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Sonntag, 28. Mai 2023

#536 Bücherregal - Du kannst alles lassen, du musst es nur wollen

 









TitelDu kannst alles lassen, du musst es nur wollen
AutorTorsten Sträter
VerlagUllstein
GenreHumor
Seiten288 Seiten
Meine Bewertung
4/5


Ich bedanke mich hiermit recht herzlichst bei Netgalley.de für das Bereitstellen eines Rezensionsexemplares.


 Inhalt

Sträter hat sich mal wieder daran gemacht einige Texte zu verfassen. Dieses Mal widmet er sich unter anderen den Themen Versicherungen, Influencer und Komfortzone. Aber auch Corona spielt eine Rolle und wie das kleine Virus seine Welt auf den Kopf gestellt hat.

Review

Dieses Mal gibt es wie gewohnt abstruse Geschichten à la Sträter, bei denen er vollkommen vom Thema abkommt. Oft fangen diese noch ganz nachvollziehbar an, bis die geschilderten Sachen immer abwegiger werden. Ich hatte mir beim Lesen Zeit gelassen um das alles erst einmal auf mich wirken zu lassen. Seine Texte haben definitiv einen hohen Wiedererkennungswert. 

In dem Buch befinden sich einige Texte aus den Jahren 2019-2021. Ein paar von denen kannte ich schon im Vorfeld, da er diese schon in diversen Fernsehformaten vorgetragen hatte. Jedoch finde ich ich es immer wieder toll diese dann später in seinen Büchern nachlesen zu können, da es mir dann leichter fällt diese zu verstehen. Denn manche Pointen verstehe ich erst beim zweiten Mal lesen, da ich über ein paar Themen schlichtweg zu wenig weiß. Und wenn ich gar nichts darüber weiß, verstehe ich die Pointen absolut gar nicht. Was mich aber nicht gestört hatte, denn dafür wurden ziemlich viele verschiedene Themenbereiche abgedeckt. 

Das Cover ist definitiv passend zu den anderen Büchern von Sträter.

Fazit

Alles in allem konnten mich die Texte gut unterhalten. Sträter liebt es definitiv mit Wörtern zu spielen und es ist immer wieder schön die Resultate davon zu lesen.

Mittwoch, 8. Dezember 2021

#56 Booktalk - Achtsam Morden

Hallo,

im November hatte ich den Roman "Achtsam morden" von Karsten Dusse gelesen und dazu passend gibt es heute einen Booktalk.





TW: Folter, körperliche Gewalt, Mord

Wenn der Anwalt Björn Diemel eins nicht gebrauchen konnte, dann war es das Achtsamkeits-Seminar für Führungskräfte auf das seine Ehefrau bestanden hatte. Denn die war der felsenfesten Überzeugung, dass er viel zu wenig Zeit mit seiner Familie verbringt und endlich lernen muss eine ordentliche Work-Life-Balance zu finden. Und sehr zu seiner Überraschung kann er das gelernte aus dem Seminar tatsächlich umsetzen. Jedoch bringt er dadurch seinen wichtigsten Klienten um, was wahrscheinlich nicht der Sinn und Zweck von Achtsamkeit sein sollte.

Im Vorfeld hatte ich nicht damit gerechnet, dass das Buch eins meiner Lesehighlights 2021 wird. Und deshalb möchte ich einmal ausführlich darauf eingehen warum mich das Buch so begeistert hatte.
Über all die Jahre hatte ich ziemliche Probleme mit dem Thema Achtsamkeit und so wirklich verstanden habe ich es immer noch nicht. Umso schöner ist es einmal ein Buch darüber zu lesen, wie das alles richtig auf die Schüppe genommen wird. 

Immer wieder werden auch andere Sachen aufs Korn genommen, denn unter anderem geht es um die schwierige Suche nach einem Kindergartenplatz für Emily. An so etwas und anderem merkt man einfach, dass es sich hierbei um eine wirklich gelungene Gesellschaftskritik handelt. Immer wieder wird mit Klischees nur so um sich geworfen und die agierenden Personen wirken wie Karikaturen. Dadurch fehlt es ihnen natürlich an Tiefe und die meisten entwickeln sich im Laufe des Romanes nicht weiter. Aber gennau das passt wunderbar zum Genre und steht somit im starken Kontrast zu Björn, der am Ende der Handlung zu einem ganz anderen, achtsamen Menschen geworden ist.

Was mich besonders fasziniert hatte war der Aufbau der Handlung, denn Björn stolpert von einem Unglück ins Nächste und anstatt die Reißleine zu ziehen macht er immer weiter. Und da habe ich mich schon gefragt, wie er sich aus dem ganzen Schlamassel retten will. Er hat ja schon von Beginn an eine sehr fragwürdige Einstellung zu seiner Arbeit und was das betrifft gibt es im Laufe der Handlung eine wirklich fragwürdige Wendung. Das macht das alles natürlich alles andere als realistisch und oft habe ich mich gefragt, wie man so etwas hanebüchenes noch steigern will. Nur um eines besseren belehrt zu werden, was mich eigentlich an anderen Büchern dieser Art stört. Aber hier hat es einfach wunderbar zu dem Titel des Buches gepasst und es ist einfach sehr faszinierend was für passende Szenen die Achtsamkeitsübungen n zu Beginn eines jeden Kapitels nach sich ziehen.

Was mich wirklich überrascht hatte war wie lange sich damit Zeit gelassen wird die einzelnen Charaktere und den Handlungsort zu beschreiben. Und der Hörbuchsprecher Matthias Matschke schafft es tatsächlich jeder Person Leben einzuhauchen und die Geschichte spannend zu erzählen. Er drückt dem ganzen noch einmal eine sehr eigene Note auf und es ist auf jeden Fall interessant was für Stimmfarben er für die einzelnen Personen ausgewählt hat.

Einige Male musste ich das fantastisch eingesprochene Hörbuch pausieren, weil ich mit einigen Szenen so meine Probleme hatte. Und ich bin wirklich froh darüber, dass weder die Folter noch die anderen Gewaltszenen zelebriert wurden. In anderen Genres gleichen diese ja gerne mal irgendwelchen Fetischszenen und deshalb war ich schon froh darüber, dass das alles mit einer Portion Ironie erzählt wurde. Es ist schon harter Tobak um den es hier geht und manche Sachen gehen überraschend tief unter die Haut. Immer wieder merkt man wie triefend schwarz der Humor ist, der die einzelnen Passagen auflockert. Das alles ist auf jeden Fall ein sehr starker Kontrast zu den Krimis, die ich sonst lese. 

Was ich ein wenig vermisst habe bei der Geschichte sind die Frauen, aber wenn ich die Themen um die es geht genauer betrachte wundert mich das wenig. Ich bin auf jeden Fall gespannt darauf, ob diese im weiteren Verlauf der Reihe noch eine größere Rolle einnehmen werden.

Mich hat das Buch definitiv begeistern können und ich bin schon sehr gespannt darauf, wie der Rest der Reihe aufgebaut ist. Die Titel klingen auf jeden Fall schon einmal sehr interessant und vielleicht wir noch die ein oder andere offene Frage beantwortet.

Kennt ihr das Buch und wenn ja, wie findet ihr es?

Liebe Grüße

Freitag, 22. Mai 2020

#298 Bücherregal - Soko Heidefieber



TitelSoko Heidefieber
AutorGerhard Henschel
VerlagHoffmann und Campe
GenreKriminalroman
Seiten288 Seiten
Meine Bewertung
3/5

Ich bedanke mich hiermit recht herzlichst bei Netgalley.de für das Bereitstellen eines Rezensionsexemplares.

 Inhalt

Nach der Lesung wird der Autor von dem Regiokrimi "Heidefieber" tot aufgefunden und er starb wie eines der Opfer in seinem Roman. Die beiden Hauptkomissare aus Uelzen nehmen direkt die Ermittlungen auf und ziehen als erstes Mordmotiv Missgunst in Verdacht. Schließlich gibt es viele Autoren in dem Genre Regiokrimi und jeder will Erfolg haben. Der Verdacht verhärtet sich als immer mehr dieser Autoren wie die fiktiven Opfer aus ihren Büchen ermordert werden. Aus Angst engagiert der Verband der deutschsprachigen Krimiautoren einen Privatdetektiv, der ihnen aber auch nicht weiterhelfen kann.

Review

Die Idee hinter dem Buch ist einfach nur klasse und als Fan von Regionalkrimis finde ich es auch einmal schön, dass genau diese "Szene" aufs Korn genommen wird. In der ersten Hälfte hat mich der Autor wie oft zum Lachen gebracht und es entsprach vieles meinem Humor. Man darf das Geschriebene halt nicht so ernst nehmen und vieles ist typisch für das Genre "Humorkrimi". Die Übertreibungen und überspitzten Szenen sollen halt genau das aufzeigen, was man sich unter dem Klischee "Regiokrimi"-Autor vorstellt. Es ist auf jeden Fall erstaunlich mit wie vielen Details diese ausgestattet wurden und wie konsequent das alles durchgezogen wurde.
Besonders gefallen hat mir die Ironie, die man immer wieder rausliest.

Was die Dialoge betrifft bin ich mir uneins, denn manche Dialekte sind im Geschriebenen sehr schwer zu verstehen und das hat den Lesefluss gestört. Ich weiß nicht, ob das einfach nur an der Schreibweise lag und man diese Worte in diesen Regionen tatsächlich so schreibt. Manches habe ich versucht laut auszusprechen, aber trotzdem hatte ich es einfach nicht verstanden.

Besonders eine Stelle rund um den Charakter Schulz ist mir negativ im Gedächtnis geblieben. Sie befindet sich im letzten Drittel(ungefähr Seite 200) und da habe ich mich schon gefragt, ob man das tatsächlich noch unter lustig einordnen kann. Es wurde maßlos übertrieben und die Szene an sich hinterließ einfach einen sehr bitteren Nachgeschmack. Auch in anderen Szenen mit anderen Charakteren kommt es immer wieder zu Übertreibungen, die teilweise einfach die Grenze des guten Geschmacks überschreiten. Ob da der Autor einfach nur bewusst provozieren wollte bleibt leider völlig unklar.

Ein weiterer Kritikpunkt wäre der fehlende rote Faden, der einen normalerweise durch die Handlung führt. Es wird von Ort zu Ort gsprungen und es gibt unzählige Handlungsstränge, bei denen man irgendwann zwangsläufig den Überblick verliert. Die Szenen im Ausland hätte man ruhig weglassen können und dafür der restlichen Handlung mehr Raum geben können. Denn für 280 Seiten sind es einfach zu viele Handlungsstränge.


Fazit

Wenn es von was mehr geben könnte, dann ist es Bücher in dem Genre. Leider hat mich dieser überregionale Humorkrimi nicht überzeugen können und deshalb gibt es auch nur 3 von 5 Sternen. Ob man das Buch jetzt wirklich zu den Humorkrimis zu ordnen kann bleibt fraglich, da es doch sehr von einem klassischen Krimi abweicht und mit der versprochenen Geschichte vom Klappentext wenig Ähnlichkeit hat.

Freitag, 22. November 2019

#257 Bücherregal - Es ist nie zu spät, unpünktlich zu sein








TitelEs ist nie zu spät, unpünktlich zu sein
AutorTorsten Sträter
VerlagUllstein
GenreHumor
Seiten288 Seiten
Meine Bewertung
4/5


Ich bedanke mich hiermit recht herzlichst bei Netgalley.de für das Bereitstellen eines Rezensionsexemplares.


 Inhalt

Das Buch beinhaltet eine bunte Auswahl von verschiedenen Geschichten und Auftritten der letzten drei Jahre von Torsten Sträter. Es geht dieses Mal um das Thema Zeit und unter anderen darum, dass es nie zu spät dafür ist um Dinge zu Ende zu bringen.

Review

Torsten Sträter hat einen unglaublich trockenen Humor, ist oft selbstironisch und genau das liebe ich an ihm. Beim Lesen hatte ich gefühlt ständig seine Stimme im Ohr. Mir gefällt es einfach wie er sich über alles und jeden lustig macht und sich nicht zu schade dafür ist mal einen Witz auf seine Kosten zu machen.

Besonders toll fand ich die Auswahl an Texten von all seinen TV-Auftritten. Ich liebe einfach seine Pressesprecher-Auftritte bei Extra3 und es ist schön mal die Texte dazu durch lesen zu können. Und wahrscheinlich kann man ganz froh darüber sein, dass seine teils wahnwitzigen Ideen hoffentlich nie in die Tat umgesetzt werden. Wobei manche Ideen tatsächlich ganz interessant wären, wenn sie umgesetzt werden würden.

Auch dieses Mal schweift er wie gewohnt vom Thema ab und es ist teilweise echt absurd auf was für Gedankengänge der Sträter kommt. Mir hat das wirklich gut gefallen, denn er schafft es mich immer wieder damit positiv zu überraschen. Und irgendwie ist dieses abschweifen ja auch so etwas wie sein Markenzeichen(genauso wie die Mütze, die auch hier im Buch auftaucht). Er hat einfach eine einzigartige Art seine Geschichten zu erzählen und auch wenn sie meist schwachsinnig sind höre ich ihm gerne dabei zu bzw. lese ich auch gerne diesen Schwachsinn.

Mir gefällt das Titelbild wegen der Schlichtheit. Wie auf einigen seiner anderen Büchern ist er selbst darauf abgedruckt, was ja nicht unüblich ist in dem Genre.

Einige seiner Texte waren mir zu abgedreht, aber einem muss ja auch nicht alles gefallen in so einem Buch. Besonders einige Geschichten zu den Fotos haben mir nicht gefallen und die für die Sendung von Dieter Nuhr. Da sie aber nur einen kleinen Teil des Buches ausmachen finde ich das auch nicht weiter schlimm.



Fazit

Das ist glaube ich das 3. oder 4. Buch was ich von ihm lese. Auch dieses Mal ist es ein buntes Sammelsurium an Texten, das heißt  einen roten Faden bzw. Oberthema sucht man vergebens. Ich finde das immer ganz schön und mich überrascht es immer wieder wie viele Themen er in einem Buch unterbringt.

Wenn man aufmerksam seine Auftritte verfolgt, dann kennt man wahrscheinlich auch den ein oder anderen Text oder mitunter auch alle. Das fand ich jetzt nicht weiter schlimm, denn ich lese mir gerne seine Texte ab und an durch. Manche hatte ich auch ein bisschen anders in Erinnerung, aber wahrscheinlich hat er die auch weiter entwickelt bzw. umgeschrieben. Wahrscheinlich werde ich das Buch genauso wie die vorherigen mehrfach lesen und ich freue mich schon dadrauf.

Sonntag, 28. April 2019

#198 Bücherregal - Who the fuck is dracula?(Kurzrezension)




TitelWho the fuck is dracula? 
AutorSebastian Wotschke
VerlagIndependently published
GenreHumor/Horrorkomödie
Seiten72 Seiten
Meine Bewertung
4/5


Ich bedanke mich hiermit recht herzlichst bei dem Autor für das Bereitstellen eines Rezensionsexemplares über das Portal https://rezi-suche.de/



 Inhalt

Nach dem ihr WG-Mitbewohner ausgezogen ist, begeben ich Clarissa und Ruben auf die Suche nach einem neuen Mitbewohner. Durch Zufall trifft Ruben auf Ludwig und Clarissa ist hellauf begeistert von seinem Verhalten. Er wäre der perfekte Mitbewohner, wenn da nicht so eine kleine Sache wäre. Für Ruben ist es schwer genau das zu verdrängen und Ludwig als neuen Mitbewohner zu akzeptieren.

Review

Der Autor verwendete eine authentische Wortauswahl/Sprache als Phillip mit Ruben über Frauen spricht. Man kann hiervon halten was man will, aber eine angemessenere Umgangssprache passt einfach nicht zu den beiden Charakteren.
Es gibt einige wirklich sehr witzige Stellen. Hier werden sehr typische Klischees bedient über Langzeitstudenten, Arbeitslose und Vampire. Bei einem Kurzroman mit so einem Cover ist auch nichts anderes zu erwarten. Immer wieder spielt der Autor mit genau diesen Klischees.
Je nach Herkunftsland der einzelnen Vampire variiert auch die Bezeichnung dieser. Das ist ein sehr liebevolles Detail, dass leider viel zu wenig Beachtung findet in anderen Romanen.
Die Vampire leben mit den Menschen zusammen und nicht alle sind begeistert davon.

Zu Beginn wird Ruben als "scheißenblöd" beschrieben und das umschreibt auch viele seiner wirklich absurden Reaktionen. Die Handlung wird aus seiner Sicht von einer dritten Person erzählt. Ich musste wirklich oft den Kopf über ihn schütteln, denn er ist der stereotypische Langzeitstudent, der voller Vorurteile ist und ziemlich egozentrisch handelt.
Der Schreibstil ist locker und es ist als würde jemand die Geschichte zum Beispiel in der Kneipfe erzählen. Die Charaktere menscheln und so kommen viele Alltagssituationen vor.

Die dialoglastigen Stellen fand ich schwer zu folgen, da wenig Begleit- bzw. Nebensätze das ganze auflockern.



Fazit

Dieser Roman ist mit seinen 72 Seiten kurzlebig und schnell durchgelesen. Mich hat er gut unterhalten und vor allem fand ich das Ende gelungen, auch wenn der Anfang ja schon darauf hindeutet. Immer wieder kommt schwarzer Humor zum Einsatz, auch wenn dieser ruhig öfters hätte vorkommen können. Es ist mal etwas anderes als das was man so gewohnt ist.

Die Gruppe der Vampire kann man auch auf andere Gruppen beziehen gegen die gehetzt wird und wo Leute zum Äußersten bereit sind. Es ist erschreckend wie "normal" sich das liest und wie abgestumpft man mittlerweile ist. Genau das regt zum Nachdenken an, denn der Autor weist einen nicht mit erhobenen Zeigefinger daraufhin.

Sonntag, 20. Januar 2019

#170 Bücherregal - Selfies vom Mond(Kurzrezension)




TitelSelfies vom Mond
AutorAndré Nagerski
VerlagIndependently published
GenreScience Fiction/Humor
Seiten123 Seiten
Meine Bewertung
4/5


Ich bedanke mich hiermit recht herzlichst bei dem Autor für das Bereitstellen eines Rezensionsexemplares über das Portal https://rezi-suche.de/



 Inhalt

Dieses Mal führt das Abenteuer unsere Helden zum Mond. Auf dem Weg dorthin begegnen sie einigen Weltraumwesen, die ihnen nicht gut gesonnen sind und sie schaffen es neue Verbündete zu finden.

Review

Der Handlungsverlauf ist sehr rasant, was auch zur "Dicke" des Buches passt. Man fliegt quasi nur so durch das Geschehen und wird von einigen sehr skurrilen Ereignissen überrascht. Einige Witze kommen wirklich wie aus dem Nichts und sorgen trotz der bedrohlichen Szenarien für eine gelöste Grundstimmung. Man merkt quasi gar nicht, dass die Helden sich in einer verzwickten Lage befinden und durchaus bei der Mission draufgehen könnten.
Im Gegensatz zum 1. Teil gibt es hier deutlich mehr Struktur und man weiß ungefähr wo die Geschichte hingeht. Auch wenn die "Helden" nicht so den Anschein machen, als würde sie der Ausgang der Mission tatsächlich interessieren.
Das Cover ist liebevoll gestaltet und passt zur Handlung.
Am lustigsten fand ich übrigens die Grubenponys bzw. die Phillyponys. Dadurch wird dem Gegner direkt das gruselige genommen und ich hatte im Kopf die ganze Zeit eine Herde farbenfroher Ponys vor Augen, die wütend durchs Weltall trabt. Ich denke mal es ist sehr offensichtlich welche Ponys der Autor mit diesem Vergleich meint.

Mir hat etwas die Spannung gefehlt und die ganzen Reisen von A nach B haben ziemlich lange gedauert. Oder eher: Die Helden reisten ziemlich oft und irgendwann war es dann zu viel des Guten.


Fazit

Auch hier nimmt sich der Autor auf selbstironische Art selbst aufs Korn und taucht ab und an selbst im Buch auf. Oder er erklärt als Erzähler absurde Ereignisse und sorgt so für einige Lacher. Es ist wirklich herrlich, dass selbst der Autor das Geschehen absolut nicht ernst nimmt. Am Besten gefällt mir dieses Mal der Planetenname "Anyway".
Der 1. Teil hat mir um einiges besser gefallen, was aber auch größtenteils an der Handlung lag. Trotzdem ist hier der Teil absolut lesenswert für jeden, der auf der Suche nach einem lustigen Science-Fiction-Roman ist. Die Geschichte knüpft direkt an den 1. Teil an, weshalb man den am Besten vorher gelesen haben sollte. Hierbei handelt es sich um ein Buch aus dem Genre Humor/Science-Fiction und genau das bekommt man auch zu lesen.

Sonntag, 30. Dezember 2018

#164 Bücherregal - Total vergurkt!(Kurzrezension)



TitelTotal vergurkt!
AutorNorbert Golluch
VerlagBastei Lübbe
GenreSachbuch/Humor
Seiten256 Seiten
Meine Bewertung
4/5

 Inhalt

In diesem Buch nimmt Norbert Golluch die Richtlinien und Gesetze der EU auseinander und kommentiert diese. Unter anderem geht es da um die berühmte Gurkenrichtlinie und andere absurde Richtlinien, die eigentlich für mehr Ordnung sorgen sollten.

Review

Hierbei handelt es sich um Realsatire, da die EU dafür einfach perfektes Material mit ihren teils doch sehr absurden und realitätsfernen Richtlinien liefert. Die einzelnen Richtlinien/Gesetze sind gut recherchiert und es wurden auch viele schöne Beispielfälle heraus gesucht.
Vor allem der Abschnitt über die Schlafanzüge hat mir gut gefallen und im Nachhinein stelle ich mir die Frage, warum ein Mensch so etwas regulieren möchte?!

Fazit

Das Buch hat mich wirklich gut unterhalten, auch wenn die Richtlinien an sich sehr trocken sind. Teilweise fiel es mir auch wirklich schwer zu glauben, dass diese der Realität entsprechen können wegen ihrer Absurdität. Es ist definitiv schnell durch gelesen und eine leichte Lektüre für zwischendurch. Der Autor kommentiert die einzelnen Richtlinien ziemlich überspitzt und durchaus sehr treffend.

Sonntag, 23. Dezember 2018

#162 Bücherregal - Selbstbeherrschung umständehalber abzugeben(Kurzrezension)



TitelSelbstbeherrschung umständehalber abzugeben
AutorTorsten Sträter
VerlagUllstein Taschenbuch
GenreSachbuch/Humor
Seiten192 Seiten
Meine Bewertung
4/5

 Inhalt

In diesem Buch erklärt Torsten Sträter warum er die 80er schrecklich fand. Aber auch viele andere Themen wie die "Ebay-Eule" finden einen Platz in seinem Buch.

Review

Mich hat das Buch definitiv gut unterhalten und ich musste auch oft lachen. Es erinnert einen einfach an seine ganzen Auftritte und es sind viele Texte dabei, die recht typisch für den Herrn Sträter sind. Also man findet viele Wortspiele, Poetry Slam, Alltagskomik und auch typischen Ruhrpotthumor. Der Humor ist an sich trocken und sehr derb und direkt.


Fazit

Das Buch ist relativ dünn und es beinhaltet viele kurze Kapitel. Deshalb hat man es auch schnell durch gelesen. Leider sind die Zeilenabstände viel zu groß und deshalb ist das Buch auch um einiges dicker als es eigentlich sein sollte. Hier hätte ich mir lieber größere Schrift anstatt größeren Zeilenabstand gewünscht.
Ich hätte gerne mehr gelesen und für mich war das Buch einfach zu kurzweilig. Es ist eine leichte Lektüre und eignet sich prima für zwischendurch.

Sonntag, 9. Dezember 2018

#158 Bücherregal - Mokka Noir(Kurzrezension)




Titel(Deutsch)Mokka Noir
AutorGunnar Danckert
Verlagepubli
GenreKrimi/Humor
Seiten160 Seiten
Meine Bewertung
4/5


Ich bedanke mich hiermit recht herzlichst beim Autor für das Bereitstellen eines Rezensionsexemplares.


 Inhalt

Der neue Auftrag für den Privatdetektiv Jimmy Risiko klingt alles andere als spannend. Die Frau von dem Künstler Theodor Rabengarten beauftragt Jimmy damit denjenigen zu finden, der scheinbar ihren Mann auf dessen letzten Vernissage vergiftet hatte. Zusammen mit seinem Flachmann und etwas zu viel Gin macht sich Jimmy auf die Suche nach dem maßgeblichen Täter.

Review

Bei dem Buch fallen mir als erstes die Worte absurd und skurril ein. Und genau der Mix zwischen diesen beiden macht den Charme der Handlung aus. Man muss sich quasi immer wieder vor Augen halten, dass hier Tiere wie Menschen agieren und neben diesen völlig normal leben.
Es gibt wirklich viele sehr eigenartige Charaktere und alle haben ihr eigenes Päckchen zu tragen. Sie sind bis ins kleinste Detail ausgearbeitet, genauso wie die Umgebung und selbst die Streichhölzer kommen zu Wort.
Die Handlung ist durchgehend spannend und trumpft immer wieder mir absurden Wendungen auf. Wenn man denkt es kann nicht absurder kommen, wird man direkt vom Gegenteil überzeugt.
Was ich total komisch und auch unterhaltsam fand waren die Gastauftritte vom Autoren selbst. Normalerweise mischt ja kein Autor die Handlung in Form eines Charakters auf.


Fazit


Wem würde ich das Buch wohl empfehlen? Ich denke mal es könnte vor allen denen gefallen, die sich gerne auf neues und außergewöhnliches einlassen. Es ist stellenweise allein wegen den Wortwitzen oder der Situationskomik wirklich lustig und man merkt auch gar nicht, dass das Buch sehr kurzweilig ist.

Sonntag, 2. Dezember 2018

#156 Bücherregal - Im Grunde ist alles ganz einfach(Kurzrezension)


TitelIm Grunde ist alles ganz einfach
AutorDora Heldt
Verlagdtv Verlagsgesellschaft
GenreHumor/Gegenwartsliteratur
Seiten224 Seiten
Meine Bewertung
3/5

 Inhalt

In 52 Kolumnen beschäftigt sich Dora Heldt mit den Problemen des Alltags. Diese Kolumnen sind bekannt aus der Frauenzeitschrift "Für Sie". Mit viel Selbstironie erzählt sie von völlig unnützem Wissen, die Kunst des Einparkens und dem Problem der Frauenhandtasche.

Review

Die Kapitel sind wie im Klappentext angegeben im Kolumnenstil verfasst, das heißt sie sind kurz und locker gehalten. Die Geschichten sind authentisch und beinhalten bekannte Alltagszenarien, welche man gut nachvollziehen kann.
Der Schreibstil ist angenehm und flüssig. Ich hatte öfters das Gefühl, als würde mir die Autorin die Geschehnisse persönlich im Gespräch erzählen.

Jedes Kapitel besteht aus ungefähr 2 1/2 Seiten und einer Titelseite. Dadurch geht viel Platz verloren und das Buch erscheint um einiges dicker. Im Grunde könnte man so bei jedem Kapitel eine Seite sparen.


Fazit

Das Buch ist eine leichte Lektüre, schnell durch gelesen und eignet sich deshalb prima für zwischendurch. Es ist lustig und unterhaltsam und eignet sich sehr gut als Mitbringsel. Ich persönlich würde es jedoch nur Fans von Kolumnen aus Frauenzeitschriften empfehlen. Mich hat es zwar unterhalten, aber mehr auch nicht.

Sonntag, 18. November 2018

#152 Bücherregal - Ich will die Heldin meines Lebens sein(Kurzrezension)






TitelIch will die Heldin meines Lebens sein
AutorGroh Redaktionsteam
VerlagGroh Verlag
GenreEintragebuch/Sachbuch
Seiten176 Seiten
Meine Bewertung
3,5/5

Weitere Infos zum Buch findet ihr übrigens auf der Verlag Seite: Hier (Werbung gemäß §2 Nr.5 TMG)

Ich bedanke mich hiermit recht herzlichst bei Netgalley für das Bereitstellen eines Rezensionsexemplares.

 Inhalt

Hierbei handelt es sich um ein Eintragebuch, dass einem mithilfe von 52 Tipps zur Heldin vom eigenen Leben macht. Es ist liebevoll gestaltet und eignet sich prima als Geschenk. Es soll einem dabei helfen neue Wege zu gehen und sich auch einmal etwas zu trauen.

Review

Das Design/Typographie und der Aufbau des Buches ist farbenfroh und es gibt wirklich viele Illustrationen. Es erinnert an Bücher zum Thema "Journal". Am Ende des Buches gibt es für das Journal noch 2 Ideevorschläge.

Ich findd es wirklich schade, dass die Illustrationen den Großteil vom Buch ausmachen. Hier hätte man eventuell den Fokus auf Aufgaben bzw. Fragen legen soll, die man als Leser beantworten sollte.
Zudem bleiben die Fragen eher oberflächlich und simpel. Hier hätte ich mir tiefer gehende Denkanstöße gewünscht, die einen auch wirklich zu einer Heldin machen. Und da gehört für mich jetzt keine Liste dazu, die mir beim Aufräumen helfen soll. Natürlich kann man sich Listen dazu erstellen, aber macht so etwas einen zu einer Heldin? Ich bezweifle es.
Einige Denkanstöße hätten klarer formuliert werden müssen. So weiß man oft nicht was damit bezweckt werden soll. Hier hätte ich mir Erklärungen anstatt Illustrationen gewünscht.


Fazit

Das Buch eignet sich prima als Geschenk für Mütter und man hat auch einige Seiten für eigene Notizen. Insgesamt gibt es 52 Denkanstöße, die mal mehr und mal weniger passen zum Buch Titel. Hierbei geht es vor allem um die stereotypische Frau und mich haben deshalb einige Denkanstöße gar nicht angesprochen. Mich hat es jetzt nicht so wirklich angesprochen, weil ich wahrscheinlich nicht zur Zielgruppe des Buches gehöre. Mich hat das Buch dazu inspiriert wieder eine Liste zum Thema "Dankbarkeit", "Was-solls-Liste", "Mantras" und "Tagebuch der Triumphe" zu führen.
Um ehrlich zu sein hab ich keine Heldinnen aus den Filmen und Serien gekannt.
Es kommen einige Blogger in Form von kurzen Interviews zu Wort.

Freitag, 9. November 2018

#149 Bücherregal - 10 Jahre Acabus Verlag




Titel(Deutsch)10 Jahre Acabus Verlag
AutorMonika Loerchner(Herausgeber)
VerlagAcabus Verlag
GenreAnthologie
Seiten240 Seiten
Meine Bewertung
4/5


Ich bedanke mich hiermit recht herzlichst beim Acabus Verlag für das Bereitstellen eines Rezensionsexemplares.


 Inhalt

In diesem Buch sind mehrere Kurzgeschichten zu allen möglichen Genres enthalten, die im Acabus-Verlag vertreten sind. Die Geschichten spielen in mehreren Ländern unter anderem in Deutschland und Israel.

Review

Das Buch enthält von allem etwas von historischen Geschichten bis zu Erzählungen über Freundschaft getreu dem Verlagsmotto „Lies bunter“. Dazu passt das farbenfrohe Cover mit dem Logo vom Verlag.
Besonders gefallen hat mir die Kurzgeschichte „Am zehnten Tag“ von Michaela Abresch, die den Tod bzw. deren Aufgabe/Arbeitsweise beschreibt und ihn somit ein Stück menschlich werden lässt.
Auch die Mischung Shakespeare, Faustus und Acabus Verlag in der Geschichte von Heinz-Joachim fand ich sehr unterhaltsam.
Als letztes möchte ich noch die Geschichte über die 10 Station von Chriz Wagner hervorheben, da sie eine sehr interessante Idee enthält. Sie erzählt die Kreuzigung Jesu aus der Sicht von Barnabas.

Fazit

Hierbei handelt es sich um eine Ansammlung von Kurzgeschichten und es eignet sich prima für zwischendurch. Der Großteil der Geschichten hat mir gefallen und beim Rest lag es eher am Genre, da ich nicht mit allen etwas anfangen kann(z.B. historische).
Ich finde es sehr schwer das Buch zu beurteilen, da die Geschichten alle grundverschieden sind und ich auch nicht zu viel verraten möchte. Wer Fan von Kurzgeschichten ist findet hier garantiert etwas.

Sonntag, 4. November 2018

#148 Bücheregal - Macbeth


TitelMacbeth
AutorJo Nesbø
VerlagPenguin Verlag
GenreThriller
Seiten384 Seiten
Meine Bewertung
3,5/5

Weitere Infos zum Buch findet ihr übrigens auf der Verlag Seite: Hier (Werbung gemäß §2 Nr.5 TMG)

Ich bedanke mich hiermit recht herzlichst bei Bloggerportal vom Randomhouse für das Bereitstellen eines Rezensionsexemplares.

 Inhalt

Bisher hat Macbeth sich als Polizist immer an die Gesetze gehalten, egal wie groß die Verlockung war. Irgendwann kann er jedoch dem Geld und der Macht nicht mehr widerstehen und beginnt angetrieben von Lady für seinen Erfolg über Leichen zu gehen. Denn jemand wie er, der ursprünglich von ganz unten kommt wird es nie nach oben schaffen.

Review

„Macbeth“ und andere Werke von Shakespeare wurden von mehreren Autoren in einem Projekt in die heutige Zeit versetzt, was an sich schon eine sehr interessante Idee ist. Vor allem dieses Buch hat eine sehr düstere Handlung mit sehr vielen Toten und einer sehr bedrohlichen Grundstimmung.
Macbeth will wie im Original Ruhm und Macht erlangen und geht dabei wortwörtlich über Leichen. Viele Charaktere haben den Namen aus der Tragödie und verhalten sich auch dementsprechend. Es ist beängstigend wie skrupellos und brutal gehandelt wird. Es tauchen viele menschliche Abgründe auf und teilweise denkt man es könne nicht noch schlimmer kommen nur um vom nächsten Zwischenfall geschockt zu werden. Man weiß nie so recht, ob manche Charaktere einfach durch und durch böse sind, da die Hauptprotagonisten einen immer wieder mit guten Seiten überraschen.
Die Handlung spielt in einer typischen skandinavischen Industriestadt in den 70ern und man hat das Gefühl als würde die Sonne nie scheinen.
Den Schreibstil finde ich sehr ansprechend, da der Autor es schafft alles sehr bildhaft und fesselnd zu beschreiben.

Es gibt viele Längen und der Spannungsbogen bleibt eher flach. Leider gibt es keinen logischen Handlungsverlauf, wahrscheinlich weil das Buch auf der Tragödie Macbeth basiert. Deshalb waren vor allem der Schluss und der Höhepunkt nicht nachvollziehbar.
Es gibt ziemlich viele Charaktere und viele bleiben davon blass.
Man hätte das Buch ruhig kürzen können und der Handlungsverlauf hätte rasanter sein müssen.

Der Spannungsaufbau ist wie bei einer klassischen Tragödie eher langsam. Wenn man das Original kennt, dann weiß man ungefähr wie die Handlung ausgehen wird.
Macbeth als Charakter ist alles andere als sympathisch und ich habe ihn regelrecht gehasst. Es war erschreckend wie er als Polizist agierte und wie sehr er von Geld und Macht getrieben wurde.


Fazit

Das Buch ist nichts für schwache Nerven. Es könnte bestimmte Personengruppen wegen der Themen Drogen, Missbrauch und Mord triggern. Weitere Themen sind Drogen, Korruption bei der Polizei in Schottland und das Leben in einer Industriestadt.
Ich hatte einfach mehr erwartet, da ich vorher „Der Sohn“ gelesen hatte und sehr begeistert davon war. Auch wegen der vielen Werbung war ich gespannt darauf. Die Übersetzung an sich hätte besser sein können.
Gesamt gesehen ist es schon beängstigend, dass der Mensch genauso wie um 1600 nach den selben Sachen strebt wie Macht und Reichtum und dabei von Neid, Hochmut und Größenwahn getrieben wird. Das Buch ist genauso verwirrend wie die Vorlage und man kann sich erst ganz zum Schluss einen Reim auf das Ganze machen.
Es ist auf alle Fälle nichts für zwischendurch oder zum Abschalten. Man muss schon konzentriert lesen ansonsten verliert man schnell allein wegen der vielen Charaktere den Überblick.

Sonntag, 16. September 2018

#134 Bücherregal - Roboter weinen heimlich




TitelRoboter weinen heimlich
AutorAndré Nagerski
VerlagIndependently published
GenreScience Fiction/Humor
Seiten115 Seiten
Meine Bewertung
4/5


Ich bedanke mich hiermit recht herzlichst bei dem Autor für das Bereitstellen eines Rezensionsexemplares über das Portal https://rezi-suche.de/



 Inhalt

Bop ist schon Jahre lang das Ziel einer Pilgerreise für ausrangierte Roboter. Dort findet ihr trostloses Dasein meistens ein selbst gewähltes Ende. Ted gelangt durch einige glückliche Zufälle an ein Raumschiff und zusammen mit seinen Freunden will er auf einem anderen Planeten Fuß fassen. Bop ist ihnen einfach zu langweilig und auch dank der spontan explodierenden Robotern zu gefährlich geworden.

Review

Man kann sich dank der Beschreibungen alles gut vorstellen. Der Handlungsverlauf ist rasant und wurde in einem angenehm flüssigen Schreibstil niedergeschrieben.
Es gibt viele Wortwitze wie zum Beispiel die ganzen Planetennamen. An sich ist das ganze Buch abstrus bzw. kurios was sich vor allem in den Planeten wiederspiegelt. Der Humor ist eher trocken.
Die Charaktere sind an sich grundverschieden und werden detailliert beschrieben. Sie sind liebevoll gezeichnet  und haben alle ihre eigenen Marotten und Probleme.
Die Neuerfindungen bzw. die Vorstellung von der Zukunft ist ziemlich lustig.

Es gibt einige Absätze in denen sich der Autor direkt an den Leser wendet. An sich finde ich die Idee nicht schlecht umgesetzt, aber sie ist halt gewöhnungsbedürftig. Am Ende hatte ich noch etliche Fragen, welche wahrscheinlich erst im 2. Teil beantwortet werden.



Fazit

Das Buch ist mit seinen 115 Seiten wirklich dünn und man hat es schnell durch gelesen, weshalb es sich prima für zwischendurch eignet. Es ist lustig und es ist einfach mal etwas anderes als die ganzen Weltraumschlachten, die man sonst so findet in dem Genre. Es hat mich prima unterhalten.
Hierbei handelt es sich um den 1. Teil einer Reihe.

Sonntag, 13. Mai 2018

#98 Bücherregal - Kein Alkohol für Fische unter 16(Kurzrezension)




TitelKein Alkohol für Fische unter 16: Die skurrilsten Gesetze, Klagen und Urteile
AutorRainer Dresen, Anne Nina Schmid
VerlagGoldmann Verlag
GenreHumor
Seiten160 Seiten
Meine Bewertung
3/5

 Inhalt

Was gibt es alles an komischen Urteilen und Gesetzen? In diesem Buch werden etliche wahre Fälle beschrieben. Es ist schon manchmal ziemlich skurril, mit was sich die Gerichte befassen dürfen und nackte Gartenzwerge ist wahrscheinlich noch eins der gewöhnlichsten Beispiele.

Review

Das Buch enthält einige lustige Urteile und Gesetze und wurde nicht in einem ganz so trockenen Beamtendeutsch verfasst. Diese Urteile stammen aus etlichen Ländern und decken einen breiten Themenbereich ab.

Bei dem Titel hatte ich mehr erwartet und manche Urteile waren alles andere als lustig. Zudem hätte man die einzelnen Kapitel besser ausarbeiten können, da es sich so nur wie eine Aneinanderreihung von Gesetzen und Urteilen liest.
Die Begriffsquizze sind leider nicht so toll geworden und ich fand sie teils auch wirklich einfach.
Auf Quellen wurde verzichtet, weshalb man zu den einzelnen Sachen nichts nachlesen kann. Vor allem waren dadurch einige Sachen schwer nachvollziehbar, da einfach die Zusammenhänge oder einfach das Hintergrundwissen fehlte.


Fazit

Hierbei handelt es sich um ein dünnes Buch, welches man schnell durchgelesen hat. Dadurch eignet es sich auch prima für zwischendurch. Interesse an dem Thema ist von Vorteil, ansonsten langweilt es einen ziemlich. Ich empfand das Buch leider als ziemlich anspruchslos und für mich war es einfach nur ein Lückenfüller.

Sonntag, 1. April 2018

#86 Bücherregal - ES NERVT! 2.0(Kurzrezension)



Titel(Deutsch)Es nervt! 2.0
AutorMichael Röder
GenreHumor
Meine Bewertung
3/5

 Inhalt

In diesem Buch erklärt der Autor wie man ganz schnell reich werden könnte und was für komische Beziehungen sein Schwiegervater hat.

Review 

Durch den Schreibstil ist das Buch leicht verständlich. Es werden viele alltägliche Probleme wie die Rumpelkammer und Spam-Mails durchleuchtet.

Leider erschien es mir an manchen Stellen recht langatmig und so ganz war es auch nicht mein Humor. Obwohl einige Klischees wie der Mann hat nur wenig Gegenstände im Badezimmer während die Frau nahezu den gesamten Raum mit ihrem Zeug einnimmt bedient, wobei der Autor nicht zu tief abrutscht oder abwertend wie manch anderer in de Genre wird.



Fazit

Das Buch eignet sich gut für zwischendurch, da es ein recht dünnes ist. Es besteht aus vielen kleinen Kapiteln, weshalb man es prima immer mal wieder weglegen kann. Es handelt sich hierbei für eine recht gute Unterhaltung für unterwegs und ist wirklich schnell durchgelesen.


Scheinbar kann man das Buch nur noch im Sammelband kaufen. Dieser hat 114 Seiten(Printausgabe). Ich habe jedoch nur den 2. Teil gelesen.

Freitag, 23. März 2018

#83 Bücherregal - Wunder wirken Wunder: Wie Medizin und Magie uns heilen



Titel(Deutsch)Wunder wirken Wunder: Wie Medizin und Magie uns heilen
AutorDr. med. Eckart von Hirschhausen
VerlagRowohlt
GenreHumor
Seiten496 Seiten
Meine Bewertung
5/5

Inhalt

"Wunder wirken Wunder" ist wohl das persönlichste Buch von dem Autor. In diesem Buch geht er auf die Suche nach dem Wunder in der Medizin und was für ein Wunder überhaupt der Mensch an sich ist. An vielen Stellen versucht er mit Humor denn Sinn und Unsinn in der Medizin zu erklären.

Review

Der Schreibstil ist angenehm und das Buch ist dadurch leicht zu lesen und verständlich.
Das Buch ist wirklich schön gestaltet und man merkt wieviel Arbeit dadrinnen steckt. Auf jeder 2. Seite befindet sich zum Beispiel ein kleiner Pinguin neben der Seitenzahl und es gibt auch jede Menge Fotos und Zeichnungen. Zusätzlich gibt es auch leicht verständliche Diagramme, welche Probleme veranschaulichen sollen.
Es gibt viele schöne Texte, wobei auch einige ernste dabei sind. Es gibt immer wieder interessante und relevante Fakten. Es wurden auch wieder interessante Anekdoten eingebaut und der Autor begründet durchgehend seine Meinung zu den einzelnen Themen.
Oft regen die Texte zum nachdenken an und teilweise habe ich mir auch noch Stunden später Gedanken gemacht. Der Autor legt eigentlich immer viel Wert darauf, dass man sich als Leser selbst ein Urteil bildet und hier im Buch geht er noch einmal auf die alternative Medizin und auch Placebos und Selbstheilungskräfte ein. Aber auch das Thema Studien wird eingehend durchleuchtet.
Besonders den 5-Fragen-Katalog finde ich sehr hilfreich. Diesen kann man nutzen um relevante Informationen für Therapien und Eingriffe von einem Arzt zu bekommen und so erfährt man mitunter eher, ob dieser Eingriff wirklich sinnvoll ist oder nicht. Zusätzlich dazu werden auch andere Tipps zum Thema Arztbesuch oder Medikamente an sich gegeben.
Am Besten hat mir übrigens der Abschnitt zu den überbegabten Kindern gefallen. Auch der Teil zur Geschichte der Medizin war sehr interessant.

Alles in allem wird in diesem Buch ein breites Spektrum an Themen abgedeckt und man hätte das ganze am Besten auf mehrere Bücher verteilt. So wirken einige Abschnitte vollkommen fehl am Platz, was ich sehr schade finde.



Fazit

Bis auf 2 oder 3 Geschichten aus anderen Büchern ist alles neu. Ich empfehle jedem dieses Buch, der gerne so etwas liest. Es eignet sich prima für zwischendurch, da es in viele kleine Abschnitte auch innerhalb der Kapitel gegliedert ist. Zudem ist es keine trockene Kost und es hat mich an vielen Stellen zum lachen gebracht.
Man merkt wie wichtig dem Autor das Buch ist und er hat sich mit diesem nicht nur Freunde gemacht. Er nimmt die Alternativmedizin ziemlich hart dran und auch gegenüber der Schulmedizin äußert er des öfteren Kritik.

Freitag, 1. Dezember 2017

#56 Bücherregal - Arzt - Deutsch, Deutsch - Arzt


TitelArzt - Deutsch, Deutsch - Arzt
AutorDr. Eckart von Hirschhausen
VerlagLangenscheidt
GenreHumor
Seiten160 Seiten
Meine Bewertung
  5/5


 Inhalt

In diesem Buch wird das Fachchinesisch der Ärzte ins Deutsche mit viel Humor übersetzt.

Review

Das Buch enthält neben Informationen zum Thema Medizin auch einige Witze, die typisch für den Autor sind. Die Informationen werden alle kurz und prägnant erklärt, so dass sie leicht zu verstehen sind und man auch einiges während dem Lesen lernen kann.
Zusätzlich finden sich einige Comics und Checklisten im Buch. Auch ein Test für Hypochonder befindet sich im Buch, den ich an für sich super finde.
An für sich ist es nicht einfach nur ein Wörterbuch, da sich neben den Erklärungen der einzelnen Worte auch des öfteren kleine Anekdoten, Ratschläge und Wortwitze befinden.

Einer meiner einzigen Kritikpunkte ist, dass ich einige Stellen schon aus anderen Büchern und auch Fernsehauftritten kenne. Das empfand ich aber als nicht allzu schlimm.

Fazit

Das Buch ist an sich sehr gut durchzulesen und da es immer in kurze Artikel unterteilt ist eignet es sich prima als Buch für unterwegs. Mir persönlich gefallen die dickeren Bücher von dem Autor besser, jedoch empfehle ich dieses Buch trotzdem gerne weiter. Es entspricht seinem Konzept "Humor hilft heilen".

Freitag, 8. September 2017

#43 Bücherregal - Nothing for ungood


Titel(Deutsch)Nothing for ungood
AutorJohn Maddison
VerlagBastei Lübbe
GenreHumor
Seiten192 Seiten
Meine Bewertung

 Inhalt

Der amerikanische Autor hat während seiner Studienzeit und auch einige Jahre danach in Deutschland gelebt. Während dieser Zeit hat er einige recht seltsame Angewohnheiten der deutschen kennen gelernt, welche er in diesem Buch näher erläutert.

Review

Das Buch setzt sich zusammen aus vielen kurzen Anektoden, so dass es schnell zu lesen ist und somit wird auch kein Witz "tot" geschrieben.

Immer wieder werden Seltsamkeiten aufgegriffen, die man als Deutscher nicht unbedingt merkt. Jedoch wird auch ziemlich auf Klischees herumgeritten, was aber auch zu erwarten war. Somit ist es auch der perfekte Anlass zur Selbstreflektion und man sollte das Buch definitiv nicht zu ernst nehmen. Der Autor hebt die Unterschiede auf ironische Weise vor und kritisiert auch die Amerikaner. Wobei er als Amerikaner wie zu erwarten die amerikanische Lebensart positiver als die deutsche hervorhebt.
Die deutsche Sprache wird an mehreren Stellen kritisiert und es wird auch die Einfachheit von "the" hervorgehoben. Was die Kritikpunkte an der Sprache an sich angeht muss ich dem Autor zustimmen: Deutch als Fremdsprache ist ziemlich schwer im Gegensatz zum Englisch.
Was ich ganz erstaunlich fand war die Erwähnung des Weißwurstäquator. Viele Bekannte von mir wissen gar nicht was das ist und obwohl es der Autor jetzt auch nicht wirklich erläutert hat, fand ich die Erwähnung ganz gut.
Auch die schwäbische Kehrwoche wird kritisiert und erläutert. Einerseits kann ich den Autor da ja nachvollziehen, aber andererseits gehört das einfach zu der Gegend und die Kehrwoche ist ziemlich bekannt in Deutschland und als abgespeckte Version auch verbreitet.
Das Thema Party feiern wird auch aufgegriffen und das ist einfach in vielen Punkten so war. Wobei ich das auch ganz gut finde, da man so besser planen kann.

Eventuell hätten längere Anekdoten für mehr Tiefe gesorgt, jedoch empfindet das wahrscheinlich jeder anders. Somit wirkt das Buch einfach nur ziemlich verallgemeinernd, was ziemlich schade ist.

Der/die Übersetzter/in gibt immer wieder spitze und auch bissige Kommentare ab. Anfangs war es noch ganz lustig, jedoch ab einem gewissen Punkt haben diese einfach nur gestört. Wenn solche Anmerkungen nur eine persönliche Meinung beinhalten, dann sollte diese meiner Meinung nach einfach weggelassen werden.


Fazit

Das Buch eignet sich gut für zwischendurch, da es leicht zu lesen ist. An sich eignet es sich deshalb auch zum Lesen in den öffentlichen Verkehrsmitteln, da die einzelnen Kapitel sehr kurz sind. Mich hat es relativ gut unterhalten, wobei es jedoch bessere Bücher zu diesem Thema gibt. An sich ist das Buch sehr verallgemeinernd, was aber ganz normal für Bücher dieser Art ist.

Freitag, 7. April 2017

#20 Bücherregal - Das find ich aber gar nicht komisch





Quelle(Werbung gemäß §2 Nr.5 TMG)



Titel(Deutsch)Das find ich aber gar nicht komisch
AutorHelmuth Karasek
VerlagBastei Lübbe
GenreHumor
Seiten288 Seiten
Meine Bewertung
4/5

Ich bedanke mich hiermit recht herzlichst bei Bloggerportal vom Randomhouse und dem Bastei Lübbe Verlag für das Bereitstellen eines Rezensionsexemplares.

Inhalt

Was sagen Witze über den Erzähler aus und warum wird ausgerechnet der gewählt? Was sagen Witze über das Zeitgeschehen aus und warum fallen einem manche Witze in bestimmten Situation alles andere als leicht. Helmuth Karasek beleuchtet die Geschichte hinter Witzen und nimmt einen mit auf Entdeckungstour mit viel Humor.

Review


Das Buch ist viel mehr als eine einfache Witzesammlung, da die Beweggründe hinter diesen humorvoll erläutert werden.
Man merkt an der Art von Witzen das Alter vom Autor, jedoch ist das alles andere als schlimm. Dieses Thema wird auch genauestens analysiert, da man im Laufe des Lebens je nach Alter andere Witze vorzieht. Auch das aktuelle Zeitgeschehen spielt da eine wichtige Rolle, da einige Witze ohne den historischen Hintergrund zu kennen kaum einen Sinn ergeben. Ich habe durch das Buch einiges historisches lernen können und bin wirklich begeistert davon, dass ich dabei so gut unterhalten wurde.

Fazit 

Herr Karasek hatte wirklich die seltene Gabe einen nicht nur durch sein Bühnenprogramm sondern auch durch seine Bücher zu unterhalten. Das Buch hat mich prima unterhalten und es hat mir auch dabei geholfen einige Witze besser zu verstehen. Ich kann das Buch jedem empfehlen, der mal eine etwas andere Witzesammlung lesen möchte. 


Weitere Infos zum Buch findet ihr übrigens auf der Verlag Seite: Hier (Werbung gemäß §2 Nr.5 TMG)