Sonntag, 18. Februar 2018

#74 Bücherregal - Eine Spur von Tod(Kurzrezension)


Titel(Deutsch)Eine Spur von Tod (Keri Locke Mystery--Buch #1)
Titel(Englisch)A trace of death (Keri Locke Mystery--Book #1)
AutorBlake Pierce
VerlagBlake Pierce
GenreThriller
Seiten207 Seiten
Meine Bewertung
1,5/5

 Inhalt

Erst scheint es so als wäre das Mädchen von daheim weggelaufen, doch Keri Locke lässt nicht locker. Und ihr Bauchgefühl scheint recht zu haben: Etwas stimmt bei diesem Fall ganz und gar nicht. Ihre eigene Vergangenheit lässt Keri nicht locker und aus dem Grund stürzt sie sich Hals über Kopf in jeden neuen Fall, da jeder eine neue Spur zu ihrer entführten Tochter beinhalten könnte. Und dieses Mal scheint sie an etwas großem dran zu sein.

Review 

Der Schreibstil ist angenehm und flüssig. Die Handlung fängt direkt an, ist aber nur mäßig spannend.
In dem kurzen und sehr schnellen Storyverlauf gibt es viele dramatische Wendungen.

Leider werden einige Handlungsstränge einfach fallen gelassen und nicht beendet.
Es gibt einige gravierende Logikfehler, weshalb die ganze Story sehr unrealtisch erscheint. Wie bei "Verschwunden" wirkt die Ermittlerin leider viel zu stümperhaft. Vor allem das Ende wirkt sehr überzogen und es ist auch teilweise vorhersehbar, was ich als ziemlich schade empfand.
Bei den Charakteren hätte man einige Klischees weglassen können, somit wäre die Handlung auch um einiges überraschender gewesen. Auch die Handlung wirkt mir genauso wie die Charaktere zu einfach. An manchen Stellen hatte es mich allein von der Story zu sehr an "Verschwunden" erinnert, welche ich wenige Wochen zuvor gelesen hatte.



Fazit

Ich habe die Übersetzung von diesem Buch gelesen und kann diese nicht weiter empfehlen. Die ganzen Fehler stören ungemein, da es einfach viel zu viele sind. Es handelt sich hier um ein dünnes Buch und eignet sich gut für zwischendurch. Das Buch enthält einige ziemlich brutale Szenen, weshalb es nichts für schwache Nerven ist.

Freitag, 16. Februar 2018

#73 Bücherregal - Hurra, wir lieben noch!



Quelle(Werbung gemäß §2 Nr.5 TMG)


TitelHurra, wir lieben noch!
AutorBill Mockridge, Margie Kinsky
VerlagKnaus
GenreBiographie
Seiten256 Seiten
Meine Bewertung
5/5




Ich bedanke mich hiermit recht herzlichst bei Bloggerportal vom Randomhouse und dem Heyne Verlag für das Bereitstellen eines Rezensionsexemplares.

Inhalt

Das Ehepaar Bill Mockridge und Margie Kinsky erzählen davon wie es war neben der Karriere 6 Söhne groß zu ziehen und trotzdem ein Paar zu bleiben.
Bill Mockridge spielte Jahre lang "Erich Schiller" in der Lindenstraße und zusammen mit Margie spielt er im Springmaus-Theater.

Review

Besonders gut hat mir die Selbstironie in dem Buch gefallen und es erinnert auch stark an die vielen Bühnenprogramme und Interviews von den beiden.

Man merkt beim Lesen wie unterschiedlich die beiden sind, da Margie meistens schon längst beim nächsten Thema ist und gefühlt ohne Punkt und Komma erzählt, während Bill gerne noch etwas zu einem vorigen Thema beisteuern will. Beide erzählen ehrlich wie es war neben der Karriere 6 Jungs groß zu ziehen und das macht sie wirklich sympathisch. Vor allem aus Margies Erzählungen hört man meiner Meinung nach deutlich heraus, dass die beiden schon sehr lange in Bonn wohnen.
Was ich total bemerkenswert finde ist, dass man richtig die Liebe unter den beiden und auch die zu den Kindern richtig herauslesen kann. Man merkt einfach wie wichtig ihnen die Familie an sich ist.
Ganz am Anfang gibt es ein Vorwort von allen Söhnen und da hat man richtig gemerkt wie unterschiedlich die Jungs sind.

Da mich das Buch so gepackt hatte, habe ich es in einem durch gelesen. Manche Stellen sind einfach nur witzig. Auch wenn ich mich stellenweise gefragt habe wie die Söhne zu den erzählten Geschichten stehen.


Fazit

Das Buch eignet sich prima für zwischendurch, da es relativ dünn ist und man es schnell durch lesen kann. Zudem ist es auch noch unterhaltsam und leicht zu lesen, da es wie ein Interview zwischen den beiden geschrieben wurde. Im Buch tauchen auch einige private Fotos auf. Mir persönlich war das Buch etwas zu dünn und ich hätte einfach gerne etwas mehr gelesen. Ich kann das Buch jedem empfehlen, der etwas lustiges sucht.
Das Hörbuch unter dem gleichen Titel ist zwar eine gekürzte Fassung, aber es wurde von den beiden selbst eingesprochen und es ist auch sehr lustig! 



Weitere Infos zum Buch findet ihr übrigens auf der Verlag Seite: Hier (Werbung gemäß §2 Nr.5 TMG)

Ich bedanke mich hiermit recht herzlichst bei Bloggerportal vom Randomhouse für das Bereitstellen eines Rezensionsexemplares.

Mittwoch, 14. Februar 2018

Depressionen: 7 Vorurteile



Guten Morgen :)

Heute geht es um ein Thema über das ich schon länger einmal bloggen wollte und bisher habe ich mich immer davor gedrückt.


1) Es gibt immer einen Grund für eine Depression./Du hast doch keinen Grund dafür.

Eine Depression kann einen in allen Lebenslagen treffen egal wie gut oder schlecht es demjenigen geht. Manche Faktoren wie der Verlust von einem wichtigen Menschen, Arbeitslosigkeit und anderes können zur Entstehung einer Depression beitragen, aber meist sind sie nicht der alleinige Auslöser dafür.  Man kann quasi alles im Leben haben und sehr erfolgreich sein und trotz allem an einer Depression erkranken.

2) Depression zu haben bedeutet die ganze Zeit traurig zu sein.

Traurigkeit ist nur ein Gefühl von vielen, welches man bei einer Depression verspürt. Oft ist man einfach nur angespannt, leer, wie gelähmt oder total apathisch. Deshalb verstehe ich es auch nicht wieso manche depressiv als Synonym für traurig/deprimiert sein verwenden. Das Gefühl traurig zu sein verschwindet meist nach kurzer Zeit und hat meist einen klaren Auslöser, aber eine Depression bleibt und verschwindet nicht einfach so.

3) Du musst einfach Spaß haben wollen.­­­

Meistens liegt das Problem nicht beim wollen, sondern beim können. Charakteristisch an der Depression ist, dass man die Freude an seinen Hobbies verliert und einen Dinge nicht mehr glücklich stimmen, die es sonst getan haben. Man sieht zum Beispiel den blauen Himmel, aber es löst bei einem keine Gefühlsregung aus. Etwas was einen sonst zum lachen gebracht hat, lässt einen vollkommen kalt.

4) Es ist nur in deinem Kopf/Es ist keine richtige Erkrankung.

Das stimmt absolut nicht! Depressionen können durchaus auch körperliche Beschwerden auslösen wie zum Beispiel Bauchschmerzen, Kopf- oder Rückenschmerzen und auch Schlafstörungen. Es ist eine ernst zunehmende Erkrankung und man macht es den Betroffenen nicht leichter, wenn man sie als ein Hirngespinst darstellt!


5) Depression merkt man einem an.

Ein nach außen hin sehr fröhlicher Mensch, der auch noch perfekt funktioniert kann genauso wie ein sehr nachdenklicher, in sich gekehrter Mensch eine Depression haben. Jeder geht mit der Erkrankung unterschiedlich um und meistens sieht man sie nicht!

6) Depression ist ein Zeichen von Schwäche.

Auch starke Menschen können depressiv sein! Es kann jeden treffen, egal welches Alter, wo er wohnt oder wie er aufwächst. Man sollte es nicht als Schwäche ansehen, wenn jemand zugibt depressiv zu sein oder deshalb Hilfe in Anspruch nimmt.


7) Nimm einfach Antidepressiva, dann geht es dir besser!

Ganz so einfach ist es leider nicht. Bei jedem wirkt sich eine Depression anders aus und für den einen sind Antidepressiva wichtig und ein anderer braucht zum Beispiel "nur" Psychotherapie. Bei manchen bewirken Antidepressiva genau das Gegenteil. Zu dem haben einige dieser Tabletten katastrophale Nebenwirkungen, weshalb sie eigentlich nicht einfach so verschrieben werden dürften. Bei den Suchmaschinen findet man sehr viele Einträge zu den negativen Seiten dieser Medikamente und es gibt auch mittlerweile etliche Bücher und Dokumentationen dazu. Antidepressiva muss man zudem über einen längeren Zeitraum schlucken um eine Besserung spüren zu können, was auch nicht viele wissen. Das sind halt so Sachen über die nicht geredet wird, dabei ist es wichtig vor allem über so etwas zu reden.


Auch ich musste mich leider im Bezug auf das Thema schon oft rechtfertigen, was aber im Laufe der letzten Jahre nicht mehr so häufig vorkam. Als Teenager wurde mir einmal vorgeworfen ich wäre mit Absicht so um andere herunter zuziehen. Am schlimmsten fand ich immer die Menschen, die einem zeigen wollten wie schön das Leben ist. Wenn so etwas ausreichen würde um Menschen aus einer depressiven Phase zu holen, dann hätten wahrscheinlich auch weniger Menschen eine behandlungsbedürftige Depression.

Wurdet ihr schon einmal mit Vorurteilen konfrontiert?

Viele liebe  Grüße

Sonntag, 11. Februar 2018

#72 Bücherregal - Kainsmal(Kurzrezension)


TitelKainsmal
AutorMarcus Hünnebeck
VerlagEdition M
GenreKriminalthriller
Seiten175 Seiten
Meine Bewertung

 Inhalt

Der Kriminalpsychologe Christian Moll hört nach etlichen Jahren auf für die Polizei zu arbeiten. Doch ein Fall drängt ihn dazu diese Tätigkeit wieder aufzunehmen. Jemand tötet nach und nach all die Komissare, denen er mal geholfen hatte? Kann er mit der Oberkommissarin Katharina Rosenberg der Mordserie ein Ende setzen? Auch sie hatte mal mit ihm zusammen gearbeitet und ist somit in Gefahr.

Review

Der Schreibstil ist flüssig und angenehm zu lesen.

Leider ist die Handlung teilweise vorhersehbar und voller Klischees bestückt. Obwohl es eine überraschende Wendung gibt überrascht einen die Handlung kaum. Dadurch baut sich leider auch kaum Spannung auf.
Es wird vor allem an Details und Ausführungen gespart, welche ich mir an einigen Stellen herbei gewünscht hatte. Ohne diese wirkt alles ein wenig flach und ich hatte teilweise wirklich Schwierigkeit mich auf die Handlung einzulassen. Auch die Charaktere sind einfach nur flach und alles andere als tiefgründig.
Das Ende ist abrupft und es bleiben leider viele offene Fragen und Handlungsstränge bestehen.  Auch Personen tauchen mal auf und dann nie wieder. Vielleicht hätte man sich besser auf einige wenige Charaktere beschränken sollen.

Fazit

Das Buch eignet sich prima für zwischendurch, da es ziemlich dünn ist. Da es an einigen Stellen ziemlich brutal ist, ist es nicht für schwache Nerven. Ich hatte mir das Buch nur ausgeliehen, deshalb hielt sich bei mir die Enttäuschung auch in Grenzen. Das Buch ist definitiv ausbaufähig und ein paar Hundert Seiten mehr hätten ihm definitiv nicht geschadet.