autoren und Verlagen bedanken, die mir in diesem Monat Rezensionsexemplare zur Verfügung gestellt haben.

Somit befinden sich auf meinem SuB 21 Bücher und 9 eBooks. Das heißt er hat sich um 10 Bücher erhöht und 1 eBook verringert. Da bin ich schon mächtig stolz darauf, da ich gerne in 2019 einen SuB unter 10 Büchern oder wenn möglich gar keinen haben möchte.

Mein absolutes Highlight diesen Monat war "Sag den Wölfen, ich bin zuhause" von Carol Rifka Brunt und mein absoluter Flop "Ödland" von Jean Marc Ligny.

Im Juni möchte ich gerne eine weiteren Klassiker lesen und ein Buch mit über 700 Seiten.




Und ich habe es endlich einmal geschafft mein Grafiktablett anzuschließen und auch zu benutzen :) Als nächstes möchte ich gerne das Storyboard endlich einmal grafisch umsetzen. Mal schauen was daraus wird.

Und wie sieht es bei euch aus?

Viele Grüße
Pea

Sonntag, 3. Juni 2018

#104 Bücherregal - In den Fängen des Löwen







Titel(Deutsch)In den Fängen des Löwen
AutorMons Kallentoft, Markus Lutteman
VerlagKlett-Cotta Verlag
GenreKrimi/Thriller
Seiten384 Seiten
Meine Bewertung
4/5


Ich bedanke mich hiermit recht herzlichst bei Netgalley.de für das Bereitstellen eines Rezensionsexemplares.


 Inhalt

An dem Schornstein einer still gelegten Fabrik wird die Leiche eines Jungen gefunden. Schnell steht fest, dass es sich um einen 11 Jahre alten Flüchtling handelt. Die Suche nach dem Täter führt sie zu einem Mann namens Lejonet(Löwe). Die Ermittler sind davon überzeugt, dass dieser Mann nicht nur ein Kind verschleppt hat. Jedoch wird sehr früh klar: Es ist gar nicht so leicht die Täter festzunehmen und die Zeit arbeitet gegen die Ermittler. Können sie schlimmeres verhindern?

Review

Was mir während dem Lesen positiv aufgefallen ist, dass der Thriller voller Details ist und äußerst komplex.
Die Handlung ist gut durchdacht und auch aufgebaut. Mich hat die Handlung richtig gefesselt und deshalb konnte ich das Buch kaum auf Seite legen. Oft saß ich da und habe mich gefragt, ob ich irgendetwas falsch verstanden habe oder nicht. Vor allem was die Drogen betrifft war einiges sehr absurd, da der Ermittler nicht nur einmal während der Arbeitszeit konsumiert und so vollkommen dem Klischee eines Junkies entspricht. Der Handlungsverlauf ist rasant und es gibt relativ viele Wendungen, weshalb die Spannung durch gehend aufrecht gehalten wird. Oft habe ich gedacht, dass ich die Lösung des Falles kenne und dann passierte wieder etwas und es kam dann doch vollkommen anders.
Es gibt viele äußerst vielschichtige Charaktere.
Der Schreibstil ist angenehm flüssig zu lesen und er ist zudem auch relativ einfach gehalten. Aus dem Grund und den relativ kurzen Kapiteln hat man das Buch auch schnell durchgelesen. Ich habe deshalb teilweise gar nicht gemerkt, dass ich schon so lange am Stück am Lesen war.

Mir gefällt zwar der Aufbau des Covers, jedoch finde ich die Blutspritzer total störend. Sie sind mir einfach zu rot und es sieht dadurch wie rote Farbe aus.
Für meinen Geschmack waren es zu viele Charaktere, die allesamt gut beschrieben wurden und da habe ich mich schon gefragt, ob man wirklich so viel über so viele Menschen wissen muss um die Handlung zu verstehen? Zudem hat gefühlt jeder Charakter erhebliche Probleme zu haben und da war es zeitweise schwer die relevanten Informationen für die Handlung herauszulesen.

Genau genommen ist die Handlung wirklich sehr abwegig, da der Ermittler ein drogenabhängiger(Crystal Meth u.a.) ist. Aber genau dieses macht eigentlich den Reiz aus, da man einfach wissen will wie gut so ein Mensch funktionieren in so einem Job kann. Der Ermittler hat nämlich sein Leben absolut gar nicht im Griff.


Fazit

Aufgrund der Themen wie moderner Menschenhandel, die äußerst brutalen Morde und die Verfolgungsjagden ist es definitiv kein Buch für Leser mit schwachen Nerven.
Dieses Buch ist Teil einer Reihe, jedoch kann es auch ohne Vorwissen gelesen werden. Mich hat das Buch auf alle Fälle gut unterhalten und ich bin momentan am überlegen, ob ich auch den Rest der Reihe lesen will.

Freitag, 1. Juni 2018

#103 Bücherregal - The Stranger






Titel(Deutsch)The Stranger - Wer bist du wirklich?
AutorSaskia Sarginson
VerlagBethrilled by Bastei Entertainment
GenreKrimis/Thriller/Mystery/Psychothriller
Seiten325 Seiten
Meine Bewertung
4,5/5


Ich bedanke mich hiermit recht herzlichst bei Netgalley.de für das Bereitstellen eines Rezensionsexemplares.


 Inhalt

Bei einem selbst verschuldeten Autounfall kommt Eleanors Mann ums Leben. Seit dem stellt sie sich die Frage, wo ihr Mann kurz vor dem Unfall war und warum er sich betrunken hinters Steuer gesetzt hat. Und auf ihrer Suche stößt sie Antworten, die sie aufs Tiefste verstören. Und vor allem merkt sie schnell, dass jemand versucht diese Antworten zu vertuschen und nicht alles so ist, wie es zu sein scheint.

Review

Das Cover spiegelt wunderbar die Grundstimmung wieder. Gefühlt regnet es die ganze Zeit und es zeigt auch die Schlüsselszene, die direkt zu Beginn des Buches einen Stein im Leben von Eleanor ins Rollen gebracht hat.
Durch die wunderbaren Beschreibungen läuft alles wie ein Film vor dem inneren Auge ab. Die Grundstimmung ist durchgehend düster und beängstigend.
Der Handlungsverlauf ist sehr rash und an sich ist es definitiv ein fesselnder Thriller. Es gibt viele teils doch sehr unerwartete Wendungen, die den Spannungsbogen konstant oben halten.
Die Charaktere sind sind gut durchdacht und vor allem vielschichtig. Vor allem Luca fand ich sympathisch. Die Dialoge und die Charakterentwicklung fand ich auch gut ausgearbeitet und vor allem nachvollziehbar.
Vor allem fand ich die Flashbacks toll, die mehr von Ellis Vergangenheit preisgegeben haben und somit konnte man auch verstehen warum ihr das alles so nahe geht. An sich ist das auf jeden Fall an den richtigen Stellen gut ein- als auch umgesetzt wurden.
Im letzten 1/4 nimmt die Story noch einmal so richtig Fahrt auf und wird unglaublich spannend. Die Ereignisse überschlagen sich förmlich und alles wird noch eine Spur tragischer. Vor allem der Klimax/Höhepunkt fand ich überraschend.
Das Ende hat mich richtig schockiert und mitgenommen.

Was mich jedoch irritiert hat ist die ständige Erwähnung von Gerüchen.

Das Buch zeigt die Schattenseiten von Gier und was passiert wenn alle weggucken bzw. Angst vor dem Unbekannten haben und nicht hinter Fassaden blicken wollen, da man so etwas ja nicht macht.
Im Gegensatz zu anderen Psychothrillern ist das Buch nicht ganz so brutal und es gibt keine brutal zugerichteten Leichen, außer eventuell die im Autowrack. Es werden auch keine Leichen und Morde bis ins letzte Detail beschrieben. Der Fokus liegt hier eher darauf was ihr Ehemann nun aufgedeckt hat.

Fazit

Das Buch ist relativ dünn und somit hat man es auch schnell durch gelesen. Mir fiel es vor allem gegen Ende schwer das Buch aus den Händen zu legen. Es ist an sich aufgrund der Themen nichts für Leser mit schwachen Nerven. Unter anderem geht es hier um häusliche Gewalt und den modernen Sklavenhandel.
Aufgrund der Kurzbeschreibung hatte ich mit etwas völlig anderem und auch ruhigerem gerechnet, jedoch wurde ich positiv überrascht.
Ich kann das Buch jedem empfehlen, der ein Buch aus dem Genre Mystery sucht.