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Sonntag, 28. Juli 2019

#224 Bücherregal - Pitti auf hoher See(Kurzrezension)






TitelPitti auf hoher See
AutorBianca Dennemark
VerlagIndependently Published
GenreCosy-Krimi/Wohlfühlkrimi
Seiten175 Seiten
Meine Bewertung
3,5/5


Ich bedanke mich hiermit recht herzlichst bei dem Autor für das Bereitstellen eines Rezensionsexemplares über das Portal https://rezi-suche.de/



 Inhalt

Während Pitti sich wie die anderen Passagiere auf dem Kreuzfahrtschiff Erholung gönnt geschieht ein Mord. Sofort geraten alle unter Mordverdacht, denn der Täter kann nur einer von ihnen. Pitti hat nur wenig Zeit bis das Schiff anlegen wird und der Täter flüchten kann. Zu allem dem kommt auch noch der Umstand hinzu, dass jederzeit wieder einer ermordet werden könnte und sie mitunter die ganze Zeit den falschen Mann verdächtigen.

Review

Die Idee hinter der Handlung ist ja an sich nichts neues. Es stirbt jemand auf dem Kreuzfahrtschiff und als Täter kommen nur die Personen auf dem Schiff in Frage. Folglich ist es auch nur ein Frage der Zeit bis die beiden Ermittler auf den Mörder stoßen.

Während dem Lesen hatte ich an manchen Stellen ganz vergessen, dass es sich um einen Krimi handelt. Durch die Atmosphäre an diesem Schiff und der einzelnen Gespräche musste ich die ganze Zeit an einen Roman denken. Irgendwann stehen natürlich die Ermittlungen im Vordergrund, aber bis zum Mord ist es ein klassischer Roman.

Man erfährt gerade so viel wie nötig über die einzelnen Charaktere, was ja recht typisch für das Genre ist. Zudem gibt es davon relativ wenige, so dass man gut den Überblick behalten kann. Und von denen stehen einige unter dringenden Tatverdacht, was die Spannung erhöht.

Was mich etwas gestört hat war die Auflösung. Allein was die Möglichkeiten an Bord angeht und wie schnell dann eins zum anderen kam war mir zu unrealistisch. So etwas wie Todeszeitpunktbestimmung ist ja doch etwas sehr spezielles und auch Labore können nicht blitzschnell arbeiten. Manche Tests brauchen ihre Zeit und da kann sich derjenige noch so beeilen. Natürlich ist das hier alles nur Fiktion, aber mich stört so etwas einfach. Zudem wirkt das Ende so ziemlich abgehakt bzw. gehetzt, was schade ist.



Fazit

Das Buch enthält alles was man sich von einem Wohlfühlkrimi erhofft. Es gleicht mit dem langsamen Erzähltempo einem Roman, die Figuren und deren Beziehungen untereinander stehen im Vordergrund und selbst die Tatorte werden nur oberflächlich beschrieben.
Zudem hat es man es mit seinen 175 Seiten schnell durch gelesen und somit eignet es sich prima für zwischendurch.

Hierbei handelt es sich um ein Erstlingswerk, was man auch an den Übergängen, dem viel zu flachen Spannungsbogen und Dialogen merkt.

Sonntag, 14. Oktober 2018

#142 Bücherregal - Winterdiebe(Kurzrezension)


TitelWinterdiebe
AutorGisela Garnschröder
VerlagMidnight
GenreCosy Krimi
Seiten130 Seiten
Meine Bewertung
4/5

 Inhalt

Nachdem Burghard Fosser aus dem Gefängnis entlassen wird, bewirbt er sich um einen Job bei Bauer Schultenbaum. Eigentlich will Burghard nach dem Weihnachtsbaumverkauf wo anders arbeiten, aber er lernt die Halbschwester vom Bauer namens Susanne kennen. Beide haben große Geheimnisse voreinander und genau das droht ihnen zum Verhängnis zu werden.

Review

Der Schreibstil ist angenehm und man kann sich alles prima vorstellen. Die Handlung ist nachvollziehbar und recht typisch für einen Cosy Krimi. Es passieren eigentlich recht harmlose Sachen und es gibt auch einige Wendungen. So wirklich Spannung kommt nicht auf, aber ich habe mich beim Lesen auch nicht gelangweilt.
Mir hat das Buch sehr gefallen und ich hätte gerne etwa mehr gelesen. Das Bild vom Cover finde ich sehr schön und es passt auch gut zur Handlung.


Fazit

Das Buch ist mit seinen etwas 100 Seiten sehr kurz und eignet sich damit prima für zwischendurch. Ich kann das Buch jedem empfehlen, der eine Lektüre für einen Abend sucht. Es wird als Fast Krimi angepriesen und ich selbst würde dem Buch auch die Bezeichnung geben.
Ich hatte das Buch beim Adventskalender von Midnight als kostenloses Leseexemplar erhalten.

Freitag, 4. Mai 2018

#95 Bücherregal - Der Pflegefall


TitelDer Pflegefall
AutorOlivia Monti
GenreCosy-Krimi
Seiten244 Seiten
Meine Bewertung
4/5

Ich bedanke mich hiermit recht herzlichst bei Olivia Monti für das Bereitstellen eines Rezensionsexemplares über das Portal https://rezi-suche.de/

 Inhalt

Die Pflegekraft Anna Zerbst fängt gerade ihre neue Stelle in der Villa an. Der alte Herr Brunt hat schon einiges auf den Kerbholz und ist ziemlich verbittert. Laut dem Ehepaar Schmitt welches als Hausmeister angestellt sind, ist der Herr Brunt für den Tod seiner Frau mitverantwortlich. Auch an deren behinderten Tochter soll er sich vergangen haben. Aus diesem Grund vergiften die Eheleute ihren Arbeitgeber schleichend, damit es nach dem einem natürlichen Tod aussieht. Kann Anna dieses Vorgehen verantworten? Und was ist, wenn Herr Brunt gar nicht so schlimm ist wie die Eheleute ihn darstellen?

Review

Das Buch wurde aus Sicht der Pflegekraft Anna verfasst. Sie stellt sich die Frage, ob Selbstjustiz gerechtfertigt ist oder nicht als Außenstehende und das Ergebnis der Überlegungen kann man in dieser Erzählung lesen. Diese Herangehensweise hat mich einfach brennend interessiert, da Krimis ja meistens entweder aus Sicht der Opfer oder Ermittler verfasst werden.
Durch die vielen verschiedenen Wendungen bleibt die Handlung an sich spannend. Der Spannungsaufbau passiert typisch für das Genre eher langsam. Wegen der durchweg düsteren und beängstigenden Grundstimmung wartet man quasi nur darauf, dass endlich einmal die Katastrophe also der Höhepunkt erreicht ist.
Der Schreibstil ist angenehm flüssig zu lesen und einfach gehalten.
Das Ende hat mich ziemlich überrascht und ich hatte eigentlich mit einem anderen gerechnet.

Mir war es an manchen Stellen zu langatmig.
Immer wieder tauchen die Worte glutenfrei und laktosefrei auf. Mich hat das irritiert, da man ja als Leser irgendwann weiß, dass alle Lebensmittel im Haushalt diese beiden Eigenschaften hat.


Fazit

Der Krimi ist eindeutig dem Cosy-Krimi Genre zuzuordnen, deshalb sollte man auch nicht zu viel Spannung erwarten. Er greift definitiv ein interessantes Thema auf und zwar ob Selbstjustiz in diesem Falle gerechtfertigt wäre oder nicht. Im Vordergrund steht die ganze Zeit die Gewissensfrage, ob Anna dem Herrn Brunt helfen soll oder nicht. Hierbei handelt es sich um ein recht dünnes Buch, welches man schnell durch gelesen hat. Es eignet sich also prima für zwischendurch.