Mittwoch, 13. September 2017
Montagsfrage
Hallo :)
Diese Woche gibt es anstatt den Mittwochsbeitrag einmal die Antwort auf die Montagsfrage von Buchfresserchen.
Liest du mehr Papierbücher oder mehr E-Books, gibt es einen Grund dafür?
Generell lese ich mehr Papierbücher als E-Books, da ich lieber ein richtiges Buch in der Hand habe. Ich mag es einfach die Seiten umschlagen zu können und das Gefühl von Papier generell. Und ich finde einfach, dass Bücher generell sehr schön aussehen!
Die letzte Zeit lese ich jedoch mehr E-Books, damit ich nicht so viel zu schleppen habe und dann kann ich wenigstens die Schrift groß stellen oder den Hintergrund verändern. Ich hasse es unendlich an lauten Orten zu lesen und ich finde es dann auch äußerst schwer Bücher mit klitzekleiner Schrift zu lesen, deshalb habe ich für unterwegs gerne E-Books. Ich lese gerne Horror und meistens finde ich Bücher aus dem Genre auch nur als E-Book.
Auf kurz oder lang werde ich aber wohl komplett auf E-Books umsteigen, da meine Wohnung winzig ist. Eigentlich wollte ich ja wieder regelmäßig in die Bibliothek, jedoch hatte ich da zuletzt immer Probleme gehabt spannende Bücher zu finden.
Und was liest ihr mehr?
Bye
Freitag, 8. September 2017
#43 Bücherregal - Nothing for ungood
| Titel(Deutsch) | Nothing for ungood |
| Autor | John Maddison |
| Verlag | Bastei Lübbe |
| Genre | Humor |
| Seiten | 192 Seiten |
| Meine Bewertung |
Inhalt
Der amerikanische Autor hat während seiner Studienzeit und auch einige Jahre danach in Deutschland gelebt. Während dieser Zeit hat er einige recht seltsame Angewohnheiten der deutschen kennen gelernt, welche er in diesem Buch näher erläutert.
Review
Das Buch setzt sich zusammen aus vielen kurzen Anektoden, so dass es schnell zu lesen ist und somit wird auch kein Witz "tot" geschrieben.
Immer wieder werden Seltsamkeiten aufgegriffen, die man als Deutscher nicht unbedingt merkt. Jedoch wird auch ziemlich auf Klischees herumgeritten, was aber auch zu erwarten war. Somit ist es auch der perfekte Anlass zur Selbstreflektion und man sollte das Buch definitiv nicht zu ernst nehmen. Der Autor hebt die Unterschiede auf ironische Weise vor und kritisiert auch die Amerikaner. Wobei er als Amerikaner wie zu erwarten die amerikanische Lebensart positiver als die deutsche hervorhebt.
Die deutsche Sprache wird an mehreren Stellen kritisiert und es wird auch die Einfachheit von "the" hervorgehoben. Was die Kritikpunkte an der Sprache an sich angeht muss ich dem Autor zustimmen: Deutch als Fremdsprache ist ziemlich schwer im Gegensatz zum Englisch.
Was ich ganz erstaunlich fand war die Erwähnung des Weißwurstäquator. Viele Bekannte von mir wissen gar nicht was das ist und obwohl es der Autor jetzt auch nicht wirklich erläutert hat, fand ich die Erwähnung ganz gut.
Auch die schwäbische Kehrwoche wird kritisiert und erläutert. Einerseits kann ich den Autor da ja nachvollziehen, aber andererseits gehört das einfach zu der Gegend und die Kehrwoche ist ziemlich bekannt in Deutschland und als abgespeckte Version auch verbreitet.
Das Thema Party feiern wird auch aufgegriffen und das ist einfach in vielen Punkten so war. Wobei ich das auch ganz gut finde, da man so besser planen kann.
Eventuell hätten längere Anekdoten für mehr Tiefe gesorgt, jedoch empfindet das wahrscheinlich jeder anders. Somit wirkt das Buch einfach nur ziemlich verallgemeinernd, was ziemlich schade ist.
Der/die Übersetzter/in gibt immer wieder spitze und auch bissige Kommentare ab. Anfangs war es noch ganz lustig, jedoch ab einem gewissen Punkt haben diese einfach nur gestört. Wenn solche Anmerkungen nur eine persönliche Meinung beinhalten, dann sollte diese meiner Meinung nach einfach weggelassen werden.
Fazit
Das Buch eignet sich gut für zwischendurch, da es leicht zu lesen ist. An sich eignet es sich deshalb auch zum Lesen in den öffentlichen Verkehrsmitteln, da die einzelnen Kapitel sehr kurz sind. Mich hat es relativ gut unterhalten, wobei es jedoch bessere Bücher zu diesem Thema gibt. An sich ist das Buch sehr verallgemeinernd, was aber ganz normal für Bücher dieser Art ist.
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Dienstag, 5. September 2017
#4 Rezept: Zucchinischiffchen
Guten Morgen :)
Heute gibt es eins meiner Lieblingsrezepte.
Zutaten:
- 2 mittelgroße Zucchini
- passierte Tomaten
- Mozarella
- Streukäse
- Mais(Dose)
Rezept:
- Zucchini waschen und halbieren. Da meine Zucchini ziemlich groß war hatte ich sie vorher noch in zwei ungefähr gleich große Hälften geteilt.
- Beide Enden werden abgeschnitten und meisten probiere ich dann immer ein Stück um sicher zu gehen, dass sie nicht bitter schmeckt. Danach wird die Zucchini je nach Größe entweder mit einem Tee- oder einem Esslöffel ausgehöhlt. Das Ausgehöhlte wird entsorgt.
- Dieses Mal habe ich als Innenfüllung Mais(aus der Dose), passierte Tomaten und Mozarella reingetan. Danach habe ich noch etwas Gouda darüber gestreut. Das Ganze habe ich mit buntem und schwarzem Pfeffer, Cayennepfeffer und Chili gewürzt. Alternativ nutze ich manchmal eine Tomaten, Feta und Mozarella Füllung.
- Das Ganze kommt in eine Auflaufform für 15-20 Minuten bei 180°C in den Ofen, je nachdem wie braun oder zerlaufen man den Käse haben will.
Hierzu esse ich gerne Reis, aber manchmal esse ich die Zucchinischiffchen auch ohne etwas dabei. Die passierten Tomaten kann man auch einfach nur kleine Tomatenwürfel ersetzen.
Viele liebe Grüße
Freitag, 1. September 2017
#42 Bücherregal - Schmerz: Eine Biografie
| Titel(Deutsch) | Schmerz: Eine Biografie |
| Autor | Sytze van der Zee |
| Verlag | Albrecht Knaus Verlag |
| Genre | Sachbuch |
| Seiten | 384 Seiten |
| Meine Bewertung | 4/5 |
Inhalt
Obwohl es laut Medizin möglich ist Patienten mit chronischen Schmerzen nahezu schmerzfrei zu bekommen, sprechen die reinen Zahlen eine ganz andere Sprache. In diesem Buch setzt sich der Autor mit dem Thema Schmerztherapie auseinander und lässt auch Betroffene zu Wort kommen.
Review
Das Buch setzt sich kritisch mit dem Thema "Schmerztherapie" auseinander und liefert dazu einige wissenschaftlich belegte Theorien, warum manche Methoden nur für den Geldbeutel der Anwender hilfreich sind. Der Autor zählt auch auf wann man genau chirurgische Methoden gegenüber Medikamenten bevorzugen sollte.
Es ist in Kapitel gegliedert und zum Beispiel das Thema Phatomschmerzen wird ganz ausführlich beschrieben. Aber auch das Phänomen vom unterschiedlichen Schmerzempfinden von Männern und Frauen, kein Schmerzempfinden zu haben, SSV(Selbstverletzendes Verhalten) und Sadomasochismus werden beleuchtet.
Der Schreibstil ist auch sehr angenehm, da er nicht zu trocken ist und nicht nur mit Statistiken um sich geworfen wird.
Die Frage ob sich die Schmerzbehandlung positiv entwickelt hat wird auch in diesem Buch beantwortet. Dabei werden auch die momentan Grenzen der Schmerzbehandlung aufgezeigt und an wen man sich am Besten bei Schmerzen wendet. Auch wird sich mit der Entstehungsgeschichte der multimodalen Schmerztherapie gewidmet.
Was mir besonders gefallen hat ist, dass auch viele Rückschläge in der Schmerztherapie beschrieben werden. Das liest man ja auch nicht unbedingt häufig wie viele sterben mussten bis überhaupt eine Methode wirklich erfolgreich war. Und das spiegelt leider auch den massiven Leidensdruck Betroffene wieder, da jede winzig kleine Aussicht auf Besserung meistens verlockender klingt, auch wenn das Risiko dabei noch so groß ist.
Das ganze Thema wird einem auch durch die ganzen Berichte von Betroffenen, Erklärungen und Hinweise zu Forschungsarbeiten nahe gebracht. Ich fand vor allem die Berichte gut, da diese mir als Betroffenen ziemlich viel Mut gemacht haben und beweisen, dass hintern den ganzen Zahlen Menschen stecken. Und die Forschungsarbeiten zeigen, dass trotz allem weiter geforscht wird und die Lage für die Schmerzpatienten irgendwann einmal besser wird.
Fazit
Das Buch ist für jeden etwas, der einen Einblick in die Entstehungsgeschichte der Schmerztherapie bekommen will. Zudem hilft es einem die unterschiedlichen Arten von Schmerzen zu verstehen. Auch beleuchtet es Behandlungen kritisch und gibt im Gegensatz zu manch anderen Büchern die Indikationen genau an. Das heißt man lernt durch das Buch wann bestimmte Behandlungen überhaupt sinnvoll sind. Es ist auch für Laien verständlich geschrieben und viele Begriffe werden am Ende des Buch erklärt.
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